ADAC-Mobil-Monitor: Autofahrer in Halle genervt von Radlern, Baustellen und Parkplatznot – ÖPNV wegen Corona auf absteigenden Ast

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104 Antworten

  1. Tilly vor MD sagt:

    Wer fragt denn die Autokasper. Stadt sperren und die Autolobbyfreunde aushungern!

    • Uppercrust sagt:

      Die Autokasper sind in der Mehrheit. Aber die Mehrheit hat Fachos, auch wenn linksgrün angehaucht, noch nie gestört. Aber Vorsicht: Der Caspar besiegt am Ende den Verbrecher, z. B. Autohasser. Aber bei Manchen ist die Gehirnreichweite eben noch unter der eines Radradius.
      Natürlich braucht es bessere Radwege und umweltfreundlichere Autos, aber als technische Lösung, nicht als ideologische. Letzteres führt nach geistiger Verarmung zu finanzieller Verarmung und dann ….. na ja, wir wissen ja was passiert, wenn Ideologie statt freier Entfaltung regiert – Stichwort Hitler, Ulbricht etc.

    • So sagt:

      Tilly dein Hass ist ja unbeschreiblich, wer so reagiert solle lieber keine Kommentare abgeben sondern erst einmal lernen andere zu akzeptieren

  2. Verkehrsplaner sagt:

    Würden die drei Viertel unzufriedenen Autofahrer auf Rad oder ÖPNV umsteigen, hätten wir viele Probleme des Stadtverkehrs gelöst.

    Wir können ihnen aber die Entscheidung durch konsequenten Rückbau von Straßen und Parkplätzen leichter machen.

    • Steuerzahler sagt:

      Ja, es gab sie immer, Leute die glauben alles besser zu wissen als Andere. Man nennt Sie Anfangs Ideologen, später Diktatoren.
      Auf solche Beglücker wie Sie kann ich verzichten. Es zwingt Sie ja niemand zum Autofahren, also zwingen Sie mich nicht in den umständlichen, zeitfressenden, virusverbreitenden, übersubventionierten ÖPNV.

      • Verkehrsplaner sagt:

        Es ist kein Zwang. Nur die Reduktion der Subventionen, die beim ÖPNV immer bemängelt werden, aber beim Autoverkehr als Daseinsvorsorge angesehen werden.

        • Gosetrinker sagt:

          Es wäre eine kostendeckende Lösung angebracht!.
          Blicken wir z.b. nur nach A, CH, F ,Nl
          Dort wirken hauptsächlich private Unternehmen, die Fernstraßen sind gegenüber D überdurchschnittlich in Ordnung, die Gebühren aber auch ;-). Die Einnahmen werden aber nicht wie in D zweckentfremdet verwendet.
          Die Kommunen subventionieren über Steuern nur zum Teil und der Rest findet sich in den Preisen wieder.
          Der Staat könnte ja manches auch mildern 😉
          Wäre das nicht eine gerechte Lösung für alle Bürger?.

    • PF sagt:

      Rückbau: Dann würden die Autofahrer die Vorgehensweise der Radfahrer erlernen: vorgegebene Wege und Regeln braucht man nicht – fahren kann man auf allen ebenen Flächen. …und parken sowieso, würde also nicht besser werden ^^

      • Verkehrsplaner sagt:

        Wo ist der Unterschied zu jetzt? Schon jetzt wird regelmäßig auf Fuß- und Radwegen geparkt und dort gefahren, wo man will (Stichwort Große Ulli).

        • PF sagt:

          Das stört mich (als Autofahrer) aber auch. Doch es wird kaum kontrolliert und geahndet. Selbst Pkw, die tagtäglich im absoluten Halteverbot dauerhaft parken (z.B. Gr. Brunnenstr. vor der ehem. Sparkasse, Dacia Lodgy) werden anscheinend konsequent vom herumfahrenden Ordnungsamt „übersehen“. Das Fehlverhalten wird also augenscheinlich toleriert.

  3. Genussradler sagt:

    „Mit Abstand am wenigsten zufrieden sind die Autofahrer, nur bei einem Viertel überwiegt die Zufriedenheit. Sie stören sich vor allem am Verhalten der Radfahrer, gut ein Drittel ist damit unzufrieden…“

    Also ich bin mit 9/10 der Autofahrer unzufrieden.

    • PF sagt:

      Nun, ausnahmsweise stimme ich sogar mal zu, auch wenn es nicht gleich 90% sind. Dennoch: die Gefahr, bei einem Vergehen erwischt zu werden, müsste sehr viel höher sein…

  4. Uppercrust sagt:

    Herr Rebensdorf soll sich das mal nicht schönreden: Radfahren in Halle ist oft ein Graus – Kopfsteinpflaster, Straßenbahnschienen, Radwege mit Straßenlaternen und Schildern im Fahr- oder Neigungsbereich etc. Und immer noch auf Gehweg- statt auf Strassenniveau. Für Autos fehlen Parkplätze oder Parkhäuser, z. B. um die Altstadt rum ( Paulusviertel etc.)

  5. W.Holt sagt:

    Die Fahhrad- Gilde möchte sich doch gefälligst mit Steuern an den Ausbau der Radwege beteiligen.Nur fordern und die Autofahrer nerven geht nicht. Im übrigen sollten die ihre Schrottmühlen auch jährlich dem TÜV vorstellen.

    • Verkehrsplaner sagt:

      Wie kann ich mich beim Finanzamt melden, um keine Steuern mehr bezahlen zu müssen? Gibt es dafür das Formular F wie Fahrrad, um in Zukunft von Einkommens- und Mehrwertsteuer befreit zu sein?

      • Texas sagt:

        Vielleicht könnte man ja damit anfangen, dass die Radler den Teil der Mineralölsteuer übernehmen, der direkt in die Rentenkasse fließt!

