Schlachthof für 1,35 Mio Euro versteigert

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26 Antworten

  1. Die ganze Scheiße abreißen, planieren, Erde drauf, Gras säen, fertig. Scheiß auf Denkmalschutz.

  2. Wilfried sagt:

    Vergessen: Hunde dort laufen lassen, Scheiße drauf.

  3. Klaus Meier sagt:

    wieviel steht denn eigentlich da noch an „Extrabonbon“ im Grundbuch, die der Käufer dann übernimmt?

    Waren das nicht mal mehrere Millionen, oder haben die sich verflüchtig?

    • Maik Eck sagt:

      na sicher, das Grundstück wird man doch sonst nie los. Ich vermute mal die Stadt wird zugesagt haben gewisse Kosten selber zu übernehmen nur damit das Grundstück endlich weg geht. Weil dies andauernden Feuerwehreinsätze kosten ja auch schließlich.

    • Fadamo sagt:

      An die obdachlosen,die dort nächtigen, denkst du wohl gar nicht.

  4. Christian Seeburg sagt:

    Ist bekannt, ob dort qualitativ hochwertiger Wohnraum entstehen könnte?

  5. Hansimglück sagt:

    Neben dem Güterbahnhof sollte es schwer sein, überhaupt viel Wohnraum neu entstehen zu lassen.

  6. Hansimglück sagt:

    Trotzdem witzig, es entsteht immer
    – qualitativ hochwertiger Wohnraum
    – exklusiver Wohnraum
    – Wohnraum im Luxussegment
    – individueller Wohnraum

    Und am Ende ist 90% einfach nur Mainstreamstandard.

    • John sagt:

      Günter wirds freuen,der kann zu Fuß hingehen, aber der Investor hat Mut, eine völlig unüberschaubare finanzielle Situation, denn wer kann seriös sagen, was das Ganze am Ende kosten wird, dazu der schwierige Einzelhandelsstandort Halle, an dem sich schon andere überhoben haben….die Lage ist ebenfalls schwierig…..mal schauen

  7. Wilfried sagt:

    Ja und, wenn 90% der menschen auch nur Mainstream sind?

  8. Röderberg1848 sagt:

    https://www.google.de/maps/place/Freiimfelder+Str.+67,+06112+Halle+(Saale)/@51.4863415,11.988821,1053m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x47a66360b982be07:0x99a7d2b6375ec208!8m2!3d51.4864929!4d11.9944298

    Na dann vergrößert Euch mal die Satellitendraufsicht auf das Gelände…die Gebäude sind zu großen Teilen nur noch Schrott.

    Natürlich wäre es schön, wenn sich jemand finden würde, der das Ensemble weitestgehend erhalten könnte, aber mal ganz ehrlich: Möchtet Ihr dort wohnen?
    Unmittelbar neben der gerade entstehenden Zugbildungsanlage, wo, wenn die erst in Betrieb gegangen ist, wahrscheinlich im Minutentakt die Puffer der rangierenden und zu Zügen zusammen zu stellenden Waggons, rund um die Uhr, aufeinander krachen werden.

    Ich denke, dieses Areal kann man nur irgendwie gewerblich, also sicher nicht zu Wohnzwecken nutzen.
    Dann sind aber für einen Investor die alten, unter Denkmalschutz stehenden Gebäude und die bisher völlig unbekannten Altlasten im Boden, ein nahezu unkalkulierbares Problem.

    Nur um das Gelände und die Ruinen erst mal in einen „entkernten Startzustand“ zu versetzen, sind vorsichtig geschätzt, ca. 2-5 Millionen €uro versenkt, ohne daß nur ein einziges Gebäude im Bestand gesichert und gerettet ist.

    Und dann kommt „das Problem“ des Denkmalschutzes, mit all seinen zermürbenden „Nebenkriegsschauplätzen“ hinzu.

    Um so ein Projekt zu stemmen, braucht man nicht nur viel (sehr viel) Geld im Hintergrund, sondern muss auch in ausgeprägtem Maße Idealist sein und genau wissen was man da tut.
    Das ist nichts für Traumtänzer und nichts, was man mit ein paar Hunderttausend €uronen realisieren könnte.

    So sympathisch mir persönlich die Idee der „Genossenschaft“ auch ist… ja, das wäre eine feine Lösung, keine Frage, aber die Lebenswirklichkeit und die Realität vor Ort, werden da keinerlei Spielraum lassen…einzige Ausnahme wäre, wenn die „Genossenschaft“ schon jetzt mindestens 20 Millionen €uro im Hintergrund hat. (Nicht hätte, sondern hat!)

