Hauptsache Halle: Wiegands Sparringspartner im Stadtrat

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74 Antworten

  1. Kommunalvertretung sagt:

    Da bin ich echt platt. So eine Aura! So ein Glühen und Leuchten! Wenn das mal nicht sich andeutende Kernschmelzen sind! Auf alle Fälle wird es wieder interessant im Rat, soviel scheint sicher!

  2. Kommunalwähler sagt:

    Wenn ich mir die „Schwerpunkte des Wahlprogramms“ so anschaue, so bestehen diese hauptsächlich aus Geld ausgeben.
    Die beiden wichtigsten Probleme dieser Stadt sind nicht einmal erwähnt:
    – gute Jobs und
    – die Bekämpfung der ausufernden Kriminalität
    Bezeichnend, dass sich dieser Wahlverein dazu nicht äußert, hat doch Wiegand als OB bei diesen Punkten schmählich versagt.
    Halle hat eine überproportional hohe Arbeitslosigkeit – höher als im eh schon gebeutelten Land Sachsen Anhalt. Das muß man erstmal bringen.
    Die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt sind halb so hoch wie in Magdeburg und pro Kopf auch sehr viel geringer als beispielsweise in Dessau.
    Auch das ist ein Armutszeugnis städtischer Politik.
    WIegand hat es auch geschafft, dass Halle in seiner Amtszeit von Platz 15 der Kriminalstatistik auf Platz 6 „geklettert“ ist.
    Auch das eine Folge des politischen Nichts-tun in dieser Stadt.
    Wer Wiegand dafür nochmal wählt, dem ist nicht mehr zu helfen.

    • Seb Gorka sagt:

      Und wenn man Wiegand für etwas anderes nochmal wählt, ist dann Hilfe möglich? Wenigstens theoretisch?

      Die ausufernde Kriminalität ist wirklich schlimm. Ich dachte allerdings bisher, die Polizei des Landes Sachsen-Anhalt hat eigene Befugnisse. Anscheinend unterstehen sie aber (genau wie in Film und Fernsehen aus Amerika) unmittelbar dem Bürgermeister. Da weißt du definitiv mehr als alle anderen. Das merkt man mit jedem deiner Beiträge hier.

      • farbkuller sagt:

        Von Polizei hat der „Kommunalwähler“ nichts geschrieben! Und zur Kriminalitätsentwicklung ist mit Sicherheit mehr zu sagen, als alles unter „Polizeiarbeit“ zu subsumieren. Aber dazu „weißt du definitiv mehr als alle anderen. Das merkt man mit jedem deiner Beiträge hier.“

        Leider benutzt Du Dein Wissen nur, um bei anderen zu stänkern. Kriegst Du eigentlich Geld für Dein omnipräsentes Gesäusel?

    • MÖP sagt:

      Haha achja es ist immer einfach jemanden als Sündenbock an den Pranger zu stellen.

      Schwerpunkt Geld ausgeben…na schau dir doch an was RRG zur Zeit macht..Geld breit schüren was nicht da ist,was durch Prognosen der kommenden Steuereinnahmen als sichere Einnahme verrechnet wird..tja wenn dann doch die Rezession einsetzt, hat man sich dann verzettelt und gibt dann bestimmt wieder dem Wiegand die Schuld.

      Die Politik wird durch alle Volksvertreter gestaltet und nicht diktatorisch durch den OB.

    • Max sagt:

      Vielleicht sollten wir warten, bis das Wahlprogramm online ist?

  3. Onkel Uhu sagt:

    So jämmerlich wie die Truppe ist auch deren Programm! 5 Mio pro Jahr, Klasse Höhe. Da weint die Kommunalaufsicht. Jugendparlament, das Thema so verbogen, dass die Jugendlichen entsetzt sind, Schaffung von soziokulturellen Räumen? Hallo Herr OB, auf welchen Mist ist denn die Schließung La Bim & Co passiert?

    Umbenennung in Farce Halle wäre passend. Das versteht auch der gewöhnliche Hallenser.
    Braunschweig ist auch eine schöne Stadt.

