Fahrraddemo und Kampf gegen Falschparker: Aktionswoche „Freie Wege“ in Halle

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42 Antworten

  1. Nachtrag: bis auf das Picknick in der Martinstraße startet alles am Bebelplatz.

  2. mirror sagt:

    In naher Zukunft werden die Autofahrer auf Radler, die Radler auf Fußgänger, die StraBa-Nutzer untereinander und die Fußgänger auf alle einprügeln. Soll ja in Einzelfällen schon Bestandteil der Zivilisation in der Kulturhauptstadt sein. Gegen Spaltpilze der Gesellschaft hat Monsanto noch kein Pestizid entwickelt.

    • 10010110 sagt:

      Falschparker sind also für dich die Brückenbauer, die die Gesellschaft zusammenhalten?

      Hier sehen wir die Mentalität, die auch bei Behörden gerne vorherrscht: die, die auf Missstände aufmerksam machen und auch vor rechtsstaatlichen Möglichkeiten, diese zu beseitigen, nicht halt machen, werden oft als Querulanten diskreditiert und ihnen wird die Stiftung von Unfrieden vorgeworfen. Nicht die Falschparker werden als Problem betrachtet, sondern die, die sie weg haben wollen. Und das ist das eigentliche Problem.

  3. HansimGlueck sagt:

    Ist das eigentlich Absicht, gerade die Woche zu wählen, in der durch die Feiertage drum herum viele Urlaub machen? Die Straßen sind viel leerer, es wird weniger wild geparkt …

  4. ErnaManz sagt:

    Warum kann man nicht gegen Fahrradfahrer vorgehen welche auf Gehwegen Fußgänger und kleine Kinder anfahren??

    Warum bekommen Fahrradfahrer immer Recht?

    Warum werden Fahrradfahrer welche auf andere Verkehrsteilnehmer einprügeln trotz dessen daß diese Fahrradfahrer hier in den konkreten Fällen im Unrecht sind bevorzugt behandelt?

    Warum werden Fahrradfahrer welche bei rot über die Ampel fahren und die kreuzenden anderen Verkehrsteilnehmer (Kfz und Fußgänger) schädigen nicht geahndet?

    Warum werden Fußgänger von der Polizei mit Bußgelder bestraft wenn diese 1 Sekunde zu lange bei der Grünampelphase benötigen und die Fahrradfahrer welche nicht einmal absteigen nicht?

    Wenn diese Fragen gelöst sind dann kann ich auch Fahrradfahrer akzeptieren.

    Grüße an den Rest der Welt.

    • Seb Gorka sagt:

      Gegen Fahrradfahrer, die auf Gehwegen Fußgänger und kleine Kinder anfahren wird vorgegangen.
      Fahrradfahrer bekommen nicht immer Recht. Prügelnde Fahrradfahrer werden nicht bevorzugt behandelt.
      Fahrräder werden grundsätzlich nicht geahndet, weil nur (menschliche) Handlungen geahndet werden. Verkehrsverstöße (auch die ohne Schädigung) von Fahrradfahrern werden ebenso wie Verkehrsverstöße aller anderen Verkehrsteilnehmer geahndet.
      Fußgänger werden nur bestraft, wenn sie – wie auch alle anderen Verkehrsteilnehmer – eine strafwürdige Handlung unternehmen. Eine Sekunde zu lange benötigen fällt nicht darunter. Wenn man mit dem Fahrrad (fahrend) langsamer sein solte, also noch später als der Fußgänger (offensichltich schon bei Rot) die Straße überquert, wird man als Fahrradfahrer ebenso wie als Fußgänger bestraft. Man muss beim Überqueren der Straße auch nicht absteigen.

      Schön, dass du jetzt Fahrradfahrer akzeptierst.

      • bibabo sagt:

        „Gegen Fahrradfahrer, die auf Gehwegen Fußgänger und kleine Kinder anfahren wird vorgegangen….“

        Ich kopier mal nicht den ganzen Beitrag rein.
        Im grossen und ganzen hast Du recht. Allerdings immer unter der Vorraussetzung das Sie aufgehalten werden, oder von sich aus da bleiben. Fahren Sie einfach weiter wird es schwierig, Die Anonymität ist doch recht gross. *gg*

        • Seb Gorka sagt:

          Das trifft auch auf alle anderen Verkehrsteilnehmer zu. Ja, Kraftfahrzeuge haben in der Regel Kennzeichen. Die geben aber keinen Aufschluss über den Verursacher/Fahrzeugführer und gesehen, gemerkt und (richtig) wiedergegeben werden müssen sie (neben anderen Erkennungsmerkmalen des Fahrzeugs) auch bloß. Wenn Fahrer von Kraftfahrzeugen oder Fußgänger nicht festgehalten werden oder von sich aus dableiben, ist deren Ermittlung nicht wirklich einfacher.

