Wegen Müllaufkommen: Grünflächen am Uniring werden jetzt drei Mal pro Woche gereinigt

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42 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Schon erstaunlich – wenn einem Stadtrat in seinem direkten Lebensumfeld etwas missfällt, wird sofort gehandelt.

    • Hallenser sagt:

      Auch wenn es einem Stadtrat „nur“ mitgeteilt wird. Das muss allerdings jemand machen und dann noch überzeugend. Nur im Internet Kommentare schreiben bringt nichts. Wenigstens diese Erkenntnis müsste in den letzten 10 Jahren bei dir gereift sein.

  2. Hallenser sagt:

    Herr Bernstiel hat seine Bestimmung gefunden. Das ist, ganz ohne Ironie, gar kein so sinnloses Engagement. Ob die Verdreifachung der Kosten auch etwas bringt, wird sich zeigen. Eine frühmorgendliche Sonntagsreinigung wird auch bloß nicht stattfinden, obwohl die am notwendigsten erscheint. Aber der status quo ist auf jeden Fall die schlechteste aller Alternativen.

    Wenn er noch etwas Gas gibt, wird er vielleicht irgendwann so weit sein, wie es Sitta mal war.

  3. JM sagt:

    Immer wieder werden Folgen, nicht Ursachen bekämpft. Überall in der Innenstadt hängen abends Menschen auf Bänken, am liebsten auf Spielplätzen, rum und müllen alles voll. Wieso gibt es abends keine Streifen des Ordnungsamtes? Die könnten den Leuten mal erklären, wie man einen Mülleimer benutzt.

    • Oberlehrer sagt:

      Und wenn das Ordnungsamt dann einmal unterwegs ist kann es auch gleich die ganzen Pkw abschleppen lassen, die die ganze Nacht auf den Fußwegen herumhängen. Ist ja nur leider gerade wieder zu billig geworden, weil Andi (Be)Scheuer(t) nicht mal eine fehlerfreie Verordnung schreiben lassen kann.

      • JM sagt:

        Und wieder das leidige Autothema, das so gar nichts mit dem eigentlichen hier zu tun hat. Abgesehen davon sehe ich nachts eigentlich nie auf Fußwegen parkende Autos.

        • Abkürzung sagt:

          Das liegt daran, dass du nachts im Bett liegst und die Augen zu hast. Da ist das normal. Falls du mal nicht schlafen kannst, gehst du durch die Innenstadt und zählst auf Fußwegen parkende Autos. Das geht schneller als mit den Schäflein…

        • 10010110 sagt:

          Vielleicht bist du ja nachtblind? Aber selbst dann stolpert man mindestens alle 50 Meter über ein unerlaubt geparktes Auto.

          • Uppercrust sagt:

            Und woran liegt das: zu wenige Parkplätze. Ich meine damit nicht öffentliche, aber die Stadt könnte in den wenigen Baulücken ja mal Parkhäuser genehmigen. Vor allem am Uniring und im Paulusviertel fehlt Parkraum. Offensichtlich ist der Bedarf da ob es Oberlehrer und Co hier maßt oder nicht. Und es sollte für die Menschen regiert werden, nicht für die Ideologen die anderen ihre Autofeindlichkeit aufzwingen wollen obwohl auch ihr eigener Wohlstand zu über 1/3 vom Auto abhängt.

          • Wellfleisch sagt:

            An der Genehmigungsverweigerung scheitert das nicht. Der Bedarf ist auch da, das ist richtig. Nun rate, warum es dennoch keine gibt!

            Was du dir vorstellst, ist dass die Stadt als Regent Anweisungen gibt: Man möge eine Parkhause für den Pöbel errichten. Man möge dies zügig tun. Baumaterial beschaffe man.

            Oder mehr so die diktatorische Variante? Unser Volk benötigt mehr Parkraum! Deshalb hat der XX. Parteitag beschlossen, zur Sicherung des Friedens (der Überlegenheit) und des (National-)Sozialismus ein glorreiches Volksparkhaus errichten zu lassen!

            Nöp. Es geht nach marktwirtschaftlichen Prinzipien und öffentlichem Baurecht. Wenn keiner bauen will oder kann (du ja auch nicht anscheinend), dann baut eben auch keiner. Am dürfen liegt es nicht. Aber es geht natürlich auch nach Physik. In welcher der wenigen Baulücken ist denn ein Parkhaus überhaupt möglich? Konkrete Vorschläge für Uniring und Paulusviertel?

            Der Müll in den Grünanlagen wird dadurch übrigens nicht weniger…

          • Holladiewaldfee sagt:

            Du musst keine 50 oder 100m zu Fuß gehen, um von rücksichtlos auf Fußwegen und im Kreuzungsbereich abgestellten Fahrzeugen zu nicht ausgelasteten privaten Parkplätzen zu gelangen.
            Es fehlt nicht an Parkplätzen, es fehlt an der Bereitschaft der Autofahrer, einen Stellplatz zu mieten. Und bei der Vogel-Strauß-Strategie des Ordnungsamts ist Falschparken auch einfach deutlich billiger.

