Für den Baumschutz: Halle will Straßen öfter bewässern

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14 Antworten

  1. xxx sagt:

    „In der Paracelsusstraße fährt schon regelmäßig nachts ein Tankfahrzeug durch, um die Straße zu bewässern. Und das könnte bald auch in anderen größeren Straßen der Fall sein.“

    Warum bisher ausgerechnet nur in dieser Straße? Weil sich dort die Luftmess-Station befindet? Na so ein Zufall aber auch…

    • Danne sagt:

      Hm warte mal…an derLuftmessstation wird in welcher Höhe gemessen???
      Nich am Boden das ist soweit klar…müsste der LKW dann nicht nach oben sprühen um den Feinstaub aus der Luft zu binden?
      Macht er nich…sprüht nach unten auf die Straße!
      Außerdem sollte jedem der auch mal über den Corona Tellerrand schaut zu Ohren gekommen sein das die Luft Werte trotz weniger pkw/Lkw nicht wirklich besser sind.
      Sollte zum Nachdenken anregen u nein ich bin kein Aluhut Träger…

  2. Dala sagt:

    Toll Straßen bewässern um Bäumen zu helfen. Die Masse des Wassers landet in der Kanalisation. Bäume direkt wässern, dann kühlen sie über die Verdunstung die Umgebung auch ab. Bitte das Wasser an die Wurzeln und nicht auf den Asphalt.

    • xxx sagt:

      Vollkommen richtig, aber das Wasser soll ja vor allem den Staub auf der Straße binden (Luftmess-Station…), das mit den Bäumen ist nur vorgeschoben.

      • Danne sagt:

        Ja möglich…der Staub auf der Straße wird aber von der Station eh nicht erfasst u das Bäume von dem Wasser auch nix haben sind wir einer Meinung.
        Ich meine das der LKW allerdings auch in Sachen Feinstaub Werte nix bringt…fährt ja im Winter auch nicht.

        • xxx sagt:

          „der Staub auf der Straße wird aber von der Station eh nicht erfasst“

          Durch Fahrbewegungen wird aber ständig alles um- und hochgewirbelt, bei feuchter Fahrbahn bleibt zumindest das auf der Straße „kleben“.

  3. eswirdsommer sagt:

    Letzten Sommer haben die Stadtwerke Baumbewässerungssäcke an die Hallenser für 20€ in ihrem Kundencenter verkauft. Vielleicht schafft es die Stadt ja in diesem Jahr, diese Säcke selbst aufzustellen und die direkte Bewässerung nicht den spendierwilligen Einwohnern zu überlassen. Genug Zeit für eine Planung und Organisation war ja vorhanden.

    • xxx sagt:

      „Vielleicht schafft es die Stadt ja in diesem Jahr, diese Säcke selbst aufzustellen und die direkte Bewässerung nicht den spendierwilligen Einwohnern zu überlassen. Genug Zeit für eine Planung und Organisation war ja vorhanden.“

      Wovon träumst du nachts? Wir sind doch erst im Jahr 3 nach dem absolut trockensten Sommer des Jahrhunderts. Das braucht noch mindestens weitere 4 Jahre – und bis dahin sind die restlichen zwei Drittel der Bäume vielleicht auch noch vertrocknet. Hier steht man nicht früher auf, sondern schläft länger aus.

    • Daniel M. sagt:

      Ganz deiner Meinung!

  4. Ernst sagt:

    @eswirdsommer und @xxx

    Ja, solche Säcke wurden aufgestellt, zum Beispiel an den neugepflanzten Bäumen auf dem Hasenberg.

    Hauptsache merkbefreit rumsaften und nicht bis 2 zählen können.

    • xxx sagt:

      „Ja, solche Säcke wurden aufgestellt“

      Ja, an ausgesuchten Einzelexemplaren vielleicht. Bei längerer Trockenheit haben aber auch die 99% der anderen Bäume Durst. Aber man sägt ja lieber die vertrockneten Bäume ab, statt die Bäume zu wässern.

      • Sachverstand sagt:

        Schau mal nach was ein Altbaum pro Tag an Wasser benötigt. Das ist mit Wässern unrealisierbar, kann niemand auf Dauer leisten! Wichtiger wäre es schnell und für die Verursacher spürbar das Machbare und durch die BSS der Stadt Festgeschriebene rigoros umzusetzen: Abschleppen von auf Baumstandorten abgestellten KFZ, Beseitigung von Baustelleneinrichtungen im Baumumfeld etc.pp.. Damit wäre schon 1 wesentliches Problem gelöst, verdichtete Böden in welche kein Wasser eindringen und der auch wichtige Gasaustausch nicht stattfinden kann.

        • xxx sagt:

          „Schau mal nach was ein Altbaum pro Tag an Wasser benötigt. Das ist mit Wässern unrealisierbar, kann niemand auf Dauer leisten!“

          Können kann man viel, man muss es nur auch wollen. Es wird soviel Geld für alles mögliche rausgeschmissen, aber für Natur reicht es meist nicht.
          Davon mal abgesehen wäre den Bäumen auch schon geholfen, wenn sie wenigstens eine „suboptimale“ Menge Wasser bekämen, immer noch besser als monatelang gar nichts. Und auch die Bürger könnten sich beteiligen, es ist schließlich auch in ihrem Interesse, wenn das vorhandene Grün erhalten bleibt. Wenn jeder jeden Tag einen Baum vor seinem Fenster mal wenigstens eine Kanne oder Eimer Wasser geben würde, wäre schon allen geholfen und niemand wäre überfordert.
          Natürlich können auch alle mit den Schultern zucken und darauf warten, wann in den nächsten beiden Trockensommern auch noch die restlichen Bäume eingehen. Dann aber bitte nicht über ein katastrophales Stadtklima jammern.

  5. Kevinalleinzuhaus sagt:

    Finde ich schön, was da die Stadt macht. Mit der Instandsetzung der Berliner Straße in Diemitz ist 2010/2012 Flüster-Asphalt eingebaut worden, der so großporig ist, das sich der Dreck in diesen Hohlräumen sammelt. Laut Hersteller sollte mindestens 1x wöchentlich dieser Dreck ausgespült werden. Bis heute noch keinen Sprengwagen gesehen, nur die Straßenkehrmaschine.

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