Juni im Zeichen von Vielfalt und Solidarität: Der Kampf des LSVD Sachsen-Anhalt für queere Rechte steht wegen fehlender Fördermittel auf der Kippe

Der Juni ist weltweit als Pride Month bekannt – eine Zeit, in der Vielfalt, Sichtbarkeit und Solidarität gefeiert werden. Für den Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Sachsen-Anhalt ist dieser Monat auch ein wichtiger Moment, um das Engagement für die Rechte und den Schutz von LSBTIAQ*-Personen zu stärken.

Seit fast 30 Jahren setzt sich der Verband für Gleichberechtigung, Respekt und die Schaffung sicherer Räume für queere Menschen in Sachsen-Anhalt ein. Doch aktuell steht die Arbeit des LSVD vor einer großen Herausforderung: Die finanzielle Lage ist angespannt, und die Zukunft der wichtigen Projekte ist ungewiss.

Finanzielle Engpässe bedrohen die Arbeit

Seit Beginn des Jahres wartet der LSVD auf die Auszahlung staatlicher Fördermittel für ein spezielles Projekt, das queere Geflüchtete unterstützt. Bisher konnten die notwendigen Mittel durch Rücklagen und private Spenden, unter anderem von Mitgliedern, Vorstandsmitgliedern und Unterstützer*innen, aufgebracht werden. Doch diese Reserven sind nun fast erschöpft.

„Unsere Rücklagen sind nahezu aufgebraucht, und die privaten Spenden reichen nicht mehr aus, um die laufenden Kosten zu decken“, erklärt ein Sprecher des Verbandes. „Damit sind unsere Arbeit und die Schutzräume für queere Menschen akut gefährdet.“

Aufruf zur Unterstützung

Um die prekäre Lage abzufedern und die nächsten Monate zu überstehen, startet der LSVD Sachsen-Anhalt einen dringenden Spendenaufruf. Gesucht werden 100 Menschen, die jeweils 50 Euro spenden – doch auch kleinere oder größere Beträge helfen weiter. Alle Spenden sind steuerlich absetzbar und können auf folgende Weisen geleistet werden:

  • Per PayPal: Spendenlink
  • Per Überweisung:
    IBAN: DE52 8109 3274 0001 0586 06
    Verwendungszweck: Spende LSVD Sachsen-Anhalt

Der Verband bittet herzlich um Unterstützung aus der Gesellschaft, um auch in Zukunft für Gleichberechtigung, Akzeptanz und den Schutz queerer Menschen einzustehen. Gerade in Zeiten, in denen Sichtbarkeit und Solidarität besonders gefragt sind, ist es wichtig, gemeinsam Zeichen zu setzen.

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3 Antworten

  1. Tarnkappen Siegfried sagt:

    Langsam geht mir das Mimimi auf den Zünder. Die sollen ihr Ding machen und sich nicht laufend in den Mittelpunkt schieben.

  2. Einwohner sagt:

    Da rennen doch immer genügend auf derlei Veranstaltungen herum, da sollte doch genügend Spenden zusammen kommen so das der Steuerzahler nicht mehr für derartiges aufkommen muss.

  3. Maxim sagt:

    Tja wenn die „staatlichen Quellen versiegen“ , sollte man über andere Finanzierungen nachdenken 🤔. Andere Vereine müssen das auch.🤷‍♂️

  4. Frager sagt:

    Die Frage ist ja, was machen die mit dem Geld denn genau?
    Auf der Seite des LSVD ist nicht wirklich zu erkennen, wofür denn die Spenden eingesetzt werden.
    Da ist zwar von Projekten die Rede und Kosten für Unterkunft und diverse Veranstaltungen, aber genaueres erfährt man nicht. Weiß jemand mehr?

    • Berti sagt:

      Sie tun das Gute und Richtige – vertrauen Sie doch einfach darauf! Warum allerdings die privaten Spenden bei der penetrant behaupteten massivsten gesellschaftlichen Relevanz nicht ausreichen wollen, wirft möglicherweise Fragen auf. Wird da etwa etwas mit Steuermitteln aufgeblasen oder künstlich am Leben erhalten? Lebt das Klientel vielleicht über seine Verhältnisse und sind die höchst nervigen Aktivisten und penetranten Selbstdarsteller den Hallensern vielleicht völlig Schnuppe? Warum auch nicht? Manchmal wird man von der Realität heimgesucht. Passiert halt.

  5. West sagt:

    Keiner wirds vermissen

  6. Opa sagt:

    Für was Fördermittel? Gehen die nicht arbeiten? Die können sich selber fördern. Was es nicht alles für Käse gibt.