„Wo soll ich parken“? Kampagne der FDP gegen autofreie Innenstadt gestartet

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101 Antworten

  1. Stadtmensch sagt:

    Sehr gute Kampagne von Menschen, die wollen, dass die Stadt für normale Menschen Lebenswert bleibt.

    • Uppercrust sagt:

      Die Bevormundung der Bürger nimmt weiter zu. Weniger mobile Ältere Mitbürger, und das ist inzwischen die Mehrheit, vor allem die kaufkräftige Mehrheit, die noch in der Stadt persönlich einkauft, wird übergangen. Ich fahre meist Rad, dabei ist mir der Ring wurscht, wer fäährt da schon Rad. Auch die Autos stören in der Innenstadt kaum, am meisten nerven mich als Radfahrer in Halle Straßenbahnschienen, Kopfsteinpflaster und Betonplattenstraßen a la DDR. Radwege fehlen vor allem bei der sternfömigen Zufahrt.
      Die Straßenrandparkplätze dagegen sind enorm hilfreich wenn meine gehbeeinträchtigte Mutter in die Stadt zum Fachharzt fährt. Warum sollen die weg. Konzept tote Innenstadt? Wenn Peißen oder Nova Eventis dann noch eine Ärztezentrum bauen kommt hier niemand mehr.

      • Carola sagt:

        Meine Rede… 🙂

      • Böllberger sagt:

        Absolut richtig, Halle braucht kein intellektuelles Fahrradghetto!!! Ich selbst fahre auch zu 90% Fahrrad und halte vor allem die Strassenbahn für die größte Gefahrenquelle, abgesehen davon, dass sie völlig ungeeignet für die Altstadt ist. Die Infrastruktur für Fahrräder ist noch nicht optimal, aber sie ist weit von dem entfernt, was uns durch die fundamentalistische Gesinnungspolizei anhand „moralischer Überlegenheit“ übergeholfen werden soll. Das Auto ist auch in der Stadt das kompletteste Verkehrsmittel.

        • Verkehrsplaner sagt:

          Perfekter Zirkelschluss. Man baut 30 Jahre lang unter Vernachlässigung der anderen Verkehrsträger und großem finanziellen Aufwand die Autoinfrastruktur aus, um das Autofahren möglichst angenehm und die Nutzung der anderen Verkehrsmittel möglichst unangenehm zu machen, und argumentiert dann, dass das Auto das „kompletteste“ Verkehrsmittel sei, deswegen war das auch schon richtig so und man darf es auch nicht ändern.

          • Böllberger sagt:

            Für Athen und La trifft dies zu, definitiv nicht für Halle. Wenn die Verkehrsplanung in den letzten 30 Jahren wirklich so schrecklich ungerecht gewesen wäre, dann gäbe es eine völlig überteuerte Strassenbahn und die vielen neuen und sanierten Radwege in Halle nicht.

          • Verkehrsplaner sagt:

            Wenn die Straßenbahn so überteuert ist, warum kosten dann einzelne Straßen so viel wie der Betrieb des gesamten ÖPNV in Halle über sechseinhalb Jahre? Und wo sind eigentlich die tollen neuen und sanierten Radwege? In der Ludwig-Wucherer-Straße, wo ständig Autofahrer die neuen und sanierten Radwege zuparken, ohne dass das Ordnungsamt abschleppen würde oder Leitboys errichtet werden würden, die ein Befahren verhindern würden? In der Torstraße, wo der Schutzstreifen viel zu eng und ebenfalls ständig zugeparkt ist? Oder in der Bernburger Straße, wo man um jeden Preis die Parkplätze erhalten wollte und deswegen die Radfahrer zwischen parkenden und fahrenden Autos eingeklemmt hat?

        • 10010110 sagt:

          Es geht doch bei der autofreien Altstadt gar nicht nur um Radfahrer, Mann! Die deutliche Mehrheit der Verkehrsteilnehmer in der Altstadt sind bereits jetzt Fußgänger, und deren Bewegungsraum ist durch sinnlos in der Gegend rumstehende Autos stark eingeschränkt. Und die durch die Gassen heizenden Autos sind für Fußgänger auch nicht gerade angenehm.

          Wischt euch mal den Schaum vom Mund und lasst euren blinden Hass auf Radfahrer stecken. Die Welt dreht sich nicht nur um euch und eure persönlichen Befindlichkeiten!

          Und dieses ewig wiederkehrende Strohmannargument von der „gehbeeinträchtigten Großmutter“, die dann angeblich nicht mehr zum Facharzt gelangt, muss euch doch selber langsam zum Hals raushängen? Wieviele Leute betrifft denn das wirklich? Nicht, dass man die ignorieren sollte, aber ist das wirklich das Argument, um auch die egoistischen „nur mal schnell zur Bank/zum Bäcker/zum Anwalt“-Fahrer (die viel häufiger in der Altstadt rumgurken als die gehbehinderten Omas) alle in die Altstadt reinzulassen?

          Es gibt auch noch das Taxi als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr. Und wenn ich mir den Taxistand am Marktplatz so angucke, dann machen bereits ziemlich viele gebrechliche Großmütter davon Gebrauch. Und Taxis werden auch weiterhin erlaubt sein. Eure Großmütter werden also nicht daheim vor sich hinsiechen müssen. 🙄

          • Böllberger sagt:

            Es ist nun aber einmal so, dass die Gesinnungspolizei nicht zu bestimmen hat, womit sich jemand anfreunden möchte oder nicht. Leider ertragen postmoderne Moralisten keine Gegenmeinung, Ihre verkrampfte Fixierung auf ideologischen Gleichklang erzeugt leider nur Ablehnung bei den von Ihnen Denunzierten.

