Bis zu 300 Wohnungen: das wird das neue Wohngebiet im Charlottenviertel

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76 Antworten

  1. Baumfreund sagt:

    Dieses Pseudo-Grün können sich die Investoren in den Arsch schieben. Es fehlen ersichtlich Bäume!

    • Willy sagt:

      Sie können absolut sicher sein, Bäume werden jede Menge gepflanzt!

      • xxx sagt:

        In der Heide? Auf dem Forstwerder? Am Kanal? Toll… *hust*

      • Manfred Mustermann sagt:

        Trotzdem bleibt die negativ Differenz.Immer weniger Bäume und unter der Hälfte des Durchschnitts an grüner Fläche pro Bürger. Klimawandel und weiter alles zu pflastern. Hauptsache wir bleiben konkurrenzfähig mit Einfamilienhäusern und Wohnungen zum Saalekreis. Wie war das mindestens 138 pro Jahr muss Halle schaffen. Bäume hin oder her. Die benannten Flächen u.a. Stadtgottesacker müssen auch irgendwann dann glauben

        • Willy sagt:

          Sie meinen, irgendwann wird der „Stadtgottesacker dran glauben“ …. Ist das wirklich Ihre Meinung? Wie kommt man auf solch einen Quatsch?
          Das ist offenbar eine Art Naturgesetz in Halle… erstmal schön meckern, über alles und jeden Hauptsache meckern

          • xxx sagt:

            Gibt ja auch die Vertreter der anderen Fraktion, die alles schönreden, so wie du. Die Frage ist nur aus welchen Motiven. Entweder naiv oder Nutznießer dieses rücksichtslosen Betonwahns.

      • Pflanzen kannst du viele Bäume. Sogar aller vier Jahre an derselben Stelle! Das ist doch mal Effizienz, oder?

        • xxx sagt:

          „Das ist doch mal Effizienz, oder?“

          Vor allem werden diese Bäume dann nie „zu groß“ – das spart gleich nochmal beim Kronenschnitt. Und sichert immer wieder Arbeitsplätze in Baumschulen und Grünflächentrupps. Ist quasi voll das Sparmodell… Warum ist man da nicht schon vor dem Klimawandel drauf gekommen? Bundesweit rechtzeitig eingeführt und wir hätten nur die Hälfte an Staatsschulden. Hach – es könnte alles so einfach sein.

    • Nobody sagt:

      Bäume? Völlig ersichtlich ist, daß Etagen fehlen. Der Platz in einer Innenstadt ist nicht unendlich, warum nicht nach oben bauen? 30 oder mehr Etagen sollte doch kein Problem darstellen, oder? Dann kann man auf der damit gewonnenen Fläche auch noch Bäume pflanzen.

  2. Schade sagt:

    Sämtliche Individualität geht verloren.Woran soll sich das Auge festhalten- an dem kleinen dreieckigen Sandkasten, der die horizontalen und vertikalen Linien der kasernenartigen Wohnblocks und der gepflasterten Flächen durchbricht? Ein Sandkasten für 300 Wohnungen! Lost places in future.

    • Manfred Mustermann sagt:

      Sandkasten? Ne,ne, das siehst Du falsch. Das ist die eingefordert Kunst am Bau im öffentlichen Raum. Nimmt weniger Platz weg als die störenden Bâume und sieht besser aus und es gibt Fördergelder. Für die ollen Bäume nicht.

      • Nobody sagt:

        Das Konzept mit den ollen Bäumen nennt sich „Wald“ oder „Dorf“. „Stadt“ besteht per so aus ollen Häusern mit Wohnungen. Wer das nicht begreift sollte ganz unkompliziert an einen Umzug denken.
        Eine Alternative wäre, auch in „Stadt“ ganz viele Bäume zu pflanzen, im Gegenzug aber Häuser kleiner 20 Etagen zu verbieten um den Mietmarkt nicht zu kollabieren.