    • Morgen beginnt das Vogelschießen! sagt:

      „Braunschweig ist auch eine schöne Stadt.“
      Na dann! Flatter mal ab. Noch einer weniger, der’s angeblich kann! Wenn die ganzen selbsternannten Bescheidwisser abreisen, wird hier vielleicht echt mal Raum frei, in dem man auch etwas verändern kann! Jajaja, Uhu, so hast Du das wieder nicht gemeint! Übrigens fand ich den Blick aus dem Bahnhof von Braunschweig echt Sch…lecht! Aber Wolfenbüttel – nicht weit davon entfernt gelegen, da ist es toll! Da gibt es auch eine Fachhochschule – da kann sich ein Uhu wie du immer einbringen!

  4. mirror sagt:

    „Geplant ist ein Abbau der Liquiditätskredite von 5 Millionen Euro im Jahr.“

    Wan wollen sie die Vorgaben des Landes zu den Liquiditätskrediten erfüllen? Sankt Nimmerleinstag? Die Helden sind ja alle sportlich. Könnten zum Spendenlauf in Magdeburg, Schkopau und Leuna aufrufen.

  5. Großspender D. Iabo Lisch sagt:

    Guten Tag,
    ich habe gelesen, dass hier die Demokratie in Nöten ist und Geld für den Wahlkampf braucht. Meine Interessenvermittlungsagentur würde gerne beim Knüpfen zu finanzstarken Interessensträgern helfen. Bitte geben Sie uns doch ein paar Kontaktdaten, wir sind schnell mit ein paar Probekoffern vor Ort. Wahlkampf muss niemand mehr selber zahlen. Wir können da helfen. In jedem Fall! Kleine Unterschrift genügt. (Blut ist ein ganz besonderer Saft! Frag den Faust!)

  6. peter sagt:

    Hallo Herr Thomas,

    wo immer Sie Ihr Wissen über Kommunalpolitik her haben, die allermeisten Stadträte/-innen bekommen Ihr Geld nicht vom Land (Diäten) sondern eine im Grunde sehr geringe Aufwandsent-schädigung für die vielen Stunden, in denen sich jeder mit der Stadtratsarbeit beschäftigt. In jeder Fraktion (es gibt ja schon seit vielen Jahren eine Fraktion, die auch keine Partei ist) sind auch Mitglieder, die entweder einen Mitgliedsbeitrag für die Partei oder den Verein zahlen und nichts dafür zurückbekommen (weil ja nicht jedes Mitglied einer Fraktion auch immer Stadtrat oder Stadträtin ist). Bevor man solche populistischen Aussagen („Da sehen Sie den Unterschied zur etablierten Politik.“ Eigentlich seien ja die Vereinsmitglieder keine Politiker, „denn ein Politiker verdient mit seiner Kandidatur Geld und Diäten, will später mal in Magdeburg Minister werden. All das wollen wir hier nicht. Wir konzentrieren uns auf Halle.“) von sich gibt, sollte man sich einfach ein wenig schlauer machen.

  7. kitainsider sagt:

    Rochau, ist das nicht der ehemalige Jugendamtsleiter, der jedes 2. Kind in seine kaputte Familie zurückschicken wollte um Geld zu sparen und dafür gefeuert wurde?

    https://www.zeit.de/2007/44/LSP-oben-44

    • Bodos WebWotsch sagt:

      Ja und nein. Ja, der ist das. Nein, das war er nicht allein – das wurde ihm wohl befohlen. Dann wurde er angeblich bauerngeopfert. Kennt ihr doch, macht ihr doch auch so in eurem Polithaufen! Aber Energie hat der und die will er noch auf die bösen Umstände ableiten. Wart mal, bald führt der seine eigene Fraktion. Dann triffst du ihn in eurer Runde, wo dann ein anderer fehlen wird, weil dessen Fraktion nicht zustande kommt.

  8. Maria45 sagt:

    Sven Thomas sieht einen Unterschied seiner Truppe zu Parteien, weil in seinem Verein jeder selbst seinen Wahlkampf bezahlen muss, das zeigt, dass er keine Ahnung hat. Aber das wird wohl bei den anderen auch so sein, das lernen sie aber später schnell.und das schleift sich ab. Sie werden eine ganz normale Fraktion sein, wie die andern auch.

