Autofreie Altstadt knapp abgelehnt

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46 Antworten

  1. Anwohner sagt:

    Ist es noch der Wahlkampfmodus oder hat sich wirklich mal die Vernunft durchgesetzt? Zwar traurig, dass dennoch fast die Hälfte für Rückschritt und eine verquere Ideologie gestimmt hat aber immerhin ein kleiner Lichtblick.

  2. 10010110​ sagt:

    Was ist das denn für ein dämliches Argument, „in der Stadt wird noch gewohnt“? Die Leute wohnen doch nicht in ihren Autos???

    Es wohnen weit mehr Leute in der Altstadt als die, die ein Auto besitzen. Die Mehrheit wohnt sehr gut ohne Auto und die Altstadt wird nicht aussterben, wenn Autos daraus verbannt werden – im Gegenteil. Abgesehen davon verlangt, glaube ich, niemand die völlige und absolute Verbannung von Autos; Gewerbetreibende dürfen – mit entsprechender Genehmigung – immernoch beliefert werden, Taxis, Rettungsfahrzeuge und Anwohner mit Stellplatz auf Privatgrund werden wohl auch noch einfahren dürfen. Es soll nur nicht jeder Honk mit seinem Auto in der Altstadt rumgurken dürfen und das Parken im öffentlichen Raum muss unterbunden werden.

    Herr Rebenstorf ist für sein Amt nicht geeignet und muss dringend ersetzt werden.

    • Thomas Hahmann sagt:

      Aus vergangenen Konversationen kann ich nachvollziehen, dass die Entscheidung für Sie überraschend kommt. Ich darf nur darauf hinweisen, dass die Entscheidung in einem demokratischen Prozess getroffen wurde, was Sie bitte akzeptieren.

      • Genussfahrer sagt:

        Als ob die Radrambos demokratische Entscheidungen akzeptieren würden. Es ist und bleibt eine laute Minderheit. Wie grundlegend undemokratisch solche Leute sind, zeigt doch unser Herr Oberradler der mit seinen Ökoterrorfreunden in Berlin das StGB abarbeitet und stolz darauf ist.

    • Steffen sagt:

      Es ist absolut nicht nachvollziehbar, warum Herr Rebenstorf für sein Amt nicht geeignet ist, weil er eine andere Meinung als Sie vertritt.

      Ansonsten ist es doch nur eine Verschiebung der Probleme in andere Stadtviertel. Es gibt kein einziges Auto weniger und es werden auch nicht weniger Kilometer gefahren, nur weil Halle die Altstadt sperrt. Ich würde sogar vermuten, dass sich die Fahrwege verlängern, da die Parkplatzsuche erheblich erschwert wird.

    • Genussfahrer sagt:

      Klar wohnen die nicht in Ihren Autos, sie Leben aber im 21. Jahrhundert und müssen arbeiten und einkaufen. Wer keine Freunde, Freude im Leben und keine Arbeit hat, kommt natürlich ohne PKW usw. zurecht, auch manch anderer Lebensentwurf kann darauf verzichten.

      Jeder halbwegs intelligente Mensch nimmt die Annehmlichkeiten gerne an. Alleine die gesparte Lebenszeit lohnt sich, nicht jeder hat das Hobby Radfahren und wenn, bist Du eh schon dem Autofahrer deutlich bevorzugt. Man sollte also wieder einige Straßen freigeben, wie kleine und große Uli und das Leben genießen.

      Als Fußgänger und Radfahrer lebt man ja keinen deut schlechter in der Staft, das einzige was Unbehagen auslöst ist der eklatante Neid. Ich spare schon für meine Wege in Halle Stunden innerhalb einer Woche wenn ich mit dem Auto fahre. Beim Pendeln sind es täglich 100+ Minuten. Für die eigene Sicherheit und den verdienten Komfort ist ein SUV mittlerweile auch für die Stadt tauglich mit entsprechenden Kameras, Sensoren und einem Verbrauch mit etwas über 10l kann man entspannt überall ankommen.

      • geraldo sagt:

        Hast du jetzt alle vermeintlichen Reizworte untergebracht?

      • Tomate sagt:

        Hoffe ich, dass dieser Kommentar Sarkasmus ist. Kann man leider nicht eindeutig erkennen. Ansonsten ist der Kommentar einfach nur daneben. Als ob man seine Freunde ohne Auto nicht besuchen kann. Du wohnst wohl im Saalekreis? Wer gut mit dem Auto durch die Stadt fahren möchte, der sollte am Besten nach Magdeburg ziehen. Da sieht man, wie schön so eine autogerechte Stadt dann ist. So stelle ich mir jedenfalls keine lebenswerte Innenstadt vor.

