Weniger Sachsen-Anhalterinnen bei Brustkrebsvorsorge – ab 1. Juli erweitert sich der Kreis der Anspruchsberechtigten

Immer weniger Sachsen-Anhalterinnen nehmen die Früherkennungsuntersuchung für Brustkrebs wahr. Das belegen Analysen der BARMER. Demnach haben rund 56 Prozent der anspruchsberechtigten Frauen in den Jahren 2021 und 2022 am Mammographie-Screening teilgenommen. In den Jahren 2018 und 2019 waren es 57,2 Prozent. „Frauen zwischen 50 und 69 Jahren können alle zwei Jahre am Mammographie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs teilnehmen. Wer während der Pandemie auf Früherkennungsuntersuchungen verzichtet hatte, hätte sie möglichst zeitnah nachholen sollen. Wir erkennen jedoch in unseren Daten keine solchen Nachholeffekte“, sagt Axel Wiedemann, Landesgeschäftsführer der BARMER in Sachsen-Anhalt. Ab 1. Juli 2024 werde der Kreis der anspruchsberechtigten Frauen in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeweitet. Statt bisher bis zum 69. Lebensjahr, sei dann eine Teilnahme bis zum Alter von 75 Jahren möglich.

Früherkennungsuntersuchungen regelmäßig wahrnehmen

Anders als andere Krankheiten mache sich Brustkrebs nicht durch Schmerzen bemerkbar. Stattdessen könnten Veränderungen an Brust und Brustwarze sowie Verhärtungen im Brustgewebe und an den Lymphdrüsen im Achselbereich auf eine Erkrankung hindeuten. Laut BARMER-Analyse wurde bei mehr als 37.000 Frauen in Sachsen-Anhalt im Jahr 2022 Brustkrebs dokumentiert. „Es ist wichtig, dass auch jüngere Frauen einmal im Monat ihre Brust selbst abtasten und regelmäßig zur Vorsorge in eine gynäkologische Praxis gehen“, so Wiedemann. Die Krebsvorsorge durch Abtasten der Brust werde ab dem Alter von 30 Jahren von der Krankenkasse bezahlt.

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22 Antworten

  1. tja sagt:

    „ab 1. Juli erweitert sich der Kreis der Anspruchsberechtigten“

    27 fluide Geschlechter kosten eben auch…

  2. Paracelsus sagt:

    In der heutigen Medizin gibt es nur noch einen Grundsatz: „Ein gesunder Patient bringt kein Geld.“
    Und genau so wird hier in Blödland auch vorgegangen. Es wird solange gesucht und rumgedoktert bis es einen „Treffer“ gibt. Dann ist man dem System ausgeliefert und wird zu Tode behandelt.

  3. Füchsin sagt:

    Besser wäre Brustkrebsscreening ab 18 und von der Krankenkasse bezahlt.
    Viele jüngere Frauen bekommen heutzutage Brustkrebs.

  4. PaulusHallenser sagt:

    „Ab 1. Juli 2024 werde der Kreis der anspruchsberechtigten Frauen in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeweitet.“

    Kein Wunder, dass die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung nur so in die Höhe schnellen. Solche Vorsorgeuntersuchungen sollten von jedem selbst bezahlt werden, um andere Menschen nicht unnötig finanziell zu belasten.

    • wo Problem? sagt:

      Seltsames Verständnis von „in die Höhe schnellen“.

      Du kannst doch Sozialhilfe bentragen, wenn du zu wenig Einkommen hast?

      • PaulusHallenser sagt:

        Ich verfüge über ein hohes Einkommen. Jedoch habe ich keine Lust, die Vorsorgeuntersuchungen für andere Leute zu bezahlen.

        • war klar irgendwie sagt:

          Entweder kannst du dir die gesetzliche Versicherung leisten oder nicht. Für die private ist es ja offenbar nicht genug, als solltest du vielleicht auch nicht von „hohem“ Einkommen sprechen. Kein Lust ist natürlich ein überzeugendes Argument. Viel Glück damit, auch politisch.

        • Lau sagt:

          Ich wollte auch nicht für die Untersuchungen deiner total existierenden Partnerin während der Schwangerschaften mit deinen total existierenden Kindern bezahlen.

          Und dennoch…

        • ich verzichte gern auf Krebs sagt:

          Lieber die Op und Chemotherapiekosten? Nett von dir.

        • Nachgefragt sagt:

          Es ist aber so niedrig, dass du noch in der GKV bist. Da sind deine Kollegen aber schon weiter. Entweder arbeiten die besser als du oder haben besser verhandelt.

      • blubbernich sagt:

        „Du kannst doch Sozialhilfe bentragen, wenn du zu wenig Einkommen hast?“

        Da spricht mal wieder der „Fachmann“. Aber Hauptsache irgendwas geschrieben.

  5. PaulusHallenser erzählt Unfug sagt:

    Könnte vielleicht jemand dem PH das Solidarprinzip einer Krankenversicherung erklären? Wenn er tatsächlich Kinder hätte, so wüßte er, dass diese kostenfrei versichert sind, er also mit 3 Kindern ein Schmarotzer wäre. So hat er wieder nur bewiesen, dass seine Aussagen nicht nur vor Dummheit strotzen sondern auch gelogen sind. Armer Typ eigentlich…