Zusatzschilder gegen Radrambos am Hauptbahnhof

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122 Antworten

  1. g sagt:

    Ein Schild… ich lach mich schlapp …ein Schild solls richten?? …

  2. UrHallenser sagt:

    Das kann doch gar nicht sein, Radfahrer sind doch grundsätzlich immer unschuldig.

  3. stekahal sagt:

    Schilder helfen da wenig, wirsamer sind kostenpflichtige Verwarnungen. Aber mit „Knöllchenschreiben“ an parkenden Autos läßt sich eben schneller und streßfreier Geld verdienen.

    • Wirksamer ist, eine Hauptverbindung auch irgendwie befahrbar zu machen. Dazu muss man natürlich überhaupt wissen, dass es Radverkehr gibt. Scheint bei den Planern damals nur stellenweise der Fall gewesen zu sein. Vermutlich haben sie alle vorher Pippi Langstrumpf mit dem fliegenden Fahrrad gesehen.

  4. Kontrolleur sagt:

    Ist dort ja nicht der einzige Ort, wo Radfahrer eine Gefahr für Leib und Leben sind. Man müsste mal konsequent kontrollieren.

    • Ja ja sagt:

      Kein einziger Fußgänger kam 2016 in Berlin durch einen Radfahrer ums Leben. Beide „Parteien“ sind etwa gleich oft Schuld bei Unfällen. Jeder 33. UNfall eines Fußgängers ist durch einen Radfahrer verursacht. An Haltestellen sogar nur jeder 100.

  5. farbspektrum sagt:

    Seit wann interessieren sich Radler für Schilder?

  6. Jan Müller sagt:

    „halleverkehrt“ bitte hier dein Kommentar. Was ist mit den Göttern auf dem Rad???

  7. Radlerhosenfuerhalle sagt:

    Na da hilft nur ne Critical Mass Demo auf den Radwegen dieser Stadt.
    HalleVerkehrt übernehmen Sie, Bitte!
    Danke

  8. Autofahrer sagt:

    Mit verboten 🚫 löst man keine Probleme. Andere Städte lösen die Probleme mit attraktiver Fahrradinfrastruktur. Da es an Alternativen mangelt, bleibt den Radfahrern nichts anderes übrig, als auf Fußwegen zu fahren. Wie ist auch zu erklären das auf dem Boulevard (Leipziger Straße) Fahrrad fahren verboten ist, es aber Radabstellplätze gibt? Wie ist zu erklären das auf der engsten Stelle, Radfahrer erlaubt ist zu fahren und an der breitesten Stelle Radfahrer verboten ist zu fahren? Da auch rechts und links auf den Alternativen gebaut wird, ist der Boulevard die einzige Möglichkeit für Radfahrer sicher durch die Stadt zu fahren.

  9. Witzig. Erst vergisst man die komplette Nord-Süd-Achse auf der Ostseite der Merseburger, dann wundert man sich, dass die Radfahrer irgendwo durch müssen. Das betrifft alle, die irgendwie vom Süden kommen oder Richtung Hafenbahntrasse / Alte Hauptpost wollen.

    Man kann in beide Richtungen übrigens diese lange Schleife nehmen. Erst an der Busbahnhofsampel dusslig stehen und dann neben der Spur von der Merseburger zur Delitzscher lang. In beide Richtungen, aber Richtung Süden löst sich dann ziemlich komisch auf. Nur wird die Schleife zum Sicherheitsproblem, wenn sie benutzt wird. Keine Sicherheitsabstände zum entgegenkommenden Kraftverkehr, Platzbedarf in abschüssiger Kurve.

    Das entschuldigt nicht, dass sich Radfahrer dort durch die Fußgänger drängeln. Der Weg ist ohnehin zu schmal. Aber die Stadt muss sich einfach am Bahnhof noch was einfallen lassen. Er ist ein unvermeidbarer Hauptknoten und er ist Quelle/Senke vieler Pendler. Und hat keine einzige ordentliche Radverbindung.

    Vielleicht muss man diese komische Außenschleife mal unter die Lupe nehmen. Wenn die wegfällt, steigt vielleicht der Ansporn, sich was auszudenken. Oder man pflastert das Straßenbahnstück – unten fährt man auch in den Gleisen.

  10. keinHallenser sagt:

    Wie wärs mit ein paar Zickzack-Sperre aus Metallbügeln verteilt auf dem Weg bis runter, wo Fußgänger problemlos durchgehen können, Radfahrer aber hängenbleiben, wenn sie nicht schieben.
    Welcher (wichtige) Wahlkampfspender hat der Frau Ernst eigentlich von dieser Gefahrenzone erzählt? Diese gefährlichen Situationen dort gibt es schon seit Jahren und bisher hat es auch niemanden von der Stadtverwaltung interessiert, wenn dort regelmäßig Fußgänger übern Haufen gefahren wurden/werden. Aber ganz so groß dürfte seine Spende nicht ausgefallen sein, wenn es nur ein Hinweisschild geben soll….bei entsprechender Anhebung der Spende würde sie bestimmt auch über andere Lösungen nachdenken.

  11. Steffen Schmidt sagt:

    Anstatt über einen Radweg im Stadtrat nachzudenken, wird wieder auf der Verbotsebene agiert .. eine wichtige Aufgabe mehr für das Ordnungsamt .. was nützt der beste Radweg wenn er an wichtigen Verkehrsknotenpunkten wie Bahnhof einfach im nichts endet ..vernetzte Mobilität sieht andres aus .. und Radler sind auch nur normale Menschen .. und der ist bequem .. wenn man schnell ohne großes Risiko erwischt zu werden durch fahren kann , Macht man das halt um ein paar Minuten zu sparen .. und gebe zu die Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer unterschätzt man einfach oder blendet die unbewusst aus ..

  12. Knüppel zwischen die Speichen sagt:

    oder ein gezielter Tritt sind das einzig wirksame Mittel gegen Fußwegradler.

  13. farbspektrum sagt:

    Die Verkehrspolitik der Stadt ist einfach schrecklich. Wenn ich auf den Bahnhof will, muss ich in der Buddestraße parken und da der Eingang Thielenbahnhof gesperrt ist, den ganzen Umweg von 650m laufen. Zu Fuß! Laufen!

