Halle bekommt eine Fahrradstaffel

Das könnte Dich auch interessieren …

48 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Yeah!!! 🙂

  2. Fußgänger sagt:

    Gut so. Durchgreifen. Was aber noch fehlt, ist endlich eine Fahrradsteuer! Immer mehr Fahrräder werden wild irgendwo angeschlossen, blockieren Fußwege. Autofahrer zahlen Steuern, Radfahrer nicht. Ungerecht. Das muss sich ändern!

    • Radfahrer Klaus sagt:

      Wäre sehr wünschenswert. In Düsseldorf gibt es ja den richtigen Ansatz. Damit könnte man in Halle gut am Bahnhof anfangen. Kostenpflichtiges Radparkhaus und bis auf eine Handvoll kurzzeit Rad Parkmöglichkeiten die restlichen Räder entfernen.

      • rupert sagt:

        Ein Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof in Halle ist eine gute Forderung!

        Dann sollte auch gleich eine leistungsfähige Radverkehrsanbindung in die Innenstadt geschaffen werden, damit Konflikte mit Fussgängern und ÖPNV vermieden werden.
        Fahrradbügel müssen natürlich auch genügend da sein.

        So kommt die Klimabilanz des Stadtverkehrs in Halle voran!

        • LL sagt:

          Fände ich tatsächlich auch gut. So ein Parkhaus wäre dann wahrscheinlich nicht so sehr mit herrenlosen Rädern zugestellt, wie das meistens auf dem jetzigen „Fahrradparkplatz“ der Fall ist. Ich würde mein Rad am Bahnhof auch lieber sicher und vernünftig abstellen, statt es irgendwo auf dem Vorplatz neben drei andere Räder an die Laterne zu quetschen, wo auch viele Räder geklaut werden.

    • Pendler aus Leidenschaft sagt:

      In Düsseldorf hat man ja schon die richtige Idee. In Halle könnte man am Bahnhof anfangen. Einfach ein kostenpflichtiges Radparkhaus hinbauen und bis auf wenige Kurzzeit Rad Parkmöglichkeiten alle Räder konsequent entfernen. Danach auf die Stadt ausweiten.

    • rupert sagt:

      Radfahrer zahlen auch Steuern.

      • Philipp Schramm sagt:

        @rupert

        Aber keine „Radfahrsteuer“. Autobesitzer zahlen KFZ-Steuer UND Kraftstoffsteuer.

        Unterschied erkannt?

        • am Steuer sagt:

          Na und? Diese Steuern sind doch nicht an irgendeinen Zweck gebunden. Alle Steuern dieser Art fließen in einen Topf. Wer diese Steuern nicht zahlen möchte verzichte auf ein KFZ.
          Wer keine Biersteuer zahlen möchte, verzichte auf Bier, so einfach ist das.

        • 10010110 sagt:

          Autobesitzer nehmen mit ihrem Privatbesitz auch viel mehr öffentlichen Raum weg als Radfahrer und verpesten durch Verbrennung von Kraftstroffen die Umwelt. Unterschied erkannt?

        • rupert sagt:

          @ Philipp Schramm

          Fahrräder verbrauchen keinen Kraftstoff.

        • Detlef Berg sagt:

          Ja, Ihre Argumentation ist schon sehr schlüssig. Zu Ende gedacht, eröffnet das komplett neue Möglichkeiten der Steuergenerierung. Mal einige spontane Ideen: Eine Steuer auf die Benutzung öffentlicher Fußwege dabei natürlich eine Sondersteuer für Rollatoren, andere Gehhilfen und Kinderwagen. Feldwegen sollte man selbstredend mit einbeziehen. Vielleicht sollte zusätzlich über eine Sondersteuer für Stöckelschuhe nachgedacht werden. Eine Steuer für die Benutzung von Spielplätzen und Grünanlagen sollte irgendwie auch machbar sein. Das gleiche gilt für die Nutzung von Ampeln, Straßenbeleuchtung und Hinweisschildern. Vielleicht schafft man es sogar Luft zu besteuern und Sonne, Wind und Regen. Nein, im Ernst eine Fahrradsteuer ist Unsinn. Wem soll das helfen? Helfen würde vielmehr eine strikte Trennung der verschiedenen Fortbewegungsarten oder eine Anpassung der Höchstgeschwindigkeit in Städten. Ich kann auf jeden Fall nicht einen Verkehrsteilnehmer mit 15 Kmh (Fahrrad, nicht jeder kann so flott) und einen Verkehrsteilnehmer mit 50 Kmh bis zu (seien wir ehrlich) 70 oder 80 Kmh auf einer Fahrbahn vereinen. Das ist Wahnsinn. da braucht man sich nicht wundern, dass viele Radfahrer auf die Fußwege ausweichen. Da aber aufgrund von Platzmangel, historischer Struktur etc. nicht überall Fahrradwege gebaut werden können, plädiere ich für die zweite Möglichkeit. Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften von 50 auf 30. Da die stets vorbildlichen und fürsorglichen Autofahren dann wahrscheinlich nur noch 50 statt 70 kmh fahren (20 drüber geht ja immer) passt man die unterschiedlichen Geschwindigkeiten zumindest etwas an.

