Gendersternchen verstößt laut Sprachforschern gegen deutsche Rechtschreibung

35 Antworten

  1. Quatsch sagt:

    Echte Frauen im Osten finden das Sternchen völlig Quatsch und überflüssig will sie wissen, dass sie ohnehin immer zuerst gemeint sind, diskriminiert werden nur die, die sich so was ausdenken, die sollten Sie mal alte Bücher stapeln lassen.

    • Ghost sagt:

      Was hat das jetzt wieder mit Osten zu tun 🙄.
      Schon wieder was wo sich Ossis was drauf einbilden..

    • *** sagt:

      Wie kommen Sie dazu, für alle „Ostfrauen“ zu sprechen? Bin eine „echte“ Frau aus dem Osten (falls Sie damit in der DDR geborene und sozialisierte weibliche Menschen meinen) und sehe das ganz anders.

      • farbspektrum sagt:

        Er hat schon recht. Die paar abweichenden Meinungen (und erst recht die Propaganda) kann man getrost ignorieren, Die Ossis können zu recht auf die erreichte Gleichberechtigung stolz sein.

  2. Aha sagt:

    Gendersternchen verstoßen nicht nur gegen Rechtschreibung sondern sind der größte Quatsch der deutschen Sprache. Wer sich so was ausdenkt der trinkt auch Tinte, und zwar weiße.

  3. Barth sagt:

    Haben die Leute wirklich keine anderen Sorgen?

  4. 10010110 sagt:

    Das generische Maskulinum ist diskriminierungsfrei, solange nicht jemand Diskriminierung hineininterpretiert. Selbst viele Frauen halten „Zwangsgenderierung“ für übertrieben. Ich hatte ja schon anderweitig geschrieben, dass ich den Genderstern und seine Artgenossen für schlechten Stil halte, der nur Einfallslosigkeit in der Sprache zum Ausdruck bringt.

    Und bei Aussagen wie:

    Hey ihr lieben, gern würde ich auch Berichte lesen in denen ihr gendert

    frage ich mich, was das eigentlich soll. Da scheint es gar nicht um Antidiskriminierung zu gehen, oder darum, Informationen auf verständliche Art zu vermitteln, sondern nur darum, auf Teufel-komm-raus eine Art zu sprechen und schreiben forcieren zu wollen, zuerst noch freundlich formuliert, später mit immer schärferen Methoden der Einflussnahme.

    Auf eine unheimliche Art sehe ich da Parallelen zu manchen Antirassismus- und Toleranzdebatten.

    • 10010110 sagt:

      Ich vergaß zu erwähnen, dass ich ganz und gar nicht grundsätzlich dagegen bin, geschlechtsneutrale Sprache zu verwenden, aber bin für einen flexiblen Ansatz, wo das Geschlecht nur dort betont wird, wo es auch wirklich relevant oder wichtig ist, und bin für eine kreativere Wortwahl, die den Lese- und Sprechfluss nicht behindert oder übermäßig verkompliziert.

      Es sollte vom Kontext abhängen, ob man Männer und Frauen separat erwähnt oder nicht. Begriffe wie „Bürger“, „Bewohner“ oder „Schüler“ sind in den meisten Fällen universell auf die Gesamtheit der Personen einsetzbar, da wird niemand wegen des Geschlechts diskriminiert. Bei Begriffen, die gewisse Stereotypen bedienen, wie „Ärzte“ oder „Wissenschaftler“, kann man, wenn es notwendig ist, durchaus mal beide Geschlechter erwähnen, solange es nicht derart penetrant geschieht, dass die restliche Information in den Hintergrund rückt. Im offiziellen österreichischen Sprachgebrauch wird diesbezüglich gern mal übertrieben und alles doppelt erwähnt.

      • Ghost sagt:

        „ganz und gar nicht grundsätzlich dagegen bin, geschlechtsneutrale Sprache zu verwenden, aber bin für einen flexiblen Ansatz, wo das Geschlecht nur dort betont wird, wo es auch wirklich relevant oder wichtig ist„

        Schön formuliert. Seh ich auch so!

