LuWu frei(t)räumen

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72 Antworten

  1. Bernd sagt:

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fahrzeugbestand-101.html

    Die „Verkehrswende“ ist ein unbegründeter Wunschtraum einer Handvoll panischer und istrumentalisierter Vertreter von Partikularinteressen.
    Meinen Respekt zum besagten Datum gilt jenen Menschen, denen der Weg nach der Arbeit in das wohlverdiente Wochenende unnötig erschwert wird.

    • Lehrer sagt:

      Es gibt natürlich keinen anderen Weg und kein anderes Fortbewegungsmittel um nach Hause zu kommen. Alles unter 10km kann man ruhig mit dem Rad fahren. Mach ich auch, jeden Morgen um 6:40, bei jedem Wetter, 7km hin, 7km zurück. Mimimimi

      • JPM sagt:

        Mist, bei mir sind es aber mehr als 10km – was soll ich tun?
        Ich bekomme doch sicherlich eine Sondergenehmigung – oder ich presse mir auf kreative Weise (Warnblinker an) Freiräume zum durchfahren ab – weiter so!

        • Andreas sagt:

          Als ob du im Paulusviertel wohnst.

          • JPM sagt:

            Klar, meine Adresse ist direkt in meinem Namenskürzel codiert, sieht man doch.

          • Andreas sagt:

            Na gut, ich glaube dir. Warum solltest du auch lügen und dir Geschichten ausdenken. Warum du dann allerdings keine Alternativen zur LuWu kennst, ist etwas rätselhaft. Und warum du überhaupt von der Brunnenstraße kommend in die LuWu fährst. Aber naja. Als Eigentümer einer Immobilie im Paulusviertel denkt man sicher etwas anders als andere. Machen ja Grünen-Wähler immer mal.

        • Lehrer sagt:

          Dann sind es bei ihnen halt mehr als 10km. Da kann man sich zweierlei überlegen: warum muss ich so weit pendeln und dann rumzicken. Ich kann auch einfach umziehen. Oder ich kneife an dem einen Tag mal die Backen zusammen 🤷🏻‍♂️ Dass sich hier immer alle in die Opferrolle manövrieren ist mir befremdlich.

          • JPM sagt:

            Natürlich kann und werde ich an dem Tag einfach woanders langfahren – zumindest habe ich es rechtzeitig über die Seite hier erfahren und kann gut umplanen. Umziehen käme nicht infrage, mein Arbeitsplatz ist immer noch in Halle, nur halt am anderen Stadtrand, dafür verkaufe ich mein Haus nicht, aber mit Bus/Bahn/Bus oder Fahrrad ist es trotzdem zu schlecht zu erreichen. Hierbei bin ich jedoch schon sehr froh, nicht bis sonstwo pendeln zu müssen…
            Aber mein Problem mit der Aktion hier ist der sinnlose Trotz darin: nun sperren wir die bösen Autofahrer mal für ein paar Stunden aus, um sie zu ärgern. Was soll das bringen? Dadurch wird niemand auf Fahrrad oder ÖPNV umsteigen und der Umwelt hilft es Null.
            Und einfach mal was aufzeigen? Was denn? Dass man es geschafft hat, eine Sondergenehmigung für 3 Stunden zu bekommen? Dass es auch ohne Autos geht? Letzteres wohl kaum, da die einfach drumherum fahren und dabei noch mehr Abgase produzieren.
            Es sorgt letztlich nur wieder für Aufregung, doch selten im positiven Sinne.

          • Gast sagt:

            Einfach mal umziehen.
            Wenn Blödheit mit Arroganz fusioniert.

          • JPM sagt:

            Natürlich, für 12km zieht man um… Sicher, eine Hartzer-WG findet man überall, lieber Gast, aber geh mal nicht nur von dir aus, sondern rechne auch mit Leuten mit festem Wohnsitz.

