Neues Planetarium soll nur Planetarium Halle (Saale) heißen – Kulturausschuss stellt Jähn ins Abseits

Das könnte dich auch interessieren …

70 Antworten

  1. HALLEnser sagt:

    Da mein Favorit Sigmund Jähn keine Mehrheit gefunden hat, ist der Kompromiss „Planetarium Halle (Saale)“ in Ordnung. Dann haben sich hoffentlich die Diskussionen erledigt.

    • Das Wettbüro hat geöffnet! sagt:

      Das kannste vergessen. Die Demochristen werden dafür politisch massiv bezahlen. Der Märchengeschichtenverein und der ferngesteuerte Bruder seiner Schwester auch! Das geht jetzt erst los. Wetten?

  2. Becker sagt:

    Herr sodan muss wirklich Angst haben, wenn Frau wünscher so weiter macht.!?

  3. Eibacke sagt:

    Das Ergebnis ist okay. Die Begründung von Seiten der CDU ist aber mehr als lächerlich und mit dünnen Faden gestrickt. Als hätte es nur Institutionen und Einrichtungen im Osten gegeben, die nach Personen benannt wurden bzw. heute noch nach ihnen benannt sind.
    Argumentativ durchsichtig und oberflächlich auf Kindergartenniveau.

    • Keplers Kosmos Kino sagt:

      Die CDU hat ihren Änderungsantrag zurückgezogen und ist quasi den neuen Änderungsantrag der Grünen beigetreten.

      Wieso muss man immer alle Einrichtungen mit irgendwelchen Namen verzieren bzw, verunzieren, keinen direkten Bezug haben?

  4. Hahaha sagt:

    Herr „Hans-Dieter Sondermann (Die PARTEI) sagte, man sei dafür da, den Bürger zu vertreten. “ ja, klar. Dann mach das auch! Und quaddere nicht den Platzhirschen alles nach. Aber dafür müßte man natürlich ungepimpt (0,0 ‰) an der Sitzung teilnehmen!

    Btw.: Seit wann sind MZ-Umfragen repräsentativ??? Welch ein Vollhonk!

    • Wei peinlich ... sagt:

      Der „Hansi“ braucht immer jemanden, der ihm sagt, was zu tun ist! Arme Suppe! Dankbar studiert er die Kommentare von Skrypczak und Co. auf der Suche nach einer klaren Linie. Nun stolperte er über eine Umfrage der MZ, wo sich nur „Spezielle“ melden … was willste denn da noch meckern! Der hat sich doch selbst schon genug gestraft!

  5. JM sagt:

    Warum lässt man die Bürger nicht ordentlich abstimmen, wenn MZ zu unseriös war?

    • Keplers Kosmos Kino sagt:

      Er hat doch für solche Aufgaben seine Volksvertreter im Stadtrat.

      • JM sagt:

        Die von mir Gewählten wiesen darauf hin, dass 80% der Menschen Jähn gern gehabt hätten. Wurde ja nett übergangen.

        • Keplers Kosmos Kino sagt:

          …das sich einige bemüht haben, dieses Ergebnis einer Umfrage darzustellen….

          Diese Umfrage ist weder repräsentativ noch vor Manipulationen geschützt….

          (Ich spreche aus Erfahrung)

        • Volker sagt:

          JM, 80% von 800 Beteiligten , der ca..230 000 Hallenser, wobei Viele kein Hintergrundwissen hatten. Überwältigend! Dabei haben Viele nicht gewusst, dass er es nie gewollt hätte, seinen Namen wieder zu benutzen.. Habe zu den Gründen genug geschrieben. Mehr muss ich jetzt nicht mehr zum Thema Jähn schreiben. Mein Vorschlag wurde gewählt, prima.

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      Das wäre vielleicht zu einfach, aber in unserer Stadt scheinbar einfach unmöglich?

      https://www.polyas.de/kommune/buergerbeteiligung/buergerbefragung

      Es gibt sicherlich viele Anbieter und ja, andere Städte nutzen dieses demokratische Instrument der direkten Bürgerbefragung sehr erfolgreich um eine bürgernahe Stadtentwicklung zu ermöglichen!

      https://www.stadt-muenster.de/stadtentwicklung/kommunale-umfragen

      Auch wenn Stadträte offensichtlich und aus Protest an digitalen Ratssitzungen und Abstimmungen scheitern wollen, muss das nicht automatisch auf uns Bürger zutreffen!

