Mehr als 400 Radwegparker in der Torstraße verwarnt

Das könnte dich auch interessieren …

64 Antworten

  1. Radfahrer Klaus sagt:

    Dann einfach den Schutzstreifen abschaffen und ein paar Stellplätze schaffen.

  2. Kritiker sagt:

    Fußwegparker gibt es noch reichlich mehr! Vertrag mit Abschleppunternehmen, welches ohne Aufruf des Ordnungsamtes sofort abschleppen darf!
    Machen andere Städte schon lange!

  3. 10010110 sagt:

    „Das Haltverbot darf nur in dem Umfang angeordnet werden, in dem die Verkehrssicherheit, die Flüssigkeit des Verkehrs […] es erfordert.“

    Erstens: Ein für Radfahrer unbenutzbarer Fahrradschutzstreifen hat wohl nix mit Verkehrssicherheit zu tun, oder was?

    Und zweitens: ob da nun Park- oder Halteverbot herrscht, ist doch kein Unterschied, wenn die Leute sich eh nicht dran halten. Die Leute, die da an der Haltestelle Kurt-Tucholsky-Straße „nur mal schnell“ zum Döner-Imbiss gehen, interessiert doch kein Halteverbot.

  4. Sowohl die Flüssigkeit des Verkehrs als auch der öffentliche Personennahverkehr werden dort durch haltende Fahrzeuge beeinträchtigt. Ein Halteverbot ist also komplett angemessen. Ich will sehen, wie ein Autofahrer vor Gericht nachweist, dass Halten an dieser Straße ungefährlich ist.

    Allein durch den notwendigen Sicherheitsabstand zu haltenden Autos müssen Radfahrer die Schienen kreuzen, was eine vermeidbare Gefährdung des fließenden Verkehrs ist. Weiterhin werden Straßenbahnen behindert, wenn Radfahrer an haltenden Autos vorbeimüssen.

    Aber besser 400 Knöllchen als gar keine.

    Wenn man abends dort durchfährt, findet man mindestens 5 – 10 Falschparker.

    • Radlader sagt:

      Gefährdung durch kreuzen der Schienen. Ich würde mich ja aufregen aber ich nehme es mal als Eingeständnis, dass die meisten Radfahrer zu dumm sind um Rad zu fahren. Mit einem Radführerschein könnte man zumindest die raus filtern.

      • rupert sagt:

        Ihre Beleidigungen von Menschen auf Fahrrädern können Sie sich hier sparen.
        Wenn Sie das Problem von Schienen und Fahrradreifen nicht verstehen, so zeigt dies nur ihre mangelnde Erfahrung, Unwissenheit und/oder Ignoranz gegenüber dem Radfahren in Halle. Selbst sehr erfahrene RadfahrerInnen mit (zehn-)tausenden von Kilometern können in Sekundenbruchteilen von Schienen zu Fall gebracht werden.

        Die Stadt und die Havag ignorieren das Problem und leiten den Radverkehr auch auf Hauptrouten gern direkt in und durch die Gleisbereiche. Natürlich dann ohne explizite Markierungen/Beschilderungen/bauliche Veränderungen, die Gefährdungen minimieren würden. Beispiele sind der Hauptbahnhof/Riebeckplatz, die Geiststraße, Brugstraße/Ecke Kröllwitzstraße, Franckeplatz, Marktplatz usw.. An allen genannten Stellen gibt es gefährliche Schienenkreuzungen im Regelverkehr mit spitzen Winkeln für RadfahrerInnen. Dies ist so und ohne Sicherheitsvorkehrungen wie Markierungen/entsrechende Winkelungen für den Radverkehr verkehrsrechtlich eigentlich gar nicht mehr zulässig.
        Passiert dann ein Sturz, gilt dieser als Alleinunfall des Betroffenen obwohl die Infrastruktur objektiv gefährlich ist. (Ein Bekannter hat sich beim Weg zur Arbeit in den Schienen den Arm zertrümmert).

