Neuer Streit um Bühnen-Chef: Stadträte greifen TOOH-Aufsichtsrat an und wollen Aufsichtsratsbeschluss rückgängig machen – „Verantwortlicher Umgang mit Fördermitteln“
Um die Freistellung von Stefan Rosinski als Geschäftsführer der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle regt sich Kritik im Stadtrat. Die drei Stadträte Katja Müller (Linke), Ulrike Wünscher (CDU) und Detlef Wend (MitBürger) haben dazu einen gemeinsamen Dringlichkeitsantrag gestellt, wollen den Beschluss rückgängig machen.
Mit dem Antrag soll der Beschluss des Aufsichtsrats zur Freistellung missbilligt werden. Der Aufsichtsrat, in dem auch alle drei Stadträte Mitglied sind, hatte mehrheitlich beschlossen, Rosinski als Geschäftsführer vorzeitig abzuberufen und Frau Uta Van den Broek als Geschäftsführerin zu berufen. Und das während des laufenden Ausschreibungs- und BewerbungsverfahrensEs haben keine Vorstellung von Broek im Aufsichtsrat gegeben, auch habe keine Prüfung der Mitbewerber stattfinden können. Dieser Aufsichtsratsbeschluss soll zudem rückgängig gemacht und das Bewerbungsverfahren fortgesetzt werden.
Die Stadträte begründen ihren Antrag mit einem „Verantwortliche Umgang mit Fördermitteln der öffentlichen Hand“. Dies erfordere „Transparenz, Effizienz, Rechtssicherheit und nicht zuletzt Glaubwürdigkeit.“ Auch sollten Aufsichtsratsentscheidungen „fern jeglichen Verdachtes von Günstlingswirtschaft sein und einen fairen Umgang mit den Angestellten des Unternehmens sicherstellen.“
Die Entscheidungen im Aufsichtsrat würden dies vermissen lassen. „Mehrkosten und mögliche Konkurrentenklagen werden unnötig riskiert.“








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