          • Verkehrsplaner sagt:

            Sprichst du über Autofahrer, die immer unbedingt dort parken und fahren müssen, wo sie möchten und nicht damit zurecht kommen, dass an manchen Stellen kein Platz für sie ist?

      • Verkehrsplaner sagt:

        Die „weniger mobilen älteren Mitbürger“ sollten lieber auf sich selbst achten, ob sie nicht inzwischen eine Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer sind, wenn sie einen tonnenschweren Haufen Blech mit Motor fahren, obwohl sie schlecht sehen, schlecht hören und langsam reagieren. Und die Straßenbahn oder das Taxi nehmen.

        Erst vor zwei Tagen habe ich wieder einen Rentner gesehen, der mit seinem Opel über eine rechts-vor-links-Kreuzung mit mehr als den erlaubten 30 geradeaus in eine Einbahnstraße in die Gegenrichtung fuhr, ohne nach rechts zu blicken oder langsamer zu werden – irgendetwas gesehen hat er aufgrund eines verkehrswidrig im Kreuzungsbereich parkenden Transporters sicher nicht. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis er einmal einen Fußgänger oder Radfahrer niedermäht, weil er ihn ja nicht gesehen hat.

        • Leser sagt:

          Absoluter Quatsch! Die meisten Unfälle verursachen Fahranfänger und solche die meinen, für sie gelten keine StVO!
          Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Der § 1 StVO gilt für alle.
          Du wirst auch mal älter. Pass auf, dass Dich deine Worte dann nicht auf die Füße fallen.

          • 10010110 sagt:

            Die meisten Unfälle verursachen Fahranfänger und solche die meinen, für sie gelten keine StVO!

            Und genau die sollen mit der autofreien Altstadt aus selbiger endlich rausgehalten werden.

      • rellah sagt:

        Wieviele Straßenrandparkplätze hat denn der Facharzt, für wieviele gleichzeitig anwesende Patienten?
        Beim Augenarzt-Zentrum Frohe Zukunft gibt’s zwar paar Parkplätze, aber Massen an wartenden Patienten.
        Und sinnvoll wären auch größere barrierefreie Praxen, hieß mal Poliklinik, jetzt höchstens MVZ, gut mit ÖPNV erreichbar, und Parkplatz.

    • Beobachter sagt:

      Also ich möchte gerne durch die Stadt gehen, ohne von Autos genötigt zu werden, in der Fußgängerzone an die Seite zu springen, oder im Straßencafé sitzen, ohne den Lärm von den aufgemotzten Blechkisten ertragen zu müssen.
      Das ist lebenswerte Stadt…

  2. Radfuchs sagt:

    Die FDP-Aktion kann man übrigens auch dafür verwenden, um den angegriffenen Politikern seine Zustimmung zu übermitteln…

  3. Tomate sagt:

    Wollt ihr wieder unter die 5% Hürde oder warum so eine Aktion? Die Parkhäuser werden doch nicht abgerissen.

    • Böllberger sagt:

      Ich wähle in Zukunft erstmals FDP, die Grünen sind leider nicht mehr ernstzunehmen. Vor 20 Jahren waren sie regierungsfähig, jetzt ist es ein populistischer Märchenmoral-Kindergarten, der seine realpolitischen Köpfe vergrault. Die OB-Wahl in Stuttgart ist hoffentlich nur der Anfang einer großen Klatsche.

      • Achso sagt:

        Gerade beim Thema autofreie Innen- oder Altstadt ergibt das mal überhaupt keinen Sinn. Schon vor 20 Jahren haben die Grünen keine autofreundliche Politik gemacht, und schon gar nicht steht die FDP heute in Sachen Verkehrs- und Umweltpolitik dort, wo die Grünen vor 20 Jahren waren.

  4. Tina sagt:

    Das wirkt wie die Wiesbadener FDP-Kampagne gegen die City-Bahn.

  5. Populistenklatsche sagt:

    So eine Populistentruppe – ach war das schön, als die noch draußen am Gitter vom Stadthaustor wackeln mußten, um sich vermeintlich Gehör zu verschaffen … und sich trotzdem keiner um deren Geplerre geschert hat!

    • Andi sagt:

      Ich empfehle Ihnen mal „autofreie innenstadt umfrage“ (ohne Anführungszeichen) zu googlen. Da werden Sie auf eine Vielzahl von Artikeln stoßen, die in verschiedenen Städten davon berichten, dass die Mehrheit der Bewohner gegen eine autofreie Innenstadt ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das in Halle auch so ist. Ob die FDP eine Populistentruppe ist, spielt keine Rolle. Die Mehrheiten im Stadtrat, die an der Meinung der Bevölkerung vorbei solche Maßnahmen beschließen, handeln jedenfalls nicht im Sinne der Bürger.

      • Verkehrsplaner sagt:

        Ich habe das gegoogelt und folgenden Artikel gefunden: „Mehrheit der Hamburger wünscht sich autofreie Innenstadt“, auf abendblatt.de. In Köln waren sogar drei Viertel der Kölner dafür.

      • rupert sagt:

        @ Andi

        Ich würde da gleich mal eine schöne Stadt beisteuern:

        Zitat: „Die Bürger haben klar gesagt: Autos raus, öffentlicher Nahverkehr und Fußgänger rein“
        Wien wird immer wieder zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt.“

        https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/wiener-stadtplaner-thomas-madreiter-autos-raus-nahverkehr-und-fussgaenger-rein-a-a16acff1-990d-4d67-bca4-39de94179a00

        • Zukunft der Demokratie sagt:

          @rupert, Sie sollten auch den weiteren Satz des Herrn Madreiter aus dem Artikel zitieren: ,, Da haben die Bürger ganz klar gesagt: Autos raus, öffentlicher Nahverkehr und Fußgänger rein. Klar ist aber auch: Vieles geht in dieser Radikalität und dem Tempo gar nicht. !

