Vier Schulen in Halle drohen Sozialarbeiter zu verlieren

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20 Antworten

  1. PaulusHallenser sagt:

    „Vier Schulen in Halle drohen Sozialarbeiter zu verlieren“

    Das sollte unbedingt verhindert werden. Statt, wie die Stadtverwaltung versucht, den Mangel zu verwalten, sollte die wegfallende externe Finanzierung der Sozialarbeiter komplett von der Stadt übernommen werden. Die dafür benötigten finanziellen Mittel könnten den Subventionen für die TOOH (= 45 Millionen Euro pro Jahr) und dem WUK-Theater-Quartier entnommen werden, ohne dass die Qualität der beiden letztgenannten darunter leidet.

    • PaulusHallenser sagt:

      Nachtrag:

      Junge Menschen sind die Zukunft unserer Stadt. Von daher ist es ein absolutes Unding, dass Sozialarbeiterstellen an halleschen Schulen gestrichen werden sollen, während anderswo das städtische Geld geradezu verschwendet wird.

    • lederjacke sagt:

      Im Wahlkampf postet man manchmal so komische Sachen …Kannst du natürlich auch gerne selber sagen, dass das gar nicht geht!

    • Emmi sagt:

      @PH, warum wetterst du immer gegen die TOOH? Bist du so kulturfern? Das ist sehr schade., du weißt gar nicht, welche kulturellen Blickpunkte für entgehen. Du solltest die beiden Sachen nicht gegeneinander aufwiegeln. Das ist auch eine Form der Diskriminierung.

      • PaulusHallenser sagt:

        „Bist du so kulturfern? Das ist sehr schade., du weißt gar nicht, welche kulturellen Blickpunkte für entgehen.“

        Emmi,

        wichtig ist mir an erster Stelle, dass jungen Menschen wegen Sozialarbeitermangels nicht die Bildung entgeht. Die Bildung junger Menschen sollte stets an erster Stelle stehen.

  2. Rüdiger Hammelbein - Der Hausmeister für alle Fälle sagt:

    Ohne Schulsozialarbeit droht Weltuntergang? Das kann doch nicht wahr sein. Früher hat ein einziger Hausmeister als kehrender Besen genügt. Wenn die Lehrerschaft für Soziale Arbeit im weitesten Sinne nicht genügt, dann ist etwas gehörig faul. Schulsozialarbeit kaschiert dieses Problem nur, anstatt es an der Wurzel zu packen und zu beseitigen.

  3. Gerd sagt:

    Bitte nochmal recherchieren: es sind mehr als 4 Schulen!
    Es gibt Schulsozialarbeiter, die mit einem Anruf darüber informieret wurden, dass sie nicht mehr gebraucht werden, da der ESF nicht mehr bezahlt.
    Die Stadt Halle ist nun für die Finanzierung dieser dringend benötigten Vollzeitstellen zuständig … und duckt sich weg.
    Bei einer Versammlung der Schulleiter darauf angesprochen, bekommt man von den Kollegen nur Mitleid, da es mehreren so geht und dort seit Monaten NICHTS passiert.
    Schriftlich eingereichte Begründungen, warum gerade diese Schule diese 2 Schulsozialarbeiter benötigt (Migrationsquote, Wiederholerquote, Schulverweigerer, Mobbing, etc pp) werden einfach vom Tisch gewischt.

    • Wahnfried sagt:

      Sie scheinen zum Thema wissend zu sein. Um das Gesamtbild sehen zu können frage ich mal, welchen Erfolg, oder welche sichtbaren Ergebnisse, lieferten die nun leider geschassten Sozialarbeiter? Gab es zB weniger Verweigerer, weniger Mobbing?

  4. oh, man.... sagt:

    @ Rüdiger Hammelbein – Der Hausmeister für alle Fälle nur weil es offenbar an Deiner Schule (sicher eine Schule für Schüler mit erhöhten Förderbedarf) keine Schulsozialarbeit gab ist das aöso so ? Aber im Artikel steht ja, das die Schulen für geistig behinderte diese Stellen erst beantragt haben! Du hast 0,0 Ahnung welche Aufgaben Schulsozialarbeiter haben, das merkt amn an Deinem sinnfreiem Kommentar. Im Übrigen wo steht in dem Artikel was von Weltuntergang? Deine Welt ist offenbar schon unter gegangen

  5. Emmi sagt:

    Sozialarbeit fängt in den Familien an. Wenn da nicht Respekt beigebracht wird, nützt Sozialarbeit wenig.

  6. Wellenreiter sagt:

    In den USA gibt es in jeder Schule eine solche Stelle.
    Komisch das dies in der BRD nicht funktioniert ?!

  7. Yankee sagt:

    @ Wellenreiter in den USA gibt es wahrscheinlich auch bald einen vorbestraften Präsidenten, der jetzt schon die Massen aufhetzt, für den Fall, dass er doch nicht gewinnt, ich denke die USA sollten wir mal außen vor lassen

    • gähn... sagt:

      Oh, vorbestraft… Welches Verbrechen hat er denn begangen? Schweigegeld gezahlt? Das ist in den USA gang und gäbe…

      • September ended - wake up! sagt:

        „Schweigegeld gezahlt?“

        Nein, deswegen war er auch nicht angeklagt. Wenn du es nicht herausfinden kannst oder willst, ist es für dich auch nicht entscheidend. Du willst wieder nur sabbeln und bist frustriert, weil so gar nichts eintreten will, was man dir versprochen hatte…

  8. Mutti sagt:

    Das sind nicht nur 4 Schulen. In der Schule meines Kindes wurde es auch angekündigt das kein Geld mehr für Sozialarbeiter da ist.

    • Hal_lunke sagt:

      „Die Finanzierung von Schulsozialarbeit an halleschen Schulen basiert auf zwei Säulen: 50 Stellen werden über den europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmittel mit einem städtischen Eigenanteil in Höhe von 10% finanziert, fast 23 Vollzeitstellen finanziert die Stadt Halle aus eigenen Kräften.“

      Die 2 Säulen, über die hier gesprochen wird, waren als gleichwertig geplant, d.h. der ESF finanziert z.B. 50 Stellen und die Stadt Halle erweitert Ihre Kapazitäten ebenfalls auf 50 Stellen.
      Was daraus geworden ist, sieht man im Text: 50 : „fast 23“. D.h. es gibt bereits hier ein Gap von „fast 27“ zwischen Planung und Wirklichkeit.

      Nur weil die ESF Förderung (vorhersehbar und angekündigt) nur noch homöopatisch kommt, fällt ja nicht zeitgleich der Bedarf an den Schulen weg. D.h. die Stadt Halle müsste nun „fast 27“ + X Stellen schaffen, um nur die bisherigen Bedarfe abzudecken!

      Also falls hier noch jemand ein Wahlkampfthema braucht und mit Taten glänzen will: Los geht’s!

      • tja... sagt:

        „Also falls hier noch jemand ein Wahlkampfthema braucht und mit Taten glänzen will: Los geht’s!“

        Interessiert doch die Pappnasen nicht, die punkten lieber mit den großen Themen wie Dönerpreisbremse.

  9. Früher war alles besser! sagt:

    Sozialarbeiter sind überflüssig. Früher gab´s die auch nicht. Und trotzdem bin ich ein anständiger, rechtschaffener Bürger dieses Landes geworden. Nimmt euch mal ein Beispiel!

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