          • JPM sagt:

            Andersrum betrachtet ging der Kommentar wohl gegen Lehrers Beitrag oben – Leute, wir müssen hier echt mal die Strukturen besser kenntlich machen, es wird unübersichtlich 😉

          • Andreas sagt:

            Der „Gast“ wohnt auf dem Land, wo der nächste größere Ort 40 km entfernt ist. Da sind 12km schon drei Orte weiter. Aber er bezog sich auch auf den „Lehrer“. Sieh mal auf die Uhrzeit eurer Beiträge.

            Nichtsdestotrotz hat er allein deswegen keine Ahnung vom Stadtleben, tut aber schlau und es ist nicht ganz nachvollziehbar, warum er hier immer so viel zu pöbeln hat.

      • Bernd sagt:

        Wie kommen sie darauf, dass ihre Einstellung und Ansicht zwingend für andere gelten müsse?

        • Lehrer sagt:

          Sage ich das? Aber der Großteil des Individualverkehrs spielt sich im Nahraum ab. Da sollte jeder für sich überlegen, ob es wirklich sein muss. Ich habe das für mich getan und anderen würde es ebenfalls guttun. Ich sage an keiner Stelle, dass man jemanden zwingen sollte.

          • JPM sagt:

            Es ist immer ein persönliches Abwägen – und aktuell fahre ich mit Auto besser als mit Bahn. Schneller, zuverlässiger, bequemer und im Sommer keine 40 Grad im Inneren – da gewinnt halt das Auto deutlich. Mit Zwang würde es tatsächlich nichts werden, der ÖPNV müsste durch Vorteile von sich aus überzeugen können, erst dann wird es was.

          • UN-Gipfel sagt:

            Aber ‚indirekt‘ schon…..!Freundchen! Für wohlstands-Schaffende endet Nahraum schon bei 300 m, weil in dieser ‚Funktion‘ auch Zeit, Fahrradklau und Axel-Schweiß mit einfließt. Warum darf denn nicht jeder selbst entscheiden dürfen? Sind nicht Steuererhebungen oder Gebühren ein Regulierungs-instrument. Dafür fühlt sich mal wieder kein Politiker „zuständig“. Da müsste man bilanzieren müssen und ‚auf der Hut‘ sein! Eben etwas ‚mehr‘ wie Sonntags-Reden!

          • Andreas sagt:

            Das kannst du an dem besagten Freitag austesten. Der ÖPNV fährt, der MIV nicht.

            Natürlich wohnst du trotzdem nicht in der betreffenden Gegend und bist gar nicht betroffen. Aber dir geht es ja sowieso mehr um das Prinzip, nicht wahr?

          • 10010110  sagt:

            Es darf jeder selbst entscheiden, wie er sich fortbewegt. Aber dann nicht rumheulen, wenn es mal irgendwo nicht langgeht, denn das ist selbst gewähltes Leid.

          • JPM sagt:

            Ich werde an das „selbstgewählte Leid“ denken, sollte ich doch mal wieder zum ÖPNV zurückkehren, bei dem ich doppelt so lange nach Hause brauche wie mit dem Auto, oder wenn ich im Hochsommer statt im klimatisierten Auto in der 40°-heißen Bahn im gleichen Stau in der Brunnenstraße stehe oder wenn ich (wie schon zu oft) vergeblich an der Haltestelle auf eine Bahn warte, die laut Plan zwar kommt, aber dann doch ausfällt – vielleicht kommt ja die nächste in 20 Minuten – schließlich stehe ich gerne sinnlos an Haltestellen rum…
            Und wenn es mit dem Auto wirklich mal nicht weitergeht, okay, aber zusätzliche Blockaden zählen bei Verständnis nicht mit rein…

      • Wolfgang sagt:

        Sie gehen intelligenter weise davon aus, daß alle Hallenser gesund sind und ein Fahrrad haben. Diese Schmalspurdenkweise hätte ich einem Lehrer nicht zugetraut. Bei dem Beruf sollte man doch etwas weiträumiger denken.

    • Weiter so! sagt:

      Respekt den Aktivisten, die sich trauen und dem gesellschaftlichen Stillstand entgegentretend der Masse geistlich Beschränkter auf kreative Art Freiräume abpressen! Weiter so! Wir sind das Volk! Du eher nicht!