        Dies zeigt sehr schön die ganze Inkompetenz der Stadt gegenüber dem Radverkehr. Man zeigt hier keinerlei Anstrengungen.

        • Radlader sagt:

          Dein Geheule kannst Du dir sparen. Ich bin auch regelmäßig auf dem Rad unterwegs, ganz ohne über eine Schiene zu stürzen.

          Offensichtlich ignorieren doch die Radfahrer das „Problem“, wenn die wissen, dass sie zu blöd sind in der nähe einer Schiene zu fahren, können sie einen anderen Weg wählen oder schieben. Ich hoffe Du hast deinem Bekannten von der weiteren Nutzung des Rades abgeraten, falls er nicht selbst schon auf die Idee gekommen ist, dass er zu unfähig ist. Und wer soll denn sonst Schuld sein, wenn sich Radfahrer auf bestens sanierten Straßen hinlegen?

        • Kopfschüttler sagt:

          Klar. Die HAVAG leitet den Fahrradverkehr mit Absicht in die Gleisbereiche damit die Bahnen auch schön langsam hinter den Rädern herfahren müssen und sich das Risiko eines Unfalls Tram – Rad kräftig erhöht
          Denkst du eigentlich mal nach, bevor du so einen Müll schreibst ???

          • rupert sagt:

            Der Umgangston ist ja super hier. Die Beschimpfungen übergehe ich jetzt mal.

            Es ist doch schön, wenn es Menschen gibt, die mit Schienen kein Problem haben. In der Uni gibt es im Rahmen der Einweisung neuer Studierender sogar den Hinweis auf die Gefahr der Radunfälle in den Schienen auf dem Weg in die Vorlesung, da sich diese in der Statistik wohl deutlich zeigen. Das kann man abstreiten oder alle Menschen auf Fahrrädern gleich für blöd erklären, ändert aber nichts an der Tatsache.

            Wie Stadt und Havag (und ich habe absichtlich beide zusammen erwähnt) den Radverkehr leiten zeigt sich doch schön etwa in der Geiststraße. Wo fahren Sie denn? Im Gleisbett. Und es muss im spitzen Winkel gekreuzt werden! Im Regelverkehr vom benutzungspfl. Radweg stadtauswärts. Stadteinwärts wird der ruhende Verkehr klar dieser Gefahr übergeordnet.

            Sicher kann man darüber mutmaßen, dass die HAVAG Radfahrer aus dem Gleisbett verbannen möchte. Fakt bleibt aber, dass dort wo Radfahrer ins Gleisbett gezwungen werden, diese keine Beschilderungen/Überfahrhilfen/Verschwenkungen usw. seitens der HAVAG bekommen. Siehe Geiststraße. Aber auch Frankeplatz… Markt uswusw.

            Sicher ist nicht überall Platz für eigene Radinfra, aber Stadt und HAVAG geben sich nicht mal Mühe RadInfra und Alternativrouten (etwa kleine Uli anstatt großer Uli) zu entwickeln.
            Gern werden hier auch Umleitungen versucht, wie in der Hackebornstraße anstatt Hallmarkt. Mit Parklätzen im Weg entgegen die Einbahnstraßen… . Völlig ungeeignet.

            Ich bleibe dabei, Radfahrer werden in Halle einfach ins Gleisbett geleitet. Man hält sich wie die berühmten Affen Augen und Ohren bei Stadt und HAVAG zu.

          • 10010110 sagt:

            @rupert, der HAVAG kann ja nun wirklich nicht die Schuld geben, deren Schienen sind da und die werden auch nicht verlegt, nur damit Radfahrer selbige nicht (oder nur im rechten Winkel) kreuzen müssen. Wenn jemand was ändern kann, dann die Stadt, aber manchmal – wie im Fall der Geiststraße – auch nur im begrenzten Umfang, denn wo kein Platz ist, kann man auch keinen herzaubern. Selbst wenn man in der Geiststraße den Parkstreifen abschaffen würde, müssten Lieferfahrzeuge irgendwo zum Be- und Entladen halten können, und die Straßenbahngleise eignen sich nunmal nicht dafür.