  14. geraldo sagt:

    Ja, das ist Halle. Monatelanges Gezeter über die „überbreite Fahrbahn“ auf der Merseburger, hunderttausende Mehrausgaben, damit die Rosengarten-Häuslebauer vierspurig durch die Kante fegen können.
    Aber wie man als Radfahrer vernünftig von der Merseburger in die Magdeburger kommt interessiert keine Sau. Und wer da versucht ist, eine Abkürzung zu nehmen ist auch gleich ein Radrambo…

  15. René sagt:

    Ein Verbot etablieren, aber keine akzeptable Wegeverbindung schaffen klappt weder bei Radfahrern noch bei Fußgängern. Ein solches Verbot wird nicht beachtet. Zwar wirkt es sich dann immerhin noch bei Haftungsfragen aus, es wird aber kaum zur präventiven Konfliktvermeidung beitragen. Durchdachte Verkehrspolitik sieht anders aus. Gut zu beobachten ist das ja zu jeder Tages- und Nachtzeit an der Baustelle bei der Haltestelle Riebeckplatz. Jedenfalls auf den ersten Blick könnte an der Bahnhofsseite eine Pflasterung der Gleisanlage helfen.

    • Salzwirker sagt:

      Den Vorschlag bezüglich der Verpflasterung der Gleisanlagen finde ich Prima. Aber auch hier zeigt sich mal wieder, wie unfachgemäß die Städteplaner und vor allem die Entscheider hier sind.

      Ich hätte aber hier einfach zu Bedenken, sobald das Gleisbett verpflastert ist, wie oft es zu Zusammenstößen beim Überqueren der Gleisanlagen, kommt.

      Die Situation an diesem Nadelöhr ist einfach untragbar. Es gibt auch kein Problem damit, einfach abzusteigen und die 30 Meter hoch oder runter zu laufen. Ich bin nur der Meinung, dass der Zugang zum Bahnhof durch den Haupteingang, überhaupt nicht durchdacht ist. Ich schaue mir die Fahrradständer unter der Überführung an, den schlechten Zugang für Radfahrer, der Parkplatzmangel für Autofahrer (Langzeitparkplätze gibt es da, nach meinem Kenntnisstand überhaupt nicht).und den Zugang für Radfahrer vom Markt bis zum Bahnhof. Da hat man einfach auf das Aussehen geschaut und nicht solche wichtigen Details, wie Funktionalität.

      • Wenn dort die aktuellen Fahrradströme schieben würden, wäre das Verkehrschaos perfekt. Man ist beim Fahrrad breiter. An der Stelle, wo das Geländer anfängt, neben der Treppe zum alten S-Bahnsteig, ist jetzt schon kaum ein Durchkommen. Bahnhöfe tendieren dazu, dass auch mal Leute mit Gepäck in der Nähe sind. Oben an der Treppe kann man auch nicht wirklich zu zweit schieben.

        Zwei schiebende Fahrräder und eine Kofferoma machen den Bereich fast dicht.

        Das war auch sehr einfach auszuprobieren in den ganzen Baustellenschläuchen. Ein schiebender Radfahrer war meist die Totalblockade. Langsam fahrend kam man gut zurecht, wenn man auch mal angehalten hat bei Fußgängern und wirklich vorsichtig und rücksichtsvoll gefahren ist.

        • Joseph sagt:

          Es ist immer wieder schön, wie Du die Verstöße der Radfahrer relativierst. Es ist verboten, ich persönlich weiche diesen Radrambos auch nicht aus. Führt zwar auch mal zu Frust oder einer Anzeige, da diese ähnlich uneinsichtig und Aggressiv wie du sind.

        • mirror sagt:

          Auf einem Fußweg geschobene Räder brauchen mehr Platz, als sich durch die Fußgänger durchschlängelnde Räder. Da verliert einer in seiner Lobby-Arbeit jeden Bezug zur Realität.

        • 10010110 sagt:

          Naja, übertreiben muss man es nun auch wieder nicht. Es wird keine Blockade geben, wenn mal zwei Radschieber und eine Kofferoma sich begegnen. Und wenn ich zum Haupteingang des Bahnhofs mit dem Fahrrad fahre, dann fahre ich auf dem Bahnhofsvorplatz den klitzekleinen Umweg über den Parkplatz statt auf dem doch sehr vollen Fußweg hinter lahmarschigen Peilos hinterherzuschleichen oder mich da durchzudrängeln. Der kürzeste Weg ist nicht immer der schnellste.

          Für die Rampe zum Seiteneingang („Thielenbahnhof“) habe ich aber auch keine Lösung. Fakt ist, dass dort nicht die Welt untergeht, wenn es mal voll ist. Und es wird auch wieder besser, wenn der Bahnhof fertig gebaut ist.

      • Im übrigen ist Schieben zwar ein Bestandteil der StVO, aber nur, um ein defektes Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich zu bewegen. Fließender Verkehr ist nicht zum Schieben gedacht. Die meisten Autofahrer hätten sonst auch ein erhebliches Problem, wenn man Schiebestellen einrichten würde.

        • g sagt:

          Sie sind wirklich im winter ohne mütze unterwegs….. die stelle über die wir reden ist ein FUSSWEG… da haben radler maximal schiebend was verloren.

        • farbspektrum sagt:

          Wie üblich. Radler haben keine Ahnung von der STVO.
          §25 2) Wer zu Fuß geht und Fahrzeuge oder sperrige Gegenstände mitführt, muss die Fahrbahn benutzen, wenn auf dem Gehweg oder auf dem Seitenstreifen andere zu Fuß Gehende erheblich behindert würden.

        • Zukunft der Demokratie sagt:

          @Halle Verkehrt

          “Die meisten Autofahrer hätten sonst auch ein erhebliches Problem, wenn man Schiebestellen einrichten würde.“

          Einige Autofahrer wären vielleicht sogar darüber froh, wenn es sie denn geben würde ?
          Insbesondere wenn sie an den nur zwei Saaleübergängen unserer Stadt zu den Hauptverkehrszeiten mal wieder genervt im Stau stehen müssen und dadurch unnötig viel CO2 ausstoßen!

          Ihr vielleicht zum Teil sogar zutreffendes Gegenargument für manch einen Stadtbewohner, das er lieber Fahrrad fahren soll , nützt ihm bei winterlichen und somit meist glatten Straßen- Verhältnissen wenig, genauso wenig wie den aus dem zunehmend Mansfelder Raum und Saalkreis täglich pendelten Arbeitnehmern!