        • Verkehrsplaner sagt:

          Ich würde gerne Mineralölsteuer zahlen, wenn ich Benzin trinken würde. Das schmeckt aber nicht, deswegen trinke ich keine Mineralöle und zahle auch keine Mineralölsteuer. Tatsächlich werden übrigens die Autofahrer aus dem allgemeinen Budget subventioniert und nicht andersrum, aber das will kein Autofahrer wahrhaben.

          • Texas sagt:

            Es geht nicht darum, ob Du Mineralölsteuer zahlst oder nicht. Fakt ist, dass Teile davon seit Jahren zur Subventionierung der Rentenkasse genutzt werden und dass kein Radfahrer zum Wohle der Allgemeinheit dort auch nur einen Cent einzahlt und trotzdem davon profitiert.

          • Radfuchs sagt:

            Radfahrer halten sich durch Bewegung gesund, das ist ihr Anteil zum Wohl (auch) der Allgemeinheit.

        • Danne sagt:

          Die sogenannte Ökosteuer…
          @Texas…

        • Texas sagt:

          Eine gesunde Lebensweise ist eine Belastung für die Rentenkasse!

  6. Polizei auf Räder sagt:

    Nach dem unabhängigen Ergebnis sollte man wohl doch mal darüber nachdenken, eine Radstaffel der Polizei zu installieren die sich um unsere Radler kümmert. Irre wie viele Radfahrer hier ständig gegen die StVo verstoßen. Am besten noch vor dem Sommer.

    • Autofahrer_sind_die_Schlimmsten sagt:

      @Polizei auf Räder von welchem unabhängigen Ergebnis redest du hier?? Den ADAC kannst du ja definitiv nicht meinen 🙂 Irre ist im Übrigen allenfalls die Abneigung eines großen Teils der Autofahrer, sich an geltende Verkehrsregeln zu halten.

  7. BW sagt:

    ÖPNV, wo man sich gerade jetzt den Arsch abfriert, weil die Fahrzeuge nicht beheizt sind und stellenweise Coronakuscheln angesagt ist ? Verständlich, bleiben sie zu Hause. Fahrradfahren bei unverhältnismäßiger Sicherheit (Fahrradwege)? Autos abschaffen, fahren alles kaputt, parken alles zu (dem stimme ich vollumfänglich zu ), zu Fuß gehen? Gut!, aber auch nicht ungefährlich . Es war heute kreutzgefährlich, sich als Fussgänger draußen zu bewegen, der Winterdienst war offensichtlich total überfordert, oder überrascht ,dass es Winter gibt, oder im Homeoffice??? Was denn nun

    • Polizei auf Räder sagt:

      Der Winterdienst ist dieses Jahr absolut Top.
      So gut war es zig Jahre nicht.
      Das muß mal gesagt werden.
      Wer natürlich zu dämlich ist und bei Schnee und Eis nur rumeiert sollte zu Hause bleiben und es nicht auf den Winterdienst schieben.

    • Horst sagt:

      Die drei Flocken kreuzgefährlich? 😂😂😂

    • Hornisse sagt:

      Die Autohasser sind meist solche Typen,die die Fahrprüfung nicht erreicht haben oder zu unintelligent zum Fahren sind.Übung macht bekanntl.den Meister.

      • Freiheit auf Rädern sagt:

        Noch dazu, wo viele Autos dank Ihrer neuen technischen Ausstattung fast von alleine fahren. Da macht das Fahren richtig Spaß, auch bei drei Flocken Schnee.

      • Wenn man sich anschaut, wie große Teile der StVO den meisten Autofahrern komplett unbekannt oder vollkommen egal sind, dann fällt „zu unintelligent zum Fahren“ schonmal raus.

        • Malte sagt:

          Ich weiß nicht, wo du unterwegs bist, und wie sich deine „Zahlen“ darstellen, aber „die Meisten“ kann sich so nicht bestätigen. Eher sind „den meisten“ Autofahrern die regeln bekannt und nicht egal, sonst gäbe es auch untereinander viel mehr Unfälle. Aber es ist schön, auch hier wieder von unzulässigen Pauschalierungen zu lesen.
          In Coronazeiten bin ich jedenfalls froh, ein Auto als Infektionsbremse zu haben. Und auch in meinem Minijob bin ich froh, den mit Auto bewerkstelligen zu können, weil ohne gar nicht zumutbar

          • Überholabstand, Radwegebenutzungspflicht, Parkregeln, „orange“ Ampel.

            Warum gilt es in Deutschland als „Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“, wenn man einen Blitzerähnlichen Gegenstand aufstellt? Weil der Normalfall eine deutliche Geschwindigkeitsüberschreitung ist.

            Deshalb bringen Radiosender auch Blitzerwarnungen, weil der größte Teil der Autofahrer nur dort die vorgeschriebene Geschwindigkeit einhält, wo sie mit einem Blitzer rechnen.

            4 von 5 Autofahrern bilden sich auch ein, dass Radfahrer auf allem fahren müssen, das einem Radweg auch nur entfernt ähnelt. Das wurde 1997 aus der StVO gestrichen. Wenn man eine realistische Prüfung über die Inhalte der StVO und daraus resultierendes Verhalten machen würde, würden viele durchfallen.

            Bei schlechten Verkehrsverhältnissen (Regen, Dunkelheit, Schnee) oder wenn Kinder beteiligt sind, gelten 2 Meter Überholabstand oder Vorbeifahr-Abstand (zwischen Lenker und Außenspiegel). Auch, wenn ein Radschutzstreifen oder eine kleine Kante dazwischen ist.

            Du kannst dich mal an die Trothaer, die LuWu, die Reilstraße stellen und die Autos zählen, die dort 2m oder 1,50m Abstand einhalten.

            Ach – das wusstest du nicht? Ist ja auch nur ne blöde Regel, die in der StVO steht.

            Oder wer in der Bernburger früher alles über die Sperrfläche überholt hat. 80% der Autofahrer mindestens.

