FDP-Stadtrat fordert Gewerbesteuer-Senkung in Halle

Seit neun Jahren liegt der sogenannte Hebesatz für die Gewerbesteuer in Halle (Saale) bei 450%, einer der höchsten in ganz Sachsen-Anhalt. Magdeburg hat ebenfalls 450%, Leipzig 460%, Leuna 350%. Halle sollte von dieser Summe sollte die Saalestadt runter, fordert der FDP-Stadtrat Torsten Schaper. Er sieht in der Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes eine gute Möglichkeit, um Halle für Unternehmen attraktiver zu machen. Mittelfristig sind dadurch mehr Steuereinnahmen dadurch zu erwarten.
“Wir haben die Möglichkeit, mit einem sehr einfachen Mittel sehr viel zu bewirken. Durch eine Senkung der Hebesätze wird die Stadt für Unternehmen attraktiv. Andere Kommunen in ganz Deutschland machen es uns vor. Sie profitieren mittelfristig von steigenden Steuereinnahmen, weil sich mehr Unternehmen ansiedeln. Es wird Zeit, dass wir diesen Schritt endlich auch gehen”, so Torsten Schaper, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion.
Die Stadt Monheim am Rhein ist so ein Positivbeispiel. Stück für Stück hat sie ihre Hebesätze auf das Niveau von 250% gesenkt. Dadurch konnte sie ihr Gesamtsteueraufkommen steigern und profitierte von weiteren Unternehmensansiedlungen. Seit 2013 liegt der Hebesatz der Stadt Halle für die Gewerbesteuer bei 450%. Gleichzeitig steht Halle im Wettbewerb mit Magdeburg und anderen Kommunen. Hinzu kommt die angespannte Haushaltslage der Händelstadt.
“Unternehmen zieht es vor allem dorthin, wo es für sie wirtschaftlich sinnvoll ist. Durch die hohe Gewerbesteuer lohnt sich für viele Firmen die Investition in den Standort Halle nicht. Wenn wir aber wollen, dass in Zukunft Schulen saniert werden und die Stadt weiterhin freiwillige Leistungen anbieten kann, brauchen wir eine starke Wirtschaft vor Ort. Wir können nicht nur den Mangel verwalten. Halle muss langfristig denken und dazu gehört ein Umdenken bei der Gewerbesteuer”, so Schaper abschließend.
Also Investitionen in die Zukunft auf Pump?
Das klingt aber gar nicht nach der FDP unter Führung des Herrn Lindner…
Und zudem: wo sollen sich die neuen Unternehmen ansiedeln? Die Gewerbeparks sind voll. Daher vorher erstmal attraktive Gewerbeflächen schaffen (ich weiß, die FDP ist dafür) und bis es soweit ist, muss die Gewerbesteuer nicht runter.
Wieder so ein idiotischer Beitrag eines Politmitläufers.
Wenn es ihm wirklich um Halle gehen würde, dann würde er die überfälligen Eingemeindungen ansprechen. Der gesamte Speckgürtel Halles liegt im Saal(e)kreis. Es absolut lächerlich.
Weiterhin würde er die nicht vorhandene Konkurrenz zu Magdeburg ansprechen, da Magdeburg bis zum Erbrechen politisch gestützt wird.
Wie aktuell z.B. Intel beweist. Eine Stadt ohne besondere Eigenschaften, ohne Flughafen und vernünftigen ICE-Anschluß erhält den Zuschlag. Was für Gelder werden da geflossen und versprochen worden sein?
Nichts dazu vom „besorgten“ Abgeordneten, denn dann würde er ja anstoßen und seine „Karriere“ gefährden.
Dann lieber heiße Luft rauslassen.
Der beste Tipp für Halle ist???
Genau:
HALLE MUSS MAGDEBURG LOSWERDEN!!!
Monheim hat den Nachbargemeinden die großen Zahler wegkanibalisieren können.
Hier im Osten gibt es keine großen Zahler.
Aber die FDP muss mal wieder so tun, als ob ihr das Wohl der Selbstständigen am Herzen läge.
Ein Unterbietungswettbewerb ist ganz bestimmt im Interesse der Kommunen. Es ist ja auch nicht so, als ob Städte einen Standortvorteil für Gewerbe böten, der aber mit höheren laufenden Kosten für die Infrastruktur einhergeht.
Ich kann den Vorschlag der FDP aus anderen Gründen begrüßen: Weil eher nur kleine und mittlere, lokal angesiedelte Betriebe ihre Gewinne versteuern, während sich Konzerne völlig legal arm rechnen.
Viel zu wenig, Habeck soll das alles zahlen
Bei Vorschlägen wo es um’s Geld verteilen geht, fordert die FDP immer eine Gegenfinazierung. Also FDP, wie soll die Senkung der Gewerbesteuer gegenfinaziert werden. Sicher wieder im Sozialbereich oder in der Bildung. Mit einer Übergewinnsteuer, das aber die FDP nicht will, von Konzernen die sich auf Kosen von Krieg und Krise bereichern, könnte man vieles Gegenfinanzieren.
Na ja, wenn man Deinesgleichen nicht immer Sozialknete in den Hals schieben müßte, weil Ihr selbst keine eigene Lebenskosten erwirtschaften könnt oder wollt, dann könnte die Gewerbesteuer auf 100% gesenkt werden. Und Geld für Schulen und Infrastruktur wäre auch noch da ohne die ganzen Sozialschmarotzer und Sportsubvention etc.
Wie immer eine vollkommen idiotische Antwort vom Alt-Dölauer.
Wieso unterstellst du dem ‚Leser‘ von Sozialknete abhängig zu sein?
Du hast sie doch nicht alle beisammen.
Im Übrigen wäre Geld im mehr als ausreichendem Maße vorhanden.
Der Staat gibt es nur falsch aus.
Na klar will das die FDP. Schließlich brauchts neue Porsche-Modelle für die Lobby-Günstlinge.
Im Gegensatz zu Dir zahlt Porsche ordentlich Steuern in Deutschland.
„FDP-Politikerin Strack-Zimmermann fordert mehr Waffen für die Ukraine – auch Schützen- und Kampfpanzer. Die Deutschen sollten derweil in den Auseinandersetzungen mit Russland zu Opfern bereit sein.“ (ntv)
Wie nun? Die Gewerbetreibenden sollen keine Opfer bringen?
Vielleicht einigt man sich innerhalb der FDP erst einmal, bevor man populistische Parolen raushaut.