  3. Achso sagt:

    Also Rebenstorf befürchtet, dass das Gewerbe das Wohnen verdrängt, während Schaper genau das Gegenteil befürchtet. Mindestens einer von beiden muss falsch liegen …

  4. sam1205 sagt:

    Ich gebe Herrn Rebenstorf Recht in gewisser Hinsicht. Aber man kann die Autos nicht komplett aus der Stadt nehmen, denn die die in der Stadt wohnen und z. B. auf Montage o.ä., müssen, sind auf Ihre Autos angewiesen. Wenn man aber den Innenstadtbereich (Ulrichstr, Rannische Str. usw.)dort beginnt, ist es doch schon einmal die halbe Miete oder?

  5. Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

    Gute Entscheidung des Planungsausschusses. Einmal mehr machen die Linken deutlich, dass sie zum einen an den Lebensrealitäten der Menschen vorbeiplanen und zum anderen wollen sie den Bürgern wieder einmal Vorschriften machen und als Minderheit festlegen, wie die anderen gefälligst zu leben haben. Ich sage ganz klar, mein Leben plane ich ohne vorher die Linken zu fragen, ob ich das darf. So ein bißchen SED ist bei den Linken wohl doch hängengeblieben.

    Das Beispiel „Oslo“ zeigt mir, dass die Linken sich vor dem Antrag gar keine Gedanken zum Thema gemacht haben. Oslo mit Halle zu vergleichen zeigt mir, dass die Linken von Stadtplanung aber auch in vielen anderen gesellschaftlichen Themenstellungen lediglich über gefährliches Halbwissen verfügen.

    Und aus diesem Grunde darf auch kein Linker Oberbürgermeister werden. Mit gefährlichem Halbwissen lässt sich keine Stadt regieren.

    • Gehacktes sagt:

      Es wird auch niemand OB werden, der keine mehrheitsfähige Politik vertritt. Wo es hingeht, wenn man sich auf Partikularinteressen versteift, kann man sehr gut bei der SPD auf Bundes- und Landesebene beobachten.

    • 10010110​ sagt:

      „An der Lebensrealität vorbei“ haben die geplant, die Arbeitsplätze weit weg verlagert haben und somit die Leute mehr oder weniger zu einem Autobesitz gezwungen haben, auch wenn sie es gar nicht wollen. Und es ist auch an der Lebensrealität vorbeigeplant, wenn man für eine Minderheit (Autobesitzer) mehr Platz vorhalten will als für die Mehrheit (Nicht-Autobesitzer).

      Also verdrehe mal nicht die Tatsachen, DIrk Müller, Halle-Neustadt. Und wer unbedingt auf ein Auto angewiesen ist, weil er jeden Tag auf Montage fährt, der hat in deinem Stadtteil mehr als genug Platz, dieses abzustellen und kann deshalb auch dort hinziehen. In der Altstadt sind Autos fehl am Platz. Das ist ist Lebensrealität.

      • farbspektrum sagt:

        „„An der Lebensrealität vorbei“ haben die geplant, die Arbeitsplätze weit weg verlagert haben und somit die Leute mehr oder weniger zu einem Autobesitz gezwungen haben,“
        Das wurde auch so geplant, weil es eine Forderung von Anwohnern war und ist. Kann man ständig hier lesen. Auch von dir. (Z.Bsp. idyllenstörender LKW-Verkehr.)

      • Radlefreund sagt:

        Diese Mieter sollen zwangsweise ausziehen?

      • ernst sagt:

        Aha, Leute die auf Montage fahren müssen sind in derAltstadt als Anwohner dann wohl nicht erwünscht? blöde Argumentation

        • 10010110​ sagt:

          Jeder ist als Anwohner erwünscht, aber nicht als Autofahrer. Autos am Stadtrand abstellen und mit Fahrrad oder ÖPNV hinfahren und dann auf Montage fahren so weit man will.

          Niemand mussunbedingt gleichzeitig in der Altstadt wohnen und ein Auto dort abstellen.

    • Verkehrsplaner sagt:

      Herr Müller, Sie Kämpfer für die Freiheit, unterstützen Sie auch meine Initiative zur Aufhebung des Fußgeh- und Radfahrverbots auf der Hochstraße? Ich habe nämlich genug davon, dass die Minderheit der halleschen Autofahrer uns, den Fußgängern und Radfahrern, ständig Vorschriften machen will, dass wir auf dieser Straße nicht gehen und fahren dürfen.

      • Tomate sagt:

        Deine Idee hatte ich auch schon. Wäre echt gut wenn wir mindestens eine dieser Brücken für den Autoverkehr sperren und daraus einen Park machen. Siehe High Lane in New York.