          Vielleicht passt das nicht in Ihr ideologisches Weltbild, aber so wie man die Bürger in Wien in langjährigen Prozessen befragt hat, ist man sehr gut beraten, das auch in unserer Stadt zu tun. Denn nur gemeinsam mit den Bürgern findet man im offenen und ehrlichen Dialog einen Weg in unserer Stadt, damit auch Halle in Zukunft eine lebenswerte Stadt bleibt. Dabei ist das Gelingen der Verkehrswende ohne Frage ein wichtiger Bestandteil, aber eben nicht der Einzige!

          Hier sollten die Stadtratsfraktionen die Stadtverwaltung beauftragen, diesen Befragungsprozess in Zukunft zielgerichtet und vor allen Dingen transparent zu gestalten!

          Eine von Ihnen hier geforderte ,,radikale Mobilitätsdiktatur“ , vorbei an den dazu zwingend notwendigen Dialogen mit den betroffen Bürgern, wird an Akzeptanz scheitern! Diese demokratischen Prozesse in unserer Stadt können durchaus viel Zeit benötigen, übereilter diktatorischer Radikalismus beschleunigen sie dagegen nicht.
          Nur wenn das Gesamtkonzept zu einer lebenswerten Stadt überzeugt, dann klappts auch mit der dazu notwendigen Verkehrswende!

          Im Übrigen diskutieren die Wiener auch zu dieser ,,autofreien Innenstadt“ noch sehr aktiv und mancher dieser sehr zahlreichen Kommentare könnten mit seiner Pro und Kontra Argumentation auch aus diesem Forum stammen!
          https://www.derstandard.de/story/2000118071758/autofreie-wiener-innenstadt-pro-und-kontra-aus-den-foren

          • rupert sagt:

            @ Zukunft der Demokratie

            Andi so: guck mal im Internet: „die Mehrheit der Bewohner ist in verschiedenen Städten gegen eine autofreie Innenstadt“

            rupert dann: „Oh guck mal in Wien: „Die Bürger haben klar gesagt: Autos raus, öffentlicher Nahverkehr und Fußgänger rein“…

            Zukunft d. Demoratie dann zu rupert: „Vielleicht passt das nicht in Ihr ideologisches Weltbild, aber so wie man die Bürger in Wien in langjährigen Prozessen befragt hat, ist man sehr gut beraten, das auch in unserer Stadt zu tun.“

            Völlig am Punkt vorbei.
            Aber trotzdem danke für Ihren Beitrag und Ihre Diktaturunterstellung.

            Sie dürfen das.
            Sie tragen ja die Demokratie im Namen.

          • Zukunft der Demokratie sagt:

            @rupert, eben nicht am Punkt vorbei, denn Andi schrieb im ersten Absatz!
            ,,Ich empfehle Ihnen mal „autofreie innenstadt umfrage“ (ohne Anführungszeichen) zu googlen.“

            Genau das ist das Grundproblem in der hier beschriebenen Diskussion , ein Mangel an transparenten und repräsentativen Umfragen zu einer autofreien Innenstadt!

            Online Umfragen im Hamburger Abendblatt oder Kölner Stadtanzeiger sind für Verkehrsplaner also repräsentative Umfragen ?

            Bloß gut, dass der von Ihnen zitierte Wiener Stadtplaner diese Umfragen in dem Interview direkt mit den betroffenen Bürgern und im unmittelbaren Dialog auswertet.

            Madreiter: ,,Wir haben die Bürger vorher gefragt, sonst hätten wir das nicht gemacht.“

            Herr Madreiter beschreibt die Entwicklung von Wien zu einer lebenswerten Stadt in dem Interview aus den Erfahrungen der vergangenen 20 Jahre.
            Lesen Sie bitte den Artikel einmal in Ruhe und vielleicht verstehen auch Sie dann, was eine lebenswerte Stadt mit einem gesamtheitlichen Konzept ausmacht!

            Eine gelungene Mobilitätswende als ein wesentlicher Bestandteil einer lebenswerten Stadt und da schließe ich mich Herrn Madreiter in seiner Argumentation sogar mit meinem Namen an, darf den Bürgen nicht aufgezwungen werden.

            Zitat Madreiter,,
            ,,Die Stadt darf das aber nicht mit dem moralischen Zeigefinger begleiten, nicht mit pädagogischem Imperativ, sondern mit gutem Service: etwa dem 365-Euro-Jahresticket, das wir eingeführt haben.

            Und auch bei dieser Aussage stimme ich ihm voll und ganz zu!

            Zitat:
            ,,Wir müssen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Menschen den Besitz eines Autos nicht mehr als notwendig betrachten. Wir müssen die Stadt umbauen, damit die Leute gut spazieren gehen können, die Kinder mit dem Rad in die Schule kommen, die Menschen mit U-Bahn, Straßenbahn oder Bus ins Büro. Die Leute wollen nicht mehr einen relevanten Teil ihres Gehalts für ein Verkehrsmittel ausgeben, das sie nicht mehr in Anspruch nehmen. Die kluge Frage lautet also: Können wir den Leuten die Mobilität zur Verfügung stellen, die sie in der jeweiligen Situation brauchen. Wenn ich so weit bin, sehen Städte auf einmal ganz anders aus. Weniger Parkplätze, mehr Freiflächen für die Menschen, mehr Geld für Kultur, Gastronomie, Tourismus.“

            Wie nennen Sie eigentlich jemanden, der über die noch nachzuweisenden mehrheitlichen Köpfe der betroffenen Menschen hinweg, ausschließlich seine ,,idealen“ Mobilitäts-Interessen durchsetzen will?

