294 Baumfällungen für die aktuelle Fällperiode in Halle genehmigt, 133 Neupflanzungen angeordnet 

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54 Antworten

  1. . sagt:

    Macht nur weiter so, bald ist Halle eine baumlose Betonwüste.

  2. Bettina sagt:

    294 Baumfällungen, 133 Neupflanzungen.
    Do the math!

    • Hans sagt:

      Nur das hier Mathe nicht weiterhilft. Hier hilft Kenntniss über Fragestellung und passende Antworten. Hier ist weder die Anzahl der abgängigen Bäume noch die Anzahl der hinzugekommen Bäume gefragt und auch nicht beantwortet.

      • Hans Wurst sagt:

        Genau Hans, Du hast Recht. Es kommt nicht darauf an. Die Anzahl ist egal. Völlig Wurst. Man sollte sich aufhören, Statistik darüber zu führen.

        • Hans sagt:

          Sie haben es nicht Verstanden. Die Zahlen sagen nichts darüber aus wie viele Bäume gefällt und gepflanzt werden. Sie geben nur eine n bestimmten Ausschnitt wieder. Sind aber, wie man hier sieht, ein gutes Mittel um Stimmung zu machen. Etwas böswillig: hier ist eine VT entstanden.

    • Alt-Dölauer sagt:

      @Bettina: Es werden wesentlich mehr Bäume gepflanzt als das was angeordnet wird. Bei mir war einer angeordnet bei einer Fällung und 4 habe ich gepflanzt. Auch andere Pflanzungen z.B. an Straßenbäumen, Pflanzaktionen in der Heide, Wildaussaaten etc. kommen hinzu. Insgesamt kann die Bilanz ggf. sogar positiv sein.

  3. Es war einmal eine grüne Stadt Halle.... sagt:

    Warum war hier keiner von der Klebergeneration vor Ort? Wenn man mal einen von denen braucht…. 🧐🙈

    • eseppelt sagt:

      weil auch diese im Vorfeld keine Information bekommt, wann ein Baum gefällt wird. Wo warst denn du? Hättest dich doch anketten können… wenn man schonmal jemanden wie dich braucht…

    • Bürger für Halle sagt:

      „Es war einmal…“ Jetzt soll die letzte Generation (sie meinen wahrscheinlich die ganze junge Generation ) für ihre Passivität und Ignoranz herhalten? Sorry, der Begriff „Klebegeneration“ hat sie entlarvt.
      Ein Grund für die katastrophale Situation im Umgang mit Gehölzen in Halle ist die viel zu lasch ausgelegte Baumschutzsatzung (siehe Stellungnahme Arbeitskreis hallesche Auenwälder zu Halle e.V.)

  4. Fritz sagt:

    In Neustadt wurde in dieser Woche ordentlich auf Bodenhöhe abgeschnitten. Teilweise ganze Straßen entlang. Es waren zwar nur Gebüsche aber diese teilweise drei Meter hoch und mit armdicken Stämmen. Auf Nachfrage bei den Sensenmännern und Frauen, es ist wegen den Stürmen und damit nix auf die Straßen fällt. Die Vögel müssen sich nun auf ne neue Wohnsituation einstellen. 👍🏼

    • dbaumann sagt:

      In welchen Straßen?

      • Bitteschön sagt:

        Komplette Hettstedter Straße z.b.

          • Hans sagt:

            Sparen sie sich die 5473. Nachfrage. Das ist derzeit erlaubt. Sollte so langsam bekannt sein. Kann sogar fachlich sinnvoll sein weil es dazu beiträgt das Gehölz längerfristig zu erhalten. Nur wenn man immer nur eine Seite sieht ist es ein Skandal.

            • Ladafee sagt:

              Man kann ein Gehölz auch ästhetisch UND umweltverträglich verjüngen. Nur leider ist das wohl in Halle nicht bekannt.

            • "kann" - die beliebteste Ausrede sagt:

              „Kann sogar fachlich sinnvoll sein weil es dazu beiträgt das Gehölz längerfristig zu erhalten.“

              Das ist Schwachsinn, aber du scheinst auch sonst wenig Ahnung zu haben.

