Giebichensteinbrücke ist wieder Baustelle – Falle für Radler?

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55 Antworten

  1. farbspektrum farbspektrum sagt:

    Radler kennen natürlich keinen Schulterblick. Auch Stoppschilder kennen sie ja , wie bekannt ist, nicht. Wie oft müssen denn Autos anhalten?
    Dann schieben die paar Radler eben mal. Ich muss auch durch die Leipziger Straße laufen und kann dort nicht mit dem Auto fahren.

    • PC sagt:

      Wie so oft in den Kommentaren hier wird immer nur einseitig geschimpft. Es gibt genauso viele Autofahrer, die keinen Schulterblick machen, aus Ausfahrten preschen – und dadurch Fußgänger und Radfahrer treffen können, Rechts-Vor-Links-Regelungen ignorieren oder schlichtweg den Radschutzstreifen missachten. Im Übrigen habe ich auch kaum Autofahrer gesehen, die sich wirklich an Stopp-Schilder halten…

      Es sind halt Menschen und der ist weit weg von Perfektion.

      Fraglich ist, ob die Radfahrer auf die Straße geleitet werden sollen, hierzu fehlt jedoch ein Achtungsschild für die Autofahrer

    • Es nervt sagt:

      War klar, dass der passionierte Wutrentner, der wohl das Internet für sich entdeckt hat, wieder seinen unqualifizierten Senf dazugeben muss.
      Was genau haben Schulterblick und Stoppschild mit dieser Verkehrssituation zu tun? Schon so früh im Vollsuff? Eine Hoffnung bleibt zumindest: diese Scheiße muss man (hoffentlich) nicht mehr allzulange ertragen.

      Wird mal Zeit dass dir jemand Internetverbot ausspricht. Zähne putzen und ab ins Bett mein Freundchen!

    • Sazi sagt:

      Wann hast du das letzte mal dein Auto geschoben, Farbi?

      Aber die Situation dokumentiert wieder, daß Halle die Verkehrswende nie schaffen wird. Und wenn dann die großflächigen Fahrverbote kommen müssen, ist das Gejammer der ewig Gestrigen riesig. Man verpasst seit Jahren die Chance für ein vernüngftiges Nebeneinander von allen Verkehrsteilnehmern zu sorgen und fokussiert sich nur aufs Auto. Immer weiter Richtung Abgrund!

  2. Toter Frosch sagt:

    „Wer genehmigt so etwas?“
    Das Grünflächenamt, wer sonst? Manche Berufspolitiker sind echt weltfremd,

  3. Müller, Herbert sagt:

    Unter dem „Fußgänger“ Schild hängt ein „Radfahrer frei“ – Schild.
    Umsonst aufgeregt1

  4. Jan Müller sagt:

    Auf der Gebiechichensteinbrücke halten sich die mesiten Radler leider eh nie an die Regeln. Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen, einige beutzen den Radweg tatsächlich und das noch in der richtigen Richtung. Aber der Großteil der Radler (ich schätze gut 90 Prozent) fährt trotz klarer Regelung auf dem Gehweg, auf der falschen Seite oder beides. Also ist die Aufregung hier völliger Unsinn. Vor allem Todesfalle…

    • Andreas sagt:

      Na dann reg dich aber auch nicht auf!

    • hallenser sagt:

      Fahre da auch auf dem Gehweg, der ist breit genug und kaum Fußgänger.
      Warum soll ich mich der Gefahr aussetzen, von enem LKW angerempelt zu werden, nur weil das Bauordnungsam ein paar Eimer weiße Farbe übrig hatte, die auf die Straße gemalt werden mußten.
      Die verantworlichen straßenbauer fahren eh alle Auto und kein Rad.

  5. rellah sagt:

    Die Brücke, um die es hier geht, heißt GIEBICHENSTEINBRÜCKE, nach dem Giebichenstein am rechten Ufer der Saale.