    • Die Woche geht gar nicht primär um Radfahrer, sondern das Fehlverhalten einiger Autofahrer.

      Außer Ihnen glaubt eigentlich niemand, dass alle Radfahrer oder alle alten Frauen oder alle Autofahrer gleich sind. Ich erlebe immer wieder Autofahrer, die sogar einen Großteil der Verkehrsregeln kennen und beachten oder sich wenigstens intuitiv korrekt verhalten.

      Man sollte also nichts verallgemeinern.

    • marie sagt:

      untermauer doch bitte die genannten vorfälle mit ein paar schriftlichen quellen.

    • 10010110 sagt:

      Es steht dir ebenso wie allen anderen Menschen frei, Verkehrsverstöße oder sonstige Straftaten selbst bei der Polizei anzuzeigen, wenn du der Meinung bist, diese würde nicht genug tun. Zu diesem Zweck darfst du u. U. auch Fotos von den betroffenen Personen ohne deren Einwilligung machen, um später die Identifizierung zu erleichtern.

  5. Toter Frosch sagt:

    „Warum werden Fußgänger von der Polizei mit Bußgelder bestraft wenn diese 1 Sekunde zu lange bei der Grünampelphase benötigen und die Fahrradfahrer welche nicht einmal absteigen nicht?“
    Wirklich? Kann ich mir nicht vorstellen, dass Fußgänger da zahlen müssen.

  6. mirror sagt:

    Aufruf zur Aktionswoche „Fußgänger holen sich ihre Stadt zurück“

    Alle Fußgänger in der Stadt sind aufgerufen, sich in einem Big Move spontant zu Critical Mass zu finden und jeden Radler vom Rad schuppen, der auf dem Fußweg unterwegs ist, sich durch den Zebrastreifen schlängelt, am Fußgängerüberweg nicht absteigt, die Passanten in der Fußgängerzone gefährdet oder bei Rot über die Ampel fährt.

    • 10010110 sagt:

      Es gibt keine Pflicht, am Fußgängerüberweg abzusteigen.

      • Wilfried sagt:

        Natürlich brauchen sie nicht, aber sie sind dann auch nicht bevorrechtigt wie die Fußgänger, also Vorfahrt auf der Hauptstraße ist zu beachten.

    • geraldo sagt:

      Das ist nicht weniger als der öffentliche Aufruf zu vorsätzlicher Körperverletzung.

    • Geht gar nicht sagt:

      Sie rufen hier öffentlich zur Körperverletzung an Radfahrern auf. Ist das Niveau mittlerweile unterirdisch, ja? Ich verstehe auch nicht, warum das hier im Forum stehen bleiben darf. Das hat mit Ironie oder Satire bzw. vernünftiger Kritik nichts zu tun. Das ist ein Aufruf anderen Leuten Schaden zuzufügen. Im höchsten Maße bedenklich was hier so läuft.

      • mirror sagt:

        Richtig erkannt: So eine Aktionswoche der Fußgänger wäre genauso bescheuert, wie die wiederkehrende Wichtigtuerei der Radler.

        • Bollwerk sagt:

          Na „mirror“? Da versucht jemand wieder die Kurve zu kriegen. Lass ruhig alles raus. Du musst nichts relativieren. Die Angst vor Veränderungen weckt die niederen Instinkte. Da wird dann eben gern mal Gewalt herbei gewünscht. Das sind aber letztlich alles nur verzweifelte Reaktionen auf das Unvermeidliche.

          • mirror sagt:

            Nööö – war mal ein Versuch eine Gegenposition zu überzeichnen und den Radlern den Spiegel ihrer Borniertheit vorzuhalten.

          • Bollwerk sagt:

            Allein deine Äußerungen zu Klimaschutz und Radverkehr zeigen mehr als deutlich, wer tatsächlich borniert ist. „Die Radler“ sind im Übrigen keine politische Vereinigung. Radfahren ist keine Ideologie.

          • mirror sagt:

            Von Klimaschutz haben Sie wohl eher wenig Ahnung, sonst hätten Sie sich hier wenigstens einmal gegen die klimafeindliche Stadtentwicklungspolitik des OB ausgesprochen. Sie sind einer der wenigen, die nicht allzuviel von Themen spricht, bei denen jegliche Kompetenz fehlt.

            Radler sind nicht politisch, das ist richtig. Politik ist die Gestaltung von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und nicht nur eine Schlacht der Religionskrieger gegen Falschparker.

          • Bollwerk sagt:

            Das Gift-und-Galle-spucken im Netz überlasse ich eher dir und deinen übrigen Schauspielerkollegen. Besonders wenn es gegen den OB geht, der ja für dich zur regelrechten Hassfigur geworden ist. Ist dies doch so schön bequem. Dieses Affentheater ist dein Revier. Also ganz nach deinem Geschmack.

