Gedenken zum Weltfriedenstag auf dem Marktplatz in Halle

Der 1. September ist Weltfriedenstag. Mit diesem Datum wird an den Beginn des 2. Weltkrieg 1939 erinnert. 

Dieser faschistische Überfall auf ein Nachbarland dürfe nicht vergessen werden, sagte Christoph Starke vom Friedenskreis. “Es war der Beginn von 6 Jahren unermesslichen Leids, körperlicher und seelischer Verletzung, materieller Zerstörung und millionenfachen Tod.” Daran müsse erinnert werden.

In diesem Jahr stehe der Tag unter dem Zeichen des Kriegs in der Ukraine. “Es herrscht wieder Krieg in Europa, keine tausend Kilometer von Halle entfernt.” Es sei aktuell kein Ende des Kriegs absehbar. Die Gefahr der Eskalation und weiteren Ausweitung sei groß. “Ist mit jeder Waffe, die geliefert wird, nicht die Gefahr der weiteren Eskalation eingeschlossen”, fragte Starke. “Sind wirklich alle zivilen Möglichkeiten der Verteidigung und diplomatischen Verhandlungsinitiativen schon ausgeschöpft?” Er sei der Überzeugen, dass in den letzten Jahren zahlreiche Chancen zur gewaltfreien Lösung des Konflikts verpasst worden seien. Politisch und medial werde immer mehr mit Bedrohungsszenarien agiert. Die Notwendigkeit der Abschreckung werden kommuniziert und Feindbilder kreiert. “Pazifistische Positionen werden in verletzender Weise an Verantwortungslos und naiv verhöhnt.” Doch seien für die zukünftige Friedensordnung eine massive Aufrüstung der Bundeswehr und die Stärkung der Nato der richtige Weg, fragte Starke. “Sind die Milliarden, die dort investiert werden, nicht vielmehr für zivile Instrumente der Konfliktbearbeitung, die Friedensforschung, der internationalen Kooperation und der Abrüstung zu investieren?” Es gelte aber auch an die anderen aktuellen Kriege zu erinnern, so Starke, rund 30 sind es aktuell, 250 kriegerische Konflikte in der Welt sind es seit Ende des 2. Weltkriegs. Jeder einzelne Krieg sei eine “Katastrophe des Scheiterns politischer Gestaltung.”

Im Anschluss hielt die MLPD eine Friedenskundgebung unter dem Motto “Aktiv für den Weltfrieden- damit wir alle, auch unsere Kinder eine Zukunft haben” ab. Unter anderem wurde ein Rückzug der NATO aus Osteuropa gefordert.  “Aktiv für den Weltfrieden, das bedeutet für uns Widerstand gegen die Gefahr eines lll. Weltkrieges zu organisieren, der derzeit aktiv von allen Imperialisten weltweit vorbereitet wird. Die Regierungen, auch die Bundesregierung, reden von Frieden und bereiten den Krieg vor. Auf der einen Seite 100 Milliarden „Sondervermögen“ für Kriegskredite. Die Großaktionäre von Banken und Konzernen werden immer reicher, unsere Umwelt immer weiter zerstört”, sagt Frank Oettler. “Auf der anderen Seite soll für uns Arbeiter, Angestellte, Arbeitslose,  Rentner und unsere Familien nicht Mal ein 9 EURO Ticket drin sein. Und dann noch die Inflation und diese unverschämte Gasumlage, mit der die Regierung die Taschen der Reichen immer voller macht.” Es werde wochenlang “über sogenannte Entlastungsalmosen, Pakete die wenn überhaupt, höchstens kleine Päckchen werden, debattiert.So kann es nicht mehr weiter gehen. Gegen Weltkriegsgefahr und Inflation.Für eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung, Umweltzerstörung, Faschismus und verbrecherische imperialistische Kriege. Damit wir alle und unsere Kinder eine Zukunft haben.”

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43 Antworten

  1. Ursel sagt:

    Kein Krieg darf vergessen werden. Normale Menschen wollen Frieden.

    • weg vom Fenster! sagt:

      unverhohlene Russenkritik – gefährlich!!

    • Frage sagt:

      „Normale Menschen wollen Frieden.“

      Weil die vom Krieg nicht profitieren. Im Gegenteil…
      Was genau ist also von Leuten zu halten, die mit Hilfe endlosen Waffenlieferungen bzw. Geld für Waffenkäufe einen Krieg am Laufen halten, der normalerweise schon längst vorbei wäre?

  2. Robert sagt:

    Warum erwähnt der Friedenskreis nicht den Krieg, der aus Kiew ,gegen den Bewohnern aus dem Donbass angezettelt wurde ? So friedlich scheint der Friedenskreis wohl auch nicht zu sein.

  3. Fragjanur sagt:

    Das AKW Saporischschja ist ja z.Zt. vom Russen besetzt und wird, wie man den Leitmedien entnehmen kann, täglich beschossen.
    Von wem eigentlich? Und woher haben die ihre Waffen?

    • Ahnung sagt:

      Wo genau entnimmst du denn diese Weisheiten?

      • Mai-Ling sagt:

        Aus den „Leitmedien“, hat er doch geschrieben…

        • Gewissheit sagt:

          „Er“ ist schon kein Er.

          Was das Wort „genau“ bedeutet, ist dir wohl auch nicht ganz klar. Eine solche Nachfrage soll dazu führen, dass du, äh, ich meine „Er“ sich mit „seiner“ Aussage beschäftigt und sie mit möglichst Fakten untermauert.

          Wenn daraufhin nichts kommt, oder jemand „anderes“ schwurbelt was in Richtung „google selbst“, dann ist schnell klar, dass die ursprüngliche Aussage Mumpitz, um nicht zu sagen bewusste Lüge ist.

