Autoarme Altstadt: FDP-Antrag zur Aufhebung „nicht zulässig“

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78 Antworten

  1. Freiheit für Dumme sagt:

    Die FDP begreift wie ihre Schwesterpartei AfD einfachste Zusammenhänge nicht. Den Unterschied zwischen einem Beschluss und seiner Umsetzung ist selbst einem Kind im Alter von 8 Jahren vermittelbar.

    Nur noch populistisches Geschwätze und Gesabber von dieser Partei.

  2. 10010110 sagt:

    Es sei keine ‚Zeit für Experimente‘, sagte Stadtrat Torsten Schaper (FDP).

    Doch, gerade jetzt ist die richtige Zeit für Experimente. Es geht eh alles drunter und drüber, da kann man auch gleich mal neue Konzepte ausprobieren. Das gilt – unabhängig hiervon – zum Beispiel auch für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

    • Höllenser sagt:

      bedingungsloses Grundeinkommen – ist das Harz/4.Quartal für Künstler? Für Lebenskünstler?

    • Hans G. sagt:

      Ach so, die Wirtschaft liegt am Boden, die Leute sind an den finanziellen Grenzen, wollen während der Pandemie nicht dank überfülltem ÖPNV verrecken also bauen wir massiv die Infrastruktur aus, was schon zu Normalzeiten per se dumm wäre und verschärfen die Probleme. Wie schon festgestellt wurde, Halle fehlen im Stadtkern hunderte bis tausende Parkplätze und man will noch 500 abschaffen. Dafür will man Radwege schaffen, die es gar nicht braucht? Hast Du jemals an den betreffenden Stellen einen Radstau gesehen?

      • Verkehrsplaner sagt:

        Vielleicht könnte man Halle komplett abreißen und einfach nur noch Parkplätze und Straßen hinbauen. Die scheinen für manche Leute Selbstzweck zu sein.

        • max sagt:

          Ein große Platte mit 4km Durchmesser in 80 Meter Höhe über der Stadt installieren und als Parkplatz nutzen. Aufzüge in den Stützpfeilern. Dann haben alle Autofahrer einen Parkplatz und die Stadt hat es immer schön schattig….

  3. Andreas sagt:

    Leider muss ich zugeben, dass ich mich in Halle bisher wenig engagiert habe, da ich erst wieder zugezogen bin.
    Ein Beschluss ist ein Beschluss. Das ist Fakt. Da muss ich im Nachhinein nicht versuchen, diesen zu kippen. Es gab ja sicher im Vorfeld genug Zeit und Entscheidungsmöglichkeiten, sich gegen ein solches Projekt auszusprechen. Für mich wird hier wieder klar hinterhergerannt.
    Sollten sich allerdings die Gegebenheiten für ein soldches Projekt ändern, wäre es doch wirtschaftlich sicher ratsam, sich nochmal zusammmenzusetzen. Dann muss ich an der Erarbeitung eines Konzeptes nicht mehr festhalten. Zahle eine Strafe, die sicher geringer ausfällt als das Gesamtkonzept.
    Aber ich lasse mich gern beraten. Und binn natürlich gespannt, wie das Projekt ausgeht.

  4. Zu sagt:

    Wer für eine autoarme Innenstadt ist, sorgt für das Sterben der Geschäfte

    • Süsser Dünnschiss sagt:

      Hahaha, Leipzig ist schon seit 25 Jahren tot oder was?

      • Hans G. sagt:

        Halle ist nicht Leipzig oder eine der Handvoll Städte wo dank Radhipster solche Konzepte aufgehen. Ganz LSA ist ein Pendlerland und dies funktioniert nur sehr eingeschränkt mit dem Rad. Aber stimmt, Radler sind Studenten, Hartzer und ein paar Ökos, die verstehen nichts von der realen Welt, die wundern sich nur irgendwann, warum die Stadt so verödet und kein Geld mehr da ist für irgendwas.

        • Bierflaschensammler sagt:

          Wenn der Beitrag Ironiebestandteilr enthält, dann bitte als solche markieren.