    • rupert sagt:

      Wo blockieren in Halle denn Fahrräder die Fußwege?

      Sicher können dort fehlende Radbügeln aufgestellt werden. Am besten gleich auf bisherigen Autoparkplätzen.

      Nennen sie ruhig mal Vorschläge!

    • Achso sagt:

      Ich verstehe die Logik der Forderung nicht. Demnach dürfen Autofahrer Fußwege blockieren, weil sie Autosteuern zahlen.

  3. Radfahrer Klaus sagt:

    Gute Idee sehr schlechte Umsetzung. Es bräuchte eine Radstaffel der Polizei, welche die Radrambos unter Kontrolle hält. In Halle kümmert man sich lieber um lukrative Lappalien, welche eh schon von den Kollegen abgedeckt werden.

    • 10010110 sagt:

      Für die Polizei ist aber nicht die Stadt zuständig, sondern das Land Sachsen-Anhalt. Irgendwo muss man aber erstmal anfangen, und es ist gut, dass die Stadt in ihrem Einflussbereich anfängt. Vielleicht lernt das Innenministerium ja auch noch dazu und führt sowas bei der Polizei ein.

      • 10010110 sagt:

        Und was noch richtig geil wäre, wäre, wenn sie dann auch noch ihre Erfolge gelegentlich an die Öffentlichkeit kommunizieren würden, wie das in Toronto gemacht wird.

    • Seb Gorka sagt:

      Wenn die lukrativen Lappalien schon abgedeckt wären, müsste, vielmehr könnte sich niemand anderes darum kümmern. Der Versuch ist dir anzurechnen, die Umsetzung war aber selbt für deine Standards nur mäßig.

    • geraldo sagt:

      Googel doch bitte einmal die Bedeutung der Formulierung „unter anderem“.

  4. Kritiker sagt:

    Überfällig, auch rigorose Radrowdys abfangen und ignorante Hundehalter.

    • Philipp Schramm sagt:

      @Kritiker

      Für uneinsichtige Radrowdys wäre die Polizei zuständig.

      O-Amt = ruhender Verkehr
      Polizei = rollender Verkehr

      Wenn denn mal die Polizei auf dem Markt oder am Leipziger Turm steht, bleiben die Herrschaften lieber in ihrem bequemen Bulli sitzen, als Radfahrer rauszuholen, die entweder bei Rot weiterfahren oder regelwidrig die Leipziger Straße befahren, bzw. im Falle des Markte Radfahrer die verbotener Weise über den Markt fahren.

      • geraldo sagt:

        Die Abgrenzung ist nicht so eindeutig wie ihr das hier glauben machen wollt. Auch Halle hat uniformierte Kräfte im Ordnungsamt, die weitaus mehr Befugnisse haben als Zettel an Scheibenwischer zu klemmen.

      • bibabo sagt:

        „Wenn denn mal die Polizei auf dem Markt oder am Leipziger Turm steht, bleiben die Herrschaften lieber in ihrem bequemen Bulli sitzen“

        Was sollen die auch machen? Auf dem unteren Leipziger Straße Mittags gesehen: 2 Polizeier halten eine Radfahrer an und belehren ihn das Er um diese Uhrzeit hier nicht fahren darf. Radfahrer geht 10 Meter weiter, lacht, steigt aufs Rad und fährt weiter.
        Was sollen die machen? Hinterher rennen? *rofl*
        Oder mit dem Bulli hinterher, bei den vielen Passanten.

  5. g sagt:

    Ab Herbst ….wie witzig.
    Also ums Radfahrer kontrollieren kann es dann ja schon mal nicht gehen…. und im winter sitzt dann auch die radstaffel gemütlich im warmen Büro.
    Vermutlich im neu angemieteten in der schmeerstrasse

    • rupert sagt:

      — Breaking News —

      Es gibt viele Menschen, die das ganze Jahr über mit dem Fahrrad fahren.

