Blumen und Musik in der Parklücke: „Parking Day“ in der Geiststraße

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85 Antworten

  1. Hans G. sagt:

    Also das Geld was die Autofahrer bezahlen? Corona hat doch wieder gezeigt, der Abgesang auf dem MIV kam, wie jeder halbwegs intelligente Mensch auch so wusste, viel zu früh. Es wird also Zeit, den MIV wieder zu fördern, dazu reicht es schon die direkten Abgaben zweckgebunden nur für den MIV zu nutzen.

    • Zweckabgabe MIV sagt:

      Eine Innenstadt-Maut? Damit wirst du nicht weit kommen, aber meine Unterstützung hast du.

    • 10010110 sagt:

      Du meinst, die mickrigen Parkgebühren finanzieren den enormen Flächenverbrauch für KFZ in der Stadt, die 23 Stunden am Tag nur unproduktiv rumstehen und wertvollen Platz für echte Mobilität und Aufenthalt blockieren?

      • Hans G. sagt:

        Also ne Woche parken trägt finanziell pro Parkplatz mehr bei als alle Radler der Stadt zusammen je durchs Radfahren getan haben.

        • 10010110 sagt:

          Wie wiegst du denn Lebensqualität in Geld auf? Wohnst du auf einem Parkplatz? Bringen dich Parkplätze von A nach B? Setzt du dich auf einen Parkplatz, um ein Eis zu essen oder dich mit Freunden zu treffen? Schickst du deine Kinder zum Spielen auf einen Parkplatz (mal rein hypothetisch, denn ich zweifle daran, dass du überhaupt welche hast)?

          Oder andersrum gefragt: geht es uns als Gesellschaft besser, je mehr Parkplätze wir haben?

          • Uppercrust sagt:

            Für die Mehrzahl der Deutschen ist das Auto Lebensqualität! So isses.

          • Hans G. sagt:

            Ich wohne nicht auf einem Parkplatz, der ist relevant damit ich mein Auto in vielen Lebenslagen nutzen kann, was die Lebensqualität enorm steigert. Das pure vorhanden sein eines Parkplatzes reduziert aber deine Lebensqualität als Radfahrer oder Fußgänger überhaupt nicht. Es ist einfach dein Neid der dich hier herumtreibt. Wieso darf es Menschen, die ihr Leben im Griff haben besser gehen als Dir?

            Dank diverser Parkplätze kann ich meine Kinder schnell zu Spielen bringen, ernähren, zum Arzt bringen. Das verstehst Du nicht, weil du keiner Kinder hast und offensichtlich andere Menschen eh hasst.

          • 10010110 sagt:

            So eine Ignoranz macht mich echt wütend!

            Das pure vorhanden sein eines Parkplatzes reduziert aber deine Lebensqualität als Radfahrer oder Fußgänger überhaupt nicht.

            Woher willst du wissen, was meine Lebensqualität erhöht oder reduziert? Ein Parkplatz ist toter Raum, der nicht sinnvoll genutzt werden kann – und vor allem, wenn dieser Parkplatz auf öffentlichem Grund ist, der eigentlich für alle zur freien Verwendung sein sollte, aber von wenigen zum Abstellen ihrer Privatfahrzeuge beansprucht wird. Auf deinem Privatgrundstück kannst du machen, was du willst (solange das Immissionsschutzgesetz eingehalten wird), aber wenn der öffentliche Raum, durch den ich mich gern bewegen möchte, von Autos blockiert wird, dann schränkt das sehr wohl meine Lebensqualität ein.

            Dank diverser Parkplätze kann ich meine Kinder schnell zu Spielen bringen […]

            Und dass der Platz, auf dem die Autos stehen, selbst als Spielplatz dienen könnte, damit man seine Kinder gar nicht erst „zu Spielen bringen“ muss, so weit reicht wohl dein geistiger Horizont nicht? Und dass das Leben sich nicht nur um dich und deine Kinder dreht, darauf bist du auch noch nicht gekommen, was? Diese Elterntaxi-Mentalität macht das Leben für zahlreiche andere Familien ja überhaupt erst unangenehm, weil sie „wegen dem vielen Verkehr“ ihre Kinder nicht mehr einfach so nach draußen lassen können, sondern selber immer begleiten (und irgendwo ganz weit weg zu irgendwelchen organisierten „Spielen“ schicken) müssen.

            Doch, die Parkplätze in der Stadt schränken sehr wohl die Lebensqualität ein, denn, wie gesagt: sie sind toter öffentlicher Raum, der wenigen Menschen mehr Bequemlichkeit auf Kosten anderer bietet. Es ist toter Raum, der von wenigen für ihre Privatgegenstände beansprucht wird, aber die Allgemeinheit zahlt dafür. Parkplätze könnten sehr viel sinnvoller genutzt werden als darauf Autos zu parken. Ich stelle doch auch nicht einfach meine Schrankwand vor das Haus und äußere mich dann abschätzig über die, die sich darüber beschweren, dass der öffentliche Raum von meiner Schrankwand blockiert wird.

          • JPM sagt:

            „öffentlicher Grund für alle zur Verfügung“: das Argument greift aber auch wieder nicht, denn dann könnte ich als Autofahrer auch sagen „der Radweg ist auf öffentlichem Grund, das schränkt meine Lebensqualität ein, dass ich da drauf nicht Auto fahren kann“.

