Radler-Gefahren in Halle: OB soll Radtour machen

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63 Antworten

  1. Buchheim sagt:

    Gute Idee. Bitte morgens im Berufsverkehr über Hansering, Joliot-Curie-Platz, Geiststr., Reileck und zurück. Viel Spaß!

  2. rupert sagt:

    Das wird eine lange Fahrradtour.

    • Genussfahrer sagt:

      Die Radtour wird sehr kurz, wenn es um echte Gefahren geht. Nur weil Radfahrer verweichlicht und unfähig sind, gibt es noch keine übermäßigen Gefahren. Wenn man nicht mehr in der Lage ist am Verkehr teilzunehmen, dann muss man es eben lassen. Wir leben hier in einer modernen Stadt und nicht auf einer mittelalterlichen Insel.

      • max sagt:

        Der Arbeitsschutz schreibt vor, dass ab 1m Höhe eine Absturzsicherung vorhanden sein MUSS. Gleichzeitig findet Politik und Stadtplannung es völlig in Ordnung wenn 3 Tonnen schwere Objekte mit 30cm Abstand und 40km/h Geschwindigkeitsüberschuss fröhlich an einem Radfahrer vorbeifahren. Fällt dir was auf?

        • min sagt:

          Zum Glück übertreibst Du nicht. Selbst wenn es mal zu einem kleinen Kollateralschaden kommt, so tragen doch oft genug die Radler eine erheblich Schuld. Wie mal wieder beim weißen Rad in Ammendorf.

        • Wilfried sagt:

          Es geht da um Höhe, was nichts mit seitlich zu tun hat.Und auf Bahnhöfen fahren sogar Züge noch schneller und näher an stehenden Personen vorbei…

      • rupert sagt:

        @Genussfahrer

        Schon pauschal beleidigend im Internet gegen andere Menschen.

        Sie sind die Speerspitze der hallischen Zivilisation nach dem Mittelalter.

      • Daniel M. sagt:

        Geistig finden Sie sich aber mit diesem Kommentar sehr wohl auf einer mittelalterlichen Insel wider.

      • ? sagt:

        Verweichlicht sind Leute, welche ihren Hintern nie vom Autositz auf den Fahrradsattel bekommen und sich bei Hitze, Kälte, Regen… bequem aus ihrem klimatisierten Polster heraus über die vermeintliche (PS-)Schwäche und Unfähigkeit Anderer aufregen.

  3. max sagt:

    Ich schlage vor eine der zahlreichen Einbahnstrassen, welche für Radfahrer in beide Richtung befahrbar sind, entgegen der Kfz-Fahrtrichtung zu befahren. Emil-Abderhalden, Weidenplan oder das Verbindungstück zum Universitätsring sind immer ein Erlebnis.

    • 10010110  sagt:

      Ach, da verständigt man sich noch persönlich, wenn es zu Begegnungen kommt. Es gibt viel gefährlichere Stellen in Halle, und Stellen, die viel eher einer Betrachtung bedürfen.

      • max sagt:

        Dass es Stellen gibt die gefährlicher sind ist mir durchaus bewußt. Ich habe aber explizit diese Stelle gewählt weil hier besonders deutlich wird, dass Radfahrer eben nicht als ebenwürdige Mitglieder im Strassenverkehr wahrgenommen werden. Autofahrer halten hier in Begegnungssituationen oftmals einfach drauf, ein Verhalten welches ich so in dieser Form weder als Auto-, noch als Motorradfahrer erlebe.
        Die gefahrenen Geschwindigkeiten sind zwar eher gering jedoch ist es die Verbindung zwischen Uniplatz, Steintorcampus und Harzmensa und wird dadurch von mehreren tausend Studenten täglich genutzt. Auch die IGS Gesamtschule befindet sich in direkter Nähe. Die Fußwege sind selbst für Fußgänger zu schmal, beidseitig ruhender Verkehr, viele Menschen, schlechtes Kopfsteinpflaster, schlecht einsehbare Kreuzungen und dazu noch genervte Autofahrer auf parkplatzsuche halten ein großes Konfliktpotential vor.

