Kreishandwerkerschaft will freie Zufahrt in die Altstadt

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81 Antworten

  1. Drohen ist doch geil! sagt:

    „… dann werden die Bewohner im Inneren der Verbotszone künftig höchstwahrscheinlich vergeblich auf einen Handwerker warten …“

    Dann sollten die Damen und Herren „Handwerker*innen“ aber künftig auch auf Aufträge warten – bis zum St.-Nimmerleinstag! Jan, Lubimierszsch, Viktor, Enö, Mircea und Milos werden die „Lücke“ (die keine ist) füllen, sich über die Chance als Handwerker in der Innenstadt freuen und dort lokal ihre Businesses aufbauen.

    Eure innungs- und handwerkerrollengesicherte Abzockerwirtschaft wird ein jähes Ende finden! Dann seid ihr endgültig draussen! Da, wo ihr auch hingehört!

  2. Anton sagt:

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Hier fährt und parkt doch sowieso jeder, wie er will.

  3. Kaktus sagt:

    Wo stellen dann eigentlich die Anwohner der Innenstadt Ihre Autos ab? Gibt es dazu schon Lösungsvorschläge? Auch wenn der ÖPNV in Halle gut ausgebaut ist und man hier sehr viel mit dem Rad erledigen kann, es gibt einfach Dinge für man ein Auto benötigt und im Umlang etliche Orte und Arbeitsstellen die ohne Auto nicht erreichbar sind.
    Im übrigen hat die Handwerkskammer nicht ganz unrecht. Klar braucht man zum Austausch einer Waschbeckenarmatur nur wenig Werkzeug und dieses passt auf ein Rad. Aber ein Küche oder Badewanne mit dem Lastenrad oder der Straßenbahn zu transportieren ist wohl etwas schwierig…
    Weniger Verkehr in der Innenstadt finde ich persönlich gut (ich fahre selbst meist mit dem Rad rein, da das am schnellsten geht), aber die Relationen sollten gewahrt bleiben.

    • Klara sagt:

      Um immer mal ein Auto zu nutzen, weil es nicht anders geht (oder man es auch mal nicht anders will) muss man nicht unbedingt ein eigenes Auto besitzen, das dann die meiste Zeit rumsteht und Platz wegnimmt. Carsharing lohnt sich auch finanziell, wenn man keine 10.000km im Jahr fährt. Und der ganze Zeitaufwand für Wartung, Durchsichtstermine, suchen nach der besten Versicherung etc. entfällt dann auch.

    • 10010110 sagt:

      Ich bin mir sicher, so verantwortungsbewusst ist die Stadtverwaltung bei ihrem Konzept auch. Es wurde doch eindeutig geschrieben, dass Lieferzonen ausgeweitet werden sollen.

      Und die größten Hindernisse für Handwerker sind momentan die vielen privaten KFZ, die am Straßenrand geparkt sind. Wenn die wegfallen, dann haben auch Handwerker keine Probleme mehr. Ich verstehe nicht, warum immer alles so schwarz-weiß gesehen und auf dieser Grundlage argumentiert wird?

    • wien 3000 sagt:

      Durch entsprechende Anordnung und Beschilderung können Handwerker und Anwohner natürlich weiterhin in die Innenstadt fahren. Unter das Schild „KFZ verboten“ kommt dann noch ein Zusatzschild mit der Aufschrift „Anwohner, Linien-, Liefer- und Handwerkerverkehr frei“.

    • Hallenser sagt:

      Die meisten Anwohner der Innenstadt (gemeint ist sicher die Altstadt, um die geht es nämlich) haben gar kein Auto. Das Problem ist keins und wird sich nur von Leuten wie dir eingebildet, die von der ganzen Sache überhaupt nicht betroffen sind.

      • User sagt:

        Alleine in meinem Haus in der Kleinen Klausstraße haben von 12 Mitparteien 8 Parteien ein Auto.

        • Hallenser sagt:

          In Halle leben ca. 240.000 Menschen.

          Wie viel Personen umfassen die 12 Mitparteien? Alles Single-Haushalte?