            Also, irgendwo müssen sogar Radfahrer mal Abstriche machen. Und bei entsprechender Vorsicht kann man auch Straßenbahngleise kreuzen oder zwischen ihnen fahren, ohne hinzufallen. Allerdings würde weniger Autoverkehr durchaus helfen, den psychischen Druck von Radfahrern zu nehmen, möglichst schnell vorwärts zu kommen oder Platz zu machen. Und da kann die Stadt durchaus was machen.

    • g sagt:

      Genau … das musste mal gesagt werden ….genau wie in der geiststr. Da wird die tram auch immer behindert.

  5. Verkehrsteilnehmer sagt:

    Es ist doch immer wieder erfrischend zu sehen, wie „rücksichtsvoll“ und „tolerant“ so viele Autofahrer doch sind.

    Scheinbar haben es zu viele noch immer nicht kapiert: Jeder Verkehrsteilnehmer auf dem Rad bedeutet weniger Autos vor Euch im Stau. Im schlimmsten Fall wäre es gar pro Fahrrad ein Auto.

    Aber nein: MEIN Auto – darf überall fahren, darf überall parken, ICH darf das …egal was das geltende Recht behauptet. Meine Güte, welch armseliges Gehabe.
    Erklärt doch die Fahrbahn direkt zum Stellplatz. Dann sind (a) die Radwege frei (leider nur sofern überhaupt vorhanden) und (b) der Unterschied zwischen Stau und Parken ist doch ohnehin gering. 😛

    • Michael sagt:

      Rücksicht ist etwas, das bei vielen Radfahrern in Halle auch zu kurz kommt. Da sollte man sich mit Forderungen an den Straßenverkehr nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Und nein: Ich habe kein Auto.

  6. Matthias sagt:

    Ich bin paketzusteller, fahre also jeden Tag in Halle, bin auch nicht perfekt und muss auch manchmal dort halten wo man nicht darf aber vielleicht nur 2 min.. Aber es geht um die Sicherheit der Radfahrer, was ist mit Einbahnstraßen bestes Beispiel die Gräfestrasse ständig kommen dort Radfahrer runtergefahren, ich sehe sie nicht wenn ich in die Straße einbiege und sie meine Strasse benutzen die nur in eine Richtung befahrbar ist, deshalb Einbahnstraße. Wer fragt mich wenn der Radfahrer auf meiner Motorhaube liegt oder unter dem Auto und sich nicht mehr bewegt nach meinem Gefühlszustand. Ich muß dann damit leben. Und es ist nicht die einzige Einbahnstraße in halle. Ständig sehe ich wie Radfahrer bei rot fahren, ständig müssen Autofahrer nach Radfahrern schauen ob die alles richtig machen. Die strassenbahn hält wer fährt weiter der Radfahrer, der Radfahrer in halle fährt rücksichtslos. Aber wenn mal ein Auto auf dem radweg hält ist das mit einer Naturkatastrophe vergleichbar. Aber wer hilft der alten Dame oder der Frau die ein Kinderwagen aus der strassenbahn schiebt und ein Radfahrer fährt sie um und das kleine Baby fällt raus und ist vielleicht tot, Radfahrer fahren weiter definitiv. Aber der Autofahrer soll immer bremsbereit sein und seine Augen überall haben.

    • Ölscheich sagt:

      Die ersten drei Worte sagen schon alles über dich aus. Parke du lieber mal deine Umweltschleuder richtig und nicht auf dem Gehweg. Alltäglich an der Handwerkskammer zu sehen

      • Matthias Strassner sagt:

        Sie wissen aber schon das es e-Autos sind. Und was ist gegen einen ehrlichen Job auszusetzen. Sie sind hundert Prozent Hallenser nur am meckern.