      • Genussfahrer sagt:

        Ich habe ein Deal, wir geben alle Fuß und Radwege für KFZ frei und ihr dürft die Hochstraße nutzen.

      • Ur-Hallenser sagt:

        Nur wenn Sie die Initiative erweitern und die Aufhebung des Fahrverbots für Autos auf dem Marktplatz und der Leipziger Straße fordern. Wenn schon, denn schon!!! Ich habe nämlich genug davon, dass eine Minderheit der halleschen Fahrradfahrer uns, den Autofahrern, ständig Vorschriften machen will, dass wir in diesem Bereich nicht fahren dürfen.

        • 10010110​ sagt:

          Auf dem Marktplatz und in der Leipziger Straße dürfen sogar Fahrradfahrer nicht fahren. 😮

          • Ur-Hallenser sagt:

            Ab 19:00Uhr schon!!!
            Erst informieren, dann schreiben……..

          • Thomas Hahmann sagt:

            Was so leider nicht ganz stimmt, denn morgens, wenn alle Pendler zu Fuß vom Bahnhof in die Stadt rammeln, dürfen auch die Radfahren dort fahren. Wenn danach der obere Boulevard fast menschenleer ist, stellen die Radfahrer plötzlich eine Gefahr dar und dürfen nicht mehr fahren.

    • Tomate sagt:

      In Neustadt will dir doch keiner das Autofahren verbieten und du hast eine super Straßenbahn Anbindung an die Altstadt. Keine Ahnung wieso man dann unbedingt drauf besteht in der kleinen Uli mit dem Auto lang zu fahren. Anwohner und Firmen haben doch eh Sondergenehmigungen in solchen Zonen. Die Realität der Leute in der Altstadt sieht übrigens so aus, dass Lange hier die meisten Stimmen erhalten hat. Also mal drüber nachdenken. Kannst dich doch in deinem Viertel für einen Freigabe der Neustadt Passage für den Autoverkehr einsetzen. Das wäre doch ganz nach deinem Geschmack oder wie? Und dieses ganze SED Geschreibe passt auch gut in dein (k)afd Weltbild. Hauptsache man selber hat die Weisheit immer mit Löffeln gegessen.

      • Klaus sagt:

        Welcher Anwohner passt nd welche Firma hat denn eine Sondergenehmigung für gesperrte Bereiche….?
        Und ob Lange in irgendwelchen Vierteln der Stadt mehr oder weniger Stimmen erhalten hat, interessiert in dem Fall niemanden.

  6. Date Dieter sagt:

    Das Motto in diesem Jahrhunderten kann nur lauten zurück zum holzrad! Perpedes angetrieben ohne Kette und Gummireifen. Natur pur für Halle und Umgebung.

  7. mirror sagt:

    Warum wird nicht eine Abfrage der Hauseigentümer, Mieter und Gewerbetreibenden in den jeweiligen Stadtvierteln gemacht. Wollen die Betroffenen im Paulusviertel eine autofreie Zone, wird sie dort eingeführt. Wollen die in der Altstadt weiterhin mit dem Auto zu ihrer Wohnung fahren, lässt man davon die Finger weg. Nicht immer die Rettung der Welt den anderen überhelfen.

  8. Verkehrsplaner sagt:

    Rebenstorf und Schaper zeigen wieder einmal die Realitätsferne der Autofanatiker von CDU, FDP und AfD.

    Die hallesche Altstadt ist im Vergleich z.B. zur Leipziger unattraktiv, weil die Gehwege so schmal sind, dass man oft nicht einmal nebeneinander gehen kann, weil an jeder Ecke eine übergroße Blechkiste verkehrsbehindernd steht, weil die 20-Zone nicht kontrolliert und daher gerne mit 40-50 durch enge Gassen gerast wird.

    Wer auf sein Auto nicht verzichten möchte, kann gerne in eines der anderen 42 Stadtviertel ziehen und in Neustadt, der Südstadt oder der Silberhöhe live erleben, dass autogerechte Städte nicht menschengerecht sind. Aber in der Altstadt sind Autos einfach fehl am Platze, das müsste langsam sogar der abgasvernebeltste Dinosaurier kapieren.

    • geraldo sagt:

      Man vergleiche bspw. die Kleine Uli mit der Barfüßergasse in Leipzig. Letztere ist ständig rappelvoll mit Gästen, aber die Gewerbetreibenden der Kleinen Uli behaupten angeblich, die Sperrung für den Fahrzeugverkehr würde die Gaststätten und Geschäfte ruinieren.

    • farbspektrum sagt:

      Deshalb eine fahrzeugfreie Altsstadt. Auf die paar Radler, die Kleinigkeiten dort einkaufen, können die Händler verzichten. Ich muss auch mein Ziel vom Parkplatz aus fußläufig erreichen. Warum sollen das Radler nicht auch? Der Treppenunfall hat doch gezeigt, dass es nicht zielführend ist, überall Radfahren zu wollen.

