Stadt ist weiterhin gegen Sirenen, aber die Werbetafeln warnen künftig

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46 Antworten

  1. Peter sagt:

    Sirenen haben den riesigen Vorteil, dass man sich ihrem Warnsignal nicht entziehen kann. Das Handy mit der Warnapp hat man nicht ständig in der Hand und viele Leute nachts sogar aus oder im Flugmodus. Hinweise auf Haltestellen oder Werbetafel bekommen alle, die zu Hause sind ebenfalls nicht mit.

  2. Beobachter sagt:

    Bisher hieß es immer:
    Bei allgemeiner Sirenenwarnung sind Radio und Fernsehen einzuschalten. (nicht bei Feuer)

    Das kann man ja jetzt erweitern, indem dann auch die Warn-Apps und das Internet befragt werden.

    Aber mit der Sirene bekommt man alle Anwesenden WACH und weckt deren Aufmerksamkeit.

    • Hallenser sagt:

      Was macht der, der keinen Fernseher hat? Klar, der kann ja das Handy einschalten. Das kann aber auch der, der einen Fernseher hat. Es haben knapp 98% aller Haushalte mindestens ein Smartphone, aber nur 92% haben einen oder mehrere Fernseher. Sind nur ein paar Prozentpunkte, entspricht aber ein paar Millionen Menschen!

      Mit dem Smartphone kann man sogar noch aktiv nach Informationen suchen. Wobei die meisten Fernsehprogramme sowieso nicht mehr analog und terrestrisch, sondern als digitaler Datenstrom empfangen werden. Da ist das Endgerät sogar egal und es geht danach, was schneller zur Hand ist.

      Nun stelle man sich vor, das Handy übernimmt auch noch die Sirenenfunktion direkt neben dem Kopfkissen, statt auf dem Dach sechs Straßen weiter…

      Hausmannstürme sind ja nun auch schon eine Weile nicht mehr das Non-plus-ultra der Brandmeldung. Stattdessen gibt es vielerorts miteinander vernetzte Rauchwarnmelder. Fortschritt ist als möglich.

      • Beobachter sagt:

        Ist doch egal…

        Es geht erst einmal darum, flächendeckend Aufmerksamkeit zu erregen.

        Danach kannst Du schauen, wie Du an Deine Informationen kommst…

        • Hallenser sagt:

          Du bist sicher nicht viel unter Menschen, aber die meisten haben einen Informationsspender in der Hand oder wenigstens in der Tasche.

          Aber wenn es egal ist, brauchts auch keine Sirenen.

  3. hallenser sagt:

    Habe kein Handy mit apps-Empfang, dies auch nur an, wenn ich weiterweg unterwegs bin und auch es ist keine Tafel für „Coca Cola“, „Big Mac“ oder „Marlboro“ in meiner Nähe und ignoriere solche sowieso. Sirenen hört man überall im Stadtgebiet und es gab auch mal Hinweisblätter, bei welcher Tonfolge welche Gefahr drohen könnte.

  4. Hallenserin1979 sagt:

    Und was ist bei einen zentralen Stromausfall? Weiß garnicht, war es „Stirb langsam“ Wo eine Stadt ins Chaos gestürzt wurde, weil Funk und Versorgungsnetze angegeriffen wurden?
    Nee Sirene würde wenigsten hörbare Warnung geben. Wenn ne Digitale Werbetafel mal nicht funktioniert, ist es allerhöchstens ärgerliche, so wie bei der Fahrplananzeige der HAvAG an den Haltestellen.

  5. drifter sagt:

    Historisch haben akustische Wansignale einen besseren Effekt, als digitale Rauchzeichen heutzutage. Wie wärs mit einer Kombination aus all den Warnelementen?
    Und für dich Stadtrat. Eine Werbetafel? Echt? Ihr zwingt mich auf eine Werbetafel zu schauen? Ich muss das jetzt beachten? Mach ich nicht und ignorier ich seit vielen Jahren. Schämt euch. Wenn ihr die akustischen Signale zurückholt, ich mir die Info darüber holen kann was los ist gern, aber so? …. läuft nicht. Nochmal: Schämt euch!

    • Beobachter sagt:

      FALSCH…

      Die Stadtverwaltung will die Warnungen über die Werbetafeln und Haltestelleninformationen verteilen.

      Die CDU-Fraktion wollte gerne wieder die Sirenen.

