Stadt will Tempo 40 auf Paracelsusstraße

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Dieses Thema enthält 131 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  geraldo vor 11 Monate.

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  • #54715 Antwort

    Meckerbock

    Herr Schramm übernehmen Sie ..

    #54719 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Der Wahnsinn hat Methode.

     

    #54720 Antwort

    mirror

    Nette Idee. Blöd nur, dass der Spritverbrauch pro km bei 40 höher ist als bei 60 oder 80. Eine grüne Welle mit 60 würde also mehr bringen.

    #54721 Antwort

    Meckerbock

    @mirror

    Spritverbrauch interessiert doch  niemanden … müssen die „reichen „Autofahrer ja selbst zahlen…

    und „grüne Welle“ ist in Halle doch völlig unbekannt…

    #54724 Antwort

    Pendler

    Blöd nur, dass der Spritverbrauch pro km bei 40 höher ist als bei 60 oder 80.

    Was ist denn das für ein Quatsch?

    #54725 Antwort

    mirror

    @meckerbock, höherer Spritverbrauch bedeutet höheren Schadstoffausstoß. Die Senkung der Geschwindigkeitbegrenzung führt zu mehr Dreck in der Luft.

    Lieber Pendler, nicht alles ist quatsch, was sie nicht verstehen.

    #54726 Antwort

    Meckerbock

    @mirror

    Spritverbrauch interessiert doch  niemanden … müssen die „reichen „Autofahrer ja selbst zahlen…

     

    .. das war Ironie.. 😉

    #54727 Antwort

    Pendler

    Bei geringerer Geschwindigkeit mehr Dreck in der Luft ist noch größerer Quatsch als das mit dem höheren Spritverbrauch.

    #54732 Antwort

    mirror

    @pendler, haben Sie dieses Mal keine Arbeitshilfe aus der Sekundarstufe gefunden, die die wissenschaftlichen Fakten widerlegen? Nur zu, google oder refseek anwerfen.

    #54734 Antwort

    kenia

    Auf welcher wissentschaftlichen Methode beruht das denn?

    Ideal wäre ein Tempo von 0 km/h, bei laufendem Motor natürlich 🙂

    Wenn eine Strecke von 1 km mit 13, 33m/s sind das 36s für diese Strecke. Bei 11,11m/s sind dies 45s.

    Bedeutet 16,7% längerer Abgasausstoß, somit müsste der Ausstoß um diesen Wert sinken, was wohl kaum zu erwarten ist, da ab 0 m/s die Grundlast entsteht. Außerdem kann es sein, das auf 50km/h optimierte Fahrzeuge jetzt mit höheren Drehzahlen im niedrigeren Gang fahren.

    Was hift, wäre wenn man vor der Messstation eine rote Linie auf der Straße zieht, ab welcher die Fahrzeuge ohne Gas geben vorbei rollen und der Verkehr „flüssig“ gehalten wird.

     

     

     

     

     

    #54735 Antwort

    kenia

    Berechnung erfolgte auf 500m, bei 1km sind es 75s und 90s. 🙂

    #54740 Antwort

    Pendler

    haben Sie dieses Mal keine Arbeitshilfe aus der Sekundarstufe gefunden, die die wissenschaftlichen Fakten widerlegen?

    Welche „wissenschaftlichen Fakten“?

    #54744 Antwort

    Hart aber fair

    „Was hift, wäre wenn man vor der Messstation eine rote Linie auf der Straße zieht, ab welcher die Fahrzeuge ohne Gas geben vorbei rollen und der Verkehr „flüssig“ gehalten wird.“

     

    Das nenn ich doch mal eine nachhaltige Lösung für die Feinstaubproblematik. Gute Idee!!! Und das meine ich ohne Sarkasmus

    #54745 Antwort

    Pendler

    Aber dabei nicht zu langsam werden! Laut einem bekannten „Wissenschaftler“ wird nämlich um so mehr Dreck aufgewirbelt, je langsamer man fährt. Bei völligem Stillstand ist dann wahrscheinlich der gesamte Straßendreck in der Luft. Wie auch immer das geht. Wissenschaft halt. 🙂

    #54746 Antwort

    mirror

    Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg:

    Neben diesen Forderungen nach weitergehenden Verbesserungen der Fahrzeuge wurden in diesem Projekt, ebenso wie im vorangegangenen Projekt aus dem Jahr 2010, Verbesserungspotenziale durch verkehrslenkende Maßnahmen mit dem Ziel der Verkehrsverstetigung nachgewiesen. Eine Reduzierung der innerstädtischen Höchstgeschwindigkeit konnte auch in dem hier beschriebenen Projekt nicht als emissionsmindernde Maßnahme identifiziert werden.