          • JPM sagt:

            „Oder andersrum gefragt: geht es uns als Gesellschaft besser, je mehr Parkplätze wir haben?“: nein, das nun auch wieder nicht. Trotzdem brauche ich für mein eines Auto pro Familie neben meinem Parkplatz auf Privatgrund auch überall ein paar Parkplätze, die ich vorübergehend nutzen kann, um Wege vor Ort zu erledigen. Dafür bezahle ich Kfz-Steuern und ohne diese zeitweiligen Möglichkeiten zum Parken wäre das Prinzip „Kfz“ sinnlos. Und nein, ich werde weder meine Oma auf dem „Lastenfahrrad“ zum Arzt fahren, noch meinen Wocheneinkauf damit bewältigen. Auch habe ich nicht die Zeit, um einfach mal jeden Tag 2mal gemütlich mit dem Fahrrad loszuziehen und die Bioläden der Stadt zu besuchen – ich arbeite nämlich. Und da ist die Reduzierung der täglichen Fahrzeit von 2 Stunden (Bahn) auf 1 Stunde (Auto) bereits ohne weitere Wege eine Wohltat. Somit sind Parkplätze nicht schön, aber notwendig. Mein Eis muss ich nicht auf einem Parkplatz essen (auch nicht auf den doofen Straßenbahnschienen, voll störend die Dinger), dafür finde ich wenige Meter weiter genug Platz.

          • 10010110 sagt:

            […] dann könnte ich als Autofahrer auch sagen „der Radweg ist auf öffentlichem Grund, das schränkt meine Lebensqualität ein, dass ich da drauf nicht Auto fahren kann“.

            Abgesehen davon, dass Radfahrer im Fall von benutzungspflichtigen Radwegen auch nicht die KFZ-Fahrstreifen benutzen dürfen, ist das ein Scheinargument, schon allein wegen des unterschiedlichen Flächenverbrauchs der Verkehrsmittel. Aber es geht hier auch um Parkplätze, nicht um Wegbeziehungen. Ob eine Straße nun einen Radweg hat oder nicht, ist insofern unerheblich, als dass alle, die sie benutzen, von A nach B gelangen, auch Autofahrer. Und weiterhin tragen Straßen, die zur Fortbewegung benutzt werden, ja zur gesellschaftlichen Produktivität bei, während Parkplätze in den meisten Fällen keinen produktiven Nutzen haben.

            Klar, irgendwo müssen die Autos, mit denen man „produktiv“ durch die Gegend fährt, auch abgestellt werden, aber da haben wir ja das Effizienzproblem. Ein Auto wird – genauso wie ein Fahrrad – mal eine Stunde am Tag zur Fortbewegung verwendet; es geht also eigentlich eher um die Art der Fortbewegung. Die meisten Leute wollen eigentlich nur von A nach B und nicht drüber nachdenken, was das Verkehrsmittel ihrer Wahl die restliche Zeit macht. Es geht also eher darum, wie man die Fortbewegung so gestalten kann, dass die restlichen 23 Stunden am Tag möglichst wenig Fläche verschwendet wird.

            Die derzeitige „Lösung“ kommt noch aus einer Zeit, als es nur wenige Autos gab und es kein Platzproblem in den Städten gab, und es hat sich über die Jahrzehnte scheibchenweise als Normalzustand etabliert, dass der öffentliche Raum als Parkplatz gilt, außer da, wo es explizit verboten ist – und mittlerweile sind viele Leute sogar so skrupellos, dass ihnen das egal ist und sie in Halteverboten, auf Fußwegen, im Kreuzungsbereich etc. parken. Übrigens hat im gleichen Maß, wie der Autoverkehr zugenommen hat, der Fahrradverkehr abgenommen; oft wegen der gefühlten oder realen Gefahr, die vom zunehmenden Autoverkehr ausgeht. Wie schon gesagt: Kinder werden heute nichtmal mehr allein bis zum nächsten Spielplatz gelassen, weil die Eltern Angst haben, wegen dem vielen Verkehr, und weil sie hinter parkenden Autos vom fließenden Verkehr nicht mehr rechtzeitig gesehen werden.

            Es sollte eigentlich in unser aller Interesse sein, die Zahl der Parkplätze – und Autos insgesamt – im öffentlichen Raum zu reduzieren.

            Dafür bezahle ich Kfz-Steuern […]

            Nein, das ist falsch. Erstens leiten Steuern keinen Anspruch an spezifische Gegenleistungen ab und zweitens wären die Einnahmen aus der KFZ-Steuer auch so nicht kostendeckend (wobei die sozialen Kosten von Parkplatzwüsten auch schwer in Zahlen zu fassen sind). Wir zahlen auch alle Umsatzsteuer ohne davon einen Anspruch auf eine bestimmte Gegenleistung zu haben. Klar, davon wird unser Bildungs- und Gesundheitssystem, und was nicht noch alles, finanziert, aber ich gehe auch nicht zur HAVAG und sage „ich will kostenlos mitfahren, dafür zahle ich schließlich Umsatzsteuer“.

          • JPM sagt:

            „wie man die Fortbewegung so gestalten kann, dass die restlichen 23 Stunden am Tag möglichst wenig Fläche verschwendet wird“:
            Gut, das wird wohl am ehesten das Problem treffen. Für mein Auto habe ich einen Stellplatz auf Privatgrund und bin darüber aus verschiedensten Gründen auch sehr froh. Allen Leuten wird sowas aber leider nicht möglich sein, aus Mangel an Angebot (Stadtkonzept nicht darauf ausgelegt) und auch aus finanziellen Gründen, so ein Dauerplatz für 100 Euro im Monat (?) ist auch nicht für jeden drin.
            „skrupelloses Parken“: da bin ich wieder voll dabei – wenn ich keinen legalen Platz irgendwo finde, suche ich weiter, ich stelle mich prinzipiell nicht einfach illegal wo hin (selbst zum Halten finde ich was wenig störendes), es geht also.
            „Parkplätze und Autos reduzieren“:
            Ich denke, die Parkplätze entstehen und verschwinden langfristig mit der Anzahl der Autos – eine separate Reduzierung der Parkflächen bringt nur Stress, da die Autos damit ja nicht verschwinden. Die Frage ist irgendwo, warum es immer mehr Autos gibt. Mehr Pendlerjobs? Einfach nur aus dummer Lust kauft man sich doch meistens kein Auto…

          • max sagt:

            „Einfach nur aus dummer Lust kauft man sich doch meistens kein Auto“

            Ich kenne Menschen die wohnen 500m von ihrer Arbeitsstelle entfernt und fahren täglich mit dem Auto. Nennt sich Faulheit.