          Ich mache jetzt mal ne unbelegte Behauptung (Trump und viele Kommentatoren hier dürfen es ja auch): Radfahrer in Halle haben aufgrund ihrer besseren (Aus-)Bildung einfach die Einsicht, dass es besser für die Unwelt ist, das Auto nicht in den Innenstadtring zu bewegen (ist ohnehin nur eingeschränkt möglich!!!) und stattdessen das Rad zu nutzen. Aufgrund der besseren Bildung haben sie auch grundsätzlich ein höheres Erwerbseinkommen, welches auch gern in der Innenstadt für Einkäufe verwendet wird. Jetzt gibt es aber einen Interessenkonflikt, der das Aussterben befördert, da der Anteil an Billigketten in der Stadt steigt, die nun idR gerade nicht vordergründigstes Einkaufsziel der Einwohner mit Erwerbseinkommen sind.

          Die Attraktivität einer Innenstadt wird nicht vordergründig durch die Befahrbarkeit des Mittelpunkts (Markt) oder der Kaufhäuser mit dem Auto gefördert, sondern durch die dort bestehenden Angebote an Geschäften, Restaurants und sonstigen Freizeiteinrichtungen. Die städtebauliche Struktur an sich ist in Halle ein hervorragender Faktor für eine gute Anziehungskraft. Nur leider reicht das allein nicht aus.

      • Geh sagt:

        Leipzig macht eine ganz andere Politik, das kann man doch nicht im geringsten mit Halle vergleichen, wo lebst du denn

    • Anton sagt:

      Das hat man bei der Einführung der Fußgängerzonen in den 70er Jahren auch gesagt. Damals wie heute völliger Quatsch.

    • Höllenser sagt:

      Die sorgen mit ihrem minderwertigen Gesamtangebot schon seit Jahren selbst für ihren Untergang!

    • 10010110 sagt:

      Genau, und wer für den Radweg in der Bernburger Straße ist, sorgt für Stau und Verkehrschaos.

      Wir sehen ja jetzt, wieviel von den Horrorprophezeiungen wahr geworden ist.

    • Faktencheck sagt:

      Da zeigen weltweite Studien anderer Städte, dass du unrecht hast. Zumal in die wirkliche Innenstadt (große Ullrichstr.) eh niemand reinzufahren hat. Und nur darum geht es.

      • Hans G. sagt:

        Lobbystudien sagen etwas in der Richtung. Alle neutralen sagen das Gegenteil. Schau Dir an wo das Geld sitzt, in der Stadt mit Anteilig sehr wenigen Autos wie Halle oder im Umland wie dem Saalekreis oder andern Städten mit einem mindestens durchschnittlichen Autoanteil. Man kann sogar in einem gewissen Rahmen die Wirtschaftskraft an der KFZ-Infrastruktur sehen. Problematisch ist es eben, dass man die Effekte erst richtig merkt, wenn es zu spät ist.

        • Faktencheck sagt:

          „Man kann sogar in einem gewissen Rahmen die Wirtschaftskraft an der KFZ-Infrastruktur sehen.“
          Man merkt, dass du absolut keine Ahnung hast. Aber lieber wie ein Mantra wiederholen, dass man Leipzig nicht mit Halle vergleichen kann und sämtliche andere Innenstädte, die inzwischen schon autofrei sind, auch nicht…

        • Beobachter sagt:

          Also gerade das Auto frisst viele finanzielle Ressourcen.
          „Das Auto ist ein Armutsmodell“ Professor Monheim http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16959

          • Wilfried sagt:

            Muß ausgerechnet ein Professor mit veritabler C4-Professur sagen, die ihm bis an sein Lebensende bestes Auskommen( mit Eigenheim und PKW auch für die Ehefrau) ermöglicht…

          • Achso sagt:

            Wie du richtig beobachtest, ermöglicht ein hohes Einkommen den Erwerb und Unterhalt eines Autos. Daraus kann man aber nicht den Umkehrschluss ziehen, dass der Erwerb eines Autos Armut verhindern würde. Wenn man logische Zusammenhänge nicht begreift und Fehleinschätzungen unterliegt, ist es tatsächlich eher unwahrscheinlich, Professor oder auch nur wohlhabend zu werden.

      • Autofahrer sagt:

        Das tut doch jetzt schon keiner? Zumindest private Autos sehe ich da nicht. Wenn es „nur darum geht“, braucht nichts geändert zu werden. Das ganze Konzept ist dann das Papier nicht wert.