        Eine mögliche Lösung wäre es die Parkplätze einseitg aufzuheben, Fußwege zu verbreitern und eine asphaltierte Radspur anzulegen.

        • farbspektrum sagt:

          Wer finanziert das?
          Die gleichen, die die Straßenmaler für imaginäre Radler finazieren?
          https://www.meteopool.org/de/webcam-halle-saale-burg-giebichenstein-id909

          • rupert sagt:

            @farbspektrum

            Ich kann nix erkennen.
            Das Strassenlaternen blenden so.
            Wer finanziert das?

          • max sagt:

            Klärt mich bitte jemand auf. Was sollte dieses Foto denn ursprünglich mal beweisen?

          • rupert sagt:

            @max

            Farbspektrum beweist mit diesem Link auf die Webcam der Giebichtensteinbrücke regelmäßig und unablässig immer wieder, dass in Halle keine Fahrradinfrastruktur gebraucht wird, mit der Begründung, auf dem Bild seien keine Radfahrer zu erkennen.

            Kannste Dir nicht ausdenken sowas 😉

          • 10010110  sagt:

            farbi nimmt die Kröllwitzbrücken-Webcam immer als Beweis dafür, dass Radwege sinnlos, weil ungenutzt sind. 🙄

        • Mitteldeutscher sagt:

          Nein. Das Einfachste und Sicherste ist, daß eine Einbahnstraße eben eine Einbahnstraße bleibt und dieser gefährliche Blödsinn, sie für Radfahrer in beide Richtungen freizugeben, vom Gesetzgeber untersagt wird.

          • 10010110  sagt:

            Der Blödsinn ist nur gefährlich, weil unbedingt an beiden Fahrbahnrändern geparkt werden muss und daher der zur Verfügung stehende Platz künstlich eingeschränkt wird. Wir bräuchten eigentlich fast überhaupt keine Einbahnstraßen – auch nicht für Autos – wenn dieser Parkwahnsinn nicht wäre.

          • geraldo sagt:

            In der Hackebornstraße gibt es genau EINE Engstelle durch EINEN Parkplatz auf der ganzen Straße. Hier den Radverkehr als Behinderung und gefährlichen Blödsinn zu bezeichnen verwechselt Ursache und Wirkung.

      • rupert sagt:

        Hackebornstrasse und Oleariusstraße zum Hallmarkt!
        Ruhender Verkehr behindert fließenden Verkehr.

        • Mitteldeutscher sagt:

          Nein. Nicht der ruhende Verkehr behindert den fließenden Verkehr, sondern die entgegenkommenden Fahrradfahrer.
          (Nur für den Fall, daß Sie wieder geifern wollen: Ich bin beides, Radfahrer und Autofahrer und ich befahre als Radfahrer nie eine Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung.)

          • rupert sagt:

            @Mitteldeutscher
            Sie könnten das ruhig mal selbst nachschauen.

            Aber gut:

            „Als fließender Verkehr, mitunter auch Fließverkehr genannt, werden grundsätzlich alle sich in Bewegung befindlichen Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr bezeichnet, unabhängig davon ob sie gegenwärtig fahren oder verkehrsbedingt vorübergehend stehen bleiben (warten). Das Gegenteil ist der ruhende Verkehr.“

            https://de.wikipedia.org/wiki/Flie%C3%9Fender_Verkehr

            Die Regel zum Ausweichen und Warten an Engstellen suche ich Ihnen jetzt aber nicht auch noch raus.

            Hausaufgabe!

          • Mitteldeutscher sagt:

            Und was wollen Sie mit Ihrem langen, nichtssagenden Text aussagen?
            Hauptsache wieder ein bischen dummes Zeug geschrieben.
            Ich fahre da täglich und mitunter sogar täglich mehrfach lang. Da behindert kein ruhender Verkehr den fließenden Verkehr.