        • Maik sagt:

          Schau dir mal die Studien zum Thema Abgabenlast und Individualverkehr an und lies mal unter dem Stichwort Umweltfolgen nach. Diese nicht abgegoltenen externen Kosten liegen pro PKW und Jahr bei etwa 2100€. Insofern danke ich jedem, der sein Auto stehen lässt und nicht die Allgemeinheit belastet. Das bisschen Steuern…PS: ich habe auch ein Auto. Nur in meinem Haushalt teilen sich 6 Personen ein Auto.

          • Wilfried sagt:

            Schön, wenn du noch eine so große familie hast und vlt. nur einige wenige überhaupt ausserhalb arbeiten, oder überhaupt arbeiten….

          • Hans G. sagt:

            Wozu soll ich mir solche Studien anschauen? Wenn ich Märchen will, gibt es besseres. Diese Studien funktionieren nur, weil es dumme und ideologisch verblendete Menschen geben, die stört es auch nicht, wenn man „Kosten“ erfindet. Aber kein Thema, ich kann dem auch ein paar „Einnahmen“ ausdenken, allein das Glück, wenn Kinder bunte Autos sehen, ist pro PKW mindestens 5000€ Wert, ich schwöre beim Barte meiner Mutter.

          • Oberlehrer sagt:

            Bunte Autos? Du warst die letzten Jahre nicht mehr oft draußen…

          • xxx sagt:

            „Diese Studien funktionieren nur, weil es dumme und ideologisch verblendete Menschen geben, die stört es auch nicht, wenn man „Kosten“ erfindet.“

            Das funktioniert auch von der Gegenseite, z.B. der Autoindustrie und deren Lobbyisten, die den „Nutzen“ für die Allgemeinheit betonen, z.B. durch Schaffung/ Erhaltung von Arbeitsplätze und Steuereinnahmen für den Staat. Die Kehrseite der Kosten für die Allgemeinheit durch Umweltverschmutzung, Ressourcenverschwendung, Krankheits-/Unfallkosten bis hin zu Militärausgaben für indirekte Erdölkriege lässt man natürlich unerwähnt.

          • Hans G. sagt:

            Der von Dir erwähnte Nutzen für die Allgemeinheit ist aber genau Quantifizierbar. Auch das am KFZ jeder 7. Job hängt. Die direkten und indirekten Abgaben sind genau zu beziffern. Wenn man hier die realen Kosten gegen setzt sieht man sofort, dass der Autofahrer deutlich mehr zahlt als er kostet. Man bereichert sich soweit es geht an ihm. Auf der anderen Seite stellst Du angebliche Ölkriege in Rechnung und Unfallkosten, die die Autofahrer eh schon tragen drauf. Ist Dir eigentlich nichts peinlich? Wollen wir jetzt einen Preis dafür festlegen, dass 1/7 der Arbeitnehmer das Privileg haben einer Tätigkeit nachzugehen? Das viele Millionen Menschen einen Job ausüben können, weil sie vernünftig pendeln können? All die gesparten Lebensjahre durch Nutzung der KFZ und ihrer Infrastruktur?

          • xxx sagt:

            „Der von Dir erwähnte Nutzen für die Allgemeinheit ist aber genau Quantifizierbar.“

            Wenn man die tatsächlichen Kosten für die Allgemeinheit und die gesundheitlichen Schäden gegenrechnen würde, gäbe es keinen „Nutzen“.

            „Auf der anderen Seite stellst Du angebliche Ölkriege in Rechnung und Unfallkosten, die die Autofahrer eh schon tragen drauf.“

            Das stimmt nur insoweit, als dass der Autofahrer auch Steuerzahler ist. Ansonsten – Quark.

            „Das viele Millionen Menschen einen Job ausüben können, weil sie vernünftig pendeln können? All die gesparten Lebensjahre durch Nutzung der KFZ und ihrer Infrastruktur?“

            Seit wann ist Pendeln vernünftig? Jeden Tag 50km (oder mehr) hin und 50km zurück ist ökologisch und gesundheitlich eine Katastrophe, erst recht wenn es zur „Normalität“ für viele erklärt wird. „Lebensjahre gespart“ hat niemand, sondern ordentlich verschwendet, es sei denn, das Fahren, im Stau stehen und sonstiger Aufwand für ein KFZ bezeichnest du als „Leben“. Rechnet man noch all die Milliarden Stunden dazu, die gesamtgesellschaftlich und grundsätzlich für Autobau, Unterhaltsarbeiten samt entsprechender Infrastruktur anfallen, wird die Bilanz noch katastrophaler. Die Jahre die durch autoverursachte Krankheit und vorzeitiges Ableben verloren gehen, gehören auch noch in die Bilanz…

          • 10010110 sagt:

            All die gesparten Lebensjahre durch Nutzung der KFZ und ihrer Infrastruktur?

            Es ist auch durch Studien erwiesen, dass die durchschnittliche Zeit für Fortbewegung sich über die Jahrhunderte kaum geändert hat, nur die Entfernungen wurden größer. Es hat also niemand Lebensjahre gespart, es wurden in der gleichen Zeit nur weitere Entfernungen überwunden.

        • Hans G. sagt:

          Es ist vermutlich deine eigene Dummheit, die dich wütend macht. Das frustriert sicher und dann kommt dazu der Neid, wenn sich produktive Mitglieder der Gesellschaft einfach ein Auto leisten können.

          Der Platz bleibt doch öffentlich, jeder darf dort sein KFZ parken. Aber wie Du schon sagst, es ist öffentlicher Platz für alle, hier müssten also die Nutzungsgebühren eigentlich abgeschafft werden oder für z.B. Radfahrer entsprechend eingeführt werden.