      Interessant wäre nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Teilnahme der halleschen Bürger an dieser sehr emotionalen Umfrage gewesen. Und ich gehe fest davon aus, es hätten sicher nicht nur die ganz ,,Speziellen “ teilgenommen.
      Man sollte vielleicht Herrn Gerst in einem Brief mitteilen, wie in Halle die Spuren von Sigmund Jähn mit einem politisch motivierten Scheuerlappen nach seinem Tod jetzt einfach weggewischt werden. Fast 40 Jahre, und wohlgemerkt knapp 18 Jahre davon nach der Wende trugt das alte Planetarium seinen Namen.

      • Keplers Kosmos Kino sagt:

        Die nicht mehr so ganz weiße Weste von Sigmund Jähn war nicht beschmutzt genug, um das alte Planetarium umzubenennen; aber erscheint zahlreichen Stadträten zu besudelt, um das neue Planetarium nach ihm zu benennen.

        So ist es auch mit anderen Dingen…

  6. Und der Bartl erst ... sagt:

    „Der Blick in die Geschichte habe gezeigt, dass nach Personen benannte Einrichtungen nach einem Systemwechsel umbenannt wurden.“ … da wackelt wohl der „Mohr“ noch in der Schraubfassung, was? Jetzt gilt: Weg damit, Herr Pfarrer. Wir stürmen auch die Bilder in Ihrer Bude am Markt!

  7. Malte sagt:

    Ja, die Frau Wünscher.. Welche Wahlen waren denn bisher nicht seriös, wenn man das an der Beteiligung festmachen will? Und was hat Frau Wünscher vor 1990 beruflich und gesellschaftlich getan? Wäre auch mal gut, zu hinterfragen. Hat sie vielleicht, einer geregelten Arbeit nachgehend, auch das „System“ unterstützt?
    Man kann durch solche Aussagen auch ganz schnell irgendwohin abrutschen

    • Beobachterin sagt:

      Und sie hat einen Doktortitel, sicher aus der DDR, daher fragwürdig und sofort aberkennen! OMG, es gab also Menschen in der DDR, die bei der NVA und in der SED waren? Bei der Stasi waren ja eh alle, daher wird dies nicht weiter erwähnt! Frau Wünscher war die einzige Kämpferin für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte – toll! Damit hat sie es zumindest in den Stadtrat von Halle geschafft, wobei dies nichts über Qualifikation oder IQ aussagt!

      • Sachverstand sagt:

        So schaut es aus! Wurde in der „DDR-Bildungsdiktatur“ sicher zum Studium auf Kosten der Allgemeinheit unter Androhung schärfster Strafverfolgung genötigt. Das bedauernswerte verfolgte „Opfer“, hat sicher eine Menge an Entbehrungen durchleiden müssen. Man kann sich über diese fadenscheinigen „Argumente“ nur noch köstlich amüsieren. Soll sich mal mit Markus S. in Verbindung setzen bzgl. Namensgebungen zu F.J.-Strauss. Der hat ja schließlich mit „seinem“ einstigen Millionenkredit die pöse DDR gestützt und damit deren Existenz verlängert.

  8. lederjacke sagt:

    Den „Sowjetbrauch“, Bahnhofsvorplätze und Gymnasien nach verstorbenen Politikern zu benennen, sollten wir sofort abändern. Wollte die CDU nicht auch Kohl zu einer Straße verhelfen?

    • Keplers Kosmos Kino sagt:

      War das nicht die Straße zwischen Bahnhof und Landesverwaltungsamt?

      Zukünftig werden es wohl vorrangig Frauen auf Straßenschilder schaffen…

  9. Grit sagt:

    Diese Debatte unserer Politiker und die Entscheidung zeigt, dass es den überwiegenden“Interessenvertretern“ in den Institutionen immer wieder nur um eines geht: Die Leistungen der Menschen, die diese unter den Bedingungen in der DDR erbracht haben, mit Füßen zu treten. Da wurden und werden unter anderem vorzeigbare Einrichtungen mit oft fadenscheinigen Begründungen abgerissen, Namen geändert und Handlungen vollbracht, die man nur als Bilderstürmerei bezeichnen kann. Vorher wird dafür der Boden u.a. in der Mainstream-Presse geebnet.
    Ein kleines Beispiel dafür ist unser Planetarium. Hochwassergeschädigt – Sanierung/Moernisierung nicht möglich? Oder Eissporthalle – Sanierung/Modernisierung nicht möglich?
    Und nun die Namensbewahrung altes/neues Planetarium.
    Auch hier wird die Meinung des Großteils der Bevölkerung mit Füßen getreten. Welche Politiker sind das ? Sind dies vielleicht noch immer zu viel Politiker aus dem Westen und die arme Minderheit der Wundenlecker aus der DDR?
    Man denke darüber nach