  6. martin sagt:

    Es wundert schon auf welchen Wegen Vertreter der Legislative den Versuch unternehmen Probleme zu lösen. Die Legislative ist die gesetzgebende Gewalt. Sie steht in der gewaltengeteilten repräsentativen Demokratie dem Parlament zu. Wichtigste Aufgabe der gesetzgebenden Gewalt ist die Beratung und Verabschiedung von Gesetzen im inhaltlichem und formellen Sinn und die Kontrolle der Exekutive. Dieser letzte Punkt könnte sich auch beinhalten sich damit auseinanderzusetzten, wie Verwaltung aktuell gelebt werden muss, da die entsprechenden Tools und Vorgaben sich in der Praxis sich sperrig – hier die sicherlich formal richtige Absperrung einer Baustelle – erweisen. Hier besteht auch parlamentarischer Handlungsbedarf…. einfach machen!

  7. rellah sagt:

    Die Reparatur muss wohl sein. Und dass dabei Fußgänger auf dem Fußweg laufen, geht nicht.
    Also muss eine Lösung her. Nur die, die Stadt gefunden hat, ist die absolut unglücklichste.

    Dass innerhalb der Absperrung „Rad frei“ sein soll, kann ich mir nicht vorstellen, was, wenn ein Rollifahrer oder ein Fußgänger mit Kinderwagen entgegen kommt? Auch wenn sich Passanten mit Rollator und Kinderwagen begegnen, dürfte es Probleme geben.

    Wenn Radfahrer {abrupt drauf geleitet} auf der Straße fahren, dürfen  Kfz und auch die Tram nur mit mindestens 1,50m Abstand Radfahrer überholen {die Änderung der StVO dürfte in Kürze gültig werden}. Mit der durchgezogenen Mittellinie wohl überhaupt nicht.
    Stau programmiert.

    Für ALLE Verkehrsteilnehmer absolut bescheuert!

    Vorschlag:
    Absperrung nur zur Baustelle (also  Fußweg), Verkehrsberuhigter Bereich, aber zusätzlich Schild, dass Fußgänger bitte möglichst rechts gehen sollten. Fußgänger und Radfahrer bewegen sich auf dem bisherigen Radweg, Kfz daneben.

    • 10010110  sagt:

      Und dein Vorschlag sorgt wohl nicht für Stau? Der Stau entsteht schon dadurch, dass zu viele Autos dort langfahren. Und auch wenn es theoretisch möglich wäre, glaubst du, irgendein Fußgänger würde da freiwillig zwischen den ganzen Autos auf der Fahrbahn laufen?

      Und bei den wenigen existierenden Saaleübergängen diesen für den Autoverkehr komplett zu sperren, ist noch unrealistischer. Die in dieser Situation praktikabelste Lösung wäre wohl, den Gehweg einfach zu sperren und Fußgänger zur Nutzung der anderen Straßenseite zu bewegen, auch wenn nicht alle damit glücklich wären. Man kann es nie allen recht machen.

      • rellah sagt:

        Die Staus gibt’s jetzt schon. Aber wenn ein Radfahrer auf der schmalen Straßenseite ist, ist die dicht {auch jetzt heißt es in der StVO, dass Radfahrer nur mit ausreichendem Abstand  überholt werden dürfen}. Zukünftig wird es exakt mindestens 1,50m innerorts. Das Ist auf der Straßenhälfte mit zwei Gittern nicht möglich!
        Das Absperrgitter an sich ist relativ schmal, aber die „Füße“ nehmen relativ viel Platz weg. Wenn man nur das Gitter zur Baustelle hin hat, spart man schon etwas. Sicher kostet das von allen erhöhte Rücksicht! Aber die Fußgänger auf die andere Seite zu scheuchen, halte ich nicht für sinnvoll. Sie müssten zwei starke Fahrzeugströme queren, was imho nur durch Ampeln möglich ist. Ich weiß nicht, wieviel Fußgänger da gehen und welche  Seite sie bevorzugen. Ich denke aber, dass es zu den geringsten Komplikationen dann kommt, wenn Fußgänger und Radfahrer sich die Fläche des Radwegs „teilen“.