          Ich weiß, Menschen wie Du würden ihre potentiellen Kinder überall spielen lassen, Hauptsache sie stören nicht. Andere wollen den Kindern eben Abwechslung bieten und können sich das zum Glück auch leisten.

          Und wenn dich der Neid und Hass auf normale Menschen stört, warum wohnst Du dann in einer Stadt? Gibt so viele Orte mit wenig oder gar keinen Autos, da kannst Du wie ein Nomade leben. In eine moderne Stadt gehört der MIV dazu. Bei einigen Städten hat man es beim Wachstum nicht beachtet und muss es ausbaden. Um so wichtiger, dass man in Halle solche Fehler nicht weiter begeht, wie beim Rückbau der Merseburger Straße.

          • 10010110 sagt:

            […] dann kommt dazu der Neid, wenn sich produktive Mitglieder der Gesellschaft einfach ein Auto leisten können.

            Ich muss mich zwar nicht auf so ein Niveau begeben, aber: ich bin genauso produktiv wie jeder andere in dieser Gesellschaft und kann mir ein Auto leisten. Dass du Menschen einen bestimmten gesellschaftlichen „Wert“ anhand ihrer Produktivität beimisst, sagt einiges über deinen miesen Charakter.

            Der Platz bleibt doch öffentlich, jeder darf dort sein KFZ parken.

            Das setzt voraus, dass man ein KFZ besitzt. Und es besitzt in jeder Großstadt auf der Welt nur eine Minderheit der Bewohner ein Auto, ergo profitiert nur eine Minderheit von den Annehmlichkeiten dieses öffentlichen Platzes, aber alle zahlen direkt oder indirekt die Kosten.

            Ich weiß, Menschen wie Du würden ihre potentiellen Kinder überall spielen lassen, Hauptsache sie stören nicht. Andere wollen den Kindern eben Abwechslung bieten und können sich das zum Glück auch leisten.

            Das allein zeigt schon, wie entrückt du von der Realität bist. Kinder suchen sich ihre eigene Abwechslung, die müssen nicht dauernd bespaßt werden. Und dann wieder das „sich leisten können“ – wer seine Existenz nur darüber definiert, was er sich alles materiell leisten kann (auf Kosten anderer) und das mit seinen Mitmenschen vergleicht, der zeigt einmal mehr, wie armselig sein Leben eigentlich ist.

            Gibt so viele Orte mit wenig oder gar keinen Autos, da kannst Du wie ein Nomade leben.

            Und wieder typisch für ignorante Egoisten: die Aufforderung an alle anderen, wegzuziehen, damit sie die eigene Ignoranz nicht stören. Den Gefallen tue ich dir nicht. Das Leben in der Stadt ist geprägt von vielfältigen Lebensweisen und Einstellungen, aber immer auf der Grundlage des Gedanken: „Die Freiheit des einen endet dort, wo die Freiheit des anderen anfängt.“

            Das Auto ist eine Verlängerung des privaten Raums in den öffentlichen Raum hinein. Öffentlicher Raum hat aber grundsätzlich dem Nutzen der Allgemeinheit zu dienen, auch derer, die nicht im Auto unterwegs sind.

            Und wenn du damit nicht einverstanden bist, dann zieh’ doch einfach weg. 😉 Dank des Autos kannst du ja täglich anstrengungslos viele Kilometer zurücklegen und auf dem Weg zu den Freizeitaktivitäten deiner verzogenen Kinder „Lebenszeit gewinnen“.

  2. Regimenter sagt:

    Die Parklücken werden frühzeitig geschlossen sein.Haben eine grosse Feier dort.

  3. JM sagt:

    Warum eigentlich immer da? Weil der linke Laden dort liegt und die Parkplatzbesetzer nur rauskullern müssen?

  4. Wilfried sagt:

    ÖPNV? Wo man sich gut mit Corona anstecken kann, Bettgeschichten fremder Leute anhören muß, Schnapsdrosseln und Dreckschweine ihren Gestank schon früh am Morgen abgeben oder am Nachmittag nach der Arbeit?
    Dann lieber MIV und im Stau stehen…

    • eseppelt sagt:

      Ich kenne nur Dreckschweine am Lenkrad, die die Fußwege zuparken, mit ihren Blechkarren ohne zu blinken abbiegen, auf Fußgängerüberwege zuhalten…. da ich größtenteils zu Fuß in der Stadt unterwegs bin, kann ich schon mal soviel sagen: in der Regel heißt es zweimal am Tag „sprinten“, weil Autofahrer offenbar nix von den Rechten der Fußgänger halten und die StVO nur für ein Comicbuch halten

      • Halle falke sagt:

        Das geht aber auch anders rum.und es trifft auch nicht auf alle zu. Bei mir gilt Färplay im Straßenverkehr.

      • Radler sagt:

        Das du nicht fahren darfst, dafür können aber Autofahrer nichts. Fußgänger haben auch an den gekennzeichneten Überwegen kurz stehen zu bleiben und sich zu vergewissern, dass man den Schutzstreifen gefahrlos begehen kann. Und nicht wie am Rannischen Platz blind drauflos latschen.

        • Autofahrer sagt:

          Woher hast du denn den Quatsch?

          • Oberlehrer sagt:

            Aus der StVO jedenfalls nicht, denn in § 26 steht das Gegenteil.

          • JPM sagt:

            LG Saarbrücken, 13 S 50/10 z.B., oder OLG Celle, 14 U 14/13: „Den zu schützenden Fußgänger als schwächeren Verkehrsteilnehmer treffe allerdings eine Teilschuld, da er sich den Vorrang vor Kraftfahrzeugen nicht erzwingen könne und beim Überqueren zu einem angemessenen Verhalten, sprich einer gewissen Vorsicht verpflichtet sei – am besten durch ‚Blickkontakt'“ = Teilschuld für den Fußgänger. Danke, Herr „Oberlehrer“, setzen, 5-.

          • Nachhilfelehrer sagt:

            Da steht nichts von stehen bleiben.