  10. matzel sagt:

    Frau Wünscher mal zur Erinnerung an sie. 80% der Befragten wollten Sigmund Jähn. Das sind auch die, deren Interessen sie als Stadträtin vertreten sollten.
    Ich habe in meinem fortgeschrittenen Leben noch nie soviel Sch…. gehört. Aber sie waren ja schon immer ein Exot in der Kommunalpolitik. Gott sei Dank haben sie es aber nicht höher geschafft.
    So, das musste ich mal loswerden. Zum Punkt “ warum muss denn immer alles einen Namen tragen“, möchte ich nur in Erinnerung bringen die Willi- Brand -Straße; Genscher Platz usw. Wobei ich Genscher noch verstehe, aber Brandt war kein Hallenser und auch kein Ossi. Erinnern möchte ich auch, dass Frau Merkel FDJ- Sekretärin an der Uni war. Nach Frau Wünscher dürfte sie eigentlich nicht in der Partei von Frau Wünscher sein und Bundeskanzlerin gleich gar nicht.
    Nun ja, ich kann mit dem neuen Namen leben,finde aber die Diskussion einfach nur erbärmlich.

    • Keplers Kosmos Kino sagt:

      80% der abgegebenen Stimmen, wobei Mehrfachabstimmungen nicht zu verhindern sind. (Ich habe selbst schon an entsprechenden Abstimmungen teilgenommen)

      Inzwischen lassen neuere Forschungsergebnisse Sigmund Jähn in einem anderen Licht erstrahlen oder eben beschatten…

      Den Rest des Geschwurbels will ich nicht weiter kommentieren…

    • Keplers Kosmos Kino sagt:

      Und was hatte Willys „Vorgänger“ Philipp Müller mit Halle zu tun? Der war aus dem tiefsten Bayern…

  11. Saalegraf sagt:

    “Niemand ist makellos” Warum sperren sich die Linken dann Graf Luckner berechtigter Weise zu ehren? Erst durch das Engagement einzelner CDU oder FDP Stadträte, war eine Gedenkplatte am Markt möglich.

  12. 10010110 sagt:

    Kein Name ist ein anständiger Kompromiss, würde ich sagen.

  13. Alter Falter sagt:

    Sehr gut. Planetarium ist einfach und gut. Hoffentlich lassen sie sich nicht noch einwickeln.

  14. hallu sagt:

    Weil Luckner nicht ins All geflogen ist.
    Hoffentsichlich ist das Ding Frau Wünscher auf den Kopf gefallen.

  15. Früher sagt:

    Genauso ist Demokratie, da wird einfach was festgelegt, die Leute dürfen nicht mitbestimmen, das machen die Herren selbst das ist eben Demokratie, wozu dann die Umfrage

    • Eibacke sagt:

      Autsch, Demokratie nicht verstanden. Aber du kannst ja mal ’ne Initiative starten, das über jede einzelne Vorlage die Bürger*innen abstimmen. Da stellen sich mir aber schon mehrere Fragen. Hier nur 2 zur Auswahl:

      1. Wer braucht dann noch eine gewählte Legislative?
      2. Woher nehme ich mir die Zeit, jede Vorlage zu lesen, und mich dbzgl. zu informieren?

      P. S. : „Schockiere deine Eltern- lies ein Buch!“

    • Wahlvolk sagt:

      Weil jeder Depp eine beliebige Umfrage machen kann, die jeder manipulieren kann…

      Du kannst ja gerne ein Bürgerbegehren starten und anschließend einen Volksentscheid durchführen lassen…

  16. Leserin sagt:

    Ich finde das traurig, denn Sigmund Jähn war ein persönlich sehr netter und integrer Mensch. Als Schülerin durfte ich ihn kennenlernen und habe später auch sein Schicksal verfolgt. Warum solche Menschen, die eben trotz ihrer Angepasstheit dennoch nicht einfach gewürdigt werden können, bleibt mir ein Rätsel. Geht es der CDU wirklich darum, unser aller Vergangenheit zu tilgen? Sollen sich unsere Kinder nicht mehr an die DDR erinnern? Das finde ich eine sehr bedauerliche Entwicklung, denn die DDR gehört nun mal zu meiner Biografie und meiner Vergangenheit.

