#KlimazielStattLobbydeal: Klimaschützer besetzen Parkplätze in der Geiststraße

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56 Antworten

  1. Hans G. sagt:

    Lobbyisten wollen mehr Geld für ihre Ideologie und beschweren sich über andere Lobbyisten. Wie Naiv die Jugend doch immernoch ist.

  2. Lucas Striebe sagt:

    Jetzt stellen schon die Schüler Ultimaten an die Politiker. Nur gut, dass der Rest der Bevölkerung sorgenfrei lebt…

  3. Veit Zessin sagt:

    Die „pariskonforme Zukunft“ kann in Frankreich besichtigt werden. In Paris ist Notre Dame, das Wahrzeichen Europas und des Christentums niedergebrannt, in seinen Banlieus grassieren Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt. Das von Paris aus regierte Land ist reformunfähig, wohlstandsverwahrlost und steht vor der Pleite. Milliarden-Transfers aus den als „geizig“ gebrandmarkten Ländern Deutschland, Dänemark, Niederlande und Österreich sollen nun den weiteren Niedergang aufhalten. Mit dem Feindbild „Kohlendioxid“ wird von der Fehlkonstruktion Euro und EU abgelenkt. Zukunft wird dort gemacht, wo freies Unternehmertum herrscht, in Südkorea, Taiwan oder den USA. Der Weltraumunternehmer Musk ist der wohl spektakulärste Beweis der letzten Tage. Die Überreglementierung in Deutschland mit immer neuen Verboten und Reglementierungen treibt unser Land weiter in den Abstieg in Richtung zweite und dritte Welt. Die bildungsfernen Schüler, die meinen das Klima durch Eleminierung anthropogenen Kohlendioxids konstant halten zu können, sind die „Eliten“ von morgen – Parasiten, die andere für sich und ihre Ideologie schuften lassen. Auch unsere Zukunft ist längst auf „pariskonform“ getrimmt. Gute Nacht, Deutschland.

    • Leistungsträgerin sagt:

      Also ich kann dem nicht folgen. Regulation schafft Arbeitsplätze. Hochwertige Regulatoren-APs. Mit hohen Einkommen. Das generiert Leistungsträger, die auch fett Steuern und Beiträge zahlen, damit schwätzende Hartzer Roller wie du ihre monatliche Appanage ziehen können. Nur Vorteile. Und du wetterst dagegen? Schäm dich!

      • geldtheorie sagt:

        Abba Geld kann ma nich drucken!

        • Klöppel-Jürgen sagt:

          Wird das etwa geschnitzt?

          • geldtheorie sagt:

            Nee, das is einfach da wenn man das braucht. Die Regierung hat da einen Haufen von und der muss reichen bis zum nächsten Geldumtausch! Deswegen ham die Scheine auch alle Nummern. Und Geldstücke werden sowieso aus Stahl gepresst wegen maginetisch und so.

          • Roxette sagt:

            Mich deucht du hast keinen Schimmer wie Abba ihr Geld gemacht haben.

      • farbspektrum sagt:

        DasKlientel, das auf Parkplätzen rumsitzt, gehört nicht zu den Leistungsträgern. Und dass sie niemals dazugehören werden, ist ihr grundsätzlicher Frust.

        • eseppelt sagt:

          Du meinst, was sinnlos rumsteht. Da hast du recht. Und oft parken die Vollpfosten so bekloppt, dass die Straßenbahn nicht durchkommt. Die Geiststraße ist zu eng, um dort zu parken. Einzige Konsequenz ist nur, die Parkplätze dort abzuschaffen

          • JPM sagt:

            Wer im Weg steht und behindert, wird umgehend abgeschleppt, die restlichen Falschparker bekommen sofort Strafzettel – davon rede ich seit Anbeginn, doch selbst konkrete Kontrollwünsche z.B. für Problemstellen werden vom Ordnungsamt konsequent ignoriert. In anderen Städten klappt das sehr viel besser.
            Geiststraße zu eng: ja, baulich gesehen kann man da kaum was argumentatives entgegensetzen. …nun, ich parke dort schon mal nie, aber man müsste die Situation und den Bedarf vor Ort trotzdem analysieren und nicht einfach dort zumachen – denn dann würden umliegende Straßen zur Katastrophe werden…

          • Uppercrust sagt:

            Ich parke da öfter, war nie ein Problem, man muß sich nur an die Linien und Regeln halten. Da muß man echt kein Problem deaus machen. Von keiner Seite.

