5 Millionen Euro Schaden: technischer Defekt hat Brandkatastrophe in Schweinemastanlage in Teutschenthal ausgelöst

32 Antworten

  1. einfach ich sagt:

    Das ist immer das Einfachste. Vielleicht war der technische Defekt sogar gewollt!? Wenn die Bude 2014 schonmal so gebrannt hat, dann ist man doch besonders vorsichtig, damit es nicht nocheinmal passiert. Auch ist es fraglich ob man auf solchen Gebäuden Solaranlagen montieren muß, wo bestimmt auch schnell mal ein technischer Defekt entstehen kann. Schade um die armen Schweine, aber die Versicherung bezahlt ja. Hoffentlich auch nur den aktuellen Schaden (Schweinepreis) und nicht einfach pauschal.

    • Christian sagt:

      Solche dummen Kommentare hier zulegen da geht ein die Hutschnur hoch 😡
      Der aktuelle Scheibe preis bzw. generell ist ein Witz ! Nur damit genau solche Leute wie sie jeden Tag Wurst und Fleisch billig essen könnt !!!
      Es kann immer und überall was passieren und jeder versucht sowas zu vermeiden ! Lasst doch solche dummen Kommentare sein !!! Und wenn bei ihnen es mal brennt hoffe ich das sie auch nur das nötigste bezahlt bekommen von der Versicherung ! Schönen Tag noch

      • Ich halte das nicht aus! sagt:

        Ja genau! Auf blöde Kommentare kann man verzichten. Der Verlust betrifft ja nicht nur die Geschäftsleitung. Nein es trifft auch die Mitarbeiter, welche jetzt vielleicht keinen Arbeitsplatz mehr haben. Auch haben die Mitarbeiter mit herzblut in der Anlage gearbeitet und mit jedem Schwein mitgelitten. Natürlich ist das alles tragisch. Wollen wir mal hoffen, dass diese nichtswisser und blöd Männer auch mal in diese Lage geraten und wir können blöde Kommentare von uns geben!

  2. xxx sagt:

    Und damit geht man wieder wie gewohnt zur Tagesordnung über?
    WIE konnte es zu diesem Defekt kommen? Wurde dieser veilleicht herbeigeführt? Welche Vorschriften wurden missachtet, welche Vorschriften fehlen, warum wurden die Stalltüren nicht geöffnet?
    Fragen über Fragen – die wahrscheinlich in der Öffentlichkeit kaum eine Rolle spielen.
    5000 sensible, intelligente und vor allem leidensfähige Säugetiere sind bei lebendigem Leibe verbrannt – und man zuckt in der großen Politik weiterhin die Schultern?

    • Jürg Seyffarth sagt:

      Ich kenne die Gegebenheiten in der Anlage nicht. Aber die Tiere laufen sicher nicht frei in den Ställen rum. Oft sind die Tiere in Boxen untergebracht. Wer geht da freiwillig rein und öffnet alle Boxen?

    • 10010110 sagt:

      5000 sensible, intelligente und vor allem leidensfähige Säugetiere sind bei lebendigem Leibe verbrannt

      Es hat schonmal jemand im anderen Artikel geschrieben: die Schweine werden möglicherweise schon vor dem Verbrennen an den Rauchgasen erstickt sein, werden also vom Brand nicht mehr viel mitbekommen haben. Es mag nur ein schwacher Trost sein, aber wie ich auch schon vorher schrieb: diese Schweine wurden dort nicht aus Tierliebhaberei gehalten, sondern um sie zum Schlachthof zu bringen. Ob sie nun dort per Bolzenschuss oder hier per Kohlenmonoxid betäubt werden und dann sterben müssen, ist dann eigentlich auch egal.

      • Chris sagt:

        Das ist allerdings wahr…. Grausame Spezies Mensch…. Ich weiß leider aus Erfahrung wie die Leiden müssen bevor es vorbei ist…. nur damit mal wieder die Fleischeslust gestillt werden kann… Seitdem ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere

        • Fuchs sagt:

          Ich denke nicht, dass das egal ist und ich glaube auch nicht das irgendjamand aus eigener Erfahrung weiß wie es den Tieren ergangen ist denn dann würde derjenige hier nicht mehr tippen sondern die Radieschen von unten betrachten. „Grausame Spezies Mensch“ Das trifft zugegeben auf viele Menschen zu aber bei weiten nicht auf alle. Wenn jemand vegetarisch oder vegan leben will dann kann derjenige das ja tun aber gesund ist es letztlich auch nicht weil der Mensch ein Allesfresser ist und entsprechend auch alles fressen muss. Das hatte auch alles einmal hervorragend im Einklang mit der Natur funktioniert. In Weißrussland funktioniert das sogar bis heute noch aber im Westen ist das lange vorbei. Der Westen ist zum Raubtierkapitalismus mutiert. Es ändert jedoch letztlich alles nix. Kein Mensch kann dauerhaft von sauren Äpfeln und Kirschen überleben. Was der Mensch jedoch tun kann und sollte ist seinen Fleischkonsum zu reduzieren denn zu viel Fleisch ist ebenso schädlich wie überhaupt kein Fleisch!

