In Sachsen-Anhalt ist jeder fünfte Haushalt von Armut bedroht

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19 Antworten

  1. Mitte der Gesellschaft sagt:

    Mit dem Herrn Lange wird das, zumindest in Halle, noch deutlich zunehmen. Dafür werden die Lebenshaltungskosten aber ordentlich steigen, wenn seine Partner sich durchsetzen.

  2. Kritiker sagt:

    Mit zunehmenden Ausgaben, klimabedingte Zusatzabgaben für umlegbare Heizkosten und steigenden Preisen, wird die Spaltung wachsen. Klimadividende ist bis auf die Pendlerpauschale nicht im Gespräch. 90% der Kosten werden umgelegt auf den Endverbraucher! Arbeitgeber stehen sicherlich mit niedrigen Löhnen zurecht in der Kritik, aber Abgaben und Preise stehen dem gegenüber. Auch klimapaktgegebene Abgaben.

    • mirror mirror sagt:

      Klimaschutzkonzept ist ein Instrumentarium zum Geldeinsammeln bei der Arbeitnehmerschaft ohne Lenkungswirkung geworden. Sozis und Grüne arbeiten heftig daran, die Stammwähler in der Arbeitnehmerschaft unter die Armutsgrenze zu drücken. Die CDU hat nur den Termin bis nach der nächsten Wahl verschoben, ab dem die Maßnahmen sich im Geldbeutel der Bürger auswirken.

    • 10010110​ sagt:

      Eigentlich müssten die, die ressourcenschonend leben entlastet werden, nicht die, die mit dem Auto extra weit zur Arbeit fahren. Und es ist erwiesen, dass arme Leute ressourcenschonender leben als wohlhabende (einfach, weil sie aufgrund Geldmangels weniger konsumieren).

      Andererseits ist es eine Schande, dass umweltschädliche Produkte oft billiger sind als ökologisch nachhaltige und ärmere Leute bei dem, was sie konsumieren, somit nicht die Wahlfreiheit haben, die wohlhabenden gewährt ist.

      Es ist grundsätzlich richtig, dass nicht nachhaltig hergestellte Produkte teurer werden, aber im Gegenzug müssten die, die wenig konsumieren entlastet werden (z. B. duch eine CO₂-Abgabe/-Umlage, keine unspezifische Steuer).

      Aber dank der schwarz-roten Koalition kommt nur Pillepalle und Minimalkompromiss, der möglichst wenig am Status Quo rüttelt. Man will ja die gutverdienenden Vielkonsumierer und die von denen abhängige auf Wachstum orientierte Wirtschaft nicht vergraulen.

  3. farbspektrum farbspektrum sagt:

    Wird mit dem wirtschaftlichen Abschwung nicht besser werden.
    Und das haben wir auch noch an der Backe:
    https://www.n-tv.de/politik/Wer-bekommt-Hartz-IV-BA-Statistik-schluesselt-den-Auslaenderanteil-auf-article21288111.html

  4. Schwede sagt:

    Der Klimawandel kommt doch unseren Politikern sehr Recht. Jetzt kann mal „ALLES“ richtig schon teurer machen und alles mit dem Klimawandel begründen. Jeder der kann reicht die Kosten durch, also die Industrie… und an wen? Jetzt kommen die armen Schweine wie im Bericht beschrieben. Wie sollen die das alles bezahlen. Das interessiert keine Sau. Unsere Führung schon gar nicht.

    • Seb Gorka sagt:

      Gibt es den Klimawandel nun also doch? Wirklich faszinierend, wie alle Politiker daraufhin gearbeitet haben. Wenn ale fest daran glauben, passiert es eben auch.

      Manche Verschwörungstheorien sind wirklich zu blöd. Da haben Flacherdler ja noch mehr Überzeugungskraft, als Pippi hier…