    • 10010110 sagt:

      Du schwurbelst vielleicht einen Scheiß zusammen, da lachen ja die Hühner!

      Die „pariskonforme Zukunft“ kann in Frankreich besichtigt werden.

      Von einem in Paris unterzeichneten internationalen Abkommen auf die Lebensweise in der Stadt zu schließen, ist schon ein starkes rhetorisches Kunststück. Und was, wenn das Abkommen in Kopenhagen oder Lima oder Minneapolis unterzeichnet worden wäre? Würdest du dann das Leben in Dänemark, Peru oder den USA als Beispiel für ein „Scheitern“ des Abkommens nehmen? Wie hat sich denn, deiner Logik nach, der Vertrag von Versailles auf die gleichnamige Stadt ausgewirkt?

      Zukunft wird dort gemacht, wo freies Unternehmertum herrscht, in […] den USA. Der Weltraumunternehmer Musk ist der wohl spektakulärste Beweis der letzten Tage.

      Ja, gucke mal in die USA, was da gerade beim einfachen Bürgertum stattfindet. Elon Musk ist eines der wenigen leuchtenden Einzelschicksale; in den USA herrschen gerade schätzungsweise 20% Arbeitslosigkeit. Leute stehen in kilometerlangen Autoschlangen bei den „Tafeln“ (https://www.youtube.com/watch?v=HRH8zJ8dqpQ). So eine Zukunft willst du?

      Die Überreglementierung in Deutschland mit immer neuen Verboten und Reglementierungen treibt unser Land weiter in den Abstieg in Richtung zweite und dritte Welt.

      Dann vergleiche doch mal bitte nur mal das Gesundheitssystem von Deutschland und den USA, vergleiche mal die durchschnittliche Lebenserwartung beider Länder. Vergleiche mal die Performance des „reichsten Landes der Welt“ bezüglich der aktuellen Corona-Pandemie.

      Meine Güte, wie kann man denn so bildungsfern sein und die USA als Vorbild nehmen? 🙄

    • xxx sagt:

      „Zukunft wird dort gemacht, wo freies Unternehmertum herrscht, in Südkorea, Taiwan oder den USA.“

      Die USA, das Land des „Kapitalismus im Endstadium“, ist alles mögliche, aber mit Sicherheit kein Leuchtturm nachhaltiger Zukunftspolitik. Alleine das Setzen auf ungehindertes Fracking zeigt deutlich, welch idiotische Schwerpunkte man dort setzt.

  4. Basti sagt:

    Es ist deren gutes Recht zu demonstrieren – so wie andere Gruppen gerade auch in diesen Zeiten auf die Straße gehen – ob deren Anliegen redlich sind oder ernst genommen werden sollten, sei eine andere Frage. Die Coronaleugner sind im Grunde auch wohlstandsverwahrloste nur mit anderem Anstrich. Ich hoffe die Klimaschützer sind sich auch allen verbundenen Einschränkungen im Klaren, die für sie auf den 1. Blick aus ihrer Wohlstandsbubble nicht erkennbar sind. Wenn die Innenstadt komplett autofrei sein soll, dann müssten sie z.B. auch auf ihre Essenslieferung länger warten, weil selbst mit E-Bike im Winter könnte es etwas schwieriger werden. Auch müssten sie ihre onlinebestellungen irgendwo abholen, da kein DHL Fahrer mehr direkt vor die Haustür fährt … usw. Ich hoffe, dass all das bedacht wird.