            Sie müssen nicht antworten, Sie dürfen das!

          • rupert sagt:

            @ Zukunft der Demokratie

            rupert so: „Oh guck mal in Wien: „Die Bürger haben klar gesagt: Autos raus, öffentlicher Nahverkehr und Fußgänger rein“…

            Zukunft d. Demokratie im zweiten Versuch: „Genau das ist das Grundproblem in der hier beschriebenen Diskussion, ein Mangel an transparenten und repräsentativen Umfragen zu einer autofreien Innenstadt!“

            Nachdem Sie also den Link zur Bürgerbeteiligung in Wien erst dazu verwedet haben, mir eine ,,radikale Mobilitätsdiktatur“ zu unterstellen, zitieren Sie uns nun (schon wieder) den Artikel um festzustellen, dass man dort ja sogar die Bürger befragt hat.

            Na sowas aber auch.

            Mein Favorit ist übrigens Ihre Formulierung: „die noch nachzuweisenden mehrheitlichen Köpfe der betroffenen Menschen“…

            Zukunft der Demokratie im Endstadium.

          • Zukunft der Demokratie sagt:

            @rupert, Sie sollten Ihren verlinkten Artikel nun wirklich mal in Ruhe lesen!
            Nicht ich, sondern Ihr Verständnis zur diskutierten Problematik befinden sich offensichtlich im Endstadium!

            Und das wäre nun für den weiteren Austausch der ,,favorisierten“ Formulierungen wirklich schade!

          • rupert sagt:

            @ Zukunft der Demokratie

            rupert so: verlinkt Artikel zu Wien mit Bürgerbefragung. Die sagen: „Autos raus, öffentlicher Nahverkehr und Fußgänger rein“.

            Zukunft d. Demokratie dann im dritten Versuch: „Ihr Verständnis zur diskutierten Problematik befinden sich offensichtlich im Endstadium!“. Lesen Sie den Artikel! Da wurden die Bürger befragt!

            No shit Sherlock.

            Ich finde es ja löblich, dass Sie hier aus Ihrem Nickname ein Programm stricken wollen.

            Klappt nur nicht, wenn man sofort „radikale Mobilitätsdiktatur“ und „übereilter diktatorischer Radikalismus“ ruft, wenn Bürger (in Wien) befragt werden oder der Stadtrat (in Halle) etwas entscheiden soll.

            Sehr geschickt übrigens auch, wie Sie für Ihre Position jahrelange zivilgesellschaftliche Diskussionen in unterschiedlichsten Foren zum Thema in Halle einfach unter den Tisch fallen lassen.

            Wär ja sonst auch keine Diktatur… 😉

      • Populistenklatsche sagt:

        Vielen Dank für Ihre engagierte Antwort. Leider engagieren Sie sich hier für
        a) das falsche politische System und
        b) eine durch und durch verdorbene Populistentruppe.

        zu a) Der Stadtrat der Stadt Halle (Saale) hat sich wählen lasse. Die aktuellen Mitglieder des Rates haben ein Mandat errungen. Sie sind jetzt Vertreter der Einwohnerschaft. Und zwar 5 Jahre lang. Gemäß Wahlgesetz LSA kann nichtmal der Stadtrat selbst sich auflösen. Die Damen und Herren Räte dürfen noch 3,5 Jahre lang tun, was ihnen das Gesetz und die Ratsmehrheit erlauben. Was die Einwohnerschaft dazu denkt, muß diese Herrschaften nicht kratzen! Dem Rat kann niemand ‚was, naja, es gibt da Ausnahmen! Das was Sie , Andi, hier präferieren, also Basisdemokratie, Bürgerdemokratie, Direkte Demokratie, Bügerbeteiligung im allgemeinen … das ist in LSA konstitutionell nicht vorgesehen.

        zu b) Auch die FDP hat sich in den zurückliegenden 1,5 Jahren regelmäßig an der Mehrheitsmeinung der Einwohnerschaft versündigt! Auch diese Flitzpiepen juckt nicht, was der Einwohner denkt – es sei denn der denkt zufällig „das Richtige“ oder man bereitet eine Wahl vor. Frau Mark als Direktmandatsvorschlag für die Bundestagswahl braucht schon eine populisteische Bühne – sonst nimmt die doch keiner wahr. „Autoarme Innenstadt“ kommt da gerade recht, der Griff in all unsere Taschen mit der Neufassung der „Konzessionsabgabe Trinkwasser“ (gemäß https://dubisthalle.de/hoehere-trinkwasserpreise-um-den-haushalt-zu-retten greifen die 380.000@ zusätzlich ab) kam da wohl nicht so passend – jedenfalls hat die FDP fein und ohne Diskussion zugestimmt. Mich haben die damit beklaut, die anderen 229.999 Einwohner auch. Die sollten mal lieber nicht auf „Einwohnermehrheitsvertreter“ machen.

        Schon vor der Wahl haben die uns im Sandbirkenweg deutlich gezeigt, wen sie zu vertreten gedenken. Elende politische Populisten! Die wären besser ohne Fraktion geblieben!