    • Maria & Joseph und die anderen Heiligen sagt:

      Ja, Maria45. In der CDU ist das wohl auch so. Jetzt haste auch noch verraten, wo du politisch herkommst! So ein Mist auch, gelle!

  9. Wintersonne sagt:

    Guten Tag, ich habe mir gerade die große Anzahl von Kandidaten angesehen. Ist es nicht an der Zeit die Sitzplätze im Stadtrat auf eine überschaubare Anzahl 20 Plätze zu reduzieren ! Das wäre der erste Schritt weitere Kosten für die Gestaltung der Stadt zur Verfügung zu stellen. MfG

  10. lederjacke sagt:

    Ahnung hat er schon. War aber bereits in Magdeburg in der Politik. Ist zurück, weiterhin verbeamtet, kann sich „seinen“ Wahlkampf durchaus leisten. Er engagiert sich für das Stadtbad und den Wasserrettungsdienst.

  11. farbspektrum sagt:

    Ich wünsche dem Verein viel Erfolg. Ich hoffe, dass es Wiegand gelingt, seine Vorstellungen von der Weiterentwicklung Halles mit einem anderen Stadtrat durchzusetzen.

  12. farbspektrum sagt:

    „Ist es nicht an der Zeit die Sitzplätze im Stadtrat auf eine überschaubare Anzahl 20 Plätze zu reduzieren ! “
    Wie soll das ohne Sperrklausel funktionieren?

  13. Hauptsache (Golf in) Halle! sagt:

    Habe mich gerade durch das Programm gequält. Und dann der Blitz:
    „den Golfsport am Hufeisensee weiter unterstützen“! Wie auch immer die den Golfsport bisher unterstützt haben, das Thema ist gaaaaaaaaanz wichtig! Da kriegen die drei Kreuze für! Ja, oder besser 10! Das hilft bestimmt. Dem Golf! Über den Jordan! Und tschüss, Hauptsache Golf!

    • farbspektrum sagt:

      Ja, das ist wichtig für Leistungsträger, zumal es der Stadt nichts kostet, Die anderen wollen hauptsächlich Leistungsempfänger unterstützen.

  14. HansimGlueck sagt:

    Beim Wahlprogramm muss aber noch mal die Zensur drüber für die Unabhängigkeit:

    – das Engagement der Stadt unterstützen
    – die Stadtverwaltung unterstützen
    – die Stadt in der Durchführung der Zukunftswerkstätten in den Stadtteilen unterstützen
    – die dezentrale Unterbringung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern über das städtische Dienstleistungszentrum Integration befürworten
    – dazu beitragen, dass die Zusammenarbeit zwischen Stadtmarketing und der städtischen Ansiedlungsgesellschaft deutlich intensiviert wird

    Und dann gibt es mal echt luftleere Blasen:

    – aktive Vereinsarbeit würdigen
    den Zugang zu öffentlichen Gewässern in der Stadt sicherstellen
    – der Martin-Luther-Universität vorschlagen, den Steintor-Campus als wissenschaftlichen und künstlerischen Veranstaltungsraum zu öffnen
    – Schulhöfe als Bewegungsräume stärken
    – auf den Einsatz lärmmindernder Technologien bei der Deutschen Bahn AG und der Mitteldeutschen Flughafen AG dringen

    Der Rest deckt sich dann wenig verschleiert mit dem, was der OB so auf seiner Agenda hat oder ist so allgemeingültig, dass es in jedem Wahlprogramm steht.
    Sicherheit taucht wirklich nicht auf. Da wird uns wohl Herr Rochau noch überraschen müssen.

    • Lottar Rächerau sagt:

      Kannst Dich ja als Ghostwriter einbringen. Gut, daß Du schon eine Basisanleitung gepostet hast. Das hilft schon mal. Komm doch vorbei und erledige auch den Rest für uns.

      Danke!

      Vielen Dank!

      Und wählen Sie uns auch, bitte!

