Pfleger in Sachsen-Anhalt bekommen 1.500 Euro Bonus

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29 Antworten

  1. Cronenberg sagt:

    Welchen Bonus bekommen denn die 8700 Menschen, die diese Politik in die Arbeitslosigkeit getrieben hat?

  2. xxx sagt:

    Zu allen Zeiten bekamen die „Frontsoldaten“ Boni… Geld, Schokolade, Schnaps, Drogen, Walkmen… Kann man menschliches Leben und Gesundheit mit sowas aufwiegen?

    „Mit der Entscheidung für den staatlichen Pflegebonus werde deutlich, wie groß die politische Wertschätzung für Pflegeberufe sei.“

    So „groß“, dass es nicht mal für eine dauerhafte wirklich angemessene Bezahlung und anständige Arbeitsbedingungen reicht.

  3. Regimenter sagt:

    Den Bonus , dass die 8700 Leute sich einen Pflegeberuf suchen könnten.

  4. Meggerkopp sagt:

    Klatschen hätte doch auch gereicht! Habt ihr schon mal wen klatschen sehen wenn der Versicherungsangestellte aus’m Büro kommt? Total ungerecht!

    • Basti sagt:

      Hinsichtlich der unterschiedlichen Tätigkeiten, hinkt ihr Vergleich extrem. Damit will ich nicht den einen Beruf gegen den Anderen ausspielen. Jeder Beruf hat seine Daseinsberechtigung. Man könnte genau so verlangen, dass Paketboten und Essenlieferer genau so einen Bonus verdienen, aber Pflege und Krankenhaus sind unzweifelhaft die größere Belastung.

  5. W. Molotow sagt:

    Und dann schlägt das Finanzamt gnadenlos zu…

    • Texas sagt:

      und das vollkommen zu Recht! Schlimm genug, dass eine Berufsgruppe rausgepickt wird obwohl es mehrere gibt, die in Corona-Zeiten das Leben am Laufen gehalten haben. Ein steuerfreier Bonus wäre ein Schlag in das Gesicht jedes Steuerzahlers.

  6. Fadamo sagt:

    Eine kleine nette Geste,aber die Pflegekräfte wollen keine einmalige Geste ,sondern einen wesentlich höheren Stundenlohn und zumutbare Arbeitspflegezeiten für die Kranken und alten Menschen.

  7. Uppercrust sagt:

    Was soll das? Die haben doch nur ihren Job gemacht wie andere auch. Wer im KH arbeitet muß mit Infizierten umgehen, und weiß das auch bei Berufswahl. Die meisten KH hatten sogar weniger zu tun, die meisten Pfleger nie einen Koronakranken gesehen. Auch ein Polizist muß mit Kriminalität rechnen, ein Soldat …. etc.,
    Und bei der Berufswahl weiß man das. Viele gefährlichere Jobs (Kanalarbeiter z.B.) sind schlechter bezahlt.
    Das Geld sollte man lieber echt Betroffenen zahlen, die unverschuldet leiden, also v.a. Restaurants, Reisebranche etc., die brauchen das wirklich. Nicht die Pfleger.
    Die Nutzen die Krise nur geschickt. Aber die Müllabfuhr ist genauso systemrelevant, und die Elektriker, und sogar Politiker etc.
    (So jetzt bitte shitstorm)

    • xxx sagt:

      „Viele gefährlichere Jobs (Kanalarbeiter z.B.) sind schlechter bezahlt.“

      Dann sollte man sich auch für bessere Bezahlung der Kanalarbeiter einsetzen.

    • Otti sagt:

      Ich pflege auch zu hause, 24 Stunden am Tag. Aber das zählt ja nicht. Oder hat jemand gehört das Angehörige mehr Geld oder einen Sonderbonus erhalten? Der Pflegedienst der drei mal am Tag, zum Zucker messen, und Insulin spritzen kommt, bekommt auch den Bonus. Man hätte auch an die Angehörigen denken können. Aber solange andere das Geld verdienen, gucken wir in die Röhre. Es gibt viele die zuhause für sehr wenig Geld ihre Angehörigen pflegen. Bei Demenzkranken muss man immer da sein. Nur gewürdigt wird diese Arbeit mit einem Drittel, des Lohnes einer Pflegekraft.

      • Peggy sagt:

        Ich pflege auch meinen schwerstbehinderten Sohn,Pflege 5…scheint aber immerhin Meck.Vorp.zu interessieren,sie bekommen 500 Euro. 🤔

      • Hope sagt:

        Hey. Es ist ein Familienmitglied, das seinem Zuhause nicht entrissen wird. In Heimen pflegen Fremde..Fremde. Da ist schon ein Unterschied. Schon alleine von der Gefühlswelt her. Klar ist eine Pflege zuhause auch nicht einfach, aber da spielt doch auch die Liebe eine Rolle, oder etwa nicht? Kann dabei Geld die Familienmitglieder besser im psychischen Stress helfen???