        • Andi sagt:

          Wie Sie aus meinem Beitrag entnommen haben wollen, dass ich mich für direkte Demokratie und „eine durch und durch verdorbene Populistentruppe“ engagiere, ist mir ein Rätsel. Ihrer Meinung nach schließen sich eine repräsentative Demokratie und das Berücksichtigen von Mehrheitsmeinungen zu bestimmten Themen aus. Dass sich der Stadtrat fünf Jahre lang ’nen Dreck um die Belange der Bürger scheren kann, ist natürlich verfassungsrechtlich in Ordnung. Wenn er aber Projekte durchpeitscht, wohl wissend, dass es in der Bevölkerung eine klare Ablehnung dazu gibt, finde ich das problematisch. Ich kenne Sie zwar nicht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie ähnlich kommentieren würden, wenn Sie mit einem geplanten Projekt partout nicht einverstanden wären.

  6. J. Möllemann sagt:

    Vielleicht in einem der vielen Parkhäuser?

    Es geht darum die illegalen Parker rauszuhalten. Das versteht sich doch von selbst. Wer sich nicht an die Regeln hält soll von vornherein fern bleiben.

    FDP – Faul, Dumm, Peinlich

  7. Ich sagt:

    Na gut, dann wählen wir die FDP eben nicht mehr, wenn sie uns nicht wollen.

  8. Anwohner sagt:

    Sehr gute Aktion! Die Anwohner scheinen bisher keine Lobby zu haben.

    • Eibacke sagt:

      Brauch ich nicht. Ich habe kein Auto und arbeite selbst außerhalb von Halle.

    • max sagt:

      “ Im Jahr 2019… waren ein bis zwei Autos pro Haushalt vorhanden“ (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/172093/umfrage/anzahl-der-pkw-im-haushalt/ )

      Nimmt man also ein durschnittliches Stadthaus mit 10 Wohnparteien kommt man auf 15 Fahrzeuge für dieses Haus. Das Haus erstreckt sich an der Straßenseite auf 15-20m. Auf der Straße direkt vor dem Haus können also 3-4 Autos parken (längs).
      Wo parken die anderen 11-12 Fahrzeuge?
      Warum darf im derzeitig Person A kostenlos auf der Straße parken und Person B muss kostenpflichtig ins Parkhaus? Ist das nicht ungerecht?
      Welchen Vorteil haben die oben erwähnte Ladeninhaber wenn alle Parkplätze dauerhaft von Anwohnern belegt werden?
      Warum muss sich derzeitig die Laufkundschaft an den, widerrechtlich auf Fußwegen (gr Ulli), abgestellten Fahrzeugen vorbeiquetschen? Ist das eine attraktive Innenstadt?
      Sollten direkt vor Bars und Kneipen, in denen hauptsächlich Alkohol konsumiert wird (kl Ulli), wirklich Parkplätze für KFz vorhanden sein?
      Warum müssen derzeitig Lieferranten mehrmals täglich gegen die StVO verstoßen und ihren Führerschein gefährden wenn Sie Geschäfte beliefern? Gibt es vielleicht ein Platzproblem durch zuviele private Kfz in der Innenstadt?

    • Beobachter sagt:

      Also wer einen Stellplatz hat, soll den auch weiterhin benutzen dürfen.

      Aber auch Anwohner sind genervt, wenn in der kleinen Uli oder am Graseweg die Protzkarren stehen oder laut zu hören sind.

  9. KeinGutmensch sagt:

    Geil! Endlich endlich eine vernünftige Partei.

  10. Irr sagt:

    Ja die FDP hat recht, so macht man die Innenstadt kaputt und die Radfahrer kaufen ja ohnehin alles im Internet

    • Eibacke sagt:

      Hast du alles evaluiert? 🤦‍♀️🤦‍♂️

    • Bierflaschensammler sagt:

      Geht es nun ums Einkaufen oder um Parkplätze für Anwohner und Handwerker? Wenn man zum Einkaufen in die Innenstadt fahren möchte, werden die dafür vorgesehenen Parkplätze und Parkhäuser weiterhin bestehen bleiben. Und irrig ist die Behauptung sowieso. Gerade als Radfahrer kommt man leicht in die Innenstadt und kann nahezu vorm Geschäft „parken“, wohingegen Autofahrer doch bereits jetzt eher außerhalb einkaufen, wenn sie direkt vor der Ladentür parken wollen.

  11. Verkehrsplaner sagt:

    Ist doch eine schöne Sache, wenn Innenstädte für Fußgänger und Radfahrer attraktiver werden. So wird es auch wieder mehr zu einem Aufenthaltsraum und nicht nur zum zweckgebunden Durchgangsraum.

    Ich fahre auch Auto, aber die permanente Bevorzugung dieses Verkehrsträgers ist penetrant und folgenreich. Autofahren ist immernoch zu bequem und billig. Es dürfte für mich auch gerne noch weiter gehen – mit City-Maut z. B. Das wäre verkehrlich der richtige Ansatz – nicht nur in Halle.

  12. hallenser sagt:

    Bin noch nie mit dem Auto in die Innenstadt gefahren. Mit der bimmel gehts genau so gut und ich erspare mir die lästige Parkplatzsuche, kann meinen einkauf beenden und die Heimreise antreten, wo ich gerade bin, muß nicht wieder erst zum Parkplatz zurückkehren. Und das Fahrgeld ist auch nicht teurer als die Parkgebüren oder Knöllchen.

    • Lupine sagt:

      „Und das Fahrgeld ist auch nicht teurer als die Parkgebüren oder Knöllchen.“

      Genau darin liegt ein Problem. Solange Parkplätze billiger sind als Straßenbahntickets, fehlt der finanzielle Anreiz.

  13. Marco Trautmann sagt:

    Ich wähle die FPD, wenn sie für eine Stadtmaut ist. Aber nur dann.