    • Hans G. sagt:

      Natürlich verstehen die Kinder sowas nicht. Es fehlt an Lebenserfahrung und sie können perfekt Indoktriniert werden, in guter alter deutscher Tradition machen es eben aktuell die Klimahysteriker. Es würde helfen, die Kinder die Folgen ihres Wunsches spüren zu lassen.

      • Geist-Erfahrerin sagt:

        „Es würde helfen, die Kinder die Folgen ihres Wunsches spüren zu lassen.“

        Gute Idee: Besagte Parkplätze in der Geiststraße zurückbauen und die Folgen abwarten. (Wer dann tatsächlich jammert, werden wir ja sehen, habe da so einen Verdacht…)

  5. farbspektrum sagt:

    „Wir können nicht weiter in veraltete Industrien investieren“
    In Ländern ohne „veralteter Industrie“ können die Kinder nicht protestieren, da müssen sie schon arbeiten.

  6. Wilfried sagt:

    Max-ferdinand, und alle anderen: lernt mal und macht euren Abschluss in der Schule, dann Lehre oder Studium, kommt im Leben an… Und macht erfindungen, gründet Firmen, die alles das können, was ihr so wollt.
    Allerdings könnte es da schon mit den grundlagen schwer werden, wenn das nicht schon auf einer früheren Bildungsstufe passiert.
    Aber bis dahin kann man alles mit Hingabe und Fleiß selbst erreichen, und nicht von anderen einfordern.
    Und ich frage jetzt noch nicht einmal nach dem monatlichen Taschengeld oder der Elektronikausstattung, die ja freiwillige Leistungen potenter Elternschaften sind…

    • Maik sagt:

      Verraten Sie uns auch noch, was Sie alles so erreicht haben im Leben? Wäre sehr spannend.

      • Wilfried sagt:

        Gern, aber nicht an dieser Stelle; DSGVO.
        Laden Sie mich mal in ein gutes Restaurant ein, dann gebe ich Ihnen gern ein Exclusivinterview.
        Nur noch soviel: ich stehe kurz vor Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters

      • Lunzberge sagt:

        Mehrfach den Job verloren und keine Möglichkeit, in seinem gelernten Beruf (Facharbeiterbrief mit Hammer und Zirkel!) unterzukommen, unsanierte Platte in Heide-Nord und ein ziemlich altes Auto (Kompaktklasse) – nicht sehr spannend aber auch nicht Nichts. Ob man mit der Biografie allerdings Tipps geben sollte, wie man etwas im Leben erreicht? Da solltest du besser andere fragen. 🙂

  7. JPM sagt:

    Was genau hat das kindische Besetzen von ein paar Parkplätzen mit dem Problem der großen Investitionspaketen zu tun? Bliebe auch gleich noch die Frage, ob das Besetzen der Parkflächen (immerhin öffentlicher Raum) genehmigt ist. Ansonsten kann ja jeder (selbst der Falschparker auf dem Gehweg) spontan illegal öffentlichen Raum für sich besetzen, die Gründe dafür sind wohl hier wie dort eher fadenscheinig (und „Demo“ kann man es immer nennen, selbst mit Zettel hinter der Windschutzscheibe „Demo für mehr Parkplätze“)…
    So ehrenwert die ursprüngliche Idee sein mag, so lächerlich ineffektiv wird sie durch solche Aktionen.

    • 10010110 sagt:

      Was unterscheidet denn das Besetzen des öffentlichen Raums durch Menschen oder andere Gegenstände vom Besetzen des öffentlichen Raums durch Privatfahrzeuge?