    • Genussradler sagt:

      Dass es mit dem motorisierten IMV so weitergeht, ist ein unbegründeter Wunschtraum mehr als einer Handvoll überwiegend egoistischer, fauler, jammernder und panischer Vertreter von Privatinteressen. Mein Respekt gilt jenen Menschen, die den Weg nach der Arbeit in das wohlverdiente Wochenende mit eigener Muskelkraft schaffen.

      • JPM sagt:

        Die „handvoll“ sind ja auch nur 47,7 Millionen (steigend), aber panisch sind die nicht – rollt doch…
        Aber null Problem am Freitag: ich quetsche mich durch die anliegenden Seitenstraßen, die Anwohner sind doch eh feiern. Mit kindischen Erpressungsparties erreicht man gar nichts.

      • Bernd sagt:

        Mehr als billige Rabulistik habe ich von ihnen nicht erwartet.

      • Kazan sagt:

        Sie dürfen aber nicht von sich ausgehen lieber Genussradler. Es hat nun mal nicht jeder wie sie das Glück einer Arbeit nachzugehen, wo man nach Arbeitsende noch in der Lage ist mit den Rad zu fahren. Arbeiten sie mal ein paar Monate auf den Bau (und hier meine ich die Tätigkeiten, wo sie körperlich schwer arbeiten müssen), da werden sie, ehr früher als später, ihr Rad irgendwann stehen lassen, weil sie nach 8-12 Stunden arbeit froh sind überhaut irgenwie nach Hause zu kommen und zwar so, dass sich sich da nicht auch noch körperlich anstrengen müssen.

      • Radler ist ein Getränk sagt:

        Es war schon häufiger eine deutsche Tradition, dass eine Minderheit die Mehrheit diktiert. Menschen wie Du waren und sind das größte Problem der Menscheit. Ich weiß Individuen machen Dir Angst aber auch Du kannst Hass und Hetze ablegen und vielleicht auch irgendwann etwas gegen deine intellektuellen Defizite tun.

      • farbspektrum sagt:

        Freitag ab 15 Uhr. Die Staatsdiener sind da schon zu Hause. Die Pendler von weiter weg noch nicht. Mein respekt gilt den Pendler, die ständig diese Chaoten aushalten müssen.

        • eseppelt sagt:

          naja, die Chaoten und Ex-Soldat einer kriminellen Vereinigung (NVA) muss man ja auch aushalten

          • Wilfried sagt:

            Leider nicht korrekt: NVA waren „fremde Streitkräfte“, während Wehrmacht und Waffen-SS als „deutsche Streitkräfte“ geführt wurden. Weder das eine, noch das andere erhielt jemals die bezeichnung „kriminell“

      • Wilfried sagt:

        Dann hast du sicher heute die Kfz-Zulassungszahlen fürs letzte jahr nicht in der MZ gelesen… Eine Steigerung(!)…

    • Gast sagt:

      Tja, „Andreas“, wir haben über 30 Jahre lang in der Großstadt gewohnt und sind nach 5 Jahren Pendelei schlussendlich aufs Dorf gezogen – freiwillig. Wir kennen viele Vor- und Nachteile, das zerpflückte Familienleben und das „einfach mal Umziehen“ eben NICHT so einfach ist, genau wie die Entscheidung, raus zu ziehen. Aber wenn man den Großteil hier liest, hätte die Entscheidung nicht besser sein können! Deshalb – bitte gehen Sie spielen, Herr Stadtaffe.

      • Andreas sagt:

        So richtig trennen kannst du dich aber auch 5 Jahren noch nicht. Ständig kommst du her und pöbelst. Ist wohl nicht so viel los auf dem Dorf? Trotz Familie, Harmonie und Blick auf den Wald fehlt was. Aber sicher gibt es auch dafür eine deiner zufällig passgenauen und total glaubwürdigen Erklärungen. Ich bin gespannt!