        • Faktencheck sagt:

          Achso. Ja dann lade ich dich mal herzlich ein, zu schauen, welche Autos da regelmäßig reinfahren und z.B. vor einem Parfümgeschäft oder eine Pizzeria parken. Dass da eigentlich niemand (Ausnahme: Lieferverkehr) reinfahren sollte, ist den meisten nicht klar. Oder sie meinen, dass sie sich selbst anliefern und damit Lieferverkehr sind. Auch wenn das ein Teil der Hallenser, ebenso wie den Klimawandel, nicht akzeptieren will: die Zukunft wird autofreie Innenstädte hervorbringen. Da können die Boomer nichts ändern.

          • joerg schmidt sagt:

            Das Problem ist doch wenn ich aus dem Kreis komme, kaum Park and ride Plätze vorhanden. Sobald man den Stadt Kreis verlässt ist doch kaum ein Anständiger Nahverkehr vorhanden und zwar fast überall in Deutschland.

          • Hallenser sagt:

            Frage ist, warum du den Kreis überhaupt verlassen musst.

          • max sagt:

            @Hallenser
            Da kommt der nie drauf. Auch warum das Dorf/der Kreis seit Ewigkeiten keinen Supermarkt mehr hat bleibt wohl für immer ein Mysterium.

          • Verkehrsplaner sagt:

            Dann sollte der Saalekreis eben einmal ordentlichen ÖPNV finanzieren statt von Halle schmarotzen.

          • Hallenser sagt:

            Also ich gebe die Hoffnung nicht auf. Der joergen ist eigentlich ein ganz ein Heller! Der tut nur manchmal so, als wenn er aus Quetzdölsdorf wär.

  5. mirror mirror sagt:

    70% der Haushalte besitzen ein Auto. Denen soll in der Altstadt das Parken erschwert werden. Wer keine Zeit hat, wöchentlich mit großem Tam-Tam auf dem Markt rumzulatschen, dem bleibt nur ein Zeichen bei der nächsten Landtagswahl 2021 zu setzen. Wird bestimmt auch von den Stadträten gehört.

    Die Diskussion über die Auswirkungen auf die Wirtschaft ist müßig. Halle hat seit 30 Jahren geschlafen. Dresden, Leipzig, Chemnitz, Rostock, Magdeburg und Erfurt haben es in die Liste der „100 Städte mit den meisten Top-Mittelständlern“ geschafft, Halle Fehlanzeige.

    • Und die es geschafft haben, haben alle ein Parkhochhaus als Marktplatz und eine Autobahn bis zur Shoppingmall!!!!

      Alle Städte, die Autoverkehr in der Innenstadt reduziert haben, haben davon profitiert. Es ist die einfache Frage, wie viel 15 m^2 Platz in der Innenstadt wert sind und auf welche Art man damit Umsatz erwirtschaften kann.

      • Hans G. sagt:

        Wenn ein Parkplatz und Infrastrukturmangel vorliegt, dann muss ausgebaut und nicht eingekürzt werden. Keiner will hier eine Autobahn durch die Innenstadt ziehen, einfach 30 Jahre Rückbau rückgängig machen und entsprechend des Wachstums am MIV ausbauen und alle sind glücklich, Da darfst Du auch mit den 3 anderen Radlern weiter gemütlich die Luxusradwege in Halle nutzen.

        • Verkehrsplaner sagt:

          Welche 30 Jahre Rückbau siehst du in Halle?

          Hochstraße? Steht noch immer.

          Riebeckplatz? Noch immer Autoschlangen und die Fußgänger, Radfahrer und die Straßenbahn im Keller.

          Steintor? Etwas entschärft, aber noch immer alle Relationen möglich.

          Osttangente? Neu dazugekommen.

          Merseburger? Obwohl es das Verkehrsaufkommen nicht rechtfertigt, bleibt sie vierspurig, auf Kosten von Fußgängern und Radfahrern – und der Stadt, die der Bahn noch Geld zahlen muss, damit sie eine Brücke verbreitert, weil für die Boomer am Rosengarten nicht einmal ein kurzer zweispuriger Abschnitt kurz vor Ammendorf akzeptabel war.

