Wegen Corona: Sachsen-Anhalt verlängert Regelstudienzeit um ein Semester

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Eine Antwort

  1. JM sagt:

    Ich frag mich welche Nachteile den Studenten entstanden sind? Fehlende Jobs werden finanziell auf Antrag ausgeglichen und die Lehre fand online statt. Nie hatten Studenten mehr Zeit zu lernen als in den letzten sechs Monaten. Oder denke ich an irgendwas nicht? Ein befreundeter Prof. meinte, dass er immer schön online Vorlesungen gestaltet und nicht mal 30% seiner Studenten verfolgen den Lehrstoff regelmäßig. Sechs weitere Monate Müßiggang halte ich für schnulli.

    • S sagt:

      Das Problem in diesem Semester waren technische Schwierigkeiten und Missorganisation.
      Letztes Semester sind wegen Corona doch recht viele Prüfungen ausgefallen, die wurden in dieser Prüfungsphase nachgeholt. Ab und zu kam es dann aber vor, dass man 2 Prüfungen zur gleichen Zeit hätte schreiben müssen. Das funktioniert nicht.
      Auch während der Online-Prüfung jetzt bricht bei manchen die Internetverbindung ab. Egal ob es nun an den Uni-Servern liegt oder an der schlechten Internetverbindung zu Hause, bei Präsenzprüfungen gäbe es das nicht.
      Dann gabs da noch die technischen Probleme während des Semesters.
      In den ersten 2 Wochen, waren die Server so überlastet, da hab ich es noch nicht mal geschafft mich einzuloggen (vor um 8 und nach 21 hat es dann doch geklappt), während Online-Meetings sind regelmäßig Leute rausgepflogen wenn es die Dozenten selber waren, wars natürlich blöd. In einem Modul bin ich in den ersten 1,5 Wochen überhaupt nicht an die Unterlagen gekommen, weitere 4 Wochen konnte ich die Vorlesungsaufzeichnungen nicht abrufen, das sogar in mehreren Modulen, zwar hatte ich das Skript, leider teilweise mit Lücken… (aber immerhin etwas)
      Das ITZ hatte einfach zu wenig Personal, um die vielen Fehler/Probleme zeitnah zu beheben.
      Und dann gabs da noch die Missorganisation. Nur mal andeutungsweise: bei einer Frage hat man von 2 Leuten 3 Meinungen bekommen und durfte hinterher eine Stellungnahme schreiben, warum man angefragt hat, oder was sogar häufiger vor kam: es wurde auf Emails erst gar nicht reagiert und da gings um verbindliche Prüfungsanmeldungsfristen…
      Ob das nun aber reicht, um die Regelstudienzeit um 6 Monate zu verlängern, da werden sich sicherlich die Meinungen spalten.

    • Dozent sagt:

      Keine Arbeitsgruppen möglich.
      Nicht jedes Studium hat nur Vorlesungen. Was ist mit Laborpraktika?
      Eingeschränkter Zugang zu wiss. Bibliotheken.
      Ein großteil der Studierenden bekommt keine finanzielle „Hilfe“. Außerdem ist das auch keine Hilfe sondern ein Kredit.
      Mehrstündige Prüfungen mit Maske schreiben ist alles andere als angenehm wenn man es nicht gewohnt ist.
      Das sind nur einige wenige Punkte.

      Also ja, du hast einiges vergessen.

    • Kotze-Bert sagt:

      Du schreibst Schnulli. Du und dein Professor haben offenbar nicht verstanden, wie ein Studium abläuft. Kleiner Denkanstoß: Dazu gehören auch geöffnete Bibliotheken – sozusagen die Labore jedes Studierenden. Auch Praktika gingen teils schlecht während der Hochzeit der Pandemie. Aber schreibe ruhig weiter deinen Schnulli.

      • JM sagt:

        Schüler hatten dieselben Probleme und bisher hat man ihnen nahe gelegt, das Schuljahr zu wiederholen, wenn es nicht so dolle für sie aussah am Jahresende.

        • Achso sagt:

          Und wenn Studenten das Entsprechende tun, also ein Semester wiederholen, was passiert dann? Dann verlängert sich das Studium um mindestens ein Semester. Und was kann man dann tun, damit ihnen keine Nachteile entstehen? Zum Beispiel die Regelstudienzeit um ein Semester verlängern. Kannst du, als Geisteswissenschaftler, diesem Gedankengang folgen?

    • Ghost sagt:

      Praktika sind aber auch in vielen Studiengängen ein wichtiger Bestandteil und Seminare in kleinen Gruppen.
      Das wird nicht online möglich sein.

  2. Hallenser sagt:

    „Ein befreundeter Prof.“ – damit war doch alles gesagt.

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