        Vielleicht erklärst du noch, sofern du vor lauter Pöbelei dazu kommst, warum es für dich die bessere Lösung war, umzuziehen, für alle anderen aber nicht. Vermutlich ist dir das aber gar nicht aufgefallen.

    • Nico sagt:

      Die Quelle die sie nennen berichtet nur, dass die Zahl an zugelassenen Autos nicht in Richtung einer Verkehrswende bewegt. Geht aber nicht auf Hintergründe ein. Wenn eine Bahnfahrt von Halle nach Göttingen teurer ist als das Auto zu nehmen, nehmen die meisten nunmal das Auto. Ich selbst bin Autofahrer, aber nicht immer freiwillig. Die Stellschrauben für Preisbildung sind allerdings vom Staat beeinflussbar, dazu müsste die Politik allerdings handlungsfähig sein…
      Dass 80% der öffentlichen Ausgaben für Verkehr in den Autoverkehr fließen, zeigt finde ich schon sehr deutlich, dass die Autoindustrie eine lächerlich starke Lobbyarbeit macht und wessen Partikularinteressen hier vertreten werden.

      https://www.tagesschau.de/inland/mobilitaet-105.html

      Wie kommen Sie zu der Aussage die Verkehrswende sei ein „unbegründeter Wunschtraum“? Ihre Quelle lässt das nicht schlussfolgern.
      Das es eine Verkehrswende geben wird ist nahezu allen klar, die sich in betroffenen Branchen und Politikfeldern in verantwortlichen Positionen befinden. Nur versucht man noch auf den letzten Metern des Verkehrsmodells jeden Gewinn herauszuholen. Meiner Meinung nach ist das richtig gefährlich, Deutschland hat sich diese Position in der Mobilitätsbranche und die damit verbundenen wirtschaftlichen Vorteile durch eine Vorreiterolle vereinnahmt. Jetzt andere „erfinden zu lassen“ und sich an das zu klammern was sich lange bewährt hat, ist auch auch wirtschaftlicher Sicht nicht sehr ratsam, damit richtet sich Deutschland als Industriestandpunkt selbst nieder.

      https://www.agora-verkehrswende.de/12-thesen/test/

      https://m.bpb.de/apuz/298748/verkehrswende-als-kulturwende

  2. mirror sagt:

    Schade, dass nicht zeitgleich ein Heimspiel des HFC stattfindet. Man könnte die Hooligans beider Vereine über die LuWu leiten und die Randgruppen unserer Gesellschaft zum intensiven, nonverbalen Gedankenaustausch zusammenführen. Wäre eine ideale Location.

    • Andreas sagt:

      Gewaltphantasien vom Dorfbewohner. War ja nicht anders zu erwarten, wenn die Argumente fehlen.

      • mirror sagt:

        Die Randgruppen unserer Gesellschaft sollten intensiv miteinander kommunizieren und nicht die Spaltung der Gesellschaft forcieren. Vielleicht brechen die ideologisch vermauerten Betonköpfe auf allen Seiten etwas auf. (Die Hoffnung stirbt zuletzt.)

        • eseppelt sagt:

          Als Randgruppen würde ich eher Leute bezeichnen, die Katar-bezahlt sind

        • Andreas sagt:

          Hoffnung ersetzt keine Argumente. Und das gerade du von Spaltung der Gesellschaft und Betonköpfen sprichst. Ein Freigeist, der alles umarmt bist du jedenfalls nicht.

          Sei doch froh, wenn bei dir auf dem Land alles schön ruhig ist, auch wenn das hauptsächlich daran liegt, dass die Busverbindung in die Stadt immer weiter ausgedünnt wird. Von Gewalt gegen andere zu phantasieren beseitigt nicht die Ursachen für deinen Frust.

          • UN-Gipfel sagt:

            Aber „Ungerechtigkeit“ ersetzt eben auch nicht Deine Argumente – Mach es einfach „gerecht“ ! STEUER NACH C…- Aufkommen! DER Michel weiß doch gar nicht so Recht, für Was „Er“ es prioritär ausgeben soll!