        • Es geht um eine wie lange Strecke? 200 Meter? Was für eine Katastrophe befürchtest du, wenn 200m mal Autos und Fahrräder *hintereinander* fahren?

          Ganz ohne Überholen? Selbst in den Zeiten, wo dort alles frei ist, sind diese 200m bei Tempo 50 glatte 14,4 Sekunden, und bei Tempo 30 sind es 24 Sekunden.

          Also die Abwägung aus Sicherheit und 10 Sekunden längerer Fahrzeit an einer Baustelle sollte nur bei den größten Zynisten zugunsten der 10 Sekunden ausfallen.

          Wenn dort ein Radfahrer mit Tempo 10 langzuckelt, dauert die heutige Lösung genausolange.

          Also: Tempo 30 für den geteilten Bereich und eine ordentliche Einfädelung, mit der motorisierter und unmotorisierter fließender Verkehr hintereinander eingefädelt werden. Oder halt nur eine Spur für Autos, wenn diese unendliche Qual desHinterherfahrens unzumutbar ist, und Durchführung wechselseitig per Ampel.

  8. Bauleiter sagt:

    Fußgänger auf die andere Straßenseite wird nicht funktionieren, da unter die Brücke ein Gerüst kommen soll. Und die Tragkonstruktion dafür benötigt halt oberhalb Platz. Beidseitig.
    Warum ist es eigentlich grundsätzlich für Radfahrer so schwer, die paar Meter über die Brücke als Fußgänger zu überqueren? Allemal sicherer, als sich in den fließenden Verkehr auf den Straßenbahngleisen einzuordnen. Wenn der Erste auf der Fresse liegt, ist das Gebrüll wieder groß (obwohl, gebrüllt wird ja jetzt schon).

    • Du verlangst damit eine Vollsperrung für einen Teil des fließenden Verkehrs über eine von nur drei Saalebrücken in Halle. Das ist im Vergleich dazu, den Radverkehr an dieser Stelle ordnungsgemäß in den anderen fließenden Verkehr einzuordnen nicht verhältnismäßig.

      Angemessen ist dort Tempo 30 und ordentliches Einfädeln des Radverkehrs.

      Warum plärren einige Autofahrer immer gleich rum, wenn sie nicht absolut und uneingeschränkt gegenüber allen anderen Verkehrsmitteln bevorzugt werden?

      • g sagt:

        Oh erleuchteter … vielleicht sollte dort eine ebenso schwachsinnige ampelschaltung wie von eurer seeligkeit an der pfarrstr. Initiert installiert werden.
        Euer Reich komme … heil dir.

        • Dass diese zweite Spur dort so heilig ist, dass der Verwaltung jegliche Vernunft abhanden kommt und stattdessen für alle Verkehrsteilnehmer (außer Fußgänger) eine besonders lange Rotphase installiert wird (für zehntausende Euro), willst du jetzt mir in die Schuhe schieben?

          Ich konnte ja nicht ahnen, dass da ein Gollum in bestimmten Leuten steckt, die sofort mit glühenden Augen „My Precious!“ aufschreien, wenn man dort eine vernünftigere Verkehrsführung vorschlägt.

          • g sagt:

            Ja …. genau das will ich … es dir erleuchteten in die Schuhe schieben… die schaltung ist auf eure allerheiligste erleuchtung hin geändert worden …. uns seither fahren die radler so oft bei rot wie noch nie.
            Sicherheitsgewinn eher im negativen Bereich.

      • farbspektrum farbspektrum sagt:

        Für die paar Radfahrer, die die Brücke überqueren, wird das doch mal möglich sein.

      • Radler ist ein Getränk sagt:

        Der kleine Lügenlord wieder, die Radfahrer haben ja ein paar mehr Möglichkeiten um die Saale zu queren. Diese können sich an der aktuellen Baustelle auch entscheiden ob sie zu unfähig sind am fließenden Verkehr teilzunehmen und schieben oder sie fädeln sich in den fließenden Verkehr ein.