      • JPM sagt:

        Die Rechtsgrundlage. Das eine ist legal, das andere (bis auf weiteres) nicht. Würde sich sonst Anarchie nennen. Und wenn wir erst damit anfangen… dann wird es richtig lustig: jeder macht das, was er gerade für richtig und erstrebenswert hält. Und die Autofahrer z.B. malen sich irgendwo mit Sprühfarbe ein blaues „P“ auf den Fußweg und ernennen es (dann ganz legal) spontan zum Parkplatz 😉 Nee, so mit „wir machen uns die Regeln selbst“, das wird nüscht…

        • eseppelt sagt:

          doch, das andere ist legal. Es ist eine offizielle Versammlung angemeldet.

          • JPM sagt:

            Dann schreib aber in dem Fall nicht „besetzen“, denn das ist illegales Beanspruchen. Hier wäre es also angemeldet, genehmigt und somit legal – wenn auch sinnlos.

          • I. Dix sagt:

            Besetzen ist illegal? Wolltest du schon mal aufs Klo und es war … besetzt?

        • 10010110 sagt:

          Moralisch ist das aber vergleichbar, und trotzdem wird das eine als legitim und das andere als sinnlos angesehen. Ich stelle demnächst auch meine Schrankwand vor das Haus auf die Straße und sage: „Wo soll ich sie denn sonst hinstellen? Bei mir zu Hause ist kein Platz“.

  8. Axel Stoll sagt:

    Der Text mit
    http://www.blablameter.de/index.php
    bewertet ergibt einen Bullshit-Index :0.47
    Ihr Text riecht schon deutlich nach heißer Luft – Sie wollen hier wohl offensichtlich etwas verkaufen oder jemanden tief beeindrucken. Für wissenschaftliche Arbeiten wäre dies aber noch ein akzeptabler Wert (leider).

    Ich fordere: Umschreiben.

  9. mirror sagt:

    Die glauben alle, dass Sie nur durch Behinderung anderer eine Wirkung für ihre Forderungen erzielen können. Den Argumenten selbst messen sie offensichtlich keine Überzeugungskraft zu, sonst würden sie diese in einer normalen Demo auf dem Marktplatz vorbringen. Was sind das nur für armeselige Würstchen.

    • Verkehrsteilnehmer sagt:

      In der Geiststraße ist das Behindern anderer an der Tagesordnung. Sobald ein Fahrzeug nicht „genau parkt“, kommt die Straßenbahn nur noch per Schleichfahrt oder gar nicht mehr vorbei. Radfahrer werden in den Gleisbereich gedrängt. Autofahrer, die mit angemessenem Abstand an der parkenden Reihe vorbeifahren wollen, bedrängen den entgegenkommenden Radverkehr. Und das alles auf einer Hauptverbindungsroute.
      Was dort scheinbar „legal“ ist, das ist in Wirklichkeit ein von der Stadt sehenden Auges nicht abgestellter rechtswidriger Zustand.
      Die StVO, jedenfalls die gegenwärtige, stellt die Flüssigkeit des Verkehrs als vorangiges Ziel fest. Dementsprechend verstößt das Parken dort gegen die StVO und die Stadt müsste ein Parkverbot anweisen.

  10. Remus Lupin sagt:

    All die Forderer treibt ein innerer Groll, ein Groll gegen eine Gesellschaft mit der sie sich nicht identifizieren können, von der sie sich ungerecht behandelt fühlen und die sie zunehmend stärker in eine Position der Ohn-Macht treibt. Sie sehen sich als unschuldiges Opfer. Schuld sind stets die anderen. Die aufgestellten Forderungen sind ihre Waffe (!!!), das Mittel mit denen sie den anderen sagen wollen: Zack, zack, alles tanzt nach meiner Pfeife!
    Die politisch Verantwortlichen sollten diese Signale nicht auf die leichte Schulter nehmen und auf schnellstem Wege herausfinden, was zu dieser Störung geführt hat und wie wir der Schlechtwetterfront, die dem sozialen Miteinander bevorsteht, begegnen können! Aktuell beobachte ich, daß sie ihrerseits das gleiche beunruhigende Verhaltensmuster wie die Forderer zu zeigen. Der einzige Unterschied ist, daß die Mehrheit derzeit (noch) auf ihre Stimme hört (oder pennt). Wie schnell sie so etwas ändern kann können sie selbst im Geschichtsbuch nachlesen…
    Ein Wort noch zu den Massenmedien: Sie wirken wie ein Ärger-Verstärker! Und sie wundern sich dann jedes Mal scheinheilig, wenn etwas nicht so gut läuft. Und auch deren hysterischer Zeigefinger kennt nur eine Richtung: Schuld sind stets die anderen!
    Stellt euch alle vor den Spiegel, falls ihr mal wieder nach Schuldigen sucht! Zack, zack!