  15. Ulrike sagt:

    Nur mal zu “ Mehr Stadtteilmanager“: Der unsrige scheint mir ein Mäuschen zu sein und andere davon auch, man, also ich persönlich, merke von seinem Wirken nichts. Auch würden die Eintragungen bei „Sags uns einfach“ nicht in so zahlreicher Menge vorliegen. Ein Stadtteilmanager müsste zu Fuß auch einmal öfter in seinem Gebiet zu Fuß unterwegs sein und mindestens einmal im Quartal die zu seinem Gebiet gehörenden Straßen mit offenem Blick durchl a u f e n undall die Mängel und die zahlreichen Verstöße aufzeigen und für ihre Abstellung sorgen.

    Nur ein Beispiel: Die Kurt-Wüsteneck-Straße ist in der Höhe des Sportplatzes so schmutzig und ungefegt…. so viele Grundbesitzer streuten heute nicht. Beispiel Saline: Bei einem heutigen Ausstellungsbesuch ( drinnen waren am Empfang 3- 4 Leute), Vor dem direkten Eingang streute jemand, als ich die AUsstellung ca. 11.30 Uhr verließ,weiter nach oben ( etwas abschüssig) war es ordentlich glatt und rutschig. Antwort: Da ist die Stadt zuständig! Das ist nicht unsere Aufgabe, dort zu streuen. Wenn die Mitarbeiter des Ordnungsamtes das allein nicht schaffen, wer als der Stadtmanager könnte/müsste hier Hilfe leisten?
    Ansonsten teile ich die Meinung vom Kommunalwähler. Sich-selbst-profilieren-Wollende taugen nicht als Führungskraft, daher ist eine Arbeit im/ mit dem KOLLEKTIV so schlecht möglich.

  16. farbspektrum sagt:

    Klingt doch sehr gut und es stehen nicht millionenschwere Geschenke im Vordergrund.

    • Wilfried sagt:

      Vielleicht aber Posten und Pöstchen zur verteilung nach der Wahl? Das hatten wir doch schon so beim letzten Mal, quasi gerichtsnotorisch.

    • Stiller Beobachter sagt:

      Nee, ach was! Mann, die Millionen stehen immer hinter einem. Also im Hintergrund, und damit nicht im Vordergrund. Aber sie sind immer da. „Millionen stehen hinter mir“! Frag John Heartfield! Klassische Politische Kunst. Alles vergessen, was dir die Ossi-Schule reingepeitscht hat?

  17. Omun sagt:

    Beate Gellert? Wird gegen diese Person nicht gerade ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren geführt wegen Insolvenzverschleppung des Kinder- und Jugendhauses? Und außerdem war sie doch bei den Linken und beste Freundin von Bodo Meerheim? Auch mit Bönisch und Keindorf von der CDU konnte sie gut. Vielleicht kann sie dazu sich öffentlich erklären, bevor man sein Kreuz setzt. Kritische Nachfragen seitens der MZ sind nicht zu erwarten.

    • Kleine Petze sagt:

      „außerdem war sie […] beste Freundin von Bodo Meerheim“

      Was sagt denn Frau Meerheim dazu? Weißt Du denn mit Sicherheit, was Du hier schreibst? Oder vermutest Du nur?

  18. farbspektrum sagt:

    „Ermittlungsverfahren “ Du weißt Näheres? Lass mal hören,

  19. Als Stadtdirektor von Luschenhausen ... sagt:

    … kann ich dem hochlöblichen Halleschen Stadtrat nur gratulieren. Alles, was Eure überbordende Politikkunst in den 5 zurückliegenden Jahren so zustande gebracht hat, kulminiert in der neuen Bewegung HauSaHA. Sollte der eine oder andere ehrlich-unfähige Mandatsträger nach der nächsten, komplett an HauSaHa verlorenen Wahl kein Mandat mehr innehaben, aber seine Gestaltungssucht weiter austoben wollen, dann ist hier bei uns in Luschenhausen immer ein Platz für engagierte Fachkräfte. Auch – und gerade wenn – sie aus der Halleschen Stadtpolitik kommen.