            Erzähl mir nichts davon, dass Autofahrer die StVO kennen. Dafür hab ich hallesche Straßen zu lange befahren.

  8. RebensDorf go home sagt:

    Der Rebenstorf wird immer unsympathischer.
    Statt sich um die Belange aller Bürger zu kümmern – und die Autofahrer sind offenbar die Mehrheit – stimmt er in der Chor der rot-grünen Autohasser ein, die keinen Job haben oder im Büro um die Ecke arbeiten.
    Der Mann ist in Halle überflüssig und darf gern wieder nach Stuttgart zurück.

      • Uppercrust sagt:

        Tut mir Leid, aber das ist ein Trugschluss o. Denkfehler: Autos nicht gleich Autofahrer. Frau und Sohn fahren bei mir auch. Zudem spiegelt die geringe Fahrzeuganzahl eher das niedrige Einkommen und die schlechte Sozialstruktur in Halle. Wenn es hier mehr Wohlstand gäbe, was aber mit Linksgrün und AFD ausbleiben wird, würde der Autoanteil sicher steigen. Fragen Sie mal die Autolosen in Neustadt und Silberhöhe, ob sie gern eines hätten.
        Und wenn es so wenig Autos in Halle gibt, gibt es ja auch nichts zu meckern für die Radfahrer. Ich bin Beides, Auto- und Radfahrer. Sehe mehr Radwegebedarf in Halle, aber eben nicht gegen Autos sondern in Ergänzung.

        • 10010110 sagt:

          Es ist doch aber idiotisch, „mehr Autos“ als Gewinn für das Leben in der Stadt zu betrachten? Es entspricht nicht meinem Verständnis von „Wohlstand“, dass überall die Straßenränder zugeparkt sind, dass man sich kaum mehr frei bewegen kann und dass man ständig Umwege laufen oder fahren muss, weil es einfach zu viel Autoverkehr gibt – abgesehen von dem finanziellen Klotz am Bein, der ein Auto ist.

          Und wenn es so wenig Autos in Halle gibt, gibt es ja auch nichts zu meckern für die Radfahrer.

          Die relativ wenigen Autos sind aber immernoch zu viele. Dass es woanders noch mehr Autos gibt, ist nichts, nach dem man streben muss. Oder hast du dich in der Schule immer an den schlechtesten Mitschülern orientiert?

        • Radfuchs sagt:

          @Uppercrust

          „Sehe mehr Radwegebedarf in Halle, aber eben nicht gegen Autos sondern in Ergänzung.“

          Diesen Trugschluss trägt so mancher schon seit Jahrzehnten vor sich her. Ein „gegen“ ergibt sich in den allermeisten Fällen schlicht und einfach aus dem nur 1x zu verteilenden Verkehrsraum von in Jahrtausenden gewachsenen Großstädten.

      • Gosetrinker sagt:

        „Autofahrer“ sind grundsätzlich alle die einen Führerschein haben!
        Schon mal was von Carsharing gehört?.
        Das muß nicht immer zwangsläufig kommerziell betrieben werden
        Sogar auch unter guten Nachbarn (alt-jung) möglich.

        • 10010110 sagt:

          Aber nicht alle, die einen Führerschein haben, verlangen, dass sich die Politik mehr um die Belange von Autofahrern kümmert. Führerscheinbesitz ist nicht zwangsläufig gleich „Autofahrer“.

    • Polizei auf Räder sagt:

      Stuttgart.
      Die terrorisieren ihre Autofahrer am schlimmsten in Deutschland. Keine Parkplätze und viel Stau. Wenn der Herr das hier bei uns kopieren will, sollte er lieber wieder zurück in den Westen gehen oder gegehen werden

  9. Fr. Klingel sagt:

    Bei einer Umfrage des ADAC stehen logischerweise die Autofahrenden im Fokus und entsprechend deren (Un)Zufriedenheit.

    Jedenfalls dürfte eine Vielzahl an Fußgänger_innen und Fahrradfahrenden in Halle unzufrieden sein mit parkenden Fahrzeugen auf ihren Wegen. Mal abgesehen von der HAVAG mit ihren wöchentlich demolierten Strassenbahnen und Fahrtenausfällen.

  10. Tomas sagt:

    Das ganze Gejammer über Rad – und Autofahrer, seit Ihr es nicht langsam leid? Ich bin zufrieden das ich gesund sein darf und nicht im Krieg leben muss, das ich ein warmes Zuhause und einen vollen Kühlschrank habe. ….. und Ihr echauffiert Euch über sinnlose Dinge.

  11. Maik sagt:

    Immer wieder lustig, wie Autofahrer davon ausgehen, es gebe ein subjektives Recht, sein Auto auch überall abzustellen. Insbesondere diese Anspruchshaltung, die Solidargemeinschaft müsse im Zweifel dafür aufkommen, Parkplätze zu finanzieren. Dann darf natürlich das Steuerargument nicht fehlen („Ich habe ein Recht darauf, weil ich Kfz-Steuer bezahle“). Unabhängig davon, dass diese Aussage schon von absoluter Unkenntnis steuerrechtlicher Grundlagen zeugt, ist sie inhaltlich auch noch falsch. Die Ausgaben für den Erhalt und Ausbau des Straßennetzes in D sind mehr als doppelt so hoch, wie die Einnahmen aus der Kfz-Steuer. Viel Spaß bei der Recherche. Und bitte Primärquellen nutzen. #lesenbildet

  12. mirror mirror sagt:

    Die Pandemie hat es wieder gezeigt. Es war schon immer gut Alternativen zu haben.

  13. So sagt:

    Na klar, dann erfinde doch mal das Auto was man zusammenklappen und mit hochnehmen kann.

  14. So sagt:

    Alles Idealisten oder Radler

  15. Ronny sagt:

    Ich brauche mein Auto und bin überzeugter Autofahrer. Mich stört einiges in Halle, aber wer als Autofahrer sagt, es sind die Radfahrer, die störten, der ist kein Autofahrer sondern ein Radfahrerhasser. Das hat mehr mit einem Feindbild zu tun als mit realen Problemen.