      (Ist wahrscheinlich übertragener Wirkungskreis, daher keine Möglichkeit für einen Stadtratsbeschluss)

  6. passant sagt:

    Es gibt unterschiedliche Sirenensignale. Wer die nicht zu deuten weiß und mehr Informationen möchte, kann dann immer noch andere Medien einsetzen, falls diese wirklich in der jeweiligen Situation einsatzfähig sind. Außerdem, wer wohnt denn schon an einer Straßenbahnhaltestelle oder an einer Werbetafel? Man sollte mal die Einwohner nach ihrer Meinung fragen! Jeder ist dankbar, wenn er bei Gefahr ohne Umstände und in kürzester Frist gewarnt wird!

  7. Bruno sagt:

    Von wie viel Werbetafeln reden wir hier?? Eine Sirene ist weithin zu hören, kann von vielen Menschen gleichzeitig gehört werden. Wie viel Personen können gleichzeitig auf eine Werbetafel schauen. Sicher ein Bruchteil derer, die den Sirenenton hören könnten. Solch ein Blödsinn kann nur in Halle verzapft werden.

  8. Uhh sagt:

    Warntafeln können nicht im Entferntesten die Sirenen ersetzen. Totale Fehlentscheidung!!!

  9. Sirenenfan sagt:

    Weil ich ja rund um die Uhr an einer Werbetafel oder einer Straßenbahnhaltestelle stehe. Totaler Unsinn!!!
    Sogar deutsche Großstädte wie Dresden, führen die Warnungen per Sierene wieder ein.
    Wichtiger für unsere Stadtverwaltung ist nur eine autofreie Innenstadt und massenhafte sinnfreie Radwege.
    Was aus der Bevölkerung im E-Fall wird, ist denen doch Sch…egal.

    • Hallenser sagt:

      In deutschen Großstädten wie Dresden waren die Sirenen nie ausgeführt.

      Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit für einen E-Fall in den letzten 30 Jahren rapide gesunken, auch in Dresden.

      • Zukunft der Demokratie sagt:

        Terroranschläge kein E- Fälle?
        https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-islamismus-und-islamistischer-terrorismus/was-ist-islamismus/gefaehrdungslage-deutschland

        Also war der feige Anschlag vor einem Jahr in Halle für Sie kein E-Fall ?

        • Hallenser sagt:

          Keine ist was anders als weniger. Aber hast Recht, Terroranschläge kommen ja gefühlt täglich vor, gerade in Halle. Hochwasser ist auch E-Fall. Das ist sogar noch viel häufiger.

          Aber ob ich in dem einen wie dem anderen Fall mit Sirene irgendeinen Mehrwert an Verhaltensempfehlungen gehabt hätte? Ich weiß nicht. Per Text lässt sich da doch mehr Information transportieren. Oder wenigstens per Bild.

          Hier, mal ein Beispiel:

          Huuuuuuiiiiiihhhhiiiiiuuuuuuh.

          Sagt nicht viel aus, oder?

          Es gibt übrigens deutlich mehr Hör- als Sehgeschädigte. Aber das nur am Rande. Die zählen ja eh beide nicht…

          • Zukunft der Demokratie sagt:

            Eine hohe Anzahl an Hörgeschädigten gab es bis 1990 auch schon und die hatten noch nicht einmal das Internet oder digitale Werbetafeln um sich zu informieren.

            Zum Glück gab es täglich auch in Halle gefühlt keinen Krieg und trotzdem heulten die Sirenen zum Probealarm.
            Die Menschen wussten sogar mit dem zeitlich festgesetzten Signal umzugehen und das ganz ohne bildliche Erklärung!

            Und auch wenn gefühlt in Halle nicht täglich mit so einem Anschlag zu rechen ist, im unwahrscheinlichsten Ernstfall sollte die Bevölkerung trotzdem rechtzeitig gewarnt werden. Auch nach 1990 sind Sirenen dazu bestens geeignet, aber das nur mal ganz am Rande erwähnt!
            https://www.rnd.de/politik/nach-corona-gefahr-durch-terroranschlage-mit-biowaffen-konnte-steigen-SQAS6X6TMEHIFQZ4FN6GHQQKX4.html

          • Hallenser sagt:

            Nun ist der E-Fall sogar unwahrscheinlichst? Eben war er noch greifbar präsent.

            Beschreib doch mal, was du gemacht hättest, wenn am 9. Oktober 2019 gegen 12 Uhr die Sirenen geheult hätten.

          • Beobachter sagt:

            @Hallenser

            Am 9.10.2019 hätte man nach der Sirene mal auf das Handy und die WarnApp geschaut oder auf die Warntafeln in der Nähe oder das Radio eingeschaltet…

            Inzwischen werden manche WarnApps leider in Standby geschaltet, um Strom zu sparen.

