“KSB brennt für 8 Prozent”: Beschäftigte streiken für höhere Löhne

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30 Antworten

  1. PaulusHallenser sagt:

    Ich hoffe, das Management von KSB lässt sich von der IG Metall nicht erpressen. 8% mehr Lohn könnten die derzeitige Krise noch weiter verschlimmern, da momentan die Energie- und Rohstoffpreise stark steigen und die hohe Inflation ihren Tribut fordert.

    Das Management sollte umgehend mit Aussperrungen reagieren, vor allem gegen die Rädelsführer des durch nichts legitimierten Streiks. Hier helfen nur drastische Maßnahmen gegen solche Leute.

    • PaulusHallenser schwurbelt mal wieder... sagt:

      Rädelsführer… das ist eine Vokabel aus ganz finsteren Zeiten. Man sollte die Begriffe auch verstehen, die man nachplappert.

    • Malte sagt:

      Die begriffe Tarifvertrag und Friedenspflicht, Tarifverhandlung, Arbeitskampf, Gewerkschaft sind dir offenbar gänzlich unbekannt. Da solltest du mal ganz dringend deinen geistigen Horizont nachschärfen.
      Übrigens: Es gibt in Deutschland keine „wilden“ Streiks, schon allen wegen des akzeptierten Streikrechts.

    • Franz2 sagt:

      Ein Streik ist immer legitim, weil es ein Grundrecht ist. Wo kommen wir hin, Streikende zu kriminalisieren, weil sie ihr Grundrecht wahrnehmen. Bei deinen Aussagen, würde ich auf die 8% gleich aus Prinzip noch 1% draufschlagen !

      • T sagt:

        Ich persönlich würde keine Gewerkschaftler einstellen.Siehe einige Supermärkte.

        • Umgeschaut sagt:

          Tja, da wäre es doch sehr einfach, diese Buden in den Ruin zu treiben. Es gibt ja den fachkräftemangel. Außerdem sind Fragen nach bestimmten Orientierungen nicht legitim und verboten. Da muß man nicht antworten oder darf sogar fastdick lügen… nicht strafbar.
          Aber du kannst ja überhaupt niemanden einstellen, weil du noch nicht mal eine Firma hast, oder nennenswerten geewinn erwirtschaftest. Dann sei dir dieser Luxus gegönnt

    • 🤔🤔🤔 sagt:

      Was bist den für ein Pfeife?

    • Ebbe04Sand sagt:

      Das ist doch mit dem, ACHTUNG!, StreikRECHT nun aber mal so, dass es Bestandteil der von Ihnen gestern noch im Kommentarbereich zum Artikel „Linke für EVP“ hochgelobten Marktwirtschaft ist. Oder hat der grün-neoliberale Stammtisch im Paulusviertel dazu doch eine andere Sicht?

  2. Es gärt in Deutschland sagt:

    Acht Prozent ist schon die Inflation. Da hat der Arbeiter Null Gewinn in der Tasche
    Müssten mindesten 12 sein.
    Schade, daß wir nicht die französische Streikkultur haben.
    Ganz Deutschland müsste auf die Straße gehen damit die Politiker endlich was für uns machen.
    Das Geld ist da, wird ja in der ganzen Welt verteilt.

    • jep sagt:

      So ist es. Ein ordentlicher Generalstreik und schon würden unsere Politikdarsteller umlenken.

      • L.Waläsa sagt:

        Da brauchst du richtige Gewerkschaftsführer.

        • Malte sagt:

          Nein, ein geändertes Streikrecht. Es wird wohl niemand für einen solchen politischen Streik, und Generalstreik ist ein solcher, sein Leben und das seiner Organisation in Verruf bringen.

  3. wie ist meine IP sagt:

    Ich erinnere mich an die Streiks beim Waggonbau in Ammendorf.
    Da wurde auch immer gestreikt für mehr Geld. Ein paar Jahre später standen die Kollegen an der brennenden Tonne an der Meseburger Straße und man sollte hupen für den Erhalt des Waggonbaus.
    Vor einigen Jahren stand KSB schon einmal vor der Pleite.
    Die Beschäftigten verdienen da schon nicht schlecht, schaut man sich manch anderen Betrieb an.
    Aber es kann ja nie genug sein. Ich lese hier immer nur was von “ Das ist ja nur der Inflationsausgleich“. Aber es gibt nun mal kein Recht darauf immer mehr Geld zu bekommen, für die gleiche Leistung. Schließlich muss das Geld ja auch irgendwo her kommen. Werden die Produkte teurer, kaufen diese weniger. Es sei denn es steht Apple drauf. Wie auch in vielen anderen großen Betrieben, ist es jammern auf hohem Niveau.
    Bei vielen kam allerdings irgendwann die Schließung, weil sich der Standort nicht mehr lohnt für das Unternehmen.
    Die Gewerkschaften profitieren ja von jedem Euro den sie erstreiten für ihre Beschäftigten.

