5 Euro pro Stunde für freiwillige Helfer

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65 Antworten

  1. KGS sagt:

    Wehret den Anfängen. Freiwillig engagieren ist gut aber SO NICHT!

    Was wird passieren? Alle Einrichtungen werden keine neuen Mitarbeiter mehr einstellen. Alle Einrichtungen werden keine attraktiven Angebote unterbreiten um Mitarbeiter zu halten oder gar Menschen zurück zu holen die lieber in call center gegangen sind als weiter für nen Appel und ein Ei Menschen zu pflegen.

    Ach wie werden sie iederbBarmen das keiner da ist der in der Pflege hilft. Falsch. Es gibt immer noch viele Pflegekräfte die Freiberufler sind und ihre Arbeitskraft entsprechend zur Verfügung stellen. Die diesen Weg gewählt haben weil die Lohnentwicklung der letzten Jahrzehnte nicht dem entspricht was man in dem Beruf leistet.
    Man muss nur bereit sein sie zu bezahlen als Einrichtung.

    Keine Einrichtung wird zudem ihre Betreuungsschlüssel und Reserven ändern. Eine Pflegekraft für 45 Leute abends ist keine Seltenheit.
    Geiz ist geil.

    Bei nur 5 € pro Stunde ist neuem Lohndumping Tür und Tor geöffnet.

    Wenn Menschen sich freiwillig bereit erklären zu helfen sollte sich deren Aufwandsentschädigung an den jeweiligen TARIFLÖHNEN orientieren. Damit Einrichtungen mit einer Geiz ist Geil Personalpolitik nicht davon profitieren.

    Sonst haben wir die gleiche Entwicklung wie bei den Pflege Hilfskräften die Anfang der 2000er in Massen ausgebildet wurden in dieser Stadt und dann nicht in Lohn und Brot kamen in regulären Arbeitsverhältnissen. Weil gleichzeitig durch die Bundesregierung die 1€ Jobber auch im Pflegebereich zugelassen wurden. Das hieß dann für die gut ausgebildeten Menschen teilweise sogar Bewerbung abgelehnt und 2 Tage später der Brief vom Arbeitsamt mit dem Zwang in eben jener Einrichtung den Job für 1€ machen zu müssen auf den man sich zuvor erfolglos beworben hat.
    Dafür habe ich im eigenen Familien und Bekanntenkreis mehrere gleichlautende Aussagen.

    • Malte sagt:

      Da gab es doch aber erprobte Varianten, das zu beenden. Leistung nur für 1€ erbringen, sich jeden Handgriff x-mal erklären lassen und dann trotzdem falsch machen. Eben auf ein „ungeeignet“ hinarbeiten… Auch aus eigener Erfahrung…

  2. totgespart sagt:

    Erbärmlich. Die Halbherzigkeit auf diesem Sektor geht weiter..

  3. Roshi sagt:

    Was bedeutet eigentlich Freiwilligkeit? Oder Helfen? Das ist doch was anderes als vergütete Dienstleistung.

    Man könnte auch Ehrenamt sagen, aber Ehre ist in unserem Kulturkreis ja auf das Äußerste verpöhnt. Wenn auch erst seit Ende 2015?

    Aber die Diskussion ist wenig sinnvoll. Es plappern ja sowieso wieder nur die unqualifizierten Stützemichels über das Geld der anderen…

    • Malte sagt:

      Ehrenamt ist es, wenn man unentgeltlich, ggf. für eine kleine Aufwandsentschädigung, neben seinem richtigen Beruf bzw seiner Tätigkeit arbeitet. Dafür wird auch kein Arbeitsvertrag vereinbart; die Tätigkeit kann kündigungslos jederzeit beendet werden.
      Andere Mitarbeit bedingt einen Vertrag nach dem Arbeitsgesetz und natürlich auch einer adäquaten Bezahlung nach Tarif oder Rahmenvertrag des jeweiligen Arbeitgebers

      • Roshi sagt:

        Viele ehrenamtliche Engagements erfordern eine vertragliche Bindung. Aus Gründen des Datenschutzes, des Persönlichkeitsschutzes, Sozialversicherung. Nachhilfe für Schulkinder wird auch nicht jedem erlaubt. Im Sanitätsdienst und Katastrophenschutz geht auch beim Freiwilligendienst nichts ohne Vertrag. Schon wegen der zur Verfügung gestellten Ausrüstung usw. Ehrenamtliche Richter („Schöffen“) leisten sogar einen Eid, sind 5 Jahre gebunden und können mit Ordnungsstrafen belegt werden. Das ist also kein Argument.