            Lesekompetenz: nicht vorhanden

            Sitzenbleiben!

          • Oberlehrer sagt:

            Nee, nee, er hat nur zitiert was ihm in den Kram passt.

          • JPM sagt:

            Das „stehen bleiben“ steht da wirklich nicht, das haben die Möchtegernlehrer tatsächlich erkannt, das „stehen bleiben“ war wohl auch eher eine betonende Interpretation, damit es auch …Lehrer verstehen. Das Zitieren des Oberlandesgerichtes genügt im Allgemeinfall durchaus. Und wie so meistens: die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen…

          • Oberlehrer sagt:

            Natürlich ist man als Fußgänger gut beraten, wenn man sich am Zebrastreifen vergewissert, dass man nicht über den Haufen gefahren wird.
            Aber daraus als Autofahrer einen Anspruch abzuleiten, dass Fußgänger gefälligst noch mal stehenbleiben sollen, das ist absurd, passiert aber auch in der Praxis, wie man allzuoft beobachten kann.

      • west sagt:

        dann sollten sie ihren bekanntenkreis überdenken, oder wird hier pauschalisiert?

    • Basti sagt:

      Ist leider auch meine Beobachtung. Du denkst nur, hoffentlich tickt der Typ, der in der Bahn mit sich selber redet, nicht aus. Und hoffentlich kommt dir die Gestalt, die im Böllberger Weg 186 wohnt, nicht noch näher, wo du dir sonstwas holst. Ich schätze den ÖPNV, aber leider darf da JEDER mitfahren. Egal zu welcher Tageszeit – 15 min. in der Bahn und der Hass auf die Menschheit kocht hoch. Ganz zu schweigen von den lauten Telefonaten Mancher über sinnlose, selbst geschaffene Alltagsprobleme. Da kann ich jeden verstehen, der im Auto in Ruhe auf Arbeit fährt und die Musik, sowie die Lautstärke selbst bestimmen kann.

    • k.hädicke sagt:

      haben Sie echt solche angst vorm leben, daß Sie sich derart abschotten müssen?
      wenn Sie nicht aufpassen, entwickeln Sie immermehr abscheu gegen Ihnen fremde menschengruppen, das könnte mit arroganz verwechselt werden…
      auf die welt gehört nunmal auch riechendes, arbeitendes volk etc. .
      wenn wir nicht diese furchtbaren lebensblasen hätten, würden auch Sie sicher weniger menschenfeindlich rüberkommen.

      • Basti sagt:

        Ja, wer nach Alkohol und Erbrochenem riecht, ist mir unangenehm. In der Bahn hat man leider wenig Ausweichmöglichkeiten. Ob es sich dabei um arbeitendes Volk dreht, wage ich zu bezweifeln- außer der Arbeitgeber toleriert Sterni und Jogginghose am Morgen. Es ist nix Schlimmes dran, wenn man in eine Bahn steigt und erwartet nicht angepöbelt zu werden und mal seine Ruhe hat – wenigstens die paar Minuten bis zu seinem Ziel.

  5. JM sagt:

    War ja jetzt keine Lüge oder? Zur Brautzsch Str komm ich dann zu gegebener Zeit. Da muss dann nur vom Bebel runtergekullert werden.

  6. Eibacke sagt:

    Ihr Autofahrer hört euch an wie ein kleines Kind, dem man etwas wegnehmen will.

    @Wilfried: Die Schäden die durch die Nutzung der Straßen mit Autos in der Stadt entstehen, bekommt die Stadt durchs Parken nicht rein.

    @JM: Mal weniger Verschwörungstheorien schauen. Und ein Mitarbeiter aus dem Linken Laden kotzt bestimmt jetzt schon, dass er in der Geiststraße keinen Parkplatz bekommt.

    • JM sagt:

      „Ihr Autofahrer“ immer wieder schön.

      „IHR“ Rad- und Fußfetischisten könnt euch nicht vorstellen, dass es auch Autofahrer gibt, die nix illegal zuparken, blinken und sich an Geschwindigkeitsvorgaben halten oder? Ok, ich glaub nämlich auch nicht mehr an Radfahrer,die sich an Regeln halten.

      PS: ich fahr selbst jeden Tag Rad und bilde natürlich die ordentliche Ausnahme 🙂

    • Hans G. sagt:

      Also ein paar Kinder wollen auf den Parkplätzen spielen anstatt was vernünftiges zu machen und die Autofahrer, denen man tatsächlich das Auto und die Infrastruktur wegnehmen will sind Kindisch?

      Die direkten Abgaben auf den KFZ Verkehr übersteigen die kompletten Investitionen in die gesamte Infrastruktur (Flug, Schifffahrt, Fußgänger, Radfahrer und KFZ) um weiten. Die Schäden werden durch den Lastverkehr verursacht, also wenn die Radfahrer lieber lokal einkaufen oder sich was bestellen.

  7. farbspektrum sagt:

    Intelligenztest: Wenn die Autoindustrie plattgemacht ist, ist dann mehr oder weniger Geld in der Staatskasse?
    “ Es braucht mehr Platz für Menschen in den Städten statt für Autos.“
    Wenn ich das richtig verstehe, richten sie sich auf der Straße eine private Terrasse auf Steuerzahlerkosten ein.

    • Rentenzahler sagt:

      Woher hast du denn das Geld, dass du als Autofahrer in die Staatskasse packst? Du arbeitest ja nicht in der Autoindustrie und dein Geldgeber auch nicht.

      Wenn du das Geld statt für ein Auto für etwas Sinnvolles ausgibst, werden im Endeffekt genauso viele Steuern „generiert“. Da du fast ausschließlich fremdfinanziert bist und ein großer Teil davon aus Steuerzahlungen kommt, könntest du auch weniger aus der Staatskasse erhalten (geringere Rente) und da du nichts mehr für dein Auto ausgeben müsstest, hättest du trotzdem noch genauso viel in der Tasche.