    Untertänigst Ihr
    Ulrich-Norbert Tertan

  20. mirror sagt:

    Mit einer Wahl der Truppe wird die Grundlage für die Schaffung neuer, gut bezahlter Arbeitsplätze in der Verwaltung geschaffen. Das Wirtschaftswunder wird angeheizt.
    Der AfD sei empfohlen, sich für eine Wahl dieses Vereins auszusprechen. Vielleicht kriegen Sie dann auch den ein oder anderen E15-Posten mit hoher Stufe wegen fehlender Berufserfahrung.

  21. Wähler sagt:

    Vielleicht verspricht ja Wiegand im Gegnzug für Stimmen wieder gut bezahlte Bullshit Jobs im öffentlichen Dienst, so wie bei der letzten Wahl für Oliver Paulsen.
    Der diffundiert da heute noch rum und niemand weiß, was er so treibt, hat aber damals die Stimmen der Grünen an Wiegand verkauft.
    So etwas vergisst man nicht, Herr Wiegand und Herr Paulsen.

  22. Kommunalvertretung sagt:

    „Der diffundiert da heute noch rum und niemand weiß, was er so treibt, …“

    Doch, ich weiß das. Guter Mann an der richtigen Stelle. Leider wird auch der total verschlissen, wie soviele auf dem 200er Flur … und anderswo auch!

    • Paulsens Albtraum sagt:

      Wer seinen Job im öffentlichen Dienst nur dem Stimmenverkauf seiner grünen Partei verdankt, ist
      a) mit Sicherheit kein Demokrat und
      b) keinesfalls qualifiziert, denn sonst hätte er auch ein normales Bewerbungsverfahren geschafft.

      • Kommunalvertretung sagt:

        Du meinst das Richtige, sagst das Falsche. Nicht der Paulsen ist ein Problem. Der hat nichts zu sagen. Der neue Beigeordnete für Planen und Bauen – also ein Entscheidungsträger, und nicht nur Referent – ist durch eine solche „Stimmenverschiebung“ gewählt worden. Gruß an die Mitbürger und einige SPDler. Die CDU hat nur gestaunt und dann die Chance genutzt. Was Du beschreibst ist regelmäßig das Spiel der sog. Volksparteien.

        Also ist nach Deiner Lesart auch am Beigeordneten was faul!
        „a) mit Sicherheit kein Demokrat und
        b) keinesfalls qualifiziert, denn sonst hätte er auch ein normales Bewerbungsverfahren geschafft.“

        Na Du mußt es ja wissen! Geile These! Werde ich mir aufs Klo hängen!

        P.S. Grüne und Linke haben 2012 erst in der Stichwahl ihr Fähnchen in den Wind gedreht. Strafe dafür ist ihr Ratsfrust seit mindestens fünf Jahren! Im Gegenzug blieb uns OB Bernhard erspart. Gut so. Auch für ihn!

        • Paulsens Albtraum sagt:

          Nein, das ist ein Unterschied.
          Rebensdorf wurde ganz normal von den Stadträten gewählt, weil er offenbar der qualifizierteste Bewerber war.
          Links-Grün hatte vorher gekungelt nach dem Motto: Qualifikation ist uns egal, es muß ein Grüner werden.
          Einige Stadträte haben dann doch noch rechtzeitig ihr Hirn eingeschaltet und sich für den besten Bewerber entschieden. Soweit, so korrekt,
          Beim lieben Oliver Paulsen ist das eine ganz andere Nummer. Hier ging es um die Kommunal- bzw OB Wahl.
          Paulsen hat Wiegand die Stimmen seiner grünen Wähler versprochen und im Gegenzug den berühmten – zu hoch eingestuften – Bullshit Job im öffentlichen Dienst der Stadt Halle bekommen.
          Paulsen hat dafür seine Wähler verarscht und Wiegand hat der Stadt Halle Schaden zugefügt. So sehe ich das.

          • Weiß-wieder-nix hat zugeschlagen sagt:

            Hahaha! Selten so gelacht. Mr. Ich-weiß-wieder-nix als Top-Fachmann!
            „Einige Stadträte haben dann doch noch rechtzeitig ihr Hirn eingeschaltet und sich für den besten Bewerber entschieden.“ Na das beweist der ja regelmäßig!

            Bei Mehrheitswahlen kommen selten die fachlich Besten zum Zuge, eher die am besten versippten – ähhh – vernetzten!

