Halles Kita-Kids werden ans Wasser herangeführt

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18 Antworten

  1. hallenser sagt:

    Schön und gut, aber das löst nicht das Grundproblem. Halle ist noch gut gesegnet mit Bädern, wenn auch das Gesundbrunnen letzendlich dem Fuußball geopfert wurde und das Ammendorfer Bad weg ist. Viel schlimmer ist es doch in den landkreisen, Petersberg hatte mal ein sehr schönes und modernes Bad, heute nur noch Ruinen und Büsche. So heht es vielen Gemeinden. Wo sollen da die Kinder schwimmen lernen ?

    • Nacktschwärmer sagt:

      Fragst du das nicht besser im Saalekreis? Der will sich schließlich nicht beteiligen an den Ausgaben für Infrastruktur und Gemeinwesen. Sollte dir als „hallenser“ am Herzen liegen, dass die Kosten gerecht geteilt werden.

  2. Kritiker sagt:

    Werbeveranstaltung eines Stadtrates, nicht mehr und nicht minder!
    Verantwortlich, dass Kinder den Sommer über nicht nur in der dunklen Kammer sitzen und datteln, sind in erster Linie die Eltern und nicht die KITA, Schule oder sonstige Organisationen. Vereine zum Lernen gibt es reichlich. Hier wird etwas „verkauft“, deren Ursachen ganz unterschiedlich sind. Die Explosion von HzE ist auch ein Indikator für Probleme. Der soziale Abstieg, aber auch kulturelle Hintergründe spielen bei diesem Thema ein Rolle. Aufklärung und Unterstützung direkt bei den Eltern ist hier die Zielsetzung. Dann stehen nicht nur Ww, DRK und DLRG zur Verfügung, sondern auch ansässige Schwimmvereine mit geschultem Personal.

    • JM sagt:

      Das sehe ich ähnlich. Ich kenne Kleinkinder, die haben noch nie eine Schwimmhalle von innen gesehen. Und das nicht, weil die Eltern einen Pool haben. Man muss sich eben aufraffen und mit den Kindern losgehen. Und das vor allem, nachdem die Kinder frisch schwimmen gelernt haben.

  3. Gast sagt:

    Überraschung! Früher gab es Familien, in denen tatsächlich die ELTERN den Kindern Dinge beigebracht haben, wie Schwimmen oder Radfahren. Da musste niemand fürs richtige Furzen einen Kurs belegen.

    • JM sagt:

      2 Paar Schuhe. Und wer bringt einem Kind professionell das Radfahren bei?

      • Gast sagt:

        „Professionell“?!
        😀
        Erst Gleichgewicht halten, dann Verkehrsregeln lernen. Ich weiß, unvorstellbar für manche, dass es solche Erziehungsberechtigten mal gegeben hat, ich weiß.

    • Sachverstand sagt:

      Ja, in den „dunklen Zeiten der proletarischen Diktatur“ wo Eltern und Staat noch gemeinsam bei der Erziehung gewirkt haben. Kann mich noch gut daran erinnern. Erst in der Schule beim Schwimmunterricht „genötigt“, zu Hause ging es dann weiter und geendet hat es auf der KJS. Konnte der „diktatorischen Kaderschmiede“ verletzungsbedingt aber relativ zeitig wieder entfliehen.

  4. Ich sagt:

    Und die Steckdose in Reichweite😲

  5. ???? sagt:

    Ich lernte ganz normal im ersten und zweiten Schuljahr schwimmen, im Schwimmbad in der Schule. Da kamen auch mit Bussen Kinder aus anderen Schulen, da nur ca jede 3. Schule ein Schwimmbad hatte, was nach Schulschluss öffentlich betrieben wurde. Das waren noch Zeiten . . .Seither sind die Staatseinnahmen ca 500 x so hoch, aber für sowas ist kein Geld mehr da, wie für so vieles, was mal sinnvoll war.

  6. F.d. sagt:

    Am Vormittag müssen die Schwimmbäder den Schulen gehören so wie das früher üblich war. Und dann müssen alle Schulkinder einer bestimmten Klasse regelmäßig zum Schwimmunterricht gehen, das muss Pflicht sein. Nicht immer nur reden sondern endlich mal tun. Das mit dem Container ist Quatsch

  7. Hallenserin sagt:

    Solange Eltern denken, die Schule ist für jegliche Ausbildung des Kindes verantwortlich und sich klugscheißerisch in alles einmischen, wird sich nichts ändern. Ja, es gab früher regelmäßig Schwimmunterricht, ich glaube aber, jedem sollte klar sein, dass das Schwimmenlernen mit 8/9 Jahren zu spät ist.
    Bei meinem Enkel haben wir mit 4 festgestellt, dass er sich durch die Puffis am Arm im Wasser zu sicher fühlte. Alle Versuche, ihm selbst das Schwimmen beizubringen scheiterten am Dickschädel eines 4jährigen. Also Zeit und Geld in die Hand genommen und ihn zum privaten Schwimmkurs angemeldet. So gab es für 6 Doppelstunden und 160 Euro zumindest das „Seepferdchen“; besser als nichts.
    Fazit: NICHT DER STAAT HAT DAFÜR ZU SORGEN, DASS KINDER SCHWIMMEN LERNEN, SONDERN DIE ELTERN. Sollten diese keine Zeit haben, wie bei uns durch Schichtarbeit in der Altenpflege, müssen eben mal die Großeltern einspringen. Fast nichts ist so wichtig für Kinder, als so früh wie möglich schwimmen zu lernen.

    • Peter sagt:

      Die Verantwortung liegt auf jeden Fall bei den Eltern, völlig richtig.

      Es gibt auch keinen nachvollziehbaren Grund, warum man seinem Kind das Schwimmen vorenthalten sollte.

      Die Frage ist eher ob wir als Gesellschaft es akzeptieren wollen, das Kinder Ertrinken müssen, weil sie das Pech hatten die falschen Eltern zu haben. Daher finde ich einen Schwimmkurs im Unterricht nicht verkehrt.

  8. Herr sagt:

    Wäre es nicht einfacher jedem Kind einen Schwimmring zu schenken anstatt so ein Planschbecken in Container

  9. Herr sagt:

    Schwimmunterricht gehört in jede Schule und muss zur Pflicht gemacht werden wie Lesen und Rechnen lernen alles andere ist Humbug

  10. hallenser sagt:

    Der bürgermeister will hier doch nicht etwa auch schwimmen lernen.
    das ist doch ein lächerliches Showprogramm. Meine Enkelkinder sind mit der Kitagruppe ins Stadtbad gefahren und können inzwischen gut schwimmen.

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