    • PF sagt:

      Aus negativen Erfahrungen entstehen natürlich auch Feindbilder.
      Trotzdem: regelmäßig muss ich erleben, wie lebensmüde Radler mir regelrecht vors Auto springen, weil sie anscheinend weder das Prinzip einer Straße noch die Farben kennen oder akzeptieren. Das Gefühl nach der bis jetzt zum Glück immer erfolgreichen Vollbremsung fühlt sich jedenfalls sehr real an…

      • 10010110 sagt:

        Selektive Wahrnehmung nennt man das.

        • PF sagt:

          Wen ich ein bis zwei Verrückte täglich erleben darf, ist das schon mehr als selektiv. Viel mehr nervend und gefährlich. Und ja, dann sind Radfahrer allgemein nicht mehr die besten Freunde des Autofahrers.

          • Achso sagt:

            Ich weiß nicht, ob du die Option hast, für eine Weile aufs Rad umzusteigen. Aber es würde mich interessieren, wie viele verrückte Autofahrer pro Tag du dann erleben würdest.

          • PF sagt:

            @achso: wohl ebenso viele Sünder, leider. Wobei deren Fehlverhalten aus dem Auto heraus irgendwie vorhersehbarer ist. Schwer zu beschreiben, aber ein Autofahrer fährt z.B. zumeist noch bei dunkelgelb (ja, auch schlecht), aber damit kann ich besser rechnen als mit einem Radler, der einfach als fast stehendes Ziel vors Auto springt oder bei lange rot einfach weiterfährt.
            Ich wünsche mir insgesamt massive Kontrollen für beide Seiten, idealerweise Zivilwagen der Polizei, nur so kann man diesem Irrsinn Einhalt gebieten. Die „Gefahr“, erwischt zu werden, ist einfach viel zu gering.
            …Nein, Fahrrad wäre keine Option bei meinem Bedarf und wäre mir tatsächlich auch zu gefährlich.

      • Scholli sagt:

        Ich weiß,dass es gegenteilige Meinungen geben wird. Aber, schon in der Fahrschule lernt man den Begriff“ vorausschauendes Fahren“. Wenn man einen Radfahrer sieht, einen Radweg kreuzt und,und und dann sollte man sich auf den eventuellen Fehler dieser Leute einstellen, dann braucht man keine Notbremsung. Ich bin täglich in der Stadt unterwegs, beobachte auch verärgert manches Fehlverhalten aber hab noch nie eine Notbremsung machen müssen( wegen Radfahrern ). Weiterhin sei bemerkt, dass ich nun seit 46 Jahren motorisiert in Halle unterwegs bin und nicht nur in den Nebenstraßen!

        • PF sagt:

          Mit Radfahrern, die auf Radwegen fahren, habe ich doch keine Probleme, da kann man sich drauf einstellen.
          Interessant wird es, wenn Radfahrer völlig unvorhersehbar und entgegen jeder Regel fahren. Dann braucht es die Vollbremsung, sonst ist der Radfahrer platt.
          Beispiele?
          Von der LuWu kommend in die R.-Wagner-Str., regelmäßig (kein Witz) springen dort Radfahrer illegalerweise über diese 2-Meter-Schlippe aus den wartenden Fußgängern nach rechts in den fließenden Verkehr aus der LuWu, ohne sich auch nur umzudrehen. Ungelogen, schon x-mal passiert. Ich warte förmlich darauf mit Fuß auf Bremse, aber ich kann auch nicht bei jedem wartenden Radfahrer in dem Bereich eine Vollbremsung machen, sonst hängt mir der nachfolgende Pkw hinten drin.
          Waldstraße Richtung Dölau, Radfahrer auf dem Dreckstreifen rechts gemütlich mittig unterwegs. Dann anscheinend Pfütze oder was auch immer, Radfahrer reißt Lenker rum und fährt ohne zu gucken direkt auf die Straße. Vollbremsung, Radfahrer gerettet, Radfahrer guckt nur blöd, wieso da plötzlich ein Auto auf einer Straße ist.
          Wenn man all sowas vorhersehen wollen würde, könnte man nur noch Schritttempo fahren, dann überholen mich aber andere Autos mit Vollgas und fahren den Radfahrer über den Haufen, für den ich extra langsam mache…
          Also: ich achte schon auf alle möglichen Gegebenheiten, aber völlig irre Radler-Manöver sind keine Option.

        • Malte sagt:

          Wer bei Dunkelheit in dunklen Klamotten ohne Leuchtstreifen, Reflektorewn und Licht mitten auf der Fahrbahn unterwegs ist, zwingt manchmal schon zur Notbremsung.
          Und eine kennzeichnungspflicht hätte mindestens den Vorteil, eine abgeschlossenen Haftpflichtversicherung nachweisen zu müssen…Und das ist ja wohl nix Schlechtes.

    • Scholli sagt:

      👍👍👍

  16. FürSaubereLuft sagt:

    Ganz ehrlich: Wieso sollte man unbedingt und immer Rücksicht für Autofahrer zeigen?
    Zeigen sie denn Rücksicht? Nicht wirklich, da erst durch Autos es in der Stadt gefährlich wird – vor allem für Kinder und ältere Menschen. Dazu kommt, dass Autos eine Menge Platz wegnehmen und die Luft verunreinigen.
    Da sind mir ein paar Radfahrer, die sich daneben benehmen allemal lieber.
    Mir ist bewusst, dass die meisten Autofahrer das nicht aus böser Absicht machen, aber man sollte sich schon selbst mal hinterfragen, ob es wirklich gut ist, für Wege innerhalb einer Stadt das Auto zu nehmen. Letztendlich macht man es ja dann nur aus egoistischen Gründen und verschlechtert dabei die Bedingungen für andere Menschen.
    Da sollte es generell auch endlich in Deutschland mal ein neues Umdenken geBen, was eine soziale Gesellschaft wirklich bedeutet. Niemand braucht ein Auto in einer Stadt, dafür aber einen günstigen und gut ausgebauten ÖPNV und eine gute Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer/E-Scooter-Fahrer.

