Jeder vierte Haushalt in Sachsen-Anhalt hat kein Auto

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39 Antworten

  1. Genussradler sagt:

    Komisch, wie kann es sein, dass 1/4 das Leben ohne Auto überlebt?

    • farbspektrum sagt:

      Leistungsempfänger leben mehr schlecht als recht.
      Pflegebedürftige haben sicher auch keine Auto.
      Die wenigstens 90jährigen dürften noch ein Auto haben.

      • nix idee sagt:

        Du weißt nicht, was Haushalte sind. Was weißt du überhaupt?

      • Eine Studentin sagt:

        Gleich davon auszugehen das alle die kein Auto besitzen alt sind oder Hartz 4 beziehen, ist nicht weit gedacht. Erstens gibt es viele Studenten ohne Auto, aber auch viele Normalbürger… Meine Eltern haben z.b. beide nen Dr. Titel und git bezahlte Jobs und ich mach geraden meinen Master. Wir besaßen noch nie ein Auto und es fehlte auch nicht. Mein Vater fährt mit Fahrrad hier in Halle zur Arbeit. Meine Mutter muss sowieso in ganz Deutschland mit dem ICE pendeln, mal nach Berlin, mal nach Frankfurt, da ist sie mit ICE auch schneller als mit Auto. Und der Penny/Rewe/Edeka sind Fußläufig zu erreichen… Wieso bräuchten wir dann noch nen Auto?

        • farbspektrum sagt:

          „Mein Vater fährt mit Fahrrad hier in Halle zur Arbeit. “
          Für wie viele Menschen in SA ist das möglich?
          Man kann den Arbeitsweg ruhig mit zur Arbeitszeit rechnen. Für wieviele Menschen sinkt durch eine zu lange Arbeitszeit die Lebensqualität?

          „Meine Mutter muss sowieso in ganz Deutschland mit dem ICE pendeln“
          Für wieviele Menschen in SA trifft das zu?

  2. Statistiksalat sagt:

    Wie viel Katzen und Hunde gibt’s pro Haushalt? Wie viel Fernseher?

  3. hallenser sagt:

    Wozu brauche ich auch ein Auto ? Wohne 5 min von der Straßenbahn weg, habe ein MDV-Ticket und kann auch weiter Ziele gut per IC oder ICE (für die Sparsamen Flixbus) erreichen. Und nur zu sagen´, ich habe ein Auto, weil ich viel Geld habe, na da gibt es sinnvolleres für viel Geld. Wenn ich wirklich mal ein auto brauche, dafür git es Teilauto, maßgeschneidert je nach Bedarf, mal Bus, mal Tranporter, mal Mini.

    • hallenser sagt:

      Ich bedaure nur diejenigen, die darauf angewisen sind, weil sie weiter weg wohnen, der Nahverkehr gegen Null gefahren wurde, also Bahn stillgelgt, Bus nur noch Rufbus, keine Einkaufsmöglichkeiten im Ort mehr, kein Arzt mehr da, keine kneipe mehr,Kino zu….Arbeit zig km weit weg.

      • farbspektrum sagt:

        Immer mehr junge Menschen kommen aus dem westdeutschen Bildungsssytem. Dort lernt man zwar Tanzen und Frösche streicheln, aber nichts über die böse kapitalistische Wirtschaft, die Tanzen und Frösche streicheln erst ermöglicht.. Leider geht ihnen in ihrer Protestwut völlig ab, dass der ÖPNV subventioniert wird und das Mittel für Wünsch-Dir-Was erst erwirtschaftete werden müssen. Die Hoffnung, dass die Zentrale in Berlin immer mehr Geld druckt, ist vergebens.

    • Texas sagt:

      Warum sollte man keins haben? Man kommt klimatisiert von A nach B und das ohne Zeitdruck, Verspätung und übel riechenden Mitfahrern. Je nach Strecke ist man zudem noch schneller und kostengünstiger.

      • 10010110 sagt:

        Ohne Zeitdruck und Verspätung? In welcher Fantasiewelt lebst du denn? Mit den durch den Autoverkehr ermöglichten Geschwindigkeiten hat auch explizit der Zeitdruck zugenommen und mit dem zunehmenden Autoverkehr haben Staus und damit Verspätungen zugenommen. Nicht ohne Grund ist das Burnout-Syndrom eine immer häufiger vorkommende Zivilisationskrankheit.