          • User sagt:

            1 Singlehaushalt. Der Rest Familienhaushalte. Teilweise auch mit Arbeit im Saalekreis.

          • Hallenser sagt:

            Und wie viel Personen sind das dann insgesamt in deinem Haus? Mehr als 16. Somit hat die deutliche Mehrheit kein Auto.

            Wo parken diese 8 Autos? So viel Stellfläche gibt es in der ganzen Kleinen Klausstraße nicht. Es gibt aber weit mehr als 8 Häuser in der Straße. Alle bewohnt, überall wohnen Autofahrer. Nun stell dir vor, es parken dort auch noch sämtliche Kneipen- und Restaurantbesucher, Touristen, Saalekreis-Poser, Corona-Demonstranten, Rentner vom Dorf, die die nur wegen einem 10er Pack Socken mit Auto in die Altstadt fahren und kein Geld für ein halbe Stunde Parkhaus ausgeben wollen usw.

            In der Altstadt wohnen insgesamt ca. 6000 Menschen. In der Altstadt sind weniger als 2000 Pkw zugelassen. In der Altstadt haben also sogar weniger als ein Drittel der Leute ein Auto.

            Das Problem ist also keins und wird nur künstlich herbeigeredet, vor allem von Leuten, die selbst gar nicht in der Altstadt wohnen.

            Übrigens: In Halle sind weniger als 100.000 Autos zugelassen. Es haben als auch insgesamt nicht mal die Hälfte aller Hallenser ein Auto.

        • Hannah sagt:

          Wow, spannendes Fallbeispiel. Hier ein weiteres Puzzleteil für die Ihre Beweisführung: In meinem Haus in der Altstadt wohnen 6 Personen. Keine davon hat ein Auto.

          • Uster sagt:

            Was heißt denn hier Beweisführung. Ich meine nur, dass man die Menschen nicht vergessen sollte, die in der Altstadt wohnen und das Auto zum Beispiel zum Arbeiten brauchen. Es würde ja schon reichen, wenn die Autos abgeschleppt werden würden, welche auf Anwohnerparkplätzen stehen.

          • Verkehrsplaner sagt:

            Wer unbedingt ein Auto haben und in der Altstadt wohnen will, muss eben außerhalb parken. So groß ist die Altstadt nicht und wer die paar hundert Meter zum Parkplatz nicht mehr schafft, der sollte auch nicht mehr mit dem Auto fahren, weil er aufgrund seiner Gebrechlichkeit eine Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer ist.

        • 10010110 sagt:

          Ja, weil’s geht. Zu DDR-Zeiten wurde ja auch alles dafür getan, mehr Autos in die Stadt zu kriegen, denn damals galt Autoverkehr noch als fortschrittlich. Von dieser Selbstverständlichkeit, überall das Auto abstellen zu dürfen, müssen wir aber wegkommen.

      • Sporty sagt:

        Waisenhausring, Große/ Kleine Wallstraße, Große/Kleine Klausstraße und noch einige Straßen mehr die mir jetzt in den Sinn kommen, haben voll besetzte Parkplätze. Bestimmt nicht aus Spaß, sondern auch der nötigen Pflicht! Zur Zeit suche ich Arbeit und finde diverse Jobs wo ich um ein Auto nicht herum kommen würde. Alternativ in den Zug und noch mal umsteigen in einem Bus frisst nochmals 40min bis 90min Zeit zusätzlich. Da ist man wegen seiner eigenen Freizeit und aufgrund der Arbeitsfähigkeit gebunden an sein Auto.

        Ihr braucht nicht herum reden wie es euch passt, Die Infrastrukturen und die völlige flexible Verteilung von Arbeitskräften passt nicht mit den guten Ansätzen einer besseren Umwelt zusammen. Hier ist eine 360 Grad-Paket an innovativen Ideen und Umsetzungen gefragt. Nee, ich habe keine Ideen, leider. Aber die wichtigtuerischen Kommentatoren erst recht nicht…

        • kleiner Klaus sagt:

          Am besten ist dir geholfen, wenn du erstmal schön in die Altstadt ziehst, wenn du voraussichtlich auswärts arbeiten wirst. Wenn du dir einen Halbtagsjob suchst, bist du der erste daheim, findest immer einen Parkplatz und musst keinen Meter zu viel laufen. Köpfchen ist gefragt! Körperliche Betätigung ist nur für Luschen.