              • Hans sagt:

                Natürlich habe ich keine Ahnung. Da sind wir schon zwei. Deshalb schreiben wir ja im Internet und überlassen die praktische Arbeit anderen über die wir dann meckern.

      • Ladafee sagt:

        Nicht nur in Neustadt wird so sinnlos gewütet – leider überall im Stadtgebiet.Ich wohne in der Silberhöhe. Voriges Jahr war die Erich-Kästner-Straße (parallel zur Karlsruher Allee) dran – dieses Jahr hat es die Erhard-Hübener-Straße getroffen. Was nutzt es wenn ab 01.03. Baumfällungen und radikaler Rückschnitt verboten sind wenn die Tiere keine Möglichkeit mehr haben ihre Jungen geschützt zur Welt zu bringen? Wen wundert es da noch wenn der Singvogelbestand immer weiter zurückgeht??? Die Begründungen für die radikale Schnittmaßnahme in der Erich-Kästner-Straße waren übrigens Beschwerden der Anwohner wegen zugewachsener Parkplätze sowie Vermüllung und ein Rattenproblem. Also weg mit allem Grünzeug – dann haben wir auch keine Ratten mehr! Problem gelöst.

        • Hans sagt:

          Warum sind ihre Ansichten und Bedürfnisse wichtiger als die der Anwohner?

          • mäh sagt:

            Das sind nicht „ihre Ansichten“, sondern wissenschaftliche Fakten: Ohne Nistmöglichkeiten kein Nachwuchs und somit keine Singvögel mehr.
            Ratten verschwinden übrigens nicht, wenn man Gebüsche vernichtet. Im Gegensatz zu Vögeln benötigen Ratten keine Sträucher und Bäume, um Nachwuchs zu erzeugen. Vielleicht solltest du dich mal mit bei einen Kindern oder Enkeln in den Biologie-Unterricht setzen, offensichtlich hast du heftige Bildungslücken.

            • Hans sagt:

              Ob das für Vögel gut oder schlecht ist war nicht die Frage. Ihre Antwort offenbart nur ihren Blickwinkel. Meine Frage war, wer festlegt wer Recht hat oder nicht. Die Anwohner mit ihren Interessen oder eben Ladafee. Die Unfähigkeit mal nur den Blickwinkel zu ändern und auf die Interessen anderer zumindest Rücksicht zu nehmen ist ein ziemliches Übel. Endet meist in der Katastrophe. Wer das bei der aktuellen gespannten Situation nicht verstehen will, muss sich nicht wundern.

            • Ladafee sagt:

              Nicht ich brauche Biologieunterricht sondern die Verantwortlichen für diese radikalen Maßnahmen. Die Begründungen dafür stammen übrigens von den Bauarbeitern die die Schnittmaßnahmen durchgeführt haben.
              @Hans: Das Problem mit den zugewachsenen Parkplätzen hätte man auch weniger radikal lösen können indem man nur die Parkplätze freischneidet. So wären alle glücklich und zufrieden gewesen.

              • Hans sagt:

                Mag sein. Das Problem liegt aber an einer anderen Stelle. Geringes Schneiden ist fachlich oft richtig, aber mit dem wenigen Arbeitskräften nicht jedes Jahr an jeder Stelle zu schaffen. Da nur wenige Leute aber alles schaffen muss, ist die Lösung oft etwas radikal. Nicht immer schön, sehe ich auch so. Bloß nicht zu ändern, es sei denn Sie und ich beteiligen uns, schreiben weniger im Internet und arbeiten mehr praktisch. Ich habe heute neben dieser Diskussion Bäume gepflanzt und gepflegt.

              • selten so gelacht sagt:

                „Ich habe heute neben dieser Diskussion Bäume gepflanzt und gepflegt.“

                Glaubt man dir sofort, du Guter!

              • Hans sagt:

                Das können sie glauben oder nicht, ist aber Tatsache.

