Klimastreikern in Halle droht offenbar Schulverweis

Das könnte Dich auch interessieren …

53 Antworten

  1. Rike sagt:

    Warum gibt man der Jugend beim klimastreik eigentlich keine Bäumchen und blaue Säcke in die Hand damit kann man viel Gutes für das Klima tun.

  2. Remus Lupin sagt:

    Ich lernte den Klimawandel zu lieben. Es gibt so viel zu lachen! Bin gespannt, wie das weitergeht.

  3. Sunny sagt:

    Das System versucht sich mit allen Mitteln selbst zu erhalten. Das System ist aber so ressourcen- und energieverbrauchend, dass es die Zukunft der Menschheit- und zwar die nahe Zukunft gefährdet. Jeder der intelligent genug ist, den IPCC -Bericht zu verstehen, weiß dass wir handeln müssen und zwar schnell. Mich beschleicht langsam das Gefühl, dass es an Intelligenz und Empathie mangelt – überall, auch im Kultusministerium.

    • mirror sagt:

      Jeder der intelligent genug ist, gerade auch den letzten IPCC-Bericht zum Thema Landnutzung zu verstehen, kann erkennen, an welchen Stellen wissenschaftliche Ergebnisse zusammengefasst und an welchen Stellen Ideologie reinformuliert wurde.Wer den Weltuntergangspredigern nachläuft und von einem Untergang der Menschheit in naher Zukunft spricht, hat ganz bestimmt nicht dieses Maß an Intelligenz.

      Hier geht es auch nicht darum. Die Frage ist, soll unsere Jugend nicht nur Rechte wahrnehmen, sondern auch Pflichten übernehmen. Es gibt überhaupt keine Zwangsbedingung, die die Klimademos an Samstagen oder Sonntagen verhindert. Um seine Meinung zu äußern muss nicht die Schule geschwänzt werden.

      • LL sagt:

        Samstags oder Sonntags würde es aber niemanden jucken. Die Bewegung bekäme nicht halb so viel Aufmerksamkeit.
        Zum Thema Pflicht: besteht die Pflicht von Jugendlichen wirklich nur darin, zur Schule zu gehen? Oder nicht auch darin, die Zukunft mitzugestalten?

        • mirror sagt:

          Warum sollte das Samstags oder Sonntags niemend jucken? Werden doch bahnbrechende Erkenntnisse auf den Plakaten formuliert.

          • Bürger sagt:

            „Werden doch bahnbrechende Erkenntnisse auf den Plakaten formuliert.“

            Immerhin werden sie öffentlich formuliert. Bisher wurde nämlich hauptsächlich öffentlich totgeschwiegen, was Wissenschaftler und Umweltaktivisten schon seit Jahrzehnten anmahnen.
            Die unschönen Tatsachen waren halt immer zu unbequem und standen den politischen und wirtschaftlichen Absichten entgegen.

          • mirror sagt:

            Maßnahmen zur CO2-Reduzierung, Energieeinsparung oder Klimaschutzkonzepte wurden begonnen, da hat noch niemeand Greta gekannt und die Kids haben noch Justin Bieber verehrt.

            Ich empfehle der Jugend mal das Klimaschutzkonzept des Landes durchzulesen und Vorschläge zu erarbeiten, wie man es besser machen kann. Sie werden schnell erkennen, dass Klimaschutz Geld kostet. Darum sollten Sie sich auch überlegen, wo das Geld dafür eingespart werden soll; Kultur, Sportförderung, Sozialarbeit? Am besten auf kommunaler Ebene beginnen, dann ist das Thema nicht gar so theoretisch.

            Aus der Lebenserfahrung: Im letzten Jahrhundert wurden Kläranlagen gegen die Gewässerverschutzung gebaut, Industrieabgase gegen das Waldsterben entschwefelt oder Altlasten zur Reinigung des Bodens saniert. Alles mit Beschluß von Maßnahmen, Planung und Finanzierung. Schon zu dieser Zeit haben die Öko-Populisten der Grünen den Weltuntergang gepredigt.

    • g sagt:

      Vor allem mangelt es an kühlen klugen Köpfen ….. hysteriker haben wir dagegen jede Menge.

      • 10010110​ sagt:

        Die „kühlen klugen Köpfe“ haben uns bis hier her gebracht. Und jetzt? Weiter so?

        • mirror sagt:

          Die Flüsse sind sauber, die Luft stinkt nicht mehr und die Altslasten sind weitgehend saniert. Weiter so!

        • HansimGlueck sagt:

          Na ob das die kühlen klugen Köpfe waren?
          Die kühlen klugen Köpfe haben eigentlich seit mehr als 50 Jahren etwas anderes erzählt als das, was dann „gemacht wurde“.