  4. Willy sagt:

    @Drohen ist doch geil
    Offenbar hat da einer nicht die leiseste Spur, wie das ganze System funktioniert! Selten solch einen Quatsch gelesen, wir sollten alle froh und dankbar sein, dass es Handwerker gibt, die mit ihrer Hände Arbeit Werte schaffen, auf die wir alle angewiesen sind!

    • voll der willi sagt:

      Gehörst du auch zu den Abzocker-Handwerkern, die in 5 Jahre sich zur ersten Million hochbumsen?

    • Ein getroffener Hund ... sagt:

      … der bellt schon! Gut gemacht! Handwerkerabzocke füllt inzwischen ganze Fernsehabendprogramme!

      „mit ihrer Hände Arbeit Werte schaffen“ – das dürfte kindisch-übersteigerte Berufsromantik sein. Sowas gibts kaum noch! Wer sowas ernsthaft ausspricht, ist Anhänger einer Handwerkersekte, der politschen Handwerkskirche eines Russwischers aus Ammendorf oder hat einen an der Waffel!

    • Leben sagt:

      Aktentaschenträger können mit dem Rad fahren. Lückenzubau ist die Krankheit der Stadt. Da fehlt die Luft zum Leben.

  5. Klara sagt:

    Ich gehe davon aus, dass Handwerker und andere Dienstleister in die Innenstadt dürfen. Wenn dann viele andere Autos nicht mehr da rumstehen, haben sie es sogar leichter zu ihren Kunden zu kommen.

  6. Max M. sagt:

    Blanker Populismus. Niemand verlangt, dass Handwerker, die tatsächlich hunderte Kilo an Arbeitsmaterial und Werkzeug zu einem Arbeitsort bringen müssen, dort hinlaufen sollen. Lastwagen werden auch in einer „autofreien“ Stadt zur Baustelle fahren und das Material nicht auf Schubkarren bringen, Notärzte dürfen auch selbstverständlich noch mit dem Krankenwagen zu Menschen, die Hilfe benötigen. Darum geht es in der Debatte gar nicht. Eine von sinnlosen Fahrten befreite Stadt, das ist was die Zukunft braucht. Alles, was unmotorisiert oder mit ÖPNV abgedeckt wird, soll damit stattfinden. Private Farten können mit geteilten Fahrzeugen vieler Arten stattfinden. Darum geht es.

    Wenn die Handwerkerschaft das tatsächlich nicht verstehen sollte, haben Sie andere Probleme.

    • farbspektrum sagt:

      Es geht darum, dass nicht Max.M. bestimmt, was ich zu benutzen habe.
      Und wenn die Stadt meint, dass sie die Autos aus der Stadt verbannen will, dann bitte auch die Landeszuweisungen aus Steuern kürzen.

      • Farbrektum sagt:

        Du kannst doch benutzen was du willst. Nur geben dir <200€/Jahr KFZ-Steuer nicht das Recht, mit rund 2 Tonnen (gut bei dir sicher mehr) in der Innenstadt (dauerhaft) abzustellen wann und wo du willst. So einfach ist das. Der Platz wird z.B. für Lieferfahrzeuge und Handwerker oder Pflegedienste gebraucht. Der Rest kann ÖPNV nutzen oder eben auf einen öffentlichen Parkplatz und dafür bezahlen.

  7. Bürger für Halle sagt:

    „Um Aufträge abarbeiten zu können, sind wir darauf angewiesen, mit dem Kfz zum Kunden zu kommen“, Wer im Jahr 2020 immer noch so argumentiert, hat den Schuss wirklich noch nicht gehört. Bis auf wenige Ausnahmen können fast alle Arbeiten ohne Transporter oder PKW erledigt werden. Hallo Kreishandwerkerschaft: Aufwachen, macht keine Stimmung gegen die Bewohner und Gewerbetreiben. Schon mal was von Lastenrädern gehört? Es gibt bereits Handwerker, die wesentlich fortschrittlicher Denken und Handeln als die Kreishandwerkerschaft, die im Denken der 60er-jahre verharrt. Ausnahmeregelungen gibt es und wird es geben. Das wissen Sie und machen trotzdem Stimmung.?!
    Überlassen Sie die Spaltung der Gesellschaft doch bitte der AFD.

