Gimritzer Damm: Planfeststellungsbeschluss liegt vor

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23 Antworten

  1. Statistiker sagt:

    wird auch Zeit… aber irgendwer wird schon wieder in Halle etwas dagegen haben und klagen… dann beschäftigen sich über Jahre die Gerichtsinstanzen damit.. die Baukosten verdoppeln sich.. und am Ende ist in 10- 15 Jahren kein Geld mehr für den Bau da…zum Glück kommt ein Hochwasser ja nur alle 100 Jahre laut Statistik.. warten wir mal ab, ob sich die Natur an die Statistik hält..

    • Fragezeichen sagt:

      Genau so ist es auch,sehe ich auch so.Da hat wieder einer was zu meckern u.s.w.!Das wird doch nie was,was soll der Scheiß????Wollen die uns schon wieder verarschen???? Na ich bin mal auf das gespannt was jetzt kommt??? Wieviel Jahre wieder dahin schleichen,denn 6Jahre ist es her mit dem Hochwasser?

      • Seb Gorka sagt:

        Wenn du dir verarscht vorkommst, liegt das ganz sicher nicht an „denen“. Vielleicht hast du ja mal Gelegenheit, einen Grundkurs zu Rechtsstaatlichkeit an der Volkshochschule zu belegen oder ein (sehr einfaches) Buch zu diesem Thema zu lesen. Bis dahin probier es doch (auch) mal mit Leerzeichen.

        • farbspektrum sagt:

          Der jahrelange Streit um den Deich zur Gefahrenabwehr hat nichts mehr mit Rechtsstaatlichkeit zu tun. Diese „Rechtsstaatlichkeit hat in Grimma einen Millionenschaden angerichtet.

          • Seb Gorka sagt:

            Da du immer wieder dein Fachwissen gerade im Bereich Rechtsgelehrtheit unter Beweis stellst, wiegt dein Argument natürlich besonders schwer und überzeugt sicher auch die größten Zweifler, wenn auch vielleicht nicht „HansimGlueck“ …

            Wir alle sind Grimma!

    • Statistiker_Leistungskurs sagt:

      Guten Morgen.
      Das ist so nicht ganz Korrekt. Ein Hochwasser kann sogar mehrmals innerhalb eines Jahres auftreten. Ein Hochwasser welches im statistischen Mittel einmal alle 100 Jahre erreicht oder überschritten wird, nennt man Jahrhundert-Hochwasser oder HQ100. Dieser Wert dient als Bemessungsgrundlage für die notwendige Höhe eines Deiches zzgl. 50 cm „Freibord“. Für Hochwasser unter HQ100 erfüllt der Bestandsdeich derzeit noch seine Schutzfunktion.

      • Sachverstand sagt:

        Überhaupt nicht! Das war in 2013 ein reiner Glücksfall, dass hier nicht noch ein Starkwindereignis dazu gekommen ist. Von den am/auf dem damals durchweichten Deich stehenden Bäume, hätte nur ein Einziger Standversagen brauchen und dann… .Der „Bestandsdeich“ ist durch den Großgehölzbestand und die damit einhergehende Durchwurzelung objektiv nicht mehr „diensttauglich“. Siehe: „Die Biomechanik der Wechselwirkung von Bäumen mit Deichen“, C.Mattheck/K.Bethge, Baumzeitung 9/2002 .Wundert mich bis heute, das die zuständige Verwaltung in MD hier nicht schon längst eingeschritten ist.

        • Zukunft der Demokratie sagt:

          ,,Wundert mich bis heute, das die zuständige Verwaltung in MD hier nicht schon längst eingeschritten ist.“

          Auch ,,Wunder“ können trotz Sachverstand ganz ,,natürliche “ Ursachen haben!

          ,,Bei der Unterhaltung des Dammes wurde in Abstimmung mit der Stadt Halle berücksichtigt,
          dass der Dammabschnitt hinsichtlich des Bewuchses zu belassen ist, weil
          ein Interesse daran bestand, diesen so genannten grünen Teil der Stadt zu erhalten.
          Hier haben Stadt und LHW vereinbart, dass die Gehölzpflege von der Stadt wahrgenommen
          wird.“

          Die Zeitrechnung zur notwendigen Sanierung beginnt also schon 2011, dass wird allerdings bei allen Diskussionen trotz ,,Sachverstand“ gern vergessen!

          https://www.spd-lsa.de/tl_files/Datei-Struktur/04_drucksachen/kleine-anfragen/d0278sak.pdf

          • Sachverstand sagt:

            Macht in Konsequenz den Deich nicht sichererer! Einfach mal die von mir angeführte Quelle verstehend lesen. Aber ist schon klar, die zuständige Behörde will sich ja nicht mit dem fachliche versierten „Souverän“ auseinandersetzen. Weil, der bockt ja dann und das ist ja höher anzusiedeln, als fachliche Notwendigkeiten.