    • Mitteldeutscher sagt:

      Ich unterschreibe jedes Wort!

    • 10010110 sagt:

      „Die Gesellschaft“ sind wir alle. Und im Moment tanzen alle nach der Pfeife der Autofahrer, die immernoch eine Minderheit der Gesamtheit der Menschen in Halle darstellen. Diese Ungerechtigkeit ist nicht nur gefühlt, sondern real. Eins ist jedenfalls klar: Schuld an der Autoschwemme, an Staus und schlechter Luft, sind nicht die Nicht-Autobesitzer.

      • farbspektrum sagt:

        „Minderheit der Gesamtheit der Menschen in Halle “
        Wieviel Prozent und wieviele Radler?

      • Remus Lupin sagt:

        Wir geben Politikern, die uns versprechen, unsere Interessen zu vertreten, das Mandat, für uns sprechen zu dürfen. Das gibt ihnen die Macht, daß
        – wir etwas bekommen, ohne das wir uns selbst drum kümmern müssen (zum Beispiel Sicherheit),
        – sie etwas für uns in Bewegung bringen, ohne das wir selbst darüber nach- besser vordenken müssen,
        – sie anderen einen (mehr oder minder) wohlwollenden Tritt in den Arsch verpassen, damit alles wieder gut wird, ohne das wir uns dazu selbst in Gefahr bringen müssen (Anmerkung am Rande: Unsere Vertreter treten nicht selbst. Dazu haben sie Personal rekrutiert, dem sie nun Kommandos geben – wie Justiz, Polizei, Armee, Geheimdienste… Dazu zählen wir möglicherweise selbst!)
        – sie die Verantwortung für unsere Absichten zu übernehmen,
        – wir Nutzen aus den Umständen und der Wissenschaft ziehen können, ohne uns selbst mit diesen Dingen auseinandersetzen zu müssen.
        All das gibt den Politikern die Macht und befreit uns vom mühsamen Training, das wir hätten, wenn wir uns selbst um unsere Angelegenheiten kümmern müssten. Mehr oder minder wissen (oder ahnen) wir das alle … doch wenn es jemand ausspricht, dann gibt es fürchterliche Aufregung, weil dieser Selbstbetrug offenbar wird, und wir dabei merken, daß es auffällig anders läuft als wir uns – freudig den Kopf nickend – haben einreden ließen, als wir das Angebot angenommen haben, andere für uns das Paradies organisieren zu lassen…

        • Remus Lupin sagt:

          Ich habe noch etwas vergessen:
          Was bei der Erklärung dieser Traumsandmaschinerie noch fehlt: Wir (der Auftraggeber) haben zu wenig Kontrolle darüber, ob der Politiker sein Handwerk und unseren Auftrag korrekt ausführt … oder ob wir einem Scharlatan aufgesessen sind.

        • Balken im Auge sagt:

          Wie war das mit Ihren eigenen Worten zum Groll der Unzufriedenen „gegen eine Gesellschaft, mit der Sie sich nicht identifizieren können“ und der entsprechenden Schuldzuweisung?

  11. Halle falke sagt:

    Die privat Fahrzeuge zählen eine Gebühr für s stehen. 😁

    • Geist-Erfahrerin sagt:

      Von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr sowie Samstag zwischen 8 bis 13 Uhr für
      eine Gebühr, die lächerlich gering ist, und für den Rest der Zeit kostenfrei.