    • Peter sagt:

      Die Stadt wird nicht durch Autos gefährlich. Damit es für alle Verkehrsteilnehmer nicht gefährlich wird haben wir die StVO.

      Gefährlich wird es dadurch, dass sich viele nicht daran halten. Beim Autofahren aufs Handy schauen oder beim Abbiegen nicht schauen. Mit dem Rad über rote Ampel oder Fussgängerwege fahren. Zu Fuss ohne zu schauen über die Strasse usw.

      • Radfuchs sagt:

        Doch, die Stadt wird durch Autos gefährlicher. Weil all diese Fehler, die du hier beschreibst, in einem tonnenschweren, 50 km/h schnellen Gerät schon rein physikalisch ganz andere Auswirkungen haben.
        Zwei Fußgänger, die nur aufs Handy schauen, holen sich beim daraus folgenden Zusammenstoß ne Beule, verlieren ihre Brille oder brechen sich beim anschließenden Sturz vielleicht das Handgelenk.
        Menschen sind Menschen, Menschen machen Fehler. Es gilt also, ein fehlertoleranteres Umfeld zu entwickeln. In anderen Geschäftsfeldern als dem motorisierten Individualverkehr gibt es das übrigens. Da fährt k(aum)ein Zug einfach ungebremst weiter, wenn der Lokführer ein medizinisches Problem hat, da stoppt die tonnenschwere Industriemaschine.

        • PF sagt:

          Okay, dann sollen mehr (bzw. durchgehend vorgeschrieben) Fahrassistenzsysteme in KFZ verbaut werden, die solche Unfälle verhindern oder stark reduzieren – gibts doch längst. Besser das Assisystem für 1000 Euro als die Hochglanzfelgen für 1000 Euro.

        • Malte sagt:

          Ja, die Maschine stoppt, aber erst nach 1000m! Und dann braucht es weiter 1000m bis zum Halt

    • mirror mirror sagt:

      Sie haben bestimmt schon ein Unternehmen aufgebaut und erwirtschaften damit einige Millionen Gewerbesteuer, die gerne in den Ausbau der Radweginfrastruktur fließen dürfen.

    • Gosetrinker sagt:

      Gelegentlich auch anderweitig hinschauen wäre oft sinnvoll.
      Die halleschen Oberrater tun das aber sehr selten. Der Ratgeber Dalei Lama wirds schon richten :-).
      zb. zentral in Merseburg 1h kostenlos (reicht sogar zum Mittagsmahl)
      oder auch etwas weiter : https://www.wasserburg.de/parken
      Um es deutlich zu sagen, Halle ist Touristenfeindlich, denn Tagestouristen kommen selten mit dem Fahrrad
      Es fehlen P+R Plätze, Standorte werden mit Mietshäusern/ Sinnlosbauten zugepflastert. Flächen waren und wären da, mit unmittelbarer Anbindung ÖPNV .
      Ammendorf, Fr. Heylstr., Böllbergerweg, Südstadt und viele mehr.
      Tages-Parkgebühr beinhaltet Nutzung der öff. VK – wie in so vielen anderen Städten europaweit.
      Das bekam Halle aber seit jahrzehnten nicht auf die Reihe, trotz aller einheimischen OB’s und Bauderzenneten der letzten Jahre.
      Die ließen sich lieber in Randbebiet Halle- Lettin nieder, der Dienstwagen machte es möglich 😉

      • Malte sagt:

        Sorry, ich muß dich enttäuschen. OBine und Baudezernent wohnten schon in Lettin, da gab es Neufünfland noch gar nicht , geschweige denn waren ihre späteren Verwaltungsfunktionen absehbar.

        • Gosetrinker sagt:

          Ach du bist ihr nachbar?
          Der Heinrich ist als einziger gebürtiger Lettiner und wohnt im Elternhaus.
          Szabados wohnte in HaNeu in der Lise-Meitnerstr – dann als OB in Lettin im schmucken Häuschen.
          Wer kann sich noch an den Kladderadatsch um ABM kräfte und Gartengestaltung erinnern? 😉
          Oder den Aufstand in Lettin um die Straßenausbaugebühren 🙂
          Häußler wohnte auch in HaNeu und jetzt in der Frohen Zukunft.
          Kann aber auch nicht mehr so ganz up to date sein.

    • PF sagt:

      Seit Corona fahre ich nur noch mit Auto zur Arbeit – Dölau bis Büschdorf.
      Vorher eine Stunde insgesamt, dazu immer mal Ausfälle etc., nun mit Auto gut 20min (=1/3), viel bequemer, schneller, flexibler, zuverlässiger, sicherer.
      Natürlich letztlich egoistische Gründe, aber man kann von Menschen, die nicht Jesus heißen, auch nicht dermaßen umfängliches Sozialbewusstsein erwarten. Auch kleinere Strecken (außer zum Briefkasten) fahre ich mit Auto oder laufe halt. Eh ich bis zum nächsten Bus gelaufen bin und der dann fährt, bin ich schon fast wieder auf dem Rückweg. Sorry, aber für so viel Idealismus habe ich nicht die Zeit und Kraft – und Lust. Letztlich dankt es einem doch eh keiner.

      • Radfuchs sagt:

        Das funktioniert aber nur, weil der Verkehr coronabedingt stark zurückgegangen ist.

        • PF sagt:

          Nicht ganz, vor Corona bin ich ab und zu mit dem Auto zur Arbeit, da waren es 25-30min. Und aktuell ist es nachmittags genauso voll wie vor Corona, früh nur etwas besser.