    • G sagt:

      Da steckt die afd aber in den Kinderschuhen fest… Sie müssen erst bei linksgrün in die Lehre gehen..

    • Kritiker sagt:

      Wahrscheinlich haben Sie mit Handwerk nichts zu tun. Schon mal in einen Transporter eines Handwerkers geschaut? Installateure, Trockenbauer, Treppenbauer, Fensterbauer, Dachdecker, Gerüstbauer, da wiegt allein das Werkzeug schon 100 kg bis 200 kg, geschweige die Baumaterialien oder eben das Gerüst!
      Schon mal Estrich verarbeitet? Mischer hinten angehangen, Sand und Zement mit Lastenrad? Allein der Mischer wiegt bestimmt eine halbe Tonne.
      Falls dies jemals einer vor hat, bitte hier melden, das Schauspiel würde ich mir gerne ansehen!

      Auch Gipskartonplatten, mehrere Tonnen Dachpfannen, Heizkörper und Badewannen auf dem Lastenrad sind ein Foto wert.

      Natürlich könnte ein Monteur von Monsator am alten Markt zur Aufnahme des Schadens innerhalb der Altstadt auch radeln, aber eine 100 kg Waschmaschine oder einen 2m Kühlschrank allein in das Lastenrad heben, wird schon sportlich. Dann fahren 2 Monteure mit Rad hin, Tandem?

      Der Begriff Handwerk ist ja weit gefasst! Klar gibt es Gewerke mit weniger Material, aber selbst bei einem Elektriker, welcher Kabel verlegen muss, Dosen bohrt und alles anschließt braucht reichlich Werkzeug und Material. Ein Schlüsseldienst hat üblicherweise eine halbe Werkstatt hinten eingebaut usw.

      Ich weiß jetzt nicht, was hier sonst als mobiles Handwerk gilt? Floristen, Uhrmacher, Fleischer und Bäcker eher nicht.

      Wie ist das mit dem Steinmetz, welcher einen Grabstein zum Stadtgottesacker fährt, per Lastenrad?

      Zudem wo fängt man an zu differenzieren, welcher Handwerker darf mit Auto in die Innenstadt und wer nicht.

      Ist der ADAC mit Monteur jetzt Handwerker? Wenn man es korrekt sieht, ist er das! Abschleppen mit Lastenrad geht natürlich, ordentliche Oberschenkel schaffen das. Auch mehrere Ersatzbatterien lassen einen guten Grip am Lastenrad erkennen.

      Wenn die Schei…e, im Klo bei den Verfechtern der absoluten autofreien Innenstadt oberkante steht und die Rohrreinigungsfirma nicht anrückt, dann wird diese Frage ggf. schnell entschieden sein.

      • 10010110 sagt:

        Du hast schon den richtigen Ansatz, zwischen verschiedenen Gewerken zu differenzieren. So weit sind Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft noch nicht. Die malen pauschal den Teufel an die Wand, obwohl sie wissen, dass es selbstverständlich Ausnahmen für Handwerker geben wird.

        • Kritiker sagt:

          Nicht so pauschal bleiben, konkret, welche Gewerke! Und wie geschrieben, ein Großteil der HW kommt nicht aus Halle!
          Welches Gewerbe mit Rad, welches darf Auto nehmen, ohne Wettbewerbsverzerrung?

  8. Alois Maier sagt:

    Jahrelang wurde die Innenstadt immer mehr verdichtet . Jede noch so kleine Baulücke wird zugebaut . Uni , Finanzamt , MDR und die vielen Hotels müssen nicht in die Innenstadt .Hinzukommen noch die vielen Veranstaltungen . Bei der Lagerfeldausstellung ist das sehr gut zu beobachten wie viele Besucher mit dem Auto kommen . Viele auswärtige Studierende wohnen in der Innenstadt und sind mit dem Auto hier . Dafür sollte man keine Anwohnerparkausweise ausgeben . Die KFZ Steuer kommt der Stadt auch nicht zugute.