  3. Stone sagt:

    Das komplette Charlottenviertel hat nur eine Zufahrt, über die Anhalter Straße. Wurde die Mehrbelastung dieser bedacht oder werden alternativen gebaut?

    • Hallenser sagt:

      Ist die Wilhelm-Külz-Straße neuerdings gesperrt?

      • xxx sagt:

        Nee, aber Einbahnstraße und recht schmal mit engen Kurven.

        • Hallenser sagt:

          Schmale Einbahnstraßen mit Kurven können auch Zufahrten sein. Trifft das auf die Külz-Straße zu? Was sagt denn Google Earth aus dem Jahr 2000?

          • eseppelt sagt:

            dann ist zwar eine Zufahrt aus zwei Richtungen möglich, aber die Ausfahrt trotzdem nur in einer Richtung

          • Hallenser sagt:

            Also gibt es zwei Zufahrten, nicht nur eine. Die Anhalter ist ab Dorothee auch Einbahnstraße. Ausfahrt über Augusta und fertig.

            Wer natürlich Probleme mit recht schmalen Kurven hat, sollte gleich ganz auf ein Auto verzichten. Dann gibt es auch keine Probleme durch mehr Verkehr.

  4. Bewohner sagt:

    Entsteht dort auch sozialer Wohnungsbau oder sind das wieder nur Kasino-Kapitalisten, die dort bauen?

    • Nobody sagt:

      Ist doch vollkommen egal. Es entstehen Wohnungen und das entlastet per se den Mietmarkt. Schließlich haben die späteren neuen Mieter – selbst wenn die 20€ pro m² abdrücken – vorher nicht unter der Brücke geschlafen. Jede *neue* (nicht renovierte!) Wohnung, vollkommen egal in welcher Preislage, ist gut für den Mietmarkt.

      • k.hädicke sagt:

        nö, ist vollkommen nicht egal.
        Ihre theorie würde stimmen, hätten wir uns nicht inzwischen in mietghettos eingepfercht. der standort ist heute entscheidend…
        die entstehenden wohnungen vergrößern hier das ghetto.
        stellen Sie sich vor, diese anlage würde in der süd- oder neustadt gebaut! das würde enorm aufwerten und die stadt sozusagen öffnen/“vergrößern“.

      • xxx sagt:

        „Es entstehen Wohnungen und das entlastet per se den Mietmarkt.“

        Aber höchstens in der oberen Preisklasse, die für Otto Normal eh nicht infrage kommt. Nötig wäre eine Entspannung im normalen Bereich, damit sich Otto nicht irgendwann außerhalb der Silberhölle nur noch 25qm leisten kann.

    • tiktak sagt:

      hmmm den Bildern zu urteilen glaube ich nicht das das Sozialwohnungen enthält ich schätze eher Wohnungen vom mittleren bis oberen Preissegment je nach Größe und Ausstattung

  5. Willy sagt:

    Nur die obere linke schematische Darstellung zeigt jede Menge Bäume…. Warum müssen Menschen ständig nur meckern?

  6. lederjacke sagt:

    Wieviel sozial verträgliche Wohnungen muss der Investor bauen? Die ursprüngliche Struktur des Viertels geht mit dem Abriss des La Bims und so einer uniformen Fassadenschlucht unwiederbringlich verloren. Und das in Nachbarschaft vom Stadtgottesacker! Kann mensch nur ablehnen.

    • Hallenser sagt:

      Die ursprüngliche Struktur des Viertels war noch in den Neunzigern und vor allem die 100 Jahre davor sehr viel dichter bebaut, als der jetzige Entwurf. Mit Geschichte sollte man sich befassen, auch wenn Google Earth vor 2000 dort nichts anzeigt.

      • g sagt:

        dieser hinweis ist bei Lederjacke sinnlos … der will seinen Sozialismus wieder …

      • 10010110 sagt:

        Was hat das damit zu tun? lederjacke ist doch auf die Bäume bzw. die Bebauungsdichte gar nicht eingegangen?

        • Hallenser sagt:

          Dann wahrsage doch mal, was er mit Struktur des Viertels und uniformer Fassadenschlucht gemeint hat.