    • *** sagt:

      Solange der Artikel „der“ vor der Bezeichnung eines Menschen steht, ist diese nicht neutral. Und auch der Artikel „die“ im Plural macht es nicht besser, wenn dahinter nur das generische Maskulinum steht. (Nach dem Motto: 99 reale Lehrerinnen + 1 realer Lehrer = sprachlich 100 Lehrer oder wenn sprachlich gesehen aus 100 realen Lehrerinnen = 100 Lehrer gemacht werden. )

      Und den im Sport gebräuchlichen Begriff der „Landsmännin“ finde ich eine sprachliche Unverschämtheit.

    • Uppercrust sagt:

      @1001.. Sehr gut geschrieben .
      In vielen Sprachen, z.B. im Skandinavien oder romanischen Sprachen gibt es das generische Maskulinum. Aber den kennen die schwachgebildeten Genderer leider nicht. Schade. Aber es geht Ihnen ja auch gar nicht um die Sprache, sondern um politische Deutungshoheit und das Durchdrücken der eigenen Politikauffassung per Sprachpolizei – und wieder fallen viele drauf rein – auch hier.

  5. 121212 sagt:

    Ich finde es völlig absurd, ständig die Geschlechter hervorzuheben. Es reicht völlig aus, alles zu verallgemeinern, wie es früher war. Anstatt:
    „Liebe Bürgerinnen und Bürger“, einfach wieder verallgemeinern in „Liebe Bürger“, „Liebe Einwohner“ oder „Liebe Kollegen“ usw…

    • Oh nein sagt:

      Ich liebe aber keine Schreiber vom Amt. Das liebe Bürger klingt nicht nach meinen Vorstellungen als Frau. Und wo gibt’s eigentlich noch liebe Bürger, liebe Schüler und liebe Kollegen, da ist nicht mehr viel übrig. Vielleicht schafft „es“ dann noch alle Vornamen ab und ersetzt „es“ durch Zahlen. Das wird lustig welch ein Fortschritt im Jahr 2020. Wenn einige zurück wollen, bitteschön aber doch nicht für Nomaldenkende. Was für eine Diskriminierung steckt dahinter wenn ich an Stelle von einem schönen Namen, nur noch eine Nummer bin? Nein lasst „das“ Blödsinn.

    • Pippi L. sagt:

      Gern mal andersherum ausschließlich weibliche Formen verwenden und alle männlichen Menschen mitmeinen.

      Ich sehe schon einige in ihrem Stolz verletzte männliche Zeitgenossen zu einem Bürgerkrieg aufrufen.

    • Julius Caesar *Imperatorixus Hallensianumae Mundi sagt:

      Freunde, …. Römer, … Landsleute …! Sprache war HERRschaftsinstrument. Und ist es immer noch. Natürlich drehen hier vor allem die People mit Testosteronüberschuss frei, wenn man gendert.

      Und das ist gut so, darauf haben wir gesetzt, als wir unser Römisches Imperium in alle Welt verbreitet habe. Das macht China so, US, RUS, EU … alle machen auf Alphatyp-Testosteron-Überschussinhaber.

      So kommt Fortschritt in die Welt!

      Ich gendersterne auch mal: *Imperatorixus – ist das richtig so?