      • Matthias sagt:

        Sie wissen aber schon das es e-Autos sind. Und was ist gegen einen ehrlichen Job auszusetzen. Sie sind hundert Prozent Hallenser nur am meckern.

      • Matthias sagt:

        Hallo Hallenser immer was zu meckern. Was ist gegen einen ehrlichen Job auszusetzen. Sie wären einer der ersten die sich beschweren würden wenn der paketzusteller nicht pünktlich wäre. Und schon mal was von e-Autos gehört? Wie schon gesagt Hauptsache meckern, und denn restlichen Text nicht verstanden.

    • Bollwerk sagt:

      Oh Gott, Matze… Geht’s vielleicht noch ein bisschen blöder?? Der böse Radfahrer, der kleine Babys totfährt und dann auch noch ohne zu zucken weiterfährt, während der total umsichtige Autofahrer versucht das kleine Wesen zu retten…
      Du hast doch bestimmt noch mehr hanebüchenen Bullshit parat. Zeig mal her 😀

    • Die generell massiv zunehmenden Regelverstöße im Straßenverkehr sind ein Problem, auch die von Radfahrern. Und du hast Recht, dass gerade solche Situationen Mist sind.

      Einzige großräumige Lösung, die mir auch für solche Verstöße einfällt, sind Fahrradstaffeln der Polizei. Diese können die verschiedenen Verstöße kontrollieren und ahnden. In Teilen Berlins hat man sehr gute Erfahrungen damit gemacht, und zwar auf allen Seiten.

  7. farbspektrum farbspektrum sagt:

    Es ist der richtige Weg, Parkstreifen in Radstreifen umzuwandeln und konsequent Falschparker mit Knöllchen zu belegen. Bald wird auch der letzte Steuerzahler und Investor begriffen haben, dass er im Saalekreis besser aufgehoben ist, Natürlich kommt dann wieder das große Geheule, dass die Finanzzuweisungen an die Kommunen erhöht werden müssen.

  8. Paul sagt:

    Ich finde es wichtig die Autos dort konsequent abzuschleppen. Auf Fahrradwegen, Fahrradstreifen haben Autos nun mal nichts zu suchen! Radwege müssen in dieser Stadt ausgebaut werden und vorhandene müssen gepflegt und freigehalten werden. Die Innenstadt ist nicht auf Autos angewiesen, eine moderne Stadt fördert den ÖPNV und den Fahrradverkehr. Niemand braucht eine zugeparkte Stadt mit immer größer werdenden Autos, die ewig gestrigen können gern daran festhalten. Es bleibt dennoch falsch. Eine attraktive Innenstadt muss Autofrei sein, für Menschen die gern mit dem Auto shoppen gehen ist die grüne Wiese sowieso attraktiver. Also Radverkehr und ÖPNV endlich stärken! Für die die jetzt angst haben damit stirbt die Innenstadt aus, schaut über den Tellerrand nach Kopenhagen oder Amsterdam.

    • Alt-Hallenser Alt-Hallenser sagt:

      Der Lieferverkehr sollte schon sein. Ich finde, daß Halle schon einen guten ÖPNV hat und der wird ständig instandgehalten und verbessert( siehe Grosse Steinstrasse usw.)..
      Auch sollte die Stadt mal nachdenken, ob sie ein Kombitiket schafft, das Fahrkarte für Tram und Bus und gleichzeitig Karte für einen P+R-Parkplatz am Rande der Stadt ist.