          • Hallenser sagt:

            Und ohne Sirene gleich auf die WarnApp?

            Und die die kein Handy haben?

          • Beobachter sagt:

            Die kein Handy haben, haben nichts erfahren, es sei denn, sie haben das Radio an, oder wurden durch Mitmenschen informiert.

            Daher wäre es gut, wenn über Sirenen eben allgemeine Aufmerksamkeit erregt wird…

          • Hallenser sagt:

            Achso. Von Mitmenschen mit Handy werden sie dann nicht informiert. Verstehe. Ist so ein Gruppenzugehörigkeitsding sicher.

            Also Radio. Dann mach ich mal frische Batterien in den Sternrekorder, falls der E-Fall gerade eintritt, wenn ich nicht zuhause bin. Etwas unhandlicher als ein Handy, aber wenn du das so sagst. Du wirkst jedenfalls sehr kompetent.

          • Zukunft der Demokratie sagt:

            @Hallenser, ich hätte mich wie hier schon mehrfach beschrieben umgehend informiert, welche Gefährdungssituation wir in Halle am 9.10. gehabt hätten.

            Vermutlich hätten das auch die Schweizer getan
            https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2020/01/sirenentest-am-mittwoch-5-februar-2020.html

            und auch in NRW ist man sich der Bedeutung von Sirenen-tönen inzwischen wieder bewusst, auch bei möglicher Terror – Gefahr!

            https://www1.wdr.de/nachrichten/warntag-sirenen-nrw-100.html

            Sirenen könnten Leben retten, nur gegen die Dummheit ,, der Hallenser“ sind sie machtlos!

          • Hallenser sagt:

            Und diese umgehende Informationseinholung würdest du nicht unternehmen, wenn das Handy vibriert und dir mitteilt, dass du umgehend Informationen einholen sollst? Es geht doch schließlich um Leben und Tod!

            Durch pöbeln wird deine Argumentation übrigens nicht überzeugender. Auch nicht, wenn du die Pöbelei mit zwei Kommas statt Anführungszeichen garnierst.

          • Zukunft der Demokratie sagt:

            @Hallenser, nicht gepöbelt sondern nur abschließend festgestellt. Da es nicht nur gefühlt bei einer Katastrophe um Leben oder Tod der halleschen Bevölkerung gehen kann, ist die rechtzeitige und zuverlässige Warnung der Bevölkerung zwingend erforderlich. In ihrer Historie haben die Sirenen das immer wieder zuverlässig unter Beweis gestellt.

            https://www.mdr.de/zeitreise/zivilschutz-sirenen-ddr-bundesrepublik-100.html

            Für wie „klug“ würden Sie einen Menschen eigentlich halten, der sich ausschließlich im Katastrophenfall auf sein Smartphone verlässt?

            Sind nicht er und seine Familie am Ende die „Dummen“, die durch die 30 minütig verspätete App Warnung womöglich wirklich ihr Leben verloren hätten?

            Ich hoffe Sie und die Stadtverwaltung denken noch einmal in Ruhe darüber nach, auch wenn die Sirenen wieder Geld kosten werden!

            Sollten Sie es vielleicht nicht gleich bemerkt haben, ich habe mir diesmal beim Garnieren der Anführungszeichen Mühe gegeben!

          • Hallenser sagt:

            Wir haben seit 30 Jahren keine Sirenen mehr. Welche Katstrophen wären anders, glimpflichler verlaufen, wenn es Sirenen gegeben hätte? Und wie?

            Niemand sollte sich nur auf eine Sache verlassen. Wer das macht, ist aber auch nicht dumm. Schon gar nicht sind deswegen alle Hallenser dumm, weil dir einer von denen widerspricht.

            Welchen konkreten Katastrophenfall stellst du dir vor, wo eine Sirenenwarnung das Leben gleich einer ganzen Familie bewahrt, eine Handymeldung aber nicht? Auch eine Sirene kann zu spät ausgelöst werden oder nicht funktioneren. Wie unterschiedlich die Systeme von Ort zu Ort funktionieren oder gerade nicht, hat ja der Test zum Bundeswarntag ganz anschaulich gemacht.

            Kein Grund, zu pöbeln, kein Grund, eingeschnappt zu sein. Einfach an der Argumentation arbeiten, wenn du dein Gegenüber überzeugen willst. Wenn du nur einen Monolog halten möchtest, dann darfst du nicht auch Kommentare reagieren.