          • Mitteldeutscher sagt:

            Es ist übrigens sehr schade, daß man hier keine Photos einstellen kann…
            dann könnte ich Ihnen mal darstellen, wie einem manche (nicht alle) Radfahrer, da mitten auf der Straße radelnd, entgegenkommen.

          • rupert sagt:

            @Mitteldeutscher

            Man postet Ihnen die Rechtslage zur Korrektur Ihrer Falschbehauptung (Nicht der ruhende Verkehr behindert den fließenden Verkehr, sondern die entgegenkommenden Fahrradfahrer.). Mit Quelle.

            Sie so:
            „Hauptsache wieder ein bischen dummes Zeug geschrieben.“

            Nee, klar.

          • geraldo sagt:

            Du irrst dich. Früher war in diesen Straßen das Parken jeweils auf einer Seite verboten, weil die verbleibende Straßenbreite zu gering wurde für Gegenverkehr. Dann hat man ZUGUNSTEN des ruhenden Verkehrs Einbahnstraßen und das beidseitige Parken eingeführt.

          • Mitteldeutscher sagt:

            Zufällig ist in der Mitteldeutschen Zeitung gerade eine Photographie aus dem Buch „Diva in Grau“ abgebildet.
            Es zeigt die Hackebornstraße 1983/85 und es wurde auch schon damals auf der nördlichen Seite der Einbahnstraße (Schild links unten im Bild), bis vor zum Bäcker Homes geparkt.

            Die Photographie dürfte auch für Realitätsleugner wie @Wilfried interessant sein, es zeigt die blühende Kernzone der Altstadt, ohne bröckelnde Stuckfassaden und mit vollkommen intakten Dächern. Die massiven Baulücken rüber zum Graseweg sind selbstverständlich nur entstanden, weil die gottverfluchten,privaten Hauseigentümer sich nicht um ihre Häuser kümmern wollten, obwohl die Mieten von 24,- DDR-Mark für 50m² kostendeckend waren und es ermöglicht hätten, umfangreiche Sanierungsrücklagen zu bilden.
            Auch war die Baustoffversorgungslage im Halle der 1980er Jahre hervorragend, denn die HO- und Konsumbaumärkte der Bezirkshauptstadt waren bis unter die Decken gefüllt. Aber diese verantwortungslosen privaten Hauseigentümer verprassten ja ihre hohen Mieteinnahmen lieber im Delikatladen.

    • 8 Zylinder sagt:

      Dann aber auch gleich ohne Besitz eines Führerscheins und des damit fehlenden Grundverständnisses über die Regeln der StVO und unter Einfluss von Betäubungsmitteln wie so einige Radler es gerne praktizieren.

      Dann gerne LuWu auf falscher Seite runterbrettern, dabei alle roten Signale ignorieren und an anderen wartenden Verkehrsteilnehmern rechts vorbeifahren um sich dann ganz vorne zum Linksabbiegen einzustellen. Dabei dürfen gerne Kopfhörer auf Lautstärke 100 getragen werden, welche den fehlenden Helm ersetzen. Es wird natürlich im Dunkeln gefahren und ohne Licht am Rad.

      • max sagt:

        Der Text ist unverständlich. Wer besitzt keinen Führerschein? Und woher kommt deine Aussage über Btm-Missbrauch? Wie kann man die LuWu auf der falschen Seite runterbrettern und dann gleichzeitig rechts vorbeifahren? Hast du mal die StVO, insbesondere §5 Absatz (8), gelesen? Wie unterscheidet sich die akustische Wahrnehmung zwischen dem tragen von Kopfhörern und schallisolierten Fahrgastinnenräumen handelsüblicher Kfz mit 8 Zylindern? Gibt es neuerdings eine Helmpflicht? Und fahren Fahrräder auch bei Tageslicht?