    • 10010110 sagt:

      Die KFZ-Steuer ist eine Bundessteuer und wird pauschal im Bundeshaushalt verrechnet. Wieviele Leute mit dem Auto zur Lagerfeldausstellung oder zum Studieren nach Halle kommen, ist für den Haushalt der Stadt vollkommen irrelevant.

      • farbspektrum sagt:

        Du solltet auch mal lesen, was andere hier schreiben. Lesen bildet. Als die Kfz-Steuer von den Ländern an den Bund überging, wurde vereinbart, dass die Länder dafür einen Ausgleich vom Bund bekommen. Ich bin dafür, dass Halle vom Land weniger Geld bekommt, wenn der Autoverkehr verringert wird. Eine Fahrradsteuer könnte das abmildern.

        • Radfuchs sagt:

          Wunderbar, bin auch dafür.

          Selbstverständlich müsste die Fahrradsteuer genauso nach Hubraum und CO2-Ausstoß bemessen werden. Gerne zahle ich dann jährlich 2ct an den Bund.

    • Wilfried sagt:

      Verdichtet… ja, es wurde und wird das wieder gebaut, was einstmals vernichtet wurde… Schua dir gern mal die Stadt vor 100 Jahren an, und dann rede von verdichtet…

  9. RadfahrenausPrinzip sagt:

    Gott, es ist so erbärmlich, was hier von G, farbspektrum und Konsorten abgelassen wird! Nicht nur hier, sondern unter jedem Artikel, der sich in irgendeiner Weise mit diesem Thema beschäftigt.

    „Man möchte brechen.“

    @ Max, 10010110 usw: Dass ihr euch überhaupt noch die Mühe macht, Argumente vorzubringen, ist wirklich bemerkenswert. Die wollen nicht verstehen. Punkt.

    Man kann nur hoffen, dass Halle endlich auch mal etwas in die Tat umsetzt und nicht wieder alles verschleppt.

    • 10010110 sagt:

      Irgendwas muss man dem Bollwerk der Ignoranz entgegensetzen, damit es nicht so aussieht, als hätten diese Leute die Meinungshoheit. Hier wird ja von vielen Seiten mitgelesen, und manche stille Mitleser sind mit Argumenten ja vielleicht sogar noch zu überzeugen. 😉

    • max sagt:

      Der große Nachteil des Internets ist es eben, dass sich jeder in der Informationslase bewegen kann die ihm angenehm ist und in der seine Meinung positive Resonanz findet. Dies führt aber leider dazu, dass Meinungen immer extremer werden. Ich bin froh, dass es diese Plattform gibt bei der sich verschiedene Meinungen treffen und sich dadurch Menschen außerhalb ihrer peergroup austauschen können. Bei Facebook sieht es leider anders aus, an diese Büchse der Pandora habe selbst Ich mich noch nicht heran gewagt.

    • G sagt:

      Ich mag Prinzipien Treue Mitbürger…. Die sind so schön verbohrt…..

  10. Hallore sagt:

    Die Handwerker liegen gar nicht verkehrt. Wer Autos komplett verbannen will, der muss dann eben auch länger auf sein DHL Paket warten oder es gleich irgendwo abholen (bei Größeren Sachen wird es dann wiederrum interessant, wenn man selbst kein Auto hat und ein Auto es auch nicht hinbringen darf). Genau so für Lieferdienste, wenn im Winter und zu den Feiertagen die Bestellungen wieder hochgehen, wird es auch interessant und nicht alle Strecken können mit nem E-Bike zurückgelegt werden, wenn Torben, Friedrich und Annemarie bei dem Lieferdienst ihrer Wahl bestellen, der aber 6 KM weit weg liegt, weiss ich nicht, wie lange es im Winter dauert und ob bei -15 Grad das Essen auch warm ankommt.

