Pflichtdienst für alle Jugendlichen? Linke Sachsen-Anhalt gegen Idee von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

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5 Antworten

  1. Robert sagt:

    Meint Steinmeier die ehemalige vormilitärische Ausbildung, die GST ?
    Das kann keinen dicken unsportlichen Jugendlichen und sicher auch so manchen Erwachsenen schaden.

    • Trimm dich! Für Deutschland! sagt:

      Nein, das meint Steinmeier damit nicht.

      Du kannst deine Dicklichkeit auch ohne Pflicht bewegen. Vielleicht siehst du dann irgendwann deine Kleinigkeit auch mal wieder ohne einen Spiegel nehmen zu müssen. 😉

    • Lederjacke sagt:

      Der wird nicht wissen, was eine GST ist!

      Der soziale Dienst ist für Einrichtungen zum Teil eher eine Belastung und für Jugendliche eine gute Erfahrung, wie das Leben so läuft!

      Vor allem, wenn am Ende aus den Jugendlichen Richter, Manager oder Politiker werden.

      Allerdings sollte dieses Jahr nicht gelten, wenn man in eine ehrliche Arbeit /Lehre aufnimmt.

  2. Whowne sagt:

    Artikel 4 – Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit

    Niemand darf gezwungen werden, Zwangs- oder Pflichtarbeit zu verrichten.
    Nicht als Zwangs- oder Pflichtarbeit im Sinne dieses Artikels gilt:
    1) eine Arbeit, die üblicherweise von einer Person verlangt wird, der unter den Vor­aussetzungen des Artikels 5 die Freiheit entzogen oder die bedingt entlassen worden ist;
    2) eine Dienstleistung militärischer Art oder eine Dienstleistung, die an die Stelle des im Rahmen der Wehrpflicht zu leistenden Dienstes tritt, in Ländern, wo die Dienst­verweigerung aus Gewissensgründen anerkannt ist;
    3) eine Dienstleistung, die verlangt wird, wenn Notstände oder Katastrophen das Leben oder das Wohl der Gemeinschaft bedrohen;
    4) eine Arbeit oder Dienstleistung, die zu den üblichen Bür­gerpflichten gehört.

    Zwangsarbeit widerspricht den Menschenrechten. Es ist bezeichnend, dass die heutige Obrigkeit kein Problem damit hat, diese offen brechen zu wollen. Die Bürger sind nicht die Arbeitssklaven des übergriffigen Staats!

  3. ...... sagt:

    Omg was mussten die Menschen mit Wehrpflicht so alles aushalten. War bestimmt sehr schrecklich die 9 Monate beim Bund oder als Zivi. Ironie Off

  4. aufpassen! sagt:

    Irgendwann besteht dieses Land nur noch aus Pflichten und Verboten.

  5. Meinsteier sagt:

    Mensch Frau Anger,

    Wenn man Leuten Geld für Ihr Tun bezahlt, nennt man das Arbeit. Der „Freiwilligendienst“ hat nur den weggefallenen Zivildienst als Hilfsarbeiterreserve für unser schon lang kaputtgespartes Sozial- und Gesundheitssystem ersetzt…

    Man kann das „Taschengeld“ gern erhöhen – schlielich werden dafür genauso SV-Beiträge abgeführt wie bei jeder anderen Lohnarbeit auch. Mindestlohnniveau wäre da ja wohl die geläufige Untergrenze.

    Dann nennen Sie Arbeit aber auch Arbeit und die „Belohnung“ dafür heißt Arbeitslohn und nicht Taschengeld!!!

  6. 10010110 sagt:

    Junge Menschen brauchen Freiräume und keine Pflichtvorgaben!

    Falsch. Junge Menschen brauchen beides. Das fängt ja schon in der Familie an, wo Kinder nicht machen dürfen, was sie wollen, sondern manchmal auch eine Pflicht zum Aufräumen des Kinderzimmers besteht. Das schließt ja Freiraum zum Rumblödeln nicht aus.