      Du wirst doch hoffentlich deinen eigenen Intelligenztest bestehen!? Ich bin gespannt.

      • Kritiker sagt:

        Na da hat aber jemand Marktwirtschaft nicht verstanden!
        Wobei es wirklich Sinnvolleres gibt als ein Auto zu kaufen. Zudem werden viele Autos auch aus anderen Ländern gekauft.

        Es gilt den Individualverkehr zu fördern, aber nicht ausschließlich mit Technik von vor hundert Jahren.

      • farbspektrum sagt:

        „Wenn du das Geld statt für ein Auto für etwas Sinnvolles ausgibst, werden im Endeffekt genauso viele Steuern „generiert“. “
        I denk, du sitzt einem gewaltigen Irrtum auf. Wenn ich mir statt einem Auto Handmüffchen kaufe, werden bei weitem nicht soviel Steuern generiert.
        „Wenn du das Geld statt für ein Auto für etwas Sinnvolles ausgibst,“
        Was ist „Sinnvolles“ ?
        Soviele Handmüffchen kann man gar nicht stricken, um die Steuergenerierung der Autoindustrie zu erreichen. Selbst wenn man alle Autobauer aufs Handmüffchenstricken umschult.

        • Rentenzahler sagt:

          Beispiel: Du hast 10.000 Euro. Statt dir davon ein Auto zu kaufen (USt.: 1600 Euro), kaufst du dir für 10.000 Euro Handmüffchen (USt.: 1600 Euro). Natürlich kannst du dir auch irgendwas anderes schönes für die 10.000 Euro kaufen. Es bleibt bei 1600 Euro Umsatzsteuer.

          Beispiel Kfz-Steuer: Du zahlst für deinen Kleinwagen 300 Euro pro Jahr. Für die 300 Euro könntest du auch Bibliotheksbeiträge, Abonnements für Fachliteratur und VHS-Kurse bezahlen. Du hättest nicht weniger Geld in der Tasche, aber der Zugewinn deinerseits wäre immens. Durch den geringeren Verschleiß bedarf es auch weniger Steuereinnahmen.

          Ausgaben Straßenbau 2013: 19 Milliarden Euro
          zugel. Kfz 2013: 53 Millionen
          Kfz-Steuer 2013: 8.5 Milliarden Euro

          Willst du das Geld nicht ausgeben, weil du für das Luxusgut Auto keinen Ersatz findest, brauchst du offenbar nicht so viel Rente.

          Bundeszuschuss zur Rente 2018: 69.5 Milliarden Euro

          Versicherungen, Reparaturkosten und nicht zuletzt Folgekosten durch Umweltbelastungen und Unfälle. All das musst du bei deiner Rechnung natürlich auch noch berücksichtigen.

          Bleibt dann mehr oder weniger in der Staatskasse? (Die Antwort hat erheblichen Einfluss auf dein Testergebnis!)

          • Texas sagt:

            Schöne Milchmädchenrechnung! Aber weil grad so schön auf der Rent rumgeritten wurde: wie sähe denn die Rentenkasse ohne die Einnahmen aus der Ökosteuer und wie sähen die Staatsfinanzen generell ohne Einnahmen aus der Mineralölsteuer aus?

            Und wie viele Milliarden der Straßenbau-Ausgaben waren denn zur Verbesserung der Infrastruktur um einen schnelleren Warentransport auf der Straße zu ermöglichen und Innenstädte durch Umgehungsstraßen vom Durchgangsverkehr zu entlasten?

            Und schon Mal drüber nachgedacht wie die Folgekosten des Autos Arbeitsplätze sichern und Steuereinnahmen generieren? Wie sieht es dann da beim Lauf von 10.000 Handmüffchen aus?

          • Milchmädchen sagt:

            „Wenn die Autoindustrie plattgemacht ist, ist dann mehr oder weniger Geld in der Staatskasse?“

            „Und wie viele Milliarden der Straßenbau-Ausgaben waren denn zur Verbesserung der Infrastruktur um einen schnelleren Warentransport auf der Straße zu ermöglichen und Innenstädte durch Umgehungsstraßen vom Durchgangsverkehr zu entlasten?“

            Merkste selber, oder?

      • farbspektrum sagt:

        „Woher hast du denn das Geld, dass du als Autofahrer in die Staatskasse packst? Du arbeitest ja nicht in der Autoindustrie und dein Geldgeber auch nicht.
        Meine Rente bekomme ich von den in der Autoindustrie arbeitenden Enkeln derjenigen, für die ich früher die Rente erarbeitet habe.

        • nix idee sagt:

          Die deutsche Wirtschaft besteht nicht nur aus Autoindustrie, somit stammen auch die Zahlungen an die Rentenversicherung nicht nur aus der Autoindustrie. Die vielen Milliarden an staatlichen Zuschüsse zur Rente hast du wohl absichtlich vergessen. Passen nicht ins Konzept diese blöden Fakten.

          • farbspektrum sagt:

            Das war ein vereinfaches Beipiel für einfache Denker.

            Rentenzuschüsse gibt es für In der Gesetzlichen Rentenversicherung existieren zahlreiche versicherungsfremde Leistungen. Hierzu gehören beispielsweise Ersatzzeiten, Renten nach dem Fremdrentengesetz, Anrechnungszeiten, die Höherbewertung der Berufsausbildung und der Sachbezugszeiten, die Rente nach Mindesteinkommen, abschlagsfreie Renten vor Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalters oder besondere Regelungen in den neuen Bundesländern. Einige Autoren zählen auch die Hinterbliebenenrenten dazu. (wikipedia) Mütterrente und demnächst Mindestrente fehlen.
            https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Statistiken-und-Berichte/Rentenatlas/2019/rentenatlas_2019_download.pdf?__blob=publicationFile&v=6

            Diese Zuuschüsse gibt es aus verschiedenen politische Gründen,Ja und? Der große Batzen wird immer noch von den Renteneinzahlern geleistet.