  6. Es tut so weh sagt:

    Wieviel % der Weltbevölkerung sind denn „Gendersternchen“ 0,01%? Ich möchte weiter als „Frau“ angesprochen werden und nicht als“ Es“. Die Höflichkeitsformem sollen für immer verschwinden, so ein Quark. damit „Es“. Was machen solche Menschen zu Hause bei Mutti äm bei „Seinen“. Klingt genauso wie “ eh Altes“ was wird das für eine Gesellschaft, in „des“ man nicht mehr weis wo einem „des“ Kopf steht. Schreiben und Lesen, Höflichkeit und Sprache sind doch keine Erfindung, sondern Leben. Hat „es“ sich das mal überlegt, wie sowas gehen soll, wir sind doch alle Menschen, wo „des“ Verstand schon bei „des“ Geburt in „das“ Wiege gelegt wurde. Vielleicht spricht bald niemand mehr, „zurück in die Urzeit“, da gab es auch nur Laute. U u u e a e

    • Pippi L. sagt:

      Bevor Sie sich über Veränderungen in der deutschen Sprache aufregen, sollten Sie diese erstmal grundlegend in ihrer Ausgangsform (damit meine ich nicht die von Ihnen absichtlich eingebauten Fehler) beherrschen.

      Das zu lesen @Das tut so weh…

  7. Total sagt:

    10010110 oh ich staune, wie stimmen ja mal völlig überein. Hätte ich ihnen gar nicht zugetraut so viell Tiefgang, völlig richtig!

  8. Wer sagt:

    Emanzen haben sich sowas ausgedacht. Die will ja auch keiner haben.

    • Gegenwind sagt:

      Als emanzipierte Frau, mehrfache Mutter, beruflich Selbständige und finanziell unabhängige Partnerin konnte ich mich nie beklagen über einen Mangel an beruflicher Anerkennung, verlässlichen Freundschaften oder stabilen Partnerschaften mit selbstbewussten und emanzipierten Männern (im Gegenteil mehr Nachfrage als Kapazität).

      Meine Erfahrung ist, nicht emanzipierte Menschen sind ein Problem, sondern diejenigen mit einfach strukturiertem
      Schubladendenken und Selbstwertmangel.

  9. Remus Lupin sagt:

    Hey, ihr Lieben! Ich würde gern mehr Texte lesen, die orthografisch, grammatisch, stilistisch besser sind, und in denen weniger Anleihen aus anderen Sprachen gemacht werden. Das war der angenehme Teil.
    Sollte die Gesellschaft für deutsche Sprache tatsächlich von diskriminierungsfreier Sprache sprechen, dann verwendet sie selbst unnötigerweise ein Fremdwort. Warum spricht sie nicht Klartext und redet von Benachteiligung oder Herabwürdigung von Menschen? Das wäre allgemeinverständlicher!
    Benachteiligt oder herabwürdigt wird allerdings ganz real im Leben. Unsere Sprache reflektiert diese Lebensweise nur. Wenn wir von Benachteiligung oder Herabwürdigung wegkommen wollen, dann müssen wir zuallererst unsere Lebensweise ändern.
    Der vorgeschlagene Pfusch an der Sprache ist Augenauswischerei, Heuchelei! Aus falsch verstandener Höflichkeit und Feigheit lassen viele von uns sich von schwülstig klingenden Phrasen ihren Verstand verhexen. Es ist an der Zeit, darüber endlich hinwegzukommen und alles beim richtigen Namen zu nennen.
    Wenn denen, die uns ihre »neue« Sprechweise aufdrücken wollen, tatsächlich an der Verbesserung unserer Lebensweise gelegen sein sollte, dann sollten sie uns dankbar sein, wenn wir ehrlich zu ihnen sind. Doch ich wette, sobald wir Narren öffentlich Narren, Schurken Schurken und Heuchler Heuchler nennen, dann werden sie uns Unhöflichkeit oder schlimmeres vorwerfen. Das sollte uns – hinsichtlich der Ehrlichkeit ihrer erklärten Absichten – zu denken geben.