          • Andreas sagt:

            In deiner Welt ergibt das sicher Sinn. Leider lebe ich in der Realität und weiß daher nicht, was du versuchst, auszudrücken. Tut mir leid.

    • max sagt:

      Komm doch du zum verbalen Gedankenaustausch vorbei. Handtuch nicht vergessen, wenn du wieder Schaum vorm Mund hast.

  3. Andreas sagt:

    Wie sind die Bernds eigentlich nach ihrer schweren Arbeit am Fließband oder unter Tage nach Hause gekommen, als die LuWu jahrelang Baustelle war und nicht mal die Straßenbahn fuhr?

  4. geraldo sagt:

    Mich überzeugen solche Aktionen nicht. M.E. polarisiert das nur und nutzt den Interessen der Radfahrer und Fußgänger im Alltag nichts.

    • Derda sagt:

      Seh ich genauso.
      Wobei ich, um in die Innenstadt zu gelangen, den ÖPNV favorisiere, statt eines Fahrrads. Für mich müssen die Straßenbahnen nicht klimatisiert sein, besser belüftet aber auf jeden Fall.

      • Andreas sagt:

        Favorisierst du auch für deinen Weg in die Innenstadt den Weg durch die LuWu? Falls ja, habe ich eine schlechte Nachricht für dich.

        • Derda sagt:

          Nö, weil die Linie, mit der ich fahre, nicht entlang fährt. Und wie im Artikel oben ja steht, sollen die Tram dort trotzdem fahren.

        • Sazi sagt:

          Da siehste mal wieder, wie wenig Ahnung du hast. Tagsüber, also auch zur relevanten Zeit, fährt nur die StraBa 12 durch die LuWu. Und die pendelt von Trotha zum Hauptbahnhof. Üblicherweise nicht das, was man mit Ziel Innenstadt benötigt.

          Aber kannste ja in deiner Auto-Blase nicht wissen 😉

          • Andreas sagt:

            Genau das ist die schlechte Nachricht. Sehr gut aufgepasst! Aber vielleicht trotzdem nicht mit „wenig Ahnung“ um dich werfen?!

  5. farbspektrum sagt:

    Wieviele der Chaoten, die da auf der Straße tanzen wollen, wissen eigentlich, was richtige Arbeit ist?
    2018: 40.237 Einpendler und 18.666 Auspendler

    • Sazi sagt:

      Da haben im Gegensatz zu dir sogar viele schon richtig gearbeitet und nicht nur im Internet getrollt und die Arbeit nur aus theoretischer Perspektive betrachtet.

      Und nur weil es jetzt diese Ein- und Auspendler gibt, muss das für alle Zeit so fortgeschrieben werden? Zeiten ändern sich, Gegebenheiten ändern sich, Gesellschaften ändern sich. Es gibt Städte und Stadtviertel, die sind bereits autofrei/arm und lebenswerter als je zuvor. An ewiggestrigen Autolobbyisten liegt es, daß diese gute Lebenqualität vielen Menschen noch verwehrt bleibt. Die Zeit, wo Autos Voraussetzung für Wohlstand und ein besseres Leben waren, sind schon mehr als ein halbes Jahrhundert vorbei. Willkommen im Jetzt und Hier.

      • farbspektrum sagt:

        Mir liegt vor allem an der guten Lebensqualität der arbeitenden Bevölkerung, denn die sorgt mit ihren Einzahlungen in die Rentenkasse für meine Rente. Klar, Pensionäre interessiert das nicht, die bekommen ja ihre Pension aus den Steuergeldern.
        Und nein, ich bin nicht dafür, dass Deutschland zu einem großen Park umgestaltet wird, damit Pensionäre darin spazieren gehen können.

      • Bernd sagt:

        In welcher utopischen Traumwelt leben sie denn? Vor einem halben Jahrhundert war das eigene Auto ein Zeichen von Wohlstand. Heute sind Individualmobilität und Arbeitsplatz nicht voneinander zu trennen.
        Entweder ist ihre Wahrnehmung gestört, oder sie sind einfach nur ungebildet. Anders kann ich mir es nicht erklären, wie man zu so einem einfältigen Weltbild kommt.