      • Malte sagt:

        Der Verkehr ist flüssiger, weil es mal gerade nix großes an den Hauptstraßen zu bauen gibt. Und zum Einkauf nehm ich auch immer das Fahrzeug, ist einfach ein besseres Transportmittel für schwere Beutel und Sixpacks

    • Jonny sagt:

      „Ganz ehrlich: Wieso sollte man unbedingt und immer Rücksicht für Autofahrer zeigen?
      Zeigen sie denn Rücksicht? Nicht wirklich, da erst durch Autos es in der Stadt gefährlich wird – vor allem für Kinder und ältere Menschen.“ Pauschaler gehts wohl nicht? Ich bin Autofahrer, fahre nie Fahrrad oder ÖPNV, aber ich nehme immer Rücksicht auf Fahrradfahrer/Fussgänger. Und das machen tausende Autofahrer genau so.Also einfach mal den Ball flach-oder die Klappe halten. Nur noch ätzend, diese Kommentare.

      • FürSichereStädte sagt:

        Sie pusten aber weiterhin CO2 und Feinstaub in die Luft und nehmen anderen Leuten den Platz mit ihrem Auto weg. Wo ist da Ihre Rücksicht?
        Und es ist nun mal gefährlich auf den Straßen in Deutschlands Städten, ansonsten würden hier jährlich nicht so viele Menschen im Straßenverkehr sterben. Und das liegt bestimmt nicht am Radfahrer, der bei rot über die Ampel fährt.
        Verstehen Sie doch endlich mal, dass das Auto für andere Menschen, die selber keins fahren, eine Belastung ist. Wenn es nicht gerade ein E-Auto ist, macht es Lärm, stinkt, verdreckt die Luft, schädigt das Klima, nimmt anderen den Platz weg (rechnen Sie mal aus, wieviele Quadratkilometer mehr Platz wir ohne Autos in der Stadt hätten) und tötet im schlimmsten Fall andere Menschen.
        Ja, das Auto war eine tolle Erfindung und es ist so super praktisch und bequem und für einige Einsätze (Notarzt z.B.) sicherlich auch sinnvoll. Aber die Zeiten dieser Bequemlichkeit sind langsam vorbei, da wir jetzt merken, was wir uns selbst damit antuen und wie schön und sicher es in Städten ohne Autos sein könnte.
        Klar, was man einmal hatte, darauf verzichtet man nicht gerne, aber zum Glück wächst eine Generation heran, die schon von Anfang an drauf verzichtet hat, da sie erkannt hat, dass man meistens auch ohne Auto gut zurecht kommt.
        Ich möchte einfach in Zukunft nicht mehr Meldungen von Kindern lesen, die vor den Augen der eigenen Mutter vom abbiegenden Laster überrollt wurden oder von der jungen Frau, die am Zoo überfahren wurde. Es reicht einfach langsam. Hier geht es um unschuldige Leben. Wenn der Großteil der Autofahrer wenigstens etwas Kompromissbereitschaft zeigen würde. Aber nein, es muss unbedingt weiter auf den Autobahnen unbegrenzt schnell gerast werden und es müssen unbedingt in der ganzen Stadt 50km/h erlaubt sein.
        Für mich ist das rückwärtsgewandtes Denken. Und das finde ich ätzend!

        • Malte sagt:

          In meiner Umgebung sind 3/5 der Fahrzeughalter Rentner, die damit einfach besser unterwegs sind. Und die Bevölkerung wird nun mal durchschnittlich immer älter, und die soziale Segretation von Älteren ist auch fortschreitend. Pöbeleien, Unhöflichkeit im ÖPNV sind vorhanden.

          • 10010110 sagt:

            Rentner also, die ein Auto erst recht nicht „brauchen“. Es gibt so viele bessere Möglichkeiten, mobil zu sein, wenn man nur ab und zu zum Arzt oder zum Einkaufen will.

          • Malte sagt:

            Und nein, es gibt für ältere Menschen, die vlt. auch noch Probleme mit dem Bewegungsapparat haben, keine „besseren“ Möglichkeiten. HackenPorsche oder rentnerporsche gehören jedenfalls nicht zum selbstbestimmten Leben.

        • PF sagt:

          @FürSichereStädte: der Mittelweg kann die Lösung sein.
          Ganz verzichten wird nie was werden, auch haben viele Menschen nun mal Notwendigkeiten, die sich nur mit ungerechtfertigt hohem Aufwand ohne Auto lösen ließen.
          Dennoch stimme ich zu, dass in der Innenstadt nicht überall 50 sein muss, auf der Autobahn genügt 130, wie in vielen Ländern (Deutschland ist fast als einziges Land noch „offene Rennstrecke“) und bei der Sicherheit sollte viel mehr auf moderne Assistenzsysteme gesetzt werden, die solche Abbiegeunfälle und auch Zusammenstöße mit Fußgängern verhindern können.
          Wer dann wirklich kein Auto braucht und gute Alternativen angeboten bekommt, wird ganz von alleine wechseln. Mit Zwang jedoch wird das nie was.

    • PF sagt:

      „Niemand braucht ein Auto in einer Stadt“: natürlich, wenn ich arbeitslos wäre, würde ich wohl zweimal täglich zum Supermarkt laufen und mir ein paar Sachen mitnehmen. So bin ich aber täglich arbeiten und mache den Wocheneinkauf mit dem Auto, in der Stadt (!), oder soll ich den Kasten Selter in die Straßenbahn wuchten und den Rest trägt mir jemand anderes hinterher?
      Außerdem gibt es da noch geheingeschränkte Mitmenschen, die ich fahre, für die ich nicht jedesmal ein Taxi bezahle – sollen die auch mit dem ÖPNV rumzuckeln? Wohl kaum.

      • 10010110 sagt:

        Wenn man ein bisschen Phantasie hat, findet man auch Lösungen. Wenn man aber nur wie ein Schlafschaf das macht, was einem Werbung und Massen vormachen, dann geht das alles natürlich nur mit Auto.

