Corona-Mängel bei den Pflegeheimen? Heimbetreiber weisen die Vorwürfe zurück

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16 Antworten

  1. BW sagt:

    Was macht denn das Ordnungsamt da gerade eben, soweit man den Aussagen der Heime glauben darf/ sollte…..
    Ist das Ordnungsamt gerade eben besonders wichtig, kompetent?
    Ich bezweifle, dass diese Leute die Richtigen sind, „um derartige Missstände“ zu deklarieren.

  2. thomsen sagt:

    Das Ordnungsamt macht das, was es angewiesen bekommt. Letztendlich gibt es die Heimaufsicht, das MDK und das Gesundheitsamt, welche die Heime kontrollieren, Anweisungen und Hinweise gebent. Die Heime sind denen gegenüber rechenschaftspflichtig. Defacto überprüft also das Ordnungsamt auch diese Gremien. Das Ordnungsamt ist dem Oberbürgermeister nachgeordnet, da kann der sich nicht einfach herausreden. Er gibt die Handlungsweise dem Ordnungsamt vor. …und man braucht nur die täglichen Pressekonferenzen des Ob verfolgen. Da sieht man, für was sich die Mitarbeiter des Ordnungsamtes verantwortlich zu fühlen haben.

  3. Scholli sagt:

    Wer solche Behauptungen aufstellt, sie wissentlich verbreitet, soll eine Woche in einem solchen “ kontrolliertem “ Pflegeheim arbeiten. Aber nicht als Pflegekraft, sondern als Verantwortliche Person welche alle Sonderregelungen unter Beachtung und das meine ich im Ernst, aller Menschenrechte, die bestehenden Verordnungen durchsetzen muss! Wessen Eltern dement sind, wird wissen wovon ich hier rede. Und die hellsten Kerzen sind die Mitarbeiter des OA bestimmt nicht auf der Torte, welche man da zur Kontrolle hinschickt!

  4. Der sagt:

    Das ist ja unglaublich, womit hier Verunsicherungen geschürt werden

  5. Kritiker sagt:

    Besser wäre es, wenn die Heime den Vorgang rechtlich prüfen lassen. Geht gar nicht vom OB!
    Ohne Protokoll mit Feststellung und schriftlicher Dokumentation könnte dies auch anders ausgelegt werden. Ablenkung von eigenen Fehlern?

  6. KGS sagt:

    Warum muss ich nur permanent an die 2007er Version von „Bis neulich“ denken. Von Volker Pispers.

    Wie sagte der treffend? Wovor haben sie Angst? In Deutschland sterben jedes Jahr über 15000 Leute an Ärztepfusch. Das ist normales Lebensrisiko. Davor haben sie keine Angst… Das sind immerhin 44 Leute am Tag. Stellen sie sich vor man würde jeden Tag in den Nachrichten vor der Wetterkarte sagen….und auch heute sind 44 Menschen wegen Ärztepfusch gestorben. Nun das Wetter für ihre Beerdigung…was glauben sie was für eine Panik ausbrechen würde. Vor Ärzten. 44 Tote am Tag. Das wäre in Bagdad Bürgerkrieg. Wir nennen das Gesundheitswesen…

    Und genau unter solch einem Blickwinkel muss man die ganze Entwicklung sehen.

  7. Gosetrinker sagt:

    Wenn „Prüfer“ vom OA über Absperrungen klettern (nachweislich?) würde ich umgehend Anzeige erstatten. Hausrecht durchsetzen und rausschmeißen!
    Vorsätzliche Verletzung der Maßnahmen zur Coronaeindämmung ist ja wohl ein Grund dafür!
    Wer sich nicht glaubhaft ausweist (Ausweise könnten gefälscht sein 😉 , kommt erst recht nicht in das Objekt, wird notfalls bis zum Eintreffen der Polizei festgesetzt.

    Eine andere Möglichkeit wäre dem Oberbernd zu avisieren das der Betrieb der Einrichtung bis zur Behebung der Mängel vorübergehend eingestellt wird.
    Eine Untersuchungskommission ist schon gebildet!
    Er soll sich kümmern wo die 200? Menschen in dieser Zeit untergebracht werden.
    Wetten das ihm und den anderen Mäulern im Laberhause der Ar… auf Grundeis geht?

    • Malte sagt:

      Wegen unbefugten Eindringens sofort festsetzen und die Polizei informieren: Überfall!
      Auf die einfachsten Dinge kommt man immer leider zuletzt…

  8. Horch und Guck sagt:

    Es ist immer das selbe Muster. Hier hilft wirklich nur der Rechtsweg, um diesen OB in die Schranken zu verweisen.

  9. hallunke72 sagt:

    Ein OB der vom „Hören/Sagen“ Anweisungen trifft.
    Gratulation.
    Als Betreiber würde ich Klagen.

