Grüne Halle fordern transparenten und konsequenten Baumschutz – Fällungen sollen per Stadtratsantrag erschwert werden

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19 Antworten

  1. Einwohner sagt:

    Der konsequente Baumschutz hört bei einem Friedhof auf, um ein Grab neben einem anderen auszuheben, damit zwei Tote, gleicher ethnischer Herkunft, nebeneinander begraben werden können. Konsequenter geht es wahrscheinlich überhaupt nicht mehr…!

    • Borstel sagt:

      Da wurde wahrscheinlich mit sehr viel Geld „gedroht“. Diese Familie hat auf dem Friedhof schon etliche Gräber. Jede Beerdigung eines Familienmitgliedes ist ein halber Staatsakt. Aber das ist jedem selber überlassen. Fragwürdig finde ich die Baumfällung auch, zumal es genug Platz auf dem Friedhof gibt.

    • ICH sagt:

      Als ich das vor paar Tagen gelesen habe, dachte ich auch, ich bin im flachen Film. Leute, die so einen Quark entscheiden oder auch nur mittragen, sollten sofort aus ihrem Amt entfernt werden. Dass bei solchen Entscheidungen immer nur eine Mischung aus verblödeter Ideologie und der Angst vor irgendwelchen Schreihälsen, die immer aufbegehren, wenn es um vermeintliche Diskriminierung von Minderheiten geht, dahintersteckt, liegt ja wohl auf der Hand. Und zum Vorschlag von Aldag: Wird Zeit, dass sich da in der Stadt mal was bewegt, wie bereits im Artikel erwähnt, könnte mittlerweile das Misstrauen gegenüber irgendwelchen städtichen Prüfungen, wo ohnehin immer das Wunschergebnis rauskommt, nicht größer sein.
      Lustig auch, wie die Stadt jetzt am Beispiel der Cantor-Straße extra bockig auf die Untersagung der Fällung reagiert – wird halt einfach die Straße vor den Bäumen vollgesperrt. Man muss dem dummen Volk eben einfach mal zeigen, wer die dickeren Eier hat.

    • genau so sagt:

      dem ist nichts hinzuzufügen

  2. Rathaus@halle.de sagt:

    Ist dann der Rat auch Schuld, wenn dann doch ein Baum auf etwas oder jemanden fällt?

    Kein Rat kann dies fachlich bewerten.
    Wenn es Gutachten gibt, muss eine Fachbehörde bewerten und entscheiden.
    Bäume unterliegen nicht einer Ideologie!

    Zudem, je nach Mehrheiten könnten auch mehr Bäume als gewünscht gefällt werden.

    • ICH sagt:

      Hast du den Artikel nicht gelesen oder reicht’s geistig einfach nicht? Es geht ja gerade um Gefälligkeitsgutachten und die fehlende Transparenz irgendwelcher (Gefälligkeits-)Entscheidungen. Und selbstverständlich unterliegen Bäume, wie quasi jedes Thema, einer Ideologie, im Falle der Fällungen oft genug der Ideologie „Wer hat den größten Geldbeutel und wer hat die besten Beziehungen in die Stadtverwaltung“. Eine rechtzeitige Öffentlichmachung aller geplanten Fällungen, auf welche Weise auch immer, ist mehr als überfällig. Und genauso bitte auch ein Register der Ersatzpflanzungen und nach welcher Zeit diese Jungbäume überhaupt noch leben. Das ist nämlich der zweite Punkt, wo die Stadt auf ganzer Linie versagt.

      • ABC sagt:

        Danke, dass du das Hirngenie nochmal aufzuklären versuchst.

      • Hallunke sagt:

        Gefälligkeitsgutachten …. Sie wissen also welche das sind (z. B. wes Brot ich ess..). Das trifft aber für praktisch alle Baumgutachten, und nicht nur die, zu. Alternativ könnte ja die Stadt die Gutachter beauftragen. Geht alles, aber bisher gibt es dafür keine Haushaltsstelle. Dafür ist der Stadtrat zuständig. Womit sich die Katze in den Schwanz beißt.
        Vor ein paar Wochen ist die neue Baumschutzsatzung, auch mit den Stimmen der hier auffälligen Fraktionen beschlossen worden. Wenn das Gedächtnis so kurz ist…. .

  3. Baum- und Blühwiesenfreund sagt:

    begrüßt den Vorschlag der GRÜNEN!
    Naturschutz muss transparent werden!

  4. Bürger für Halle sagt:

    Der Antrag der Grünen ist ein richtiger Schritt, denn ein Weiter so, kann keine Option mehr sein.

    • Ist so... sagt:

      Die Grünen sitzen seit Jahren mit im Stadtrat und haben sich seitdem auch nie ein Bein ausgerissen. Und jetzt wird auf einmal laut geschrien… stehen bald Wahlen an? 😉

      • Klara sagt:

        @Ist so:
        Ja, sie sitzen seit der Wende im Stadtrat und tun was sie können. Aber leider sind sie nicht in der Mehrheit.

        • Hallunke sagt:

          Ach je, die Armen. Wenn man nur mich lassen würde wie ich wollte, dann wäre die Welt gerettet. Warum sehen das die Wähler nur nicht ein, verstehe ich gar nicht.

  5. Emmi sagt:

    „Grundsätzlich regen wir deshalb an, dass alle Baumfällungen der Öffentlichkeit bekanntgemacht werden, mit Foto, Begründung und Benennung der Ersatzpflanzung. Das kann zum Beispiel auf der Internetseite der Stadt Halle passieren“
    Dieses Register ist längst überfällig. Ansonsten ist der Umbau zu einer klimagerechten Stadt eine Lüge.

    • mirror sagt:

      Heureka, eine neue Quelle für Bürokratie ist gefunden. Die Spezies Bürokratie werden die Grünen mit vollem Einsatz retten.

  6. Ich will verstehen sagt:

    Da sind wir wieder im Mittelalter beim Pranger, nur halt digital.
    Herzlichen Glückwunsch.

    Ich frag mich immer, ob das bei Aldag nur pure Heuchelei ist. Ganz knapp ist er nicht Baubeigeordneter. Hätte er in der Position wirklich jeden einzelnen Baum gerettet? Dann gäbe es quasi null Baugeschehen in der Stadt. In unseren Breiten ist die natürliche Vegetation ein Wald, sprich Bäume wachsen einfach überall.

  7. seltsames Halle sagt:

    Wir wissen alle, wie das in Halle läuft. Private Eigentümer werden bis aufs Blut schikaniert und mit Auflagen überhäuft, wenn aber die Stadt oder eines der kommunalen Unternehmen Bäume fällen will, dann ist es egal.
    Ähnlich läuft es ja beim Winterdienst. Da droht die Stadt mit 5000 Euro Ordnungsgeld, wenn jemand mal früh um 6 nicht seine 3m Fußweg geräumt hat, aber die Stadt räumt nach 3 Tagen nichtmal die wichtigsten Kreuzungen.

  8. Klimaaktivist sagt:

    Der Stadtrat sollte mal ans Bäume pflanzen auf Freiflächen denken und nicht an Blühwiesen. Bäume soll ja CO2 Speichern aber das wissen unser grünen noch nicht.

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