Lehrer gesucht: Werbebusse der „Weltenretter“-Kampagne auf Tour durch Sachsen-Anhalt

Seit Anfang September fahren in fünf Regionen Linien-Busse mit Werbung der „Weltenretter“-Kampagne durch das Land.

Bildungsministerin Eva Feußner hat sich gestern mit der VGS Verkehrsgesellschaft Südharz mbH, Landrat André Schröder und dem Landtagsabgeordneten René Barthel ein Bild von einem der Busse gemacht.

Feußner: „Die aktive Werbung für Lehrkräfte ist von entscheidender Bedeutung, um die nächste Generation von Weltenrettern zu inspirieren. Unsere Kampagne führen wir auf vielen Kanälen: Die Werbung auf Linienbussen ist dabei ein kreativer und effektiver Weg, um die Botschaft zu verbreiten, dass der Lehrerberuf von unschätzbarem Wert ist. Sie spricht Lehrkräfte, angehende Lehramtsstudierende, Schülerinnen und Schüler sowie Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger und auch Lehrkräfte im Ruhestand gleichermaßen an.“

Die Busse fahren noch bis zum 30. November mit der Werbung durch folgende Liniennetze:

Liniennetz der VGS Südharz

Liniennetz der Vetter GmbH Regionalverkehr Bitterfeld-Wolfen

Liniennetz der PVGS Salzwedel

Liniennetz der RVG mbH Weißenfels, Standort Hohenmölsen und

Liniennetz der Regionalverkehr der VGS Mansfeld-Südharz, Region Eisleben

Auch im kommenden Jahr ist geplant, Linien-Busse mit Werbung der Kampagne – dann auch in weiteren Regionen – durch das Land fahren zu lassen.

Hintergrund:

Ziel der „Weltenretter“-Kampagne ist es, für das Lehramtsstudium und den Beruf als Lehrerin bzw. Lehrer zu werben. Sie richtet sich an Lehrkräfte, Lehramtsstudierende, Abiturientinnen und Abiturienten, Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger sowie Lehrkräfte im Ruhestand.

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5 Antworten

  1. Abstandsgebot sagt:

    Wer solche Werbung braucht, sollte nicht unterrichten dürfen, der intellektuelle Unterschied zu den Schülern wäre zu gering.

  2. Markus sagt:

    Nur dass eben keine „Lehrer“ gesucht werden, denn diese lehren, aber Bildung ist heute ja nebensachlich. Stattdessen werden Erzieher und Betreuer gesucht, damit die Kleinen erzogen und betreut werden. Und genau deshalb will niemand mehr Lehrer werden.

  3. Anne sagt:

    Für solchen Quatsch ist Geld da. Aber an den Schulen wird an allem gespart. Das macht den Lehrerberuf nicht unbedingt attraktiver.

  4. Robert sagt:

    Die eine Branche sucht Polizisten ,die andere Branche Soldaten und die andere Branche sucht Lehrer. Wer sucht noch etwas ?

  5. Konrad sagt:

    Der Lehrer*innenmangel in Sachsen-Anhalt ist sehr groß. Deswegen ist jede Idee, welche dazu beiträgt, neue Lehrer*innen zu finden – entweder zum Studium oder zum Seiteneinstieg ausdrücklich zu begrüßen.

    • Robert sagt:

      Das beste gegen den Lehrermangel ist Ausbildung, Ausbildung und nochmals Ausbildung. Quereinsteiger sind keine Fachkräfte für einen Lehrerberuf.
      Deutschland muss wieder von „geiz ist geil “ wegkommen.

  6. Wh sagt:

    Leute fallt nicht auf die „Bärenfäger“ rein

  7. Unglaublich sagt:

    25 Leute organisieren eine teure Werbeaktion um 10 Lehrer zu gewinnen…

    • und 25 Schwätzer weniger sagt:

      Damit sind sie als Quereinsteiger selber qualifiziert und schon gibt es 25 Lehrer mehr. Win-win.

  8. Nikoleizig A. sagt:

    Seiteneinsteigergehalt passt nicht, weil Erfahrung in anderen Bereichen nicht anerkannt wird!
    Beispiel: Wenn man 50 Jahre alt ist, techn. Dipl. Ingenieur FH und für 3 Kinder unterhaltspflichtig, dann ist man mit Erfahrungsstufe 1 in der E11 unter dem Existenzminimum angekommen.
    Somit werden sich keine guten Leute finden lassen.