    • rupert sagt:

      @ Remus Lupin

      Dass Ihre hier verwendete Sprache ihre persönliche Lebensweise reflektiert (derzufolge Sie offensichtlich Menschen, die diskriminierungsfreie Sprache fordern öffentlich als Heuchler bezeichnen) ändert nichts an dem Umstand, dass Sprache nicht nur unsere Lebensweise reflektiert:

      „Geschriebene und gesprochene Sprache ist ein „Medium des Denkens und der Weltauffassung schlechthin“: Diese Definition, wie sie zuerst Wilhelm von Humboldt vorlegte, geht davon aus, dass Sprache für alle komplexeren Tätigkeiten und Denkvorgänge des Menschen unverzichtbar ist. Sprache ist damit nicht erst ein „nachträgliches“ Mittel zur Verständigung zwischen Menschen, sondern jede Auffassung von Dingen und Sachverhalten in der Welt ist schon sprachlich strukturiert. Dinge und Sachverhalte werden durch die sprachliche Auffassung der Welt in Sinnzusammenhänge gebracht. Der Mensch lebt demnach nicht in einer sinnlich aufgefassten Welt, über die er sich erst nachträglich und gelegentlich mittels Sprache verständigt, sondern er lebt und arbeitet „in der Sprache“.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Sprache#Sprache_als_Handlung

  10. farbspektrum sagt:

    Erschreckend, was sich so manche ausdenken, die in ihrer Blase leben.
    Wie soll eigentlich ein Ausländer so eine Sprache verstehen?
    Ach so, wer hinterm Mond lebt, für den gibt es kein Ausland.

    • *** sagt:

      „Wie soll eigentlich ein Ausländer so eine Sprache verstehen?“

      Genau so wie er/sie verstehen muss, dass es im Deutschen zum Beispiel DIE Gabel, DER Löffel, DAS Messer heisst – ohne logische Herleitung, da diese Gegenstände keinerlei Geschlecht aufweisen – im Gegensatz zu Menschen, Tieren, Pflanzen.

      • farbspektrum sagt:

        Wie wird denn im englischen Sprachraum der Genderstern eingesetzt? Oder im chinesischen? Oder im arabischen? oder im….?
        Beispielsweise ist im Englischen ein „teacher“ ein Lehrer oder eine Lehrerin oder ein nichtbinärer* Lehrer.
        Wer nun weltoffen ist, für den ist ein „Lehrer“ ein „Lehrer“ oder eine „Lehrerin“ oder eine „Lehrer*in“

        *->Wikipedia

  11. farbspektrum sagt:

    Ich schlage ja ab und zu bei duden.de nach.
    Immer mehr finde ich solche irrsinnigen Einträge von Leuten, die im Elfenbeinturm leben:
    Von Duden empfohlene Schreibung
    recht haben
    Alternative Schreibung
    Recht haben

    Um mit der Welt kommunizieren zu können, bedarf es einer genormten Sprache. Man kann auch nicht die Augen davor verschließen, dass die „Weltsprache“ vom Englischen dominiert ist.
    Und das ist gut so. Wer möchte denn auf einem chinesischen Flughafen alles nur in Chinesisch lesen? International standardisierte Piktogramme helfen schon viel. Ich finde es trotzdem als Erleichterung, sogar in Frankreich englische Beschriftungen zu finden.
    https://img.static-af.com/images/media/5F7C6FE7-7317-4491-847EC90A21CCE86E?aspect_ratio=2:1&max_width=420

  12. *** sagt:

    Genderstern, – unterstrich etc. gelten (als Weiterführung der männlichen/weiblichen Form) als Platzhalter für Menschen, welche sich nicht der binären Geschlechteraufteilung zuordnen können/wollen. Dies gilt es zu akzeptieren.

    Zum Argument: Gendersternchen etc. „seien mit den amtlichen Regeln der deutschen Rechtschreibung nicht vereinbar.“… Es gab bereits diverse und umstrittene Rechtschreibreformen mit dem Ziel, die Sprache den Erfordernissen der Zeit anzupassen. Auch wenn es noch keine optimalen gendergerechten Schreib-und Sprechweisen geben mag, wird unsere Sprache sich mittelfristig gelebten Realitäten anpassen müssen.