  14. Thomas Schied sagt:

    Tolle Aktion der FDP. Ich habe bis jetzt schon einige Mails erhalten von Befürwortern der „Autofreien Altstadt“.
    Danke!

  15. Wuffi sagt:

    Eine sehr gute Kampagne unsere Innenstadt darf nicht sterben und da muss man auch mit einen dem Auto fahren damit man sich auch sicher fühlen kann. In einem Stadtcentrum sollte schon das Leben pulsieren.

    • Jan Bühler sagt:

      Und wo pulsiert das Leben? Auf der Autobahn oder in der Fußgängerzone?
      Europaweit (in Deutschland wird sowas leider selten umgesetzt) kann man viele Beispiele für das erfolgreiche Zurückdrängen des Autos finden.
      Eine Gemeinsamkeit findet man dabei immer:
      Weniger Autos -> mehr Aufenthaltsqualität -> mehr Fußgänger/Radfahrende=mehr Menschen=mehr Umsatz.
      Spannend finde ich, dass kaum einer der Kritiker guckt, was in anderen Städten funktioniert. Teils wird es als Versuch begonnen – und wenn dann erst mal die Automassen weg sind, finden es auf einmal nicht alle, aber doch eine Mehrheit gut.

  16. Hertz sagt:

    Endlich tut mal eine Partei was für uns Autofahrer und erhält somit Halles Altstadt! Wählt sie!

  17. Verkehrsplaner sagt:

    „Wo soll ich parken“ trifft das intellektuelle Niveau der FDP genau. Erstens geht es nur um „ich“ und alle anderen sind egal und zweitens wird gar nicht einmal in Betracht gezogen, dass die weitaus größte Mehrheit in der Altstadt nirgendwo parkt, weil sie gar nicht mit dem Auto dort sind.

    Am besten ist die Statistik mit dem „nur 13% der Haushalte haben kein Auto“ – wobei völlig ignoriert wird, dass es in Halle mehr sind, in der Altstadt noch mehr und die Haushalte mit Auto viele Wege ohne Auto erledigen.

    Intellektuelles Niveau FDP eben.

  18. Hallenser sagt:

    Super Aktion der FDP! Endlich werden die Sorgen der Anwohner ernstgenommen!

  19. Johnny sagt:

    Ich frag mich wo das Geld zur Umsetzung aus dem Haushalt herkommen soll?

    Schulden ohne Ende, Corona- Nachtragshaushalt von 69 Millionen Euro und das wird nicht reichen…

    Liebe Stadträte … wollen wir nicht erstmal das alles bezahlen, bevor wir Geld ausgeben (was nicht da ist) für die schlagartige Umsetzung eines Konzeptes.

    Wenn die Straßen wieder dran sind mit sanieren, dann von mir aus gerne – aber doch bitte nicht so.

    Nachdem im letzten Haushalt Gelder für Vereine und Jugendhilfe gekürzt wurden, finde ich die aktuelle Verfahrensweise einfach nur dekadent.

  20. Metsämies sagt:

    Finden diesen Mail Verteiler toll. Damit kann man wunderbar seine Befürwortung für das Projekt ausdrücken. Sonst hätte ich mir wohl nicht den Aufwand gemacht, an all diese Personen eine Mail zu schreiben, um das Konzept ausdrücklich zu loben.

  21. Anton sagt:

    Wo soll ich parken? Was für eine alberne Frage. Wir haben in der Innenstadt sechs Parkhäuser (Hansering, Ritterhaus, Händelhaus, Sptze, Charlottencenter, Dormero). Sind die Leute unfähig, ihr Navi zu bedienen?

  22. Gute Aktion sagt:

    Gute Aktion.
    Schluß mit dem ausgrenzen der Autofahrer und hofierung einiger Radfahrer die immer mehr Forderungen stellen ohne selbst je etwas als Gegenleistung gemacht zu werden.
    Jetzt muß nur noch endlich die Polizei reagieren und eine Fahrradstaffel aufbauen damit auch die radikalen Radler gezwungen werden die StvO einzuhalten.
    Diese Stadt muß raus aus dem Würgegriff dieser Leute.

    • Maik sagt:

      Sie scheinen ernsthafte Probleme zu haben (nicht nur mit der deutschen Grammatik), wenn Sie diese Stadt im Würgegriff von Radfahrern sehen. Wer schonmal etwas in D rumgekommen ist, weiß: es gibt wohl kaum eine für Fahrradfahrer unfreundlichere Stadt.

    • Zukunft ohne Boomer sagt:

      Das schöne an der Sache ist. Du wirst die Zukunft nicht ändern. Tief im Inneren weißt du, dass die Innenstädte autofrei sein werden. Das was ihr lächerlichen Boomer hier noch ablasst, zeigt nur, wie engstirnig ihr seid. Da kannst du wie ein Kleinkind schreien und toben, ändern wirst du nichts. Und das ist auch gut so. Nur die Umstellung wird halt hart für euch, wenn ihr mit 60 merkt, dass das eigene Auto viel zu teuer ist und es auch in der Stadt niemand mehr eure 2t Stahl rumstehen haben will. Ausnahmen für Handwerker/Lieferdienst etc. wird es natürlich noch geben und das ist auch gut so. Eure Generation wird als die Generation eingehen, die es komplett für alle versaut hat.

    • Beobachter sagt:

      Fangen wir mal damit an, dass die Polizei und das Ordnungsamt sanktionieren, wenn Autos auf Fußwegen, Radwegen, in Kreuzungsbereichen und vor abgesenkten Bordsteinen parken sowie in Fußgängerzonen Fußgänger nötigen, zu Seite zu springen oder dort das Auto parken.