          Im Bezug auf das hier diskutierte Schild , sicherlich haben Sie da aktuellere Informationen und Rechtsquellen?
          ,,Im übrigen ist Schieben zwar ein Bestandteil der StVO, aber nur, um ein defektes Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich zu bewegen.“

          Das Schieben des KFZ – Auto?, den das Schieben des Fahrrads als Fahrzeug auf Fußwegen unterliegt sicherlich ganz besonderen Einschränkungen, insbesondere wenn Fußgänger im erheblichen Maß behindert werden!
          https://dejure.org/gesetze/StVO/25.html

          Das es im defekten Zustand und somit im Besonderen verboten ist, erschließt sich mir nicht und geht auch nicht aus dieser besonderen ADAC Erläuterung hervor!
          https://presse.adac.de/meldungen/adac-ev/recht/ob-geh–oder-radweg-nicht-jeder-darf-drauf.html
          ,,Fußgänger können ein Fahrrad auf dem Gehweg schieben, soweit sie damit den Fußgängerverkehr nicht erheblich behindern, ansonsten müssen sie am rechten Fahrbahnrand gehen.!“

          Aber vielleicht kann man das abschließend und auf die oben genannte Gefahrenstelle so formulieren?

          Wer nicht unbedingt sein Fahrrad, aber andere Menschen ,,liebt“ , der schiebt?

  16. heulender Radler sagt:

    Zusatzschilder?
    Gegen die heiligen Radfahrer in Halle?
    Geht ja gar nicht.
    Radfahrer in Halle haben das Recht immer und von jedem Punkt zu jedem Punkt der Stadt in gerader Linie, kreuzungsfrei und ständig bergab gelangen zu dürfen!!!
    Ohne Anhalten. Ohne Absteigen. Ohne bremsen. Ohne Rücksicht.
    Dafür hat die Stadt gefälligst zu sorgen! Und wehe nicht!!!
    Dann gibts aber….ein gaaanz großes….mimimimiiii….

    • Zeig mir mal Hauptknoten des Autoverkehrs, die so organisiert sind. Einer reicht mir sogar. Schkeuditzer Kreuz ersetzen durch eine Umleitung durch das Dörfchen. Oder so was in der Art.

      Es fehlt an einem alternativlosen Knoten von 5 Strecken fast jede Verbindung. Das ist schon eine Leistung.

  17. farbspektrum sagt:

    Ich war gestern in Günthersdorf. Eine halbe Stunde habe ich gebraucht, um wieder auf die B181 zu kommen. Leerstand wie in Halle habe ich auch nicht gesehen. Scheint auch ohne Radfahrer zu florieren.

  18. Nochmal zu den Schiebe-Problemen: „Fahrräder Schieben“ ist zwar bei vielen Städten ein beliebtes Schild, aber kein Bestandteil der StVO. Es ist einfach nur eine Vollsperrung für ein Verkehrsmittel.

    Wo „Fahrräder schieben“ steht, oder eben wie an diesem Nadelöhr ein Fußwegschild, muss es also eine andere alternative Verbindung geben. Das gilt auch bei Baustellen. Die Große Steinstraße mit ihrem Fußgängerschlauch ist keine Verbindung mehr zwischen Steintor und Markt. Deshalb braucht es eine Umleitung. „Radfahrer absteigen“ ist weder eine Umleitung noch eine Verbindung, sondern eine Vollsperrung.

    Ein Rad schieben zu müssen kannst du nicht anordnen und nicht als Verbindung ansehen.

    • eseppelt sagt:

      kennt man doch, Fahrzeug schieben. Die Autofahrer schieben doch auch ihr Auto rum… ach ne, Moment, die fahren ja auch wie sie wollen. Durchfahrtsverbot an Markt oder am Franckeplatz? Kennt man nicht…

      • Zukunft der Demokratie sagt:

        vollkommen richtig, Autofahrer halten sich leider auch nicht zwingend an Verkehrs und Hinweisschilder, genauso wie Radfahrer und Fußgänger!

        Vielleicht kommt es wirklich auf den einzelnen Menschen mit seinem Wissen oder Unwissen über die STVO und seine soziale Kompetenz als Verkehrsteilnehmer an!

        Wenn jeder Teilnehmer und da schließe ich die eben genannten Alle !!! ein, unüberzeugbar davon ausgeht, dass er auf Grund seiner Art der Mobilität der wichtigste Verkehrsteilnehmer mit seinen daraus verbundenen Forderungen an den Anteil der öffentlichen Verkehrsfläche ist! Wie könnte man das gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern am besten beschreiben, Rücksichtslosigkeit, Egoismus, Ideologie oder sogar Idiotie oder ist es vielleicht sogar eine Mischung aus Allem?

        • Als Gewohnheitsrecht kombiniert mit alter Ideologie. Die großen Flächen, die dem Auto bereitgestellt werden, sind ja Gewohnheit kombiniert mit einem Mantra vom Wohlstand, den das Auto bringen soll.

          Egoismus spielt sicher auch eine Rolle. Was kümmert die Autofahrer denn, dass die Stadt pleite ist, wenn es die Möglichkeit gibt, dreieinhalb Millionen zu verpulvern und eine Brücke zu verbreitern, die in den letzten 100 Jahren (die meisten davon ohne Osttangente!) den Verkehr bewältigt hat?

          Der hallesche Autofahrer ist sogar viel schlauer als alle Verkehrsplaner. Oder viel blöder als alle anderen Autofahrer.

          Aber wir arbeiten dran, dass aus der einseitigen Ausrichtung auf die „wichtigsten“ Verkehrsteilnehmer eine ausgewogene, faire und zur Abwechslung leistungsfähige Verteilung der Flächen wird.

    • farbspektrum sagt:

      „muss es also eine andere alternative Verbindung geben.“
      Es muss gar nichts. Ein Fahrrad auch mal zu schieben ist keine Zumutung.