          Die Straßenverläuf ändern sich jedenfalls nicht. Lediglich die Grundstücke, die bis noch vor 30 Jahren eng bebaut waren und uniforme Fassadenschluchten bildeten (übrigens in angenehmen Schwarz- und Brauntönen), werden zukünftig relativ locker bebaut und bilden keine uniformen Fassadenschluchten.

          Bäume hast du dir selbst dazu gedacht. Davon hat tatsächlich keiner geredet.

          • 10010110 sagt:

            Lediglich die Grundstücke, die bis noch vor 30 Jahren eng bebaut waren und uniforme Fassadenschluchten bildeten […]

            Das stimmt nicht, die Altbaugrundstücke hatten alle unterschiedliche und individuelle Hinterhöfe, in denen unterschiedliche Gewerke untergebracht waren. Die Glaserei ist das letzte noch überlebende Relikt aus dieser Stadtbaukultur, und die wird jetzt auch dichtgemacht, um eintöniges Wohnen in standardisierter Massenbauweise zu forcieren.

          • Hallenser sagt:

            Also ich weiß nicht, was du da erinnerst. Du warst nicht nur schon lange nicht dort, sonder nvermutlich überhaupt noch nie.

            Fassaden haben weder mit Hinterhöfen noch mit dem zu tun, was in den Häusern drin ist. Schluchten sind zu dem nur mit durchgehenden Wänden möglich. So war es damals, aber so wird es eben gerade nicht wieder.

    • Anatahea sagt:

      Ursprünglich war das Viertel dicht bebaut, Ende der achtziger wurden viele private Eigentümer wie die Druckerei Wolff und Söhne enteignet, viel wurde damals abgerissen – so entstand die heutige Brache. Das jetzt mit uniformen Klötzern aufzufüllen und hinter Schlagworten wie Photovoltaik, Regenwasserspeicher, Durchwegung und „Raum für Begegnungen“ zu verstecken und sich des Segens der Stadt mit dem Wegekonzept, der Großraumgarage und der Kita in der alten Glaserei versichert – wird in meinen Augen dem Raum zwischen Stadtgottesacker und Leipziger Turm nicht gerecht. Es gab auch einen in meinen Augen guten Entwurf, indem geplant war das Haus Töpferplan 3 zu erhalten – wie übrigens auch den Verkäufern des Töpferplan 3 vertraglich zugesichert (wenn auch unter Ausschlussbedingungen welche hier in meinen Augen nicht erfüllt sind). Beide noch erhaltenen Bestandsgebäude als Kernstück der Anlage, dazwischen die geforderte „Durchwegung“ und ein modernes Quartier, welches die Historie des Ortes nicht komplett leugnet mit den dort vorhandenen Großbäumen und genügend Grün – wäre auch ein möglicher Ansatz gewesen. Nachdem sich eine Mehrheit auf die Däschlersche „Vision“ man muss kreuz und quer durch das Areal können fixiert hat ist da offenbar kein Halten mehr. Ich war bei beiden Planungsausschüssen am 12.05. und am 09.06. vor Ort. Das erbetene Rederecht wurde mir nicht eingeräumt, meine offenen Briefe sowohl an die Mitglieder des Auschusses als auch an die Mitglieder des Stadtrates blieben unresoniert. Leider war mir der Denkmalschutz für das Haus 2018 abgelehnt worden, da das „soziokulturelle Projekt“ unseres Minderanteileigentümers zu 20% und Hausbesetzers zu 80% während der Zeit seiner „Nutzung“ zu viele strukturverändernde Eingriffe vorgenommen hatte. Das Haus ist mit dem Wohlwollen der Stadt, die enorm Fördergelder gespart hat auf Kosten der Mehrheitseigentümer, 30 Jahre lang ausgepresst worden wie eine Zitrone und nun das Erhalten keinem mehr wert. Ein Abriss ist ein irreversibler Prozess – späteres Bedauern ändern da nichts. Auch der Vorschlag von Herrn Feigl, die Durchwegung oben vom Stadtgottesacker aus kommen dann eben am Haus vorbeizuführen war keine Diskussion wert. Natürlich ist klar das in 2 Blöcken mehr Wohnungen Platz finden als sich im Haus einrichten liessen. Aber das wusste der erfahrene Investor sicher bevor er uns eine Zusage für den Erhalt gab. Zumindest gingen wir davon aus. Nach meiner Meinung sollte die geplante Bebauung durchaus Thema auch für den Denkmalschutz sein. Sich harmonisch einfügen sieht in meinen Augen anders aus. Ob das nun „sozialer“ Wohnungsbau ist ist bisher offen – erfahrungsgemäss werden allerdings Mieten, die hier zu erwarten sind, nicht vom Amt gefördert, wenn nicht gar Eigentumswohnungen entstehen.

