Straßenbahn nach Heide-Nord: Haus steht im Weg

Das könnte Dich auch interessieren …

1 Antwort

  1. Alt-Hallenser sagt:

    Da hat bestimmt im Rathaus jemand nicht aufgepasst.

    • hallenser sagt:

      Stimmt ! Der Planungsausschuß hätte blos den Flächennutzungsplan von 1995 einsehen brauchen, da ist das Gebäude bereits eingezeichnet.
      Da haben sie noch mal Glück gehabt, man stelle sich vor dort würde das Rathaus stehen.

  2. Ernst sagt:

    Ja, was für eine Überraschung aber auch. Steht !!! mittlerweile !!! …

    Die Hütte steht seit Jahrzehnten dort und wurde vor ein paar Jahren aufgehübscht.

  3. Tram sagt:

    Also wie kommt denn das Haus dort hin, wenn es einen entsprechenden Flächennutzungsplan gibt?

    • Seb Gorka sagt:

      Als der erstellt wurde, stand das Haus schon. Die Stelle ist dort allerdings als Wohnbaufläche ausgezeichnet bzw. unbeplant. Hinzu kommt, dass ein FNP ein Mittel der Bauleitplanung ist.

      • Tram sagt:

        Klingt im Bericht oben aber anders.
        „Es wurde also in die bestehende Freihaltetrasse gebaut.“
        Ist jetzt der Artikel falsch oder irrst Du in deiner Annahme?
        Denn eigentlich sollte eine solche Freihaltetrasse ja eine gewisse rechtliche Bindung haben. Gerade was eine dauerhafte Nutzung wie eine Wohnbebauung angeht.

        • Seb Gorka sagt:

          Du kannst meine Annahme überprüfen und dann selbst entscheiden. Eine Trasse hat noch weniger rechtliche Bindung als ein Flächennutzungsplan, insbesondere für bestehende Gebäude. Auch diese Aussage ist (d)einer Überprüfung zugänglich.

  4. Fräänk sagt:

    Straße ist doch schon da. Geht doch auch mit Bus elektrisch und würde den Gleisbau sparen. Schade ums Geld. Guggt mal zu den Nachbarn da geht das.

    • Norbert sagt:

      Guggt mal bei den Nachbarn: O-Busse vereinen die Nachteile von Straßenbahnen (Bindung an eine Strecke, hohe Kosten für Fahrzeuge) mit den Nachteilen von Bussen (geringere Akzeptanz, kleinere Fahrzeuge). Deswegen gibt es schon seit vielen Jahren keine neuen O-Busse mehr, im Gegenteil, die meisten Netze stehen immer wieder kurz vor der Schließung (Innsbruck, Solingen, Eberswalde). Währenddessen werden weltweit neue Straßenbahnlinien eröffnet – hier muss man also sagen: Schaut mal zu den Nachbarn, da geht das!

    • Frankie sagt:

      Straßenbahn macht es für die HAVAG aber einfacher und wenn Du alles gefördert bekommst! ist der Rest auch egal.

  5. Hinweis sagt:

    „…steht ein Haus. Es wurde also in die bestehende Freihaltetrasse gebaut.“

    Falls es um das Haus Ecke Waldstraße/ Nordstraße geht, das ist uralt, zumindest älter als der Begriff „Freihaltetrasse“. War früher mal ein Wirtshaus.

    • Wilfried sagt:

      Und ist ein ansehnlich großes Grundstück, wie man schon beim Vorbeifahren sehen kann. Es grenzt auch unbittelbar an die Heide, was eine Umgehung wohl ausschlösse…

  6. Bahnfahrer sagt:

    Da fällt mir das böse Wort Enteignung ein.

    • farbspektrum sagt:

      Wieviele Enteignungen wird es wohl schon gegeben haben, um Infrastruktur zu bauen?. Die öffentliche Hand ist ja bei Entschädigungen knausrig, da muss eben nachgebesert werden damit es ein Win-Win ist. Bei den Tagebauen geht es auch, wenn die Privathand ordentlich austeilt.

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      Die Hürden dafür sind trotzdem hoch, wehrt sich der jetzige Eigentümer gerichtlich , kann sich das Bauprojekt auf Jahre verzögern! Vielleicht einigt man sich im Vorfeld ja doch noch auf eine entsprechende Entschädigung in Verbindung mit einem Ersatzbau. Angesichts der zukünftig hohen Steigerungsraten im Baupreisindex, wäre das vielleicht wirklich nur Peanuts ?
      Sollte sich die Absicht der Eigentümerin dann immer noch nicht grundsätzlich ändern, fällt mir nur die Lösung wie beim Künstlerhaus 188 ein und die wurde ja bereits oben auch schon erwähnt. Die Idylle des Grundstücks wäre dann aber trotzdem durch die unmittelbar vorbeifahrenden Straßenbahnen für die Eigentümerin in Zukunft erheblich wert gemindert !