    • Philipp Schramm sagt:

      @HalleVerkehrt

      Was ist bitte daran verkehrt, wenn unter einem Verkehrsschild, welches einen Fußweg/eine Fußgängerzione kennzeichnet, das Zusatzschild „Radfahrer absteigen“ steht?
      Dieses Zeichen hat dann schon seine Berechtigung.
      Was ist bitte daran so schwer, auch als Radfahrer mal eine Umleitung fahren zu müssen, oder auch mal das Fahrrad schieben zu müssen.
      Wenn du das nicht verstehst, oder eher nicht verstehen willst, das auch Radfahrer an bestimmten Stellen von ihrem „Vehikel“ absteigen müssen/sollen, dann tut es mir leid.

      Ich weiche zumindest keinem Radfahrer auf dem Fußweg/in der Fußgängerzone aus, wenn dieser/diese nicht explizit für Radfahrer freigegeben ist.

      Auch für dich als Radfahrer gilt die StVO.
      Ein FUSSWEG ist ein FUSSWEG und KEIN RADWEG.
      Ebenso ist eine FUSSGÄNGERZONE eine FUSSGÄNGERZONE und KEINE RADFAHERZONE.

      Genau wegen solchen Schwachmaten wie dir, müssen auch alle anderen Radfahrer, die sich eben an die Regeln halten und auch mal das Fahrrad schieben, unter dem schlechten Ruf der Radfahrer leiden.

      • Wir stimmen ja fast überein. Wo eine Radverbindung wegen Baustelle zugemacht wird, braucht man eine Umleitung.

        Wo Hauptströme des Radverkehrs langführen, braucht es eine Verbindung.

        In der großen Steinstraße fehlt eine Umleitung, ich komme nicht vom Steintor zum Gleisbereich auf dem Markt, außer über die Bernburger Straße (also ein sehr großer Umweg).

        Am Bahnhof fehlt die Verbindung einfach beziehungsweise wird durch einen deutlichen Umweg mit geringer Kapazität und rechtlich zweifelhafter Anordnung „gelöst“.

        Radfahrer gehören nicht auf den Fußweg, da sind wir uns einig.

        • Philipp Schramm sagt:

          @HalleVerkehrt

          Ist es so schwer, mal durch eine Baustelle zu laufen und das Fahrrad zu schieben?

          Ich als Autofahrer könnte mich ständig über die ganzen Baustellen aufregen, weil man teilweise sehr große Umwege/Umleitungen in Kauf nehmen muss.

  19. g sagt:

    Die Argumente von hallewillnichtschieben sind ja rechtlich sicher alle richtig … um hier falsch zu liegen beschäftigt er sich einfach schon zu lange damit.
    Allerdings zeigt dieses beharren auf ..ich habe recht … auch das er ein Kompromissloser und radikaler Verfechter ist…. spätestens da ist mit schluss mit lustig… mit solchen Leuten braucht man nicht zu sprechen … er hat recht und fertig.
    Wie gesagt .. viel Spaß beim weltretten

    • Für die Radfahrer, die dort häufig langfahren, braucht es aber eine Lösung.

      Ob ich das jetzt ganz lieb und nett und kompromissbereit wie Schnatterinchen oder ob ich das lang und breit und hart formuliere, ändert ja am Problem nichts. Genausowenig wie ein Schild.

      Wenn die Merseburger Straße für 200m über einen kleinen Feldweg geleitet würde, wäre die Freundlichkeit, Kompromissbereitschaft und das Aufeinanderzugehen der Autofahrer auf die anderen Verkehrsteilnehmer bestimmt auch ganz groß. Da bin ich sicher. Nachdem ich gesehen habe, was schon eine überbreite Spur, die die Anforderungen übererfüllt hätte, für kompromissbereite Begeisterung hervorgerufen hat und wie die sonst so arme Stadt mal eben 3.5 Millionen für eine breitere Brücke zusammengekratzt hat. Die seit 100 Jahren ausreicht und uns keinen Cent gekostet hätte.

  20. rellah sagt:

    Begieb dich mal jetzt zum Hbf. Da sind die Fußwege mit vielen Tonnen zugestellt.

  21. farbspektrum sagt:

    Ich kann auch kaum mit dem Auto von Haustür zu Haustür fahren. Ich muss manchmal sogar ein gehöriges Stück laufen.

  22. Nobody sagt:

    ich komme nicht vom Steintor zum Gleisbereich auf dem Markt

    Natürlich gibt es eine Umleitung. Wie für alle anderen Verkehrsteilnehmer auch. Steintor – LuWu – Bernburger – Geist usw.
    Wer sich auskennt im Einbahnstraßen gewirr kann auch durch Wohngebiete abkürzen.
    Oder gelten Regeln mal wieder nur für die Anderen?

    • Ist die Umleitung ausgeschildert? Nein. Ist sie zumutbar? 2km statt 1km. Der Weg über die Rathausstraße wäre deutlich kürzer, man muss aber eine Verbindung zwischen Rathausstraße und Markt freigeben. Wie ist die Verbindung vom Hansering zum Markt? Normalerweise geht das über die große Steinstraße. Wo ist die ausgeschilderte Umleitung?

      Im „Fließenden Verkehr“ passiert so was nicht. Sperrungen werden angekündigt, Umleitungen ausgeschildert. Radverkehr ist aber auch fließender Verkehr.

      • Somebody sagt:

        Umleitungen sind also schon nicht mehr zumutbar. Dann sollten wir schleunigst ein paar Parkplätze in der Innenstadt schaffen. Ist ja nicht zumutbar, dass die Anwohner und Gäste in z.B. der kleinen Uli mehr als 50m zu ihren Autos haben. Dein Engagement gefällt mir.

        • Umleitungen für Hauptverkehr. Welche Hauptverkehsroute des Kraftverkehrs muss durch die Innenstadt? Zeig mir mal eine brauchbare Hauptroute des Radverkehrs in Halle, vielleicht vergleichbar mit der Merseburger Straße für den Autoverkehr.

          Der Markt ist für den Radverkehr so was wie der Knoten 46 für den Autoverkehr.

          Oder eine Kreuzung, wo 5 Hauptverkehrsrouten großteils so dilettantisch im Nichts enden wie am Hauptbahnhof. Selbst das Ende der HES an der Berliner Straße hat ein gigantisches Kreuz hingesetzt bekommen statt einer einfachen Kreuzung. Wenn es um den Radverkehr gegangen wäre, hätte man so was wie den Rathenauplatz genommen.