        Ein Arbeitsgesetz gibt es nicht.

      • Klugscheisser sagt:

        Es gibt kein „Arbeitsgesetz“.

  4. +++ sagt:

    5€/ h und vielleicht noch ein kurzer Applaus zum Schichtende. Gehts noch??? KGS hat alles zum Thema geschrieben. Komisch, dass der Killervirus nicht die Leute erwischt, die sich sowas ausdenken. Schämt euch!!!!

  5. C19 sagt:

    5 Euro eine Schande, die Impfärzte bekommen ca. 170€/h

  6. Mit gutem Beispiel voran sagt:

    Hier lesen ja sicherlich etliche Politiker der Stadt Halle mit.
    Ich habe da eine Frage.
    Wer von Ihnen macht denn bei dieser freiwilligen Arbeit auch mal mit und wie oft?
    Sie sind ja auch Bürger dieser Stadt und finden bestimmt mal Zeit, dort in den Krankenhäusern etwas Ihrer Freizeit zu opfern genau wie Sie es von dem normalen Bürgern erbitten.
    Wäre nett, eine Antwort zu bekommen.

  7. Lachnummer sagt:

    Geil. Fett unter Mindestlohn! Leckt mich, aber kreuzweise! Dafür gehen nur Bekloppte und Suizidniks das super überhöhte Infektionsrisiko ein! Das Hauptpersonal kriegt Corona-Prämien und wir sollen für ne halbe Pizza die Stunde schuften? Welch eine Lachnummer.

    • Kennste sowieso nicht sagt:

      Deswegen auch freiwillig ( schon gewusst was freiwillig bedeutet ?).
      Und man macht es vielleicht es doch einigen Leuten bewusst ist was das Pflegepersonal momentan leistet ( kein frei oder nur wenig und diese haben auch Kinder die was von ihren Eltern haben wollen ) und aufgrund dessen um das Personal zu entlasten hilft man eben FREIWILLIG nicht des Geldes wegen 😊 aber ist halt nen Gesellschaftsproblem, immer erst an sich selbst Denken anstatt an Mitmenschen deswegen stehen auch Jugendliche auf der Straße saufen Bier, halten sich nicht an die Regeln und ningeln trotzdem Rum , ekelhaft!

      • Träum ruhig weiter! sagt:

        Jetzt geht Euer Demokratentheather endgültig den Bach runter! Einfach geil, wie die Geschichte politisch organisiertes Versagertum ausmerzt. Steck Dir Deine 5,00€ sonstwohin. Aufwandsentschädigung, ha! Habe gerade meine neuesten Krankenkassenbrief studiert: Zusatzbeitrag, du Armleuchter! Das ist die Realwelt!

    • XYZ sagt:

      Die 5,–€ je Stunde sind eine Aufwandsentschädigung. Vlt mal richtig lesen und verstehen.
      Wenn Sie das nicht können, sollten Sie sich Ihren Kommentar verkneifen.

  8. Nicky Nickname sagt:

    Dann hören wir bestimmt bald von einer Oberhilfsschwester Sabine , die auf einer Coronaintensivstation bis Ostern den Todgeweihten wieder Lebensmut einflößt.
    Der OB kann sich fürs Büro so lange z.B. eine migrierte Fachkraft von einer Leiharbeiterfirma holen , die zwar mit EU-Geldern gefördert wird , willig ist ,aber praktisch kein Deutsch spricht.
    Dann lernt er endlich kennen , was im Gesundheitsbereich schon lange üblich ist u.womit die Patienten zurecht kommen müssen.