          • Faktencheck sagt:

            Die klugen und kühlen Köpfe haben die Schadstoffemissionen in den letzten Jahren extrem gesenkt, trotz deutlich mehr Luxus und Wohlstand. Unter deinen geliebten Genossen gab es vor 30 Jahren auch in Halle regelmäßig Smog.

            Was passiert wenn sich Dummheit und Klimahysterie durchsetzt haben wir in den letzten Jahren u.a. mit der Diesel und Atomhysterie gesehen, auf einmal stagnierten bzw. erhöhten sich erstmalig die Schadstoffemissionen.

      • Argus sagt:

        „Vor allem mangelt es an kühlen klugen Köpfen ….. hysteriker haben wir dagegen jede Menge.“

        Oft genug werden aber genau die kühlen klugen Köpfe als Hysteriker gebrandmarkt, weil deren verkündeten Forschungsergebnisse und daraus berechneten Zukunftsprognosen unangenehm sind und nicht ins politische oder persönliche Kalkül passen.

        • Faktencheck sagt:

          Nein, diese nicht ganz so klugen Köpfe werden als Hysteriker benannt, weil sie Hysteriker sind.

          Die meisten Zukunftsprognosen entbehren jeder Grundlage. Und wenn etwas an der Hysterie dran wäre, dann wäre es offensichtlich zu spät. So oder so liegen die Hysteriker mit ihren Forderungen komplett daneben.

          • Kronprinz sagt:

            Das ist ja witzig (und dabei ist ganz egal, ob man an den menschengemachten Klimawandel glaubt oder nicht…):

            Sie wissen ganz genau, dass die meisten Zukunftsprognosen jeder Grundlage entbehren, aber wenn doch, dann wäre es offensichtlich zu spät? Auf welche ‚Fakten‘ berufen Sie sich bzw. welche wollen Sie gecheckt haben? Zwei derart gänzlich gegensätzliche Auffassungen in einen Zusammenhang zu bringen, ist schon ‚genial‘.

            Ich lach mich tot, so etwas Inkonsequentes gab’s hier schon lange nicht mehr 🤣🤣🤣 Dazu noch der Profilname… 😂👍

          • Faktencheck sagt:

            Wie man ihrem mangelndem Denkvermögen entnehmen kann, haben Sie wohl schon die Schule geschwänzt bevor es cool war.

            Ganz einfach, wenn die Prognosen stimmen würden, auf die sich unsere Hysteriker berufen, dann haben wir irgendwas zwischen Monaten und wenigen Jahren um den CO2 Ausstoß gegen Null zu bekommen. Selbst wenn man ein paar Wohlstandsmenschen ohne echte Probleme in den Industrieländern ein schlechtes Gewissen machen kann, dann bleiben Schwellenländer, denen es nicht um die nächsten x Generationen geht.

            Übrigens war die Hysterie der letzten Jahre durchaus kontraproduktiv.

          • Kronprinz sagt:

            @“Faktencheck“: Sie ziehen nicht nur die falschen Schlüsse, sie wenden auch für den Fall, dass „doch etwas dran“ wäre (was Sie ja eh nicht glauben), sogar die falschen Voraussetzungen an. Sie glauben, dass die gegenwärtigen Versuche, dem menschengemachten Klimawandel (so er den existieren würde) entgegen zu treten, eh nichts nützen. Soll heißen, alle Wissenschaftler, die diese Maßnahmen vorschlagen tun dies, obwohl sie wissen, dass es Unsinn ist? Was für eine Denkweise! Ich habs: Es ist eine Verschwörung, gell? Von wem? Wie von unserem Lieblings-Donald erklärt von China?

            Es gibt Menschen die sagen, es gibt keinen menschengemachten Klimawandel oder aber man kann nichts dagegen tun. Okay.

            Es gibt Menschen die sagen, es gibt einen menschengemachten Klimawandel und wir können etwas dagegen tun. Okay.

            Aber es gibt keine Person die sagt, es gibt den menschengemachten Klimawandel, man kann nichts dagegen tun, aber wir machen es trotzdem und tun so, als ob es hilft. Doch, einen gibt es: Den „Faktenchecker“!

            Natürlich ist es ob Ihrer Denkweise bis zu Beleidigungen nur ein kleiner Schritt, indem Sie glauben, mir mangelndes Denkvermögen attestieren zu können oder einen (nach ihrer Meinung) lustigen, bei WhatsApp abgeschrieben (?) Spruch übers Schuleschwänzen anbringen zu müssen.

            Sie haben sich damit selbst disqualifiziert, jedenfalls mir gegenüber. Ich ahne, dass Sie jetzt weiter schlaue Sätze anbringen wollen, wahrscheinlich widersprechen Sie sich aber selbst wieder. Deswegen hat sich das hier in diesem Thread für mich mit Ihnen erledigt.