              • Hans sagt:

                Übrigens schon seit mehr als 20 Jahren jedes Jahr ein paar. Auf eigene Kosten, mit eigenen Händen. Deshalb rede ich hier mit, und Sie?

              • selten so gelacht sagt:

                Du redest hier mit, weil du ein Wichtigtuer bist und sonst gar nix.

              • Hans sagt:

                Besser als ein Troll.

    • Stadtkinder eben sagt:

      Was glaubst du wie schön die Gebüsche im Frühjahr wieder austreiben du Schlaumeier

      • Ladafee sagt:

        Nur dass es nur noch kurze kahle Stecken sind in denen kein Vogel mehr Nistmöglichkeiten findet. Bis die Sträucher wieder dicht genug sind für eine Brut dauert es 3-5 Jahre. Wo sollen die Vögel in der Zwischenzeit brüten???

      • Klara sagt:

        Aber es wäre sinnvoller, nicht ganze Straßenzüge kurz zu schneiden, sondern die Gehölze eines Straßenzuges alternierend, abwechselnd. Dann bliebe genug für Insekten, denn die müssen auch von etwas leben, damit die Vögel dann ihre Jungen damit aufziehen müssen. Ohne genug Insekten keine neuen Vögel.

        • Hans sagt:

          Sinnvoll vielleicht. Hier bedarf es aber der Abstimmung vieler Beteiligten, Eigentümern (das können sehr viele sein in Gemeinschaften), Fachfirmen und letztendlich auch mit dem Wetter. Das Arbeiten unter freiem Himmel hat eigene Regeln. Ob der Aufwand (20 Leute planen, 4 Billiglöhner führen aus) mit dem Nutzen in einem sinnvollen Verhältnis steht ist zweifelhaft. Von den Kosten ganz zu schweigen. Unsere Studenten fordern ja gerne viel Geld für sich. Da bleibt nicht viel übrig für die Billiglöhner.

  5. Kevin S. sagt:

    31. Januar 2024
    Stadtrat beschließt neue Baumschutzsatzung

    7. Februar 2024
    „Wanderbaumallee“ für Halle…

    Halle braucht mehr Grün. An manchen Orten wird das bereits umgesetzt, an anderen muss noch viel getan werden.

    9. Februar 2024
    etwa 200 Bäume sollen verschwinden…

  6. Waldschrat sagt:

    Also gegen eine Baumfällung habe ich nichts einzuwenden. Aber der Faktor der Wiederbepflanzung muss anders herum sein . 1 Fällung = 3 Neupflanzungen . Egal ob Nadel Obst oder Edelgehölz geschlagen wird.
    Auch sollte man die CO2 Steuer verwenden um neue Bäume und Sträucher zu pflanzen. Gerne auch den Landwirten auferlegen . Je 25 m2 Solar auf Ackefläche ein Baum ist zu pflanzen

  7. Klaus sagt:

    Was versteht man denn nicht, wenn tote, abgestorbene Bäume beseitigt werden?
    Hunderte Bäume aus Patenschaften werden jährlich neu gesetzt, Nachpflanzungen sind da noch nicht dabei.

    • Ladafee sagt:

      Abgestorbene Bäume beseitigen ist ja völlig okay. Nur leider sind nicht alle gefällten Bäume tot. Und wieviel nachgepflanzte Bäume überleben die ersten 10 Jahre? Ich sehe überall unter den Nachpflanzungen viele vertrocknete Bäume.

      • Klara sagt:

        Die Stämme der abgestorbenen Bäume könnten mindestens mannshoch stehen bleiben. Insekten und Pilze werden sich ihrer bemächtigen. Man könnte Efeu dranpflanzen. Man kann nicht alle eventuellen Gefahren abwenden. Ein bisschen gesunder Menschenverstand reicht, um sich von so einem übriggebliebenen Stamm nach 10 Jahren oder später nicht erschlagen zu lassen.
        Was die Ästhetik angeht brauchen wir vielleicht neue Betrachtungsweisen und weniger aufgeräumte Flächen .