    #54747 Antwort

    Pendler

    Das ist der Beweis für die Emissionssteigerung durch Geschwindigkeitsbegrenzung und höheren Kraftstoffverbrauch bei geringerer Geschwindigkeit?

     

    Gab es auf der NO2-Tagung 2010 etwa einen unbequemen Hinweis auf die Tatsache, dass die höhere NOx-Belastung bei geringerer Geschwindigkeit auf der Tatsache beruht, dass die geringere Geschwindigkeit durch das höhere Verkehrsaufkommen zustande kommt, also dass mehr Autos auf dem gleichen Raum in der gleichen Zeit mehr Emissionen produzieren und nicht langsamere?

     

    Die Quellenangabe erfüllt übrigens keine wissenschaftlichen Anforderungen. Das wird sogar von Schülern besagter Sekundarstufe schon deutlich präziser umgesetzt.

    #54750 Antwort

    mirror

    Es gibt eine Studie, da ist auf der Y-Achse Schadstoffaustoß aufgetragen und auf der X-Achse die Geschwindigkeit. Das Optimum (niedrigster Schadstoffausstoß) ist bei 60 km/h. Sollten Sie Interesse an dem Thema haben und nicht nur albern rumquatschen wollen, finden sie diese Studie bestimmt.

    Die Feldstudie des Landesamtes hat die Ergebnisse bestätigt. Eine Verstetigung des Verkehrs (Grüne Welle) führt zu geringerer Schadstoffbelastung. Die Senkung der Geschwindigkeit nicht.

    #54752 Antwort

    Kenia

    Auch eine Lösung wäre einen großen Ventilator so zu stellen, dass fehlender Wind simuliert wird. Im Winter bei Inversionswetterlagen hilft das auch.

    #54753 Antwort

    Kenia

    Analog könnte auch eine Fahrbahnheizung wirken, da dann die Abgase schön nach oben steigen.

    #54757 Antwort

    Pendler

    Es gibt eine Studie (…) Sollten Sie Interesse an dem Thema haben (…), finden sie diese Studie bestimmt.

    Hmm. Das wirkt alles nicht sehr überzeugt und noch weniger überzeugend. Warum legst du deine Karten nicht einfach auf den Tisch? Hast du etwa Zweifel an der Haltbarkeit deiner Beahuptungen? Sieht jedenfalls so aus.

     

    Beziehst du dich auf die hier erwähnte (umstrittene) Studie?

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Dicke-Luft-durch-Tempo-30;art675,2193230

     

    Selbst dort wird die Ursache nicht bei der Geschwindigkeit gesehen, sondern eben bei besagtem höheren Verkehrsaufkommen (wie schon bei der NO2-Tagung ) und insbesondere bei der inzwischen bekanntgewordenen Manipulation durch die Hersteller. Nun mag deine Aussage durch (eine einzige) Studie gestützt werden, betrifft dann allerdings nur Dieselfahrzeuge und widerspricht  – angewandt auf alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor – den (wirklich wissenschaftlichen) Erkenntnissen der letzten 100 Jahre und nebenbei auch dem gesunden Menschenverstand.

     

    „Temporeduktionen wirken sich besonders positiv aus, wenn der Verkehr dadurch fließender verläuft. Durch weniger Beschleunigungs- und Bremsmanöver werden sowohl Verbrauch und Emissionen als auch Abrieb und Aufwirbelung vermindert.“

    http://www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/verkehr/fahrzeugtechnik/pkw/tempo/

     

     

    Der angeblich höhere Spritverbrauch bei 40 km/h im Vergleich zu 60 oder 80 km/h ist nach wie vor nicht erklärt. Aber sicher wirst du auch dafür noch eine Ausrede parat haben.

    #54758 Antwort

    geraldo

    Was mault ihr nur rum? Seid doch froh dass die Stadt mit Placebomaßnahmen Fahrverbote zu verhindern sucht.

    Und bis zum Führerscheinentzug sind doch immer noch 60 Sachen drin.