        • Texas sagt:

          Wie soll man die Getränkekisten / Packungen denn sonst transportieren? Auf dem Gepäckträger? Und nein, ich habe weder die Zeit noch die Lust alle 2 Tage in einen Lebensmittelladen zu gehen um mir 3 Flaschen Wasser zu holen. Genau so habe ich keine Lust, täglich die doppelte Zeit für meinen Arbeitsweg aufzuwenden und mich in Gesellschaft irgendwelcher Asozialer zu begeben nur weil eine handvoll Leute ein Problem damit hat!

        • 3 4 5 sagt:

          Recht haste gugge ma hier:
          https://www.youtube.com/watch?v=G8H6B50Tb9c
          und die alten Säcke kommen doch wirklich im Auto, hähh?, schnallen die noch was?, die könnten doch auch Ein u. Aussteigen aus Bus und Bimmel üben, hält doch ooch beweglich oder?
          oder der Umwelt und Erderwärmung zu liebe!
          aber nee die ollen……………… zähnefletsch.
          https://www.youtube.com/watch?v=VxwYx4qxnCQ

        • PF sagt:

          @1000…na du weißt schon:
          warum krampfhaft Lösungen suchen, als wenn es plötzlich gar keine Autos mehr geben würde?
          Natürlich könnte ich abends nach der Arbeit noch mal 3mal zum Supermarkt laufen und alles umweltgerecht nach Hause hucken, an der Stelle geht mir der Wahnsinn dann doch zu weit. Dazu brauche ich keine Werbung und was die Massen machen, interessiert mich doch nicht.
          Unnötigen Verkehr sinnvoll reduzieren, ja, gerne. Aber nicht fanatisch mit aller Macht.

  17. wien 3000 sagt:

    Eine Möglichkeit um Konflikte zwischen Rad- und Autofahrern zu vermeiden, wäre der konsequente Ausbau des Radwegenetzes, mit einer bestmöglichen Trennung der Radfahrer vom Auto- und Fußverkehr. Dies würde zwar an einigen Stellen für den Wegfall von Parkplätzen oder auch Fahrstreifen sorgen, aber unterm Strich würde der Stadtverkehr davon profitieren. Zum einen ist der Autoverkehr extrem platzfressend, aber kann nur vergleichsweise wenig Personen auf diese Fläche transportieren und genug Straßen um jederzeit ein staufreies Fahren zu ermöglichen kann man in Halle sowieso nicht bauen.

  18. Radfuchs sagt:

    Man könnte dieses Thema als lustig abtun, aber das ist es nicht. Rücksichtsloses Falschparken ist ein Ausdruck von passiver Aggressivität. Ich stehe hier im Weg, komm klar damit.
    Aber es gibt auch viel zu oft die aktive Aggressivität. Denn hinter „der Radfahrer stört“ steht eine Haltung, die oft dazu führt, Radfahrer zu bedrängen, dicht aufzufahren, knapp zu überholen.
    Ja, ich hör schon die Proteste: Aber die Radfahrer machen das doch auch. Natürlich machen die das auch, es sind ja auch nur Menschen, oft sogar die selben. Aber es gilt zu beachten, dass ein dicht auffahrender, drängelnder, schneidender, „übersehender“ (sprich ignorierender) Autofahrer ein zigfach gefährlicheres, oft auch tödliches Risiko für andere Menschen darstellt als ein sich so verhaltender Radfahrer.

    • PF sagt:

      Passive Aggressivität: ich glaube nicht, dass die überhaupt denken an dem Punkt. Stehen bleiben und nur instinktiv das nächste Ziel anvisieren.
      Kleine kostenpflichtige Denkanregungszettel könnten ja helfen, aber das Ordnungsamt scheint diesbezüglich gar nicht zu existieren…

      • Radfuchs sagt:

        Um eine Führerscheinprüfung zu bestehen, muss man über ein Mindestmaß an Intelligenz verfügen. Ich gehe deshalb eher davon aus, dass diese Autofahrer in der Lage sind zu erkennen was sie tun.

        • PF sagt:

          Was war, muss schon lange nicht mehr sein ^^
          …der geschulte Blick für solche Situationen verliert sich anscheinend sehr schnell – wenn man nicht bewusst darauf achtet.
          Ich selbst habe in 21 Jahren noch keinen einzigen Strafzettel bekommen – vor allem, weil ich zumeist einfach vorschriftsgemäß parke.

          • Radfuchs sagt:

            Du hast mich nicht verstanden.
            Man braucht ein Mindestmaß an Intelligenz, um eine Führerscheinprüfung zu bestehen.
            Man braucht keine Führerscheinprüfung, um zu erkennen, dass Fußgänger nicht auf dem Fußweg laufen können, wenn da Autos drauf abgestellt werden. Mit einem Mindestmaß an Intelligenz erkennt man das durchaus.

            Ich finde, du machst es dir zu einfach: Nein, diese Falschparker WISSEN, was sie tun. Es ist ihnen nur EGAL.

          • PF sagt:

            Radfuchs, vertraue meiner langjährigen, traurigen Erfahrung: Menschen sind häufig so dumm, dass du es nicht glauben kannst. Ja, vielen ist es auch egal, aber viele sehen den Bürgersteig (und die Bedürfnisse der Mitmenschen) erst dann, wenn man sie mit der Nase draufditscht.
            Aber wie gesagt, konsequente Strafzettel sind ein effektives Mittel der Pädagogik. Da setzt dann irgendwann bei vielen doch wieder ein gewisser Weitblick ein, wenn auch leider nur aus extrinsischen Motiven (der eigenen Geldbörse)…