      • Rentner sagt:

        Wenn die nachgepflanzten Bäumchen nicht gepflegt werden, gehen viele ein.
        Da könnte doch FFF tätig werden, dazu brauchts keinen Kleber und auch keine Fachkenntnisse.

      • Klaus sagt:

        Zu jeder Nachpflanzung gibt es einen Pflegevertrag, meistens um die 3 Jahre. Geht trotzdem ein Baum ein, wird auch dieser ersetzt. Das Grünflächenamt passt dort schon genau auf. Restrisiko gibt es immer bei „lebender Ware “
        Ich mache das fast täglich

    • mäh sagt:

      Nachpflanzungen bedeutet, es ist lediglich Ersatz, d.h., vorher gab es Verlust. Ansonsten ist es ratsam, die Artikel, die man kommentiert, auch vollständig zu verstehen.
      Und nein, teure Baumpatenschaften sind nicht dafür gedacht, die blindwütigen Verluste durch Baumaßnahmen, falsche Planung, Frevel, Dummheit und Trockenverluste zu kompensieren.

    • Rentner sagt:

      Wenn die nachgepflanzten Bäume nicht gepflegt werden, gehen viele ein.
      Da könnte doch FFF tätig werden, dazu brauchts keinen Kleber und auch keine Fachkenntnisse.

    • Klaus informiere dich! sagt:

      Welche hunderte Bäume aus Patenschaften? Schon einmal geguckt was eine Patenschaft kostet? Welche hunderte Hallenser können sich dies leisten? Glaube nicht immer was die Stadt sagt!!!

  8. Fritz sagt:

    @Hans. Mir geht es nicht nur um die Vögel und Tiere. Eine schönes Grün ist auch für uns als Anwohner eine Aufwertung des Wohnumfeldes und dient sozusagen als Erholung. Ein grünes Umfeld ist doch immer schöner als ein direkter Blick auf Straßen, andere Häuser o.ä. Auch sind Sträucher ein Sicht – und Lärmschutz gegenüber Fußgängern und Autos.

    • Hans sagt:

      Das ist doch ohne Zweifel. Mir geht es nur um die blindwütige Kritik auf Grundlage von Zahlen die nur ein kleiner Ausschnitt vom Ganzen sind. Eigentlich um sehr aggressive Vorwürfe die nur zum Teil berechtigt sind und mehr negative Stimmung macht als es wert ist, mit hohem Risiko für die Stabilität der Gesellschaft.

  9. Hell sagt:

    Die Stadt fällt viel zu viel Bäume das steht fest und pflanzt noch weniger neue nach. Betrug an der Umwelt!

  10. Hell sagt:

    Die Stadt fällt viel zu viel Bäume das steht fest und pflanzt noch weniger neue nach. Betrug an der Umwelt! Für jeden gefällten sollten sie 4 neue Pflanzen, das wäre ok

  11. Statistikerin sagt:

    294 klingt erstmal viel. Damit man sich ein Urteil erlauben kann, fehlt im Artikel die Gesamtzahl der Bäume 🌳, die es in Halle gibt. Stellt man die 294 Bäume zu der unbekannten Gesamtzahl ins Verhältnis, sind es sicherlich sehr wenige.

    • Hans sagt:

      Das ist die richtige Frage. Sicher kann die aber niemand beantworten. Da in der Baumdatenbank (siehe Internet) derzeit knapp 50 000 Bäume erfasst sind und die Datenbank ausschließlich Bäume im öffentlichen Grün betrifft und nicht vollständig ist, dürfte die Anzahl deutlich höher liegen. Mindestens beim Doppelten, eher mehr. Schon in den Großwohnsiedlungen gehören viele Bäume den Hauseigentümern, von abgeschlossenen Privatgärten ganz abgesehen. Dort muss man noch Obstbäume und geschützte Bäume auseinander halten.

  12. Marco Müller sagt:

    Aktuell werden wieder drei gesunde Bäume gefällt, auf der Freifläche zwischen Gerberstraße und Hallorenring, gegenüber des ehemaligen Polizeigebäudes.
    Damit steht demnächst dort überhaupt kein Baum mehr 🙁

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