    • Texas sagt:

      Warum muss man das akzeptieren? Weil 3 Hanseln sich den Floh ins Ohr gesetzt haben, dass sie weder Fisch noch Fleisch sind und deshalb der Meinung sind die Allgemeinheit müsste dies berücksichtigen?! Und die Begriffe Lehrer, Schüler, Bürger oder Ärzte schließen im Plural sowohl Frauen als auch Männer ein.

  13. themis sagt:

    Wir haben eine normierte Rechtschreibung, die auch in der Schule gelehrt wird. Darauf weist die Gesellschaft für deutsche Sprache hin. Danach sollten sich alle richten-wozu gibt es sonst Rechtschreibregeln? Andere Regeln und Gesetze kann man ja auch nicht kreativ umgestalten.

  14. Maik sagt:

    Genial, wie sich hier alle aufregen. Comedy pur. Wenn Erwachsene Menschen, die in der Schule eher noch so dolle waren, ihren Seelenfrieden davon abhängig machen, dass jetzt Gendersternchen verwendet werden. Sonst keine Probleme?

  15. mirror sagt:

    Gibt es noch andere Länder, in denen ein solch Brimborium mit Sternchen veranstaltet wird?
    Wenn die Frauen hier ihr Selbstbewusstein aus sprachlichen Verbiegungen ziehen müssen, sollten sie sich besser weiterhin von den Führungspositionen in unserer Wirtschaft fernhalten.

    • 10010110 sagt:

      Der Genderstern ist ein Spezifikum der deutschen Sprache. In den USA gibt es dafür ganz andere Probleme bezüglich der Zugehörigkeit tatsächlicher oder subjektiv gefühlter Geschlechter, wo es, vor allem in intellektuellen Kreisen, neuerdings als unhöflich gilt, das Geschlecht einer Person zu vermuten und ungefragt entsprechende Personalpronomen (he/she) zu verwenden. Man soll sein Gegenüber vorher fragen, mit welchen Pronomen er/sie/es angesprochen werden will. 🙄

  16. lederjacke sagt:

    Im aktuellen Duden wird erstmals auf die Sternchenschreibweise hingewiesen. Das spricht für steigende Akzeptanz. Ist kein Muss, entspricht jedoch dem Zeitgeist.

  17. Al. sagt:

    Wayne? Juckt doch eh niemanden. Würde ich niemals nutzen. Auch sage ich Lehrer und meine Lehrer und Lehrerin, weil es einfach kürzer ist und Sprache kann man nicht durch Zwang durchsetzen, die entwickelt sich natürlich.

  18. Soso sagt:

    Der Duden empfindet sich als Nabel der deutschen Welt ubd macht jeden politisch gewollten Quatsch mit. Ich bin enttäuscht von diesen Wissenschaftlern, ich dachte, die sind unabhängig. Traurig für alle nachfolgenden Generationen. Ich hatte noch Lehrer, die konnten deutsch und brauchten solchen Quatsch nicht. Im Westen brauchen sie vielleicht solcher Sternchen, dass will ich glauben. Die putzen ja noch ihre Frauen raus bevor sie die auf die Straße lassen. Wir im Osten sind da schon viel weiter. Unsere Frauen sind von Natur aus schön.

  19. Elfriede sagt:

    Vom d ( divers) abgesehen gibt es in der Realität Männer und Frauen, das muss man anerkennen, ob man will oder nicht. Wenn uznbedingt beide angeredet werden wollen, sollte man das tun, z. B. „Liebe Studentinnen und Studenten!.“ Was, bitte, ist daran anstößig? Nein, es muss jetzt Studierende heißen. Gibt es die in Einzahl auch? Ist eine ehemalige Studentin heute eine Studierende? Dann ist sie doch weiblich geblieben, dann ist doch nischt jekonnt oder was?
    Ein wenig habe ich mal versucht, hinter diesen quatschigen Quatsch zu kommen. Anlass war ein Mitgliedsblatt einer Genossenschaft, der ich angehöre. Die Anrede lautete
    “ Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder!“,
    wahrhaftig cownesk. Ich habe imNetz darüber gefunden, dass das Wort
    “ Mitglieder“, weil es in der Einzahl „das Mitglied“ ist, nicht gegendert zu werden braucht.. Das habe sogar ich Gegnerin vom Genderismus eingesehen, weil es logisch ist.
    Soll/ muss man jetzt beim Schreiben eines Textes jedes Wort abklopfen?
    Dann haben wir zu viel Zeit, im Widerspruch dazu, dass heute jeder über Zeitnot klagt.
    Ich habe fertick. (Zu schön,drückt auch meinen Ärger aus!)