          A143? Für ein Auto pro Minute und Richtung in die Landschaft geklotzt und trotzdem wird weitergebaut.

          Jetzt wartet schon das nächste Millionengrab, die Ortsumfahrung von Bruckdorf.

          Wie viel Straßen muss man eigentlich noch bauen, bis der letzte Autofanatiker kapiert hat, dass mehr Straßen nur zu mehr Verkehr führen?

          • 10010110 sagt:

            Du hast noch die Monsterkreuzung B80/K2147 (Teutschenthaler Landstraße) vergessen, damit Autofahrer entspannt durchrasen können und nicht immer so aufpassen müssen.

          • Hans G. sagt:

            Viele Hauptverkehrsstraßen auf eine Spur zurück gebaut, diverse Parkplätze sind weggefallen, fast alle Über und Unterführungen abgebaut und bei umbauten immer zum Nachteil des MIV agiert.

            Aber so wie Du Fakenews produzierst, lohnt das reden nicht, Du solltest wohl lieber mit deinen Kameraden in Berlin oder Leipzig der großen Verschwörung nachgehen. Schade, dass solche stumpfe Propaganda wieder in diesem Land durchsetzen kann.

        • Komisch, bei Radwegen und Radstellplätzen stört dich der Infrastrukturmangel genausowenig wie bei Fußgängerfreundlichen Städten, dabei machen die in der Innenstadt mit ziemlicher Sicherheit den größeren Teil des Umsatzes aus.

          Kann es sein, dass du einfach so absolut gar keine Vorstellungen von den Größordnungen benötigter Parkplätze hast, die notwendig wären, um die Innenstadt von Autofahrern lebensfähig zu erhalten?

          Leg mal den Güntersdorf-Parkplatz auf die Innenstadt. Ein Karree von der Marktkirche bis zum NT in der einen Richtung und bis zum Landgericht in der anderen Richtung.

          Autofahrer kaufen pro Kauf zwar mehr ein, aber kommen deutlich seltener. Radfahrer und Fußgänger kaufen pro Einkauf weniger, aber kaufen häufiger ein. Das führt üblicherweise zur krassen Fehleinschätzung der Verkäufer, was den Anteil der Autofahrer am Umsatz angeht.

          Ach so: wenn 70% der Haushalte ein Auto haben, bedeutet das noch lange nicht, dass 70% der Einkäufe per Auto passieren. Das ist mal wieder so eine plumpe Manipulation vom Ölllobbyisten.

          Von allen Wegen werden nur 40% mit dem Auto erledigt. Für die Innenstadt dürfte der Anteil der Autokäufer nochmal deutlich geringer sein.

      • mirror mirror sagt:

        „Es ist die einfache Frage, wie viel 15 m^2 Platz in der Innenstadt wert sind und auf welche Art man damit Umsatz erwirtschaften kann“

        Ein Kapitalist ward geboren, freuet Euch. Mit jedem qm in der Stadt muss Umsatz gemacht werden. Chapeau!

    • Hallenser sagt:

      Warumm sollen alle in der Altstadt parken und das auch noch gleichzeitig? Die Altstadt macht ca. 0.5% der Gesamtfläche aus. Bevor der Landtag über Angelegenheiten der Gemeinde entscheidet, müsste die Verfassung geändert werden. Das geht nicht durch Zeichensetzung. Warum genau bist du hier in diese verschlafene Gegend gezogen? Weil du nichts besseres gefunden hast?

    • Verkehrsplaner sagt:

      Sowohl den 70% der Haushalte mit Auto als auch den 30% der Haushalte ohne Auto wird in der Altstadt die tatsächliche Nutzung erleichtert, bei der im Weg herumstehende Blechkisten nur stören.

    • Privatier sagt:

      Aber wir haben doch den Star-Park!!! Hier können Halles unterqualifizierte Brüllhälse nach Lust und Laune zum Mindestlohn arbeiten. Wem das zu wenig ist, der kann für 5Cent mehr pro Stunde beim lokalen China-Importeur – ich meine natürlich Online-Händler- relaxen … äh arbeiten. Die Leute haben Kapitalismus gewählt. Jetzt müssen sie ihn aushalten. Ich lehne mich solange zurück und beobachte.