      • LL sagt:

        Fahren Sie mal ne Runde mit dem Fahrrad durch die Stadt und Sie werden merken, wie viele Autofahrer mit ebensowenig Verständnis für die StVO rumfahren! Dabei haben die viel Geld in Fahrstunden gesteckt.
        Am Handy, schnell noch über die Ampel (war ja grade noch grün), ohne auch nur auf die Umgebung zu achten. Im Auto merkt man das oft gar nicht, weil man im letzten Moment noch gesehen wird. Auf dem Fahrrad haben Sie da keine Chance!
        Es wird sinnlos zu eng überholt, ohne zu überlegen, ob man dadurch schneller vorankommt, weil ja jeder Meter zählt. Lieber 30 Sekunden früher an der roten Ampel als 30 Sekunden hinter einem Radfahrer… Rücksichtnahme gleich Null. Und Geschwindigkeitsbegrenzungen sind nur Empfehlungen.

        Was „Btm“ angeht, allein hier in den Polizeimeldungen liest man fast täglich von betrunkenen Autofahrern.

        Fest steht: Idioten gibt’s überall, die aus der jeweils anderen Gruppe fallen einem nur häufiger auf als die eigenen.

      • 10010110  sagt:

        Ach, das ist doch nur ein Troll, der alle Radfahrerklischees rausgeholt hat, um zu provozieren. Einfach nicht drauf reagieren. 😀

    • LL sagt:

      Oder die vielen kleineren Straßen ohne Radweg, wo die Straßenbahn fährt (Steinweg zB). Wo man trotz erhöhter Sturzgefahr nicht mal mit Mindestabstand überholt wird und dann an der nächsten Haltestelle das Auto eh wieder einholt.

      Witzig ist auch die Torstraße nach Feierabend. Der Schutzstreifen ist wegen parkenden Fahrzeuge nicht befahrbar, links davon sind Straßenbahnschienen und man wird laufend eng überholt.

    • Genussfahrer sagt:

      Stimmt, man sollte diese Ausnahmereglungen komplett zurück nehmen. Radfahrer sind einfach nicht geeignet dafür.

  4. Uwe Scheidemann sagt:

    Nach meinen Beobachtungen ist die größte Gefahr für den Radfahrer der Radfahrer selbst. Bei ROT über die Kreuzung, manchmal gleich quer, ohne jegliche Beachtung der Vorfahrt in den Kreisverkehr, ohne absteigen über den Fußgängerüberweg, rechts überholen, volle Kanne den Fußweg entlang, usw. – kann man täglich beobachten. Straßenverkehrsordnung? – scheint für viele Radfahrer nicht zu existieren. Ja, wäre gut wenn jede Straße einen eigenen Radweg hätte, vorher sollte aber eine Fahrradfahrsteuer zu deren Finanzierung eingeführt werden, gleichzeitig mit der Einführung einer Haftpflichtversicherung für Fahrradfahrer und einer Kennzeichenpflicht für Fahrräder. Wo man gern auf Rechte pocht sollte man auch Pflichten beachten.

    • LL sagt:

      Der Straßenbau wird aus einem allgemeinen Steuertopf finanziert. Jeder der Steuern zahlt, finanziert das mit, ob mit Auto oder ohne. Ich bezahle also, obwohl ich gar kein Auto habe. Warum soll für den Radweg also auch noch extra bezahlt werden?
      Haftpflicht haben viele auch schon, nämlich die ganz normale Haftpflichtversicherung, die auch bei Fahrradunfällen greift. Keine Extra-Versicherung notwendig
      Und bei Kennzeichen für Fahrräder wäre der Verwaltungsaufwand für die Durchsetzung höher als der Gewinn. Allein wegen des hohen Umlauf bei Fahrrädern und der vielen Diebstähle.
      Es lässt sich nicht alles ohne weiteres vom Auto aufs Fahrrad übertragen.

      Außerdem hat die Stadt in der Hinsicht gar keine Befugnisse. Sie kann nur entscheiden, ob und wo sie Radwege baut.

      • Nobody sagt:

        „Ich bezahle also, obwohl ich gar kein Auto habe. Warum soll für den Radweg also auch noch extra bezahlt werden?“
        Ein Radweg steht explizit für Radfahrer zur Verfügung. Logisch, daß der vom Endnutzer bezahlt werden sollte. Die Straßen werden von der Allgemeinheit für so lustige Sachen wie Polizei, Feuerwehr, Müllabfuhr vorgehalten.

