Ordnungsamt: Personalrat klagt gegen längere Dienstzeiten

34 Antworten

  1. Ilsa sagt:

    Ich liebe den öffentlichen Dienst.
    Immer für den Bürger da. Großartig.

  2. keinHallenser sagt:

    Diese Stadt hat mit immer mehr Problemen bei der öffentlichen Ordnung und Sicherheit zu kämpfen und der Personalrat hat nichts anderes zu tun, als dagegen zu klagen, dass die Stadt endlich ihren Aufgaben diesbezüglich nachgehen will?! Die Mitglieder des Personalrates der Stadt gehören in den Außendienst strafversetzt, damit sie mal mitbekommen, was außerhalb ihres Kellerbüros und dem Häuschen im Grünen los ist. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

    • Wilfried sagt:

      Dann solltest du dich mal ernsthaft mit den Inhalten des personalvertretungsgesetzes in Sa-Anh befassen. Eine von dir vorgeschlagene „Lösung“ ist dort nicht beschrieben und somit ganz klar gesetzwidrig. Weiterhin ist der Personalrat gegenüber seinen Klienten, den Beschäftigten, da im Recht und wird für sie eintreten, damit hioer nicht in Gutsherrenmanier über Gesetze hinweggesetzt wird. Dazu sind dann auch mal Arbeitsverträge und tarifverträge zu sortieren. Hier kann nicht jeder Dezernent oder OB machen, was er für richtig hält .
      Über deine unbedarfen unqualifiizerten Äußerungen kann man jedenfalls nur mit dem Kopf schütteln und sich dananch an solchen fassen.

      • stekahal sagt:

        Stimmt, was sollen die Ordnungshüter denn auch die ganze längre Zeit machen, die Knöllchen an die Falschparker sind längst verteilt und sich mti „Krawallos“ einlassen bringt doch nur streß und Ärger.
        Aber gleiches Recht füt Alle, Straßenbahnfahrer, Taxifahrer, passt eure Arbeitszeiten doch auch denen des Ordnungsamtes an !

  3. Bürger sagt:

    Ist doch egal.
    Die wagen sich sowieso nicht aus ihrem Büro, es sei denn um Falschparker aufzuschreiben.
    Von denen geht offenbar die einzige Gefahr für Halles Ordnung und Sicherheit aus.

    • Philipp Schramm sagt:

      Wenn die das denn auch wirklich machen würden. In manchen Gegenden mit Park- und Halteverboten hat sich noch nie ein Knöllchen verirrt.
      Selbst in den Zonen mit Anwohnerparkausweisen wird viel zu wenig kontrolliert.

  4. Beifall sagt:

    Das schafft Pluspunkte bei den Kollegen auf den Polizeirevieren! Halleluja!

  5. 10010110 sagt:

    Nachts und sonntags sind ja Ordnung und Sicherheit nicht so wichtig, da halten sich schließlich alle an die Regeln, da kann das Ordnungsamt ruhig mal Pause machen. 🙄

    Gerade im Sommer, wo die Leute viel häufiger und länger draußen sind, ist die Präsenz am Wochenende und in der Nacht wichtig. Schon allein der zurückgelassene Müll nach (teilweise auch illegalen) Grillveranstaltungen in den Naherholungsgebieten an Wochenenden spricht Bände, von den zugeparkten Straßen (z. B. rund um die Ziegelwiese) mal ganz abgesehen. Und dann gibt’s noch die leinenlosen Hunde und deren Hinterlassenschaften, die illegalen Wildtierfütterungen usw., usw.

    Es gibt viel zu tun, kein Grund, sich auszuruhen. Und wenn das Ordnungsamt nicht so viel arbeiten will, dann sollte es mal nicht nur die für Verursacher mildesten, sondern für die Ordnung und Sicherheit wirkungsvollsten Maßnahmen ergreifen (ich denke da z. B. an vermehrtes Abschleppen von Falschparkern), dann gibt es auch weniger Nachahmer. Momentan lachen die doch nur über die lächerlichen Bußgelder und machen weiter wie bisher. Der Ermessensspielraum der Beamten ist keine Einbahnstraße.

    • Gast sagt:

      Ich hätte nur gerne mal eine Antwort auf die Frage, wo der Pendler am Wochenende parken soll, wenn alle zu Hause sind. Die einzigen freien Parkplätze von Samstag zu Sonntag und von Sonntag auf Montag sind im gesamten Lutherviertel oft nur noch die Privatparkplätze bei ALDI und NETTO in der Beesener Straße. Auf Sauberkeit und Sicherheit in der Innenstadt oder den „Problembezirken“ zu achten, wäre den MitarbeiterInnen selbst höchstwahrscheinlich nicht sicher genug, weshalb das einzige Resultat nur noch mehr Knöllchen für die Leute wären, die am wenigsten was für den Zustand können.

      • Am Verwaltungsgericht, nicht weit entfernt drüben am Thüringer Park, werden billige Parkplätze zur Miete angepriesen. Ich schätze mal, mit denen kann man sich auch gut auf einen Wochenendtarif einigen, am Wochenende stehen da eher wenige Autos der Richter.