    • 10010110 sagt:

      Wenn der öffentliche Raum schon privatisiert werden soll, dann soll aber auch der Markt die Preise dafür regeln.

      Die FDP will hier eigentlich Sozialismus – jeder soll einfach möglichst kostenlos überall seinen privaten Schrott hinstellen können, und alle, die kein Auto haben, sollen einfach solidarisch was vom ihnen zustehenden Raum abgeben.

    • 10010110 sagt:

      Und ich bezweifle stark, dass 70% der Haushalte in der Altstadt von Halle ein Auto besitzen. Wo hast du diese Zahl her?

      • Hallenser sagt:

        Er hat bewusst nicht „Altstadt“ geschrieben, weil das selbst für seine Verhältnisse zu auffällig gelogen wäre. Er kann alerdings auch nicht sagen, wer da sonst parken soll, weil sogar er in agurmentative Schwierigkeiten gerät. Er macht das nur, um Herrn Gergele zu locken. Der antwortet wenigstens, im Gegensatz zu Wiegand.

      • mirror mirror sagt:

        UBA – „In Deutschland verfügten Anfang 2018 77,1 % der privaten Haushalte über mindestens einen Pkw“

        Statistisches Landesamt S-A: „Insgesamt verfügten mit 78 % mehr als 3/4 aller Haushalte in Sachsen-Anhalt zum 01.01.2018 über ein Auto.“

        Für das Paulusviertel habe ich mal die Zahl von 70% gelesen. Ist natürlich in der Altstadt völlig anders, da wohnen nur Leute, die sich kein Auto leisten können.

        • Hallenser sagt:

          In der Altstadt sind ca. 1900 Pkw zugelassen, bei knapp 6000 Bewohnern. Kommt halt auf die Haushaltsgröße an. Vermutest du besonders viele Großfamilien in der Altstadt? Mehr als zB im Paulusviertel?

    • Radfuchs sagt:

      Wir besitzen ein Auto. Damit in der Altstadt einzukaufen käme uns aber gar nicht in den Sinn. Das ist viel zu umständlich; es geht viel Zeit im Stau und bei der Parkplatzsuche verloren, und dann muss man immer noch ein gutes Stück laufen. Dann lieber mit dem Rad direkt bis zum Geschäft/zu den Geschäften oder mit ÖPNV bis in die Altstadt und dann zu Fuß.

  6. Ich sagt:

    Nun sagt mir mal einer, WAS es den in der halleschen Innenstadt so besonderes gibt? Warum es sich lohnt, die Innenstadt zu „besuchen“? Ich finde da grad nichts… Und @ Hallenser: du brauchst mir jetzt nicht mit dem Händel-Denkmal zu kommen, das kenne ich schon 🙂 Auf deine Kommentare kann ich gern verzichten, da kommt sowieso nichts Gescheites.

    • Hallenser sagt:

      In der hallischen (mit i, du Ignorant!) Ennenstadt gibt es nichts. Gar nichts! Deswegen bitten wir Altstadtbewohner euch Dorfis inständig, diesen Bereich weiträumig (zB via A143) zu umfahren! Wir fordern es, nein, wir weisen auch an, dies zu tun!

      Das Händeldenkmal ist geschlossen. Der Marktplatz ist leer. Es gibt absolut überhaupt gar keinen Grund, in die Innenstadt zu kommen. Bleib bitte fern! Du hast Günthersdorf und Peißen zum einkaufen, das Landratsamt sitzt in Merseburg, der Rest kommt per DHL (Sitz: Kabelsketal) oder so.

      Du wirst hier wirklich nicht gebraucht.

      • Gutfinder sagt:

        Das musst Du nicht fordern. Er hat doch schon gesagt, dass er keinen Grund sieht, die „Ennenstadt“,wie Du sie nennst, aufzusuchen. Es wäre aber schön, wenn im Gegenzug die „Hallinser“ nicht laufend durch unseren herrlichen Saalkreis gondeln würden. Auch der Lieferverkehr für alles, was Ihr so täglich verbraucht, sollte unterbleiben. Bleibt einfach für immer in Eurer Enklave, zieht eine Mauer drum und lasst Euch aus der Luft versorgen.