      • g sagt:

        sicher.. es gibt Menschen die im Winter Radfahren.. aber nicht viele.
        ich empfehle „vergleichende in Augenscheinnahme“, gern an einem Ort ihrer Wahl.

        • rupert sagt:

          Die Falschparker, um die es hier bevorzugt geht, parken das ganze Jahr über die Radwege zu.

          Schön, dass die Damen und Herren vom Ordnungsamt dann per Rad unterwegs sind!

  6. geraldo sagt:

    Und im Sommer sind die hungerleidenden, rücksichtslosen Studenten auf ihren nicht verkehrstüchtigen Drahteseln sowieso im Urlaub.

  7. Achso sagt:

    Vielleicht bemerkt dann das Ordnungsamt, als städtische Behörde, endlich den schlechten Zustand des Radwegenetzes … man wird ja noch träumen dürfen.

  8. Staffelstab sagt:

    Super!

    Und bitte nicht nur MÜNDLICHE (und damit erfahrungsgemäß leider unwirksame) Verwarnungen für rad- und fußwegparkende KFZ.

    Bin übrigens auch für Kontrollen von Radfahrenden, zur Sicherheit aller Beteiligten.

  9. murphy sagt:

    Eine radelnde Staffel der Polizei haben wir schon seit ca. 10 Jahren in Halle. Diese sportlichen Beamten und Beamtin sind auf dem Hallmarkt festlich vorgestellt wurden.
    Aber vielleicht habe ich auch die klammheimliche Auflösung dieser Spezialeinheit verpasst. Sie hatten Spezialfahrräder, Sportuniformen, Sonderhelme …
    Wer kann sich noch erinnern? Ich war jedenfalls bei der Vorstellung anwesend.
    Ich hoffe, die Ordnungsamtsstaffel hält länger durch.

  10. farbspektrum sagt:

    „Eine Steuer auf die Benutzung öffentlicher Fußwege “
    … durch Radfahrer, richtig!
    https://mapio.net/images-p/14878302.jpg

    • rupert sagt:

      Auf Ihrem Bild ist kein Radfahrer zu sehen. Ich sehe nur Fussgänger. Sollen die auch zahlen?

    • geraldo sagt:

      Skandal! Ein Fahrradständer!
      Hätteste dich einfach mal um 180° gedreht, da hätteste den notorischen Fußwegparker vorm Schmuckgeschäft sehen können. Aber der bezahlt ja Steuern, der darf das.

    • 10010110 sagt:

      Der Fahrradständer ist aber vom Drogeriemarkt. Ich gehe mal stark davon aus, dass der bereits eine Sondernutzungsgebühr (siehe http://www.halle.de/Publications/190/sr_304-1_sondernutzungssatzung_-_1__nderungssatzun.pdf) bezahlt (und das nichtmal direkt auf die Kunden umlegt). In diesem Fall ist eine Fahrradsteuer also unerheblich.

      • Jens Kahn sagt:

        Da wird der Herr oder die Dame mit dem Fahrrad halt in Zukunft mit dem Auto kommen. Liebe Leute von der Manta-Fraktion, wenn Ihr heute im öffentlichen Raum unterwegs seid und Fahrradfahrer seht, ersetzt diese doch bitte gedanklich, also mit Eurem Gehirn, durch einen SUV eurer Lieblingsmarke. Und? Gefällt euch diese Vision? Wie viele Ampelphasen musstest Ihr dieses mal warten? Parkplätze sucht man in solch einem Szenario auf jeden Fall vergeblich. Das ist mal klar.

        • farbspektrum sagt:

          „Da wird der Herr oder die Dame mit dem Fahrrad halt in Zukunft mit dem Auto kommen. “
          Warum das denn?
          Wenn ich mich daran gewöhnt habe, dass ich nicht mit dem Auto in die Altstadt fahren kann, werden sich auch Radler daran gewöhnen, dass sie nicht mit dem Rad bis vor das Geschäft fahren können. Die Altstadt muss fahrzeugfrei werden.

          • Philipp Schramm sagt:

            @farbspektrum

            Mal an die Anwohner gedacht, die bezahlte Parkplätze haben? Ich bezahle jeden Monat Miete für meinen Tiefgaragenstellplatz. Und das nicht wenig. Also habe ich als Anwohner dann ja wohl auch das Recht, zu meinem bezahltem Parkplatz fahren zu dürfen.

          • recherchierer sagt:

            Die Altstadt fahrzeugfrei?
            Bei Ihren sonst schlüssigen Worten frage ich mich, wieso Sie öffentliche Fahrzeuge wie Polizei-, ÖPNV-, Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge aussperren wollen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.