    • rellah sagt:

      Nicht nur DHL liefert Pakete. Wenn da paar Paketdienste Pakete a liefern, müssen die notgedrungen auch parken. Wenn da aber kein Platz mehr ist, wird eben mal auf Fußweg oder zweiter Reihe geparkt. Früher hatte doch die Post ein gewisses Privileg, aber jetzt kanns ein Ticket geben.
      Es war doch mal angedacht, die „letzte Meile“ nur von einem zustellen lassen (der dann auch Deutsch kann). Gibt’s das jetzt schon irgendwo?

      • farbspektrum sagt:

        Es wird eine Paketstation an einer Autostraße errichtet und der Empfänger bekommt per Briefpost am nächsten Tag den Schlüssel. Oder, wenn das Paket zu Fuß gebracht wird, wird eine Zustellgebühr erhoben. Warum sollen andere Kunden, bei denen die Paketzustellung ruckzuck geht, die höheren Kosten mittragen?

        • längst vorbei sagt:

          Ein mechanischer Schlüssel für die Packstation? Hallo Deutsche Post circa 1982!

          • farbspektrum sagt:

            Was hat dass nun mit der Art der Zustellung und zu tun? Ob das nun ein Schlüssel oder ein Code ist? Mangelndes Abstraktionsvermögen?

          • Nacktschwärmer sagt:

            Ich möchte lösen: Den Code bekommt man nicht erst am nächsten Tag, sondern meist schon ein paar Sekunden nach der Einlieferung. Den Code muss man nicht mit der Post verschicken. Den Code muss man auch nicht zurückgeben. Packstationen sind sehr praktisch, wenn man kein Rentner ist, der stundenlang hinter der Gadine hibbeln kann, während er auf den Postboten wartet. Diese Art der Zustellung hat sich in Pandemie-Zeiten übrigens auch anderweitig als sehr praktisch herausgestellt.

            Ja, Packstationen gibt es noch nicht auf jedem Dorf. Aber die meisten hier wohnen ja in der Großstadt Halle. Da gibt es noch eine ganze Menge anderer Zustellmöglichkeiten und nicht nur für DHL. Schade für dich, aber dafür hast du bei dir Parkplatz vor der Tür. ?

          • farbspektrum sagt:

            In der Blase rotieren und nicht wissen was außerhalb los ist. Was glaubst du wohl wieviel Ältere es gibt, die nicht am Internet hängen? Horizont bis zur eigenen Hutkrempe.

          • Nacktschwärmer sagt:

            Und wie bestellen die ihre Pakete? Quelle, Otto, Neckermann? Da geht keiner mehr ans Telefon. QVC und HSE24 verschicken auch keine Schlüssel mit der Post.

            Es scheint, als ob bei dir die Zeit einfach stehen geblieben ist. Kleines verschlafenes Örtchen, irgendwo auf dem Land, wo du wohnst. Aber auch da muss man nicht am „Internet hängen“, um eine Packstation erfolgreich zu bedienen, egal wo die steht.

          • farbspektrum sagt:

            Du bist sowas von ahnungslos. Die gucken QVC und bestellen per Telefon.

          • Nacktschwärmer sagt:

            Schrieb ich. Die bekommen dann aber trotzdem keine Schlüssel mit der Post. Das ist Unfug. Wer einen Fernseher und ein Telefon bedienen kann, kann auch eine Packstation bedienen. Gibts bei dir auf dem Land noch nicht, das haben wir jetzt verstanden. Die meisten Deutschen leben aber nunmal in Städten und sind somit einigermaßen an die moderne Gesellschaft an- und eingebunden.

        • farbspektrum sagt:

          „kann auch eine Packstation bedienen“
          Mit der Brechstange?
          Du bist sowas von ahnungslos.