        • Fuchs sagt:

          …und jetzt möchte ich einmal jemanden kommentieren sehen der Jahrtausende später noch selbst schlachten kann. Mein Großvater konnte so etwas nach und das obwohl er Bauarbeiter und Maurer gewesen ist aber von uns wird es heute wohl kaum jemanden geben der weiß wie man dabei vorgehen muss, geschweige welche blutige Sauerei dabei entsteht.

      • Fuchs sagt:

        Die Zeiten liegen natürlich unheimlich weit zurück. Die Meere waren noch voll und die Ferkelchen lebten ein glückliches Schweineleben. – Die Hühner legten täglich fröhlich die Frühstückseier während die Kuh die Milch gab. – Natürlich bis zum Tag X an dem es zur Schlachtbank ging. Damals gab es jedoch keine Schlachthöfe sondern man schlachtete in der Regel selbst. Deshalb gibt es auch heute noch teilweise traditionelle „Schlachtfeste“. Heute können wir es uns einfach machen und mit dem Finger auf den vermeintlich bösen Schlachter zeigen aber damals mussten die Menschen noch selbst schlachten.

    • Hans G. sagt:

      5000 Nutztiere sind verbrannt, ist sicher nicht toll aber nun lass mal die Kirche im Dorf, warum soll jemand für ein paar zukünftige Steaks riskieren in so eine Halle zu gehen? Hoffen wir, dass der Züchter bald wieder weitermachen kann.

      • xxx sagt:

        „5000 Nutztiere sind verbrannt, ist sicher nicht toll…“

        Ersetze mal das Wort „Nutztiere“ durch Urlauber oder Schulkinder – merkste was?
        „Nicht toll“ ist in diesem Zusammenhang sowas von daneben, dass man sich schon fast fremdschämt.

  3. Elfriede sagt:

    Meine normale Reaktion:
    Es ist eine RIESENSAUEREI. Scheiß auf die Ställe, aber da sind Tiere umgekommen, kleine süße „Schweinderl“, wie der Bayer sagt. Habt ihr euch schon mal verbrannt, eine Brandblase gehabt?? Dann wisst ihr, wie weh das tut.

    Man kann es auch satirisch sehen, wenngleich es mir Tierliebhaberin wirklich scherfällt:
    Spanferkel gegrillt, eine Delikatesse, aber das reiche Deutschland sollte es, auch wenn gerade Grillzeit ist, nicht übertreiben und tausende auf diese Art zubereiten, schließlich ist das auch eine teure Angelegenheit für den Gourmet und nicht jeder wird sich diese Köstlichkeit finanziell leisten können.
    Awwer mir lehm je in Halle und andre sachen daderzu,
    In Halle wern de Dumm‘ nich alle!! ( Un in Machdeburch an dr Elwe isses jans jenau dasselwe) 🙁

    • Mohammad El-Friede sagt:

      Schön, dass Sie den Absprung nach Bayern geschafft haben. Und immer weiter gut assimilieren dort; Ihre Ossi-Gene werden Sie sonst noch verraten, das wird peinlich!

    • mirror sagt:

      Hier kann ganz einfach Abhife geschaffen werden. Jede Erdgeschoßwohnung im Paulusviertel wird zum Schweinestall umgebaut -> keine Massentierhaltung mehr, Mäuse und Ratten ein Vorbild für mehr Biodiversität, CO2-Einsparung durch biologisches Heizen, … Win-Win wo man hinschaut.

  4. Rose sagt:

    Letztens habe ich eine Reportage gesehen : ein Ökohof musste eines seiner Schweine behalten weil es durch Corona nicht zum Schlachter konnte und nun wurde es Ihnen nicht mehr abgenommen weil es zu groß war für den Schlachtstand.
    War das bei diesen 5000 Schweinen vielleicht auch der Fall ?
    Wurden Sie dem Betreiber auch nicht mehr abgenommen?
    Mussten Sie deshalb furchtbar verbrennen um wenigstens Geld von der Versicherung zu bekommen.
    Es brannte erst ein Gebäude, wäre es nicht möglich gewesen die anderen aus den anderen zwei Gebäuden zu befreien bevor das Feuer auf diese über geht?
    Ich nehme stark an der Betreiber hat es herbei geführt.

  5. hallenser sagt:

    Ich versteh die Schweinehaltung nicht. es ist so viel Grünland ringsum, wearum müssen die Tiere ihr Leben lang in so einem dreckigen stinkigem Stall eingesperrt bleiben ? Eine auslaufmöglichkeit hätte den Tieren generell sicher gut getan. Und warum hat man sie im Brandfall nicht rausgelassen, lieber verbrennen lassen. Wäre es ein Pferdestall gewesen, hätte es sicher Rettungsaktionen gegebne, aber es waren ja nur schweine.