        „Jeder der Steuern zahlt, finanziert das mit, ob mit Auto oder ohne.“ Falsch. Leute mit Auto stecken in den Steuertopf wesentlich mehr. Man könnte von überzahlen sprechen.

        • hi sagt:

          Der arme AutofahrerIn bezahlt soooo viel mehr an Steuern. Die Straßen müssten aus Gold gepflaster sein wa. Wenn es so teuer ist dann fahren Sie nicht mehr Auto.

          Besser sich mal auch über die Ausgaben vom Staat fürs Auto informieren, statt immer wieder dieses Lügenmärchen zu wiederholen. Davon wird es auch nicht wahrer. Aber so ein dümmlichen Kommentar schreiben ist natürlich einfach als sich zu informieren und nachzudenken.

          • farbspektrum sagt:

            Sicherlich könnte man einige Straßen vergolden, wenn alles was ein Autofahrer an Steuern bezahlt, in die Straßen fließen würde.
            Wo kommt eigentlich das Geld für Radwege her? Die meisten Radler, die ich sehe, scheinen mir keine großen Steuerzahler zu sein.

          • Genussfahrer sagt:

            Klar tut er das, er bezahlt übrigens mehr an Steuern als für die komplette Infrastruktur ausgegeben wird. Und mit komplett meine ich komplett, nicht nur Radwege und Fußwege.

          • max sagt:

            Sicherlich habt ihr wissenschaftliche Studien oder offizielle Berechnungen um eure Thesen zu stärken, oder? Ihr würdet ja nicht einfach so falsche Behauptungen in die Welt hinaus blasen. Das wäre ja geradezu dumm. Also, Zahlen bitte!

            Nur zur Info: So sieht eine wissenschaftliche Studie aus:
            http://www.vivavelo.org/fileadmin/inhalte/user_upload/Goessling_CBA_Auto-Fahrrad_0418.pdf

            Kurze Zusammenfassung der oben genannten Quelle:
            „Der Vergleich zeigte,dass das Fahrrad einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen von 30 Cent pro Kilometer hat. Während Autofahrer 20 Cent Kosten pro Kilometer erzeugen, die derzeit nicht durch Steuern und Abgaben gedeckt sind. Bei etwa 20.000 Personenkilometer pro Jahr und Auto erzeugt jedes einzelne Auto so 4.000 Euro Kosten für die Gesellschaft.“

            Jetzt ihr.

          • farbspektrum sagt:

            Von den allgemeinen Steuern, die ein Radfahrer, wie auch alle Bürger bezahlen, ich sag nur mal Mehrwertsteuer, werden die Gesamtausgaben des Staates bezahlt. Dazu gehört Bildung, Militär, Agrarsubventionen usw.
            Ein Radfahrer bezahlt einmal beim Kauf des Rades Mehrwertsteuer und vielleicht noch beim Kauf von Zubehör. Das wars dann mit fahrzeugbezogener Steuer. Ich zähle jetzt aber nicht noch mal auf, welche fahrzeugbezogenen Steuern ein Autofahrer bezahlt. Und auch ohne MIV muss es Straßen geben. Das muss also noch vom Aufwand für den MIV abgezogen werden.

          • 10010110  sagt:

            Was zahlen eigentlich „die Fußgänger“ für Steuern, farbi? Rein rechnerisch müssten die doch überhaupt keine Ansprüche im öffentlichen Raum haben, oder? Wir sind also alle Individuen von des Autofahrers Gnaden und haben uns jenen bedingungslos zu fügen.

          • Genussfahrer sagt:

            max, wir reden nicht von fiktiven Werten die in einer Pseudostudie für einen Lobbyverband erfunden wurden. Wir reden von überprüfbaren echten Werten. Du wirkst wahrlich nicht wie ein Akademiker aber selbst für dich sollten die Werte überprüfbar sein. Ein Blick in den Haushalt und rudimentäres Wissen über Steuern und Abgaben könnte helfen.