          • nix idee sagt:

            Die Zuschüsse gibt es, weil die Beiträge nicht reichen, um auch Rentner wie dich zu finanzieren, die ihre Ansprüche in einem untergegangenen System „erarbeitet“ haben.

          • farbspektrum sagt:

            Die Beiträge reichen nicht, weil die Politik für die exzessive Ausweitung prekärer Jobs gesorgt hat.

          • nix idee sagt:

            Die Beitragszahlungen sind so hoch wie nie zuvor in der Geschichte der Deutschen Rentenversicherung. Die Schwurbeltheorie der prekären Arbeitsverhältnisse geht nicht auf. In 2018 sind 236 Milliarden Euro eingezahlt worden, vor 20 Jahren waren es noch 163 Milliarden Euro, 1991 waren es 109 Milliarden Euro. Also versuch auch gar nicht erst die Inflation als Ausrede zu bemühen. Ursache sind Rentner wie du, die nur kassieren, ohne je selbst geleistet zu haben.

          • farbspektrum sagt:

            Ach, und warum muss es dann eine staatlich gestütze Grundrente geben?

          • nix idee sagt:

            Weil nach in der Zeit 1990 nicht mehr solche Geschenke gemacht wurden, wie noch deiner Generation, denen die jahrzehntelange Minderleistung versilbert wurde. Aber dass es ein Fehler war, zeigt sich jetzt, und zwar nicht nur in finanzieller Hinsicht. Diesen Fehler bezahlen wir, die die Rentenbeiträge UND die Zuschüsse aus Steuern heute erwirtschaften müssen, während du weiter fett absahnst.

          • farbspektrum sagt:

            Quatsch! Du hast überhaupt keine Ahnung vom Rentensystem und von der Überführung des DDR-Rentensystems in das der BRD und faselst was von Geschenken.
            Was glaubst du wohl, wie der Staat jetzt mit der Steuer meine Rente kürzt?
            Die Rente wird eigentlich gestaffelt nach Eintrittsjahr anteilig versteuert. Nicht aber die Rentenerhöhungen, die werden zu 100% versteuert.

          • nix idee sagt:

            Du hast an dem System, dass dir jetzt den Lebensabend versüsst frühestens ab Ende 1990 teilgenommen. Überführt wurden nur Zahlen auf dem Papier. Die Rentenversicherung der DDR hatte nichts, was irgendwas wert war. Du profitierst von dieser Wertschöpfung aus dem Nichts und von der Leistungsfähigkeit der heutigen Beitrags- und Steuerzahler. Dass dir Minimalbeträge wieder abgezogen werden macht am Ende keinen Unterschied. Geschenkt wird dir der größte Teil trotzdem. Freu dich doch.

          • farbspektrum sagt:

            „Die Rentenversicherung der DDR hatte nichts, was irgendwas wert war. “
            Typisch Wessi. Arrogante Fassade, aber keine Ahnung.
            Welchen „Wert“ Hat denn denn die Rentenversicherung heute?
            Sie hat maximal 1,5 Monatsausgaben Rücklagen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben.

          • nix idee sagt:

            Es sind derzeit übrigens über 2 Milliarden – Euro wohlgemerkt und nicht wertlose DDR-Mark. Und das hatte die DDR-Rentenversicherung eben nicht. Da war gar nichts, als sie „überführt“ wurde. Null! Darum geht es aber auch gar nicht. Du hast Ansprüche auf Rentenzahlungen geschenkt bekommen. Das ist ein Fakt.

            Warum du dich so aufregst. Ach ja, du wurdest in ein Sozialsystem integriert, ohne eigene Vorleistungen zu erbringen und hetzt gern dagegen, wenn anderen diese Möglichkeit auch offen steht. Stimmt ja.

            Es sind übrigens nicht alle „Wessi“, nur weil sie mehr Ahnung haben als du. Das zeigt aber dein festgefahrenes Weltbild, dass sich auf dem Stand von ca. 1971 befindet.

          • farbspektrum sagt:

            Du hast es immer noch nicht verstanden. Ich habe in der DDR DDR-Mark in die Rentenversicherung eingezahlt. Diese DDR-Mark wurden sofort an DDR-Rentner in DDR-Mark ausgezahlt.
            Ab 1.Juli 1990 habe ich BRD-Mark in die Rentenversicherung eingezahlt. Diese wurden sofort an alle Rentner in Deutschland ausgezahlt.

            Kannst du, außer Namen im anderen Forum zu klauen, noch was anderes?

          • nix idee sagt:

            Mit deiner Einzahlung in die DDR-Rentenversicherung hast du Ansprüche auf Auszahlung einer Altersrente in der DDR und in DDR-Mark erworben. Die DDR gibt es nicht mehr und damit auch nicht mehr die Rentenversicherung der DDR. Deine Ansprüche auf Auszahlung einer Altersrente wären mit der DDR untergegangen.

            Man hat aber im Einigungsvertrag eine Regelung getroffen, die diese Ansprüche auf Auszahlung einer Altersrente auf die Rentenversicherung der BRD überträgt. Du bekommst für die Jahre bis 1990 Leistungen aus einer Versicherung, die du nicht abgeschlossen und in die du nicht eingezahlt hast, aus der du also eigentlich keine Ansprüche geltend machen kannst. Diese Leistungen werden dir vom Staat geschenkt. Nicht, weil du selbst irgendwas geleistet hast und von diesen Leistungen noch etwas da wäre, sondern einfach nur, weil du da warst.

            Es geht nicht um die Einzahlung ab 1990, sondern um die davor. Die werden anerkannt, obwohl sie in einem anderen, völlig getrennten System erfolgten. Das ist wirklich nicht schwer zu verstehen.

            Es sind auch nicht immer alle Teil eine Verschwörung irgendeines Forums, die mehr Ahnung haben als du. Fehlt noch, dass du Rothschilds oder das Weltjudentum bemühst…

          • farbspektrum sagt:

            Ach meiner, du hast immer noch nicht begriffen, dass die Rentenversicherung keine Bank ist, in die man einzahlt während man arbeitet. Die dann das Geld in einen Tresor legt und wieder auszahlt, wenn man Rentner ist.