    Und farbi, ja, ich finde auch, dass man ein Wort so und nicht auf andere Weise schreiben sollte. Und so sollte es auch im Duden stehen.
    Satire an: Oder wollte man die vielgelobte Demokratie AUCH IN DEN DUDEN bringen? Satire aus.
    Eine 2., 3., und 4. Variante, evtl. noch mehr, bescheren uns schon Zeitge( jetzt hätte ich bald Genossen geschrieben und wäre gleich ’ne rote Socke)
    also schreim mr mah ZEITGEFÄHRTEN, die im Fach Deutsch keine Leuchten sind. Und von leuchten gibt es sehr wenige.Hans Georg Stengel war eine, für mich ein Leuchtturm, weil er sein Wissen mit Witz und Ironie
    unter die Leute brachte.

  20. Veit Zessin sagt:

    Der Genderismus wird den Deutschen durch eine durch nichts legitimierte Minderheit von Politikern aufgezwungen, die gemeinsam mit weitgehend gleichgeschalteten Medien agieren. Der Zerstörung der Sprache folgt die Zerstörung des Denkens und der nationalen Identität. Westerwelle bezeichnete Derartiges treffend als „spätrömische Dekadenz“. Eine wohlstandsverwahrloste Gesellschaft ohne Zukunftsvision zerstört sich selbst. Wer die lachenden Dritten sind, ist bekannt.

  21. Doro sagt:

    Es ist soo unnötig. Was soll der ganze Unsinn? Ich bekomme schon Ausschlag, wenn ich die heutigen Anzeigen mit der Bezeichnung: w/m/d sehe. Wenn meine Tochter ein Kind aus dem Kindergarten nicht zum Geburtstag einladen möchte, dann zwinge ich sie nicht dazu. Das ist bestimmt auch diskriminerend.

  22. ???? sagt:

    DER Misthaufen, auf dem dann DIe Blume wächst. – Echt schlimm in jedem Fall unserer*innen Sprache*innen
    Für mich ist das Verhalten unter den Menschen wichtiger, als das ich die „gewachsene“ Sprache auf den Kopf (die Köpfin) stellen muss.

  23. Gender_Sternchen sagt:

    Es fängt ja schon in den Grundzügen an: „der Gender-Unterstrich, der Gender-Doppelpunkt oder der Gender-Mediopunkt“ – echt jetzt, das muss heißen: „der/die/das Gender-Unterstrich*in, der/die/das Gender-Doppelpunkt*in oder der/die/das Gender-Mediopunkt*in“. Nur so kann garantiert werden, dass sich absolut niemand, selbst noch so dumme Menschen, diskriminiert fühlen können. Und jetzt haben sich bitte alle ganz doll lieb.

  24. Rosa L. sagt:

    Schon wieder dieser Verschwörungsquark! Die Leute beim Duden haben nicht deine Meinung, daher sind sie gleich nicht mehr unsabhängig? Keine, keiner und keine*r verlangt von dir, dass du so schreiben musst. Aber wenn es andere so schreiben, ist es weder anstößig noch falsch. Akzeptiert die Freiheit der Andersdenkende*n!

    • themis sagt:

      Es heißt auf jeden Fall “der Andersdenkenden“ (Genitiv Plural). Was soll denn der Stern dazwischen? Im Genitiv Singular: der Andersdenkenden/ des Andersdenkenden. Keine Sterne in Sicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.