          • farbspektrum sagt:

            Wir sind alle auch Fußgänger. Deshalb ist es richtig, dass Ausgaben für Fußwege aus den allgemeinen Steuern genommern werden, Wir sind aber nicht alle Autofahrer oder Radfahrer. Deshalb ist es richtig, Autos zu besteuern und es wäre nötig, auch Radfahrer zu besteuern, zumal sie in letzter Zeit ausufernde Forderungen nach separaten Radwegen und kostenlosen Parkplätzen stellen.

      • Genussfahrer sagt:

        Klar kommt es aus dem selben Topf, nur Autofahrer zahlen ein vielfaches von dem ein, was für sie ausgegeben wird. Damit muss Schluss sein.
        Viele reicht eben nicht, es müssen alle sein, wie beim KFZ. Wenn ein Hartzer oder ein Student einen Unfall verursacht, bekommt man häufig nicht mal auf dem zivilrechtlichen Weg das Geld wieder.
        Wenn der Verwaltungsaufwand zu hoch ist, muss man die Kosten anpassen, ist doch relativ simpel. Wäre doch schön, wenn Radler die Real existierenden Kosten auch selbst bezahlen. Bis jetzt lassen sie die Autofahrer für sich bezahlen.

        • rupert sagt:

          @Genussfahrer

          Wenn Sie es noch öfter wiederholen, wird es vielleicht richtig.

          Aber nur vielleicht.

          • farbspektrum sagt:

            Es bleibt richtig, auch wenn man es öfter wiederholen muss.

          • rupert sagt:

            @farbspektrum

            Quelle?

          • Genussfahrer sagt:

            Wenn die Einnahmen und Ausgaben von Bund und Kommunen doch nur öffentlich wären. Dazu kommen dann noch indirekte Steuern und natürlich eine immense Wertschöpfungskette der größten Industrie in Deutschland. Du kannst auch mal gerne schauen, wie viele Jobs am Auto hängen, in Deutschland war es vor ein paar Jahren jeder 7. Job, damit ist die Nummer natürlich auch für die Länder und Kommunen interessant. Wie gut die Wertschöpfungskette von Studenten, Hartzern und Rentnern auf zwei Rädern aussieht, müssen wir glaube nicht weiter diskutieren.

          • farbspektrum sagt:

            „Den größten Anteil an den Steuereinnahmen in der EU-15 hat Deutschland mit 90,5 Milliarden Euro – rund ein Viertel der Gesamtsumme.
            Fast die Hälfte, nämlich rund 42 Milliarden Euro, sind allein auf die Mineralölsteuer zurückzuführen. Durch die Mehrwertsteuer auf Fahrzeugverkäufe, Wartung und Reparaturen macht Deutschland rund 30 Milliarden Euro.
            Darüber hinaus bringt die Kfz-Steuer Deutschland fast 9 Milliarden Euro ein.“
            https://www.handelsblatt.com/auto/nachrichten/autosteuern-im-eu-vergleich-autofahrer-werden-staerker-zur-kasse-gebeten/21182106.html?ticket=ST-56516814-slS6TysxwjrlB0seLxPZ-ap5

            Und hier die Steuerquellen des Staates:
            https://www.smartsteuer.de/blog/2018/10/09/die-12-dicksten-steuerquellen-des-staates/

          • 10010110  sagt:

            Du kannst auch mal gerne schauen, wie viele Jobs am Auto hängen, in Deutschland war es vor ein paar Jahren jeder 7. Job, damit ist die Nummer natürlich auch für die Länder und Kommunen interessant. Wie gut die Wertschöpfungskette von Studenten, Hartzern und Rentnern auf zwei Rädern aussieht, müssen wir glaube nicht weiter diskutieren.