        • Hallenser sagt:

          Wird gemacht. Die Mauer stand übrigens mal zu deisem Zweck. Aber da, wo wir früher unsere Eimer ausgekippt haben (vor der Kanalisation), haben sich Leute wie ihr angesiedelt und haben solange gebettelt, bis sie eingemeindet wurden.

          Apropos Infrastruktur schmarotzen: Ich hab nochmals gegoogelt, aber eine Seite wie „dubistsaalkreis“ gibt es immer noch nicht. Warum eigentlich nicht? Ich hätte da soviel mitzuteilen…

  7. Eh sagt:

    Klappt doh die Straßen hoch dann ist das Problem vom Tisch? Ihr habt wohl gerade nichts besseres zu tun?

  8. Beobachter sagt:

    Wer einmal im Auto sitzt, fährt doch lieber zu den Einkaufszentren auf der grünen Wiese mit kostenlosen Parkplätzen.
    Auch jetzt kosten alle legalen Stellplätze für Kundenautos in der Innenstadt Geld, entweder Parkhaus oder Parkschein, zumal sowieso der Durchgangsverkehr unerwünscht ist.

    • Hallenser sagt:

      Innenstadt oder Altstadt?

      • Beobachter sagt:

        Altstadt und nahezu die gesamte nördliche Innenstadt (mir fällt hier nur das Medizinerviertel als unbewirtschaftet ein), ggf. auch südliche Innenstadt…

        • Hallenser sagt:

          Dein eigenes Beispiel Medizinerviertel zeigt ja schon, dass die Aussage „Auch jetzt kosten alle legalen Stellplätze für Kundenautos in der Innenstadt Geld“ falsch ist. Dein Bauchgefühl bzgl. der südlichen Innenstadt täuscht dich nicht. Auch dort gibt es noch zahlreiche Straßen ganz ohne Bewirtschaftung. Ich meine, sie sind sogar in der Mehrzahl.

          Wie die Überschrift schon zeigt, geht es allerdings allein um die Altstadt (zzgl. Spitze übrigens) und im wirklich nicht sehr langen Text des Artikels um den dort erwähnten „Wegfall von 500 Parkplätzen“ im Rahmen des Konzepts „Autoarme Altstadt“.

          Zum Durchgangsverkehr in der Innenstadt: 4 unmittelbar angrenzende Bundesstraßen von überregionale Bedeutung, inkl. Autobahnzubringer, zig Gewerbe- und Industriegebiete im Umfeld.

          Das mit dem Beobachten klappt irgendwie nicht so richtig…

    • Verkehrsplaner sagt:

      Also kann man die Altstadt ruhig autoarm machen – der vielbeschworene Tod der Altstadt wird nicht eintreten, da die Autofahrer ohnehin lieber zu den Einkaufszentren auf der grünen Wiese mit kostenlosen Parkplätzen fahren.

  9. Jeg sagt:

    Autos haben doch gar keine Arme, nur Radfahrer und die wollt ihr nicht mehr haben in Halle? Klasse!

  10. Kritiker sagt:

    Vielleicht sollte man sich als städtischer Bürger von der gerühmten Einkaufsmeile mit Großgeschäften in der Stadt eh verabschieden. Attraktivität kann auch bedeuten, kleine Läden, Freisitze zum Verweilen, Kunst usw.
    Nur dann komme ich vom Stadtrand eben nur noch mal ab und zu im Sommer mit dem Rad reingefahren, um dieses Flair zu genießen. Ansonsten bleibt zum ernsthaften Shoppen nur noch online, was eigentlich schon lange Realität ist, Grüne Wiese oder der Weg nach leipzig oder auch Berlin.
    Die Qualität der Innenstädte wird nicht durch Kaufhof & Co mit Autoverkehr bedeutsamer, sondern vermutlich durch andere Aspekte.
    Sind die Anbindungen zur Innenstadt mies, so wie aktuell in Halle, bleiben die Bürger fern vom Zentrum, ist der Zugang günstig und zügig, bleibt das Zentrum auch weiterhin attraktiv.
    Aktuell bei fast 5 Euro für Hin- und Rückfahrt mit ungünstigen Anbindungen, bleibt man eben eher weg.
    Fahrrad ist von den Rändern der Stadt zum Zentrum, nur bedingt eine gute Alternative, schon mal nicht für alle Bürger.

