USV Halle Rhinos belohnen sich nach toller Aufholjagd nicht – 84:80 Niederlage in Cottbus


Mit einer vermeidbaren Niederlage sind die Regionalliga-Basketballer der USV Halle Rhinos in das neue Jahr gestartet. Die Mannschaft um USV-Trainer Philipp Streblow verlor am Sonntag beim BBC Cottbus mit 84:80 (50:38). Bester Korbjäger bei den Rhinos war Nderim Pelaj mit 37 Punkten.

Zum Auftakt der Rückrunde stand für die USV Halle Rhinos der längste Auswärtstrip der Saison auf dem Programm. Neun Nashörner machten sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf den Weg nach Cottbus. Mit dabei auch Neuzugang Robert Kaiser, der vor allem für mehr Präsens unter den Körben sorgen soll.

Die Nashörner verschliefen zunächst den Start in die Partie. Besonders in der Verteidigung hatte der USV große Probleme und war immer einen Schritt zu spät. Dazu war man beim Kampf um den Rebound zu oft nur zweiter Sieger. Somit gingen die ersten zehn Minuten folgerichtig mit 28:21 an den Gastgeber aus Cottbus. Im zweiten Spielabschnitt suchten die Rhinos weiter erfolglos ihren Rhythmus. Zudem fand man kein Mittel gegen Garett Jefferson, den Amerikaner der Hausherren, welcher am Ende auf 35 Punkte kam. Zwischenzeitlich lagen die Nashörner sogar mit 19 Punkten hinten. Doch durch einen Zwischenspurt konnte man den Rückstand bis zur Halbzeitpause auf 12 Punkte verkürzen (50:38).

In der zweiten Halbzeit zeigte der USV dann ein komplett anderes Gesicht. In der Verteidigung wurde nun mit viel Kampf und Willen agiert. Somit kämpfte sich das Streblow-Team Punkt für Punkt wieder zurück in das Spiel. Im Angriff wurde endlich konsequent und erfolgreich der Korb attackiert und auch von jenseits der Dreierlinie lief es nun deutlich besser. Vier Minuten vor Spielende gingen die Rhinos dann sogar in Führung. Doch dann war die Luft bei den Nashörnern raus und Cottbus konnte das Spiel nochmal zu seinen Gunsten drehen. Nach 40 Minuten steht eine unnötige 84:80 Auswärtsniederlage zu Buche.

Die Rhinos bleiben in der Tabelle mit einer Bilanz von fünf Siegen und sieben Niederlagen weiter auf dem sechsten Platz in der zweiten Regionalliga Ost. Nächstes Heimspiel ist am Sonntag, den 15. Januar um 16 Uhr in der Sporthalle Robert-Koch-Straße. Gegner ist dann Empor Berlin. Einlass ist ab 15:30 Uhr.

USV-Trainer Philipp Streblow nach der Partie: „Wir müssen langsam anfangen unsere Spiele mit einer gewissen Spannung und Aggressivität zu beginnen. Wir verlieren die Spiele zumeist in der ersten Halbzeit und das müssen wir in den Griff bekommen. Auch die vermeintlich leichten Dinge wie das Box-Out beim Rebound bereitet uns Sorgen. Trotzdem sehe ich der restlichen Saison positiv entgegen, wir haben den Klassenerhalt in unserer Hand.“.

Für den USV spielten: Pelaj 37, Pollrich 12, Zawatzki 12, Kornow 5, Kaiser 4, Gürtler 4, Pötschke 4, Schreiber 2, Hoffmann

Foto: Anssichtssache