          • Wilfried sagt:

            Schlimm, daß die Fußgänger jetzt sogar vom Steintor zum Kleinschmieden laufen müssen, und ganz ohne Umleitung

      • Nobody sagt:

        Sie beantworten nicht die Frage, ob die heiligen Radler über dem Gesetz stehen oder sich auch an Regeln halten müssen.
        Nur weil Sie persönlich eine Anweisung für unpassend halten dürfen Sie sie einfach ignorieren? Willkommen in der Welt der Anarchie.

        • Radfahrer stehen nicht über dem Gesetz, natürlich nicht. Sie müssen sich an Regeln halten, natürlich.

          Verwaltungen stehen auch nicht über dem Gesetz, sondern müssen sich auch an Gesetze halten.

          Es geht nicht drum, ob ich persönlich irgend eine Anweisung für gut oder schlecht halte. Es geht darum, wie man Verkehrsströme leitet, und was man aus den vielen Verstößen ablesen kann.

          In den für Verkehrsplanung zuständigen Ämtern sitzen hoffentlich Leute mit entsprechender Ausbildung oder entsprechendem Studium. Wenn schon jedem Laien klar ist, dass sich fließender Verkehr nicht einfach im Nichts auflöst und dann wieder aus dem Nichts entsteht, und dass Fahrräder nicht fliegen können, müssen Verkehrsflüsse einfach ordentlich geplant werden.

          Das bekommt jeder Lehrling auf dem Gebiet für Autoverkehr 10x so gut hin wie es am Riebeckplatz für den Radverkehr gemacht wurde.

          Das liegt nicht an Unfähigkeit – die ausgebildeten Fachleute sind mir Stümper natürlich weit überlegen (hoffe ich zumindest, mindestens manche davon).

          Sondern das liegt daran, dass Fahrräder einfach gar nicht als fließender Verkehr angesehen werden oder im Fall Riebeckplatz und Franckeplatz wurden. Nicht mal wirklich als Verkehr. Eher so als lästiges Beiwerk, das man irgendwo dazwischenquetschen muss, wenn grade Platz ist. Schnellere Bobbycars oder so was.

          Es geht eben nicht um Anarchie. Es geht drum, dass eine Anordnung gefunden werden muss, die den Radverkehr irgendwo brauchbares langführt.

          Ich mach bei Gelegenheit mal ein Video oder Foto, wo das mit dem Schieben gezeigt wird. @mirror ist ja der festen Überzeugung, dass ein geschobenes Fahrrad mit Mensch daneben schmaler ist als ein Fahrrad mit Mensch obendrauf. Ich mess auch mal die schmale Stelle dort aus.

          • Nobody sagt:

            „Es geht darum, was man aus den vielen Verstößen ablesen kann.“
            Das der Kontrolldruck nicht hoch genug ist? Wird zumindest immer bei Autos geplärrt. Daß eine Kenzeichnungspflicht für Fahrräder dringend notwendig ist? Sorgt zumindest im restlichen Verkehr für deutliche Eindämmung der Verstöße.

            Ansonsten lese ich wieder mal nur Relativierungen. Wenn eine Straße gespert ist dann haben sich alle dran zu halten. Ob man das sinnvoll findet oder Kraft seiner Wassersuppe alles besser weis interessiert da nicht. Zum Glück. Ganz Deutschland besteht nähmlich nur aus lauter ausgewiesenen Sofe-Experten.
            Ein Verbot regelmäßig selbst zu ignorieren aber bei allen Anderen auf strikte Regeleinhaltung zu pochen ist schlicht gesagt egozentrisch oder hart gesagt sozial nicht verträglich, also asozial.

      • Philipp Schramm sagt:

        @HalleVerkehrt

        Kleiner Tipp für dich. Um vomm Hasering zum Markt zu kommen, kannst du auch durch die Gustav-Anlauf-Straße fahren und bist genauso schnell auf dem Markt, als wenn du durch die Rathausstraße fahren würdest.

        Also tuh bitte nicht so, als wenn es für Radfahrer keine Alternativen gäbe.

        Im Übrigen ihr Radfahrer kommt schneller irgendwo durch, selbst wenn ihr mal kurzzeitig vom Rad steigen müsstet.

        Da haben es wir Autofahrer deutlich schwerer und müssen teils deutlich größere und längere Umleitungen in Kauf nehmen.

        • Die führt auch nicht bis zum Gleisbett, ist also keine Verbindung. Die Steinstraße zum Kleinschmieden ist eine durchgehende Verbindung. Die nächsten Möglichkeiten sind Franckeplatz oder Uniring, ziemlicher Umweg. Man hätte (wie schon häufiger erwähnt) mit den gelben Baustellenmarkierungen temporär einen Radweg über den Markt legen können, von der Rathausstraße bis zum Gleisbereich. Von mir aus mit Ausnahme der Feste (Weihnachtsmarkt, Händelfestspiele, …), aber für normalen Alltag wäre das gut gegangen.

          • Philipp Schramm sagt:

            @HalleVerkehrt

            Der Marktplatz ist Fußgängerzone mit Ausnahme der Gleisbereiche. Also habe Radfahrer abzusteigen, ob dir das nun gefällt oder nicht.

            Ich begreife nur nicht, warum du es nicht akzeptieren kannst oder willst, das es auch bestimmte Bereiche gibt, in denen du entweder vom Fahrrad absteigen musst (schieben), oder gleich gar nichts damit zu suchen hast.

            Auch verstehe ich nicht, das man so dermaßen verbohrt sein kann, das man immer und überall mit dem Fahrrad langfahren/durch kommen muss.

          • @Philipp

            Ohne Baustelle: Verbindung durchgehend möglich, ohne Absteigen.

            Mit Baustelle: Verbindung unterbrochen, das ist eine Vollsperrung der wichtigen und viel genutzten Verbindung.

            Erforderlich: Eine brauchbare Umleitung.

            Realität: Keine brauchbare Umleitung.

            Das betrifft die ganze Ost-West-Achse, auch alles Richtung Neustadt (Mansfelder Brücke) und Klausvorstadt und Hallmarkt und Finanzamt und Stadtbibliothek.

            Es ist deshalb an der Stelle wichtig, weil viele Radverkehrsverbindungen nur dort langmüssen.