          • Nacktschwärmer sagt:

            Die Dinger haben einen Strichcode-Scanner und ein Bedienfeld. Das geht super einfach. Hast du wirklich noch nie eine gesehen? Wenigstens im Vorbeigehen, wenn doch mal nach Halle kommst? Nicht mal im Internet? Du lebst ja wirklich hinterm Mond. Gibt übrigens auch in Polen (EU-Mitglied seit 2004) ein paar tausend(!) Packstationen. Die heißen dort „paczkomat“ und es gibt Videos im Internet, wie man sie bedient. Polnische Senioren haben damit keine Schwierigkeiten. Mit Schlüssel war mal in der DDR. Hast du deren Ende wenigstens registriert? Ist jetzt schon 30 Jahre her…

          • farbspektrum sagt:

            „Sobald Ihre Sendung in der Packstation eingetroffen ist, werden Sie per Push-Nachricht in der DHL Paket App und per E-Mail informiert. Sie haben nun 9 Kalendertage Zeit, Ihre Sendung abzuholen.
            Hierzu benötigen Sie Ihre Kundenkarte und Ihren Abholcode (mTAN). Den Abholcode (mTAN) erhalten Sie für jede Sendung in der DHL Paket App.“ (DHL)
            Morgen nehmen wir dann die anderen Paketdienste durch,

          • Nacktschwärmer sagt:

            „Wenn der Zusteller Sie zu Hause nicht angetroffen hat, kann er Ihre Sendung in eine Packstation einstellen und eine Benachrichtigungskarte bei Ihnen hinterlassen. Mit dieser können Sie Ihre Sendung an der Packstation abholen.

            Diese Benachrichtigungskarte wird in erster Linie eingesetzt, damit Sie die Packstation unverbindlich testen können und sich von der Einfachheit des Services überzeugen können.“ (www.dhl.de)

            Einfach mal ausprobieren. Bevor du dir aber dein erstes „Smartphone“ zulegst, lass dich unbedingt beraten. Da sind schon einige in Abofallen getappt und haben sich Knebelverträge aufschwatzen lassen, die jünger waren als du. Aber ein E-Mail-Konto kannst du dir vielleicht schon selbst anlegen.

            Andere Paketdienste handhaben das ähnlich. Lies dich ruhig mal ein. Keine Angst vor moderner Technik! Die meisten bieten aber auch so genannte Ablageverträge an, wo die Pakete dann in der Garage, im Garten oder in der Mülltonne (kein Witz) hinterlegt werden, wenn gerade du beim Arzt oder der Fußpflege sein solltest. Kannst ja berichten, was du alles rausfindest bei deinen Internetabenteuern.

          • farbspektrum sagt:

            Jetzt bist du überfordert, du weißt nicht mehr, um was es ging. Es ging darum, wie man Pakete zustellt, wenn der Paketbote nicht mehr mit dem Auto kommen darf, wie einige Irrwitzige fordern. Lies mal weiter oben.

          • Nacktschwärmer sagt:

            Sie werden garantiert nicht per „Schlüssel im Briefkasten“ zugestellt. Auch nicht weiter oben. Das scheint aber die einzige Möglichkeit zu sein, die du bisher kanntest. Nun kennst du ein paar mehr.

          • farbspektrum sagt:

            Du hast noch nicht dargelegt, wie du dir die autolose Paketzustellung ohne Internet vorstellst. Sag bloß, du hast keine Vorstellung? Keine Ahnung und immer nur motzen?

          • Nacktschwärmer sagt:

            Ich stelle mir keine autolose Paketzustellung ohne Internet vor. Dieses Horror-Szenario stammt allein von dir. Du stellst dir Schlüssel in Briefkasten vor. Warum auch immer du das tust, woher auch immer du diese abstruse Vorstellung hast.

            Neunzig Prozent der Paketzustellung an Privathaushalte passieren wegen und mit Hilfe des Internets. Wenn du auf Niveau 1980er Jahre weiter machen willst, hält dich sicher niemand davon ab. Nur wird dir eben auch niemand einen Schlüssel in den Briefkasten werfen, mit dem du dein Paket holen kannst.

            Es geht hier um die Altstadt von Halle. Alle DHL-Packstationen befinden sich außerhalb des Altstadtrings. Es gibt drei Paketshops innerhalb, an die man zustellen lassen könnte, ansonsten Hauptpost Curie-Platz. Die kann auch weiterhin und sogar mit Lkw beliefert werden.