            „Du bekommst für die Jahre bis 1990 Leistungen aus einer Versicherung, die du nicht abgeschlossen “
            Ich habe weder vor noch nach 1990 so eine Versicherung abgeschlossen.

          • nix idee sagt:

            In eine Rentenversicherung zahlt man ein, damit man eine Anspruch auf die Versicherungsleistung (Rente) erwirbt. Je länger und je mehr du einzahlst, umso mehr bekommst du am Ende ausgezahlt. Sonst hätten alle die gleiche Rente.

            Zahlst du bei Versicherung A ein, wird es schwierig, Versicherung B dafür in Anspruch zu nehmen, es sei denn, Versicherung B übernimmt die Versicherten der A. Übernimmt sie die Versicherten, dürften die Beiträge erst ab dem Übernahmezeitpunkt zählen, denn die Rentenversicherung ist keine Bank „in die man einzahlt (…) Die dann das Geld in einen Tresor legt und wieder auszahlt, wenn man Rentner ist.“ Versicherung A hat also nichts, was sie Versicherung B übergeben könnte, außer Anspruchstellern und Beitragszahlern, die bisher nur einen Bruchteil im Vergleich zu den Versichrten der B eingezahlt haben.
            Somit kannst du frühestens für die Beiträge ab 1990, als du Versicherter der Rentversicherung BRD wurdest, deine Ansprüche auf Rente gegenüber der Renteversicherung der BRD geltend machen. Die sagt aber, sie erkennt auch die Versicherungszeit bei der RV der DDR an. Einfach so. Somit erhältst du einen höheren Auszahlungsbetrag auch für die Zeit, in der du nicht bei ihr versichert warst, in der du sogar in einem anderen Land gelebt hast. Einfach so. Geschenkt und in harter Währung.

            Du bist sozialversichert. Das warst du in der DDR, das bliebst du nach deren Untergang in der BRD. Neben der Kranken-, Abeitslosen- und Pflegeversicherung gehört dazu auch die Rentenversicherung. Du kannst natürlich auch auf deine Versicherungsleistung (Rente) verzichten, wenn du nie eine Versicherung abgeschlossen hast. Aber du kassierst natürlich lieber ab und eben auch für Ansprüche, die es mit dem Ende der DDR eigentlich nicht mehr geben dürfte. Glückwunsch!

            Natürlich wurmt es dich, dass es so aussieht, als seist du in ein Sozialsystem eingewandert und würdest kassieren, obwohl du vorher in diesem System geleistest („eingezahlt“) hast. Bist du auch, tust du auch und hast du vorher auch nicht. Blöd, wenn man gegen andere hetzen will, die das gleiche machen. Ist aber nunmal so. Da kannst du dich noch drei Tage lang wie ein Brummkreisel auf der Stelle drehen.

      • Hans G. sagt:

        Was willst Du denn sinnvolles produzieren? Bunte Bildchen? Schon mal Einkaufen gewesen oder musstest Du mal ins Krankenhaus? Bist Du da über einen Feldweg oder konntest du die Annehmlichkeiten nutzen, die nur KFZ ermöglicht haben?

        • 10010110 sagt:

          Wer sagt denn, dass mit weniger Autos nicht genauso gut asphaltierte Rettungswege gebaut werden würden? Überhaupt: weniger Autos in der Stadt würde Rettungskräften und gewerblichem Lieferverkehr ein schnelleres Vorankommen bieten. Man könnte genauso mutmaßen, wieviele Menschen schon gestorben sind, weil der Rettungswagen wegen des vielen Verkehrs ein paar Sekunden zu spät kam.

  8. mirror sagt:

    Es bleibt ein kleiner Funken Hoffnung. Selbst Joschka Fischer war in seiner Jugend genauso dämlich und hat sich mit zunehmender Lebenserfahrung zum lupenreinen Kapitalisten entwickelt. Die grüne Resttruppe hat sich auch mit zunehmendem Alter im Wohlstand der Diäten eingerichtet.

  9. JPM sagt:

    „noch mehr Verbrenner“: das könnte tatsächlich lästig werden und irgendwo stößt das dann auch wirklich an seine Grenzen. Aber den „MIV“ unspezifiziert zurückdrängen kann es auch nicht sein. Und diese „wir ärgern euch jetzt ein paar Stunden mit Parkplatzblockieren“, was soll denn das wirklich bringen? Eine Lösung für den Konflikt jedenfalls nicht.
    Ich bin jahrelang sowohl Auto als auch Bahn gefahren, je nach Bedarf. Seit Corona mehr Auto als Bahn… und jetzt kündige ich mein Abo mindestens über den Sommer – mit Maske in so eine fahrende Sauna, niemals wieder, das ist schon ohne praktisch nicht erträglich (Büschdorf nach Kröllwitz inkl. 15min Stillstand in der Brunnenstraße.

    • Oberlehrer sagt:

      Ja genau, stell auch du dich mit deinem Auto in der Brunnenstraße an, damit die Straßenbahn da noch länger festsitzt.

      • JPM sagt:

        Ich habe eine bessere Idee: ich sitze währenddessen in meinem SUV, auf Ledersitzen, die Klimaanlage läuft und ich genieße währenddessen ein kühles Getränk und sanfte Musik. Warum ich das die Jahre zuvor nicht gemacht habe…

        • fatshamer sagt:

          Sport wär mal ganz gut. Dann traust du dich irgendwann auch wieder an einem Spiegel vorbei. 😉

          • JPM sagt:

            Sport? Dafür fahr ich doch ein SPORTS Utility Vehicle. Tatsächlich hab ich aber abgenommen, trotz regelmäßigem Döner (okay, zu dem laufe ich ganz gewöhnlich).

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