Nach Brand im Kraftwerk Schkopau: Glutnester weiter gefährlich, Wiederaufnahme des Betriebs noch unklar
Das Kraftwerk in Schkopau bleibt mit beiden Kraftwerksblöcken weiterhin außer Betrieb. “Über die Dauer des Stillstands sind gegenwärtig noch keine Aussagen möglich”, teilt das Unternehmen Saale Energie GmbH mit. “Der Übertragungsnetzbetreiber, die zuständigen Aufsichtsbehörden und die Abnehmer des Kraftwerks wurden über die Situation informiert. Die Energieversorgungssicherheit wird vom Netzbetreiber durch den Einsatz anderer Kraftwerke gewährleistet.”
Am Donnerstag war es im Kraftwerk zu einem Brand gekommen. Zwar hat die Feuerwehr den Brandbereich unter Kontrolle, ist aber mit 50 Kräften weiterhin vor Ort bekämpft aber weiterhin verbliebene Glutnester in der Kohleförderbrücke und Zwischendecke des Kohlebunkers und sichert die betroffenen Bereiche. Für Anwohner und die umliegenden Betriebe besteht laut Unternehmen keine Gefahr.
Gestern waren bis zu 170 Feuerwehrleute verschiedener Wehren im Einsatz. Man danke allen beteiligten Einsatzkräften für ihren Einsatz und ihre Unterstützung. Die Untersuchungen zur Brandursache sowie die Schadensaufnahme laufen.








auch in modernen Anlagen gibt es Havarien und wer kennt besser braunkohlengefeuerte Anlagen als die östl.Bundesländer.Uns hatte einstmals auch ein Brand die Hälfte der 24 Kessel für Fernwärmeversorgung der Stadt Wittenberg ausser Gefecht gesetzt,da Kabelstrang und Steuerleitungen durch glimmenden abgelagerten Kohlenstaub zerstört wurden.Heissgelaufene Transportrollen,Bunker -Selbstentzündungen -auch das kam des öfteren vor,.Hoffe die Jungs bekommen die Kohlebeschickung schnell wieder in Gang.Soweit ich weiss,kommt dich auch Bahnstrom aus einer extra Turbine?!