    • 10010110 sagt:

      Wenn die automobile Anbindung an das Stadtzentrum so mies ist, wieso ist das Stadtzentrum dann voller Autos und Autofahrer beklagen sich ständig über den vielen Verkehr? Ihr müsst euch schonmal entscheiden.

      • Hallenser sagt:

        Der Kritiker verträgt wohl keine Kritik.

        • Kritiker sagt:

          Klar, ich bin für Innenstadt ohne Aitos, weil es viele weniger betrifft, als es hier propagiert wird.
          Vielleicht fällt Shopping weg, dafür mehr andere Attraktionen, kleine Läden, Straßenkleinkunst, Kultur, mehr Gastronomie.

      • Kritiker sagt:

        Habe ich nicht geschrieben. Verstehendes Lesen ist nicht die Stärke.
        Autoanbindung ist gut, Parken geht (noch). Also vom Rand ist man, mal vom Berufsverkehr abgesehen, flott im Zentrum.
        Mit Bus und Bahn, eine Tortur, mit Rad zu weit.
        Ist die Innenstadt faktisch für Verkehr gesperrt, ist es ok. Nur dann bleibe ich am Rand. Gastronomie gibt es auch da, Shopping im Outlet.
        Halle Zentrum ohne Autos ist schöner.

  11. Willy sagt:

    Wenn die Altstadt den Fahrrädern vorbehalten sein soll in Zukunft, werden diese dann auch für den Unterhalt von Strassen, Fahrradwegen und sämtlicher Infrastruktur mit herangezogen?

  12. Aktiver Bürger sagt:

    Ich verstehe die ganze Aufregung überhaupt nicht. Ich habe auch ein Auto, Fahrräder und zwei Beine. Ich käme nie auf die Idee, mit dem Auto die paar km in die Innenstadt zufahren. Bevorzugt laufe ich (ja, tatsächlich), nehme auch gern das Rad, evt. sogar mal einen von den grünen E-Rollern, notfalls auch die Straßenbahn (per App völlig unkompliziert). Seit Jahren beobachte ich, dass die überwiegende Zahl der innerstädtischen Kurzstreckenautofahrer einfach zu faul und träge ist, sich mal ein bisschen zu bewegen. Leute, wacht auf! Kommt in Bewegung und tut nebenbei echt was für eure Gesundheit. Wenn ihr das regelmäßig macht, besteht auch nicht die Gefahr, Herz-Kreislauferkrankungen oder Typ-2-Diabetes einhergehend mit erst recht krankmachenden Medikamenten (Der „Dank“ geht an die unvermeidbaren Nebenwirkungen.) zu bekommen. Ich fordere euch daher auf: „Fangt endlich an zu denken!“

    • Kritiker sagt:

      Würdest du dies von Dölau, Ammendorf, Wörmlitz, Kanena, Dautsch oder Lettin usw. auch machen?
      Die Stadtteile gehören auch zu Halle.
      Bei einigen Gebieten viel Spaß mit dem ÖPNV an unchristlichen Zeiten, also mal abends oder Sonntags eine Gaststätte (ohne Alk) besuchen oder Kunst und Kultur genießen.
      Da wird die Rückfahrt schnell zum Abenteuer. Fahrrad fahren in diesem Programm eingeschlossen.
      Tiefgaragen sind schweine teuer.
      Wo bleibt da die Attraktivität z.B. ab Parkplatz X günstig oder kostenlos in das Zentrum zu pendeln?