  10. JennieR sagt:

    Wie kann man nur gegen die ach so tolle Riebeckstiftung und deren Heime wettern, wo doch Gott persönlich dort das Zepter in der Hand hat. Eine herrlcihkeit ohnegleichen, der seine Mitarbeiter wie Vasallen behandelt, so dass sich diese vor ihm hinter Vorhängen verstecken. Bevor hier alle schreien: ich weiß wovon ich rede- ich arbeite dort. Meinen Vorgesetzten merke ich sofort an, wenn wieder Dampf im Kessel ist oder sie zu irgendeinem Gespräch zitiert werden. Ich habe Vorgesetzte erlebt, die wegen ihm geweint haben, die vor gesprächen zum Brechen aufs Klo gerannt sind – andersrum gibt es Vorgesetzte, die ihn liebevoll Papi nennen. Grundlegend ist es so: wir machen, wozu wir körperlich, geistig und mengenmäßig noch in der Lage sind. Ob wir alle Abstriche machen udn alles tadellos befolgen, das bezweifle ich bei unserer engen Personaldecke.

    • Gosetrinker sagt:

      ER wirkt noch aus dem Grab?- ohne ihn gäbe es diese Einrichtung nicht. Wie mit seiner Verfügung umgegangen wird unterliegt nicht mehr seinem Einfluß.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Riebeck

      @ jennie
      Ich anerkenne ihre Meinung, ihre Kenntnis läßt uns teilhaben an den Merkwürdigkeiten im Hause.
      Ich erkenne oder besser fühle Ihre und der Anderen Not durchaus.
      Lassen Sie sich sagen, daß muß nicht so bleiben!.
      Am Ende bleiben Sie und ihre Kollegen seelisch auf der Strecke.
      Es ist Zeit so etwas zu beenden, niemand muß aus Nächstenliebe selbst zu Grunde gehen.
      Informieren Sie sich, es gibt sicher auch bessere Arbeitsbedingen in der Branche.
      Nur Mut, ihr Berufzweig ist gefragt! Ich wünsche Ihnen und den Anderen alles Gute
      Mit freundlichen Grüßen
      G. F.

    • R. Schreiber sagt:

      Liebe JennieR, ich empfinde tiefe Hochachtung vor Ihrer Arbeit und der Arbeit aller Pflegerinnen und Pfleger. Ich selbst kann das sehr gut aus eigener Erfahrung einschätzen, denn ich weiß, wie hoch Ihr Kräfteaufwand ist bei der Pflege alter Menschen oder Menschen mit Demenz. Man kann sich als Angehöriger nur dafür bedanken und hoffen, dass die Verantwortlichen alle aufgeführten Mängel schnellstmöglich beheben werden. Die entsprechende Anerkennung Ihrer Arbeit in jeglicher Hinsicht und die Unterstützung, selbstverständlich erst recht von der Leitung der Pflegeeinrichtungen, wäre eine Grundvoraussetzung für Ihre Arbeit – erst recht in diesen extrem harten Zeiten der Pandemie. Das hätten Sie alle, nämlich die Pflegerinnen und Pfleger, mehr als verdient!

  11. 2021 sagt:

    Wer schwach ist leidet, wer stark ist streikt. Wann kommt das in euren Köpfen an dass ohne eure Hilfe nix mehr geht? Oder noch besser, schnappt euch den der euch auf der Arbeit das Leben zur Hölle macht und treibt ihn in die Enge damit er Angst bekommt . Ihr müßt nur endlich anfangen euch gegen sone Arschlöcher zu wehren.

    • JennieR sagt:

      Das ist richtig. Jedoch hat ein Altenheim auch ein Maß an emotionaler Bindung- noch nicht mal die Kollegen, sondern die Bewohner und deren Angehörige. Ich habe schon oft überlegt, alles hinzuschmeißen. aber dann sind die mir anvertrauten Alten wieder neuen Gesichtern ausgesetzt. Ich habe soviel Zuspruch und Dank von ihnen erfahren, dass mir der Weggang momentan noch leid tut. Hinzu kommt meine Wohnbereichsleitung- die würde ich auch im Stich lassen und riskieren, dass sie von der Pflegedienstleitung niedergemacht wird und die wiederum letztlich vom Oberboss. Er regiert mit unnachgiebiger Macht, mit Druck und Angst und eigentlich ist er der, der Konsequenzen ziehen müsste. Seit Jahren verschwinden für uns als Mitarbeiter nicht nachvollziehbar wirklich gute Führungskräfte und es hat die Stadt/ Frau Brederlow bisher offenbar nicht gejuckt! Die die bleiben sind schwach und haben keine eigene Meinung – für sie ist er der Papi.

      • Malte sagt:

        Sorry , bei allem respekt für Ihre Tätigkeit. Aber bis zu Selbstaufopferung und Selbstzerstörung darf es nicht gehen. Ihre Bewohner sterben vor Ihnen, und Sie sind dann ein menschliches Wrack. Intrinsische Motivation ist eine starke Anbindung, aber was zu viel ist, und das nicht nur aus Gründen des Arbeitsschutzes, muß beendet werden. Motivation darf keine Fessel sein. Um Ihrer selbst willen.
        Es geht anders, in anderen Häusern, mit anderen Vorgesetzten.

    • Beobachterin sagt:

      Dies ist leider nicht immer so einfach, nur die Masse ist stark!

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