        Aber ich finde auch schade, dass auf so vielen Plätzen lauter Autos stehen. Besser wäre es, dass die alle frei sind für diejenigen, die wirklich aufs Auto angewiesen sind.

      • 10010110 sagt:

        Jeder, der sein Auto in der Stadt am Straßenrand parkt, kann was dafür. Pendler sind keine besseren oder schlechteren Menschen als andere Autobesitzer. Wenn Pendler eh aufs Auto angewiesen sind, dann sollte es ihnen ja wohl nur wenige Probleme bereiten, in Viertel oder Orte zu ziehen, wo der Platz fürs Fahrzeug auch vorhanden ist. Und auch mal 500–1000 Meter laufen, ist kein Weltuntergang. Das dauert 5–12 Minuten und die frische Luft und Bewegung sind sogar gesund für Körper und Geist.

        • Gast sagt:

          Montag Morgen kurz nach fünf läuft man gerne einen Kilometer mit dem Gepäck für eine Woche. Wer tut das nicht? Im Gegensatz zu den meisten Spaßfahrern bin ich übrigens jede Woche etwa 35 Kilometer zu Fuß unterwegs und habe das Auto aufgrund des pendlenden Mannes am Wochenende für schwerere Einkäufe zur Verfügung, die man dann natürlich auch gerne einen Kilometer weit nach Hause trägt. Alles klar. Und wir ziehen natürlich extra an den Stadtrand, damit die Doppelbelastungen noch mehr steigen. Man man man, was sich manche hier für Vorstellungen vom Leben machen.

        • Philipp Schramm sagt:

          Und wieder einmal kommen die Autohasser aus ihren Löchern gekrochen.
          Wenn es dir nicht passt, das in der Stadt Autos fahren und parken, dann zieh du doch weg. Ganz einfach.
          Bist ja dann mit deinem Fahrrad auch innerhalb von 10 – 15 min in der Stadt.

          Ja auch ich rege mich über die vielen „Wildparker“ auf. Aber die Altstadt gilt als Anwohnerparkzone.
          Also hat jeder, der einen Anwohnerparkausweis hat, das Recht in dieser Zone zu parken. Bedeutet nicht, das man zwingend vor der eigenen Tür parken kann, aber zumindest in der Nähe seiner Wohnung.

  6. kitainsider sagt:

    Man sollte vorsichtig sein mit den Verurteilungen ohne den Anordnungsgrund zu kennen. Bei den Schnellschüssen des OB würde es mich nicht wundern, wenn gar kein Personal für die verlängerten Dienstzeiten da ist.

  7. Hallenser sagt:

    Ist ja ein Zufall, dass Wiegand die längeren Dienstzeiten erst jetzt im Wahlkampf einfallen. Sonst hätte man ja die Sache bereits umsetzen und entsprechend mehr Personal einstellen können.

  8. kitainsider sagt:

    Wie viel denn?
    Oder reden wir hier nur über Stellen, die da sind aber noch nicht besetzt? Wie viel sind denn wirklich auf der Straße?

    • HansimGlueck sagt:

      Das wird ja auch der tragbare Grund sein, warum der Personalrat das da ablehnt, dass das vorgeschlagene neue Schichtsystem mit den vorhandenen Personal nicht leistbar ist. Auch wenn alle so tun, ganz ohne Grund aus Spaß an der Freude können sie auch dagegen sein.

  9. Halles Katze sagt:

    Schaut euch mal das Foto oben etwas genauer an, eventuell etwas zoomen – … die zwei Mitarbeiter in dem Fahrzeug die pennen … , die schlafen ihre Arbeitszeit ab – das ist doch der Oberhit, nein, … der Hammer !!!

  10. Hölle (Saale) sagt:

    „Auf Sonntagsdienste soll nach Ansicht des Personalrats generell verzichtet werden.“

    Ob sich da Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Straßenbahn-, Bus-, Taxifahrer, Bahnpersonal, Sicherheitsdienste, Pflegekräfte, Bereitschaftshandwerker, Tankstellenpersonal……. evtl. verarscht vorkommen?

  11. farbspektrum sagt:

    Ich sehe es von jeher kritisch, Polizeiarbeit aus Kostengründen auf die Kommunen zu verlagern. Ich denke, es hat etwas mit Verbeamtung zu tun.
    „Ihre Befugnisse sind unter anderem im Polizeirecht (Recht der Polizei) geregelt. Sie hat in den meisten Staaten die Aufgaben, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten oder wiederherzustellen, den Straßenverkehr zu regeln bzw. zu überwachen und als Strafverfolgungsbehörde strafbare und ordnungswidrige Handlungen zu erforschen. In der erstgenannten Funktion kommt ihr dabei oft die Rolle einer Notfallhilfe mit eigenem Notruf zu. Eine weitere Aufgabe in allen Staaten der Welt ist die Gefahrenabwehr im Bereich der inneren Sicherheit, das heißt die Verhütung oder Unterbindung von Taten, die entweder straf- oder bußgeldbewehrt sind oder einem gesetzlichen Verbot unterliegen. “ (wikipedia)
    Und so sollte es auch bleiben.