            Dein Fachmann macht keine 7 Jahre, wetten?

            Ausschlaggebend waren übrigens die Abweichler in der SPD. Und diese Partei wird den Gefallen bei Herrn Weiß-wieder-nix bestimmt einfordern. Weil sie eben so sind, wie sie sind. Kein Unterschied im Prinzip. Nur eben anders ausgeführt.

        • mirror sagt:

          Den neuen Beigeordneten habe ich einmal in einer Veranstaltung gehört. Fachlich fundiert und nicht durch Ideologie überlagert.

          • Zerbochener Spiegel sagt:

            Und du meinst tatsächlich den Hochstraßenabrißwilligen? Den Tunnel-unters Elisabeth-Krankenhaus-Leger? Keine Ideologie? Lern den doch erstmal kennen! Dann vergehen Dir solche Sätze. Oder auch nicht!

    • Lusxhenkönig sagt:

      Boah peinlich.

  23. Wilfried sagt:

    Die Überschrift suggeriert etwas, was es wohl mit diesem seltsamen UNterstützer-verein nicht geben wird: mal auch anständig was an die Glocke, wie das im Sparring auch vorkommt, wenn man die Deckung vernachlässigt und nur auf Angriff aus ist.
    Es gab Zeiten, da wurden große Stücke auf diesen unabhängigen Kandidaten nach den SoziOBinen gehalten. Von seinen voll mundigen Verlautbarungen ist eigentlich nichts geblieben, außer ständige Verwaltungsrechtsvorhaltungen gegenüber Andersdenkenden. Schade, daß das diese Unterstützer nicht realisiert haben wollen.

  24. farbspektrum sagt:

    Alle seine Versuche, Halle nach vorn zu bringen, wurden totgetrampelt und in Gerichtsverfahren Energie verbrannt.

  25. Dr. Pille mit der großen Brille sagt:

    Weiß jemand, ob das Landesverwaltungsamt bei der Kommunalwahl antritt?

    • Pittiplatsch, der Böse sagt:

      Wie soll denn das gehen? Kannst Du das mal näher erläutern? Meinst Du Mitarbeiter aus diesem Dings – ähhh -dieser Behörde? Oder eine Behördenliste? Oder, ob das LVwA an das Wahlprozedere und die Ergebnisse dranwummern darf?

      • Dr. Pille mit der großen Brille sagt:

        Ich frage deshalb, weil es oftmals – zufälliger Weise im Wahljahr – negative Nachrichten für den Amtsinhaber produziert. Da kann es doch gleich kandidieren. Das wäre doch praktisch?

  26. Steuerzahler sagt:

    Erstaunlicherweise sind in diesem „Unterstützerverein“ zum Großteil Leute, die direkt (weil sie dort arbeiten) oder indirekt (weil sie lustige Vereine und Initiativen vertreten) von Zuweisungen aus dem Steuersäckel der Stadt Halle profitieren.
    Hm, was die sich wohl versprechen von ihrem „Engagement“?
    Für die normalen, steuerzahlenden Bürger bedeutet das auf keinen Fall etwas Gutes.
    Ergebnis wird sein, dass Halle noch mehr ausgeplündert wird für die Partikularinteressen Einzelner.
    Wiegand muß sich ja schließlich erkenntlich zeigen, falls er gewählt wird.

    • Seb Gorka sagt:

      Vielleicht sollte jemand kandidieren, der keine Unterstützer hat und der selbst auch keinerlei Interessen vertritt, dem also alles egal ist. Das klingt nach einem Erfolgsrezept.

      • Tester sagt:

        Sinn und Zweck bürgerschaftlichen Engegements ist es keineswegs, die Steuerzahler seiner Stadt zum eigenen finanziellem Wohlergehen auszunehmen.
        Außer in Halle – da scheint das legitim.
        Genau deswegen ist die Stadt so verrottet.

      • farbspektrum sagt:

        Jemand, der als Unterstützer nur das Volk hat, hat keinen Erfolg. Der wird vom ganzen Establishment beschossen.Ein besseres Beispiel als Halle gibt es wohl nicht.