      • Viola Lara sagt:

        Gibt es nicht mehr genug Leute in Berlin mit Esotherik vollzuschwurbeln? Deinen Sermon liest doch kaum jemand. Das mit dem Erbschleichen hat nicht funktioniert und damit musst du dich langsam abfinden. Es gibt genug Grundstücksspekulanten, die auf den großen Reichtum schielen. Da musst du nicht auch noch mitmachen. Kannst du auch gar nicht, wie man sieht. Zieh mal schön weiter den Leuten mit deinen Glitzersteinchen das Geld aus der Tasche. Das ist natürlich mühsamer als ein „geerbtes“ Haus zu verscherbeln und alte Leute zu übertölpeln, aber Kleinvieh macht auch Mist.

      • Es ist wirklich sehr schade, dass zwischen den Nutzern und den Erben des Hauses kein Einvernehmen erzielt werden konnte. Allerdings bezweifle ich stark, dass ohne das Projekt „La Bim“ dieses Haus je das Jahr 2000 gesehen hätte.

        Den Abriss ausgerechnet diesem Projekt anzulasten ist also total daneben.
        Viele Häuser sind gefallen in den Jahren, als Halle nicht attraktiv für Investoren war. Nicht ohne Grund hat niemand mehr „Seht leer und verfällt“ an solche Häuser gesprüht, nachdem eins davon wirklich eingestürzt war.

        • Anatahea sagt:

          @HalleVerkehrt: Wie hätte ein Einvernehmen erzielt werden sollen wenn ungeniert ohne Absprachen und Mietvertrag genutzt wird? Die Kosten der Nutzung wurden gezahlt – Mehreinnahmen durch ungenehmigte Untervermietung wurden nie erklärt und es bestand offenbar zu keiner Zeit die Absicht eine angemessene Miete zu zahlen, von der Instandhaltungsmassnahmen hätten finanziert werden können. Während der Zeit wo das Grundstück enteignet war (1989-2009) hat die Stadt Halle nichts am Haus getan wegen der unklaren Rechtslage und die Alteigentümer durften nichts tun – wären auch finanziell nicht in der Lage gewesen. Die Schieflage entstand mit dem Niedergang der familieneigenen Druckerei, mit der bislang alle Kosten erwirtschaftet worden waren. In den 70er und 80er Jahren häufte die staatliche Verwaltung stattliche 200.000 Mark der DDR Schulden für die Eigentümer auf – was damit bezahlt worden ist kann man nicht erahnen, davon hätte man beide Häuser komplett sanieren können. Stattdessen riss man das Gründerzeitvorderhaus ab, da man sich das Ganze als Bauland einverleiben wollte. Der echte Klub „LaBim“ erhielt von der Stadt erst 2001! einen Teilmietvertrag für 1 Etage – damit gesichert war das die laufenden Kosten bezahlt sind – der wurde zum Mai 2010 von der Stadt gekündigt. Hier wurden auch keine gravierenden Veränderungen baulicher Art vorgenommen sondern nur das Nötigste gemacht um den Verfall halbwegs einzudämmen. Das Problem war der Verein Plan 3 e.V., der nach 2010 begann Haus und Grundstück zu nutzen und es komplett sehr professionell komplett zu verwerten. Ja hier wurden Zeit und Arbeit investiert – für den eigenen Vorteil. Kontakte zu den Eigentümern wurden auf einen 20% Minderheitseigentümer beschränkt der nicht zur Familie gehörte und an den von einem Verzweiflungstäter der Familie 2009 für nen Appel und n Ei verkauft worden war. Von dem erwarb der Verein schon für beträchtlich mehr 2013 die 20%. Er hatte inzwischen für seine gewerblichen Zwecke im Haus baulich verändert und es seinen Erfordernissen angepasst OHNE das, wie rechtlich erforderlich, durch einen Mehrheitsbeschluss der Eigentümer auch zu legalisieren. Und hier ist mein Vorwurf absolut berechtigt – denn diese Baumassnahmen vereitelten den von mir beantragten Denkmalschutz. Stünde das Gebäude unter Denkmalschutz könnte es jetzt nicht einfach mir nichts dir nichts abgerissen werden. Durch den erzielten Verkaufspreis seiner 20% hat der Verein all sein getätigtes Investment doppelt und dreifach wieder raus. und hat wieder nur gewonnen. Im Übrigen gab es kurz nach der Wende ein Angebot von der Deutschen Bank – welches aus mir unbekannten Gründen scheiterte. Also waren schon früher Investoren da. Schuld oder Unschuld ist derzeit auch nicht die Frage sondern nur ein Schade und das Bedauern da niemand Interesse am Erhalt des Hauses hat – wo nach meiner Meinung das Areal ein Stück prägender Individualität verliert.