            Ich kann mich auch hinstellen und fragen, warum du zum Knoten 46 unbedingt mit dem Auto hinwillst und das nicht einfach davor stehen lassen kannst und zu Fuß rübergehen. Was ist so wichtig an dieser großen Kreuzung, dass da so viele mit dem Auto hinwollen? Kann man die nicht einfach mal zumachen? Die Leute stehen sogar oft lange an, um mit dem Auto auf diese Kreuzung zu kommen.

  23. Zukunft der Demokratie sagt:

    @Halleverkehrt

    ,,Radverkehr ist aber auch fließender Verkehr.“
    Obwohl Kopenhagen schon ganz viel für die Radfahrer richtig gemacht hat, ,,Irgendwann wird selbst das Gute zu viel! “
    https://www.sueddeutsche.de/auto/radverkehr-in-kopenhagen-die-fahrradhauptstadt-versinkt-im-fahrradstau-1.3537093
    Aber die sind wenigstens auch bei den dann notwendigen Zusatzschilder einfach cleverer, als unsere Stadtverwaltung?

    Sie hatten meine Ironie bezüglich George Orwells Klassiker ,, Farm der Tiere (Radfahrer)“ auf die Problematik der Prager Altstadt für Radfahrer schon einmal nicht verstanden , vielleicht verstehen Sie mich in 10 Jahren besser, bei unserer Stadt dann doch lieber in 15 Jahren trotz Ihres unermüdlichem Engagement!

    Eine Erläuterung hätte ich aber zu meinem besseren zukünftigen Verständnis noch auf eine von Ihnen oben ausgeführte Aussage, da stell ich mich wohl bei der Recherche ,auch der der STVO zu blind an ?

    ,,Im übrigen ist Schieben zwar ein Bestandteil der StVO, aber nur, um ein defektes Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich zu bewegen.“

    Danke!

    • Stell dir einfach vor, die vielen Fahrräder in Kopenhagen wären Autos. Das wäre noch mal um Faktor 10 schlimmer. Kopenhagen ist offenbar auf einem Level, wo der ÖPNV noch verstärkt werden muss.

      Die Prager Altstadt ist ein kleiner Bereich und auf einem Level an Verkehr, wo schon die Fußgänger und Straßenbahnen den Platz komplet ausreizen. Dort ist von Autos kaum noch die Rede. Außerdem wird es sich mittelfristig nicht durchsetzen oder sie müssen an den großen Straßen rundrum ordentliche Radwege bauen. Außerdem hat Prag ein sehr gutes Straßenbahnnetz mit hoher Frequenz und Auslastung.

      • farbspektrum sagt:

        „Stell dir einfach vor, die vielen Fahrräder in Kopenhagen wären Autos.“
        Ich stelle mir vor, dass die vielen Sommerradler in Halle jetzt Straßenbahnfahrgäste sind. geht doch.

    • Paragraph 23, Absatz 2. „Wer ein Fahrzeug führt, muss das Fahrzeug, den Zug oder das Gespann auf dem kürzesten Weg aus dem Verkehr ziehen, falls unterwegs auftretende Mängel, welche die Verkehrssicherheit wesentlich beeinträchtigen, nicht alsbald beseitigt werden; dagegen dürfen Krafträder und Fahrräder dann geschoben werden.“

      Kenne ich aber auch erst seit kurzem. In der Fahrradbubble auf Twitter gibt es einige echte Freaks.

  24. g sagt:

    ich empfehle das halleverkehrt nach Kopenhagen auswandert .. dann kann er uns aus der ferne mit den Vorzügen des radverkehrs auf den nerv fallen … und muss nicht in den Niederungen der Hallenser Gegebenheiten herumkrebsen ..
    im übrigen wird es zeit das sich die fussgänger bewaffnen um die radler von den Gehwegen zu verscheuchen… denn da haben bis auf definierte ausnahmen radler nix zu suchen …

    • Wilfried sagt:

      Nur wäre das ja eigentlich Aufgabe der Polizei, nicht die des gemeinen Fußlatschers

    • Oder die Autofanatiker ziehen in die eine wirkliche Autostadt um, die mir bisher überhaupt jemand nennen konnte. Da gibt es keine Staus, viele Parkplätze, keine Radfahrer. Und reich ist sie außerdem.

      • farbspektrum sagt:

        Warum umziehen, bisher waren sie doch zufrieden. Es sind doch die Radler, die unzufrieden sind und versuchen, die Autofahrer scheibchenweise einzuschränken. Und das alles für die paar, die heute wieder mit dem Rad unterwegs sind.

        • 10010110 sagt:

          Bisher war niemand zufrieden, wie kommst du darauf? Und wenn alle Radfahrer zufrieden wären, würden sie sich nicht beschweren und für bessere Bedingungen kämpfen. Dass sich „bisher“ niemand beschwert hat, heißt nur, dass bisher der Frust noch nicht so groß war, dass man sich die Mühe zum Aufstand macht. Aber irgendwann ist das Maß eben mal voll und dann reicht ein Tropfen, um es zum Überlaufen zu bringen.

        • Dass die Autofahrer in Halle zufrieden sind, höre ich heute zum ersten mal, besonders von dir.

        • Bollwerk sagt:

          Eine Stadt wird von Bürgern bewohnt, nicht nur „Vom Autofahrer“. Jeder hat das Recht auf anständige Verkehrswege, nicht nur „Der Autofahrer“. Da du aber ständig so egoistisch-ellenbogenartig denkst, kannst du das nicht verstehen. Deine Webcam hilft dir da auch nicht weiter.

          • farbspektrum sagt:

            Eine Stadt wird von Bürgern bewohnt, von denen ein großer Teil ein Auto hat und auch braucht. Es kann nicht nur Leistungsempfänger geben.

      • mirror sagt:

        Da gibt es einige zu nennen: Abu Dhabi, Dubai, Muscat, Doha, Manama, Jeddah, … Der Wohlstand wächst dort so schnell, die kommen mit dem Strassenbau nicht nach 🙂

        • kackndreist sagt:

          du bist ein elender Lügner!

          du kannst dir in Echtzeit die Stauinformationen in den von dir genannten Orten anschauen. Dort sieht es nicht anders aus wie in Berlin, München…..Halle.

          • Ich hab bisher von Riad gelesen, dass es dort so richtig autogerecht ist.

