Wegen Corona-Krise: Stadtratsfraktion „Hauptsache Halle“ fordert Homeschooling-Lösungen – Sponsor-Partner für sozial schwach Familien?

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11 Antworten

  1. oldPC sagt:

    Nicht nur Hauptsache mitreden – sondern auch Anpacken und Umsetzen: Hauptsache hat ja wohl genug Sponsoren!

  2. nilo sagt:

    Ich frage mich was hieraus geworden ist: https://www.mdr.de/nachrichten/politik/gesellschaft/corona-computer-zuschuss-schueler-100.html

    Selbst für 150€ lässt sich ein Setup zusammenstellen, welches die genannten Anforderungen erfüllt.

    Spendensammlungen gebrauchter Hardware gab es bereits punktuell in Halle: https://eigenbaukombinat.de/pcs-fuer-beduerftige-familien-in-halle-festplatten-gesucht/

    In Leipzig ist man da schon ein paar Schritte weiter:
    https://hardwareforfuture.de/

  3. Fritz sagt:

    Wenn sich sehe das sozial schwache Familien meist im Wohnzimmer, Kinderzimmer und teils auch im Schlafzimmer einen Fernseher, die Kinder Playstation oder ähnliches haben und jeder in der Familie ein Handy besitzt und sich auch mindestens ein Laptop im Haushalt befindet dann können sie sich auch einen ordentlichen Computer leisten…

  4. Carsten sagt:

    Ja, und wie kommt das Internet in die Geräte? Eine Oma ist wegen Störerhaftung belangt wurden.
    https://www.heise.de/news/Freifunk-Stoererhaftung-Raubkopier-Oma-ohne-PC-muss-fuer-Filesharing-blechen-4782816.html
    Wer soll den sozial schwachen sein Internet abgeben, wenn der demnächst dafür belangt werden könnte?

    Wollen sie jetzt auch open Source auf den Geräten haben?

  5. dass sagt:

    Wieviel Kontrollbesuche hast du absolviert, um hier eine solche Aussage treffen zu können? Vorurteile erkennt mensch leider oft an fehlender Differenzierung und fehlenden Kommata.

  6. Torsten Schiedung sagt:

    So ein Projekt gab es schon vor 15 Jahrem gemeinsam mit der Telekom und Grundschulen in Halle. Es stellte sich als völlig erfolgloses Projelt heraus. Gut gedacht ist nicht gut gemacht.
    Veraltete Geräte sind eben mal nicht schnell hergerichtet, sondern in der Regel nur mit viel Aufwand in der Aufarbeitung wieder halbwegs in Funktion gebracht. Zudem sind diese Geräte faktisch schon bei der Schenkung Schrott und somit eine billige Entsorgung der Sponsoren und eine teure für die neuen Besitzer. Digitale Endgeräte sind oft nach nur 3 bis 5 Jahren nicht mehr updatefähig bzw. upgradefähig, zu langsam und nicht sinnvoll nachzurüsten, wenn es überhaupt noch gehen würde.
    Der eigentliche Aufwand und die damit entstehenden Kosten ergeben sich aus der technischen Administration und des Verwaltungsaufwandes, erfassen, Inventarisierung, buchhalterische Erfassung usw., auch wenn der buchhalterische Wert meistens faktisch Null ist.
    Über Fragen und Probleme der Lizenzkosten will ich mich hier nicht auslassen.
    Zudem, was für ein Signal in die Gesellschaft? Diejenigen, welche sich aus eigener Kraft kein neues Endgerät leisten können, bekommen das alte Zeuch, welches Unternehmen nicht wollen? Wohlhabende Kinder haben das neuste IPAD und das Kind aus ärmeren Verhältnissen einen „abgerockten“ Laptop? Das soll dann soziale Gerechtigkeit sein?

    Ich selbst kaufe mir bei meinen PC seit 10 Jahren als gebrauchte Hardware, weil grundsätzlich nicht gilt, alt gleich schlecht, aber es ist meine freie Entscheidung und es sind noch gute Geräte. Aber das, was hier gefordert wird ist weder technisch noch unter dem Aspekt des Verwaltungsaufwandes sinnvoll, nein vor allem ist es im Grundsatz absolut unsozial.
    Das IT-Konzept in der geänderten Form ist nicht nur langfristig, sondern bedingt durch die Grundsätze der Offenheit und Transparenz auch sofort einsetzbar. Das Thema Schulausstattung und Versorgung mit Endgeräten bedarf guter Vorbereitung und Planung. Wenn die Verwaltung (Dienstleister ITC) das Konzept auch so umsetzt, dann spielt die Frage des Endgerätes nur eine sekundäre Rolle. Im Mittelpunkt muss die digitale Pädagogik und didaktik stehen und nicht Einzelthemen von Hard- und Software. Man diskutiert ja auch nicht um Stift, Lineal und Papier. Die Struktur mit den Möglichkeiten der offenen Nutzung mit beliebigen Endgeräten muß erstenmal geschaffen werden, Lehrer müssen geschult sein, Inhalte müssen digital bereitgestellt sein usw.

    • Public Money, Public Code sagt:

      Seit 2017 wird so viel geredet und nicht wirklich viel gemacht. Geld wird in das Unternehmen gebuttert und? Schulen können die digitale Bildung nutzen? Das Konzept war nie für die Schulen, nur für die Stadtverwaltung vorgesehen. Gute Planung setzt Leute voraus die etwas von Technik und erst recht von Netzwerk verstehen. Beides fehlt bei den Entscheidungsträgern. 3 Jahre sind eine lange Zeit. Zu viele Kinder haben verloren. Steuergelder und Fördermittel finanzieren das IT Unternehmen :-)und nicht die Schulen. Es kommt der Tag da wacht auch der OB auf und merkt, was da los ist. Bis da werden weiter Burnouts geschoben. Habe Flasche leer….
      Ach ja, wer der Meinung ist, der Digital-Packt sei die Lösung, der täuscht sich. Unsere Kinder brauchen verlässliche Werte und die Möglichkeit zu Wachsen, an den Werten, die für unsere Gesellschaft so wichtig sind.

  7. Fritz sagt:

    @dass…du bist bestimmt Lehrer weil du nach der Kommasetzung schaust. Ist natürlich wichtig. Hoffe du schaust alle Kommentare genau an. Bei dir im Paulusviertel leben natürlich keine „armen“ Leute. Aber hier in Neustadt ist dies anders. Durch Kita und Schule haben wir genügend Leute kennen gelernt bei denen es so ist…
    @Snoopy… natürlich ist es nicht bei allen so. In meiner Familie gehen beide arbeiten und auch wir haben nur einen TV und einen Laptop ( beides gut sieben Jahre alt). Auch unser Kind schaut somit bei uns mit. Es müssten dann schon alle, nicht nur die sozial schwächeren, Unterstützung bekommen. Wünsche noch einen schönen Abend

  8. A. sagt:

    Mit Homeschooling muss jetzt Schluss sein! Selbst mit Internet und Endgerät, es reicht! Es ist unmachbar, man wird gequält mit zig Aufgaben, die man eh nie zu Ende kriegt, ist das das Ziel?

    Wenn Schule ausfällt, fällt sie nunmal aus!

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