  9. farbspektrum farbspektrum sagt:

    Es werden immer weniger Parkplätze gebraucht, die Bevölkeung überaltert und gibt das Auto ab. Die Arbeitspätze schrumpfen, prekär Beschäftigte können sich kein Auto leisten. Staatsbeschäftigte wohnen und arbeiten in der Stadt. Gottseidank kann in der Stadt mittels fremdfinanzierter Förderprogramm noch was gebaut werden. Danke lieber Gott für die kleine Sintflut 2013. Wir geben rechtzeitig Bescheid, wenn wir wieder Fluthilfemittel benötigen.
    Das sind übrigens die Parkplätze am DHL Hub:
    https://goo.gl/maps/HPpEWHEmG5w
    Und das ist am Tage. Spitze ist bekanntlich um Mitternacht.

    • StVO sagt:

      Wie soll ich einen von hinten kommenden Radfahrer gefährden, wenn der übliche Schutzstreifen beim rechtsfahrgebot nicht die Mindestabstände zum vorbei fahren hergibt? Übrigens ist dieser Schutzstreifen Teil der Fahrbahn, da kommen wir schnell in den Bereich des überholens, falls mal genug Platz sein sollte und dies wäre dann auch verboten. Somit halte ich das Gutachten für Müll.

      • kackndreist sagt:

        du kannst das gutachten gern für müll halten. so lang der GDV nicht dich fragt um grundsätzliche fragen rechtssicher zu klären juckt das keine sau.

      • Seb Gorka sagt:

        Der dicke weiße Streifen ist dir aufgefallen? Der hat was zu bedeuten. Steht sogar in dieser StVO, nach der du dich benannt hast. Sieh da mal rein, bevor du dich in den Bereich des gutachterlichen Überholens begibst!

        • StVO sagt:

          Nein, beim Radschutzstreifen fallen mir nur gestrichelte Linien auf. Der Radschutzstreifen ist explizit Teil der Fahrbahn und keine eigene Spur wie ein klassischer Radweg.

          • Seb Gorka sagt:

            Ob nun ein unterbrochener Streifen oder viele einzelne, die in ihrer Gesamtheit ein Verkehrszeichen (z.B. Z. 340) bilden. Das kannst du halten, wie du willst.

            Du siehst den/die Streifen also, weißt nur nicht, was damit anzufangen ist? Hattest du schon Gelegenheit, das Machwerk namens StVO zu sehen? Sieh mal in Anlage 3, Abschnitt 8 (Markierungen). Nennt sich Leitlinie und markiert u.a. auch den Schutzstreifen für den Radverkehr. Und nun rate mal, was da nicht erlaubt ist! Besser wär natürlich nicht raten, sondern wissen. Aber du ahnst sicher, wie die Lösung lautet. Gilt übrigens nicht nur in der Torstraße…

  10. W. Molotow sagt:

    „Eine moderne Stadt fördert den ÖPNV” – aha, deshalb will die HAV(arie)AG eine Strab-Linie in Neustadt kappen!

    Wie hieß das? „Wir haben verstanden!”

  11. geraldo sagt:

    Da hier ja nur allzu gerne Halle als rückschrittlich und wirtschaftsfeindlich verlacht wird und gerne Leipzig als leuchtendes Beispiel angeführt wird:
    Hier ist sie, die Blaupause zur Lösung der Verkehrsprobleme in Halles engen Innenstadtstraßen inklusive Straßenbahngleisen:

    https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/neue-verkehrsplaene-jahnallee-leipzig-100.html

    Genauso müsste die Lösung aussehen, bspw. für die Geiststraße und die Bernburger Straße, denn der aktuelle Zustand ist praktisch rechtswidrig. Der ruhende Verkehr behindert und gefährdet den fließenden.

    • 10010110 sagt:

      In der Geiststraße ist es aber tatsächlich schwierig, eine praktikable Lösung für Ladezonen zu finden, selbst wenn das Parken an sich verboten würde. Man könnte höchstens für Radfahrer eine Parallelroute durch den „Harz“ ausweisen. Aber ob das angenommen wird, ist fraglich, denn aus der Lenkerperspektive ist jede Abweichung von der direkten Linie ein Umweg.