            Ich wünsche Ihnen was!

  4. Achso sagt:

    Mich würde aber doch interessieren, ob die Schulleiter nun mit einem „Verweis“ oder einem „Schulverweis“ gedroht haben. Das sind ja sehr unterschiedlich schwere Ordnungsmaßnahmen.

    • Bernd Schmidt sagt:

      Ein „Schulverweis“ dürfte NIEMALS für unendschuldigtes Fernbleiben ausgesprochen werden. Totaler Unsinn also. Im „Schulstrafenkatalog“ gibt es außerdem eine festgelegte Rangfolge, je nach Schwere des Vergehens, die in der Regel eingehalten werden muss. Also erst die Androhung eines Tadels, dann der Tadel, danach die Androhung eines Verweises und schließlich, bei einem erneuten Vergehen, der Verweis. Und jedes Vergehen wird von einer Klassenkonferenz beurteilt. Viel Spaß beim Lesen der Verordnung auf dem Landesbildungsservers!

      • Ordnung ist schön sagt:

        Am besten gleich das Ordnungsamt schicken und durcheskalieren. War bestimmt auch nicht das erste Mal. Vielleicht auch gleich das Jugendamt bei solchen Eltern informieren.

      • Achso sagt:

        Wenn wirklich „nur“ ein Verweis droht, verstehe ich die Aufregung nicht. Wenn junge Menschen zivilen Ungehorsam üben, dann können sie auch gleich lernen, dass sie mit Konsequenzen rechnen müssen. Gratismut ist nichts wert. Wogegen soll die Jugend denn rebellieren, wenn alle wachsweich nachgeben und ihnen unverbindlich auf die Schulter klopfen?

        • farbspektrum sagt:

          Was meinst du wohl, was passiert, wenn ein Mitarbeiter zu seinem Chef sagt, ich gehe schon am Mittag, ich muss zu einer Klima-Demo?

          • Achso sagt:

            Das kommt vermutlich sehr auf den Chef bzw. die ausgeübte Tätigkeit an. Beispielsweise könnten Journalisten, Mitarbeiter von Umweltverbänden oder auch Menschen mit flexiblen Arbeitszeiten auf Verständnis oder Unterstützung treffen. Indes verstehe ich den Anlass der Frage nicht. Ich habe doch geschrieben, dass ich Konsequenzen befürworte.

          • Hazel sagt:

            Wenn er Überstunden abbaut, dann ist es kein Problem.

  5. Zukunft der Demokratie sagt:

    Wie war doch gleich die entsprechende Antwort der FFF Aktivisten auf diese Androhung?
    https://dubisthalle.de/ich-geb-nen-scheiss-auf-den-verweis-diskussion-in-dem-franckeschen-stiftungen

    Wenn dem zuständigen Bildungsministerium die Teilnahme am Unterricht so wichtig ist und sie berechtigterweise für das Schwänzen Verweise ( in diesem Fall, besonders politisch motiviert?) aussprechen will, welche Möglichkeiten haben den die Schüler und Eltern dem Bildungsministerium für grundsätzlichen und nicht unerheblichen Unterrichtsausfall einen Verweis auszusprechen?
    https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/schulen-unterrichtsausfall-auf-rekordniveau

    • Zitatenlexikon sagt:

      „welche Möglichkeiten haben den die Schüler und Eltern dem Bildungsministerium für grundsätzlichen und nicht unerheblichen Unterrichtsausfall einen Verweis auszusprechen?“

      Offensichtlich keine, es wird ja gern mit zweierlei Maß gemessen. Oder anders ausgedrückt: Quod licet Iovi non licet bovi, Was Jupiter erlaubt ist, ist einem Ochsen noch lange nicht erlaubt.

  6. Argus sagt:

    „Dabei verweisen die Pädagogen auf eine Anordnung aus dem Bildungsministerium. Demnach müssen die öffentlichen Schulen fehlende Schüler dem Landesschulamt melden.“

    Wie schön wäre es, wenn sich die Schulen zur Abwechslung mal hinter die Schüler und ihr mehr als berechtigtes Anliegen stellen würden, statt sich zum Denunziantentum herabzulassen. Aber Deutsche können offenbar auch heute noch besser denunzieren als sich solidarisieren. Armselig.

    • Ernst sagt:

      Schulen sollen Schulschwänzer unterstützen. Aha.
      Sonst geht’s noch?

    • Bildung sagt:

      Argus, die finsteren Zeiten als sich Lehreinrichtungen stumpf hinter Ideologien gestellt haben, sind zum Glück vorbei. Die Schule hat andere Aufgaben und wenn schlecht sozialisierte Menschen solche Sachen über die Kinder austragen, dann greifen hoffentlich Schule und Staat korrigierend ein.