        • Texas sagt:

          Richtig: ohne Zeitdruck denn ich muss nicht zum Zeitpunkt X an einer Haltestelle oder einem Bahnsteig stehen sondern kann jederzeit einsteigen und losfahren. Und im Stau steht man auch nicht häufiger als die Bahn Verspätung hat.

          Burnout? Nix als eine Erfindung der Psycho-Heinis!

          • eseppelt sagt:

            Und warum hat die Bahn Verspätung? Weil solche PS Protze wie du entweder die Gleise zuparken oder gleich mal zu blöd zum Fahren sind, beim Linksabbiegen nicht gucken oder ins besoffen ins Gleisbett rauschen

          • xxx sagt:

            „Burnout? Nix als eine Erfindung der Psycho-Heinis!“

            Und Karies eine Erfindung der Zahnärzte.
            Vielleicht erleidest du mal im Leben mit deinem vielbenutzen Klima-SUV ein Unfall-Trauma und brauchst so einen „Psycho-Heini“. (Trauma hat übrigens nichts mit Traum zu tun, höchstens mit Alpträumen)

          • Texas sagt:

            In fast 30 Jahren habe ich nicht einen Verkehrsunfall verursacht und war nur an einem beteiligt obwohl ich praktisch täglich das Auto nutze und das auf Strecken, auf denen ständig Radfahrer unterwegs sind, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten!

            Und nein – ich fahre keinen SUV und eins ist so sicher, wie das Amen in der Kirche: mich wird kein Psycho-Quacksalber jemals zu Gesicht bekommen! Egal was noch passieren wird. Für Scharlatanerie hab ich nix übrig…..

            Ich würde mit dem ÖPNV täglich doppelt so lang zur Arbeit unterwegs sein und hätte im Zweifelsfall dazu noch schniefende und stinkende Mitfahrer. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Auch wenn ich da Mal an ein paar Tagen im Jahr im Stau stehe, bin ich meist noch schneller als mit dem ÖPNV und auch wenn nicht sind diese über das Jahr gesehen verschmerzbar.

      • xxx sagt:

        „Man kommt klimatisiert von A nach B und das ohne Zeitdruck, Verspätung …“

        Wer zuviel klimatisiert wird, fällt schneller mal um, wenn er aus irgendwelchen Gründen mal ohne Klimaanlage unterwegs ist. Der Zeitdruck hängt hauptsächlich vom persönlichen Zeitmanagement ab und nicht von der Art des Fortbewegungsmittels und Verspätung haste spätestens bei Stau – oder hat dein Straßenpanzer Flügel?

  4. Eibacke sagt:

    Da haben ja 6 Haushalte eins zuviel. 🤪😂

  5. UM sagt:

    Allerdings gibt es auch Haushalte, die zwei bis drei Autos haben. Und somit sollte sich das ausgleichen

    • plano sagt:

      Die Gesamtzahl der Haushalte ist bekannt und die Gesamtzahl der Autos ist bekannt. Das Ergebnis ist, dass es in 25% der Haushalte kein Auto gibt. Das ist schon nach dem Ausgleich.

    • Philipp Schramm sagt:

      Und dann gibt es auch auch die, die ein Alltagsauto und zusätzlich ein „Sommerauto“ (z.B ein Cabrio oder Oldtimer) haben.
      Habe selbst Bekannte, die eben jenes haben, allerding weder Cabrio noch Oldtimer, sondern ein schön zurecht gebautes Tuning-Objekt haben, welches ebenfalls nur bei bestem Wetter bewegt wird.

      Wenn meine Eltern mal ein Auto brauchen, benutzen sie meins, in Absprache mit mir, weil ich es für meinen täglichen Weg zur/von der Arbeit benötige. Es ist aber auch kein alter Diesel oder hubschraumstarkes SUV, sondern ein kleiner umweltfreundlicher „Voll-Hybrid“.

      • 10010110 sagt:

        […] sondern ein schön zurecht gebautes Tuning-Objekt […]

        Na hoffentlich kein blauer Citroën Xsara. 😛

        • Philipp Schramm sagt:

          Der fährt nicht mehr auf Halle’s Straßen, der wird jetzt irgendwo in Ost-Europa unterwegs sein. Abgesehen davon, war mein ehemaliger Xsara zu 100% verkehrssicher und keine Rostlaube, die jeden Moment drohte, auseinander zu fallen.
          Es sind unterschiedliche Bekannte, die einen haben ’nen VW, andere einen BMW, wiederum andere einen getunten Japaner, etc..