    • Wirtschaftsweise sagt:

      Auch in Leipzig werden Fehler gemacht. Der wenige Platz sollte nicht für solche wirtschaftsfeindlichen Träumereien verschwendet werden. KFZ Infrastruktur ist wichtig und bedeutet Aufschwung, gerade in einer Autostadt wie Leipzig.

      • Paul sagt:

        Offensichtlich sind sie im letzten Jahrhundert stehen geblieben. Gerade Leipzig profitiert vom Citytunnel (ÖPNV) und wie bereits erwähnt, eine Stadt mit weniger Autos ist attraktiver zum bummeln, einkaufen, leben. Falls Sie unbedingt für Aufschwung im Einzelhandel sorgen wollen empfehle ich die vielen Einkaufscenter auf der grünen Wiese. Dort können Sie dann mit tausenden anderen Autofahrern um den Parkplatz in der ersten Reihe kämpfen, laufen ist sowieso out.

  12. farbspektrum farbspektrum sagt:

    Ich hätte nie gedacht, dass die Autohasser bejubeln, dass die Jahnallee nun 4-spurig wird.
    Was lese ich da in der LVZ?
    „Auf dem Gehweg gegenüber steht Anwohnerin Victoria Perl. „Für mich ist die Jahnallee in diesem Abschnitt eine Todesstraße“, sagt die 27-Jährige. „Hier herrschen Hektik, Angst und Stress; es ist laut und unübersichtlich. Ich hasse die Jahnallee und finde es sehr gut, dass endlich etwas geschieht“
    Typischer Autohasser: Hinziehen und sich beschweren. Mit 27 kann sie noch nicht lange dort wohnen.

    • Verkehrsplaner sagt:

      Typischer Autofahrer: Irgendwo weit draußen hinziehen, wo es ruhig ist, und dann in der Stadt sechsspurige Autobahnen verlangen.

      • farbspektrum farbspektrum sagt:

        Welcher Autofahrer verlangt dies? Sind es nicht eher die Radler, die für ein paar Hanseln 2x2spurige Radwege verlangen?

        • Verkehrsplaner sagt:

          Alle Autos sollten in der Stadt 50 fahren, Radfahrer haben unterschiedliche Geschwindigkeiten. Es ist nicht notwendig, dass sich Autos gegenseitig überholen müssen, Radfahrer aber schon. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass Autos ständig ihre Straßen kaputt fahren und eine Autospur so viel Platz braucht wie zwei Fahrradspuren, muss man schon ein verbohrter Autoideologe sein, um das Auto für die bessere Wahl zu halten.

          • geraldo sagt:

            Ich habe auch schon versucht, Herrn „Farbspektrum“ per Perspektivwechsel die Situation auf dürren Radwegen verständlich zu machen.
            Die Situation auf schmalen Radwegen wie in der Reilstraße oder LuWu ließe sich aus Autofahrerperspektive vergleichen mit der auf der Fahrbahn, wenn dort jedes dritte Auto nur 25 führe.
            Aber „Farbspektrum“ versteht es nicht oder will es gar nicht verstehen.

        • geraldo sagt:

          Nun, da gibt es z.B. – an dieser Stelle stimmt es – ein paar Hanseln, derentwegen die Stadt sehr viel Geld für eine breitere Eisenbahnbrücke ausgeben wird, damit die Straße darunter 4spurig ausgebaut werden kann

          • farbspektrum farbspektrum sagt:

            „damit die Straße darunter 4spurig ausgebaut werden kann“
            Die Straße muss nicht ausgebaut werden, die ist jetzt vierspurig.

          • geraldo sagt:

            Die Straße an der Rosengartenbrücke ist nach heutigen Maßstäben nicht vierspurig. Wenn die Stadt nicht von solchem Memmen regiert würde, die sofort einknicken, wenn ein autofahrender Rentner eine gelbe Weste schwenkt, dann würde sie heute schon den Gleisbereich für alle anderen Fahrzeuge sperren.