        • Fadamo sagt:

          Du solltest mal >Nachts aus dem Fenster schauen,da siehste das leidige Autothema.

        • Oberlehrer sagt:

          Es ist die selbe Rücksichtslosigkeit, es ist der selbe Egoismus.

        • Sachverstand sagt:

          Da rate ich allein zu einer allmorgendlichen Durchfahrung der Türkstraße. Die Errichtung einer festen Bußgeldzahlstelle mit 24h Dauerdienst, würde dort absolut gewinnbringend sein.

      • Gast sagt:

        Eigentlich schade, dass auch der Lebensinhalt einiger Weniger darauf beschränkt, sich über das Fahrzeug zu identifizieren, mit dem sie ihren Alltag bestreiten.
        Vermutlich bleibt denen aufgrund der Tatsache, dass sie ausschließlich Fahrrad fahren und ansonsten nicht viel können, einfach der Rest der Welt verborgen, weshalb sie sich in ihrer winzig kleinen Blase so sehr aufplustern, dass manche Menschen noch denken, sie müssten Gehör bekommen.

  4. Gellert sagt:

    Wie wäre es denn mal damit, nicht die Symptome, sondern die Verursacher anzugehen? Blöder Gedanke, oder?

  5. für.eine.saubere.stadt sagt:

    Ich frage mich immer, ob diese Leute zu Hause ihren Müll auch einfach ins Wohnzimmer schmeißen.

  6. Feuerzange sagt:

    Zwei Thesen kommen mir in den Sinn.

    These 1: die Menschen sind lernende und soziale Wesen. Se lernen, wie man sich in der Öffentlichkeit verhält und keinen Müll einfach auf die Straße wirft und keine Zigarttenn einfach in die Gleise schnippt. So können diese lernenden Wesen durch Erkenntnisgewinn einen wertvollen Beitrag in der Gesellschaft leisten und man wird ihnen künftig mehr zutrauen und ihm Verantwortung übertragen und weniger bestrafen.

    These 2: der Mensch ist ein überwiegend dummes und asoziales Wesen, das nur auf seinen Vorteil bedacht ist und Müll acht- und verantwortungslos in der Öffentlichkeit wegwirft und Zigarettenkippen in die Gleise schnippt. In diesem Fall braucht der Mensch strenge Vorgaben und repressive Kontrollen und bei Fehlverhalten dann Strafen. Ihm wird wenig bis keine Verantwortung übertragen und er leistet wegen seiner Dummheit und fehlenden sittlichen Reife keinen wertvollen Beitrag in der Gesellschaft.

    Ich würde gerne These 1 zum Maßstab machen, erkenne aber die fehlende sittliche. Reife und gebe mich mit These 2 geschlagen und schüttle nur noch mit dem Kopf.

    • Basti sagt:

      „These 1: die Menschen sind Lernende und soziale Wesen …“

      Da hab ich gedanklich aufgehört und gleich gedacht: These 2 ist richtig.

    • Sachverstand sagt:

      These 1 ist ein klassischer Jule Vernes.
      These 2 ist eindeutig Albert Einstein zuzuordnen: „2 Dinge sind unendlich, dass Universum und die menschliche Dummheit. Obwohl, beim Universum bin ich mir nicht sicher.“

    • Leser sagt:

      deine Thesen gefallen mir.
      Die meisten Menschen verorte ich in der zweiten These, das ist übrigens der Grund, warum es in Sachen Corona strickte Vorgaben und Regeln vom Staat gibt. Wären die Menschen vernünftiger (insbesondere die, die unbedingt gerne Party machen wollen), könnte man ihnen tatsächlich mehr Selbstverantwortung geben … stattdessen tun sich rechte und linke Aluhutträger hervor … Liebich und dieser komische Fernsehkoch (weiß gerade seinen Namen nicht) und ihre Follower erweisen der Gesellschaft einen Bärendienst.

      Deine These bringt es auf den Punkt!

  7. UM sagt:

    Bitte erklärt mir, wieso ausgerechnet dort erhöhtes Müllaufkommen herrscht???? Bitte reinigt, pflegt die Parkanlagen rund um den Lutherplatz oder vertreibt die Müllschweine, die sich dort tagtäglich niederlassen

    • tata sagt:

      Dort herrscht erhöhtes Müllaufkommen, weil dort ein erhöhte Menschenaufkommen erhöht Müll ablädt. Außerdem ist die Fläche erhöht. Das ist aber nicht ausgerechnet sondern festgestellt.

      Die Müllschweine vom Lutherplatz werden nicht vertrieben, wenn du das hier aufschreibst. Du musst den Mund schon aufmachen und es jemandem sagen, der die Müllschweinvertreibung auch einleiten oder wenigstens die Reinigung, Pflege der Parkanlagen rund um den Lutherplatz veranlassen kann.

      Du bist doch schon groß. Stell dich nicht immer so an!