            Was du dir nicht vorstellen kannst, passiert an so vielen Stellen, in so vielen Städten auf der Welt trotzdem. Da kannst du ruhig weiter von Schlüsseln in Briefkästen träumen. Aber wenn der Scherenschleifer kommt, solltest du zuhause sein! Der hat ein großes Einzugsgebiet und es dauert bis er das nächste Mal da ist.

          • farbspektrum sagt:

            „Was du dir nicht vorstellen kannst, passiert an so vielen Stellen“
            Was glaubst du wohl, wie oft ich schon Helfer in der Not war, weil viele alte Leute keinen Internetanschluss haben. Blökst du nicht auch immer rum, weil Straßenbahnen und Busse fast leer fahren und verlangst noch mehr davon wegen der Daseinsvorsorge? Drehst und wendest dein Mäntelchen, weil du mit deiner Schmalspurideologie in die Bredouille gerätst.

          • Nacktschwärmer sagt:

            Du bist also Internet-Profi. Warum weißt du dann nicht, wie Packstationen funktionieren oder dass es sie überhaupt gibt? Du wirst doch wissen, wie man eine Suchmaschine bedient. Aber egal, vielleicht wusstest du vor lauter Aufregung nicht, worum es geht.

            Die vielen alten Leute, denen du da immer hilfst, bestellen die überhaupt was? Wie machen die das, wenn sie es machen? Klassisch per Brief? Oder ganz neumodisch per Fax? Telefon? Wenn sie Telefon bedienen können, können sie auch Packstation bedienen.
            Diese Zielgruppe hat aber auch Zeit und kann, wenn sie denn nicht den ganzen sowieso zuhause hinter der Gardine hibbeln, dann gemütlich als Tagesausflug zur nächsten Filiale, oder ist nicht völlig blöd und kapiert die Bedienung einer Packstation. Das habe ich schließlich auch geschafft. Vielleicht können sie dir das im Gegenzug auch beibringen, diese vielen alten Leute ohne Internet, denen du wer weiß wie oft hilfst.

            Noch wahrscheinlicher ist aber: die vielen alten Menschen, denen du im Internet immer Pakete bestellst, die wohnen gar nicht in der Altstadt von Halle und die sind dementsprechend auch gar nicht von einer autofreien Altstadt betroffen. Du erzählst tagelang Unfug von Schlüsseln in Briefkästen, denkst dir Schauermärchen von alten Leuten aus, denen du was vorgaukelst und weißt gar nicht, worum es beim Verkehrskonzept für die Altstadt von Halle geht. Du wirkst wie ausgedacht. Deine Geschichten sind es allemal.

          • farbspektrum sagt:

            Versuche es doch mal mit Gedächtnistraining. Es wurde schon alles geschrieben, nur noch nicht von jedem behalten.

  11. Dddg sagt:

    Guckt sie euch mal an die dort demonstrieren, dann wisst ihr, warum. Das sind alles Fußgänger und Radfahrer, die sich kein Auto leisten können. Armes Deutschland, er regiert denn hier?

  12. rellah sagt:

    Warum sollen bestimmte Handwerker nicht eine Einfahrtgenehmigung erhalten?
    Aber Friseure, Schneider, Optiker, Zahntechniker, …, sind auch Handwerker. Soll da vielleicht ein Optiker mit seinem Gerätschaften zur Linsenbestimmung zu einem Kunden fahren?

    Aber warum müssen denn die Kfz stundenlang zB in den Sträßchen zwischen Größer und Kleiner Uli auf dem Fußweg parken? Y

    • max sagt:

      Wann ist denn dein Optiker und Zahntechniker das letzte mal zu dir nach Hause gekommen?

    • Erzieer sagt:

      Rellah wann warste denn fad Leute mal beim Optiker? Muss schon lange her sei. Brillen Bestimmungsköfferchen gibt’s gar nicht mehr. Und wenn Du mal ne Brille brauchst, dann möchtest du. Bestimmt aus einem riesigen Sortiment aussuchen können. Stell dir mal vor, die Brillen fliegen ins Geschäft

  13. Erzieer sagt:

    Autofreie Innenstadt=tote Innenstadt
    Wann begreift ihr das endlich?

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