  6. murphy sagt:

    In S.A. besitzen 75% der Haushalte ein Auto. Sie denken, sie brauchen eins!
    Wie viele davon besitzen außerdem noch Fahrräder, und nutzen die auch je nach Notwendigkeit.
    Diese Statistik ist reine Spielerei ohne tiefere Aussage.

  7. Peter sagt:

    Unser Haushalt hat 4 Autos, 6 Motorräder und 2 Mopeds.
    Bei drei Personen.
    Warum? Weil mir Motorräder und Cabrios Spass machen und ich es mir leisten kann.
    Beruflich fahre ich etwa 60.000 km pro Jahr. Privat „nur“ etwa 15.000.
    Passe ich nun gut in die Statistik oder mache ich wieder alle Berechnungen kaputt??

    • xxx sagt:

      „Passe ich nun gut in die Statistik oder mache ich wieder alle Berechnungen kaputt??“

      Vor allem machst du die Umwelt kaputt und verschwendest Geld.

      • Texas sagt:

        Weshalb? Er kann die Fahrzeuge doch eh nicht alle gleichzeitig fahren. Im Übrigen sind mehrere Fahrzeuge normal wenn mehrere Personen mit unterschiedlichen Arbeitswegen und Arbeitszeiten in einem Haushalt leben! Ansonsten: während der Hoch-Zeit der Corona-Krise war die Feinstaubbelastung in den Großstädten höher und das trotz der deutlich niedrigeren Nutzerzahlen im Straßenverkehr!

        • max sagt:

          Fakenews! Die Feinstaubbelastung war nicht höher, sindern gleich bzw. etwas geringer.

          „Auswertungen der Bundesländer zeigen denn auch keine oder nur geringfügige positive Auswirkungen des Lockdowns auf die Feinstaubkonzentrationen, was bestätigt, dass der Straßenverkehr mittlerweile nicht mehr der Hauptverursacher ist. Die Konzentrationen anderer Luftschadstoffe wie z.B. NO2, Ruß oder Ultrafeine Partikel werden dagegen nach wie vor von Emissionen aus dem Verkehr dominiert und sind daher geeigneter, die Auswirkung verkehrsbedingter Emissionsänderungen auf die Luftqualität aufzuzeigen.“
          Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/faq-auswirkungen-der-corona-krise-auf-die#welche-auswirkungen-hat-die-corona-krise-auf-die-feinstaub-pm10-belastung

          • farbspektrum sagt:

            „was bestätigt, dass der Straßenverkehr mittlerweile nicht mehr der Hauptverursacher ist“
            Da schau her. Vielleicht war er es noch nie?

          • Texas sagt:

            Die Feinstaubbelastung ist vielerorts sogar gestiegen! Fake-News? Dann finanziere ich mit meiner GEZ mittlerweile solche….
            ttps://www.mdr.de/nachrichten/politik/gesellschaft/luftwerte-feinstaub-stickoxide-corona-krise-verkehr-100.html

            Aber mit Sicherheit waren es die bösen Diesel-Autos, die zu Hause geparkt waren^^

        • xxx sagt:

          „Weshalb? Er kann die Fahrzeuge doch eh nicht alle gleichzeitig fahren. Im Übrigen sind mehrere Fahrzeuge normal wenn mehrere Personen mit unterschiedlichen Arbeitswegen und Arbeitszeiten in einem Haushalt leben!“

          12 motorisierte Fahrzeuge für 3 Personen… da würden sich fast 100% der Weltbevölkerung an den Kopf greifen, wenn sie das wüssten.
          Und „Peters“ 75.000km pro Jahr sind sicher auch nicht wirklich notwendig. Würden 7 Mrd. Menschen so leben, wäre die Erde schon längst kaputt.