          Insofern: danke für die Bestätigung. 🙂

      • Fragjanur sagt:

        Aus der gestrigen tagesschau.
        Dort wurde berichtet das das AKW derzeit von Russen besetzt sei und mit Mörsergranaten beschossen wurde.
        Nur leider wurde nicht berichtet wer denn geschossen hat.
        Und nu trolle woanders weiter.

        • upsi sagt:

          wurde oder wird?

          …vom Russen besetzt und wird, wie man den Leitmedien entnehmen kann, täglich beschossen.

        • nachgehört sagt:

          Da wurde nichts von einer russischen Besetzung erwähnt.

        • tja... sagt:

          Jeder normaldenkende Mensch fragt sich, warum ausgerechnet Russen das AKW beschießen sollten, wenn sie sich selber in unmittelbarer Nähe aufhalten?

          • komisch sagt:

            Das AKW wird von Ukrainern betrieben. Da stellst du diese Frage nicht.

          • 1.3 Billionen - spare jetzt! sagt:

            „ausgerechnet Russen“

            Zumal deren Staatsgebiet – auf kürzester Entfernung – mehr als 270 Kilometer weit entfernt ist. Dann müssten sie ja einen souveränen Staat mit Fernwaffen angreifen oder, sollten es Granaten sein, Waffensystem auf fremdem Staatsgebiet stationiert haben und auch noch einsetzen. Nee, ich glaub ja viel, aber unsere Freunde würden sowas einfach nicht tun.

          • capito? sagt:

            Nochmal ganz einfach für euch Nulpen erklärt: Niemand, der sich an oder in einer Tankstelle aufhält, zündelt mit offenem Feuer, es sei denn, er ist komplett irre oder Selbstmörder.

          • Eisleber sagt:

            Denn Vernunft ist gefragt!

    • Satire Friedhälm sagt:

      Ich glaube es ist die 6.Armee.

  4. DPG sagt:

    “Es herrscht wieder Krieg in Europa, keine tausend Kilometer von Halle entfernt.” Es sei aktuell kein Ende des Kriegs absehbar. Die Gefahr der Eskalation und weiteren Ausweitung sei groß. “Ist mit jeder Waffe, die geliefert wird, nicht die Gefahr der weiteren Eskalation eingeschlossen”, fragte Starke. “Sind wirklich alle zivilen Möglichkeiten der Verteidigung und diplomatischen Verhandlungsinitiativen schon ausgeschöpft?” Er sei der Überzeugen, dass in den letzten Jahren zahlreiche Chancen zur gewaltfreien Lösung des Konflikts verpasst worden seien. Politisch und medial werde immer mehr mit Bedrohungsszenarien agiert. Die Notwendigkeit der Abschreckung werden kommuniziert und Feindbilder kreiert. “Pazifistische Positionen werden in verletzender Weise an Verantwortungslos und naiv verhöhnt.”

    Dqmit beschreibt er die Realität in Russland sehr treffend.

  5. Mephisto sagt:

    Nach den Bildern – 10-12Teilnehmer?!

  6. Keine Macht dem Krieg sagt:

    So eine Plakataktion zeigt mit Sicherheit Wirkung in der Weltöffentlichkeit (Ironie).
    Wovon internationale Medien eher berichten würden,wäre zum Beispiel,wenn es in Deutschland ein Gesetz geben würde,nachdem jede Partei die mit Wahllügen und falschen Versprechen die eigenen Wähler an der Nase herumgeführt hat und sich dadurch Plätze im Bundestag erschwindelt hat mit sofortiger Wirkung wieder von der Bildfläche verschwindet! Dann hätten wir nämlich in DE nicht so ein Schlamassel-von wegen“keine Waffen in Kriegsgebiete“. So liebe Grünen-Wähler,ihr seid auch schuld !

    • Beginn & Ende sagt:

      Ein Krieg beginnt nicht von selbst.

      • Trolljäger sagt:

        Ging es gerade um den Beginn eines Krieges oder um Waffenlieferungen in Kriegsgebiete, die die Grünen noch vor ein paar Monaten – also vor der Wahl – ausgeschlossen hatten? Lies einfach nochmal nach.

        • tja... sagt:

          Es ging um Krieg. Der Beginnt nicht von selbst.

          • Trolljäger sagt:

            In deinem runden Ding vielleicht, was bei richtigen Diskutanten Kopf genannt wird. Ansonsten gilt weiterhin: Nochmal lesen. Nimm dir Zeit.

          • Diskuonk sagt:

            „Keine Macht dem Krieg“
            „keine Waffen in Kriegsgebiete“
            „Ein Krieg beginnt nicht von selbst.“

            Stimmt. Krieg wurde mit keiner Silbe erwähnt.

          • Trolljäger sagt:

            Hat niemand behauptet, dass das Wort Krieg nicht erwähnt wurde. Vielleicht hältst du dich jetzt mal an den inhaltlichen Faden oder willst du einfach nur weiter trollen?

          • jedenfalls: sagt:

            Krieg beginnt nicht von selbst.

          • Trolljäger sagt:

            Du bist ja noch hohler als ein Troll, nur eine gesprungene Platte. Aber weil ich nett bin, gebe ich dir mal einen Hinweis: Thema war Wahllüge der Grünen. Und nun hast du noch einen letzten Versuch…

  7. Oft sagt:

    Deshalb muss man auch mit den Kriegstreibern sprechen und auf keinen Fall Waffenlieferungen veranstalten, denn das verlängert nur den Krieg, aber woher sollen das denn die naiven grünen wissen