  7. Wurbürger sagt:

    „Yana Mark (FDP) lobte den Entwurf, „wir sind beim Bauen im 21. Jahrhundert angekommen“.

    Klar, dass diese Vertreterin der neoliberalen Mövenpick-Klientel die fortschreitende Segregation auch noch gut findet.

  8. farbspektrum sagt:

    Sieht doch gut aus mit den begrünten Fassaden. Braucht aber sicherlich ein automatisches Bewässerungssytem.

    • Oberlehrer sagt:

      Leider ist sowas oft nur Alibi-Grün für den genehmigungsfähigen Entwurf und im fertigen Projekt wird das Grün dann einfach „vergessen“ oder es vergammelt bald.

    • Oh sagt:

      „Braucht automatisches Bewässsrungsystem“ weil die Mieter keine Gießkanne tragen können?

      • Die Verwertung von sehr aufwändig aufbereitetem Trinkwasser auf Kosten der Mieter:innen inklusive der Bezahlung der gegossenen Menge als Abwasser ist sicher die optimale Lösung für Fassadengrün.

        Ich weiß ja echt nicht, ob du schonmal Balkonkästen gegossen hast.

  9. M.D. sagt:

    Besser so bebaut , wie die Wüste der letzten Jahrzehnte.

  10. Kritiker sagt:

    Regenwasser für die Spülung??? Geht das überhaupt rechtlich? Ich dachte, dass dies strikt verboten ist?

  11. stephan sagt:

    Bis zum Baubeginn braucht das Viertel aber dringend eine neue Verkehrsführung, schon der Baustellenverkehr wird über die bisherigen Zufahrten kaum zu stemmen sein.
    Bis zu 300 Wohnungen heißt möglicherweise 600-800 neue Bewohner für das Viertel. Das bedeutet mindestens 200 Anwohner-PKW, durch die Bebauung werden aber der Schotterparkplatz in der Charlottenstraße und der Parkplatz an der Berufsschule wegfallen. Die Bewohner des neuen Edeka-Hauses werden mit ihren Autos, wenn sie welche haben, ebenfalls über die Anhalter Straße ein-und ausfahren. Dazu noch der Besucherverkehr für Büros und Praxen (könnte man zur Not an die Parkhäuser Charlottencenter und Hansering verweisen), Lieferdienste, Post und Pakete, Belieferung Edeka, die zwei Hotels und irgendwann wird auch das CinemaxX wieder Normalbetrieb fahren dürfen. Das alles zusammen kann nicht funktionieren, wenn das Straßenkonzept so bleibt, wie es jetzt ist.