          • Zukunft der Demokratie sagt:

            @Hallenser, so wie es mit der aktuellen Entscheidung der Stadtverwaltung aussieht zu diesem Thema aussieht , werden auch die nächsten 30 Jahre keine Sirenen in unserer Stadt zu hören sein.

            Deshalb eingeschnappt Selbstgespräche zu führen ist nicht zielführend und würde auch nur bei einem widersprechenden Hallenser grundsätzlich meinem Ansinnen in diesem Forum widersprechen.

            Das die Dresdner Stadtverwaltung sich nach 1990 zum Erhalt der Sirenen Anlagen entschlossen hat und damit nach meiner Auffassung nach auch für die Zukunft im Katastrophen – Fall klug und rechtzeitig agieren kann, fassen Sie bitte nicht wieder als Pöbelei gegen eine noch zu überzeugende Anzahl von Hallensern auf.

            Weitere Beispiele als überzeugende Argumente für Sie zu verlinken erspare ich mir an dieser Stelle, Monologe sind wirklich nicht mein Stil!

          • Hallenser sagt:

            Nun bist du ja doch eingeschnappt. Schade.

            Ich wollte übrigens keinen Link, sondern eine gedankliche Eigenleistung. Du machst dir doch Gedanken über das, was du hier referierst?

            Da dachte ich, es wäre ein Leichtes für dich, du stellst dar, in welcher (praxisnahen) Situation (im Jahr 2020) das Vorhandensein von Sirenen ganze Familien rettet, und das Vorhandensein von WarnApps und Werbetafeln dies nicht ermöglicht. Oder eben, welche Katastrophen in den letzten 30 Jahren durch Sirenen hätten verhindert oder wenigstesn abgemildert werden können und wie.

            Habe ich wohl falsch gedacht. Mein Fehler. Vielleicht, wenn du ausgeschmollt hast?

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      Die entstehenden Kosten würden vermutlich die Sirenen in der klammen Stadtkasse weiter aufheulen lassen und für einen 365 Tage langen Dauerton sorgen?
      Herr Scholtyssek sollte nicht locker lassen und gezielt nach den zu erwartenden Kosten fragen. Vielleicht setzt bei der Stadtverwaltung doch noch die Vernunft in Form des sogenannten ,,Weckeffekt“ für die Möglichkeit ein, ihre Stadtbevölkerung im Katastrophenfall wieder effektiv und flächendeckend mit Sirenen warnen zu können.
      In NRW weist das Innenministerium auf den Nutzen und das Verhalten bei Sirenen – Alarm hin.
      https://www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnung-und-sirenen/sirenen

      Bei den Argumenten der Stadtverwaltung sollten wir Bürger uns lieber die Ohren zuhalten!

    • Gunter sagt:

      Genau so denken die. Sachfremde Entscheidungen treffen,, Hauptsache dem politischen Gegner schaden.
      Wie war der Spruch? “ In Halle werden die…. nicht alle“. Wie oft musste ich an den Spruch in dem letzten Jahren schon denken…

      • Beobachter sagt:

        Wer ist denn hier wessen Gegner?

        In den 90er Jahren hat die Telekom für die Wartung und Pflege der Anlagen halt Mondpreise aufgerufen, so dass viele Stadtverwaltungen auf diese freiwillige Aufgabe verzichtet haben…

  10. Atomheuler sagt:

    Im Kastastrophenfall reicht ein schickes Info-Angebot für die Teilmenge der medial interessierten Einwohner bei Weitem nicht aus.
    Soll die Menge ALLER Einwohner sofort und wirksam informiert werden, ist massive Redundanz angesagt. Nichts geht da über den unheilvollen Powersound mehrerer Sirenen.
    Zu DDR-Zeiten wurden in Halle und Umgebung immer mittwochs um 1 Uhr alle Sirenen testweise angeworfen. Ich war enttäuscht, am Bundeswarntag nichts von diesem heulenden Sirenenkonzert wahrnehmen zu können.

  11. Medea sagt:

    Soso, die Büroleiterin.
    „Wir sehen kein Erfordernis…“
    Es geht nicht ums Sehen. Es geht ums Hören!

  12. ???? sagt:

    Zur nächsten Haltestelle habe ich ca 1 km Weg, und dort gibt es bis heute keine Anzeigetafeln. Die gibt es erst ab Moritzburgring. Smartgeräte und ÄPPS habe ich nicht und wo eine Werbetafel wäre weiß ich nicht. Also wird jede Katastrophe ohne mich statt finden, auch gut.

