Katastrophenschutz in Halle: 1,8 Mio Euro für Projekt zur Koordination freiwilliger Helfer

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8 Antworten

  1. mirror sagt:

    Software mit diesem Anforderungsprofil gibt es wie Sand am Meer. Da muss nicht neu entwickelt werden.

  2. mirror sagt:

    In der MZ war die Mitteilung ausführlicher. Die Stadt steuert nur 250.000 € inkl einer Stelle bei der Stadt bei. Der Großteil der Investitionssumme kommt vom Bundesbildungsministerium. Solche Systeme muss man nicht erforschen, die sind weltweit in den Katastrophenschutzzentren im Einsatz. Einfach mal beim Mitbewerber des am Projekt beteiligten (ESRI) Intergraph in Ismaning nachfragen.

    • H11er sagt:

      Da es sich hier um ein BMBF-gefördertes Projekt handelt und die Stadt Halle kein Unternehmen ist, entsteht ihr mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so gut wie keine finanzielle Belastung, sondern sie erhält besagte 260.000 € aus dem 1,8 Mio € Gesamtfördervolumen, um ihren Anteil am Projekt zu leisten. Tatsächlich wird die Stadt vermutlich keinen Euro selbst beisteuern müssen, was ja auch ok ist nur sollte das auch richtig dargestellt werden.

      Was die IT-gestützte Koordination von Freiwilligen Helfern angeht gibt es tatsächlich schon verschiedene Ansätze. Dass es rudimentär mit sozialen Netzwerken wie Facebook geht, haben wir alle erlebt und wie man das nun tatsächlich professionell lösen kann, wird von verschiedener Seite analysiert (z.B. Projekt ENSURE). Zu behaupten, dass solche Systeme weltweit im Einsatz sind, halte ich aber für sehr weit hergeholt. Der Einsatz freiwilliger, ungebundener Helfer ist aktuell bei den BOS in Deutschland überhaupt kein Mittel mit dem man plant, da Sie eben unorganisiert sind und sehr viele Fragen wie z.B. zum rechtlichen/versicherungstechnischen Rahmen, Einsatzmöglichkeiten, Verhalten in verschiedenen Situationen oder deren Einbindung in die Stabsarbeit überhaupt nicht geklärt sind. Solche Fragen gilt es überhaupt erst einmal zu klären,ein IT-Systems für den professionellen, möglichst standardisierten Einsatz zu entwickeln. Und ich denke dafür macht ein derartiges Forschungsprojekt durchaus Sinn.

      Ich weiß leider nicht, welches Produkt von Intergraph hier im Gespräch ist, aber wenn Sie hier mehr wissen, warum nicht einfach mal den Tip an den Projektkoordinator weiterleiten? Schaden wird es nicht 🙂 (kubas@wiwi.uni-halle.de laut Pressemeldung der MLU)

      • mirror sagt:

        Im Hinblick auf die Finanzierung stimme ich zu. Sehe ich ähnlich, nachdem ich die 1,8 Mio aus dem Forschungsprojekt detaillierter nachgelesen habe. Sind wohl im wesentlichen eh-da-Kosten. Könnten nur bei der Einführung des Systems noch Softwarelizenzen anfallen.

        Letztes Jahr hatte ich in den Emiraten eine ähnliche Ausschreibung auf dem Tisch. So Stücker 12 haben sich mit ähnlichen Lösungen gemeldet. Technisch gesehen ist es ziemlich wurscht, welcher Typ die Ressourcen sind. Rechtliche Rahmenbedingungen sind zu klären, müssen aber nicht unbedingt erforscht werden.

        Es gibt so viele vom Bund/EU finanzierte Forschungsvorhaben, in denen das Rad neu erfunden wird. Kommt auf eines mehr oder weniger nicht an.

  3. eseppelt sagt:

    Es ist ja wohl egal, wie die Stelle heißt, von der das STEUERGELD dafür her kommt

  4. Intergraph sagt:

    @mirror
    Da hat Intergraph wohl gepennt. Bleibt nur die Frage: Warum setzt man sowas nicht mit OpenSource um?

  1. 27. Juni 2016

    […] Bereits Anfang Mai hatte der Fachbereichsleiter Sicherheit, Tobias Teschner, erklärt, man prüfe die Einführung von Warn-Apps für Smartphone wie NINA oder KatWarn. Hierzu wolle man sich, so Teschner, mit den benachbarten Kreisen abstimmen, für welches System man sich entscheidet. Zugleich erarbeitet die Stadtverwaltung für 1,8 Mio Euro ein Projekt zur Koordination freiwilliger Helfer. Infos dazu hier. […]

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