  19. Bürger für Halle sagt:

    Ein Umdenken ist dringend nötig, teilweise aber schon erkennbar. Behörden und Stadtverwaltung hinken freilich mal wieder unnötig hinterher. In den letzten Monaten fällt auf, das viele Autofahrer vermehrt besonders agressiv und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fahren. Die Ursachen sind sicherlich vielfältig, hängen aber mit dem Auto als Instrument zum Abreagieren unmittelbar zusammen. Halle muss endlich weg vom Auto – hin zu einer atraktiven Stadt, die autoarm, möglichst autofrei sein sollte. Rad- und Fußwege müssen schrittweise ausgebaut werden, (Das in der ADAC-Befragung Fußgänger und Radfahrer gegeneinander ausgespielt werden sollen, überrascht nicht) so profitieren alle – also Bewohner, Händler, Kultureinrichtungen, Handwerker, Behörden usw. Die enormen externen Kosten für den Autoverkehr kann die Gesellschaft so oder so langfristig nicht mehr tragen. Um die Situation kurzfristig und preiswert zu entschärfen, bietet sich (als eine Maßnahme von vielen möglichen) in der Stadt ein generelles Tempolimit auf 30 km/h, in den Wohnquartieren entsprechend weniger (z.B. 10 – 20 km/h) regelrecht an. Dann könnten z.B. auch Kinder wieder allein zur Schule gehen, könnte man wieder ein Fenster aufmachen, könnte man ohne Angst und Lärm eine Straße überqueren. Prinzipiell muss also die Infrastruktur menschenfreundlicher, (vor Autos) sicherer, mit mehr Grün und somit mehr Aufenthaltsqualität gestaltet werden. Davon würde nicht zuletzt auch die Gastronomie prfitieren und mehr Gäste anziehen. Ein Ziel, das sich also am Ende für alle lohnt . Fangen wir an, Halle hat das Zeug dazu.

    • Robin sagt:

      Danke. Genauso sehe ich und viele meiner Bekannten es auch.
      Es darf heutzutage nicht mehr zu viel verlangt sein, Kinder ohne Begleitung eine sichere Umgebung im öffentlichen Verkehr zu gewährleisten.
      Es muss ein Ende haben, dass Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Kita/Schule bringen, weil sie Angst haben, dass ihr Kind totgefahren werden könnte.
      Das Autofahren (vor allem mit 50km/h) innerhalb einer Stadt sollte bald Geschichte sein. StVO und alles ist zwar nett gedacht, aber es halten sich zu viele Leute nicht daran.
      Die Leute, die hier über Radfahrer schimpfen, sehen anscheinend immer nur junge/mittelalte Männer auf zwei Rädern, die schon auf sich selbst aufpassen können. Dabei sind vor allem Frauen, Kinder und ältere Menschen Opfer von Unfällen mit Autofahrern.
      Ich weiß, dass es bei der Stadt ein, zwei Leute gibt, die das auch so sehen und bin deswegen wenigstens ein bisschen optimistisch. Die autoarme Innenstadt ist ein guter Anfang, auch wenn der viel zu spät und schleppend kommt.

  20. Abseits sagt:

    Ich fahre 85% meiner notwendigen Wege in Halle mit dem Auto und 15% mit dem Fahrrad seit Jahren. Am 27.10. hat mich ein Auto vom Radweg (dort auch Grundstückszufahrt) abgedrängt ich bin schwer gestürzt, u.a. Oberschenkelhalsbruch, und er ist geflüchtet. Als Radfahrer in Halle ist es viel gefährlicher als Autofahrer.. ich bin wütend.

  21. Philipp Schramm sagt:

    Ich als Autofahrer rege mich sowohl über „bekloppte“ Radfahrer, als auch über „bekloppte“ Autofahrer auf.
    Ich rege mich über einen Radfahrer, der bei glatt rot weiterfährt genauso auf, wie über einen Autofahrer, der auf einem Radweg parkt.

  22. Halle hat unglaublich viele Parkplätze, die allermeisten davon sogar kostenfrei für die Autofahrer (also von meinen Steuergeldern bezahlt). Nur hat Halle noch mehr Autos, die irgendwo abgestellt werden sollen, als Parkplätze.

    Lustig ist, dass die ganzen *anderen* Autofahrer, die einem die Parkplätze wegnehmen und Staus bilden, den befragten Autofahrern nie als Störfaktor auffallen. Hätte Halle 20% weniger Autos, wären die allermeisten Probleme der Autofahrer hinfällig.

    Aber der ADFC wird seine Fragen schon so gestellt haben, dass die anderen Autos gar nicht als Störfaktoren untersucht wurden.

  23. Pandemiekuscheln im ÖPNV sagt:

    Wir freuen uns schon alle auf das behördlich angeordnete Pandemiekuscheln im ÖPNV wegen „autofreie Innenstadt“ und so…
    Ach so, ich vergaß, so ein Virus verbreitet sich keineswegs wenn 50 Leute in einer 20m Blechbüchse zusammenhocken, dafür aber auf dem Marktplatz und auf dem Rodelhang.

  24. Ehrlich sagt:

    Am meisten nerven die wenigen aggressiven Radfahrer, die ständig gegen die Autofahrer hetzen, obwohl sie auch deren Dienste wohlwollend in Anspruch nehmen. Das Verhalten nervt.

  25. Bürger für Halle sagt:

    Aber nun mal „Ehrlich“, wer hetzt denn hier? Auf „Dienste“ wie Lärm, verpestete Luft und Unfalltote können wir alle gerne verzichten.

    • Texas sagt:

      Ich empfehle aufs Land zu ziehen. Kaum Verkehr, saubere Luft, viel Grün. Alles, was der Bürger für Halle benötigt. Das Einzige, dass mich nervt sind linksgrüne Spinner, die anderen ihre Lebensweise aufzwingen wollen!

  26. Malte sagt:

    Was bin ich froh, in pandemischer Zeit für mich und meine Familie das Auto zu haben. Kein Coronakuscheln, Anhusten, Anhauchen, Anspucken. Gefilterte Luft und Individualunterhaltung nebst Individualtemperatur; selbstverständlich maskenfrei

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