  27. Hugo sagt:

    Beate Gellert vom neuen Verein wird in der Mitteldeutschen Zeitung folgendermaßen zitiert: „Wir wollen zudem die Jugendkultur stärken und Schulen öffnen, damit Bands dort proben können.“ Na, ob sie da mal mit dem OB Rücksprache gehalten hat? Das war seit langen (mittlerweile) Jahren genau das Anliegen der II. IGS mit dem Bau der neuen (bürgeroffenen) Aula. Dagegen hat der OB mit allen Kräften gekämpft und musste dann letztendlich gerichtlich gezwungen werden den Stadtratsbeschluss umzusetzen. Oder sehe ich da in diesem Wiederspruch zwischen „Hauptsache Halle“ und Herrn Dr. Wiegand etwas falsch?
    Oder gackert da wieder einmal jemand wunderbare Wahlversprechen in die Welt, die dann nicht das Papier wert sind auf dem sie stehen.
    Aber jede Stadt bekommt den Chef, den sie verdient.

    • farbspektrum sagt:

      Ich lese nicht daraus, dass nun jede Schule ein Kultur- und Konferenzzentrum – sprich Aula – bekommen soll. Es war seht weitschauend, das zu verweigern. Was einer Schule zugesagt wird, müssen auch die anderen bekommen.

  28. Hfoertel sagt:

    Naja, @Seb Gorka etwas stark vereinfacht und zugespitzt… (finde ich)
    Es ist meiner Meinung nach schon sehr auffällig, wieviele der Vereinsakteure über die Bereiche Job, Verpachtung, Kultur und anderen Förderungen von der Stadt und/oder auch von direkten Entscheidungen des Bürgermeisters abhängig oder wenigstens stark verbunden sind!

    • Seb Gorka sagt:

      Dann stumpfen wir die Spitze etwas ab und verfeinern:

      Es sollte jemand kandidieren, der keinerlei Bindung zu Halle hat, damit es keine Verstrickungen hinsichtlich Förderungen und anderen Geldflüssen gibt. Nach dem unausweichlichen Wahlsieg dürfen sämtliche Posten nur mit Auswärtigen besetzt werden, die nicht mal in Halle wohnen, geschweige denn hier ein Unternehmen betreiben, vermieten oder verpachten oder sich sonst irgendwie gesellschaftlich engagieren. Wer wird sich mehr und besser für lokale Belange einsetzen, als Nicht-Hallenser ohne finanzielle oder soziale Bindung?

      Das einzige Problem, dass ich dabei sehe: Die, die das mit der Lokalpolitik nicht interessiert, kandidieren auffällig oft erst gar nicht. Um so häufiger stellen sich die zur Wahl, die sich grundsätzlich mehr als andere engagieren, u.a. in den Bereichen Job, Verpachtung, Kultur usw. Könnte es da einen Zusammenhang geben?

      • Depp ohne Gurke sagt:

        „Es sollte jemand kandidieren, der keinerlei Bindung zu Halle hat, damit es keine Verstrickungen hinsichtlich Förderungen und anderen Geldflüssen gibt.“
        .
        Was für Bullshit. Wieder mal.
        Auffällig ist aber: für die Stadt Halle arbeiten ca 3000 Leute, indirekt sicher noch ein paar mehr..Einwohner hat Halle aber 238.000.
        In den politischen Gremien und auch in Wiegands seltsamen „Wahlverein“ sind aber jene 3000 Leute überproportional häufig vertreten.
        Seltsam ist das schon, glänzen sie doch im Job für das Wohl des halleschen Bürgers sonst eher nicht mit übergroßem Engagegement. Haben aber anscheinend alle Zeit der Welt, sich in „Wahlvereinen“ zu tummeln und zu kandidieren.
        Die Interessen der übrigen 235.000 Einwohner der Stadt vertreten diese Steuergeld-Abgreifer wohl eher nicht.
        Ich denke, die vertritt eher der FDP/CDU Kandidat Silbersack, der sich bisher mit Getöse und teuren, kindischen Wahlversprechen angenehm zurück hält.

        • Seb Gorka sagt:

          Die Stadverwaltung vertritt nicht die Interessen der Einwohner, schon gar nicht irgendwelche Individualinteressen. Da liegt dein erster großer Denkfehler. Mach dich mal zur Gewaltentrennung schlau. Das ist einer der wichtigstens Grundpfeiler eines Rechtsstaats.