  9. Rotze sagt:

    Selber Schuld wer für 5€ arbeiten geht ….da freut sich doch jede Heimleitung wenn man solche Deppen hat …

    Aber die lesen das ja erst in der 2. Januar Woche ….sind alle noch im Urlaub😎🤣

  10. Anti-Covidiot sagt:

    Für Corona-Leugner sind doch 5 Euro ein Geschenk. Corona gibt es doch gar nicht.

  11. Freiwilliger sagt:

    Kann bitte nochmal jemand mit mind. Durchschnitts-IQ freundlich erklären nach wem gesucht wird und welche Qualifikationen man mitbringen muss? Bislang habe ich gemischtes gehört: Im Radio geht es um Freiwillige mit entsprechender Pflege-Ausbildung, in der PK wurde nicht konkret benannt wer helfen kann. Hier ist jetzt die Rede von Lokführern?

    Würde gerne helfen, sofern ich die Hilfe korrekt leisten kann und qualifiziert bin.

    • Schaffner o.A. sagt:

      Jemand mit durchschnittlichem IQ kann eine E-Mail verfassen. Eine Adresse steht oben im Artikel, eine andere auf der Seite der Stadt, zahlreiche weitere finden sich auf den Seiten der Krankenhäuser. Telefonnummern finden sich dort und in anderen Verzeichnissen („Telefonbücher“) auch, notfalls geht auch ein Fax oder ein Brief.

      Auf diese Weise kann direkt bei den zuständigen Stellen gefragt werden und man erhält zuverlässige und ungemischte Antworten.

      Wer das nicht versteht oder schafft, ist vermutlich auch nicht geeignet.

    • Salpeter-Harry sagt:

      Kein Problem. Mein IQ liegt bei 126. Heute las ich in der MZ: „Es werden ab sofort dringend Fachkräfte mit medizinischen Vorerfahrungen gesucht, die in verschiedenen Bereichen und Stationen des Klinikums gebraucht werden, um das Stammpersonal zu unterstützen. Melden können sich zum Beispiel Ärztinnen und Ärzte – auch solche, die schon im Ruhestand sind -, Krankenschwestern, MTA und PTA, Rettungssanitäter oder ähnlich Qualifizierte.“

    • Teilnahmeverweigerung sagt:

      Die suchen Putzkräfte für den coronisiernden Bioreaktor. Frag mal bei Günther Wallraff nach, der hat in „Ganz unten“ mal den Atomreaktor putzen sollen. Damals auch für nen Appel und nen Ei! Der kann dir erklären, wie das abläuft. Und als Sahnehäubchen oben drauf von mir noch der Hinweis: Wenn du Glück hast, bekommst du die 5€ auch noch als Kantinengutscheine … Verfallsdatum jeweils vorgestern!

      Ein geiler Staat ist das hier!

  12. Der metzgee sagt:

    Das ist ja ein Hilfeschrei in bekannter Situation vom Sozialwesen an die Menschen, für welche es sonst auch da ist. Nun ist gekommen, was über Jahre der Sparpolitik in Berlin ungehört und wegdiskutiert wurde. Völlig unvorbereitet und überfordert ist das Gesundheitswesen zusammen gebrochen. Lässt nur die Hoffnung offen, in der Aufarbeitung der Sparpolitik die Wertschätzung und den Beruf in soz. Einrichtungen angemessen an Leistung und Verantwortung richtig zu bewerten. Aber wie mit den versprochenen Prämien wird auch in Zukunft nichts an der Basis ankommen.

    • Rainer sagt:

      Nach der Pandemie wird das Elend niemand interessieren. Es wird weitergehen wie immer. Ich wette 1.000 Euro.

    • Bla. Bla. Und bla. sagt:

      Berlin ist schuld? Ahhhhhh – ja!

      • xxx sagt:

        In Berlin wird bekanntlich die große Politik gemacht, die sich dann auch in der Provinz auswirkt.

        • Hallenser sagt:

          Berlin ist nicht zuständig für private Krankenhäuser oder Krankenhäuser des Landes Sachsen-Anhalt. Der Staatsaufbau hat sich vor 30 Jahren nicht unwesentlich geändert. Bitte finde langsam den Anschluss!