  5. Kritiker sagt:

    Es ist unbestritten, dass zum Thema Klima gehandelt werden muss, also ich bin kein Gegner des menschengemachten Klimas. Nur ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren, dass die LKW Kolonnen auf der Autobahn nicht kürzer werden, die Güterzüge nicht voller und die „verdreckte“ Containerschifffahrt nicht abgemindert wird, da es immer Staaten gibt, welche keine Umweltauflagen für Schiffe unter ihrer Flagge beanspruchen, Das weiter in Kohlekraftwerke investiert wird und Länder mit den achso tollem CO2 Preis, wie Schweden u.a. vorbildlichen Länder, an der Atomenergie festhalten, Kernenergie verursacht nun mal kaum CO2, die Schweiz CO2 bepreist und den Bürgern Geld „zurück schenkt“, so dass die Lenkungswirkung faktisch NULL ist. Und so lügen sich diese Länder auch nur in die eigene Tasche. Die nächste Lüge ist die E-Mobilität, da man die Brennstoffzelle und Wasserstofftechnologie erst sehr spät erkannt hat. Außer, dass E-Mobilität mit Sicherheit im Nahverkehr der Städte wirklich Sinn macht, so ist diese im großen Maßstab, über Land und individuell faktisch weder sauber (Akkuherstellung und Entsorgung, Energieerzeigung) noch in der komplexen Technologie der Infrastruktur von Ladestationen innerhalb der nächste 30 Jahre umsetzbar. Pendler vom Lande bräuchten im eigenem Haus teure Ladestationen fü E-Mobilität und laden dann mit teurem Strom teure fahrzeuge, da zu erwarten die Strompreise, heute im Schnitt 0,30€/kWh, dann gegen 40 bis 50 cent/kWh gehen werden. Die Akkus werden wie in jedem anderen Gerät nach wenigen Jahren verschlissen sein. Gibt es Regenerationstechnologien, umweltgerchtes Aufarbeiten dieser?
    Geschweige das ganze Thema Sicherheit, keine Feuerwehr kann den Brand eines E-Autos löschen, bzw. dann die Reaktion zu Fluorwasserstoffsäure verhindern, selbst beim „Containern“ zum Löschen nicht!
    Weshalb gibt es kein Pendler Infrastrukturkonzept, in denen Pendler Individualverkehr mit ÖPNV sinnvoll verbinden können? Weshalb gibt es kein ÖPNV-Konzept, für Städte unterschiedlichster Klassifizierung nach Region und Größe, mit Förderung von Schnellverkehrssystemen, unter der Erde, über der Erde zu erschwinglichen Preisen?
    Wie sollen Mieter ihre Heizkosten senken, durch moderne Anlagen und moderne Isolierung? Der Vermieter reicht das Problem mit der Heizkostenabrechnung einfach durch.
    Wie sollen sehr abgelegene (alte/denkmalgeschützte) Gehöfte weg vom Öl kommen, wenn keine Gasleitung anliegt und der Einbau einer Wärmepumpe nicht möglich ist? Stichwort Jahresarbeitszahlen!

    Die Regierung fängt an, wegen einigen wenigen unwissenden Abiturienten aus dem gutbürgerlichem Hause, welche durch Mangel an Unterricht und Verweigerung der Realität, das Pferd des Klimaschutzes von hinten aufzuzäumen.
    Erst Infrastruktur anpassen, dann Energienetzstabilität absichern, dann Energieträgerpriorität setzen und ausgereifte Alternativtechnologien durchsetzen, um den CO2 Ausstoß Schritt für Schritt im Einklang mit der Lebensrealität der Bürger zu senken. Es wird auch weiterhin SUV’s geben, welche dann vielleicht nicht mehr mit fossilen Antriebsstoffen „gefüttert“ werden. Ob sich die nächste Generation gegen das gefährt Auto generell entscheidet, bleibt ihnen überlassen.

    • 10010110​ sagt:

      Erst Infrastruktur anpassen, dann Energienetzstabilität absichern, dann Energieträgerpriorität setzen und ausgereifte Alternativtechnologien durchsetzen, um den CO2 Ausstoß Schritt für Schritt im Einklang mit der Lebensrealität der Bürger zu senken.

      1. Die Lebensrealität der Bürger besteht aus überbordender Verschwendung von Ressourcen. Billige Kleidung aus Bangladesch, billige Möbel aus osteuropäischem und asiatischem Holz, billiges Fleisch aus Massentierhaltung, billige Smartphones, billige Unterhaltungselektronik, billiges Plastespielzeug, immer wieder neu. Reparieren war gestern, heute wird weggeschmissen und neu gekauft. Mehr Autos, mehr Straßen, mehr Häuser, mehr Industriegebiete, mehr Pauschalflugreisen, mehr, mehr, mehr. Nur die Ressourcen werden immer weniger. Sand wird knapp, Wasser wird knapp, nutzbarer Boden wird knapp. Deine scheiß Luxusprobleme von wegen „Lebensrealität“ kannste dir an den Hut stecken.