    • Hallenser sagt:

      Vor dem „Edeka-Haus“ stand dort schon ein Haus. Das war deutlich größer, hatte jedenfalls deutlich mehr Wohnungen. Nicht allzu lange davor stand am Riebeckplatz noch zusätzlich ein riesiges Hochhaus (23 Etagen!). Darin haben auch nicht nur Fußgänger und Radfahrer gewohnt. Nein, von denen hatten viele sogar mehr als nur ein Auto. Das Charlottencenter war – zusätzlich zum Cinemaxx, das langfristig wohl eher weniger als mehr Besucher haben wird – mal voller Gewerbe und Gastronomie, mit Lieferverkehr und allem Drum und Dran. Wenn auch nicht so allzu lange, aber doch ein paar Jahre und alles gleichzeitig.

      Nun rate mal, ob es damals mehr oder andere Zufahrten gab als jetzt!

    • Systemkritiker sagt:

      Wer sagt, dass es dort Straßenkapzazität geben muss? Wie wäre es mit reinen Rad- und Fußwegen? Im Übrigen gibt es mehr als genug Parkplätze in der Tiefgarage des Charlottencenters.

    • Jo sagt:

      Völlig richtig erkannt. Das gibt Chaos ohne Ende. Warum muss man so ein enges Fleckchen so zupflastern? Aber okay, man muss nicht alles verstehen…

  12. W. Molotow sagt:

    Das ist doch alles egal und nur Pillepalle – wichtig ist: Das werden wieder richtige architektonische Meisterstücke, wer will das noch toppen?

    😉

  13. lederjacke sagt:

    Hallenser, die ursprüngliche Bebauung war entlang der Straße, kleinteilig und im Viereck. Es gab Höfe, in denen keine Autos standen. Klar, nicht jedes Hinterhaus muss da wieder hin. Der jetzige Vorschlag nimmt darauf keine Rücksicht. Jetzt verständlich? Mit Sozialismus hat das nix zu tun. Aber ein bißchen mehr Sozialstaat kann ruhig sein.

    • Hallenser sagt:

      Kleinteilig vielleicht. Vermutlich hast du die Eckhäuser nicht mehr in Erinnerung. vielleicht gehörst du auch zu denen, die das ursprüngliche Viertel überhaupt nicht kannten. Jetzt kommen dort einzelne Häuser hin. Große, ja, aber mit Durchbrechungen der Fassadenwand und Möglichkeiten, durchzulaufen. Die gibt es nicht mal jetzt im unbebauten Zustand. Als dort noch die Fassadenschluchten waren ging es erst recht nicht.

      Jetzt kommen auch keine Autos in die Höfe, schon weil es keine Höfe geben wird. Eine Tiefgarage und ansonsten Parkplätze an der Straße. Auch die gibt es jetzt schon und auch die gab es früher schon. Ich weiß nicht, woher du immer deine Informationen hast. Aber du solltest deine Quelle unbedingt überprüfen!

      • xxx sagt:

        “ Jetzt kommen dort einzelne Häuser hin. Große, ja, aber mit Durchbrechungen der Fassadenwand und Möglichkeiten, durchzulaufen.“

        Genauso wie in den vielgescholtenen DDR-Plattenbausiedlungen…
        Aber heute ist ja alles besser, sogar die Mieten. *hust*

    • Otti sagt:

      Der Sozialstaat zählt die Fördermittel.

    • farbspektrum sagt:

      Man könnte ja auch Fachwerkhäuser bauen. Diese alten heimeligen, in deren Stuben man nur gebückt stehen konnte. Und das Stadtmarketing streut ab und zu ein paar Pferdeäpfel auf die Straße. Und wenn Touristen durch das Viertel geführt werden, öffnet eine städtische Angestellt auf Kommando das Fenster und leert einen Nachttopf auf die Straße.

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