      • eseppelt eseppelt sagt:

        Nach Ammendorf, Wörmlitz Abends alle 20 Minuten, Nachts stündlich

        Kanena Bus all 40 Minuten, S-Bahn alle 30min

        Und auch die anderen von Dir benannten Gebiete sind Abends mindestens alle 40min im ÖPNV erreichbar (die Busse von OBS sind hier nicht mit einberechnet)

        • Kritiker sagt:

          Aller 40 Minuten! Ein Brüller an Komfort! OBS nach Dölau, spannend.
          Kanena am Samstag nach 22 Uhr stündlich, laut HAVAG, Lettin und andere Stadtteile aller 20 Minuten, nach Lettin ist man dann schon einmal 45 Minuten unterwegs. Nicht viel besser in anderen Stadtrandgebieten.
          Nochmal, bis vor Tauschel vor die Haustür muss nicht sein, aber es gibt Zeiten und Zugänge wofür es eben aktuell keine guten Lösungen und Konzepte gibt. Autoarme Innenstadt zwischen 8 und 20 Uhr ist ja ok, nur außerhalb der Zeiten muss es möglich sein, zumindest sein KFZ so abstellen zu können, dass man entspannt und sicher wieder nach Hause fahren kann. Es gibt viele Bürger, welche zu später Stunde kein gutes Gefühl haben in eine Bahn zu steigen.
          Park&Ride mit zumindest sehr günstigen Tickets wäre eine Option, machen andere Städt in Europa vor! Straßbourg z.B. Tages Ticket
          P+R Rotonde

          Parken für den ganzen Tag + Hin- und Rückfahrt mit der Tram für alle Insassen des Fahrzeugs (bis zu 7 Personen).

          Direkter Zugang zu den Tramzügen und Bus G von Montag bis Samstag von 4:30 Uhr bis 0:30 Uhr, sonntags und an Feiertagen von 5:30 Uhr bis 0:30 Uhr (laut den geltenden Fahrplänen)

          Ausfahrt möglich 24/7. 4,20 € oder 4,70 € (man beachte den Preis)
          https://www.cts-strasbourg.eu/de/online-shop/tarife/fahrkarten/

          Familie in Auto setzen, fahren bis zum bewachten! Parkplatz, dort Ticket ziehen, fertig.
          Wo ist das im Konzept enthalten?
          Auch für den Lieferverkehr braucht es zumindest ein Zeitfenster tagsüber, da nur vor 9 Uhr und ab 20 Uhr in der Praxis nicht immer umsetzbar ist.

          • Hallenser sagt:

            Aber extra nach Strasbourg (oder Straßburg, keinesfalls Straßbourg) zum Schnitzel essen, nur um einen Fehler nicht eingestehen zu müssen? Ich weiß nicht.

            Wenn du mal ein konkretes und realitätsnahes Beispiel für eine „unmögliche“ Verbindung nennen würdest, statt immer nur Extrembeispiele zu erfinden, könnte man deine Kritik sogar ernstnehmen.

      • Hallenser sagt:

        Was genau willst du denn zu „unchristlichen“ Zeiten in der Innenstadt? Kunst und Kultur finden nur zu christlichen Zeiten statt. Wenn du tatsächlich – auch noch ohne Alk – länger in der Gaststätte bleibst, als die eigentlich aufhat, nimmst du dir ein Taxi. Aber du isst doch sowieso nur am Stadtrand und das Problem stellst sich dir gar nicht erst.

        Welche Tiefgaragenplätze kennst du? Bzw. was glaubst du, was Schweine kosten?

        Die Geschichte wirkt noch ausgedachter, als die letzte…

        • Kritiker sagt:

          Restaurantbesuch wäre schon mal eine Möglichkeit, Konzertbesuch Ulrichkirche, Oper sonstige Events? Es geht doch nicht darum, mit dem Auto vor dem Bockwurststand auf dem Markt zu parken sondern, halbwegs vernünftig von weiterer Entfernung einen Anlaufpunkt zu finden. Oper mit Fahrrad besuchen ist noch nicht üblich, da das der Opernbesucher üblicherweise etwas älter, gewaschen und gepudert im feinem Zwirn anreißt und nicht mit Schlapperhose und Rastafrisur.

        • Hallenser sagt:

          Taxi oder Limousinenservice.

          Was ist denn nun mit realsitischen Beispielen? Wie hast du es bisher gemacht und warum willst du das in Zukunft nicht mehr machen? Warum nicht?

          Ich weiß, dass du dir da erst was ausdenken musst. Aber bevor du mit immer abwegigeren Konstellationen um die Ecke kommst, weil das schneller geht, nimm dir doch lieber etwas Zeit und feile ein wenig an deinen Geschichten. Bringt doch sonst nichts.

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