      • Hope sagt:

        Dazu muss ich wirklich etwas sagen. Geschulte Pflegekräfte werden wegen ihrer Ausbildung anders bezahlt. Es steckt so viel mehr dahinter. Und wenn Familienmitglieder andere Familienmitglieder pflegen ist das auch ein Akt der Liebe. Oder etwa nicht? Es ist hoch anzurechnen, jedoch. nicht so ganz zu vergleichen. Ich empfehle immer einen Tausch der Handlungsplätze, denn einPflegerin oder ein Pfleger pflegen nicht nur einen Patienten. Nicht zu vergessen das gesamte Umfeld und die Nebenaufgaben. Das muss erst mal nachgemacht werden. Also fair bleiben mit Achtung und Würde. Lieben Dank

  8. Fritz sagt:

    Muß ich da jetzt meinen Chef fragen ob er mir das Geld gibt oder muß ich einen Antrag an Bundesregierung und Landesregierung stellen? 🙂

  9. k.hädicke sagt:

    „Das ist ein Signal der Anerkennung und Solidarität für die Menschen, die unter großem Einsatz und Risiko ältere Menschen pflegen und gesund erhalten“….

    es ist eher ein signal von verar… .
    ist der einsatz am kranken- und pflegebett denn sonst weniger anstrengend, weniger riskant, weniger wert??? also wenn all die „politische wertschätzung“ lediglich für diesen corona-bolus reicht, dann ist das ganze lediglich eine mediale alibihandlung und somit peinlich, lächerlich, ja beleidigend fürs fußvolk.
    wenn nun dieses 1500€-sedativum bessere gehälter und bessere arbeitsbedingungen ersetzen soll, na dann wird sich am pflegenotstand wohl nicht viel ändern.

  10. Siggi sagt:

    Mal sehen was unten ankommt. Was die Chefs erfinden um es nicht 1 zu 1 weiter zu geben.

  11. Tim Buktu sagt:

    Tolle Schauaktion. Einmaliger Bonus, lachhaft. Bezahlt die Leute ordentlich und schafft angemessene Bedingungen. In der Ramonahysterie stehen die alten Menschen plötzlich als schützenswert in der Hierarchie ganz oben. In den letzten Jahrzehnten hat man sich einen feuchten Kehricht um sie geschert. Das ist heuchelei von der feinsten Sorte. Im nächsten Jahr wird wieder alles beim alten sein. Geld ist dann sowieso keins mehr zu verteilen.

    • Hope sagt:

      Das verstehe ich. Es muss doch immer erst etwas passieren, um Aufmerksamkeit und Veränderungen zu erstreben. Leider ist das so…, und es war schon immer so. Aber vielleicht wird sich nun doch etwas ändern?! Das hoffe ich.

  12. mirror sagt:

    Es gibt auch Profiteure im Gesundheitssystem: Durchschnittsgehalt Chefarzt – 290.000 €; alles ohne Investition mit privatem Geld und ohne unternehmerisches Risiko.

    • Hope sagt:

      Und??? Dafür haben sie studiert. Meist 12 Semester. Oft mit wenig Geld. Arbeiten im Dauerstress mit Menschen in jeglicher Notsituation. Retten Leben! Der Verdienst ist angemessen oder etwa nicht? Hier fehlt eine plausible Begründung für das Veto…

  13. Herr Hüftschüttel sagt:

    einmalige Bonuszahlung von 1.500 Euro…

    Ja, die Summe hört sich schön an, denn es ist viel Geld, aber wie viel bleibt denn von 1.500 – € nach Abzug der Steuer, oder ist die einmalige Bonuszahlung etwa Steuerfrei

  14. Hope sagt:

    Hey Leute. Es ist die Zeit des Aufwachen’s! Nicht nur Corona ist das Problem der Pfleger, Ärzte, Betreuer etc. Es sind die alten und kranken Menschen die stetig umsorgt werden müssen. Darunter Kinder, Babys, Wahnsinnsüberstunden usw. Der psychische Druck, die Last der Einfühlung. Sicher gibt es in anderen Berufen auch psychischen Stress, jedoch weiß jeder, der mit menschlichen Seelen zu tun hat, wie schlimm und grausam so manche Schicksale sind. Das menschliche Leid mitzuertragen ist wohl das Schwerste das man im medizinischen und pflegerischen Sektor unter Dauerstress zu ertragen hat. Und da kommen Leute mit absurden Argumenten wegen ihres eigenen, vielleicht Bürojob o.a. Die meisten Menschen wissen gar nichts über Pflegeberufe oder überhaupt die Arbeit am oder mit kranken Menschen. Man müsste einfach mal die Rollen verteilen. Dann würde so mancher mit den Ohren wackeln. Es ist eine sehr schwere Situation zu bewältigen, da sollte man zusammenhalten und den Anderen was gönnen. Geld wiegt nicht Alles auf. Macht das Beste draus und seid froh, dass es bei uns so ein tolles Sozial- und Gesundheitssystem gibt. Oder alle nehmen ihre Eltern zur Pflege etc. zu sich nachhause……

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