    • Fr. Klingel sagt:

      „Radfahrer die immer mehr Forderungen stellen ohne selbst je etwas als Gegenleistung gemacht zu werden.“

      Welche konkrete Gegenleistung erbringen Sie als Autofahrer?

      Wie schon so oft erwähnt, reichen Ihre KFZ-Steuern – so Sie denn diese in Halle zahlen – bei Weitem nicht aus, um den öffentlichen Luxus Ihres privaten Fahrzeugs zu decken.

  23. Falschparker sagt:

    „Wo-soll-ich-parken?“ Wie immer, in der Großen Ulli vor Tauschel, kreuz und quer am ehem. Diebels, Rathausstr., Domplatz zwischen den Pollern, Große Märkerstr.
    Leider stehen auf dem Dreieck Kleinschmieden ja völlig unbenutzte Fahrradständer, sonst könnte man auch dort wieder parken, also abreißen die häßlichen Dinger. Dort muss zwingend wieder täglich ein SUV oder Porsche stehen.
    Ansonsten, weitere Antworten finden sich bei @Anton

  24. Kfz sagt:

    Geile Aktion, FDP kennt sein Volk!

  25. Stefan Börner sagt:

    Die Lobbypartei FDP zeichnet ein Szenario auf, dass es gar nicht geben wird. Horrorszenarien aufzeigen und Panikmache, mehr kann die FPD seit Jahren nicht mehr. Was hat die FDP beim Mindestlohn gepoltert und eine Pleitewelle vorhergesagt, die es dann nie gab.
    Die Damen und Herren der FPD sollen sich mal autofreie Innenstädte ansehen. Z. B. in Basel gibt es seit Jahren eine autofreie Innenstadt. Bis zu einer bestimmten Uhrzeit muss alles angeliefert sein. Dieses Konzept hat keinem Geschäft geschadet. Ganz im Gegenteil, die autofreien Zonen sind voll mit Leuten, die dort bummeln und einkaufen. Allerdings hat Basel auch ein sehr gutes ausgebautes ÖPNV-Netz. Eines der besten und modernsten in Europa. Wenn Halle eine autofreie Zone einrichtet, müsste der ÖPNV ausgebaut werden.
    Die FPD sollte sich mal der Zukunft wenden. Einen Stillstand in Fortschritt und Innovation bringt Halle nicht weiter. Sonst heißt es bei der FDP doch auch stets, der Markt wird es schon richten. Aber das soll laut FDP nur für die die sozialen Errungenschaften gelten. Denn diese sind für die FDP und ihrem Klientel ein Störfaktor.
    Bundesweit und auf Landesebene ist die FDP wieder auf dem besten Weg in die APO.

    • Nobody sagt:

      Vergleiche Basel mit Halle. Da ist ja der vielzitierte Äpfel-mit-Birnen Vergleich noch haushoch treffender. Am besten, wir vergleichen Halle gleich mit London, New York, Barcelona und Tokio!

      • 10010110 sagt:

        Das ist gut. Die Millionenstädte Barcelona und New York haben große Durchgangsstraßen für den Autoverkehr gesperrt. London hat eine Innenstadtmaut und massiv Fahrradwege gebaut und dafür KFZ-Verkehr eingeschränkt – warum sollte das im Stadtkern in einer unbedeutenden Provinzstadt wie Halle dann nicht gehen?

  26. alocur sagt:

    Das Beschwerdeformular ist um 12:49 Uhr abgeschaltet worden. Scheint irgendwie nach hinten losgegangen zu sein, ein echter Rohrkrepierer.

  27. Dickel sagt:

    50 Prozent der Radwege abschaffen und dafür Parkplätze schaffen. FDP hat meine Zustimmung.

  28. SpamSpamSpam sagt:

    Schade, das SPAM-Formular ist abgeschaltet

  29. Bürger für Halle sagt:

    Die FDP gleicht einem störrischen, einfältigen Jungen, der seine Hausaufgaben nicht gemacht – und die Klassenarbeit vergeigt hat. Ganz nach dem Motto: „3 + 3 waren für mich schon immer 8 – das muss nun auch so bleiben.“ Da werden ein paar kleine Verkehrs-Änderungen beschlossen, die das Leben der Anwohner und Gewerbetreibenden/Händlern erleichtern und verbessern sollen, doch die FDP hält mit populistischen Sprüchen dagegen. Damit erweist sie gerade der hiesigen Wirtschaft einen Bärendienst, sehnen die meißten Händler doch händeringend die autofreie oder wenigstens autoarme Innenstadt herbei. In zugeparkten Straßen kauft es sich nun mal nicht gut ein. Die autogerechte Innenstadt hat nie funktioniert und ist eine Erfindung der Autoindustrie, für die die FDP ja jahrzehntelang Klientelpolitik gemacht hat. Mein Ratschlag: Gebt endlich auf – es ist (hoffentlich bald) vorbei, oder macht wenigstens eure Hausaufgaben. Und vor allem: Schämt Euch!

  30. Mailt doch der FDP Halle mal wieder - hier das Formular dazu! sagt:

    Sagt doch der Partei der Besserverdiener, Maskenverweigerer, Corona-Verschwörungstheoretiker auch mal, was Ihr von denen haltet!