        • Andreas sagt:

          Es gibt sehr viel Arbeitsplätze (auch für Ungebildete), die ohne Auto erreichbar sind. Die vollen IC, ICE, S-Bahnen, Straßenbahnen, U-Bahnen, Busse jeden Tag beweisen es. Wer auf 70er-Jahre-Mentalität hängen geblieben ist, kann das vielleich nur schwer begreifen. Aber mit ein wenig hinsehen und nachdenken gelingt das selbst dem letzten Bernd.

          • Bernd sagt:

            Und was wollen sie mir als nächstes erzählen? Wieviel Gehalt und Wohnraum für meine Familie und mich ausreichend ist und dass ich doch auch einen schlechter bezahlten und fachrichtungsfremden Job zu gunsten von ÖPNV und Wohnortnähe annehmen soll?
            Bei ihrer Denkweise und der von Sazi kann man froh sein, dass es das Grundgesetz gibt und empfehle ihnen dieses zu lesen.

          • 10010110  sagt:

            Verdrehe ihm nicht die Worte im Mund. Du bist in deinen Entscheidungen völlig frei, aber nur solange du die Freiheit anderer nicht einschränkst. Und sobald das passiert, wird deine Freiheit eben durch Gesetze und Regeln eingeschränkt, darunter zählt auch die Bewegungsfreiheit im Automobil.

            Selbst der Gesetzgeber erkennt langsam, dass es so nicht weitergehen kann und setzt Förderprogramme für ÖPNV und Fahrradinfrastruktur auf und ändert sogar die StVO zugunsten letzterer (wenn auch nur in kleinen Schritten). Heul’ leise!

    • 10010110  sagt:

      Seit den 60er Jahren hat sich die Arbeitswelt stark gewandelt, farbi. „Richtige Arbeit“ ist nicht mehr das gleiche wie früher; dafür können aber die „Chaoten, die da auf der Straße tanzen wollen“ nur bedingt etwas.

  6. Paulusviertel sagt:

    Im Hinblick auf die heutige Absage der Leipziger Buchmesse sollte man diese Propagandashow in der Lu-Wu absagen! Das Risiko der Infektion ist bei solchen Ansammlungen einfach zu hoch. Und man sollte bei aller ideologisch beeinträchtigten Weltsicht auch mal an die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen denken!!!

    • Andreas sagt:

      Du musst noch die „dunklen Mächte“ erwähnen, die die Strippen im Hintergrund ziehen und die Propagandshow finanzieren. Aber bloß nicht sagen, warum sie das tun! Da verhaspelt man sich sehr schnell, wie du ja schon erfahren musstest.

    • farbspektrum sagt:

      Diese Kleinetl erreichst du nicht mit Apellation an den Verstand.

      • 10010110  sagt:

        Au ja, weil nur Leute mit Verstand uns bisher regiert haben, sind wir jetzt da, wo wir sind. Es gehört schließlich zum gesunden Menschenverstand, dass Gletscher und Polkappen schmelzen, dass Wälder, so groß wie Deutschland, brennen und dass Leute im Straßenverkehr umkommen. 🙄

        • farbspektrum sagt:

          Und du meinst, mit Tanzen auf der Straße kannst du was erreichen? Im Kindergartenalter scheint die Welt sehr klein. Mit dem Wachsen des Verstandes wird sie immer größer. .. Aber nicht für alle.

          • 10010110  sagt:

            Als 1989 hunderttausende Leute auf den Straßen getanzt haben, haben sie auch was erreicht.