            Aber immerhin sieht man recht deutlich, wohin das Geld durch unsere ölabhängige Mobilität fließt.

  25. g sagt:

    Polizei … lol .. 😉

    der war gut.

  26. geraldo sagt:

    Es sind die Autofahrer, die die Rechte anderer Bürger „scheibchenweise einschränken“. Dazu muss man aber Mal von der Webcam wegkommen und leibhaftig durch die Straßen der Stadt gehen. Dann könnte man bspw. bemerken, dass in Wohngebieten mittlerweile gnadenlos Kreuzungen und Fußwege zugeparkt werden und dadurch Fußgänger, Müllabfuhr und Rettungsdienste erheblich behindert werden.

  27. Ciclista sagt:

    Danke an HalleVerkehrt für Engagement, Sachverstand und klare Argumentation – und Geduld gegenüber unsachlichen Kommentaren.

    • Barista sagt:

      Ich erlebe eher ungebremsten Hass und blanke Boshaftigkeit gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern bei ihm.
      Siehe die „Fahrraddemo“ jeden Monat mit dem Ziel willkürlich den Feierabendverkehr in einer Stadt zu stören.
      HalleVerkehrt kann und will sich nicht in die Lebenswirklichkeiten anderer Menschen hineindenken.
      Toleranz ist ein Fremdwort.
      Insofern HalleVerkehrt: vielen Dank für den Unfrieden, den du in dieser Stadt stiftest.

      • g sagt:

        Wenn herr oberradler so weitermacht und immer und überall freie Fahrt haben muss wird vermutlich bald ein weißes rad nötig sein.
        Fehler passieren eben ….

        • Und du meinst, wenn mich einer totfährt werden die Verkehrsprobleme von Halle gelöst sein? Oder alle Radfahrer verschwinden? Oder die Klappe halten?

          Weit gefehlt. Ich bin einer von vielen, denen hier viel zu viele Autos rumfahren und rumstehen.

          Aber immerhin danke für die indirekte Morddrohung für meine dir nicht genehme Meinung. Ich werde die von mir fotografierten und angezeigten Autos irgendwo gut mit Kennzeichen sammeln, damit man posthum prüfen kann, wer davon Blut am Auto hat.

          • Philipp Schramm sagt:

            Es werden bestimmt nicht weniger Radfahrer, aber auch icht weniger Autofahrfer.
            Das Einzige, was dann zutrifft ist, das Halle eine störrische Nervensäge weniger hat.
            Du geht einfach zu vielen Leuten mit deiner Radfahrer-Hudelei tierisch auf die Nerven.
            Selbst im Stadtrat rollt man schon mit den Augen, wenn du mal wieder mit einer deiner „Probleme“ ankommst.
            Und glaub mir, es wird deineswegen keiner mehr für die Radfahrer in Halle tuen, nur weil du immer und überall freie Frahrt mit den Fahrrad einforderst.

          • 10010110 sagt:

            „Selbst im Stadtrat rollt man schon mit den Augen, wenn du mal wieder mit einer deiner ‚Probleme‘ ankommst.“

            Woher weißt du das denn?

          • g sagt:

            Ich hatte es schonmal irgendwo geschrieben…ich fahre Rad … also gibts mit mir maximal einen crash auf dem radweg … wenn sie ihn in falscher Richtung benutzen…. was sicher erlaubt ist…..
            Wie schon erwähnt verhalte ich mich defensiv und bremse in unklaren Situation lieber einmal mehr als auf mein recht zu bestehen…
            Da sie aber offenbar immer ihr recht durchsetzen ist es mmn nur eine Frage der Zeit wann was passiert.

            P.s. heute muss ich tram fahren..

  28. farbspektrum sagt:

    Danke an alle, die @HalleVerkehrt paroli in seinem Versuch bieten, einseitig die Interessen einer kleinen Gruppe von Verkehrsteilnehmern durchzudrücken. Dieser Tage ist die Gruppe besonders klein.

    • eseppelt sagt:

      na und deine Gruppe legt die Mobilität von vielen lahm. Vollpfosten eben

    • 10010110 sagt:

      Klammer dich nur an deinen dünnen Ast, farbi. Die Verkehrswende wird kommen, ob du willst oder nicht. Aber bis zu deinem Tod kannst du dein Gewissen immerhin damit trösten, im Internet alles gegeben zu haben, dass das unausweichliche noch ein paar Jahre hinausgezögert wurde.

      • Naja.
        Ich weiß, jeder hat seine Grenzen, aber Farbi könnte langsam ein bisschen Weiterentwicklung zeigen. Ich bin optimistisch, dass das längst nicht alles ist, was man selbst aus seinen Fähigkeiten machen kann.

        • mirror sagt:

          Bei Ihnen haben wir alle die Hoffnung aufgegeben. Die umfangreichen Zollstock-Messungen lassen keine Zeit für Weiterbildung.

        • Philipp Schramm sagt:

          @HalleVerkehrt

          Dann akzeptiere endlich, das es auch andere Verkehrsmittel, ausser dem Fahrrad gibt.
          Desweiteren akzeptiere endlich, das es auch Grenzen für Radfahrer gibt und das es Wege und Stellen gibt, an denen selbst Radfahrer absteigen müssen.

          • Bollwerk sagt:

            Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die Stadt ist voll mit Autos. Autos stehen überall: auf Straßen, Fußwegen, im Halte- u. Parkverbot, in zweiter Reihe usw.. Es wird sich beschwert, dass oft Stau ist, dass man nicht mehr vernünftig fahren kann. Bessere Straßen werden gefordert, mehr Straßen werden gefordert. Die Stadt besteht praktisch komplett aus Straßen. Aber auch das reicht immer noch nicht.

            Und dann kommst du und erzählst ein paar Radfahrern sie sollen doch bitte akzeptieren, dass es noch andere Verkehrsmittel gibt, außer ihren. *beschrubbt*
            Nicht der Radfahrer hat die Verkehrsprobleme verursacht.

          • g sagt:

            völlig vergeblicher Appell… wird nie passieren

          • Philipp Schramm sagt:

            @Bollwerk

            Ich rege mich nicht über die vielen Autos auf, ich rege mich über die rücksichtslosen Radfahrer auf, die denken, sich ständig über sämtliche Verkehrsregeln hinweg zu setzen.
            Sicherlich gibt es auch Autofahrer und Fußgänger, die sich nicht an die Reglen halten (wollen). Und ja auch über die rege ich mich auf.