    • Genussfahrer sagt:

      Wo wir bei behindert sind, wie kommt man zu solchen Wahrnehmung? Und wie breit sollen Fußwege sein? 40m? Damit auch alle deine imaginären Freunde neben Dir laufen können?

      Du willst also Autofahrer diskriminieren weil nur 3-4 Leute nebeneinander laufen können? Lustig, übrigens, die Dinos landen im Tank von meinem SUV und ich kann dann wunderbar über Neandertaler auf zwei Beinen lachen, wenn ich an ihnen vorbei fahre.

      • geraldo sagt:

        Es wäre ein Anfang, wenn zwei Fußgänger nebeneinander gehen können. Jeder Autofahrer reklamiert für sich das Recht, mit einem Fahrzeug durch die Stadt zu gurken, in dem zwei Personen nebeneinander sitzen könn(t)en.

        • Genussfahrer sagt:

          Es können außerhalb deiner Familie bestimmt alle Hallenser in der Barfüßer nebeneinander laufen.

          Stell dir vor, bei Schwangeren können sogar locker 10+ Personen dort mehr oder minder parallel langlaufen.

  9. Klaus sagt:

    Welcher Anwohner passt nd welche Firma hat denn eine Sondergenehmigung für gesperrte Bereiche….?
    Und ob Lange in irgendwelchen Vierteln der Stadt mehr oder weniger Stimmen erhalten hat, interessiert in dem Fall niemanden.

  10. Dala sagt:

    Vielleicht sollten wir die kurzatmigen Autofahrer nicht überfordern und in kleinen Schritten vorgehen.
    Schon das konsequenten Abschleppen von Falschparkern würde die Lebensqualität deutlich erhöhen.

    • Klaus sagt:

      Sehe ich genauso. Warum werden so schöne Verkehrsschilder wie das absolute und das eingeschränkte Haltverbot aufgestellt, wenn am Ende es weder kontrolliert geschweige sanktioniert wird.

    • W. Molotow sagt:

      Dagegen ist nichts zu sagen!

      Berechtigtes(!) Abschleppen hat hier, glaube ich, auch keiner moniert.

      Ist ja auch grad eben in diesem Fred nicht das Thema.

  11. Didou sagt:

    Du hast recht, aber wenn man nicht ohne Auto leben kontest, es ist ja schwerer. Und dazu immer zahlen und arger, wo habe ich meine auto gepark? Ist tüv ok? Winterreifen, Zeit in Stau, etc… Viel Spass, ich mâche seit 20 jahre ohne und keine bedauern für das liste..

  12. Shoppingqueen sagt:

    „…Die hallesche Altstadt ist im Vergleich z.B. zur Leipziger unattraktiv, weil die Gehwege so schmal sind“ Na so einen Schwachsinn hört man selten. Erstens werden in Leipzig zweispurige Straßen nicht auf einspurig zurückgebaut, was dem Verkehr zu Gute kommt, Herr Verkehrsplaner oder Verkehrtplaner, zweitens kann man in Leipzig deutlich einfacher direkt zentrumsnah parken, um die Einkäufe dann auch bequem per Auto nach Hause zu transportieren. Das führt dazu, dass auch Auswertige nach Leipzig zum Einkaufen fahren, was wieder die Kaufkraft bzw. Nachfrage steigert und dies zu mehr Geschäften führt. In Halle ist das Gegenteil der Fall und zu was das führt sieht man ja. Eine Verödung der Innenstadt.

  13. Hallunke sagt:

    Ich suche mir doch meine Wohnung nach meinen Bedürfnissen aus. Und wenn ich in die Innenstadt bzw ins Zentrum ziehe ,ist mir doch bewusst das die Straßen belebt sind, Durchgangsverkehr ist und mit einem gewissen Geräuschpegel zu rechnen ist. Und wenn ich dann über alles rum mäcker, sorry dann hat irgendwo der Verstand versagt. Jemand der Ruhe sucht, eine grüne Oase haben will und keine Autos sehen will , gehört nicht in die Stadt.!!!! Also sollen diese Leute nicht immer alle anderen verantwortlich für ihre Probleme machen.

    • Klaus sagt:

      Dann sollen die Leute, die denken sie müssten unbedingt überall mit dem Auto hinkommen, aufhören über Stau, teuere Parkhäuser, kaputte Straßen, Parkverbot, Diskussion über autofreie Altstadt usw. zu meckern 😉
      Und dieses mimimi von den Autofahrer/Autofahrerin… ich will Zentrumsnah parken, Autofahren wird immer teuerer usw. langsam echt nervig

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