    Und genauso, finde ich, sollte es eine Pflichtzeit der Gesellschaft gegenüber geben, auch um junge Menschen auf das Erwachsenenleben mit seinen komplexen Rechten, Pflichten und sozialen Herausforderungen vorzubereiten. Dieses naive Gerede von „Anreizen“ ist zutiefst neoliberal und einer linken Partei unwürdig. Der zunehmende Individualismus schadet eher der Gesellschaft als ganzes, der ist auch zum Teil für die immer stärkere soziale Spaltung verantwortlich. Jeder wird einfach ins Leben geworfen und ihm wird erzählt, dass er alles machen und haben kann, wann, wo und wie er will. Das führt – gerade bei jungen Menschen – nur zur Orientierungs- und Belanglosigkeit und – zusammen mit verstärktem Konsum völlig unkontrollierbarer sozialer Medien – zu einer Bildung von Gruppen, die keinen Bezug mehr zum Leben und den Bedürfnissen anderer Menschen haben, und zu einer entsprechenden Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen und der Gesellschaft.

    Ein verpflichtender Dienst an der Gesellschaft schadet niemandem und nutzt langfristig allen. Und wenn die jungen mal alt sind, profitieren sie wieder von anderen jungen, die ihre gesellschaftliche Pflicht tun. Solche Vorgaben geben Halt und Orientierung in einer Welt, in der man sich auf nichts und niemanden mehr verlassen kann.

    • Sina sagt:

      Hast du Kinder?

      • Ach verpipsch sagt:

        Ist Dein Kind nicht in der Lage ,was für die Gesellschaft zu leisten? Dann läuft was in der Erziehung schief.
        Wozu muss man Kinder haben,um sich über so einem Thema eine Meinung bilden zu können?
        Hat noch keinem geschadet, was gutes zu tun. Zeit wird es ! Das die Generation schrei und nimm ,mal was für/über das Leben lernt. Das kann man durchaus positiv sehen .

    • ... sagt:

      „Der zunehmende Individualismus schadet eher der Gesellschaft als ganzes“

      Noch nie seit ’45 war die Jugend so konform wie heute. Eine Revolution könnteste eher mit gestandenen Ossis als mit dieser angepassten Jugend machen.

      • 10010110 sagt:

        Also Genderkonform ist sie schonmal nicht. 😛
        Das einzig konforme ist der Drang nach Selbstverwirklichung, ansonsten macht niemand mehr was gemeinsam außerhalb fest eingegrenzter Gruppen. Jeder hat seine ganz individuell von Algorithmen zusammengestellten Empfehlungen fürs Leben; alles kann, nichts muss, und man kann immer sofort und jederzeit an jedem Ort alles haben, was man will, und muss sich um nichts selber kümmern.

        Und selbst wenn ein Pflichtdienst eine negative Erfahrung wäre, so hätte diese gemeinsam gemachte negative Erfahrung immerhin den Effekt, dass sie den sozialen Zusammenhalt stärkt. Millionen DDR-Bürger können ein Wörtchen davon erzählen.

    • Frodo sagt:

      RAD und Maidendienst hatten wir doch schon, sklavenähnliche Zwangsarbeit, natürlich kostenlos. Braucht es also eine solche Wiederholung, die nochmal wertvolle Lebenszeit stiehlt?

    • ???? sagt:

      Damals, als es noch die Wehrpflicht gab, ging ich in den Zivilschutz. Über 15 J war ich im Rettungsdienst und Katastrophenschutz aktiv, ehrenamtlich, nebenberuflich.
      Nie empfand ich es als Sklaverei, sondern konnte hautnah erleben, wie gut es mir persönlich ging, auch wenn ich längst nie alles hatte was es irgendwo gab.
      Wenn ich mich nur mit der immer heilen Welt der Werbung identifiziere kann, wie die heutigen Generationen, kann ich natürlich nur unzufrieden sein. Das ist sehr schade.