          • Klofrau sagt:

            Woher weißt du eigentlich, dass da getanzt wird? Hast du das etwa organisiert, und möchtest jetzt mit deinen Hasskomentaren die Leute dazu bewegen da hinzugehen? Richtig gut von dir, danke farbi 😉

        • Wilfried sagt:

          Stimmt: Eis schmilzt halt bei temperaturen oberhalb des gefriepunktes. Deshalb heißt er so. Und wenn wälder angezündet werden, können sie auch brennen, wenn man sie dann nicht löscht. Falls du auf die australischen Brände anzielst, die waren Menschengemacht, weil das alte Holz nicht entfernt wurde und keine ausreichenden Branschutzstreifen gerodet wurden… Ask the Aussies…

  7. rellah sagt:

    Ihr behindert euch doch gegenseitig
    https://dubisthalle.de/schwerer-unfall-auf-der-delitzscher-strasse . Zusätzlich noch den ÖPNV, zumindest die Reparaturwerkstätten erhalten Arbeit. Leider auch die Feuerwehr und die Corona-geschwächte medizinische Versorgung. Immerhin fällt man mit 69 nicht mehr in der Arbeit aus.
    Anders JPM, postet 08:14, 08:18, 09:31, 09:34, 12:47, 12:56, 12:58, 13:01. Stolze Produktionserfolge!

  8. Bernd sagt:

    @10010110 3. März 2020 um 20:51 Uhr
    Gemeint war die freie Berufs- und Wohnortwahl. Von daher verdehe ich niemand das Wort.
    Aus einer komfortablen Position kann Andreas das natürlich leicht daher reden. Leute mit spezialisierten Abschlüssen, für die der kommunale Arbeitsmarkt keine Stelle vorhält haben nach seiner Idee dann das Nachsehen und sollen sich mit dem abfinden was übrig bleibt.

    • Andreas sagt:

      Nein, das ist nicht meine Idee. Du verdrehst wohl doch und ziemlich stark dazu.

      Auch die meisten Arbeitsplätze für „spezialisierte“ Abschlüsse lassen sich ohne Auto erreichen. Wenn du einer der wenigen bist, die tatsächlich nicht ohne Auto ihren selbstgewählten Spezial-Arbeitsplatz erreichen, würdest du dir die Straßen mit sehr, sehr wenigen anderen Autofahrern teilen. Kein Stau, keine Parkplatzsorgen. Dass dem nicht so ist, erlebst du sicher jeden Tag.

  9. farbspektrum sagt:

    Ich habe bis in die 2010er Jahre „richtig“ gearbeitet, so wie man auch schon in den 60er Jahren gearbeitet hat. Ich war kein Staatsdiener, in der Privatwirtschaft kann man nicht einfach nach der Uhr Schlusss machen, da kann es auch mal länger dauern. Wenn ich den Weg zur Arbeit mit dem ÖPNV statt Auto zurückgelegt hätte, hätte ich doppelt so lange gebraucht. Ganz zu schweigen von den Unwägbarkeiten der Erreichung der Anschlüsse beim Umsteigen. Das Auto war und ist für mich ein gewaltiger Zugewinn an Lebensqualität.
    Schade, dass es nicht mal eine Studie über die soziale Struktur derjenigen gibt, die da Freitag nachmittag auf der Straße tanzen wollen.

  10. geraldo sagt:

    Es ist durchaus auch eine Frage der Unternehmenskultur und der Kultur der Gesellschaft, ob Arbeitnehmer wie Rechtlose behandelt werden oder ob ihre privaten Befindlichkeiten angemessen berücksichtigt werden.
    Wenn es in der Gesellschaft eine angemessene Anerkennung bspw. für Kindererziehung oder für die Nutzung von Bus, Bahn und Fahrrad gibt bzw. gäbe, dann wären auch Unternehmen unter Druck, diese Dinge zu berücksichtigen.

    • farbspektrum sagt:

      Der Unternehmer steht in erster Linie unter dem Druck der Konkurrenz. In vielen Fällen unter dem Druck der internationalen Konkurrenz. Und das ist gut so. Das hat die Wirtschaftskaft Deutschlands enstehen lassen. Wie es anders geht, konnte man vor ein paar Jahrzehnten noch als Kontrastprogramm besichtigen. Damit der Unternehmer dabei nicht nur an sich denkt, sind Gewerkschaften ein probates Gegenmittel.

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