    #54762 Antwort

    JA-Sager

    Das ist ganz einfach. Bei 40 kmh verbraucht mein auto 7,9 – 8,4 liter DIESEL und bei 60 kmh schaff ich es mit  niedrigen 5,2 – 5,6 litern. was ist wohl angenehmer?!

    und dafür brauch ich keine studie du korinthenkacker

    #54763 Antwort

    Gordon

    @Pendler

    Natürlich wäre so eine generelle Aussage von Mirror nicht haltbar. Nur bei dem durchschnittlichen PKW gilt ganz grob den geringsten Schadstoff Ausstoß hast du bei hohem Gang und niedriger Drehzahl und bei den meisten KFZ in Deutschland dürfte seine Aussage gelten. Vor allem der Punkt mit der grünen Welle.

    Natürlich gibt es Ausnahmen und Ausreißer. So hat die Umweltzone nämlich unabhängig der Geschwindigkeit zu einer Erhöhung der Stickoxide geführt, dank z.B. Feinstaubfiltern. Das ist aber erst seit vielen Jahren bekannt:

    https://www.ivi.fraunhofer.de/content/dam/ivi/de/dokumente/pressemitteilung/2011/PI_Fraunhofer-Nox.pdf

     

    Also wenn es besserer Luft werden soll dann:
    – Umweltzone abschaffen
    – Umgehungen zu Ende bauen
    – Verkehrsströme optimieren (nicht nur auf ÖPNV)

     

    #54764 Antwort

    JA-Sager

    spritverbrauchsangaben beziehen sich pro 100km. nur zur info falls wieder jemand rumtrollen will 😉

    #54765 Antwort

    NEIN-Hörer

    Bei 40 kmh verbraucht mein auto 7,9 – 8,4 liter DIESEL und bei 60 kmh schaff ich es mit niedrigen 5,2 – 5,6 litern.

     

    In einer verkehrsberuhigten Zone musst du zwischendurch tanken und bei Topspeed auf der Autobahn wird der Tank wieder voll. Ja, nee, is klar! 😀

    #54767 Antwort

    geraldo

    @JA-Sager: Niemand verlangt dass du bei 40 im dritten oder gar zweiten Gang rumnagelst.

    #54769 Antwort

    Gordon

    @Pendler

    Der angeblich höhere Spritverbrauch bei 40 km/h im Vergleich zu 60 oder 80 km/h ist nach wie vor nicht erklärt. Aber sicher wirst du auch dafür noch eine Ausrede parat haben.

    In der Fahrschule hättest du das z.B. gelernt. Klassische mit Kraftstoff betriebene Autos besitzen eine so genannte Gangschaltung. Je kleiner der Gang desto langsamer das BrumBrum je höher der Gang desto schneller das BrumBrum. Wenn du also nicht gerade den Berg hoch fährst, dann kannst du bei optimaler Drehzahl im höheren Gang mehr Weg bei ähnlicher Kraftsoffmenge zurück legen. Bei üblichen Übersetzungen kommt dabei der Strömungswiderstand nicht so sehr zum tragen.

    Wenn dein armes Köpfchen noch Kapazitäten hat, google doch mal nach Verbrauchskurven.

    #54770 Antwort

    mirror

    Temporeduktionen wirken sich besonders positiv aus, wenn der Verkehr dadurch fließender verläuft. Durch weniger Beschleunigungs- und Bremsmanöver werden sowohl Verbrauch und Emissionen als auch Abrieb und Aufwirbelung vermindert.“

    http://www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/verkehr/fahrzeugtechnik/pkw/tempo/

    Ein Geschwindigkeitsredution von 130 auf 100 (nach UBA-Quelle) reduziert den Schadstofausstoß. Natürlich, haben wir auch so in die Klimastudie-Potsdam geschrieben. Ich rede über Reduktion von 50 auf 40.

    Sie sind ja hier in der Stadt nicht alleine. Erkenntnisse, die der Anti-MIV-Ideologie widersprechen, werden bei den Ökos im Stadtrat und der Verwaltung negiert.

    #54771 Antwort

    Pendler

    Autofahren sollte man schon können, und nicht nur theoretisch. Ich habe keinen Zweifel, dass es Verkehrsteilnehmer gibt, die 30 km/h dauerhaft im zweiten Gang fahren. Diese Geschwindigkeit kann man aber auch problemlos im fünften (und allen dazwischen) fahren. Schon fällt das Verbrauchskurven-Argument in sich zusammen.

    #54772 Antwort

    JA-Sager

    geraldo, dann erklär du schlaumeier mal, wie man im 4 gang durch ne 30er zone fahren soll ohne das die kiste sich abwürgt.. sind wieder nur nullchecker unterwegs

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