    • Robert sagt:

      Wenn die Kinder sehen, dass die Eltern ihre Wohnung sauber halten, dann macht das Kind es auch freiwillig in seinem Zimmer sauber.
      Der Apfel fällt nicht weit vom Stamme !

  7. Klar doch sagt:

    Die Linken sind gegen jede Form von Arbeit.
    Daher verwundert das nicht.

  8. Udo sagt:

    Das linke Pack ,sollte man auf den Mond schießen, ohne Rückkehr

    • Pressesprecher sagt:

      Das wäre aber für dich voll nachteilig, keiner mehr da zum Draufrumhacken und Sündenbock für alles… Wen würdest du dann nehmen?

  9. Muss los! sagt:

    Was war denn an der allgemeinen Wehrdienstpflicht und dem Wehrersatzdienst so falsch?

  10. Hubert sagt:

    die LINKE, wer? Wie immer, erstmal dagegen.

  11. 𝕽𝖊𝖒𝖚𝖘 𝕷𝖚𝖕𝖎𝖓 sagt:

    Lieber Herr Bundespräsident,
    daran hätten Sie wahrlich denken müssen: Abhören … wollte sagen, Pflichtdienst, das geht gar nicht! Junge Menschen brauchen alles, nur keine Pflichten – das gilt zumindest für all jene jungen Menschen aus dem kleinen real existierenden kommunistischen Dorf. Sie müssen um jeden Preis vor nicht standesgemäßen Tätigkeiten jeder Art verschont bleiben. Stellen Sie sich doch nur mal vor, was Pflichten in den Köpfen der verzogenen jungen Generation dieses Klüngels anrichten, zumal sie dabei auf das reale Leben, gar dem Bodensatz der Gesellschaft treffen kann. Möglicherweise kommen die hochsensiblen jungen Gemüter sogar mit dem sogenannten gabrielschen Pack in Kontakt, und finden Geschmack an deren Denken. Nicht auszudenken! Das ist eine unerträgliche Last für all die geistig normalen Menschen aus Utopia, unter ihnen all jene, die sich gemeinhin als Genies verstehen. Pflichten erzeugen Psychosen und Folgekosten für die dann erforderliche psychiatrische Behandlung. Wer soll das bezahlen? Wer hat so viel Geld? Sie, Herr Steinmeier?
    Lieber Herr Bundespräsident, überdenken, nein revidieren Sie Ihren sicher gut gemeinten Vorschlag, und zwar ganz ganz schnell. Anderenfalls riskieren Sie, daß Sie von der Etikettenschwindel-Partei das Vertrauen ausgesprochen bekommen.
    Lassen Sie mich ein wenig flapsig und konservativ enden. Bei Persil und Steinmeiner, da weiß man, was man hat. Bei dem was danach kommt, weiß man es halt nicht – kann es mit Blick auf die Vergangenheit, auf den ersten Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden aber ahnen.
    Bleiben Sie gesund, lieber Herr Bundespräsident.

    • Muss los! sagt:

      Er wird es hier bestimmt nicht lesen!

      • alles meta sagt:

        Psssst! Er gibt sich solche Mühe beim Kopieren und Einfügen! Lass ihm die Illusion.
        🤣

        • BR sagt:

          „…Engagement muss belohnt werden und nicht – wie derzeit – Ressourcen beanspruchen“, so Anger…“
          🙈🙈🙈 Nur nicht überbeanspruchen, diese „Nimm-Generation.
          Glücklicherweise kann das Land noch auf Ehrenamtlich Engagierte zurückgreifen. In naher Zukunft womöglich auch ein „Auslaufmodell“

  12. Sge sagt:

    Hauptsache die im Westen, die im Osten haben schon gedient

  13. BR sagt:

    „…Engagement muss belohnt werden und nicht – wie derzeit – Ressourcen beanspruchen“, so Anger…“
    🙈🙈🙈 Nur nicht überbeanspruchen, diese „Nimm-Generation.
    Glücklicherweise kann das Land noch auf Ehrenamtlich Engagierte zurückgreifen. In naher Zukunft womöglich auch ein „Auslaufmodell“

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