  17. Martin sagt:

    Ich persönlich empfinde die Entscheidung des Kulturausschusses als kulturlos, beschämend und feige. Bei der Verlegung des Planetariums von der Peißnitz gab es keine Diskussion, am neuen Standort einen neuen (oder nun keinen wirklichen) Namen zu wählen.

  18. Ossi sagt:

    Ja die Politik:

    Ich wäre für eine Stele vor dem Planetarium.

    Im Jahre 2021 hat die Bevölkerung der Stadt Halle an der Saale sich für sein wiederaufgebautes Planetarium für den Namen… entschieden.
    Dies wurde Möglich gemacht, in einer Umfrage und Bürgerbeteiligung bei dem 80% der Hallenser teilgenommen haben.

    Jetzt sehe ich da nur sowas: „Die Parteifunktionäre im Bereich Kurltur, haben beschlossen, dass Planetarium umzubennen“.
    Sie einigten sich auf den Namen:“…“

    Ironie? off.

  19. MS sagt:

    Soweit ich weiß, hat man schon lange vor 1917 Strassen und Orte nach Personen benannt, also bevor irgendwie geschichtlich überhaupt von der Sowjetunion die Rede war (die es auch erst seit 1922 gibt). Und Strassen nach Spendenbetrügern zu benennen ist also von der Sowjetunion inspieriert?…Die CDU macht sich sowas von lächerlich…

  20. Stadtrat sagt:

    Um für das Planetarium einen Namen zu finden, muss man doch nicht den Stadtrat fragen, jedenfalls den aus Halle nicht. Die sind doch dazu nicht fähig. Die können nur Sitzungstheater aufführen mehr nicht. Und nun bröckelt sogar ihre Fassade und anstatt die zu reparieren bringen sie Netze an. Nur blöd, dass durch die Netze das ganze Gerede nach außen dringt. Die ganze Stadt lacht schon und fasst sich an den Kopf und manche schämen sich sogar.

  21. Tag sagt:

    Um ein Planetarium Planetarium zu nennen, muss man wohl studiert haben oder Politiker oder Stadtrat sein. Mehr Einfallslosigkeit geht gar nicht. Aber wen wundert so etwas bei diesem Bildungssystem, da schreibt man ja so wie man spricht.

  22. Eh sagt:

    Nennt es BIA HALLE steht für Blick ins All. Seid ihr so einfallslos oder stellt ihr euch nur so

  23. 3 4 5 sagt:

    Wer ist schon die Wünscher und die anderen nulpen im stadtrat.
    – ihr interesse zu bürgeranfragen hier:
    https://www.openpetition.de/abgeordnete/vertreter/ulrike-wunscher-cdu-fdp-halle-saale
    Die diskussion ist eh müßig, ehe nicht die ausdrückliche erlaubnis der nächsten angehörigen vorhanden ist.
    Diese werden aber ganz gewiß nicht gegen den willen ihres vaters handeln!
    Er braucht sowas wie die halleschen vermurkser nicht.

    ER hat wahre freunde, überall auf der welt!, auch über seinen tod hinaus!.

    https://www.n-tv.de/wissen/Raumfahrer-erinnern-an-Sigmund-Jaehn-article21400723.html

    https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Biografie_von_Sigmund_Jaehn

    • 6 7 8 sagt:

      Danke für diesen berührenden Artikel über Sigmund Jähn. Er war und ist ein Vorbild für viele Menschen.

      • Sachverstand sagt:

        Kann man sich nur anschließen! Genau so habe ich den Mann während meines Grundwehrdienstes bei der BePo kennen gelernt, als wir die Protokollstreckensicherung bei seiner DDR-Rundreise nach der Landung mitgemacht haben. Kann mich noch gut an KMS (heute C) erinnern. In der dortigen BePo-Kaserne Quartier gemacht und nach dem offiziellen Essen mit den hiesigen Bezirksgrößen im Offizierscasino kam S.J. noch in die Mannschaftskantine und hielt sich da noch eine gute h auf und war für jeden ansprechbar. War ’nen Guter!