  13. geraldo sagt:

    Wegen ca. 20 parkenden PKWs werden täglich tausende Radfahrer in den Gleisbereich gezwungen, von ungeduldigen Autofahrern und Straßenbahnfahrern bedrängt und genötigt.
    Was für ein Aufschwung soll das sein? Der der Sargtischlereien?

    • 10010110 sagt:

      Na ob das besser wird, wenn Radfahrer „nur“ noch von ungeduldigen Autofahrern bedrängt und genötigt werden (die zudem dann noch schneller fahren können als jetzt)? Also, es ist gut, dass die Straßenrandparker wegsollen, aber nicht gut, dass nicht gleich konsequent vorgegangen und ein Radfahrstreifen eingerichtet wird – zumal Leipzig es an vielen Stellen schon ganz richtig gemacht hat. Aber es scheint, als wäre das mal eine hochmotivierte Phase gewesen, die mittlerweile abgeflaut ist.

      • geraldo sagt:

        Meine Intention war nicht, hier über die Leipziger Jahnallee zu diskutieren. Ich wollte nur aufgreifen, dass Leipzig im Gegensatz zu Halle eines begriffen zu haben scheint: Wenn der ruhende Verkehr den fließenden behindert und gefährdet, dann ist der ruhende Verkehr zugunsten des fließenden einzustellen.

  14. Ulrike Wolffson sagt:

    Dann soll man doch diesen aufgemalten Radweg weglassen und stattdessen Parkplätze schaffen.
    Damit wäre der Bevölkerung mit Sicherheit mehr geholfen, da auch der „Parkplatzsuchverkehr“ nachlässt.
    Aber – ich vergaß – Autofahrer = böse und hassenswert….selbst, wenn niemand diese aufgemalten Radwege benötigt, werden die aus rein ideologischen Gründen nicht abgeschafft.
    Zeit für Kommunalwahlen.

    • Seb Gorka sagt:

      Dort ist kein Platz für Parkplätze. Nie gewesen. Daran ändern Striche auf der Straße nichts und auch nicht die vermeintliche Platzierung in der Kriminalstatistik.

  15. geraldo sagt:

    Noch einmal: Die Torstraße war und ist zu schmal um „Parkplätze einzurichten“.
    Sie ist im übrigen auch zu schmal für einen Radweg. Es gibt nur einen sogenannten „Schutzstreifen“, der lediglich bewirkt, dass Autofahrer glauben, sie dürften Radfahrer ohne ausreichenden Sicherheitsabstand überholen.
    Man kann in der Torstraße auch nicht auf dem Radweg parken, weil es a) keinen Radweg gibt und weil er b) zu schmal ist.

    Parken kann man in der Torstraße nur, indem man sowohl die Rechte der Radfahrer als auch die der Fußgänger ignoriert und halb auf dem „Schutzstreifen“, halb auf dem Fußweg parkt. Solange man dabei nicht öfter als 2x im Monat erwischt wird, ist das immer noch günstiger als einen privaten Parkplatz zu mieten.

    • Paul sagt:

      Richtig und da in Halle Stellplätze schon zwischen 40€ und teilweise 80€ kosten reicht zweimal erwischt zu werden schon nicht mehr aus. Ich habe für unwissentliches Falschparken in Frankreich schon 200€ bezahlt. Habe mich zwar geärgert aber dennoch hingenommen, hätte einfach besser aufpassen müssen. Ich denke das würde in Deutschland auch ganz gut wirken.

  16. geraldo sagt:

    Die Headline ist missverständlich formuliert. Es gibt in der Torstraße keinen Radweg, sondern nur einen „Schutzstreifen“. Auf dem kann man auch nicht parken, jedenfalls nicht ohne gleichzeitig auch mit einer Hälfte des Fahrzeuges den Fußweg zu benutzen. Die rücksichtslosen Falschparker behindern also beileibe nicht nur die Radfahrer.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.