          Wenn du dann noch OB-Wahl und Kommunalwahl auseinanderhalten lernst, ergibt sich vielleicht ein etwas klareres Bild. Wenn du alles einfach vermengst, verlierst du den Überblick und bist frustriert, selbst mit Gurke.

          • OB Bernd sagt:

            „Die Stadverwaltung vertritt nicht die Interessen der Einwohner,…“
            Nicht?
            Wessen dann? Wer bezahlt denn deren Gehalt?
            Die sind Dienstleister für die Bürger, sonst überhaupt nichts.
            Auch wenn die das gerne vergessen und meinen, die Bürger sollten ihnen dienen.
            Nööö. Umgekehrt.

          • Seb Gorka sagt:

            Das Stadtparlament ist die Interessenvertretung (auch Volksvertretung genannt), nicht die Verwaltung. Die eine wird gewählt, die andere nicht. Die eine erlässt die Gesetze (Legislative), die andere führt sie aus (Exekutive).

            Du bist ständig am Vermengen, Verwechseln und Nicht-Verstehen. Kein Wunder, dass du ständig korrigiert werden musst. Aber wenigstens die einfachsten Dinge solltest du beherrschen. Besonders bei deinem immensen Mitteilungsbedürfnis.

    • Denkinstitut sagt:

      Also sind alle Stadtratsfraktionen ganz uneigennützig? Glaube mal dein Märchen selbst!

  29. Hfoertel sagt:

    Nun Seb Gorka durch deine Nachbearbeitung ist es auch nicht besser geworden, aber es war ja vorher schon klar, worauf du hinaus willst. (Der Holzhammer war groß genug!)
    Das direkt weisungsgebundene Mitarbeiter der Stadtverwaltung und stadtverwaltungsnahe Personen der Eigen-und sonstigen Wirtschaftsbetriebe der Stadt kandidieren , ist schon eine neue Qualität! Solche Fälle hat man natürlich auch in den letzten Wahlperioden immer wieder auch in anderen Fraktionen gesehen, aber so offenherzig in seiner Klientelpolitik war noch keiner. Da brauchte es immer eines gewissen Recherchedrucks durch Journalisten, Politik oder Staatsanwalt, um das, was in anderen Städten „Klüngel“ genant wird, aufzudecken und zu benennen. Die neue Wählervereinigung scheint da einfach „ehrlicher“ (Apropos, der Herr Hauptkommissar fehlt ja noch 😉 ) bzw. völlig schmerzfrei zu agieren…

    • Seb Gorka sagt:

      Direkt weisungsgebundene Mitarbeiter der Stadtverwaltung und stadtverwaltungsnahe Personen der Eigen-und sonstigen Wirtschaftsbetriebe der Stadt sind selbstverständlich unter den gleichen Voraussetzungen als Kandidaten geeignet, wie jeder andere auch. Bei der OB-Wahl tritt aller Wahrscheinlichkeit nach sogar ein amtiereneder OB an!

      • Hfoertel sagt:

        Gerade die von dir angesprochene Gewaltenteilung spricht ganz klar gegen Kandidaten welche z.B. gerade Mitarbeiter des amtierenden OB sind!

      • HansimGlueck sagt:

        Das ist ein kleiner Unterschied. Er ist bereits eine gewählte Position.
        Für alles andere gibt es Festlegungen in der Kommunalverfassung. Die sind in LSA leider etwas dürftiger formuliert als in anderen Bundesländern. Dort gibt es eine viel klarere Trennung. Da muss nicht erst Frau Hinninger aus dem Raum verwiesen werden, damit sie nicht über ihre eigene Arbeit entscheidet.

        • Seb Gorka sagt:

          Es gibt einige wenige Voraussetzungen, um gewählt werden zu können. Wer die erfüllt, kann gewählt werden. Das gilt auch für Frau Hinninger.

  30. farbspektrum sagt:

    Ob die Bürger der Meinung sind, dass der Stadtrat ihre Interessen vertritt, wird sich bei den Wahlen zeigen.

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