      2. Für deine in fünfzig Jahren umsetzbaren Vorschläge ist keine Zeit mehr.

      • kritiker sagt:

        Im Grunde zu 1. alles richtig, aber dort geht es um Konsumprobleme und an denen wird ja schon mal in gar keinem Konzept wirklich was verändert, ob hier oder in Schweden oder der Schweiz, max. mal in Ruanda könnte man glauben, dass die verstanden haben, was der Massenmüll bedeutet, ein Land mit schwieriger Vergangenheit und kaum entwickelt.
        Ich vermisse in diesem Regierungskonzept auch eine Konsumstrategie RICHTIG.

        An der Nummer mit Verboten und „Bestrafungen“ hängt doch immer der Gang zur Wahlurne und dort wird der Lebensrealität Ausdruck gegeben mit den Füßen, nämlich letztlich den Parteien, welche den menschengemachten Klimawandel generell leugnen. Oder soll die Demokratie auch abgeschafft werden, um das Klima zu retten?

        2. Wieso 50 Jahre? Ich rede hier von 10 bis 20 Jahren! Schienennetze in das Land, einspurig autonom, kann man auch zügig ausbauen oder stillgelegte reaktivieren, autonomer Schienenverkehr bis in entlegene Regionen und in Stadtgebieten wäre einsatzbereit, die Technologien sind da! In Bayern und BaWü hat man etliche eingleisige unrentable Linien z.B. nicht stillgelegt, so wie im Nordosten der Republik oder Sachsen-Anhalt.

        Güterdurchgangsverkehr per Gesetz auf die Schiene zu verordnen, sollte möglich sein. Umverpackungswahn zu verbieten ist die kleinste Hürde, nachdem erstmal ein Großteil der Industrielobbyisten aus den Räumen der MdB verbannt werden. Die Mähr, dass diese als Berater wichtiger als Wissenschaftler sind, glaubt kein Mensch mehr.

        Schaut euch mal an, wohin die Kohle-Mrd teilweise sinnlos verbraten werden! Schaut euch die sinnlosen Projekte an! Ausbau Kanal nach Leipzig, für den Zoo in Halle, den Nauemburger Dom und das Rosarium in Sgh. Was soll das? Wären Gleise in die Fläche, Förderung des Nahverkehr ob preislich oder strukturell nicht sinnvoller? Und das geht jetzt, faktisch sofort. Die Einführung des 365,-€/Jahr Ticket, landesweit in den Verbünden z.B.! (kostenloser Nahverkehr ist völlig unsinnig), P&R mit guter Anbindung an die Netze, steuerliche Begünstigung der Arbeitgeber für die finanz.Unterstützung für Tickets des öffentl. Nahverkehr oder CO2-freier Mobilität zum Arbeitsplatz (Abschaffung geldwerter Vorteil), alles würde sofort funktionieren.

        Das Auto wird stehen gelassen, wenn es gute und wirtschaftliche Alternativen gibt und nicht wegen einem 3 oder 10 Cent höherem Spritpreis ohne Alternativen!

    • HansimGlueck sagt:

      https://www.der-postillon.com/2019/09/2055-stolzer-grovater.html

      Der Postillion berichtet uns hier falsch aus der Zukunft. Es sind viel mehr Großväter als gedacht.

  6. mirror mirror sagt:

    „Erst Infrastruktur anpassen, ….“
    Richtig, nicht nur Geld einsammeln und regulieren. Ich hätte mir ein Konzept des Handelns gewünscht.

    Gesetzliche Verpflichtung für alle Behörden (Bund, Land, Kommune), Unternehmen mit mehrheitlichem Staatsbesitz (Stadtwerke, Müllabfuhr, etc.) und Anstalten des Öffentlichen Rechts (Sparkasse, Rentenversicherung, etc.) müssen gesetzlich gezwungen die gesamte Flotte bis 2025 auf Wasserstoff/Elektro umstellen. Alle Gebäude im Eigentum der Öffentlichen Hand oder angemietet müssen bis 2025 auf zero emission saniert werden.
    – Sofortige CO2-Einsparung
    – Die Politik kann nicht nur auf die CO2-Schimäre starren, sondern muss gleichzeitig immer die Versorgungssicherheit garantieren.
    – Durch Ausweitung des Marktes werden die Technologien für alle billiger
    – Was es dann kostet, kann der Bürger an den Gebühren und Abgaben ablesen.

  7. Halle Engel sagt:

    Mit dem Mindestlohn sollte das doch gar nicht mehr gehen. Dafür wurde doch der Mindestlohn fest gesetzt. Sonst wäre das doch Betrug.

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