    • @Hohlbratze sagt:

      „Aber es gibt nun mal kein Recht darauf immer mehr Geld zu bekommen, für die gleiche Leistung.“

      Für „die gleichen“ Produkte und Dienstleistungen „immer mehr Geld“ zu verlangen ist aber in Ordnung?

      • wie ist meine IP sagt:

        Ja, ist es. Denn die Preise für Rohstoffe und Energie sind in den letzten Monaten massiv gestiegen. Das sollte auch dir nicht entgangen sein.
        Wenn dann noch die Lohnkosten steigen, wirds ganz schnell unrentabel das Zeug hier zu produzieren.
        Die Diskussion ist auch sehr mühselig. Wenn hier in klaren Zahlen stehen würde, was denn 8% für den „normalen“ Angestellten bedeutet, wäre es viel durchsichtiger. 8% von 100.000 Euro im Jahr oder 8% von 40.000 Euro im Jahr.

        • Malte sagt:

          Tja, der Rohstoff Mitarbeiter und die Energie Arbeitsleistung sind dann eben auch teurer geworden. So sieht das aus, denn schließlich herrscht ja Fachkräftemangel, und wenn etwas rar am Markt ist, wird es halt teurer. Ist wie bei den Rohstoffen und der Energie. Marktgesetz eben

    • PaulusHallenser sagt:

      „Vor einigen Jahren stand KSB schon einmal vor der Pleite.“

      Eben. Von daher verstehe ich die überzogenen Forderungen der KSB-Mitarbeiter nicht.

      • Malte sagt:

        Doch, weil es eben besser ist, mit großem gehalt/ Lohn entlassen zu werden, als mit kleinem. Und weil die Schere immer weiter aufklafft, zwischen oben und unten, zwischen ost und west…

      • Diana sagt:

        Was haben Sie nur für Sch… Ansichten ?!
        Die KSB Mitarbeiter müssen auch ihre Miete, Strom, Gas etc. zahlen.

    • T sagt:

      Vor allem die G.- Chefs. Verdi: 16.000 im Monat.

      • Franz2 sagt:

        DAX Vorstände verdienen das 150-fache.

      • Frodo sagt:

        Ja, hättest das auch machen können, das ist aber kein 5-Tage Job mit 37 Wochenstunden… Und frag mal, was Geschäftsführer in größeren Firmen einfahren… und dann jammere nochmals.

    • Frodo sagt:

      Klar, wieder die Gewerkschaften. Die bekommen von jedem Euro einen Cent. Sie stellen aber andererseits auch Rechtsberatung und -vertretung kostenlos zur Verfügung. Und was sind überhaupt Gewerkschaften? ich sage es dir: es sind Selbsthilfeorganisationen der in ihr vereinten Arbeitnehmer. Deshalb verhandeln sie auch im Sinne ihrer mitglieder über Arbeits- und Lohnbedingungen in tarifverträgen, denn es gibt noch zu viele tariflose Arbeitnehmer ohne gewerkschaftliche Vertretung.

  4. Gonzo sagt:

    Wieviel Gewinn hat KSB gemacht ? Und wie hoch sind die Vorstandsgehälter, die üppigen Abfindungen sowie die überaus großzügigen Renten für die Herren ?
    Leben und Leben lassen, ist in Vorständen unserer Konzerne ein Fremdwort !

  5. Micha sagt:

    Die machen alles richtig. Genau das muss sich im Osten endlich Mal durchsetzen. Dann kommen wir auch Mal auf das Niveau einiger alter Bundesländer.
    Aber wie man hier sieht, wird noch auf die gemeckert, die den Arsch hochbekommen und was für die gleichen Löhne tun.