  6. Stadtmensch sagt:

    Hannes hat sich der Sache angenommen. Der hat schließlich Schweinerei studiert und ist in der einzigen Partei, die wirklich was ausrichten kann und wo die voluminösen Schaumschläger nicht einfach nur jahrelang Bezüge kassieren und sich um Pöstchen streiten! 🤣

    Hoffentlich stellt Hannes nicht auf einmal fest, dass schon alle großen Schweineställe abgebrannt sind und sich diese komischen Grünen, vor denen er sich doch in Acht nehmen soll schon seit Jahren für das gleiche Thema (und unter anderem strengere technische Vorschriften) starkmachen. Da käme Hannes aber ganz schnell in Erklärungsnot. Erst recht, wenn er mal in andere Parlamente sieht, was seine Genossen dort so alles abgelehnt haben in den letzten Jahren. 😂

  7. Daniel M. sagt:

    Sehr bitter für den Halter. Die Schweine haben von dem Feuer nix mitbekommen. Der giftige Rauch hat sie wohl in wenigen Sekunden vor Qualen bewahrt. Da wird schon auf erneuerbare Energie gesetzt, und genau diese löste den Brand aus. Übrigens sind die Unternehmer sehr nachhaltig orientiert. Die Schweine bekommen dort tatsächlich nur in Notfällen Medikamente. Energie wird so viel wie möglich aus eigenen Ressourcen erzeugt.
    Arme Schweine, bemitleidenswerte Halter.

    • xxx sagt:

      Bist du der Lobbysprecher dieser Firma? Woher weißt du denn, ob die Tiere etwas vom Feuer „mitbekommen“ haben? Zumindest haben sie wer weiß wie lange schreckliche Angst gehabt und dann sind sie im giftigen Rauch erstickt (ganz toller Tod, nich?) – oder doch verbrannt oder manche haben sich in Panik totgetrampelt. Alles ganz harmlos, aber die armen Halter. Die sind dir im Kommentar gleich zuersteingefallen. Die sind ja sooo nachhaltig orientiert, dass sie in den Hallen 5000 Schweine hineingepfercht haben, die nie das Licht der Sonne gesehen haben und das Geld für eine ordnungsgemäße Elektroinstallation haben sie wahrscheinlich auch gespart. Die Solardingens haben wahrscheinlich angelernte Billigschrauber aus Osteuropa installiert – und 2014 war all das wohl auch schon nicht anders, immerhin gab es da auch schon einen Brand, da waren es „nur“ 2500 Tiere. Ganz nachhaltig steigert man die Opferzahlen…

  8. Bernd sagt:

    Ganz nüchtern betrachtet ist eine Industrieanlage abgebrannt. Das kommt durch technische Defekte hin und wieder vor.

    • xxx sagt:

      Und was bringt diese „Nüchternheit“? Dass du weiterhin dein Billigfleisch in dich reinstopfen kannst, ohne auch nur mal eine Sekunde ein schlechtes Gewissen zu haben? Vielleicht könnte man dir auch völlige Empathielosigkeit unterstellen.
      Beim Zahnarzt gehörst du dann sicher zu denen, die sich ohne Betäubung behandeln lassen, oder wird da plötzlich ein anderer Maßstab angesetzt, weil es dir selber wehtun könnte?

    • Bernd sagt:

      Es wäre interessant, wie das Brandschutzkonzept für diese Stallanlage aussieht, bzw. ob überhaupt eins existiert. Warum konnte sich das Feuer so massiv in der Anlage ausbreiten? Bei einem Ausbruch Donnerstag Vormittag müssen Angestellte da gewesen sein. Wenn es bereits 2014 dort gebrannt hat, sollten die Leute im Brandschutz geschult sein. Mit der PV-Anlage auf dem Dach kann die Feuerwehr nicht löschen, weil durch die Hochspannung der Solarmodule Lebensgefahr besteht.
      Auf sämtlichen (Stall)Dächern in Sa.-Anhalt werden bzw. sind PV-Anlagen montiert. Das ist ein Ergebnis der Politik zur Förderung erneuerbarer Energie. Das Risiko von Stallbränden hat dadurch zugenommen. Es müßte also auch mehr für den Brandschutz getan werden.

      • xxx sagt:

        „Mit der PV-Anlage auf dem Dach kann die Feuerwehr nicht löschen, weil durch die Hochspannung der Solarmodule Lebensgefahr besteht.“

        Dasselbe Problem hat die Feuerwehr auch bei Wohnhäusern. Solche Anlagen haben auf Ställen und Wohnhäusern nichts verloren.

        „Bei einem Ausbruch Donnerstag Vormittag müssen Angestellte da gewesen sein.“

        Eben… Und warum haben die nicht die Stalltüren aufgemacht?

        „Das Risiko von Stallbränden hat dadurch zugenommen. Es müßte also auch mehr für den Brandschutz getan werden.“

        Geht doch nur um Tiere… und solange die Versicherungen im Schadensfall immer schön zahlen, ist die Motivation in den Brandschutz zu investieren nicht so vordergründig. Der Gesetzgeber ist ohnehin viel zu lasch. Wahrscheinlich müssten alle Ställe in Deutschland gleichzeitig abbrennen, ehe die große Politik mal aufwacht und wirklich etwas unternimmt.

  9. UM sagt:

    Vielleicht doch heiß saniert??? Die armen Tiere. Massentierhaltung, Tiertransporte… Das kommt mir alles so bekannt vor.

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