    Hier, deren „Formular“ … https://www.wo-soll-ich-parken.de/kontakt/

  31. :( sagt:

    Gegen eine nahezu autofreie bzw. autoarme Innenstadt ist noch nicht mal was einzuwenden. Ein vernünftig denkender Hallenser fährt schon lange nicht mehr mit dem Auro rein. Falsch ist aber der geplante Wegfall der jetzt legal vorhandenen Parkplätze (500!). Es gibt ja immer noch Gäste/Touristen/Besucher, wie auch immer, oder Leute, die tatsächlich zum Arzt müssen, arbeiten, aus einem Geschäft war schereres abholen müssen etc. Die Flaschparker müssen natürlich konsequent bestraft werden, dazu bedarf es Personal. Das Stadtsäckel wird nebenbei auch noch gefüllt. Das reguliert sich von ganz alleine…
    Viel sinnloser dagegen ist definitiv der Ringverkehr. Das wurde schon oft genug hier diskutiert. Es gibt doch nun nicht soo viele Radfahrer, dass sich das alles lohnt. Ich denke, die Kosten stehen in keinem Verhältnis. Lasst es wie es ist und nehmt ein bisschen mehr Rücksicht aufeinander, dann wird das was!

    • Beobachter sagt:

      Welche 500 Stellplätze sollen denn entfallen?

      Es gibt genug Radfahrer, die derzeit verkehrswidrig auf die Fußwege ausweichen…

    • Jan Bühler sagt:

      Der Ringverkehr ist eine sehr feine Sache. Groningen hat in den 70ern ein weitgehendes Einbahnstraßensystem eingeführt, dass fast alle Autofahrten in der Innenstadt auf den Ring zwingt – mit der Folge, dass der Radverkehrsanteil in der Innenstadt bei 60% liegt.
      „Es gibt doch nun nicht soo viele Radfahrer“ ist das gute, alte „den Bedarf einer Brücke erkennt man daran, wie viele Leute durch den Fluss schwimmen“-Argument. Nachfrage folgt dem Angebot: Bessere Radinfrastruktur, mehr Fahrradverkehr.

    • max sagt:

      Das ist ein Henne-Ei Problem. Warum gibt es nicht so viele Radfahrende? Weil sich viel nicht sicher fühlen wenn sie ständig von KFz bedrängt werden. Sichere Radinfrastruktur fördert auch den Radverkehr. Viele Teilnehmer der CM nehmen teil, weil sie es genießen mal ohne Angst im Strassenverkehr fahren zu können.

      Wer die englische Sprache halbwegs beherrscht, dem kann ich dieses Video empfehlen. Es werden verschiedene internationale Städte durch einen Städteplaner begutachtet und aufgeschlüsselt wieviel Platz PRO PERSON den jeweiligen Verkehrsformen (Fuß/Rad/KFz) zugeordnet wird.
      https://www.youtube.com/watch?v=CfXP6KOVBOY
      Man kann gut erkennen wie die Minderheit (KFz) die Mehrheit des verfügbaren Platzes für sich beansprucht.

  32. Beobachter sagt:

    So lange, wie das Ordnungsamt weiterhin das Fahren und Parken in den Fußgängerzonen am Graseweg oder Leipziger Straße, Martinstraße und Röserstraße (gut zu beobachten vom FDP-„Freiraum“) duldet, braucht sich die FDP doch keine Sorgen zu machen, dass ein Autofahrer nicht an sein Ziel kommt und dabei noch durch die Ordnungsmacht bedrängt würde…

  33. Bürger für Halle sagt:

    Ich glaube ein Auto nimmt in etwa so viel Platz wie 10 Fahrräder zum Parken in Anspruch. Zu wünschen wäre natürlich, dass nicht nur die Innenstadt nahezu autofrei wird, sondern die ganze Stadt, denn die Anwohner leiden extrem am immer aggressiver werdenden Fahrverhalten vieler Autofahrer. (Ausnahmen bestätigen die Regel) Der Ist-Zustand mit der einseitigen Auto-Bevorzugung ist höchst unbefriedigend und nun kommt noch die FDP und hetzt was das Zeug hält… vielleicht war ja alles auch nur ein vorgezogener Karnevals-Scherz ?

    • Fr. Klingel sagt:

      Vermutlich gibt es unter den FDP-Mitgliedern eher weniger Radfahrende bzw. andersherum und entsprechend den Mangel, Verkehr und Stadtqualität aus Perspektive anderer Verkehrsteilnehmenden zu begreifen.

  34. Mein Auto steht zu Hause sagt:

    Ich bin noch nie mit dem Auto in die Innenstadt zum einkaufen gefahren. Auf dem Markt und die Leipzigerstr. ist es zu Fuss viel schoener. Und da man an den Geschaeften vorbei bummelt, kauft man wahrscheinlich mehr, als wenn man mit dem Auto vor einem geschaeft haelt.

  35. Besenstiel-Politikberatung sagt:

    Bald kannst du auch bis an den Tresen vorfahren. Ich werde mal einen Antrag einsteuern.

  36. Totobald sagt:

    Eigentlich können die Händler vom Markt verschwinden.Es gibt genug Ecken und Nischen im Zentrum.Da können die ihre Buden aufstellen.Dann sind genug Parkplätze da.

  37. Mailt doch der FDP Halle auch mal ... hier das Formular dazu! sagt:

    Sagt doch der Partei der Besserverdiener, Maskenverweigerer, Corona-Verschwörungstheoretiker auch mal, was Ihr von denen haltet!

    Hier, deren „Formular“ … https://www.wo-soll-ich-parken.de/kontakt/

  38. 10010110 sagt:

    Ich habe so ein Plakat wie oben im Bild neulich auch bei der Parfümerie Tauschel liegen sehen. Überrascht mich irgendwie nicht, wenn man den hauseigenen Mercedes immer auf dem Fußweg direkt vor dem Laden stehen sieht. Mich würde mal interessieren, was dabei rauskäme, wenn Frau Tauschel eine Umfrage unter ihren Kunden starten würde, mit welchem Verkehrsmittel diese wohl angereist sind.

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