    • Umgeschaut sagt:

      Ja, ist eine Dummheits- und Neiddebatte. Neid auf die, die um ihr Einkommen kämpfen, und Dummheit gegenüber denen, die klug genug waren, sich zu organisieren. Selbsthilfeorganisation=Gewerkschaft.
      Nicht klagen, kämpfen.
      Übrigens, die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft heißt in Bayern Wehr.Di …

    • Franz2 sagt:

      Daran zeigt sich, warum wir beim Geld hinterherhinken. Man wird im ehemaligen „Arbeiter – und Bauernstaat“ noch angegriffen, wenn man es wagt, sich zu organisieren – so als sei es ein Verbrechen für seine Rechte einzustehen und bessere Bedingungen zu erwirken – und gleichzeitig jammern genau die gleichen Leute, die einem das Recht auf Streik verbieten wollen, rum, dass „der Osten“ angeblich nur zweitklassig ist. Da wurde die letzten 32 Jahre erfolgreich Hirnwäsche betrieben. Würde es nach Einigen hier gehen, haben wir bald Zustände wie in China.

      • Ironie der Geschichte sagt:

        Sich zu organisieren, um für seine Rechte einzustehen, war ja damals im Arbeiter- und Bauernstaat gar nicht erlaubt. Ohne Wende hätte wir hier und heute womöglich chinesische Zustände. Es darf daher bezweifelt werden, dass es an der „Hirnwäsche“ der letzten 32 Jahre liegt.

        • Blödquatscher entlarven sagt:

          Im Arbeiter- und Bauernstaat war es gar nicht nötig, für höhere Löhne zu streiken, denn die Löhne waren ok und reichten locker, um ein normales, bürgerliches Leben zu führen. Zur Erinnerung: Tafeln brauchte damals keiner.

          • Micha sagt:

            Im Arbeiter- und Bauernstaat haben die Löhne gereicht, weil es nichts zu kaufen gab. Nicht mehr und nicht weniger.

          • Blödquatscher entlarven sagt:

            Hat jemand gehungert? Oder gefroren, weil das Heizmaterial wegen finanzieller Nöte nicht gereicht hat? Hatten wir außer Nahrungsmitteln nischt in unseren Wohnungen, nur kahle Wände? Ach ja, Autos gab es auch erst nach 1990. Ich weiß ja nicht, in welchem Arbeiter- und Bauernstaat du gelebt hast, aber in der DDR offensichtlich nicht.

  6. Daniel M. sagt:

    Die Forderung dieser Gier-Gewerkschaft ist maßlos und unsozial.

    • Diana sagt:

      … was für ein Unsinn. Die Arbeitnehmer müssen auch leben.

    • Malte sagt:

      Es ist nicht die Forderung einer… , sondern sind die Forderungen der Beschäftigten, organisiert in einer Gewerkschaft. Da solltest du mal dringend an deinem geistigen Horizont feilen. Bezweifle aber, daß du dieses Werkzeug überhaupt kennst, geschweige denn, handhaben kannst…

  7. T sagt:

    Entlassen.

  8. Mephisto sagt:

    Dank der gestiegenen Energiepreise ist der Produktionsstandort Deutschland ohnehin kaum noch zu halten. Wenn die Gewerkschaften dann noch Lohnsteigerungen verlangen ist es nur folgerichtig, wenn die Produktion ins Ausland verlagert wird. Bereits in unseren östlichen Nachbarländern sind die Produktionskosten erheblich günstiger. Vor allen Energie.

  9. Tatsache sagt:

    Auf diese Art werden die letzten wirtschaftlichen „Leuchttürme“ im Osten platt gemacht.KSB ist in seinen Löhnen (brutto 3000 Euro) noch sehr gut aufgestellt. Durch das fehlende Russland – Geschäft gibt es ohnehin Defizite. Und jetzt kommt diese inszenierte Gewerkschaft des Westens und wiegelt einen Teil der Belegschaft zum Streik auf. Das ist der ersten „Sargnagel“ für dieses Unternehmen!

  10. R sagt:

    Wenn die Menschen hier in Deutschland,
    die noch arbeiten gehen nicht anfangen
    aufzuwachen , dann müssen Sie bis
    70 oder noch länger arbeiten gehen bis zur Rente und die Beamten und Politiker,die nicht in die Rentenkasse
    einzahlen mit 61 und dicken Pensionen
    In Rente gehen.
    Solange Windparks keinen Strom ins Netz schicken dürfen,wenn an der Börse gezockt wird läuft auch mit der gesamtenEnergiepolitik in Deutschland
    Etwas schief.