  12. Kein Beamter sagt:

    Wenn ein Beamter als seine Dienstpflichten nicht erfüllen will, kann er nur entlassen werden.

    • Wilfried sagt:

      So einfach ist das nun wiederum auch nicht, mach dich da mal schlau. Und nicht alle Diensttuenden sind verbeamtet… dann geht es ihnen wie dir.

  13. 4. Geschlecht sagt:

    Was soll so ein Verhalten? Wer sich die Taschen mit Steuergeldern voll haut, soll seinen Hintern auf den Marktplatz schieben.

    • Wilfried sagt:

      Schön, wie du hier deine Unkenntnis über den TV-ÖD Bu K darstellst. Wenn Dummheit weh täte, würdest du wohl den ganzen Tag nur schreiend herumlaufen.

  14. Beifall sagt:

    Oh ja, tolles Bild! Gute Nacht, liebe Ordnungshüter!

  15. Für manche der Aufgaben könnt ihr auch gern auf stundenweise Hilfskräfte setzen. Kurze Schulung, klare Regelvermittlung, 5 Euro pro erfolgreichem Knöllchen.

    Dafür bastle ich auch irgend eine Dashcam-Lösung, zu dritt hat man locker 30 Falschparker pro Stunde Rundfahrt drin. Kein guter Stundenlohn, klar, aber als Aufwandsentschädigung fürs Kopf Lüften und für einen guten Zweck sollte es ausreichen.

    Ordnungskräfte fahren erst genug rum, wenn sie noch vor dem Blitzeralarm im Radio kommen.
    „Achtung Beesener Straße! Die Knöllchengang rollt an!“ und dann ein Dutzend Hausmänner ihr Malzbier hinstellen, im Fernsehen das Tor verpassen und in Pantoffeln und Schlafanzughose hektisch zu ihren Autos runterflitzen.

    • Wilfried sagt:

      Klar, und jeder Verwaltungsrichter lacht sich dann über deine hausbackene „Lösung“ scheckig in den Schlaf…
      Die „Hilfskräfte“ aka Aushilfsdenunzianten bekommen dann aber auch keinen Mindestlohn, sondern Bezahlung nach Tarifvertrag.

  16. farbspektrum sagt:

    Wenn man Kennzeichen für Fahrräder einführen würde und die Fußgänger aufforderte, mit ihrem Handy Verstöße zu knipsen, dann könnte die Stadt aber Geld einnehmen.

    • Seb Gorka sagt:

      Als inoffizielle Mitarbeiter der Ordnungsbehörden sozusagen. Man könnte den Verstoßknipsern zu ihrem Schutz noch Decknamen geben. Und wenn sie selbst geknipst werden, entscheidet der Führungsoffizier auf dem kurzen Dienstweg. Arbeite das Konzept doch mal aus und leg es vor. Klingt vielversprechend.

      Alternativ konnte man auch die Radfahrer selbst kennzeichnen. Irgendein unverkennbares Symbol in Signalfarbe vielleicht, das sie gut sichtbar auf der Kleidung tragen müssen…

  17. geraldo sagt:

    M.E. schmeißt ihr hier einiges durcheinander. Die Aufgaben des Ordnungsamtes sind mannigfaltig, dementsprechend dürfte auch die Qualifikation des Personals sehr unterschiedlich sein. Aus dem kurzen Artikel werde ich auch nicht ganz schlau und vermute, dass die Einwände des Personalrates umfänglicher sind.

    Zunächst ist es mal so – da muss ich farbspektrum tatsächlich einmal Recht geben – dass die hier angesprochenen Probleme eine wesentliche Ursache darin haben, dass sich das Land Sachsen-Anhalt mit seiner Polizei einen schlanken Fuß macht. Allerdings ist die städtische Lösung m.E. auch unausgegoren und unaufrichtig. Für bestimmte Aufgaben, die das Ordnungsamt hier regelmäßig übernehmen soll, braucht es m.E. einen richtigen Vollzugsdienst. Dieser Kommunale Ordnungsdienst (KOD), auch Stadtpolizei genannt, kann nicht mal eben von umgeschulten Knöllchenschreiberinnen ausgeübt werden, nein, dafür braucht es Personal, das eine polizeiähnliche Ausbildung erfahren hat. Es ist leicht, hier so herumzumotzen, aber versetzt euch bitte mal in die Situation des hier so niedergemachten Personals. Und da macht es schon einen Unterschied, ob man Zettelchen hinter Scheibenwischer klemmt oder die Halter scheißender Hunde verwarnt. Oder ob man mitten in der Nacht zu einem besoffenen, sich prügenden Haufen junger Leute gerufen wird und dort Ordnung schaffen soll. Das sind völlig verschiedene Aufgaben mit völlig verschiedener erforderlicher Qualifikation.

    Die hier

    https://dubisthalle.de/halle-sucht-politessen

    sind’s jedenfalls nicht, die hier die Aufgaben einer Stadtpolizei übernehmen können.

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