          • Zukunft der Demokratie sagt:

            @Sachverstand, unter 4.2 finden Sie in der Zustandsanalyse folgende Aussagen des LHW in der Entwurfs und Genehmigungsplanung!
            https://docplayer.org/97388933-Hochwasserschutzanlage-gimritzer-damm-entwurfs-und-genehmigungsplanung.html

            ,,Aufgrund der angeführten Defizite des Altdeiches im Hinblick auf seinen Aufbau, die Kubatur und den starken Bewuchs ist seine Funktions- und Standsicherheit bei Hochwasserabflüssen geringer Wiederkehrwahrscheinlichkeit nicht gewährleistet. Kritische Situationen treten bei Windwurf sowie bei schnell fallendem Wasserspiegel auf. Es besteht die Gefahr von Bö-schungsrutschungen sowie Erosion. Als sehr ungünstig wurde der Bewuchs hinsichtlich der Durchwurzelung des Deichkörpers (Piping) und der eingeschränkten Kontroll- und Verteidi-gungsmöglichkeiten im Hochwasserfall bewertet. Eine weitere Gefahrenquelle stellen die mehrfachen Leitungsquerungen im Untergrund, insbesondere die über den gesamten Deich-verlauf unterhalb der Krone verlaufende Hochdruckgasleitung DN 200 dar.“

            Das der LHW des verstehenden Lesens einschlägiger DIN Vorschriften und Fachliteratur mächtig ist, davon können Sie ganz ,,souverän“ ausgehen. Allerdings hat man bis 2011 im Einvernehmen mit der Stadt ( siehe obige Anfrage Landtag), trotz ,,fachlicher Notwendigkeit“ beide ,,grünen“ Augen ganz fest zugedrückt!
            Das dies 2013 in fast einer der größten Katastrophen für die Stadt geendet ist, ist nunmehr historisch belegt!

            Die anschließend ,,beschleunigten“ Versuche der zuständigen Behörde zur Errichtung des nach wie vor dringend benötigten Hochwasserschutzes wurden allerdings gerichtlich gestoppt und haben in bisheriger Konsequenz den Zustand des alten Deiches bis heute nicht ,,sicherer“ machen können!

            Hoffen wir diesmal auf einen fachlich versierten und vor allen Dingen ,,souveränen“ Planfeststellungsbeschluss des Landesverwaltungsamtes , damit nicht wieder ein möglicher Kläger vor Gericht ,,bocken“ kann und der Deich damit noch auf lange Sicht nicht,, sicherer“ wird!

    • hallenser sagt:

      Na die „100 Jahre“ können nächstes Jahr schon um sein. Wer will das voraussagen ? Und ein Kläger wird sich sicher schon finden, ebenso wie Rechtsanwalt, der das hohe Honorar wittert. Das rechtssystem könnte gut funktionieren, wenn die Entscheidungen zeitnah erfolgen würden. Aber leider lassen sich die Gerichte dafür Monate Zeit. Wäre vielleicht anders, wenn das Gerichtsgebäude im Hochwaasergebiet am Gimritzer damm stehen würde.

  2. Zukunft der Demokratie sagt:

    ,,Die von der Planung berührten öffentlichen und privaten Belange sind gegeneinander und untereinander abzuwägen.“

    Hoffentlich folgt das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt auch diesem Grundsatz gegenüber den angekündigten Klagen im Interesse des Allgemeinwohls und dem seit fast 7 Jahren fehlenden Hochwasserschutz für Halle Neustadt!

  3. farbspektrum sagt:

    „„Wenn niemand Klage gegen den 235 Seiten umfassenden Planfeststellungsbeschluss einreicht, ist Baurecht gegeben.““ *prust*
    Obwohl der Hauptklagewütige ja raus ist. Er kann sich nicht mehr benachteiligt fühlen, weil der neue Deich den alten Verlauf hat und entgegen seiner Erwartung und ständigen Propaganda, hat es Wiegand nicht geschadet.

  4. IhTrottel sagt:

    Warum lässt man es nicht einfach komplett sein? Wenn die idiotischen Anwohner sich gegen den Schutz der ihnen dort geboten werden soll wehren, lasst sie absaufen … tut mir nur leid für die Menschen die nix dafür können! 10 Monate Bau Lärm sind ja wohl ein Witz gegen abgesoffene Mehrfamilienhäuser?!

    • Demokratie sagt:

      Wer wehr sich denn? Ein paar Menschenfeinde aus dem Flutgebiet klagen den Schutz für eine 5-Stellige Anzahl Neustädter weg. Wird wohl Zeit für eine wehrhafte Demokratie.

    • Hallunke sagt:

      Hast du schon mal daran gedacht ,das die Klagen und Einwände von der Klausvorstadt kommen könnten und nicht von den Neustädtern. Weil die Bedenken haben abzusaufen, wenn der Damm gebaut wird.

  5. Fadamo sagt:

    Sechs Jahre braucht die Stadt um eine Mauer zu bauen. Ulbricht war da viel schneller in der Planung und des Aufbaues. Hahaha.

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