      Außerdem ist es den Tram-Insassen egal, ob die behindernden Fahrzeug mit oder ohne Parkgebühr dort stehen, die haben nämlich Ihre Fahrkarte bezahlt, um pünktlich von A nach B zu kommen.

      • Wilfried sagt:

        Leider falsch, sie haben ihre Fahrkarte bezahlt, um während einer (1!) Sunde befördert zu werden…Mal in den Beförderungsbedingungen nachlesen… von einer Verpflichtung zur Pünktlichkeit steht da nix drin…

        • eseppelt sagt:

          Pünktlichkeit und garantierte Anschlüsse sind uns besonders wichtig. Kommen Fahrgäste mit unseren Verkehrsmitteln zwischen 5 und 22 Uhr trotzdem mehr als 20 Minuten verspätet an ihrer Zielhaltestelle an, erstattet die HAVAG den Fahrpreis in Form einer gratis 24-Stunden-Karte für eine Person in der Tarifzone 210 oder 233.
          Verspätet sich die planmäßige Abfahrt zwischen 22 und 5 Uhr um mehr als 20 Minuten, dann zahlt die HAVAG einen Anteil an der Taxi-Rechnung bis zu einer Höhe von 20 Euro.

          https://havag.com/kundengarantien

  12. Flüchtlingskind sagt:

    @binär150: In vielen Gedanken teile ich hier, wie in vielen anderen Themen Ihren Standpunkt überwiegend, aber als ein Mensch unserer heutigen Zeit, in diesem Land, fahre ich ein Auto, weil vieles nicht ohne funktioniert. Schön wäre ein Dasein, in dem das Auto keine Rolle spielen müsste. Da werden wir wohl gezwungenermaßen sehr bald hinkommen, aber wer heute ein Auto benötigt ist nicht automatisch ein schlechter Mensch.
    Die Demo trifft natürlich auch wieder hauptsächlich die „armen Schweine“, die nach Feierabend in Innenstadtnähe einen Parkplatz suchen, oder ihr Auto bis morgen früh irgendwo stehen lassen müssen, um damit wieder zur Arbeit zu kommen.
    Parken in der Geiststraße geht praktisch eigentlich gut, wenn man Autofahren kann, . . . und man einen freien Stellplatz findet.
    Die Aktiven für unser Aller Zukunft (FFF) werden sich nicht in Gänze über die Tragweite ihrer Forderungen bewusst sein, aber es ist sicher niemand in Deutschland lebender Mensch in der Lage, das wirklich real zu sehen. Nötig wird eine Existenz, die mit unserem heutigen Leben nicht mehr viel gemeinsam hat.
    Wir (Europäer) leben seit der Kolonialzeit auf Kosten Anderer. Wir leben von den Bodenschätzen der Erde, egal in welchen Kontinent, oder Land diese im Boden sind. Die Menschen, deren Heimat wir dadurch zerstören, lassen wir als Sklaven für uns arbeiten. Wer aus dieser Sklavenarbeit fliehen will lassen wir, wenn möglich, im Mittelmeer oder Atlantik ertrinken. wer die Flucht dennoch schafft wird in völlig überbelegten „Flüchtlingslagern“ zwischengelagert, in der Hoffnung er/sie/es mögen dort sterben, und nicht als „Sozialschmarotzer“ bis zu uns durchkommen!
    Die Thematik regt mich seit Jahrzehnten auf, und ich freue mich über IRGENDEINE Aktion gegen diese bestehenden Zustände, sei sie auch noch so armseelig klein.
    Die Ein und Auslassungen einiger Komentatoren hier (leider vieler), die ich als Mensch nicht verstehe, lasse ich hier unkommentiert.
    Wer den Sinn der EU in Frage stellt, stellt auch den Sinn des Friedens in Frage.