          • xxx sagt:

            Du redest mal wieder unqualifizierten Müll und unterlass deine überflüssigen Unterstellungen. Selbstverständlich schafft die große Berliner Politik die Rahmenbedingungen u.a. für die Wirtschaft und nein, es war bis vor einigen Jahren nicht üblich, dass Krankenhäuser privatisiert waren und vorrangig als gewinnzuerbringendes Wirtschaftsunternehmen definiert wurden.

          • Hallenser sagt:

            Das Krankenhaus St. Elisabeth & St. Barbara war nie in staatlicher Hand, nicht mal in der guten alten DDR. Beim KH Dölau war das anders, das war mal Militärkrankenhaus. „Bis vor einigen Jahren“ ist das aber auch schon nicht mehr wirklich. Es sei denn, man betrachtet 75 Jahre als „ein paar“. Selbst die 30, seitdem es nicht mehr Bezirkskrankenhaus ist, ist schon was länger. Das Krankenhaus Bergmannstrost ist ebenfalls nicht staatlich. Das Universitätsklinikum ist staatlich, hat aber mit Berlin und den dort getroffenen Entscheidungen wenig zu tun. Die Entscheidungen zur Finanzierung trifft das Land Sachsen-Anhalt. Siehe auch Art. 30 GG.

            Krankenhaus ist Wirtschaft? Wusste ich nicht. Dann ist es natürlich so, wie du es glaubst. Dem widersprechen zwar schon die Organisationsformen als gemeinnützige Gesellschaften bzw. Vereine aber du machst ja deutlich, dass du auch auf diesem Gebiet wieder den totalen Durchblick hast. Einfach toll, wie gebildet du bist. Warum ist aus dir nur nie etwas geworden?

  13. Alfred K. sagt:

    Ich sehe im Elisabeth Krankenhaus sowohl die Schwestern als auch die Servicekräfte nur den Kaugummi mit dem Qualm kauen. Sei es im Innenhof wo die Mülltonnen stehen oder zwischen den Balkonen auf den Stationen. Als ich dort Patient war, sagte eine Schwester von 2c zu mir, Moment sie müsse erst noch aufrauchen und komme dann sofort. Wenn sich die Schwestern bei der Kaffeeklatsch Zigarette verabreden, müssen wir uns über die hohen Infektionszahlen in den KH nicht wundern. Als ich in Dölau vor 2 Jahren gelegen habe, war es nichts anderes, hier waren die Nachtschichten untereinander zusammen auf einer Station, damit es nicht langweilig wurde. Von der Schnitte und dem Zigarette direkt zum Patienten, so viel zum Thema Krankenhaus-Keime.

  14. Silberfuchs sagt:

    Die Stadt soll erst einmal meine 2.250€ nachzahlen
    Ansonsten kommen noch Prozesskosten hinzu!

  15. Silberfuchs sagt:

    Könnt für die Prozesskosten vor dem Sozialgericht
    auch schon mal einen Spendentopf einrichten! haha

  16. Ehrenamt sagt:

    Die 5€ sind ja toll, dank Ehrenamt seid ihr dann auch nicht abgesichert. Also nicht mit Corona anstecken oder über die Bettpfanne stolpern.

  17. Horst sagt:

    Und, wird diese Aufwandsentschädigung auf das ALG II angerechnet?

  18. ???? sagt:

    Diese Situation zeigt das es nicht ok ist, KH´s Renditeorientiert in privater Hand „Wirtschaftlich“ betreiben zu wollen, und öffentlich rechtliche Kliniken damit in Konkurenz zu betreiben.
    Vielleicht könnte man für die Zukunft daraus lernen.
    Wenn ich ehrenamtlich ein KH unterstütze, welches nicht dazu da ist, fette Bonüsse zu erwirtschaften, kann ich das mit gutem Gefühl für 5 €/h machen.

  19. Helfer und Fahrkosten sagt:

    Ich würde sehr gern helfen ,ich habe die Zeit .Aber wer zahlt die Fahrkosten ?????

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