            Mit dieser Aussage verdeutlichst du sehr gut das gesellschaftliche Problem in Deutschland: Menschen sind nur so viel Wert, wie sie selbst an materiellen Werten beitragen. Kinder bringen keine materiellen Werte, die kosten nur Geld und machen Dreck. Und unter anderem aus dem Grund überaltert unsere Gesellschaft immer mehr, weil die Prioritäten nur noch im Besitz materieller Dinge wie Autos, und dem angeblichen Status, der damit einhergeht, liegen.

            Diese Kostenvergleiche sind nicht zielführend, sondern zeigen nur, was in unserer Gesellschaft falsch läuft.

  5. geraldo sagt:

    Diese vermeintlich gute Idee ist keine, finde ich.
    Die größten Gefahren gehen im Alltag von alltäglichen Versehen und Rücksichtslosigkeiten aus. Wenn da so ein Radlertross auftaucht, dann ist das eine Ausnahmesituation, die Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme steigert. Man kann sich so Problemstellen ANSEHEN, aber man ERFÄHRT und ERLEBT die Probleme nicht.

  6. Bollwerk sagt:

    „Der Autofahrer“ zahlt Mwst wie jeder andere Bürger auch, wenn er bestimmte Produkte und Dienstleistungen erwirbt. Wenn Farbi & Co. das ungerecht finden, müssen sie ihr Hobby eben aufgeben. Ganz einfache Sache.

    • farbspektrum sagt:

      Er zahlt aber mehr Mehrwertsteuer als ein Radfahrer für sein Fahrzeug. Da fällt mir ein: Warum müssen Fahrräder nicht zum TÜV? Wieviele würden da auf Anhieb wegen mangelnder Beleuchtung durchfallen?

      • Bollwerk sagt:

        Ja natürlich! Ein Auto ist in der Regel auch teurer als ein Fahrrad. Dennoch zahlt jeder 19 Prozent Mwst! Noch nicht gewusst??
        Dein ulkiger „TÜV“-Einwand passt im Übrigen nicht zum Thema. Gerade was die Mängel an Kfz angeht, wäre das eh ein Rohrkrepierer.
        Deine Argumentationsketten könnten tatsächlich von einem Kleinkind stammen. Wobei…, nee. So blödsinnig reden selbst die nicht. Glückwunsch

        • farbspektrum sagt:

          Du solltest dich mit Prozentrechnung beschäftigen. Als du von der Schule gegangen bist, war die noch nicht dran.
          Falls du sie jemals begreifen solltest: Wieviel sind 19% von 10€ und wieviel sind 19% von 100€ ?

          • Bollwerk sagt:

            Wenn du dich beim Autokauf übernimmst, dann kannst du leider nicht wirtschaften. Das hat dir offenbar deine Mama nicht beigebracht. Kauf dir einen 20 Jahre alten Corsa. Dort zahlst du dann natürlich auch die 19 %, aber vielleicht bist du dann mit der Steuerlast auf Fahrrad-Niveau, wenn’s dich glücklich macht.

            Du kannst es drehen und wenden wie du willst, kannst noch weitere blödsinnige Vergleiche anstellen wie du willst, kannst meinentwegen dem Radfahrer vorhalten, er würde „weniger“ Steuern zahlen als ein Flugzeugkäufer. Es bleibt dabei: beide zahlen 19 Prozent.

          • farbspektrum sagt:

            KFZSteuerCorsa – Fahrradsteuer= KFZSteuerCorsa

            „Es bleibt dabei: beide zahlen 19 Prozent.“
            Wo kann man mit 19 Prozent zahlen? Ich muss immer mit Euro zahlen?

          • 10010110  sagt:

            Na, na, wir wollen doch mal nicht unfair sein. farbi hat schon Recht, absolut zahlen Autofahrer mehr. Das wiegt aber in keinster Weise die Umwelt- und gesellschaftlichen Schäden auf, die vom Auto(verkehr) verursacht werden (Stichwort Externalisierung der Kosten)

  7. Bollwerk sagt:

    Ui, der „schlaue“ Rentner wird plötzlich auch noch witzig. Gab wohl zum Frühstück geraspelten Clown…

    Deine Währung heißt Kuhmist. Das passt auch zu deinen geistreichen Kommentaren

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