      • Bahnfahrer sagt:

        An dieser Kreuzung habe ich noch nie eine Idylle entdecken können. Das Haus war schon immer im Wert gemindert.

        • Zukunft der Demokratie sagt:

          Das ist Ihr subjektiver Eindruck, ob er sich dann auch so im Wertgutachten wiederfinden wird? Die Innenseite der Gebäudeanlagen befindet sich allerdings unmittelbar am Waldrand!

          • Bahnfahrer sagt:

            Ja wollen sie das Haus beim Gutachten in zwei Scheiben schneiden?

          • Zukunft der Demokratie sagt:

            Sicherlich wird die Gesamtlage des Grundstücks im Gutachten bewertet, die unmittelbare Lage am Waldrand trotz Straßenkreuzung dürfte dabei dennoch nicht unerheblich sein! Ob man dies nun durch eine Toreinfahrt getrennt als Idylle betrachtet, bleibt wie gesagt für mich zwischen Verkehrsgeräuschen auf der einen und Waldgeräuschen auf der anderen Seite ein rein subjektives Empfinden!

  7. Kevinalleinzuhaus sagt:

    Das gleiche Problem steht auf der Trasse für die Trasse Kreuzung Industriestraße in Richtung Beesen. Inzwischen steht, neben dem Einfamilienhaus in der Alten Heerstraße zwischen Robinienweg und Am Rosengarten, auch der Schwarze Netto im Weg.

  8. BurningMoped sagt:

    Wenn dort ein Haus im Wege steht, nehmen wir mal an es steht tatsächlich schon länger da und der Beschluß der Stadt zur Straße kam später, dann wäre das soweit in Ordnung. Was steht denn aber wirklich in diesem Freihaltebeschluss geschrieben? Steht dort vielleicht dass im Zuge von Baumaßnahmen auch Enteignung oder Entschädigung möglich ist? Im Rahmen vom Bau von Autobahnen oder Gleisanlagen für Züge werden die betroffenen Anwohner befragt, entschädigt oder eben auch, wie bei Hochspannungsmaster, vor die Tatsache gestellt dass es eben nicht anders geht.
    Es tut mir sicher leid um die Bewohner des Hauses aber Allgemeinwohl geht vor Eigennutz?
    Was kostet denn der zusätzliche Bogen an Straße, Fahrradweg und Gleisanlage? Liegt dieser Bogen noch im Freihaltebereich?
    Ich bin für Entschädigung der Familie/ der Bewohner und Abriss des Gebäudes. Aber eben nur wenn diese tatsächlich auch die tatsächlichen Besitzer dieser Immobilie sind und nicht nur Mieter.
    Aber gehört zu dem Haus nicht auch ein Grundstück? Wie gross ist denn dieses?

  9. Kritiker sagt:

    Naja, die Besitzer dieser „ruhigen“ Hütte haben jetzt gute Karten ein schönes Grundstück mit einem Packen Geld für einen Neubau zu erhalten.

    Enteignung wird wohl ausfallen, könnte mit Entschädigung vielleicht durchsetzbar sein. Diese ist für beide Seiten die schlechteste Variante. Dauert bei gerichtl. Entscheidung viel zu lange, damit gibt es keine Planungssicherheit und die Bewohner müssen Geld und Nerven investieren und wissen nicht, was sie am Ende erhalten.
    Bei Widerstand, könnte die Stadt die Trasse auch westlich am Haus vorbei geleiten, ob dies die Wohnattraktivität, östlich/nördlich Straße und westlich Straba, dann besser ist, kann bezweifelt werden.

    So gesehen hat auch die Stadt ein gewisses Druckmittel in der Hand.

    Eine gütliche Einigung ist für beide Seiten ein Gewinn, die Stadt spart Geld, kann planen und die Besitzer haben ein neues und ruhigeres Haus. In der Ecke sollten noch Grundstücke frei sein.

    Was die Planer zu Ostzeiten verzapft haben, müssen jetzige Umsetzer ausbaden. Vermutlich hätten die alten Roten Bonzen bis 1990, die Besitzer einfach vor die Tür gesetzt.