    Um in diesen Größenordnungen eine Bank zur Finanzierung zu finden, braucht man nicht nur ein doppelt und dreifach wasserdichtes Konzept, sondern auch verdammt gute Kontakte und Reverenzen.
    Auch sollte man sich bewusst sein, daß eine Bank ihr verborgtes Geld zurück haben will und die sind da nicht zimperlich.
    D.h., das ganze Projekt muss auch zeitnah Erträge erwirtschaften, mit denen man die Verbindlichkeiten bei der finanzierenden Bank begleichen kann.
    Da kann man jetzt wieder über den bösen Kapitalismus und die Banken schimpfen, aber das ist jetzt unserer Realität und sie scheint, vergleicht man das Aussehen unserer Heimatstadt heute, mit dem verrotteten Zustand vor 26 Jahren, gar nicht so schlecht zu funktionieren, die Realität des „faulenden Kapitalismus“. (Zumindest was die Erhaltung der Bausubstanz angeht.)

    Wer könnte so ein Mammutprojekt denn in Halle(Saale) überhaupt stemmen?
    Besonders viele Kandidaten fallen mir da, auch bei längerem Nachdenken, nicht wirklich ein. Denkbar wäre eventuell eine Zweck-Arge von mehreren Wohnungsunternehmen, aber wären Wohnungen, immer unter dem Gesichtspunkt des Denkmalschutzes (!!!) in die dort, also in unmittelbarer Nachbarschaft zum „Güterbahnhof“ stehenden Altgebäude, überhaupt vermietbar/verkaufbar und würden sich hallesche Wohnungsunternehmen auf so etwas überhaupt einlassen?…ich denke eher nicht.

    Die „Öko-Markthallen-Genossenschaft“ mit eigenem Obst und Gemüseanbau vor Ort? Die würde vermutlich schon an den finanziellen Aufwendungen für den Bodenaustausch zusammenbrechen und aufgeben müssen.
    Tja und was bleibt dann in Halle(Saale) noch übrig? Auch wenn mich jetzt viele User dafür wieder runtermachen werden, denke ich, daß nur ein großes Bauunternehmen in der Lage wäre, so ein Projekt zu stemmen. Ich nenne jetzt keine Namen, aber sehr viele große Bauunternehmen hat unsere Stadt ja nicht.

    Auf alle Fälle wäre diese Variante, zumindest aus meiner Sicht, am realistischsten.
    Reverenzen für Großprojekte sind vorhanden, weitreichende Kontakte zu Banken und Behörden sind vorhanden, Bausachverstand, die nötige Technik plus Logistik und die Fachkräfte sind vorhanden….und bei einem dieser Unternehmen…sogar der unmittelbare visuelle Kontakt von der Dachterrasse des Verwaltungsgebäudes aus….
    Dies meine ich jetzt nicht ironisch sondern voll und ganz im Ernst.
    Diese Variante schreit förmlich nach Umsetzung und nein, ich bin dort weder angestellt noch sonst wie verbandelt.

    Und Jeder, der mich nun wieder angehen will, frage sich, bevor er in die Tastatur klimpert, welche wirklich REALISTISCHEN Alternativen er, nach 26 Jahren Verfall und Stillstand auf dem Schlachthof vorzuschlagen hätte.

    • mirror sagt:

      Eine Alternative wäre unter Umständen, das Areal in seiner Gesamteinheit aufzubrechen, die Teile mit einer dedizierten jeweiligen Nutzung durch die Stadt zu entwickeln und abschließend die Einzelteile für die Bebauung oder Sanierung zu verkaufen.
      Großer Finanzbedarf und Risiko auf mehrere Schultern verteilen.

  9. Röderberg1848 sagt:

    Jo, @mirror, das wäre auch denkbar, aber dazu müßte der Wille vorhanden sein.

  10. Christian Seeburg sagt:

    Ich denke dort ist Platz für hochwertige Wohnimmobilien.

  11. Wilfried sagt:

    Klar, am Güterbahnhof… ich komm nicht nur vor Lachen nicht in den Schlaf…

    • Maik Eck sagt:

      ich wohne jenseits der Berliner Brücke und selbst da hört man das relativ laut wenn die Wagen aufeinander fahren. Ist aber auch nicht schlimmer als die Geräuschkulisse die Papenburg im Sommer in der Nacht verursacht durch ihren Schuttschredder. Im Sommer ist da ja Tag und Nacht Anlieferung durch die LKWs. Diese verursachen auch permanent Erschütterungen bei uns im Haus, da die Kanaldeckel viel zu tief sind.

  12. Hansimglück sagt:

    Wenn er es noch paarmal schreibt, glauben wir das irgendwann alle. Hilfe!

    Dann können Sie loslegen Herr Seeburg, entwickeln Sie mal.

  13. Bollwerk sagt:

    Statt „Wohnen am Turm“ könnte man dort „Wohnen am Bahnhof-quadratisch, praktisch, gut!“ salonfähig machen.
    Es gibt sicher genug, die dort kaufen würden.

  14. John sagt:

    Einkaufszentrum mit Fachmärkten…..auf die Idee hätte man auch vor 25 Jahren kommen können und das Center Peissen wäre nie entstanden, welches der Stadt keinen Cent Steuereinnahmen bringt. Außerdem wäre der dreckige Osten etwas aufgewertet worden.

  15. Hansimglück sagt:

    In der Aufzählung oben fehlt das Einzelhandelskonzept.

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