    • Basti sagt:

      Weil auch dort genau wie in der Torstr. und teilweise Hafenbahnstr. die Leistungsträger mit dem Elexier des Lebens, genannt Alkohol, anzutreffen sind.

  8. Fritz sagt:

    Und da sind wir wieder beim Thema. Hier gebe ich dem binären Code recht. Wohnt der Stadtrat in der Nähe und die Anwohner können ihn täglich ansprechen und eventuell damit nerven, schon passieren die Wunder. Da gab es im letzten Jahr von einem Stadtrat eine Anfrage wegen so ähnlichen Problemen. Ihn hätten die Anwohner in seinem Viertel darauf „hingewiesen“ und schwupps wurde das Problem gelöst. Kam damals bei TV Halle. Weiß leider nicht mehr genau wer es war. So ein dickerer japsender Stadtrat. Hier in Neustadt z. B. passiert da weniger mit Müllbeseitigung. Wohnt ja auch keiner von denen, oder? Hatte ich ja leider schon öfter in verschiedenen Foren angesprochenen. OA informiert und der Müll liegt noch da… Super. Dafür gab’s dann tolle Kommentare im Forum ich solle selbst tätig werden. Habe ich auch schon. Aber was hier so in manchen Ecken liegt, dafür bräuchte man einen Transporter…

  9. Itzi sagt:

    Dort wo viele Menschen sind muss kein Müllaufkommen sein. Es kommt immer auf die Menschen an. Wer seine Heimat liebt beschmutzt doch nicht sein eigenes Wohnzimmer. Wer aber als Kind schon alles hinterhergeräumt bekam, lässt sein Dreck einfach liegen, wenn die Hinterherräumer plötzlich fehlen. Den stört es auch nicht, weil er ja zu Hause auch solche Müllberge hat. Und ansprechen kann man die Leute auch nicht, dazu sind die viel zu aggressiv und rasten schnell aus, denn sie haben immer recht, so haben sie das ja gelernt in ihrer Erziehung.

  10. Kunze sagt:

    Der dortige Imbiss lädt auch des Nachts zum Verweilen ein. Die Bänke im Grünen werden als Sitzplätze genutzt, das Grün selbst als Örtlichkeit und die Papierkörbe haben nur begrenzte Kapazität. Leider sieht es am nächsten Tag oft sehr wüst aus, wenn nicht gerade die Stadtreinigung am frühen Morgen ihr Werk vollbracht hat. Das zukünftig etwas häufiger, was dem Einsatz des Stadtrats zu verdanken ist.

  11. Hastalavista sagt:

    Genau dort wohne ich und meine Feststellung ist die Folgende:

    1. Müllbehälter viel zu klein vom Fassungsvolumen
    2. Krähen und Raben zotteln den Müll aus den Behältern auf der Suche nach Essbaren
    3. Ja, es gibt auch Leute ohne Kinderstube (vereinzelt)
    4. Eventuelles Leergut (Flaschen, Büchsen) wird durch Sammler morgens aufgelesen

    Das sind dann die Feststellungen, welche aber sehr lange gedauert haben, da hätte
    eigentlich auch das Räumkomando der Stadtwirtrschaft darauf kommen können.

    Stellt größere Behälter mit stählernen Schwingdeckel auf und hofft auf weniger
    Verschmutzung. Die Vögel wären außen vor und manchmal lernen auch Menschen
    hinzu.

    • Einer sagt:

      Hm….schonmal dran gedacht das genau diese GRÜNfläche nicht in die Zuständigkeit der HWS fällt….sonder vielleicht das GRÜNflächenamt dafür verantwortlich ist???
      Klar größere Behälter…ist erstmal einfach müssen aber auch von Hand gelehrt werden…da kommt dann die BG u sagt nein zu schwer…
      Kontrollen durch OA u den strafenkatolog angewendet…mehr braucht es nicht zu Erziehung!

  12. Halle falke sagt:

    Vielleicht sollte mann die Verursachermal ordentlich zur Kasse bitten inklusive Arbeitseinsatz.

  13. Spuk sagt:

    Dreimal die Woche reinigen das ist doch viel zu wenig. Ich kann mich noch erinnern als ich früher in der Stadt gewohnt habe wurde die Stadt jeden Tag gereinigt. Und Personal die das ausführen könnte hätten wir doch genügend oder? Sie lesen Sie statt menschenleer zu machen ist natürlich toll dann wäre sie endlich sauber.

  14. Nur mal so... sagt:

    Was ist das Problem dieser Menschen, dass sie ihr Zeug nicht einfach wieder mitnehmen? Ich kann es absolut nicht nachvollziehen! Das ist doch wohl kein Problem bis zum nächsten Mülleimer zu gehen. Junge Menschen sind doch heute so Klima-engagiert und „aufgeklärt“, wie kann es also sein,frage ich mich, dass es an immer mehr Grünflächen der Stadt so aussieht? Tut mir leid aber das hat für mich etwas mit mangelnder Intelligenz und Achtung zu tun.

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