        • 6 7 8 sagt:

          Sehe ich auch so. Wie man sieht, bekommt er auch nach seinem Tod noch hohe Anerkennung von Freunden und Kollegen.
          Gut, er war in der NVA, SED, Stasi… das verlangte dieser Job, das war zu DDR-Zeiten nun mal so. Ob er innerlich ruhigen Gewissens dabei war, wage ich zu bezweifeln. Ich glaube fest daran, dass er niemandem geschadet hat.

          • 3 4 5 sagt:

            https://www.youtube.com/watch?v=_rvaADBffd8
            wer nicht das ganze ansehen aber trotzdem wissen möchte wie die alte bekannte über ihn denken, ab 1:14:00 wird ihm geholfen.
            Aus kollegen wurden bekannten und freunde. Was kann es besseres geben auf dieser besch.. welt.

            @6 7 8 deine zahlenfolge erfüllt nicht die kriterien eines math. lehrsatz. 😉

  24. Iche sagt:

    Okay, wenn schon nicht Jähn, dann wenigstens nur Planetarium Halle. Einfallslos, aber besser als irgendein anderer Name. Damit kann man leben.

  25. Ossi sagt:

    Ich muss da noch einmal etwas ergänzen:

    Juri Gagarin. Ein Traum einer Raumfahrtkarriere und in meinen Augen ein Typ des Volkes.
    Sohn einer russischen Bauernfamilie, Vater war Zimmermann, die Mutter Melkerin. Zwangsarbeiterfamilie, Mittelschüler und später Gießer mit Abschluss.
    Da sehen wir auch einmal darüber hinweg, dass Gagarin, fälschlicherweise in seiner Bewerbung angab, dass sein Vater Kriegsinvalide gewesen sein soll und die Geschwister im Antragsbogen verschwiegen wurden. Später dann stellte man fest, dass er ein äußerst unerfahrener Pilot gewesen sein soll. Auch Gagarin musste zu damaligen Zeiten in die kommunistische Partei der Sowjetunion eintreten.Gagarin erhielt als höheres KPdS Mitglied nach seinem Tod irgendwann einmal sogar eine Namenswürdigung, nämlich das Gagarin-Gebirge.

    Siegmund Jähn:

    Sohn eines Sägebergarbeiters und einer Hausfrau, gelernter Buchdrucker und auch Mitglied der KpD als Pionierleiter. Danach ging es richtig steil für ihn. OHS für Militärflieger, dann aber stellvertrender Kommandeur für Politarbeit (!!!) Jeder weiß, dass ein Kommandeur für Politarbeit ein Zusatzstudium absolvieren musste. Zitat:“Dabei stellte er sicher, dass die Offiziere und Soldaten stets als „Sozialistische Persönlichkeit“ agierten und einen „klaren Klassenstandpunkt“ vertraten. “ Quelle Wikipedia – Und wenn die Hofschranzen der halleschen Politik dagegen Einwände haben, dann hat das wohl einen tiefgehenderen Grund. (?) Da man die DDR nicht ordentlich aufgearbeitet hat, bleibt dies wohl auch ein Rätsel.

    Auf was ich nun hinaus wollte. Alexander Gerst war nicht beim Militär, als Zivildienstleistender beim DRK.

    Hätte die hallesche Politikerkaste, aufgrund von Militärzugehörigkeit Jähn abgelehnt, wäre die Geschichte der NVA nicht sonderlich ins Gewicht gefallen.
    Meine Frage dazu. Was wissen die Politiker, was wir nicht wissen?

    • 3 4 5 sagt:

      Ich war einigemal als monteur im auslandseinsatz.
      Unser BD nahm einige von uns mal beseite und ermahnte uns, im betrieblichen „reisebüro“ de gusche zu halten.
      Später stand er auch er auf der liste als IM in der bildzeitung. Was glaubst du, was ich über ihn denke?
      Ich und die anderen wissen es besser was er für ein mensch war!, danken ihm für seine warnung.
      Als BD konnte er kaum den kontakt zu den ladenhorchern verweigern.

  26. Hans sagt:

    Während es die Kurt-Georg Kiesinger Allee gibt, der von ’33 bis ’45 in der NSDAP war, darf es nicht Sigmund Jähn Planetarium heißen, weil er in der SED war? Heuchelei und widerwärtige Doppelmoral der CDU!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.