  13. xxx sagt:

    „Wir (Europäer) leben seit der Kolonialzeit auf Kosten Anderer. Wir leben von den Bodenschätzen der Erde, egal in welchen Kontinent, oder Land diese im Boden sind. Die Menschen, deren Heimat wir dadurch zerstören, lassen wir als Sklaven für uns arbeiten. Wer aus dieser Sklavenarbeit fliehen will lassen wir, wenn möglich, im Mittelmeer oder Atlantik ertrinken.“

    „Wir“? Die Weichen stellen seit jeher politische Machthaber, Banken und Unternehmer. Otto Normal blieb und bleibt nicht viel mehr übrig als mitzuschwimmen. In Zeiten, wo man ohne Smartphone oder PC schon als kauzig gilt und im Berufsleben von den meisten Jobs indirekt ausgeschlossen ist, kann man nochmal darüber nachdenken, wie viel Einfluss Otto Normal auf solche Entwicklungen hat. Finanz- und Industriekonzerne treiben uns vor sich her, da müsste man ansetzen, um die Zustände wirklich zu ändern. Wie „leicht“ das ist, kann man ja sehen. Der grassierende Kapitalismus ist seit Jahrhunderten im Kern gleich geblieben, wenn er auch hier und da eine soziale oder demokratische Maske aufgesetzt hat.

    • Flüchtlingskind sagt:

      @xxx:
      ja wir, alle Europäer. Ich habe damit niemandem eine Schuld zu geben versucht, denn die wenigsten Menschen können etwas dafür, wo und wann sie in dieser Welt geboren werden. Es wäre schön wenn es mehr Mitmenschen gäbe, denen einfach mal klar wird, das unser Wohlstand zum großen Teil auf Kosten anderer Menschen zustande kommt. Wenn das ja nur durch die Machthaber, Banken und Unternehmer verschuldet wird, sind wir dann fein raus? Ich finde an dieser Stelle sind die Aktionen von FFF, seien sie manchmal auch eher kümmerlich, ein schritt in die rictige Richtung.
      Wer an den Konzernen ansetzen möchte hat es natürlich mit einem sehr starken Gegner zu tun. Die sind so konstruiert das niemand wirklich Verantwortung für irgendwas übernehmen muss.
      Was jeder kann: Absolut nichts bei AMAZON und Co bestellen, mit Bargeld zahlen, Smartphon den Akku wirklich mal leer werden lassen, (ok, die Dinger schalten viel früher aus, damit immer genug Saft zum Spionieren drin bleibt), also in der Schublade liegen lassen.
      Einkauf vor Ort, Auto öfter stehen lassen.
      Vor einer Wahl mal die Parteiprogramme der in Frage kommenden Parteien durchlesen, damit man mal versteht was die eigentlich wirklich wollen, und in irgendwelchen Koalitionen dann auch mal durchsetzen sollten.
      Wenn man nicht selber sucht, was man wo tun kann, werden die Antworten von RTL 2 nicht die richtigen sein.
      Der „grassierende Kapitalismus“ hat sein Gesicht über die Zeit sehr deutlich verändert. Im Mutterland der Industriealisierung, England, wurden in Untertageminen nur Kinder bis zum 8. Lebensjahr eingesetzt, weil sie für die engen Schächte dannach zu groß wurden. Schlimm? Klingt doch aber ähnlich wie heute in den Afrikanischen Minen für Smartphones. Ich besitze übrigens aus Überzeugung keins.
      Muss jeder selber wissen

  14. G sagt:

    Muss heute ein voller Erfolg gewesen sein… Ein verlorenes Häufchen stand vor der Janis Eisdiele und blockierte den fussweg. Die fussgänger behinderten dann wieder die Radfahrer weil sie auf den radweg ausweichen mussten…
    Eine besetzte parkbucht hab I h nicht bemerkt…
    Offenbar ein voller Erfolg

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