  13. Jo sagt:

    Der OB hat sicher keinen Kumpel der Siernen verkauft, Werbetafeln schon.
    Ist in dieser Verwaltung doch gang und gebe dass nicht das sinnvollste angeschafft wird, sondern das was als solches verkauft wird. Meist ohne jede Ausschreibung. Siehe das neue Funksystem des Ordnungsamtes. Nicht nur im Falle eines Stromausfalles werden weder Internet, Mobilfunk oder gar elektronische Werbetafeln funktionieren. Diese Systeme werden alle über das Interenet oder andere Datennetze angesprochen. Im Terrorfall werden diese Systeme einfach abgeschaltet. Auch die Stadt hat da keinen Vorrang oder ähnliches. Aus ist aus und niemand kann mehr alarmiert werden. Bei Hochwasser fallen Systeme auf dieser Basis auch aus, weil sie infach absaufen. Eine Sirene kann man sehr leicht puffern um wenigstens ein paar Stunden noch Alarmmeldungen aussenden zu können. Das ganze dann über ein unabhängiges Funknetz. Leider wird das in inserer Stadt nie realisiert werden weil die Stadtverwaltung nicht ehrlich aufsolche Anfragen reagiert. Anstatt zu sagen dass es zu teuer und sehr aufwändig ist, spinnt man sich eine dumme Antwort zusammen. Von Wirtschaftlichkeit kann man hier ja nicht reden. Solche Anlagen kosten einfach nur Geld und bringen keinen Wirtschaftlichen Nutzen. Alle Dienste die auf Internet und Co. setzen sind keinesfalls für den Ernstfall einzusetzen, da sie nicht dafür ausgelegt sind. Systeme die auch bei sämtlichen E-Fällen funktionierenmüssen sehr einfach aufgebaut sein und autark funktionieren. Das Internet und auch die Landes sowie städtischen Datennetze gehören nicht dazu.

  14. Ggg sagt:

    Sirenen gehören in jede deutsche Stadt, dass das mal klar ist.

  15. Stadtrand sagt:

    „Wir sehen kein Erfordernis zur Einführung von Sirenen“ ?????

    – wer schläft nachts mit Handy am Ohr?
    – wer hat eine Werbetafel vor seinem Fenster (da muss natürlich die Jalousie oben sein)?

    So viele werden es sicherlich nicht sein. Da sind Sirenen eventuell doch sinnvoller?

    • Hallenser sagt:

      Warum willst du denn nicht lieber durchschlafen? Du musst doch früh aufstehen und auf „Arbeit“. So eine Sirene ist ziemlich penetrant, und nicht auf die angenehmen Art.

      • Beobachter sagt:

        Kommt je nach Notfall darauf an, ob Du dann noch gesund aufwachst…

        • Hallenser sagt:

          Stimmt, durch den Luftdruck einer Sirene werden ja giftiges Rauchgas zum Beispiel oder chemische Kampfstoffe gleich weggepustet. Wenn der Luftstrom allerdings wie der Schall in Richtung Ohr strömt, dann wär das natürlich blöd. Zum Glück sind Luft und Schall total unabhängig voneinander.

  16. ???? sagt:

    Also ich habe mir nun ein paar Tage Gedanken gemacht wofür ich die Sirenen wirklich brauche. Habe keine Antwort gefunden, und sie , wie @Hallenser frühzeitig einwarf: wozu war es die letzten 30 J nötig? für mich beantwortet: Das kann weg.
    In der heutigen Zeit sind selbst bei mir ohne Smartgeräten weltweite Infos vorhanden, so daß uns kein Wetterphänomen oder sonstwas überraschen könnte. Selbst den Solarflash wissen die Forscher mit einem Vorlauf von mindestens 8 Minuten. Dannach gibt es dann kein Handy, Auto oder Sirene, die was sinnvolles tun könnte. Radio und TV sind dann ebenso platt wie Stromnetze und Wasserversorgung. Auch Notstrom würde aus Regeltechnischen Gründen nirgendwo funktionieren. Gut das uns dann nicht noch eine Sirene nervt.

    • ???? sagt:

      Nachtrag: Am 9.10.20 befand ich mich am Reileck als die Schüsse fielen. Nach kurzer Zeit fuhren einige Polizeiautos kreuz und quer. Einige bemühten sich bei Vollgas irgendwelche Durchsagen per Lautsprecher zu machen, wovon ich kein Wort verstand. Da keine Bahn kam, ging ich dann zu Fuß Richtung Marktplatz, wo ich eigentlich hinwollte. Außer rasenden Polizeiautos und keine Tram waren wenig Leute unterwegs,
      Ich glaube eine Sirene hätte mir auch da nichts genützt.

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