  7. farbspektrum sagt:

    Richtig so. Rechtsbrecher zu melden ist keine Denunziation. Das braucht eine Demokratie, um stabil zu bleiben. Schuleschwänzen ist nicht zu tolerieren, Fun und Event hat außerhalb der Schule stattzufinden.

  8. Auf die Straße sagt:

    Wo wäre heute die Klimadiskussion, wenn die Schüler damit nicht angefangen hätten? Wie man zudem sehen und lesen kann, sind viele Schüler auch außerhalb der Schulzeit für den FFF aktiv.

    Eine Schulbehörde, die offen zum Denunzieren aufruft, aber gleichzeitig es in den letzten Jahren nicht hinbekommen hat, genügend Lehrer auszubilden, so dass viel Unterricht ausfällt, hat nicht begriffen, welche Aufgabe diese Behörde primär hat.

    Hätten sich vor 30 Jahren die Menschen vom Staat auch so einlullen lassen, hätte es die Wende nie gegeben.

    Lässt Euch nicht einschüchtern; holt Euch eine Entschuldigung von den Eltern und geht auf die Straße.

    • in die Schule sagt:

      Geht es vielleicht eine Nummer kleiner? Sich über Unterrichtsausfälle beschweren und Schulschwänzen zu befürworten ist schon eine Glanzleistung. Was hinter der Blase steckt hat die gute Greta ja mit ihrem Segelurlaub gezeigt.

  9. Schulversagen sagt:

    Ein Schulverweis bekommt man sicherlich nicht. Dafür bräuchte man eine Klassenkonferenz der Schule und dieser Verweis ist ein Schriftstück und bedeutet nicht, dass man die Schule verlassen muss.
    Ansonsten müsste es an einigen Schulen eine hohe Fluktuation bei Schülern geben, die häufiger schwänzen.
    Die Beamten an der Schulverwaltung sollten lieber des Dienstes verwiesen werden, denn diese sind verantwortlich an der desaströsen Personalpolitik und dem Lehrermangel.
    Die sollten also lieber mal den Mund halten und sich schämen.

    • farbspektrum sagt:

      Wir schaffen das! Nein, wir haben das nicht geschafft. Was wir geschafft haben, ist die Entwicklung eines Zweiklassen-Schulsystems. So können Eltern ihre Sprösslinge vor der gesellschaftlichen Entwicklung in Sicherheit bringen.

    • Wilfried sagt:

      @Schul
      falsche Rückschlüsse: Lehreer werden vom Land eingestellt. Und Schule ist wie Arbeit, da kann man auch nicht nach Belieben und mit Muttizettel fernbleiben. Und schon gar nicht, wenn der Muttizettel dann jede Woche kommt…

  10. Wilfried sagt:

    Die nicht besuchten Unterrichtseinheiten im Selbststudium aufgeben und bei Gelegenheit mal testieren lassen… Leistung muß sich lohnen.

  11. Hazel sagt:

    Wieso gehen immer Alle davon aus, das die Schule geschwänzt wird. Die Schüler an unserer Schule haben sich die Genehmigung von der Schulleitung eingeholt. Also Bitte nicht alle Schüler und Kinder übert einen Kamm scheren.

  12. Paul sagt:

    Herrlich, bei einigen Kommentaren gewinnt man den Eindruck, das der Schreiber schon oft geschwänzt hat, offenbar immer in Bio und in Deutsch.
    Wenn sich die Menschen vor 30 Jahren hätten auch einschüchtern lassen, hätten diese Leute heute gar nicht die Möglichkeit, solche sinnfreien Komentare abzugeben.
    Schulverweise benötigen mehr als ein stundenfreies Fernbleiben, wenn die Demo 12.00 Uhr beginnt, kann man bis 11,00 Uhr die Schule besuchen, für die restliche Zeit, gibts nen „Muttizettel“ und gut ist. Den schlauen Schreiberlingen wünsche ich weitere heoße Sommer und im Herbst sintfluartige Regenfälle, die ihren Vorgarten verwüsten, da haben sie zu tun und schreiben hier noicht mehr solchen Unsinn. So nun darf gehatet werden und die Trolle können aus ihren Löchern kommen! Viel Spaß, ich lehn mich schon mal zurück und genieße….

  13. farbspektrum sagt:

    „Den schlauen Schreiberlingen wünsche ich weitere heoße Sommer und im Herbst sintfluartige Regenfälle,“
    Glaubst du, wenn die Hallenser aufhören zu atmen, dass sich dann am Wetter irgendetwas ändert?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.