            Wenn ich’s nicht besser wüsste, könnte man deine lächerlichen Äußerungen noch als drittklassige Satire bezeichnen, denn speziell beim Klimaschutz und allen anderen Themen, die damit verflochten sind, kommt von deiner Seite die obligatorische Abwehrhaltung. Mir fehlt die Kompetenz? Du bist ja nicht mal in der Lage die Zusammenhänge zu verstehen. Aber sei’s drum. Ist nicht schlimm. Von deiner Sorte gibt’s genügend andere. Leider.

          • mirror sagt:

            Das kritiklose Hinnehmen einer klimaschädlichen Stadtentwicklung ist wohl eher der fehlenden Kompetenz geschuldet. Keine Ahnung, wie man den komplexen Transformationsprozess der nächsten Jahrzehnte gestalten muss. Dann lieber den Märchenerzählern an den Lippen kleben und den Weltuntergangsprophezeiungen der Öko-Populisten lauschen.

          • rupert sagt:

            @mirror

            Ihre Aussage: „Radler sind nicht politisch“

            Thema des Artikels: „Fahrraddemo“

            Hätte fast niemand gemerkt.

            Und jetzt erklären Sie uns bitte, dass diese Fahrraddemo nicht politisch ist: …

    • Die Aktionswoche ist gewaltfrei und es wird ausdrücklich aufgefordert, keine Schäden zu verursachen.

      Ihr Aufruf ist ein Aufruf zu schwerer Körperverletzung und Sachbeschädigung.

      Nur mal zur Einordnung, wie manche Autofahrer ticken. Spürt man auch oft genug im Alltag, wenn man mal einen auf krasses Fehlverhalten anspricht. Deshalb: Nur in Teams unterwegs sein.

      • mirror sagt:

        Nur mal so zur Einordnung, wie manche Radler ticken.
        „Weil sie auf dem Radweg liefen, hat ein 42-Jähriger in Halle am Ufer der Saale mehrere Personen angegriffen und getreten.“ (Volksstimme)

        • Sazi sagt:

          Soll ich dir jetzt ernsthaft Berichte über Autofahrer oder Fußgänger raussuchen, die sich genauso verhalten? Was willst du uns überhaupt damit sagen? Das es überall ein paar Ideoten gibt? Dafür müsste ich nichtmal das Forum hier verlassen.

          • mirror sagt:

            Danke, dass Sie auf die leicht abgeänderte Wiedergabe der Denke von @HalleVerkehrt aufgesprungen sind. Hätten es eines weiteren Nachweises bedurft, dass die kindlich naiven Verallgemeinerungen des Oberradlers die Gesellschaft spalten, Sie haben den Nachweis erbracht.

          • rupert sagt:

            @mirror

            Distanzieren Sie sich noch von Ihrem Aufruf zur körperlichen Gewalt gegen Fahrradfahrer in Ihrem Beitrag oben?

          • mirror sagt:

            Noch mal kopiert, damit der letzte es versteht:

            „Nööö – war mal ein Versuch eine Gegenposition zu überzeichnen und den Radlern den Spiegel ihrer Borniertheit vorzuhalten.“

      • Radfahrer Klaus sagt:

        Nein, es treffen nur zwei Extreme aufeinander. Die Welt wäre besser ohne solche Extreme. Aber was sag ich es dem Typen, der eines der größten Probleme beim Thema Hass und Lobbyismus ist.

  7. farbspektrum sagt:

    Wenn so viele Autofahrer wie Radfahrer verkehswidrig den Boulevard benutzen würden, wäre aber schnell ein Auto mit Blaullicht da,

    • Seb Gorka sagt:

      Und Lkw erst! Käme dann ein Lkw mit Blaullicht? Nicht auszudenken, solche (wahn)witzigen Vergleiche.

    • Jede Menge Autos fahren den Boulevard entlang. Ganz ohne Polizei, und viele davon nicht mal langsam und vorsichtig.

      Dass der engste Abschnitt des oberen Boulevards seit einem Jahr offiziell zwischen Radverkehr und Fußverkehr geteilt wird, und zwar aktuell sogar mit dem gesamten Radverkehr Richtung Magdeburger Straße, lohnt sich nicht, Ihnen zu erklären. Schließlich ist dort keine Webcam.

      • g sagt:

        Ich werde am Dienstag mal vor Ort sei. … und dem erleuchtetn huldigen …. mal sehen wie gewaltfrei die jünger so sind.
        Montag interessiert mich zwar mehr musd da aber leider arbeiten…
        Die jünger müssen das wort wohl googeln.

      • farbspektrum sagt:

        Aber ein Video könntest du doch drehen, das kann doch heute jedes Handy und jede Kamera.

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