            Und im Gegensatz zu vielen anderen akzeptiere ich auch jeden, der ein anderes Verkehrsmittel als das Auto benutzen will.

          • Längst akzeptiert, immer schon. Straßenbahn, Carsharing, Privat-PKW. Nur die Verhältnisse sind falsch, wenn in einer engen Stadt das fetteste verschwenderischste Verkehrsmittel allen anderen den nötigen Platz wegnimmt.
            Damit erstickt man nämlich die gesamte Mobilität, auch die der Autos.

          • mirror sagt:

            @HalleVerkehrt, die täglichen Staus im Berufsverkehr auf den Radwegen dieser Stadt sind unerträglich.

          • Bollwerk sagt:

            @mirror
            Dann sei doch so schlau, weitsichtig und nachhaltig, und nutze einfach das Auto. Damit löst du alle Probleme. Gibt ja schließlich auch keine Staus und damit weitreichende Probleme. Du wirst voll der Trendsetter sein.

      • farbspektrum sagt:

        Mag sein, aber nur weil sich immer mehr prekär Beschäftigte und Minirentenempfänger kein Auto leisten können und nicht, weil ein paar Krakeeler es wollen. Aber das steht alles noch in den Sternen.

    • 10010110 sagt:

      Ach, wie klein ist denn die Gruppe eigentlich? Sind es mehr oder weniger als 107 Verkehrsteilnehmer, die ihre Interessen durchdrücken wollen? 😉

  29. Verkehrsbeobachter sagt:

    Ich schlage vor:

    1.: Verkehrsverbot und knallharte Strafen für ALLE rücksichtslosen, eigensüchtigen Verkehrsteilnehmer, insbesondere Führer von Kraftfahrzeugen und Fußgänger. Solche müssen aufgrund sozialer Inkompetenz zuhause (nicht öffentlicher Verkehrsraum) bleiben und dürfen nur noch dort verkehren.

    2.: Längere Rotphasen an Ampeln für Autofahrer in der Stadt! So, dass auch der Letzte, unabhängig seiner persönlichen Fähigkeiten, erkennen kann, wie sinnbefreit Autos, ob fahrend, haltend oder ruhend, innerhalb geschlossener Ortschaften sind.

    3.: Längere Grünphasen für Fahrradfahrer.

    4. Konsequentes Fahrverbot auf Lebenszeit für Verkehrsteilnehmer, welche ganz bewusst und wiederholt gegen die StVO verstoßen.

    5. Fahrerlaubnis-Prüfungs-Zwang für Radfahrer, welche die StVO nicht kennen oder ihr Fahrrad nicht entsprechend der StVO im öffentlichen Verkehrsraum führen wollen oder können.

    6. Fahrradfahrer haben innerhalb geschlossener Ortschaften immer Vorrang gegenüber Kraftfahrzeugen.

    • Radfahrer Klaus sagt:

      Erstmal Radfahrer ins hier und jetzt bringen. Geschwindigkeitsbegrenzung weit unter 25km/h. Der E-Bike Boom hat ja deutlich gezeigt, selbst 25km/h sind zu viel. Dazu Führerscheinpflicht, Versicherungspflicht, Kennzeichnungspflicht und natürlich Helmpflicht. Dann schauen wir mal weiter.

    • Wilfried sagt:

      Vielleicht auch die Sippenhaft(ung) wieder mit einführen, nebst Prügelstrafe und Pranger?
      Welche verkehrslenkenden Maßnahme siehst du für Pferde- und Eselskarren vor; wie werden Reiter eingeordnet und wer macht die ganzen Exkremente dann weg?
      Wie möchtest du die Ver- und Entsorgung von 230000 Menschen sichern ohne Kraftfahrzeuge?
      Fragen über Fragen…

    • Nobody sagt:

      7. Jegliche Waren des täglichen Bedarfs sowie Baustoffe, Möbel ect. werden an den aktuell bestehenden P&R Stellplätzen der Havag abgekippt und dürfen nur per Lastenrad transportiert werden. Paketauslieferungen werden nur noch in ein Stadtnah gelegenes Zentrum (z.B. Queis) befördert und sind individuell abzuholen.

      8. der Müll ist individuell in die 2 bestehenden Müllhöfe der Stadt zu verbringen. Es werden nur noch Kleingebinde bis 200l angenommen.

      9. Für Feuerwehr und Krankenwagen gelten Ausnahmen der Mobilitätseinschränkung. Hier werden Ochsen- und Eselkarren bis max. Zugtiere erlaubt.

  30. farbspektrum sagt:

    „4. Konsequentes Fahrverbot auf Lebenszeit für Verkehrsteilnehmer, welche ganz bewusst und wiederholt gegen die StVO verstoßen.“
    „5. Fahrerlaubnis-Prüfungs-Zwang für Radfahrer, welche die StVO nicht kennen oder ihr Fahrrad nicht entsprechend der StVO im öffentlichen Verkehrsraum führen wollen oder können.“

    Ja, wie denn nun?

    • Verkehrsbeobachter sagt:

      Liebes farbspektrum

      Ich finde Punt 4 und 5 widersprechen sich nicht.

      Punkt 4 = Keine Chance für Wiederholungstäter in den Besitz der Fahrerlaubnis zu kommen!

      Tipp: Das Teil nennt sich Verkehrszeichen, nicht Schild. Das Aufstellen eines Verkehrszeichens kostet den Steuerzahler und die Steuerzahlerinnen insgesamt ca. 8000,- €.

      Ergänzungsvorschlag: Hochstraße übers schöne Gesamthalle nur für Radfahrer mit vielen spannenden Auf- und Abfahrten.

      Dann können die Führerinnen und Führer eins Fahrzeugs (Fahrrad) von oben auf die wütenden Führerinnen und Führer von Kraftfahrzeugen (Autos) hinunterblicken und den Verkehr zwischen Fußgängerinnen, Fußgängern und Kraftfahrzeugen noch besser beobachten und analysieren.

      Ich geh jetzt unter dem Wahnsinnigen Kreisverkehr (Riebeckplatz) Fahrrad fahren und beobachten, falls jemand mitmachen möchte: Sport frei und bis gleich!

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