  10. Wilfried sagt:

    Die zu „Ostzeiten“ getätigte Planung ging davon aus, die Straßenbahntrasse auf der rechten(!) Seite der Nordstraße laufen zu lassen, und zwar hinter den als „Stahlhelmsiedlung“ W.-Koenenring bezeichneten Gebäuden… als eine Variante.
    Da brauchen jetzige Umsetzer nur das ausbaden, was nach 1990 bei der festlegung von Schutzgebieten verzapft wurde. Auch zu diesen zeiten bestand das gebäude schon, in das die besitzer inzwischen viel geld und Mühe gesteckt haben. Das würde wohl nicht unter einer Million abgehen.
    Davon abgesehen wären auch zwei Straßenübergänge nötig, die man sich im Ursprungsplan auf einen gespart hätte.
    Die zweite Variante ging davon aus, die Trasse über den Kasernenparkplatz und am Rand des späteren Sportplatzes laufen zu lassen, und weiter nach Querung des hechtgrabens am Heidering entlang.

    • Seb Gorka sagt:

      Nur eine Überquerung? Das ist unwahrscheinlich. Um von der Schleife Kröllwitz zum Hechtgraben zu kommen, müssen egal wie, mindestens zwei Übergänge erfolgen.

      Die Planung der Streckenführung über einen (aktiv betriebenen) Truppenübungsplatz und über (aktiv betriebenes) Kasernengelände gab es ganz sicher? Klingt noch unwahrscheinlicher.

      • Wilfried sagt:

        Der „Randbereich“ der Brandberge zur Nordstraße war kein Militärgelände, das begann erst hinter dem Wäldchen. Und zur Kaserne: Parkplatz und Ledigenwohnheim waren kein Kasernengelände. Das begann erst dahinter. Somit wae eine Planung auf städtischem Bereich möglich. Mit Querung meinte ich nicht die der Dölauer Str, sondern die der Nordstraße. Dölauer ist unstrittig und nicht zu diskutieren.
        Aber es gab ja eben auch die Variante ostwärts der Nordstraße trassiert. …

  11. hallenser sagt:

    Komisch, da wird an Abriß und Enteignung gedacht, wo auf der anderen Straßenseite Grünland ist. Mit verschwenkung der Straße könnte diese soger begradigt werden. Ist der Schutz von ein paar kaninchen und Mäusen heute mehr wert als Wohl der Menschen ?

    • Argus sagt:

      “ Ist der Schutz von ein paar kaninchen und Mäusen heute mehr wert als Wohl der Menschen ?“

      Genau diese kurzsichtige Einstellung hat die Welt in den kritischen Zustand gebracht, in dem sie heute ist.
      Ich verrate dir mal was, auch wenn du es vermutlich nicht verstehen wirst: Menschen stehen nicht auf irgendeiner „anderen Seite“, sondern brauchen letztlich dasselbe wie Kaninchen, Mäuse und andere Lebewesen, nämlich Mutter Natur und ihre Gaben, z.B. sauberes Wasser und Luft… Versuch doch spaßeshalber mal, ohne diese beiden Dinge auszukommen, dann weißte, was ich meine. Ohne Beton, Schienen, Glas, Auto… wasauchimmer hingegen lebt man durchaus weiter.

  12. Klaus sagt:

    Die Trasse ist so eine dumme Idee! Man sollte es so lassen wie es ist. Heide-Nord wird immer kleiner. Der Bus reicht für alle lange aus, man sollte erstmal ALLE Leute fragen die dort Wohnen befragen ob sie die Bahn überhaupt da wollen bzw. brauchen. Mich als Lettiner und ich bin sicher nicht einer von wenigen (was ich sicher weiß) hat keiner gefragt. Es wäre einfach nur eine reine Geldverschwendung.

    • Heide-Nordler sagt:

      Die Bevölkerung von Heide-Nord stagniert seit Jahren, teilweise wächst sie sogar. In den letzten Jahren ziehen insbesondere viele junge Familien mit Kindern in das Quartier. Ich komme selbst aus Heide-Nord und die Busse sind in der Pendlerzeit und während des Schülerverkehrs brechend voll. Eine Straßenbahnstrecke würde da sicherlich Entlastung für die Anwohner bringen und weitere Wachstumsanreize schaffen.

      • Klaus sagt:

        Ja aber das sind nur kurzen Zeiten „wo alle“ fahren. Das war schon zu meiner Schulzeit so. Danach ist lange wieder nichts/kaum los. Viel wachsen kann da aber nichts mehr, denn es wurden ja zig Wohnblöcke abgerissen. „viele junge Familien mit Kindern“ Sorry aber die habe ich leider noch nicht gesehen. Ich bleibe dabei, schade um das viele Geld.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.