          • Peter sagt:

            Moin, klar, meine 75tkm sind viel. Zu viel. Beruflich gehts nicht anders. Ich muss persönlich bei den Kunden erscheinen. Privat? Die Hälfte völlig unnötig. Ja.
            Der Punkt ist ein anderer. Mittelwerte sind ohne Aussage.
            Beispiel. 10 Menschen verdienen zusammen 10.000 Euro im Monat. Also verdient jeder 1000?
            Aua, Quatsch. Denn ich verdiene 10.000, die anderen 9 gar nix.
            Also sagt uns der Mittelwert nix, denn es ist keine Gaussverteilung.
            So ähnlich ist es mit den Haushalten und den Fahrzeugen….
            Sollte bewusst ein sehr vereinfachtes Beispiel sein, um es anschaulich zu machen.
            Bitte bei Statistikauswertung gaaaanz genau und detailliert nachsehen, bevor die falschen Rückschlüsse gezogen werden.
            Off-Topic : In Städten wie z.B. Halle machen Autos gar keinen Sinn. Unnütz und unnötig.
            Fliegen tue ich übrigens auch, aber nur mein eigenes UL (FK9TG)….
            Und wie könnte man mich (bzw. ich mich) dazu bewegen, weniger zu fahren? Den Spritpreis auf ein vernünftiges Mass erhöhen, also etwas 5 € pro Liter. Dann würde ich mir einen Tesla Model 3 kaufen (was ich aber eh bald mache…).

      • Philipp Schramm sagt:

        Achja, du meinst, nur weil ein Haushalt mehr Autos, als Personen hat, macht man die Umwelt kaputt und verschwendet Geld?
        Was ist mit all denen, die z.B. eine Ölheizung haben? Die machen die umwelt mind. genauso kaputt.
        Anderes Beispiel, weißt du, woher der ganze Strom für die StraBa’s kommt? Bist du sicher, das das alles „Öko-Strom“ ist?
        Selbst reine Elektro-Autos sind nicht besser, als die Benziner und Diesel. Warum? Ganz einfach, solange der Strom, der benötigt wird, aus herkömmlichen Kraftwerken kommt (AKW, KKW) werden die Schadstoffe nur „umverteilt“. Die Umweltbelastung bleibt trotzdem.
        Und ganz ehrlich, wenn ich es mir leisten könnte, hätte ich auch noch mind. 1 weiteres Auto, welches ich dann nur im Sommer und bei Schön-wetter fahren würde.

        • xxx sagt:

          „Achja, du meinst, nur weil ein Haushalt mehr Autos, als Personen hat, macht man die Umwelt kaputt und verschwendet Geld?“

          Ja. Steuern und sonstiger Unterhalt für mehrere Fahrzeuge pro Nase kosten mehr als nur für eins pro Nase. Nebenher müssen die zu-viel-Fahrzeuge auch alle hergestellt (Umwelt) und angeschafft (Kosten) werden. Platz verschwendet man so auch und bei vorhandenen vier Fahrzeugen pro Nase (statt einem oder auch nur Teilauto) fällt die Wahl sicherlich immer auf eines der Fahrzeuge und nie auf umweltfreundlichere Alternativen.

          „…woher der ganze Strom für die StraBa’s kommt?“

          Immerhin sitzen in der Bahn nicht nur wie im Auto statistische 1,2 Leute, da passen vermutlich 80 oder 100 Personen rein. Jeder Bahn- oder Radfahrer sitzt eben NICHT in einem Auto, was Erdöl verbraucht und die Luft verpestet.

          • Texas sagt:

            Schon Mal etwas davon gehört, dass nicht jeder in einer Neubau-Bude lebt? Welche Umweltbelastung oder (öffentliche) Platzverschwendung verursacht es denn wenn ich mir 20 Fahrzeuge auf meinem privaten Grundstück aufstellen würde? Und ob man nun an10 Tagen mit 10 verschiedenen KfZ zur Arbeit fährt oder immer mit dem gleichen spielt nahezu keine Rolle. Die Bahn ist keine adäquate Alternative und ein Rad ist nur eine wenn man um die Ecke arbeitet!

            Und: es gibt auch Leute denen es einfach piepegal ist, welchen CO2-Fussabdruck sie hinterlassen!

        • 10010110 sagt:

          Achja, du meinst, nur weil ein Haushalt mehr Autos, als Personen hat, macht man die Umwelt kaputt und verschwendet Geld?

          Ein Auto besteht nicht nur aus Kraftstoff. Um das zu produzieren werden schonmal massiv Ressourcen verbaucht und die Umwelt geschadet, auch wenn es nie einen Zentimeter bewegt wird.

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