        • Man müsste euch zuliebe wirklich mal eine einzige Baustellenführung genau so für den motorisierten Verkehr einrichten.

          • farbspektrum farbspektrum sagt:

            Gibt es doch zuhauf. Ampelschaltungen, wo immer nur eine Richtung durchgelassen wird und Autos bei Rot warten müssen.
            Wäre doch analog, dass Radler absteigen und schieben – das wäre quasi die Rot-Phase.

          • eseppelt eseppelt sagt:

            Als Gegenvorschlag: wie wäre es, die Giebichensteinbrücke für Autos dicht zu machen?

          • Radler ist ein Getränk sagt:

            Du meinst wie die Merseburger? Hauptverkehrsader und dann noch um eine Spur auf einer Hauptverkehrsader zu entfernen.

            Vielleicht sollten wir erst mal die KFZ Infrastruktur wieder ausbauen statt seit Jahrzehnten zurück zu bauen. Schon jetzt hast du mit dem Rad deutlich mehr Wege und Stellflächen zur Verfügung alles Kostenlos und ohne großen Mehrwert für die Gesellschaft.

          • eseppelt eseppelt sagt:

            Rückbau ist richtig. Ich stehe nicht im Stau. Wert aber so blöd ist sich da anzustellen, der hat es verdient.

          • farbspektrum farbspektrum sagt:

            Man könnte die Autos und die Radfahrer zählen. Und nach der Anzahl dann eine Sperrentscheidung treffen.

          • 10010110  sagt:

            farbi-Logik: die Notwendigkeit einer Brücke kann man auch anhand der Anzahl der Leute, die durch den Fluss schwimmen, ableiten.

          • Ja, die armen Autofahrer – auch noch stellenweise einspurig!!!

            Schau dir mal das Radwegenetz in Halle an und nenne mir die Strecken, die mehrere Spuren je Richtung haben. Und bedenke, dass im Radverkehr das Tempo sehr weit gespreizt ist. Etwa so, als wäre ein Drittel der halleschen Autos diese 25- Kisten, 1/3 normale Autos und 1/3 Tesla Roadster – und alles einspurig ohne Überholmöglichkeiten.

            Und die Straße, wo eine Fahrspur für Autos abrupt und ohne Vorwarnung endet und man sich in die volle Spur daneben einordnen muss, wenn mal eine ausreichend große Lücke kommt, musst du mir wirklich mal zeigen.

            Ich komme nicht so viel auf Autobahnen und Landstraßen herum, aber das ist mir noch nicht begegnet. In Halle schon gar nicht.

        • geraldo sagt:

          Und was ist mit den Autofahrern, die unfähig sind, Radfahrer am fließenden Verkehr teilnehmen zu lassen?

  9. Aktuelle Gerüchte gehen in die Richtung, die Fußgängerinnen per Ampel auf eine Seite zu führen, vielleicht gibt es demnächst noch was Offizielles von der Stadt dazu.
    Aber bei der Stadt ist es so geregelt, dass nur die Pressestelle irgendwas sagen darf, nicht jeder Verwalter.

    • geraldo sagt:

      Das ist m.E. auch die einzige praktikable Lösung, neben Variante „Vogel Strauß“ natürlich.
      Darüber würden sich gewiss die Fußgänger ärgern. Aber die ärgern sich sowieso, denn das Vorbeidrängeln an schiebenden Radfahrern ist auch kein Vergnügen.

  10. Andreas sagt:

    So langsam kommen mir leichte Zweifel, ob „Müller, Herbert“ wirklich die Wahrheit gesagt hat und ob das Schild „Radfahrer frei“ dort jemals hing. Vielleicht ist er zwischenzeitlich seinem eigenen Vorschlag gefolgt und hat mal nachgesehen. Mit raten trifft man eben nicht immer. Das beweisen auch andere Kommentatoren immer wieder.

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